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2 Requirements Engineering 21 November 2013 DIE GRUNDFRAGEN Wie erhält der Kunde den größten Nutzen? Wie kann der Kunde am besten spezifizieren, was er haben will? Welchen Detailierungsgrad braucht eine Anforderung damit diese nachher direkt umsetzbar ist? 2

3 MOTIVATION Gutes Requirements Engineering kann das Produktrisiko (was kann mein neues Produkt?) und das Projektrisiko (wie wird das Projekt umgesetzt?) wesentlich reduzieren. Im Zuge der Business Analyse werden diese Risiken identifiziert, quantifiziert und qualifiziert. 3

4 PRODUKTRISIKO (NACH ISTQB) Fehleranfällige Software Potential das Software oder Hardware einem Individuum oder einer Firma Schaden zufügt Schlechte Softwareeigenschaften (fehlende/mangelnde Funktionalität, Zuverlässigkeit, Benutzbarkeit, Performance) Schlechte Datenintegrität und Qualität (Datenmigrationsprobleme, Datenkonvertierungsprobleme, Datenstandard-Verletzungen) 4

5 DARÜBER HINAUS Bringt das entwickelte Produkt tatsächlich den geforderten Nutzen? Wird tatsächlich das entwickelt was der Kunde wirklich haben will? Wie vermeide ich Fehlentwicklungen? (Es wird zuerst in eine Richtung entwickelt, dann kommt der Kunde drauf, dass er eigentlich eine andere Lösung haben will) 5

6 PROJEKTRISIKEN (NACH ISTQB) Organisatorische Faktoren: Qualifikation der Mitarbeiter, Engpässe, politische Faktoren, Testen und Qualitätssicherung wird nicht als notwendig angesehen Technische Faktoren: Probleme bei der Definition der richtigen Anforderungen, geringe Qualität des Designs oder der Implementierung. Verspätete Datenmigration oder Datenkonvertierung Lieferantenaspekte: Versagen einer dritten Partei, Vertragsaspekte 6

7 EINE GUTE ANFORDERUNG Erfüllt folgende Eigenschaften (nach IREB): abgestimmt, bewertet, eindeutig, gültig und aktuell, korrekt konsistent, prüfbar, realisierbar, verfolgbar, vollständig verständlich Darüber hinaus sollte eine Anforderung auch einen Zustand und eine Priorität zugewiesen bekommen. 7

8 ANFORDERUNGSMANAGEMENT Formale Kriterien können möglicherweise über ein Tool gesteuert werden, ABER Wer kümmert sich um diese Anforderungen? Wer kann Anforderungen in der geforderten Qualität erheben und formulieren? Wer prüft, ob die Anforderungen tatsächlich in der geforderten Qualität vorliegen? Wer entscheidet, ob eine Anforderung tatsächlich erfüllt wurde? 8

9 ANFORDERUNGSMANAGEMENT Wie kann die Traceability der Umsetzung einer Anforderung sichergestellt werden, und zwar von der Definition bis zur Bestätigung der erfolgreichen Umsetzung? In welcher Granularität sollen Anforderungen vorliegen? Was passiert, wenn im Rahmen des Tests anhand eines Defects eine Anforderung geändert oder neu erstellt wird? Was passiert, wenn der Nutzen für den Kunden aufgrund einer Änderung der Gesamtsituation nicht mehr gegeben ist? 9

10 EINEN SCHRITT ZURÜCK Requirements Engineering ist die Kunst der erfolgreichen, verständlichen und zielgerichteten Kommunikation von Anforderungen Kommunikation ist das Herzstück jedes Projektes Je größer das Projekt, desto schlimmer die Auswirkungen mangelnder Kommunikation 55% aller Großprojekte scheitern warum bloß? Kommunizieren hilft 10

11 Danke für Ihre Aufmerksamkeit NOCH FRAGEN? Mag. David Steinmetz 0664 /

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