Einstellungen zu Demokratie in Österreich

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1 Einstellungen zu Demokratie in Österreich Mag. Roland Teitzer - Stipendiat der österreichischen Akademie der Wissenschaften (DOC) am Institut für Soziologie der Universität Wien

2 Unterstützung für die Demokratie in Österreich Demokratie als Ideal wird kaum in Frage gestellt (Riederer/Teitzer 2012) -nur rund 3-4% der Österreicher sagen offen, dass man kein demokratisches System haben sollte. - nur bis zu 8% finden, dass Demokratie nicht das beste existierende politische System darstellt (1999: 4%, 2008: 8%) BürgerInnen allerdings immer weniger zufrieden damit, wie Demokratie konkret funktioniert (Riederer/Teitzer 2012; Rosenberger/Seeber 2011) -1999: 77 % mit Funktionieren der Demokratie sehr/eher zufrieden nur mehr knapp mehr als die Hälfte mit Demokratie zufrieden mögliche Erklärungen: -Leistungen des demokratischen Systems tatsächlich gesunken Menschen unzufriedener -Erwartungen der Bürger an die Demokratie gestiegen, diese werden jedoch enttäuscht Unzufriedenheit

3 Unterstützung für die Demokratie im europäischen Vergleich Österreicher deutlich zufriedener mit der Demokratie als Bevölkerung anderer Länder West- und Osteuropas. Dennoch in Österreich deutlicherer Rückgang bei der Demokratiezufriedenheit, damit Annäherung an Länderdurchschnitt Zustimmung zur Demokratie als Idee ebenso groß wie in anderen europäischen Ländern Länder wie Schweiz- mit starker Tradition direkter Demokratie- besonders hohe Demokratieakzeptanz und Zufriedenheit Zufriedenheit Demokratie (in %) 77 Österreich Westeuropa Österreich Westeuropa Zustimmung zu Demokratie als politischem System (in %) Quelle: European Values Study 1999 und 2008, eigene Darstellung (nach Rosenberger/Seeber 2011)

4 Unterstützung für die Demokratie nach Alter Kaum Unterschiede nach Alter bei Demokratiezufriedenheit (ähnlich wie in D) Jüngere Österreicher Innen allerdings etwas geringere Zustimmung zu Demokratie als Ideal (vgl. Riederer/Teitzer 2012) vor allem unter-30 Jährige zudem stärkeren Wunsch nach einem starken Führer Wunsch nach starkem Führer nach Alter (in %) bis 30 Jahre älter als 30 Jahre Quelle: European Values Study 1999 und 2008; eigene Berechnungen

5 Ruf nach einem starken Führer? In Österreich wird Demokratie als viel effizienter angesehen als im westeuropäischen Durchschnitt (Rosenberger/Seeber 2011) -Demokratie wird häufiger als gut angesehen um öffentlichen Ordnung aufrechtzuerhalten -Österreicher finden eher, dass in Demokratien die Wirtschaft gut funktioniert -Demokratie wird seltener als entscheidungsschwach bezeichnet als im übrigen (West-) Europa Allerdings: steigender Anteil offen der Ansicht, dass es einen starken Führer braucht, der sich nicht um Parlament und Wahlen kümmern muss (1999: 15%; 2008: 23% stimme sehr/eher zu ) - trotzdem diese Befragten häufig zufrieden mit Demokratie und Akzeptanz Demokratie! Ebenfalls hohe Zustimmung zu Expertokratie (vgl. Italien, Griechenland während der Krise): rund 60%

6 Vertrauen in Staat und Politik Vertrauen in Institutionen des Staates und der Politik (z.b. Parlament) wichtig für Demokratiezufriedenheit und Demokratieakzeptanz (vgl. Riederer/Teitzer 2012) Leicht abnehmendes Vertrauen in österreichisches Parlament und EU zwischen 1999 und 2008 (vgl. Riederer/Teitzer 2012) Mittlerweile (2008) Vertrauen in die Europäische Union wichtiger für Demokratiezufriedenheit als noch im Jahr 1999 und erstmals auch relevant für Zustimmung zu Demokratie als Ideal (noch 1999 nicht statistisch bedeutsam) (vgl. Riederer/Teitzer 2012) Demokratiedefizit auf EU Ebene wirkt sich damit indirekt auch auf Zufriedenheit und Zustimmung zur Demokratie aus (vgl. Haller 2009) Jüngere Befragte weniger Vertrauen zu Parlament, und 2008 auch weniger Vertrauen in Justiz Hingegen keine Altersunterschiede bei Vertrauen in die EU (vgl. Riederer/Teitzer 2012)

7 Politisches Interesse und Partizipation In Österreich teilweise höheres politisches Interesse als in anderen europäischen Staaten (Rosenberger/Seeber 2011) In Österreich auch im europäischen Vergleich hoher Anteil an Parteimitgliedern Trotz Rückgangs in der Wahlbeteiligung vor allem seit Mitte der 80er Jahre nach wie vor höhere Wahlteilnahme als im europäischen Durchschnitt rund 79% Wahlbeteiligung in Ö, rund 69% im EU- Schnitt Bei Jungen (bis 30-Jährige) konventionelle politische Partizipation (z.b. Wahlteilnahme) allerdings seltener als bei Befragten über 60 Jahre aber: neue/unkonventionelle politische Partizipation (z.b. Demonstrationsteilnahme, neue Medien) bei den bis-30 Jährigen weiter verbreitet (Riederer 2006)

8 Fazit Teilweise widersprüchliche Einstellungen zu Demokratie in der österreichischen Bevölkerung -zwar große Zustimmung zu Demokratie als Ideal bzw. politisches System -allerdings wachsende Unzufriedenheit mit dem konkreten Funktionieren der Demokratie Wachsende Zustimmung zu starkem Führer bei gleichzeitig hoher Akzeptanz des demokratischen Systems selbst lässt dabei eher auf Wunsch nach mehr Führungsstärke in der Politik schließen als auf antidemokratische Einstellungen Trotz Rückganges der Zufriedenheit dennoch höhere Zufriedenheit mit der Demokratie als in vielen anderen Ländern Vorbild: Schweiz? Hohe Zustimmung zu Expertokratie Macht das Modell Griechenland -mit Expertenregierungen in Zeiten der Krise- Schule?

9 Herzlichen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! Universität Wien Institut für Soziologie

10 Literatur Haller, Max (2009): Die europäische Integration als Elitenprozess. Das Ende eines Traums? Wiesbaden: VS Verlag Riederer, Bernhard (2006): Passive BürgerInnen? Staatsbürgerschaftsverständnis, Partizipation und Demokratie. SWS- Rundschau 46: (4), Riederer, Bernhard/ Teitzer, Roland (2012): Effekte der sozialen Position auf Vertrauen in Politik und Demokratie in Österreich. Österreichische Zeitschrift für Soziologie 37: (5), 5-22 Rosenberger, Sieglinde/ Seeber, Gilg (2011): Kritischer Einstellungen: BürgerInnen zu Demokratie, Politik, Migration. In: Polak, Regina (Hg.): Zukunft. Werte. Europa. Die europäische Wertestudie : Österreich im Vergleich. Wien: Böhlau,

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