DPVKOM sammelt Unterschriften für Call-Center-Mindestlohn

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "DPVKOM sammelt Unterschriften für Call-Center-Mindestlohn"

Transkript

1 DPVKOM sammelt Unterschriften für -Mindestlohn 4 In Deutschland sind in den rund 6700 n mittlerweile mehr als Menschen beschäftigt, Tendenz steigend. Knapp ein Fünftel davon arbeitet bei reinen Dienstleistern. Der weitaus größere Teil ist jedoch in n von Unternehmen wie beispielsweise den drei Postnachfolgeunternehmen Post, Telekom, Postbank oder auch der Deutschen Bank tätig. Während dort die Arbeitsbedingungen in der Regel tarifvertraglich festgelegt sind, stellt sich die Situation bei den reinen Dienstleistern gänzlich anders dar. Hier werden die Arbeits- und Einkommensbedingungen nahezu ausschließlich mit Ausnahme eines bei walter services existierenden Tarifvertrages individuell zwischen dem Arbeitgeber und dem Beschäftigten ausgehandelt. Dabei lassen insbesondere die Einkommensbedingungen in vielen Fällen stark zu wünschen übrig. Niedrigstlöhne von fünf bis sechs Euro sind keine Seltenheit. Mit einem solchen Einkommen können die dort Beschäftigten aber keinesfalls ihren Lebensunterhalt bestreiten, geschweige denn den ihrer Familie. Auch vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter werden in diesen Fällen dazu gezwungen, staatliche Transferleistungen wie Hartz IV zu beantragen. Dies will die DPVKOM ändern. Es darf nicht sein, dass ein Arbeitnehmer in Vollzeit nicht von seiner Hände Arbeit leben kann. Aus diesem Grund macht sich die DPVKOM vehement für einen branchenspezifischen Mindestlohn von 9,50 Euro stark. Unterschriftenaktion verleiht Forderung Nachdruck Um dieser Forderung Nachdruck zu verleihen, sammelt die DPVKOM ab sofort Unterschriften für eben diesen Mindestlohn. Damit wollen wir in der Öffentlichkeit und gegenüber der nur sehr zögerlich handelnden Politik den Druck erhöhen, nun endlich eine branchenspezifische Lohnuntergrenze einzuführen. Die DPVKOM hat nämlich bereits im November 2009 über ihren Dachverband dbb beamtenbund und tarifunion einen entsprechenden Antrag auf Festlegung eines branchenspezifischen Mindestlohns nach dem Mindestarbeitsbedingungengesetz gestellt. Sie ist bislang die erste und einzige Gewerkschaft Deutschlands, die diesen Weg beschreitet. Nach den Bestimmungen des Mindestarbeitsbedingungengesetzes entscheidet zunächst ein sogenannter Hauptausschuss, ob es in einer Wirtschaftsbranche soziale Verwerfungen gibt. Die DPVKOM ist hiervon überzeugt und hat detailliert belegt, dass dies in der -Branche der Fall ist. Nun obliegt es dem 14-köpfigen Hauptausschuss, der sich aus Arbeitgeber- und Arbeitnehmervertretern zusammensetzt, zu prüfen, ob für die Branche ein Mindestlohn festgesetzt werden muss. Über die Höhe des Mindestlohns und die genaue Ausgestaltung entscheidet dann wiederum ein Fachausschuss. Sollte ein Mindestlohn beschlossen werden, dann gilt dieser für die gesamte Branche. Alle Arbeitgeber dieses Wirtschaftszweiges sind dazu verpflichtet, diesen zu zahlen. Um es an dieser Stelle noch einmal klarzustellen: Bei dem geforderten -Mindestlohn von 9,50 Euro handelt es sich um eine Lohnuntergrenze. Keinem -Beschäftigten, der derzeit mehr verdient, wird deshalb das Einkommen gekürzt. Chance muss genutzt werden Die Chancen für einen Mindestlohn stehen gar nicht einmal so schlecht. So haben sich bereits zahlreiche Arbeitgeber der Branche für einen Mindest- Deshalb 9,50 Euro -Mindestlohn! V.i.S.d.P: Kommunikationsgewerkschaft DPV (DPVKOM) Schaumburg-Lippe-Straße Bonn lohn ausgesprochen allerdings unterhalb der von der DPVKOM geforderten Höhe von 9,50 Euro. Dies belegt zumindest eine Umfrage des Branchenverbandes Call Center Verband (CCV) bei seinen mehr als 400 organisierten n. Schließlich können damit Dumpinglöhne zahlende Mitwettbewerber aus dem Markt verdrängt und das Image der -Branche verbessert werden. Eine von der DPVKOM durchgeführte Abfrage bei mehr als 200 Call- Center-Betriebsräten hat hin- Ein vollzeitbeschäftigter -Agent muss mit seinem Einkommen seinen Lebensunterhalt und den seiner Familie bestreiten können. Dies ist jedoch nur mit einem Mindestlohn von 9,50 Euro möglich.

2 gegen ein deutliches Votum für einen Mindestlohn in Höhe von 9,50 Euro ergeben. Auch Teile der Politik stehen einem Mindestlohn wohlwollend gegenüber. Dabei handelt es sich um die Oppositionsparteien SPD, Bündnis 90/Die Grünen und Die Linke. Diese Unterstützung gilt es nun zu nutzen, denn die Regierungsparteien CDU/CSU und FDP sträuben sich noch immer gegen die Einführung einer solchen Lohnuntergrenze. Die DPVKOM lässt jedoch nichts unversucht, um die Blockierer umzustimmen. Jede Unterschrift zählt! Dies wird uns umso eher gelingen, je mehr Menschen sich an der Unterschriftenaktion beteiligen. Vor diesem Hintergrund appelliert die DPVKOM an alle -Beschäftigten, ihre Familien und Bekannten, mit ihrer Unterschrift die Forderung der DPVKOM zu unterstützen. Dieser Appell richtet sich insbesondere auch an die Agenten, die mehr als 9,50 Euro verdienen. Schließlich kann der bislang überwiegend über die niedrigsten Löhne ausgetragene Wettbewerb dazu führen, dass auch ihre Löhne unter Druck geraten und sinken. Deshalb ist es das Gebot der Stunde, das gesamte Lohnniveau der Branche anzuheben. Stimmen Sie mit ab! Unterstützen Sie die Forderung der DPVKOM, entweder auf herkömmlichen Weg mit Ihrer Unterschrift oder füllen Sie eine elektronische Postkarte (e-card) aus und senden Sie uns diese zu. Weitere Informationen zur Unterschriftenaktion erhalten Sie im Internet auf oder auf und bei Ihrem -Betriebsrat. Nicht vergessen: Jede Unterschrift zählt! Maik Brandenburger Niedrigere Löhne als offiziell verlautbart > Die DPVKOM setzt sich nicht nur für einen -Mindestlohn ein, sondern will auch andere Arbeitsbedingungen in den Unternehmen verbessern. Zu ihren Forderungen zählen unter anderem eine Wochenarbeitszeit von 38 Stunden und bezahlte Bildschirmpausen. Foto: Call Center Verband Deutschland 5 Nachdem der im Bundesarbeitsministerium angesiedelte Hauptausschuss für Mindestarbeitsbedingungen darüber entscheiden muss, ob es in der -Branche soziale Verwerfungen gibt, ist die Höhe der in der Branche gezahlten Löhne in den Mittelpunkt des Interesses gerückt. Derzeit sammeln die Branchenverbände Informationen über die Lohnhöhe in den einzelnen n. Als Datenbasis für die Diskussion könnte rein theoretisch auch eine Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Bundestagsfraktion der Linken dienen. Allerdings sind die dort veröffentlichten Löhne nicht sehr aussagekräftig. Schließlich wurde dabei sowohl die Lohnhöhe in den sogenannten Inhouse-n, das heißt n von Unternehmen wie der Deutschen Telekom oder auch der Deutschen Bank, berücksichtigt als auch die bei den reinen Dienstleistern. Nach Meinung der DPVKOM gibt es aber gerade bei den Dienstleistern unsoziale Löhne, die den von uns geforderten - Mindestlohn von 9,50 Euro rechtfertigen. Dies untermauert eine von der DPVKOM durchgeführte Abfrage der aktuellen Bezahlungsbedingungen bei mehr als 200 -Betriebsräten. Aus den bislang vorliegenden Antworten kann folgende Zwischenbilanz gezogen werden: Die Einstiegslöhne beginnen bei 6,45 Euro und klettern nach dem ersten Jahr auf etwa 7,80 Euro. Nur zwei Betriebe zahlen derzeit mehr als den geforderten Mindestlohn von 9,50 Euro, nämlich SIGN FOR COM und DB Dialog Telefonservice. In den wenigsten Unternehmen wird darüber hinaus Weih - nachts- oder Urlaubsgeld gezahlt. In einigen Betrieben gibt es allerdings eine leistungsorientierte Bezahlung. Dabei hängt es jedoch stark von den individuellen Vereinbarungen ab, ob und wie viel der einzelne Mitarbeiter zusätzlich verdienen kann und ob diese Ziele überhaupt erreichbar sind. Diskussion wird in falsche Richtung gelenkt Vor diesem Hintergrund wird deutlich, dass die von der Bundesregierung veröffentlichten Löhne vollzeitbeschäftigter -Agenten von durchschnittlich 12,11 Euro in 2009 erheblich über den tatsächlich in n gezahlten Entgelten liegen. Damit wird die Diskussion in die falsche Richtung gelenkt. Die DPVKOM wird daher in der Diskussion mit Politikern, aber auch mit den Arbeitgebern verstärkt auf einen Mindestlohn drängen. Schließlich gilt: Wer Vollzeit arbeitet, muss davon auch ohne staatliche Zuschüsse leben können.

3 6 Fachkräfte werden langsam knapp Der Wirtschaftsaufschwung macht sich auch im -Bereich bemerkbar. So nimmt die Auftragslage spürbar zu. Außerdem starten viele neue Projekte. Beides führt dazu, dass die neue Mitarbeiter einstellen. Aber genau hier gibt es nun die ersten Probleme. Durch die anziehende Konjunktur sinkt die Arbeitslosenzahl seit Monaten. Immer mehr Menschen finden wieder eine Arbeit. Bereits heute herrscht in einigen Wirtschaftsbereichen ein Mangel an Fachkräften. Dazu zählt auch die -Branche. Diese benötigt dringend qualifiziertes Personal. In vielen Regionen ist der Arbeitsmarkt jedoch so leer gefegt, dass Unternehmen keine geeigneten Mitarbeiter finden. Mancherorts sind noch nicht einmal Agenten von der Arbeitsagentur zu gewinnen, da dort auch nur noch wenige vermittlungsfähige Arbeitnehmer vorhanden sind. Dieser Arbeitskräftemangel führt in einigen Betrieben schon zu so genannten Freundschaftswerbungen. Dabei werden Mitarbeitern Prämien von bis zu 100 Euro gezahlt, wenn sie im Freundeskreis neues Personal für das Unternehmen rekrutieren können. Die DPVKOM hält dies für den falschen Weg. Mitarbeiter sehen dies teilweise auch so, wie das folgende Zitat einer -Agentin belegt: Bei diesen Schichtzeiten habe ich sowieso sehr wenige Freunde und die möchte ich gern behalten und nicht durch eine Empfehlung zu einem dann endgültig verlieren. Image und Löhne verbessern Für die DPVKOM steht fest, wie die Arbeitgeber aus diesem Dilemma kommen. Zunächst müssen sie dafür sorgen, dass ihr Image verbessert wird. Denn wer durch Knebelverträge Mitarbeiter und Kunden vergrault, braucht sich nicht wundern, dass niemand bei ihnen arbeiten will. Grundsätzlich kann das Problem jedoch nur dann gelöst werden, wenn die -Mitarbeiter besser bezahlt werden. Auch der Arbeitsmarkt wird von den Marktgesetzen in Bezug auf Nachfrage und Angebot beeinflusst. Steigt die Nachfrage hier nach qualifizierten Mitarbeitern dann steigen auch die Preise, das heißt in diesem Fall die Löhne. Neben einer besseren Bezahlung benötigen die Mitarbeiter aber auch Arbeitsbedingungen, die die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ermöglichen. Was sie nicht > Die werden nur dann neue Fachkräfte bekommen, wenn das Image und die Arbeitsbedingungen der Branche deutlich verbessert werden. brauchen, sind Arbeitsbedingungen, die körperlich und seelisch krank machen. Die DPVKOM fordert daher die Arbeitgeber auf, ihre starre Blockadehaltung gegen Lohn - erhöhungen und den Mindestlohn von 9,50 Euro aufzugeben. Sie wären besser beraten, wenn sie mit der Kommunikationsgewerkschaft DPV und den Betriebsräten konstruktiv über bessere Arbeitsbedingungen in den Betrieben verhandeln. Wenn diese stimmen, dann klappt s auch mit dem Nachwuchs bei den Fachkräften. Foto: MEV Info-Tour zum Mindestlohn In der Zeit vom 14. bis 16. Dezember 2010 diskutierte der stellvertretende DPVKOM- Bundesvorsitzende Karlheinz Vernet Kosik an mehreren Call- Center-Standorten mit Betriebsräten und Beschäftigten über die Forderung der DPVKOM zur Einführung eines branchenspezifischen Mindestlohnes von 9,50 Euro. So hatte beispielsweise der Ortsverband der DPVKOM bei arvato Schwerin am 14. Dezember zu einer Informationsveranstaltung eingeladen. Themen waren neben dem Mindestlohn auch die Zukunft des Standortes und die Entgeltsicherung der durch einen Betriebsübergang von der VCS zu arvato gewechselten Beschäftigten. Nach wie vor will der Arbeitgeber die Löhne massiv absenken. Bislang wehren sich die Mitglieder der DPVKOM erfolgreich Die DPVKOM setzt sich als Fachgewerkschaft in der - Branche für bessere Arbeitsund Einkommensbedingungen ein. V.i.S.d.P: Kommunikationsgewerkschaft DPV (DPVKOM) Schaumburg-Lippe-Straße Bonn

4 dagegen. Auch hier würde den Beschäftigten ein Mindestlohn weiterhelfen. Schließlich würde der Druck auf die Löhne bei arvato Schwerin deutlich verringert, wenn alle anderen Wettbewerber einen Stundenlohn von 9,50 Euro zahlen müssten. Auch die Drohung einer Standortschließung aufgrund zu hoher Löhne würde damit ad absurdum geführt. Einen Tag später erfolgte dann zusammen mit Werner Gutknecht, dem Regionalvorsitzenden Nord der DPVKOM, ein Treffen mit dem Betriebsrat der Firma BuW in Schwerin. Auch hier wurden die Positionen der DPVKOM hinsichtlich Mindestlohn und Datenschutz intensiv diskutiert. Ergebnis: Volle Unterstützung der betrieblichen Interessenvertretung für unsere Forderung nach einem branchenspezifischen Mindestlohn. Fachkräftemangel aufgrund geringer Löhne Am gleichen Tag fand abends eine Informationsveranstaltung für die Beschäftigten des Unternehmens D+S am Standort Lietzow auf Rügen statt. Dabei wiesen die DPVKOM-Vertreter unter anderem auf die Wichtigkeit einer Fachgewerkschaft wie der DPVKOM für die -Agenten hin. Darüber hinaus untermauerten sie die Notwendigkeit des Mindestlohns. Ein weiterer wichtiger Punkt in der Diskussion war die Tatsache, dass aufgrund der niedrigen Löhne am Standort auf Rügen immer weniger geeignete Mitarbeiter und Fachkräfte für das Unternehmen gewonnen werden können. machte in diesem Zusammenhang deutlich, dass Arbeitsbedingungen in einem Betrieb nur dann verbessert werden könnten, wenn viele Beschäftigte Gewerkschaftsmitglied seien und wenn Betriebsrat und Gewerkschaft eng zusammenarbeiten würden. Hier sagte die DPVKOM dem Betriebsrat volle Unterstützung zu. Als erster Ansprechpartner für die DPVKOM-Mitglieder vor Ort wurde der Kollege Oliver Hein benannt. Er nimmt bis zur Gründung eines eigenen Ortsverbandes die Aufgaben als Vertrauensmann und Leiter der Mitgliedergruppe der DPVKOM am Standort in Lietzow wahr. Den Abschluss der Info- Tour bildete am 16. Dezember ein Gespräch mit Vertretern des Betriebsrates der Firma arvato in Brandenburg (Havel). Neben dem Hauptthema Mindestlohn stand die Verbesserung des Arbeitnehmerdatenschutzes im Mittelpunkt des Gesprächs. Dabei wurde deutlich, dass Betriebsrat und Gewerkschaft gemeinsam für die Durchsetzung der Forderungen kämpfen müssen. In diesem Zusammenhang ist auch eine Informationsveranstaltung für die Beschäftigten vor Ort geplant. Ziel muss es am Standort unter anderem sein, den geringen gewerkschaftlichen Organisationsgrad zu erhöhen. Die DPVKOM wird die Kontakte zu den Betriebsräten der Branche noch weiter intensivieren. Als einzige Fachgewerkschaft in diesem Bereich steht sie den betrieblichen Interessenvertretungen als verlässlicher Ansprechpartner mit Rat und Tat zur Seite. Leistungsstarker Rechtsschutz bereits ab 9,52 im Monat* Sven Schmitte, dbb-mitglied Privat,- Berufs- und Verkehrs- Rechtsschutz: Besonders günstiger Spezialtarif für dbb-mitglieder GUT UND GÜNSTIG : Jurpartner gehört zu den fünf günstigsten Anbietern Im Test: Verkehrs-Rechtsschutz für einen PKW (150 Euro SB) Ausgabe 9/2008 * Jahresbeitrag auf Monatsbasis für Privat-, Berufs- und Verkehrs- Rechtsschutz für die Familie ergänzend zu den Leistungen des dbb im beruflichen Bereich, SB 250 Versicherungsträger: Jurpartner Rechtsschutz-Versicherung AG

5 Regulierung bei Telefonanrufen zeigt Wirkung 8 Viele kennen das: Am Abend oder am Wochenende klingelt das Telefon und eine freundliche Stimme teilt mit, dass man ein möglicher Gewinner eines tollen Preises sei. Abgesehen davon, dass in den wenigsten Fällen tatsächlich ein Gewinn wartet, versuchen diese unseriösen Anrufer nur eines: Die Verbraucher zu einem Anruf an eine kostenpflichtige Rufnummer zu bewegen oder ihnen andere, oftmals sinnlose Produkte zu verkaufen. In vielen Fällen liegt diesen Firmen kein Einverständnis des Angerufenen mit solchen Werbeanrufen vor. Daher hat die DPVKOM von Anfang an die verschärften gesetzlichen Regelungen zur Telefonwerbung begrüßt. Hierzu zählen unter anderem die Übermittlung der Rufnummer der anrufenden Firma und die klare Untersagung und Strafbewehrung von Telefonwerbung ohne ausdrückliche Einwilligung des Angerufenen. Nach derzeitigen Erkenntnissen der Bundesnetz - agentur zeigen die gesetzlichen Regelungen nun langsam ihre Wirkung. Nach Aussagen des Präsidenten der Bundesnetzagentur, Matthias Kurth, hat es im Jahr 2010 eine größere Welle von Betrügereien mit Gewinnspielversprechen gegeben, wobei Millionen von Verbrauchern teure Mehrwertdienstenummern anrufen sollten. Darüber haben sich mehr als Verbraucher beschwert. Nach entsprechenden Recherchen der Bundesnetz - agentur hat diese mehr als 350 Rufnummern solcher Abzockerfirmen durch die Netzbetreiber abschalten lassen. Die Netzbetreiber wurden auch informiert, dass sie diese Gebühren nicht bei den Kunden eintreiben dürfen. Darüber hinaus wurden die Server dieser Betrüger durch die Staatsanwaltschaft europaweit beschlagnahmt. > Immer wieder werden Verbraucher durch unerwünschte Werbeanrufe belästigt. Anzahl der Beschwerden geht zurück Dass das Gesetz wirkt, zeigt auch die rückläufige Anzahl der Beschwerden. So hatten sich noch im Februar 2010 mehr als Verbraucher über unseriöse Anrufe beschwert, im Juni waren es weniger als 800. Bis Dezember 2010 sanken sie gar auf insgesamt 16. Dabei darf nicht vergessen werden, dass selbst wenn ein schwarzes Schaf dingfest gemacht wurde, an anderen Stelle neue auftauchen und ihr Unwesen treiben. Daher ist es nach wie vor notwendig, dass sich die Verbraucher bei missbräuchlichen Anrufen bei der Bundesnetzagentur beschweren und ihre Telefonrechnungen auf unplausible Buchungen überprüfen. Dies alles löst jedoch nicht das Problem mit den so genannten Predictive Dialern. Mit dieser Technik wollen - Betreiber die Auslastung der Telefonagenten steigern, indem automatisiert gleichzeitig mehrere Rufnummern angewählt werden. Hebt ein Kunde ab, hat er noch lange nicht einen Agenten am anderen Ende der Leitung. Es könnte ja sein, dass dieser bereits in einem anderen Kundengespräch ist. Foto: Thorsten Freyer/pixelio.de Damit werden die Bürger belästigt und die Branche beschädigt weiter ihren ohnehin angekratzten Ruf. Ganz davon abgesehen ist dieses Vorgehen natürlich gesetzlich verboten. DPVKOM: Unsitte beenden! Nach Meinung der DPVKOM muss diese Unsitte unbedingt beendet werden. Die automatische Anrufverteilung muss so geregelt sein, dass auch bei jedem von einem ausgehenden Anruf ein Mitarbeiter am anderen Ende der Leitung ist, wenn der Anruf angenommen wird. Auch der Call Center Verband (CCV) Deutschland sieht beim Einsatz von Predictive Dialern erheblichen Verbesserungsbedarf. So hat der Branchenverband seinen Ehrenkodex Telefonmarketing um verbindliche Regeln für dieses automatisierte Anwahlverfahren erweitert. Diese Selbstverpflichtung sieht nun beispielsweise vor, dass abgebrochene Anrufversuche von einem Dialer zu vermeiden sind. Damit sind Anrufversuche gemeint, die vor dem Erreichen der Mindestrufdauer von insgesamt 15 Sekunden abgebrochen werden, ohne dass der Angerufene den Anruf angenommen hat. Außerdem sollen die Anzahl der Rufzeichen (höchstens 8 bis 9 Rufzeichen) und die Dauer des Anrufversuchs (maximal 40 Sekunden) begrenzt werden. Außerdem sieht der Ehrenkodex unter anderem vor, dass der Dialer den Kontakt zu einem Call- Center-Agenten innerhalb von zwei Sekunden herstellen muss, nachdem der Angerufene den Ruf angenommen hat. Die DPVKOM erwartet, dass möglichst viele Unternehmen diesen Kodex unterzeichnen und sich natürlich auch daran halten. Erfolgreiche Betriebsratswahl bei D+S Münster > Axel Rothenburger Foto: Privat Die von der DPVKOM unterstützte Liste mit dem Kennwort Garantiert für alle hat bei der Betriebsratswahl bei D+S Münster am 13. Dezember 2010 erfolgreich abgeschnitten. Bei der Neuwahl der betrieblichen Interessenvertretung, die durch eine Wahlanfechtung notwendig geworden war, entfielen auf diese Liste fünf von insgesamt elf Betriebsratssitzen. Insgesamt waren fünf konkurrierende Listen zur Wahl angetreten. In der konstituierenden Sitzung des Betriebsrates wurde dann DPVKOM-Mitglied Axel Rothenburger zum Betriebsratsvorsitzenden gewählt. Mit Rolf Hagmann kommt der Stellvertreter ebenfalls aus den Reihen der DPVKOM. Die DPVKOM gratuliert den gewählten Kollegen recht herzlich und sichert dem neugewählten Betriebsrat uneingeschränkte Unterstützung zu.

DPVKOM-Newsletter zu Call-Center-Themen Ausgabe Juli September 2011

DPVKOM-Newsletter zu Call-Center-Themen Ausgabe Juli September 2011 DPVKOM-Newsletter zu Call-Center-Themen Ausgabe Juli September 2011 DPVKOM demonstriert in Berlin gegen Lohn- und Sozialdumping Am Donnerstag, dem 14. Juli 2011, demonstrierten zahlreiche Mitglieder und

Mehr

Tarifverträge in Call Center

Tarifverträge in Call Center Tarifverträge in Call Center Helge Biering Projektsekretär Landesbezirk SAT Call-Center-Branche sieht sich weiter im Aufwind "Wenn der Boom anhält, sind knapp 450.000 Jobs bis Ende 2008 realistisch", teilte

Mehr

Dialer Richtlinien Vergleich. www.authensis.de

Dialer Richtlinien Vergleich. www.authensis.de Dialer Richtlinien Vergleich Verbände Richtlinien zum Betrieb von Predictive Dialern von ADM, dem Arbeitskreis Deutscher Markt- und Sozialforschungsinstitute e.v. http://www.adm-ev.de/ CCV, dem Call Center

Mehr

45.000 zu T-Service Proteststurm gegen die Telekom-Pläne

45.000 zu T-Service Proteststurm gegen die Telekom-Pläne 45.000 zu T-Service Proteststurm gegen die Telekom-Pläne Eine Information für Mitarbeiter der Telekom - 2 - Die Forderung der Deutschen Telekom nach Lohnverzicht und Mehrarbeit für 45.000 Mitarbeiter der

Mehr

KEPnet 3. Strategieforum Brief - Mindestlohn für Briefdienstleister -

KEPnet 3. Strategieforum Brief - Mindestlohn für Briefdienstleister - KEPnet 3. Strategieforum Brief - Mindestlohn für Briefdienstleister - Wolfhard Bender Vorstandsvorsitzender AGV Postdienste e.v. Bonn, 26. November 2007 Mindestlohn für Briefdienstleister Themen Wer sind

Mehr

WAS BEDEUTET DAS MINDESTLOHNGESETZ FÜR MICH?

WAS BEDEUTET DAS MINDESTLOHNGESETZ FÜR MICH? WAS BEDEUTET DAS MINDESTLOHNGESETZ FÜR MICH? Die wichtigsten Fragen und Antworten rund um das neue Mindestlohngesetz vom 2.1. bis 31.3. www.mindestlohn.de 1 WAS BEDEUTET DAS MINDESTLOHNGESETZ FÜR MICH?

Mehr

Was bedeutet das MindestLohngesetz

Was bedeutet das MindestLohngesetz Was bedeutet das MindestLohngesetz für mich? Die wichtigsten Fragen und Antworten rund um das neue Mindestlohngesetz vom 2.1. 2015 bis 31.3. 2015 www.mindestlohn.de 1 Was bedeutet das Mindestlohngesetz

Mehr

nichtangemessen.vielebetroffenewürdeneinenzweitjobbenötigenund Aufstocker,dieamEndedesMonatszusätzlichstaatlicheLeistungennachHartzIV

nichtangemessen.vielebetroffenewürdeneinenzweitjobbenötigenund Aufstocker,dieamEndedesMonatszusätzlichstaatlicheLeistungennachHartzIV Deutscher Bundestag Drucksache 17/7132 17. Wahlperiode 23. 09. 2011 Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Sabine Zimmermann, Jutta Krellmann, Diana Golze, weiterer Abgeordneter

Mehr

Gemeinsam sind wir stark

Gemeinsam sind wir stark Gemeinsam sind wir stark auf Dich kommt es an Ihre Mitgliedschaft zählt! Ihre Mitgliedschaft zählt! Als Mitglied stehen Sie bei uns stets im Mittelpunkt. Wir stehen füreinander ein und machen uns gemeinsam

Mehr

Beschlussempfehlung und Bericht

Beschlussempfehlung und Bericht Deutscher Bundestag Drucksache 17/3587 17. Wahlperiode 01. 11. 2010 Beschlussempfehlung und Bericht des Rechtsausschusses (6. Ausschuss) a) zu dem Antrag der Abgeordneten Caren Lay, Dr. Dietmar Bartsch,

Mehr

Informationen für den Engineering-Bereich

Informationen für den Engineering-Bereich Informationen für den Engineering-Bereich 2. Auflage vom Betriebsrat und der IG Metall 3 Liebe Kollegin, lieber Kollege, mit dieser Broschüre möchten wir Ihnen die IG Metall vorstellen. Dazu gehören unter

Mehr

Predictive Dialer. Fluch oder Segen?

Predictive Dialer. Fluch oder Segen? Mailingtage 2010 Predictive Dialer Fluch oder Segen? Klaus-J. Zschaage authensis AG Lindwurmstraße 80 D-80337 München Telefon +49 (0) 89 720157-0 Fax +49 (0) 89 720157-79 E-Mail: info@authensis.de www.authensis.de

Mehr

Presseerklärung. Die DEKRA Arbeit hatte sich ebenfalls beim Arbeitsamt Frankfurt, um die Zuweisung als Personal Service Agentur (PSA) beworben.

Presseerklärung. Die DEKRA Arbeit hatte sich ebenfalls beim Arbeitsamt Frankfurt, um die Zuweisung als Personal Service Agentur (PSA) beworben. Presseerklärung Für Dienstag den 01. April 2003 wurde vom bundesweiten Anti-Hartz Bündnis zu Protestaktionen gegen die Umsetzung der Hartz-Pläne aufgerufen. Das Motto: Tag der PSA. In Frankfurt fanden

Mehr

Landtag von Sachsen-Anhalt Drucksache 6/2163 11.06.2013

Landtag von Sachsen-Anhalt Drucksache 6/2163 11.06.2013 Landtag von Sachsen-Anhalt Drucksache 6/2163 11.06.2013 Große Anfrage Fraktion DIE LINKE Zur Situation der Call-Center-Branche in Sachsen-Anhalt Seit Gründung der Call-Center-Unternehmen sind die Arbeitsbedingungen

Mehr

Werden Sie von Ihrer Rente leben können?

Werden Sie von Ihrer Rente leben können? 17% Gut 2% Sehr gut 38% 43% Nein Gerade Werden Sie von Ihrer Rente leben können? So beurteilen die Beschäftigten ihre Zukunft Ergebnisse der Repräsentativumfrage der DGB-Index Gute Arbeit GmbH 2012 Vorwort

Mehr

der die und in den von zu das mit sich des auf für ist im dem nicht ein eine als auch es an werden aus er hat daß sie nach wird bei

der die und in den von zu das mit sich des auf für ist im dem nicht ein eine als auch es an werden aus er hat daß sie nach wird bei der die und in den von zu das mit sich des auf für ist im dem nicht ein eine als auch es an werden aus er hat daß sie nach wird bei einer um am sind noch wie einem über einen so zum war haben nur oder

Mehr

Clever einstellen, fair arbeiten!

Clever einstellen, fair arbeiten! Clever einstellen, fair arbeiten! Bis zu 25 % Ersparnis beim Einsatz von Zeitarbeitnehmern! Sie möchten sparen aber nicht an Ihren Mitarbeitern. Sparen Sie bei der Einstellung oder dem Wechsel Ihrer Zeitarbeitnehmer

Mehr

Tarifpolitik und Lohngestaltung bei Call Center Dienstleistern

Tarifpolitik und Lohngestaltung bei Call Center Dienstleistern Tarifpolitik und Lohngestaltung bei Call Center Dienstleistern Bestandsaufnahme und Ausblick Beiderwieden, Ulrich ver.di-bundesverwaltung Fachbereich 13 Besondere Dienstleistungen Berlin, im März 2013

Mehr

Telefonischer Kundenkontakt Was erwarten Verbraucher?

Telefonischer Kundenkontakt Was erwarten Verbraucher? Telefonischer Kundenkontakt Was erwarten Verbraucher? Der Deutsche Dialogmarketing Verband e.v. hat in einer bevölkerungsrepräsentativen Panelbefragung mit gut 1.000 Befragten die Meinungen der Bundesbürger

Mehr

Hintergrundinfo Nr. 3 März 2006 PIN AG. Pressekonferenz des ver.di-landesbezirks Berlin-Brandenburg am 2. März 2006

Hintergrundinfo Nr. 3 März 2006 PIN AG. Pressekonferenz des ver.di-landesbezirks Berlin-Brandenburg am 2. März 2006 Hintergrundinfo Nr. 3 März 2006 PIN AG Pressekonferenz des ver.di-landesbezirks Berlin-Brandenburg am 2. März 2006 Hrsg. von der Pressestelle des Landesbezirks Berlin-Brandenburg Dr. Andreas Splanemann,

Mehr

Der Mindestlohn. 2. Für welche Arbeitnehmer gelten die Regelungen eines Tarifvertrages? (Buch, S. 39)

Der Mindestlohn. 2. Für welche Arbeitnehmer gelten die Regelungen eines Tarifvertrages? (Buch, S. 39) Der Mindestlohn Lange Zeit umstritten: Mindestlöhne für Postboten Bild: D. Claus 1. Wie viel müsste Ihrer Meinung nach a) eine Pflegefachkraft, b) eine Arbeitskraft im Baugewerbe, c) ein Maler oder Lackierer,

Mehr

82 / indukom 02/2007. Bild: Pixelquelle

82 / indukom 02/2007. Bild: Pixelquelle 82 / indukom 02/2007 Bild: Pixelquelle Interaktivität / Thema / 83 Thema Ein neues Tool steigert die Interaktivität des Webauftritts Kundenberatung per Chat // Der Web 2.0-Gedanke beeinflusst die Internetnutzung

Mehr

effektweit VertriebsKlima

effektweit VertriebsKlima effektweit VertriebsKlima Energie 2/2015 ZusammenFassend - Gas ist deutlich stärker umkämpft als Strom Rahmenbedingungen Im Wesentlichen bleiben die Erwartungen bezüglich der Rahmenbedingungen im Vergleich

Mehr

MKRGramm. Vergaberecht. Betriebliche Altersvorsorge kommunaler Mitarbeiter unterliegt dem Vergaberecht

MKRGramm. Vergaberecht. Betriebliche Altersvorsorge kommunaler Mitarbeiter unterliegt dem Vergaberecht MKRGramm Vergaberecht Betriebliche Altersvorsorge kommunaler Mitarbeiter unterliegt dem Vergaberecht Kommunen und kommunale Betriebe müssen ihre Verträge mit Versicherungsunternehmen über die betriebliche

Mehr

Akzeptanz von Studiengebühren

Akzeptanz von Studiengebühren Akzeptanz von Studiengebühren Ergebnisse einer forsa-umfrage in der Bevölkerung und bei Studierenden Im November 2003, im Juni 2000 und im Februar 1998 hat die Gesellschaft für Sozialforschung und statistische

Mehr

Neuauflage des Projektes Sommerzustellung gefährdet Arbeitsplätze

Neuauflage des Projektes Sommerzustellung gefährdet Arbeitsplätze Neuauflage des Projektes Sommerzustellung gefährdet Arbeitsplätze Deutsche Post AG Projekt Sommerzustellung Aktive Sendungsmengensteuerung (ASS) Die Deutsche Post AG will auch in diesem Jahr wieder die

Mehr

Beitrag: Zunahme von Niedriglöhnen Experten warnen vor Folgen für das Sozialsystem

Beitrag: Zunahme von Niedriglöhnen Experten warnen vor Folgen für das Sozialsystem Manuskript Beitrag: Zunahme von Niedriglöhnen Experten warnen vor Folgen für das Sozialsystem Sendung vom 5. Oktober 2010 Von Anke Becker-Wenzel und Joe Sperling Anmoderation: Alle loben das deutsche Arbeitsplatzwunder.

Mehr

Zwischen dem. Zentralverband der deutschen Seehafenbetriebe e. V. Am Sandtorkai 2, 20457 Hamburg. und der

Zwischen dem. Zentralverband der deutschen Seehafenbetriebe e. V. Am Sandtorkai 2, 20457 Hamburg. und der Beschäftigungssicherungstarifvertrag zum Rahmentarifvertrag für die Hafenarbeiter der deutschen Seehafenbetriebe gültig ab 01.04.1992 in der Fassung vom 18.05.2011 gültig ab 01.06.2011 Zwischen dem Zentralverband

Mehr

08.10.2015. franz.madlmayr@gespag.at. http://www.goed-ooe.at. Landesleitung 9 Gesundheitsgewerkschaft Franz Madlmayr

08.10.2015. franz.madlmayr@gespag.at. http://www.goed-ooe.at. Landesleitung 9 Gesundheitsgewerkschaft Franz Madlmayr http://www.goed-ooe.at Landesleitung 9 Gesundheitsgewerkschaft Franz Madlmayr Goethestraße 89 4020 Linz 050 554-60-21587 franz.madlmayr@gespag.at Wozu einen Betriebsrat? Der Betriebsrat, das sind gewählte

Mehr

Tarifverträge und Lohngestaltung bei Call Center Dienstleistern eine Bestandsaufnahme

Tarifverträge und Lohngestaltung bei Call Center Dienstleistern eine Bestandsaufnahme Call Center Call Center Call Center Call Center Call Center Call Center -Kurzüberblick Deutschland -Was wollen wir für Tarifverträge -Perspektiven eines Branchentarifvertrages -Tarifliche Entgelte einige

Mehr

Informationen aus dem Institut der deutschen Wirtschaft Köln

Informationen aus dem Institut der deutschen Wirtschaft Köln Informationen aus dem Institut der deutschen Wirtschaft Köln Gewerkschaften 22.10.2015 Lesezeit 3 Min Woran es hapert Die beiden größten Einzelgewerkschaften Ver.di und die IG Metall melden steigende Mitgliederzahlen.

Mehr

Dienstvereinbarung über die Erfassung und Abrechnung von Telefongesprächen an der Freien Universität Berlin

Dienstvereinbarung über die Erfassung und Abrechnung von Telefongesprächen an der Freien Universität Berlin Personalblatt Nummer 01/2009 7. Januar 2009 Inhalt: Dienstvereinbarung über die Erfassung und Abrechnung von Telefongesprächen an der Freien Universität Berlin Herausgeber: Das Präsidium der Freien Universität

Mehr

Volle Arbeitnehmerfreizügigkeit

Volle Arbeitnehmerfreizügigkeit Volle Arbeitnehmerfreizügigkeit Informationsdefizite bei Arbeitnehmern Ergebnisse des IW-Arbeitnehmervotums Bericht der IW Consult GmbH Köln, den 26. April 2011 Institut der deutschen Wirtschaft Köln Consult

Mehr

Stellungnahme. des Bundesverbandes Deutscher Versicherungskaufleute e.v. zum

Stellungnahme. des Bundesverbandes Deutscher Versicherungskaufleute e.v. zum BUNDESVERBAND DEUTSCHER VERSICHERUNGSKAUFLEUTE e.v. Stellungnahme des Bundesverbandes Deutscher Versicherungskaufleute e.v. zum Entwurf eines Gesetzes zur Novellierung des Finanzanlagenvermittler und Vermögensanlagenrechts

Mehr

Kurz-Wahl-Programm in leichter Sprache

Kurz-Wahl-Programm in leichter Sprache Kurz-Wahl-Programm in leichter Sprache Anmerkung: Das sind die wichtigsten Dinge aus dem Bundestags-Wahl-Programm in leichter Sprache. Aber nur das original Bundestags-Wahl-Programm ist wirklich gültig.

Mehr

Communication Center ein Arbeitsplatz viele Berufe

Communication Center ein Arbeitsplatz viele Berufe Communication Center ein Arbeitsplatz viele Berufe von (c) 2013 (www.servicekultur.eu) Ziel des Vortrags Ich möchte Ihnen zeigen, dass es sich bei der Arbeit in einem Communication-Center um spannende

Mehr

Dieser Text ist von der Partei DIE LINKE. Dies ist unser Kurz-Wahl-Programm für die Europa-Wahl 2014. Für wen ist leichte Sprache?

Dieser Text ist von der Partei DIE LINKE. Dies ist unser Kurz-Wahl-Programm für die Europa-Wahl 2014. Für wen ist leichte Sprache? Dieser Text ist von der Partei DIE LINKE. Dies ist unser Kurz-Wahl-Programm für die Europa-Wahl 2014. geschrieben in leichter Sprache Für wen ist leichte Sprache? Jeder Mensch kann Texte in Leichter Sprache

Mehr

Weiterbildung 2014. Ergebnisse der Online-Umfrage zur Aus- und Weiterbildung 2014

Weiterbildung 2014. Ergebnisse der Online-Umfrage zur Aus- und Weiterbildung 2014 Weiterbildung 2014 Ergebnisse der Online-Umfrage zur Aus- und Weiterbildung 2014 Copyright Alle Rechte liegen beim Herausgeber. Ein Nachdruck auch auszugsweise ist nur mit ausdrücklicher Genehmigung des

Mehr

Einstiegsgehälter und Arbeitsbedingungen Was ist klar geregelt und worauf muss ich achten?

Einstiegsgehälter und Arbeitsbedingungen Was ist klar geregelt und worauf muss ich achten? Informationen für Studierende Einstiegsgehälter und Arbeitsbedingungen Was ist klar geregelt und worauf muss ich achten? Agenda 1. IG BCE Wer ist das eigentlich? 2. Wo sind meine zukünftigen Arbeitsbedingungen

Mehr

Im Ausland sind Koalitionen Pflicht

Im Ausland sind Koalitionen Pflicht Informationen aus dem Institut der deutschen Wirtschaft Köln Tarifsysteme 04.12.2014 Lesezeit 3 Min Im Ausland sind Koalitionen Pflicht Die komplizierten Tarifverhandlungen der Bahn mit den konkurrierenden

Mehr

Für 2,60 Euro mehr im Monat: sichern gute Renten. Rentenniveau sichern. Erwerbsminderungsrente verbessern. Rente mit 67 aussetzen. ichwillrente.

Für 2,60 Euro mehr im Monat: sichern gute Renten. Rentenniveau sichern. Erwerbsminderungsrente verbessern. Rente mit 67 aussetzen. ichwillrente. Für 2,60 Euro mehr im Monat: Stabile Beiträge sichern gute Renten. Rentenniveau sichern. Erwerbsminderungsrente verbessern. Rente mit 67 aussetzen. ichwillrente.net Fürs Alter vorsorgen: Ja, aber gemeinsam.

Mehr

Dr. Ralf Brauksiepe Mitglied des Deutschen Bundestages Parlamentarischer Staatssekretär bei der Bundesministerin für Arbeit und Soziales

Dr. Ralf Brauksiepe Mitglied des Deutschen Bundestages Parlamentarischer Staatssekretär bei der Bundesministerin für Arbeit und Soziales Dr. Ralf Brauksiepe Mitglied des Deutschen Bundestages Parlamentarischer Staatssekretär bei der Bundesministerin für Arbeit und Soziales Deutscher Bundestag, Platz der Republik 1, 11011 Berlin (030) 227

Mehr

Selbstverpflichtung im Telefonmarketing zum Schutz vor unzumutbaren Belästigungen

Selbstverpflichtung im Telefonmarketing zum Schutz vor unzumutbaren Belästigungen Selbstverpflichtung im Telefonmarketing zum Schutz vor unzumutbaren Belästigungen Branchenkodex der Customer-Service und Contact-Center-Branche Der nachfolgende Branchenkodex ist eine gemeinsame Verpflichtung

Mehr

Wieso wäre es eine gute Nachricht? Könnten wir nicht mit weniger Arbeit sehr gut leben?

Wieso wäre es eine gute Nachricht? Könnten wir nicht mit weniger Arbeit sehr gut leben? INITIATIVE FÜR NATÜRLICHE WIRTSCHAFTSORDNUNG Arbeitslos? Wieso wäre es eine gute Nachricht? Könnten wir nicht mit weniger Arbeit sehr gut leben? Wir könnten das, wenn das Einkommen reichen würde. Wir hören

Mehr

[ ] Kleine Anfrage zur Arbeitnehmerüberlassung / Leiharbeit Kurze Zusammenfassung und Auswertung. Fraktion DIE LINKE in der Bremischen Bürgerschaft

[ ] Kleine Anfrage zur Arbeitnehmerüberlassung / Leiharbeit Kurze Zusammenfassung und Auswertung. Fraktion DIE LINKE in der Bremischen Bürgerschaft 2012 Fraktion DIE LINKE in der Bremischen Bürgerschaft Manfred Steglich [ ] Kleine Anfrage zur Arbeitnehmerüberlassung / Leiharbeit Kurze Zusammenfassung und Auswertung Beschäftigungen in der Arbeitnehmerüberlassung

Mehr

Vorschrift. Gewerkschaft organisiert wurde. Regierung zu stützen oder zu stürzen. werden

Vorschrift. Gewerkschaft organisiert wurde. Regierung zu stützen oder zu stürzen. werden KWW - Infobrief 4/2003 Arbeitsblätter zur Unterrichtseinheit Arbeitsrecht (2) Tarifauseinandersetzungen A Der Streik Streiks sind gemeinsame und planmäßige Arbeitsniederlegungen durch eine größere Zahl

Mehr

Arbeitszeitmonitor 2016

Arbeitszeitmonitor 2016 Arbeitszeitmonitor 2016 Eine empirische Untersuchung über Arbeitszeiten, Überstunden und Urlaubsansprüche in Deutschland Hamburg, Mai 2016 Agenda 1. Zusammenfassung und Einleitung 2. Die Datenbasis 3.

Mehr

Kurz-Wahl-Programm in leichter Sprache

Kurz-Wahl-Programm in leichter Sprache Kurz-Wahl-Programm in leichter Sprache Anmerkung: Das sind die wichtigsten Dinge aus dem Bundestags-Wahl-Programm in leichter Sprache. Aber nur das original Bundestags-Wahl-Programm ist wirklich gültig.

Mehr

Der Sonderweg der Kirchen im Arbeitsrecht Entgelte, Arbeitsbedingungen und Streikrecht

Der Sonderweg der Kirchen im Arbeitsrecht Entgelte, Arbeitsbedingungen und Streikrecht Deutscher Bundestag Drucksache 17/4928 17. Wahlperiode 24. 02. 2011 Kleine Anfrage der Abgeordneten Beate Müller-Gemmeke, Markus Kurth, Brigitte Pothmer, Volker Beck (Köln), Britta Haßelmann, Maria Klein-Schmeink,

Mehr

40 Jahren. seit ziehen wir mit Euch am. gleichen Strang! Beim Ausschießen Original verwenden 100 % Cyan

40 Jahren. seit ziehen wir mit Euch am. gleichen Strang! Beim Ausschießen Original verwenden 100 % Cyan 40 Jahren seit ziehen wir mit Euch am Beim Ausschießen Original verwenden 100 % Cyan gleichen Strang! Grußwort Liebe Kollegin, lieber Kollege, immer wieder wird von den Arbeitgeberorganisationen die Notwendigkeit

Mehr

Erhebung Unerlaubte Telefonwerbung der Verbraucherzentralen. Eine bundesweite Zwischenbilanz

Erhebung Unerlaubte Telefonwerbung der Verbraucherzentralen. Eine bundesweite Zwischenbilanz Erhebung Unerlaubte Telefonwerbung der Verbraucherzentralen Eine bundesweite Zwischenbilanz Obwohl im August 2009 das Gesetz zur Bekämpfung unerlaubter Telefonwerbung in Kraft trat, reißen die Beschwerden

Mehr

BCC-Office. Die Call Center Lösung für kleine und mittelständische Unternehmen. Für den schnellen und kompetenten Kundenkontakt

BCC-Office. Die Call Center Lösung für kleine und mittelständische Unternehmen. Für den schnellen und kompetenten Kundenkontakt BCC-Office Die Call Center Lösung für kleine und mittelständische Unternehmen. Für den schnellen und kompetenten Kundenkontakt Wir entwickeln Ihren Vorsprung mit BCC-Office: das kleine Call Center für

Mehr

Erhebung Unerlaubte Telefonwerbung der Verbraucherzentralen. Bundesweiter Abschlussbericht

Erhebung Unerlaubte Telefonwerbung der Verbraucherzentralen. Bundesweiter Abschlussbericht Erhebung Unerlaubte Telefonwerbung der Verbraucherzentralen Bundesweiter Abschlussbericht Obwohl im August 2009 das Gesetz zur Bekämpfung unerlaubter Telefonwerbung in Kraft trat, reißen die Beschwerden

Mehr

Zusammenfassung... 3. 1. Hintergrund... 4. 2. Angaben zu den Unternehmen... 6. 3. Beschäftigte der Lizenznehmer... 10

Zusammenfassung... 3. 1. Hintergrund... 4. 2. Angaben zu den Unternehmen... 6. 3. Beschäftigte der Lizenznehmer... 10 12. März 2014 Bericht der Bundesnetzagentur an den Beirat über die Ergebnisse der Untersuchung der wesentlichen Arbeitsbedingungen bei den Lizenznehmern im lizenzpflichtigen Briefbereich (Briefe bis 1.000

Mehr

Debatte zu dem Antrag der Bündnis 90/ Die Grünen Unerlaubte Telefonwerbung wirksam bekämpfen Drs. 17/

Debatte zu dem Antrag der Bündnis 90/ Die Grünen Unerlaubte Telefonwerbung wirksam bekämpfen Drs. 17/ Debatte zu dem Antrag der Bündnis 90/ Die Grünen Unerlaubte Telefonwerbung wirksam bekämpfen Drs. 17/ und dem Antrag der Linken Unerlaubte Telefonwerbung endlich effektiv verhindern Drs. 17/ 3041 TOP 23

Mehr

Für eine neue Kultur der Arbeit welche?

Für eine neue Kultur der Arbeit welche? Für eine neue Kultur der Arbeit welche? Fachgespräch im Gunda Werner Institut, Berlin Mittwoch, 16. Juni 2010 Rolf Fischer Bundesministerium für Arbeit und Soziales Lebenskonzepte und Arbeitsbedingungen

Mehr

Kundenservice am Wochenende Teil 2: BtoB-Befragung (Chartband Onlineumfrage)

Kundenservice am Wochenende Teil 2: BtoB-Befragung (Chartband Onlineumfrage) Kundenservice am Wochenende Teil 2: BtoB-Befragung (Chartband Onlineumfrage) Inhaltsverzeichnis Hinweise zum Aufbau des Ergebnisbandes Hinweise zu Ergebnisband und Stichprobe Ergebnisse Demografische Daten

Mehr

Zwischenbilanz grün-roter Bildungspolitik

Zwischenbilanz grün-roter Bildungspolitik Vernetzungstreffen Jugendarbeit und Schule: Zwischenbilanz grün-roter Bildungspolitik 1 Chancengleichheit mit der Gemeinschaftsschule Die ersten Gemeinschaftsschulen sind zum Schuljahr 2012/13 an den Start

Mehr

ARBEITNEHMERÜBERLASSUNG. Zeitarbeit? Leiharbeit?

ARBEITNEHMERÜBERLASSUNG. Zeitarbeit? Leiharbeit? ARBEITNEHMERÜBERLASSUNG Zeitarbeit? Leiharbeit? Warum Zeitarbeit? Machen Sie sich zunächst frei von Vorurteilen! So mancher nimmt das Wort Zeitarbeit allzu wörtlich Kleine Jobs für kurze Zeit Schlechter

Mehr

Arbeitsrecht Newsletter 09/2007 Schwerpunkt: Kündigung von Arbeitsverhältnissen Teil I

Arbeitsrecht Newsletter 09/2007 Schwerpunkt: Kündigung von Arbeitsverhältnissen Teil I Arbeitsrecht Newsletter 09/2007 Schwerpunkt: Kündigung von Arbeitsverhältnissen Teil I Liebe Leserin, lieber Leser, die Beendigung eines Arbeitsverhältnisses ist meist mit einer längeren Vorgeschichte

Mehr

Eröffnungsrede von Dorothea Müller

Eröffnungsrede von Dorothea Müller Eröffnungsrede von Dorothea Müller Zukunft der Call Center mitbestimmen Neue Herausforderungen für Betriebsräte! Mittwoch, den 25. Oktober 2006 14.00 Uhr - Saal AIDA Guten Tag liebe Kolleginnen und Kollegen,

Mehr

FYB-ACADEMY, Lindenallee 2B, 66538 Neunkirchen, 06821-9838977 www.fyb-academy.com. WeGebAU. Wie Sie eine 100 % Förderung Ihrer Weiterbildung erhalten

FYB-ACADEMY, Lindenallee 2B, 66538 Neunkirchen, 06821-9838977 www.fyb-academy.com. WeGebAU. Wie Sie eine 100 % Förderung Ihrer Weiterbildung erhalten WeGebAU Wie Sie eine 100 % Förderung Ihrer Weiterbildung erhalten Inhaltsverzeichnis 1. Das Förderprogramm WeGebAU 1.1 Was ist WeGebAU? 1.2 Das Ziel von WeGebAU 1.3 Vorteile von WeGebAU 1.4 Gesetzliche

Mehr

Tarifvertrag zur Regelung von Mindestarbeitsbedingungen in der Zeitarbeit

Tarifvertrag zur Regelung von Mindestarbeitsbedingungen in der Zeitarbeit Die Tarifvertragsparteien BZA, igz und die DGB-Tarifgemeinschaft Zeitarbeit schlossen am 30. Mai 2006 folgenden Tarifvertrag ab: Tarifvertrag zur Regelung von Mindestarbeitsbedingungen in der Zeitarbeit

Mehr

Dritte Kammer/Troisième Chambre 1.7.2009

Dritte Kammer/Troisième Chambre 1.7.2009 Dritte Kammer/Troisième Chambre 1.7.2009 Verfahren/Procédures 1) Nr. 188/09 (Gewinnspiel Anmeldung zur Gewinnübergabe) 2) Nr. 201/09 (Internet Angebot zur Registrierung von Domain Namen) 3) Nr. 176/09

Mehr

BULLETIN DER BUNDESREGIERUNG

BULLETIN DER BUNDESREGIERUNG BULLETIN DER BUNDESREGIERUNG Nr. 54-2 vom 15. Juni 2005 Rede der Bundesministerin für Bildung und Forschung, Edelgard Bulmahn, zum Bundesausbildungsförderungsgesetz vor dem Deutschen Bundestag am 15. Juni

Mehr

SWP-FONDSVERMITTLUNG. AKTUELLES: LEONIDAS XI - Windfonds Frankreich. Auszug aus dem Leonidas Newsletter vom 11. Februar 2013

SWP-FONDSVERMITTLUNG. AKTUELLES: LEONIDAS XI - Windfonds Frankreich. Auszug aus dem Leonidas Newsletter vom 11. Februar 2013 SWP-FONDSVERMITTLUNG AKTUELLES: LEONIDAS XI - Windfonds Frankreich Auszug aus dem Leonidas Newsletter vom 11. Februar 2013 Frankreich-Windfonds Leonidas XI von Diskussionen über Senkung der Einspeisevergütung

Mehr

Kurz-Wahl-Programm 2013 in leichter Sprache 10 Punkte für mehr soziale Gerechtigkeit

Kurz-Wahl-Programm 2013 in leichter Sprache 10 Punkte für mehr soziale Gerechtigkeit Kurz-Wahl-Programm 2013 in leichter Sprache 10 Punkte für mehr soziale Gerechtigkeit Liebe Bürgerin, lieber Bürger, am 22. September 2013 ist die Bundestags-Wahl. Gehen Sie unbedingt wählen! Sie können

Mehr

Minijob mit Maxirente. Informationen für Arbeitnehmer

Minijob mit Maxirente. Informationen für Arbeitnehmer Minijob mit Maxirente. Informationen für Arbeitnehmer Minijob mit Maxirente: Das Versorgungskonzept minijob bav macht s möglich! Minijob = Minirente? Das muss nicht sein! Geringfügig Beschäftigte auch

Mehr

Deutschland-Check Nr. 35

Deutschland-Check Nr. 35 Beschäftigung älterer Arbeitnehmer Ergebnisse des IW-Unternehmervotums Bericht der IW Consult GmbH Köln, 13. Dezember 2012 Institut der deutschen Wirtschaft Köln Consult GmbH Konrad-Adenauer-Ufer 21 50668

Mehr

ARD-DeutschlandTREND März 2013 / KW_10. ARD- DeutschlandTREND März 2013 Kalenderwoche Repräsentative 10 Erhebung zur politischen Stimmung

ARD-DeutschlandTREND März 2013 / KW_10. ARD- DeutschlandTREND März 2013 Kalenderwoche Repräsentative 10 Erhebung zur politischen Stimmung ARD-DeutschlandTREND März 2013 / KW_10 ARD- DeutschlandTREND März 2013 Kalenderwoche Repräsentative 10 Erhebung zur politischen Stimmung ARD-DeutschlandTREND März 2013 / KW_10 Untersuchungsanlage Grundgesamtheit:

Mehr

DIE REGELN DER ZEITARBEIT 148x105_10_Regeln_Brosch.indd 2 07.11.13 10:57

DIE REGELN DER ZEITARBEIT 148x105_10_Regeln_Brosch.indd 2 07.11.13 10:57 DIE REGELN DER ZEITARBEIT ZEITARBEIT IST SOZIALVERSICHERUNGSPFLICHTIG Auf dem Gesamtarbeitsmarkt sind circa 80 Prozent der Stellen sozialversicherungspflichtig. In der Zeitarbeitsbranche sind es jedoch

Mehr

Franz Madlmayr. Landesleitung 9 Landesanstalten und -betriebe

Franz Madlmayr.  Landesleitung 9 Landesanstalten und -betriebe http://www.goed-ooe.at Landesleitung 9 Landesanstalten und -betriebe Franz Madlmayr Waltherstraße 20 4020 Linz 0505554-60-21581 franz.madlmayr@gespag.at Wozu einen Betriebsrat? Der Betriebsrat, das sind

Mehr

Kurzes Wahl-Programm der FDP

Kurzes Wahl-Programm der FDP FDP Kurzes Wahl-Programm der FDP Eine Zusammenfassung des Wahl-Programms der Freien Demokratischen Partei in leicht verständlicher Sprache zur Wahl des Deutschen Bundestages am 22. September 2013 Nur mit

Mehr

Die Antworten von DIE LINKE

Die Antworten von DIE LINKE 27 Die Antworten von DIE LINKE 1. Wahl-Recht Finden Sie richtig, dass nicht alle wählen dürfen? Setzen Sie sich für ein Wahl-Recht für alle ein? Wir wollen, dass alle Menschen wählen dürfen. Wir haben

Mehr

KiM Auswertung. Ergebnisse, Fazit und Handlungserfordernisse der Kundenbefragung und der Kundenorientierungswochen November 2014. Stand: 29.04.

KiM Auswertung. Ergebnisse, Fazit und Handlungserfordernisse der Kundenbefragung und der Kundenorientierungswochen November 2014. Stand: 29.04. KiM Auswertung Ergebnisse, Fazit und Handlungserfordernisse der Kundenbefragung und der Kundenorientierungswochen November 2014 Stand: 29.04.2015 NH 1 Auswertung Kundenbefragung Datenerfassung und Auswertung:

Mehr

GLASFASERNETZ DATACENTER RHEIN-NECKAR RHEIN-NECKAR-CLOUD MULTIMEDIA DATENSCHUTZHINWEISE DER MANET GMBH DSH_MA_08201506

GLASFASERNETZ DATACENTER RHEIN-NECKAR RHEIN-NECKAR-CLOUD MULTIMEDIA DATENSCHUTZHINWEISE DER MANET GMBH DSH_MA_08201506 DSH_MA_08201506 Wir freuen uns über Ihr Interesse an unseren Dienstleistungen und Produkten. Datenschutz und Datensicherheit für unsere Kunden haben für die MAnet GmbH ( MAnet ) einen hohen Stellenwert.

Mehr

Für die MitarbeiterInnen kann das auch eine Verbesserung ihrer Arbeitsbedingungen

Für die MitarbeiterInnen kann das auch eine Verbesserung ihrer Arbeitsbedingungen Direkte Beteiligung der Beschäftigten 65 Für die MitarbeiterInnen kann das auch eine Verbesserung ihrer Arbeitsbedingungen bedeuten. 3.5 Direkte Beteiligung der Beschäftigten Einzelne Vereinbarungen führen

Mehr

Folie Der Abschluss von Tarifverträgen kommt nur zustande, weil... Folie Jetzt stecken Sie doch mal zurück mit Ihren Forderungen...

Folie Der Abschluss von Tarifverträgen kommt nur zustande, weil... Folie Jetzt stecken Sie doch mal zurück mit Ihren Forderungen... .3 Das Zustandekommen von Tarifverträgen Folie Der Abschluss von Tarifverträgen kommt nur zustande, weil... Folie Jetzt stecken Sie doch mal zurück mit Ihren Forderungen... Das Aushandeln eines Tarifvertrages

Mehr

rat Insolvenz des Arbeitgebers Informationen und Tipps für Beschäftigte

rat Insolvenz des Arbeitgebers Informationen und Tipps für Beschäftigte rat Insolvenz des Arbeitgebers Informationen und Tipps für Beschäftigte DGB Bundesvorstand Bereich Arbeits- und Sozialrecht August 2013 Was Sie wissen müssen: eine gleichmäßige Befriedigung aller Gläubiger

Mehr

DIE FACHKRÄFTE-OFFENsIvE: EIN ÜbERbLICK. www.fachkräfte-offensive.de. Bundesagentur für Arbeit

DIE FACHKRÄFTE-OFFENsIvE: EIN ÜbERbLICK. www.fachkräfte-offensive.de. Bundesagentur für Arbeit DIE FACHKRÄFTE-OFFENsIvE: EIN ÜbERbLICK www.fachkräfte-offensive.de Bundesagentur für Arbeit Warum eine Fachkräfte-Offensive? In vielen Branchen und Regionen Deutschlands fehlen bereits jetzt qualifizierte

Mehr

Riester-Rente und Grundsicherung. ARD-Magazin Monitor vom 10.01.2008

Riester-Rente und Grundsicherung. ARD-Magazin Monitor vom 10.01.2008 Riester-Rente und Grundsicherung ARD-Magazin Monitor vom 10.01.2008 Riester-Rente lohnt sich für alle! Die Riester-Rente wird - wie sämtliche Einkünfte im Alter - bei der steuerfinanzierten Grundsicherung

Mehr

Bundesministerium für Arbeit und Soziales

Bundesministerium für Arbeit und Soziales Bundesministerium für Arbeit und Soziales Verordnung über zwingende Arbeitsbedingungen im Gebäudereinigerhandwerk Vom 27. Februar 2008 Auf Grund des 1 Abs. 3a des Arbeitnehmer-Entsendegesetzes vom 26.

Mehr

Ausgabe November 2010

Ausgabe November 2010 Informationen der zu Themen aus der Telekom Ausgabe November 2010 Diese Informationen sollen einen schnellen Überblick über wichtige Themen aus dem Bereich der Deutschen Telekom und deren Bewertung durch

Mehr

Presse-Information. Seit 25 Jahren nah am Kunden: zwei Erfolgsgeschichten A-D-15007 07.07.2015

Presse-Information. Seit 25 Jahren nah am Kunden: zwei Erfolgsgeschichten A-D-15007 07.07.2015 Presse-Information A-D-15007 07.07.2015 Seit 25 Jahren nah am Kunden: zwei Erfolgsgeschichten Technische Büros Berlin und Jena bieten zum Jubiläum interessante Einblicke / Kontinuierliches Wachstum und

Mehr

Die Bemessungsgrenzen in allen Sozialversicherungen sind aufzuheben.

Die Bemessungsgrenzen in allen Sozialversicherungen sind aufzuheben. Anträge des Kreisverbandes HSK an den Landesrat NRW der Partei DIE LINKE. Partei- DIE LINKE.HSK Burgstr. 26-59755 Arnsberg Antrag: 1 Abstimmungsergebnis ist die Bundestagsfraktion aufgefordert, entsprechend

Mehr

PKV-Info. Lohnt der Wechsel innerhalb der PKV?

PKV-Info. Lohnt der Wechsel innerhalb der PKV? PKV-Info Lohnt der Wechsel innerhalb der PKV? 2 Die Unternehmen der privaten Krankenversicherung (PKV) stehen miteinander im Wettbewerb. Das ist so gewollt, zum Nutzen der Versicherten. Denn jeder Wettbewerb

Mehr

Antworten der Parteien SPD, CDU/CSU, Bündnis 90/Grüne, FDP, Linkspartei.PDS

Antworten der Parteien SPD, CDU/CSU, Bündnis 90/Grüne, FDP, Linkspartei.PDS Antworten der Parteien SPD, CDU/CSU, Bündnis 90/Grüne, FDP, Linkspartei.PDS zu den Wahlprüfsteinen zur Bundestagswahl 2005 Gestärkte Verbraucher, starke Wirtschaft Bewegung für unser Land Plädoyer für

Mehr

- Defizit Ein Defizit ist ein Fehlbetrag in einer Rechnung. Der Begriff wird auch für einen Mangel in anderen Bereichen verwendet.

- Defizit Ein Defizit ist ein Fehlbetrag in einer Rechnung. Der Begriff wird auch für einen Mangel in anderen Bereichen verwendet. Lösungen IV Zusatzfinanzierung Auftrag 1 a) Erklären Sie die Begriffe Defizit Ein Defizit ist ein Fehlbetrag in einer Rechnung. Der Begriff wird auch für einen Mangel in anderen Bereichen verwendet. Provisorisch

Mehr

Einzelheiten zum Bundes-Teilhabe-Gesetz

Einzelheiten zum Bundes-Teilhabe-Gesetz Einzelheiten zum Bundes-Teilhabe-Gesetz Mehr möglich machen Die Bundes-Ministerin für Arbeit und Soziales Frau Andrea Nahles hat einen Entwurf für ein neues Gesetz gemacht. Es heißt Bundes-Teilhabe-Gesetz.

Mehr

Ökonomische Unterstützungsmöglichkeiten - Arbeitslosengeld II -

Ökonomische Unterstützungsmöglichkeiten - Arbeitslosengeld II - Ökonomische Unterstützungsmöglichkeiten - Arbeitslosengeld II - Von: Alexandra Bakarec, Sonja Bastek, Sarah Kaussow und Sven Maibaum In Deutschland beziehen in diesem Jahr (2012) etwa 4,5 Millionen Menschen

Mehr

Häufig gestellte Fragen und Antworten zu anonymisierten Bewerbungsverfahren

Häufig gestellte Fragen und Antworten zu anonymisierten Bewerbungsverfahren Häufig gestellte Fragen und Antworten zu anonymisierten Bewerbungsverfahren Was bedeutet anonymisiertes Bewerbungsverfahren? Es handelt sich hierbei um Bewerbungen, die weder ein Foto noch den Namen, die

Mehr

Folgende Stellungnahmen haben wir für Euch noch einmal zusammen gefasst: - Bernhard Kaster MdB, CDU 21.08.2008. - Bernhard Kaster MdB, CDU 21.08.

Folgende Stellungnahmen haben wir für Euch noch einmal zusammen gefasst: - Bernhard Kaster MdB, CDU 21.08.2008. - Bernhard Kaster MdB, CDU 21.08. Im Sommer 2008 plante die Deutsche Telekom AG den Call-Center Standort Trier zu schließen und in weiteren Standorten die Beschäftigtenanzahl drastisch zu senken. Dieses konnte glücklicherweise verhindert

Mehr

Pressemitteilung. Gießen, 22. August 2013

Pressemitteilung. Gießen, 22. August 2013 . Pressemitteilung Gießen, 22. August 2013 Landesgeschäftsstelle Ederstraße 12 60486 Frankfurt Pressesprecherin Kathleen Niepmann Telefon: 069 / 7947 375 Telefax: 069 / 7947 99375 E-Mail: pressesprecherin@dwhn.de

Mehr

Wir verbinden soziales Engagement mit unternehmerischer Innovation.

Wir verbinden soziales Engagement mit unternehmerischer Innovation. Sehr geehrte Damen und Herren Der Schweizerische Arbeitnehmer- und Arbeitslosenverband 50Plus () wurde als gesamtschweizerisch agierender Dachverband am 25. November 2013 von erfahrenen Fachkräften zusammen

Mehr

Verw r altun u g n sst elle Saarbrücken Über Geld spricht an man nicht? Wir schon.

Verw r altun u g n sst elle Saarbrücken Über Geld spricht an man nicht? Wir schon. Über Geld spricht man nicht? Wir schon. Unser Engagement Ihr Vorteil Die IG Metall hat das Vertrauen von 2,2 Millionen Mitgliedern. Über 52.000 Betriebsräte gehören der IG Metall an. (71Prozent aller Betriebsräte

Mehr

Geringfügig Beschäftigte: - Beitragsnachforderungen - Einmalzahlung

Geringfügig Beschäftigte: - Beitragsnachforderungen - Einmalzahlung Stand: Juni 2004 Geringfügig Beschäftigte: - Beitragsnachforderungen - Einmalzahlung Achtung: Verschärfte Prüfpraxis Angesichts leerer Kassen sind die Landesversicherungsanstalten (LVA) jetzt verschärft

Mehr

E I N F A C H E W A H R H E I T E N. Was ist richtig? Was ist falsch? Fragen an die Wähler. Copyright BUTTER. Agentur für Werbung GmbH www.butter.

E I N F A C H E W A H R H E I T E N. Was ist richtig? Was ist falsch? Fragen an die Wähler. Copyright BUTTER. Agentur für Werbung GmbH www.butter. . Was ist richtig? Was ist falsch? Fragen an die Wähler. Was ist richtig. Was ist falsch? Oft hört man den Satz, dass sozialdemokratische Antworten eben komplizierter seien als konservative. Aber ist das

Mehr

Text A: 19. März 2016: Equal Pay Day

Text A: 19. März 2016: Equal Pay Day Seite 1 von 7 Text A: 19. März 2016: Equal Pay Day A1 Lies den ersten Abschnitt des Textes einmal schnell. Was ist das Thema? Kreuze an. 1. Frauen müssen jedes Jahr drei Monate weniger arbeiten als Männer.

Mehr

Programm der EVG 2012-2017 Baustein 5: Auszug:

Programm der EVG 2012-2017 Baustein 5: Auszug: - 2 - Der 1. Ordentliche Gewerkschaftstag hat das EVG Programm für die Jahre 2012 bis 2017 beschlossen. Im Baustein 5, der unter dem Motto Für soziale Gerechtigkeit steht, wurden weit mehr als 100 Anträge

Mehr

Studie: Online-Portale für Pauschalreisen 2011. Testsieger Portal AG, Hamburg, 30. September 2011

Studie: Online-Portale für Pauschalreisen 2011. Testsieger Portal AG, Hamburg, 30. September 2011 Studie: Online-Portale für Pauschalreisen 2011 Testsieger Portal AG, Hamburg, 30. September 2011 Übersicht 1 2 3 Zusammenfassung der Ergebnisse Methodik Gesamtergebnis Seite 2 1. Zusammenfassung der Ergebnisse

Mehr