FAKTEN. FAKTEN. FAKTEN. Der Markt der Finanzanlagen. Daten, Fakten, Trends.

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1 FAKTEN. FAKTEN. FAKTEN. Der Markt der Finanzanlagen Daten, Fakten, Trends

2 Inhalt Bankenlandschaft S 1 Modern Banking S 7 Vermögensbildung S 16 Altersvorsorge S 22 Versicherungen S 27 Aktien & Fonds S 30 Alternative Investments S 39 Werbemarkt S 46 Kommunikation S 49 Anhang S 54 Gute Zeiten für die Finanzbranche Banken freuen sich über weltweit wachsende Erträge Umbau des Bankenmarktes Banken setzen auf kundenorientierte Vermarktung Gute Beratung ist ein Muss Multi-Channeling 25 Millionen Online-Banker Innovationen haben es schwer Gute Karten für Kartenkunden Banken werben für Kredite Vermögenszuwachs auf hohem Niveau Bundesbürger sparen weniger Mehr Vorsorge oder doch mehr Konsum? Flexible Sparformen sind beliebt Bausparkassen bleiben im Spiel Spitzenposition in Europa Für Jüngere ist Rendite wichtig Später Erfolg für Riester-Modell Basis-Rente steht vor dem Durchbruch Gutes Versicherungsjahr Verhaltene Prognose Makler profi tieren von Vorsorge Solide Basis für Aktienanlage Abgeltungssteuer Spitzenerträge für Fondskäufer Fonds contra Zertifi kate Offensive mit Innovationen Ökologie wird zum Megamarkt Deutsche investieren in Zertifi kate Komplexer Markt Garantie, Discount, Bonus... Vorsorgeprodukt Indexfonds Real Estate Investment Trusts Private Equity Hedgefonds in der Diskussion Positive Werbebilanz Gute Aussichten für 2007 Werbung in Infomagazinen Einkommensstarke Aktionäre Vorreiter in Finanzmärkten Print wirkt Crossmedial aufgeschlossen Entscheidender Vorsprung in Finanzmärkten FOCUS-Studie Communication Networks Übersicht CN 10.1 Trend 2007: Finanzanlagen Verbände und Institutionen der Branche Quickfi nder Download sowie Brancheninfos und Werbeinvestitionen unter

3 Vorwort Finanzanlagen Der Aufschwung macht sich in fast allen Bereichen unserer Wirtschaft bemerkbar. Besonders die Finanzmärkte laufen auf Hochtouren. Zwar sind die Deutschen beim Thema Aktien weiter zurückhaltend, doch die deutschen Börsen freuen sich über einen regen Handel. Immer mehr Unternehmen wagen den Schritt auf das Parkett. Und wer sich bei der Vermögensbildung nicht auf Aktien verlassen möchte, dem bieten sich eine Vielzahl von Anlagemöglich keiten: von der breiten Streuung des Risikos mit Aktienfonds über alternative Investments wie Zertifikate oder Private Equity bis hin zu Produkten der klassischen Altersvorsorge. Besonders aktiv in diesen Bereichen sind die Banken. Neben den deutschen Kreditinstituten können die Kunden inzwischen auf das Angebot einer wachsenden ausländischen Konkurrenz zurückgreifen. Die klassische Bankenlandschaft gerät damit zunehmend in Bewegung. In den letzten Jahren wurde gerade in diesem Bereich konsolidiert und neu strukturiert, so dass fast alle Institute heute im Wettbewerb gut aufgestellt sind. Immer wieder machen Fusions- und Übernahmegerüchte die Runde. Banken- und Finanzgeschäfte verlagern sich zunehmend ins Internet. Internet-Broker und Direktbanken locken mit attraktiven Konditionen. Ohnehin ist der Umgang mit dem Online-Banking für 25 Mio. Deutsche schon jetzt selbstverständlich. Geht es jedoch um komplexe Finanzprodukte für Vermögensbildung und Zu kunftssicherung, bleibt die persönliche Beratung gefragt. FOCUS analysiert den Markt der Finanzanlagen und zeigt wichtige Entwicklungen und Markttrends auf. Neben der Bankenlandschaft spielen dabei Aktien und Fonds ebenso eine Rolle wie moderne Investments. Mai 2007

4 Bankenlandschaft Banken auf Machtposition Banken und Sparkassen übernehmen eine zentrale richtungsweisende Funktion für die Wirtschaft und haben im Zeitalter der Globalisierung eine wichtige Rolle bei der Steuerung globaler Finanzfl üsse. Sie neh men Einfl uss auf die Geschäfte von Unternehmen und das Anlageverhalten privater Kunden. Ohne ein Bankkonto ist die Teilnahme am gesellschaftlichen Leben heute nicht mehr möglich. Selbst der Arbeitsmarkt wird vom Investitionsverhalten der Banken beeinflusst. Auf Grund ihrer mächtigen Stellung geraten Banken schnell in den Mittelpunkt öffentlicher Kritik. Bankenskandale und -verfehlungen finden immer ein großes Medienecho. Bankenwesen wird streng reguliert Eine Fülle von gesetzlichen Regelungen und Vorschriften kontrolliert die Geschäfte der Finanzinstitute. In keinem anderen europäischen Land hat der Staat einen größeren Einfl uss auf den Bankensektor als in Deutschland. Das deutsche Rechtssystem schützt über das Kreditwesengesetz das Einlagengeschäft der Banken. So übt in Deutschland die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungen (BaFin) und die Deutsche Bundesbank die Aufsicht über Kreditinstitute und Kapitalanlagegesellschaften aus. Das höchste gesetzliche Organ ist die Europäische Zentralbank (EZB), die ihren Sitz im Eurotower in Frankfurt/Main hat. Die Europäische Union setzt sich für die Schaffung eines einheitlichen Zahlungsraums in der Eurozone ein. Durch eine neue Richtlinie wird der grenzüberschreitende Zahlungsverkehr vereinheitlicht. Jeder Bürger soll unabhängig vom Herkunftsland seinen gesamten Zahlungsverkehr über eine beliebige Bank des Eurosystems abwickeln können. Hierdurch entwickeln sich neue Standards im europaweiten Zahlungsverkehr, was die Tendenz zu grenzüberschreitenden Fusionen verstärkt. Gute Zeiten für die Finanzbranche Die deutschen Kreditinstitute haben sich in den letzten Jahren erfolgreich restrukturiert und strikt an Rentabilitätsaspekten ausgerichtet. Die fünf deutschen Großbanken fuhren im Geschäftsjahr stattliche Gewinne ein, die noch über den guten Vorjahresergebnissen lagen. Die Deutsche Bank glänzte mit einem Rekordergebnis. Die von Deutsche Bank-Chef Josef Ackermann zur wichtigsten Erfolgsgröße ausgerufene Eigenkapitalquote nähert sich mit 26 Prozent den internationalen Top-Verdienern unter den Banken. Nach Mei nung von Analysten werden die meisten deutschen Kreditinstitute auch weiterhin ausgezeichnete Ergebnisse erzielen. Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in Deutschland sind so gut wie lange nicht mehr. Technologischer Fortschritt, die Nachfrage nach Altersvorsorgeprodukten so wie die Expansion in neue, boomende Märkte lassen die Branche optimistisch in die Zukunft blicken. Den größten Anteil des Ertrags erwirtschaften Banken heute nicht mehr im Filialgeschäft mit Privatkunden. Ein großer Teil der Erlöse stammt aus dem Eigenhandel und aus Provisionen. Mitarbeiter (in Tsd.) Gewinne der Großbanken Ergebnis vor Steuern (in Mio. EUR) Deutsche Bank kein Vergleich HVB Group (Neu) * Deutschland 26,40 Tsd. ** Bereinigtes Ergebnis Quelle: Geschäftsberichte der Banken Commerzbank Dresdner Bank 901** Postbank 68,85* 25,74 35,98 27,63 21,49 fina_29 1

5 Bankenlandschaft Banken freuen sich über weltweit wachsende Erträge Die weltweit größten Banken Top 25 nach Kernkapital (in Mrd. Dollar) Herkunft Mrd. US-Dollar (per Ende ) Im Jahr steigerten die führenden Banken der Welt ihre Gewinne um rund ein Fünftel auf den Rekordwert von 645 Mrd. Dollar. Im Durchschnitt erzielten die Banken eine Eigenkapitalrendite von 15 Prozent nach Steuern (2004: 13,4 Prozent). Deutschland steht nach einer Studie der Boston Consulting Group mit 11,6 Prozent eher schlecht da. Die 25 führenden Banken der Welt vereinen über 40 Prozent der Bilanzsumme der größten Institute auf sich. Zu den namhaften Global Playern zählt die Deutsche Bank, die sich als einziges deutsches Kreditinstitut unter den internationalen Top 25 platzieren kann. Die Konsolidierung des globalen Bankenmarktes setzt sich weiter fort. Übernahmen und Kooperationen, neue Wettbewerber und innovative Business-Modelle verändern die Strukturen auch im europäischen Bankenmarkt nachhaltig. Citigroup HSBC Holdings Bank of America Corp JP Morgan Chase & Co. Mitsubishi UFJ Financial Group Crédit Agricole Groupe Royal Bank of Scotland Sumitomo Mitsui Financial Group Mizuho Financial Group Santander Central Hispano China Construction Bank HBOS UniCredit Barclays Bank ABN Amro Bank Industrial and Commercial Bank of China Bank of China UBS Wells Fargo & Co Rabobank Group Wachovia Corporation ING Bank Deutsche Bank BNP Paribas Crédit Mutuel Quelle: The Banker / Zeitschrift Die Bank USA GB USA USA F GB J J E CHN GB I GB NL CHN CHN CH USA NL USA NL D F F 79,4 74,4 74,0 72,5 63,9 60,6 48,6 39,6 38,8 38,4 35,6 35,8 34,0 32,5 32,3 31,7 31,3 30,4 29,9 39,3 28,7 27,6 25,8 25,1 23,1 fina_30 In Europa gehen auch Banken über Grenzen Die größten deutschen Privatbanken* nach Bilanzsumme (in Mio. EUR) Die Übernahme der deutschen HypoVereinsbank durch die italienische Bankengruppe UniCredit in war bislang die größte grenzüberschreitende Bankenfusion in Europa. Das Volumen der Zusammenschlüsse und Übernahmen legte nach einer Studie von PricewaterhouseCoopers (PwC) um fast 80 Prozent auf 137 Mrd. Euro zu. Der drastische Anstieg ist in erster Linie auf den Bankensektor zurückzuführen. Der Wert der Mergers & Acquisitions (M&A) im Bankensektor verdoppelte sich auf fast 100 Mrd. Euro. Im gesamten Finanzdienstleistungssektor verdreifachte sich das Volumen inländischer Transaktionen gegenüber auf rund 76 Mrd. Euro. Der Wert der grenzüberschreitenden Verbindungen hat sich mit knapp 61 Mrd. Euro nur noch geringfügig erhöht. Auch 2007 wird der Bankensektor bei der Konsolidierung eine Führungsrolle übernehmen. Die britische Bank Barclays und die Royal Bank of Scotland liefern sich eine Übernahmeschlacht um Deutsche Bank AG, Frankfurt/M. HVB Group, München Dresdner Bank AG, Frankfurt/M. Commerzbank AG, Frankfurt/M. HSH Nordbank AG, Hamburg/Kiel Bankgesellschaft Berlin AG, Berlin Postbank AG, Bonn Depfa Deutsche Pfandbrief Bank AG, Wiesbaden ING-DiBa AG, Frankfurt/M. SEB AG, Frankfurt/M. BHW Bausparkasse AG, Hameln IKB Deutsche Industriebank AG, Düsseldorf-Berlin Dexia Kommunalbank Deutschland AG, Berlin Aareal Bank AG, Wiesbaden Bausparkasse Schwäbisch Hall AG, Schwäbisch Hall Sal. Oppenheim jr. & Cie. KGaA, Köln DKB Deutsche Kreditbank AG, Berlin Baden-Württembergische Bank AG, Stuttgart Wüstenrot Bausparkasse AG, Ludwigsburg Volkswagen Bank GmbH, Braunschweig BHF-Bank AG, Frankfurt/M. HSBC Trinkaus & Burkhardt KGaA, Düsseldorf Wüstenrot Bank AG Pfandbriefbank, Ludwigsburg DaimlerChrysler Bank AG, Stuttgart Debeka Bausparkasse AG, Koblenz CC-Bank AG, Mönchengladbach Citibank Privatkunden AG & Co. KGaA, Düsseldorf * Ohne Hypothekenbanken Quelle: The Banker / Zeitschrift Die Bank Bilanzsumme in Mio. EUR Veränd. z. Vj. (in %) ,1 5,6 11,9 4,7 12,8 10,9 9,4 4,5 24,9 7,9 11,6 13,4 11,9 1,0 2, ,7 + 12,0 + 7,5 + 3,4-11,0-11,3 + 19,7-8,4-0,7 + 6,0 + 15,7 + 13,7 Filialen fina_31 2

6 Bankenlandschaft die niederländische Bank ABN Amro. Zudem diskutiert man in der Branche über die Fusion der französischen Société Générale mit der italienischen Großbank UniCredit. Deutsche Bankenlandschaft Kennzahlen (Stand ) Bilanzsumme (in Mrd. EUR) Zweigstellen (in Deutschland) Spareinlagen (in Mrd. EUR) Deutschland mit Sonderrolle Private Banken * 102 International sind die deutschen Banken eher schwach aufgestellt. Bei den Analysten gelten die großen privaten Kreditinstitute als Übernahmekandidaten. Dass Deutschland im Spiel der Großfusionen nur eine Nebenrolle spielt, wird auf das festgezurrte dreigeteilte System aus privaten, öffentlich-rechtlichen und genossenschaftlichen Banken zurückgeführt. Für ausländische Banken ist der Einstieg in den deutschen Markt unter die sen Umständen schwierig. Zu Zusammenschlüssen dürfte es in absehbarer Zeit am ehesten innerhalb der drei Säulen kommen. Umbau des Bankenmarktes Für den Geschäftsverkehr sind in Deutschland mehr als Kreditinstitute zugelassen. Hierzu zählen neben Großbanken und Sparkassen z.b. auch Direktbanken, Regionalbanken, Bausparkassen oder Hypothekenbanken. Der deutsche Bankenmarkt ist in Bewegung: Für Furore sorgte die Übernahme der Eurohyp AG durch die Commerzbank. Berliner Bank AG und Norisbank wanderten in den Besitz der Deutschen Bank. Die Postbank übernahm Anfang die Bausparkasse BHW. Das traditionsreiche Kölner Privatbankhaus Sal. Oppenheim kaufte die BHF-Bank aus dem Besitz der ING Group. Gut die Hälfte des Bankenumsatzes in Deutschland entfällt gemessen an den Ein lagen auf Sparkassen und Genossenschaftsbanken. In den letzten Jahren bauten die deutschen Kreditinstitute massiv Stellen ab. Von 2000 bis Ende sank die Zahl der Beschäftigten hier um auf Personen. Vor allem die etablierten Großbanken haben rationalisiert und ihre örtliche Präsenz auf Groß- und Mittelzentren konzentriert * Einschließlich Postbank Quelle: Deutsche Bundesbank Struktur nach Bankengruppen Anzahl, Einlagen, Marktanteil Großbanken* Regionalbanken, sonstige Kreditbanken Zweigstellen ausländischer Banken Landesbanken Sparkassen Genossenschaftliche Zentralbanken Kreditgenossenschaften Realkreditinstitute Bausparkassen Banken mit Sonderaufgaben Gesamt Anzahl Institute (Februar 2007) * Deutsche Bank, Dresdner Bank, Commerzbank, HypoVereinsbank, Postbank ** Stand: Ende Februar 2007 Quelle: Deutsche Bundesbank (Monatsbericht April 2007) Genossenschaftsbanken Öffentliche Banken 26,5 Private Wertpapierdepots nach Bankengruppen (in %) Anzahl Depots gesamt: 29,88 Mio. Sonstige Banken 9,9 1,2 1,6 Zahl der Wertpapierdepots privater Haushalte (Stand: Ende ) Quelle: Deutsche Bundesbank in Mrd. EUR Bundeswertpapierverwaltung 17,3 Regionalbanken 501,4 317,1 27,4 343,5 655,7 40,6 425,0 184,0 128,9 110, ,8 fina_32 Einlagen von Nichtbanken** 30,8 12,6 in % 18,3 11,6 1,0 12,6 24,0 1,5 15,5 6,7 4,7 4,0 100,0 Genossenschaftssektor Sparkassensektor Kapitalanlagegesellschaften Großbanken fina_33 fina_34 3

7 Bankenlandschaft Sparkassen und Landesbanken konnten die 457 Sparkassen in Deutschland ihren Jahresüberschuss um knapp fünf Prozent auf 2,2 Mrd. Euro steigern. Treiber hierfür waren die anziehende Konjunktur und das wachsende Kreditgeschäft. Mit 615,5 Mrd. Euro wurden 3 Mrd. Euro mehr an Kreditsumme vergeben als. Zu schaffen macht den Sparkassen im Privatgeschäft der aggressive Preiswettbewerb. Nach einer Studie von Investors Marketing werben vor allem ING-DiBa, Sparda-Banken, Citibank und Postbank mit günstigen Konditionen um die Kunden der Sparkassen. Auch die öffentlich-rechtlichen Landesbanken geraten unter Druck. Im Juli büßten sie die Staatsgarantien ein und verloren damit das Privileg der günstigen Refi nanzierung. Auf Branchenexperten wirkt das Geschäftsmodell der Landesbanken wenig überzeugend, da es ihnen an Kundennähe mangelt. Zwar hat sich die Zusammenarbeit von Landesbanken und Sparkassen verbessert, doch funktioniert die Kooperation noch nicht wie geplant. Sparkassenverband verteidigt Stellung Durch die starke Präsenz von Sparkassen sowie Volks- und Raiffeisenbanken wird den privatrechtlich organisierten Banken die Neukundengewinnung erschwert. Die privaten Banken fordern immer lauter die Privatisierung des Sparkassensektors, dessen Struktur nach ihrer Auffassung den EU-Regularien widerspricht. Die Sparkassen wehren sich durch ihre Interessenvertretungen vehement gegen mögliche Privatisierungsschritte. EU-weit tobt ein Streit darüber, wer die Bezeichnung Sparkasse tragen darf. Beim Bieterverfahren um die Landesbank Berlin, zu der auch die Berliner Sparkasse und die BerlinHyp gehören, wurden die Weichen im Hinblick auf die Zukunft des deutschen Bankensystems gestellt. Eine Neufassung des Berliner Sparkassengesetzes würde es erstmals privaten Investoren erlauben, in den Bereich der Sparkassen vorzustoßen. Mit einem Rekordgewinn im Rücken sind Deutschlands Sparkassen fest zum Erwerb der Landesbank Berlin (LBB) entschlossen. Das lange Gefecht um die Übernahme der in fi nanzielle Schiefl age geratenen Berliner Landesbank soll Mitte des Jahres entschieden werden. Im Juni 2007 lief die Käuferfrist ab. Genossenschaftsbanken Mit mehr als 30 Mio. Kunden haben Genossenschaftsbanken einen Marktanteil von 25 Prozent. Knapp 17 Mio. Kunden besitzen Anteile an den Banken. In der Reader s Digest Studie Trusted Brands rangieren sie auf Platz zwei hinter den Sparkassen und deutlich vor den Großbanken. Im Kundenmonitor Deutschland überzeugte die genossenschaftliche Sparda-Bank zum 14. Mal in Folge als Finanzinstitut mit den zufriedensten Kunden. Zu den genossenschaftlichen Instituten zählen die Volks- und Raiffeisenbanken, die Sparda-Bank, die Bausparkasse Schwäbisch Hall, die Fondsgesellschaft Union Investment sowie die R+V Versicherung. Der Jahresüberschuss der Genossenschaftsbanken vor Steuern stieg um rund 10 Prozent auf 4,6 Mrd. Euro. Ende scheiterte die Fusion zwischen den beiden zentralen Instituten DZ Bank und WGZ Bank. rund Volks- und Raiffeisenbanken Quelle: Die Zeit Der genossenschaftliche Verbund Rund 16 Millionen Mitglieder in Deutschland sind beteiligt an davon 235 im Rheinland und Westfalen 86% (Rest: sonstige) 100% DZ-Bank Frankfurt 74,0% 73,4% 82,8% 6,7% R + V Versicherung Union Investment Schwäbisch Hall 15,7% 20,4% 13,3% WGZ-Bank Düsseldorf fina_35 4

8 Bankenlandschaft Postbank kommt gut an Mit 4,7 Mio. Girokonten zählt die Postbank zu den Großen der Branche. wurden neue Girokonten eröffnet und Neukunden gewonnen. Im laufenden Geschäftsjahr will die Postbank die Millionengrenze überschreiten. Im Baufi nanzierungsgeschäft ist die gelbe Bank durch die Übernahme von BHW an die Spitze des Marktes gerückt. Der Bestand der Baufi nanzierungen wuchs mit 15 Prozent deutlich schneller als der Gesamtmarkt. Das Neugeschäft mit Privatkrediten stieg um 31 Prozent auf über 1,35 Mrd. Euro. Der Bestand an Ratenkrediten lag Ende bei 2,4 Mrd. Euro, ein Plus von 14,3 Prozent. ING-DiBa mit 6 Mio. Kunden Die ING-DiBa Tochter der niederländischen ING Group mit weltweit 60 Mio. Kunden entwickelte sich innerhalb weniger Jahre mit über 6 Mio. Kun den zur größten Direktbank in Deutschland und Europa. Die Bank verzichtet auf ein teures Filialnetz und bietet stattdessen konsequent einfache und günstige Konditionen in den vier Kerngeschäfts feldern Sparen, Baufinanzierungen, Wertpapiergeschäft und Konsumentenkredite. Sie setzt auf den schnellen und direkten Kontakt zum Kunden per Internet und Telefon. In Deutschland hat die Direktbank eine führende Stellung beim Tagesgeld erobert. Newcomer GE Money Bank Die GE Money Bank ist eine Tochtergesellschaft der GE Consumer Finance, der Finanzsparte der General Electric Company. Über einen eigenen Direktvertrieb und ein bundesweites Filialnetz bietet sie ihren Kunden Finanzierungen, Girokonten, Kreditkarten, Anlageprodukte und Versicherungen. Über Mitarbeiter betreuen in rund 100 Filialen mehr als Kunden. Ziel für die Zukunft ist es, die GE Money Bank zur Universal- 3, Banken werben mit Discount-Angeboten Mit dem Angebot eines kostenlosen Girokontos ist die Postbank als erste unter den Großbanken erfolgreich auf Kundenfang gegangen. Dieses Modell wurde von der Commerzbank übernommen. Die ING-DiBa ist in Deutschland mit Superzinsen für Tagesgeld groß geworden. Andere Banken haben mit ihren Discount-Angeboten nachgezogen. Die offensiven Preisstrategien zeugen von dem verstärkten Wettbewerb um die Spargelder des kleinen Mannes. Superzins-Angebote für Tages- und Festgeld werden häufi g nur Neukunden angeboten. Derzeit überbieten sich die Geldinstitute fast täglich mit attraktiven Angeboten für Schnäppchenjäger mit Namen wie Top-Cash oder Super-Zins. Mit besonders attraktiven Sparzinsen von bis zu 7 Prozent werden Kombinationen aus Termingeld und Fondskauf angeboten. Quelle: Unternehmensangaben Aufstieg der ING-DiBa Kundenzahl / Einlagen in Deutschland Kundenzahl (in Mio.) 4, ,3 6,0 Kundeneinlagen (in Mrd. EUR) 37, , ,6 Ausländische Banken im deutschen Markt 61,1 Geldinstitute wie ING-DiBa (Niederlande), Citibank (Amerika) und SEB (Schweden) stellen unter Beweis, dass Institute mit einer Muttergesellschaft im Ausland durchaus bei deutschen Privatkunden punkten können. Die ausländischen Eroberer haben den etablierten Großbanken deutlich Marktanteile abgenommen. Um rund 20 Prozent auf 158 Mitglieder ist die Zahl der im Verband der Auslandsbanken angeschlossenen Institute im letzten Geschäftsjahr gestiegen. Das Geschäftsvolumen sei um elf Prozent, die Mitarbeiterzahl um drei Prozent gestiegen, informierte Dr. Michael Zitzmann von der Citicorp Deutschland, der diesem Verband vorsitzt. Laut Mitgliederumfragen ist es knapp jedem zweiten Verbandsmitglied gelungen, den Ertrag um mehr als ein Fünftel zu steigern. Die meisten Auslandsbanken nehmen das Firmengeschäft ins Visier. Bei Corporate and Investment gilt Deutschland neben Russland mittlerweile als einer der interessanten Märkte. fina_36 5

9 Bankenlandschaft bank mit umfassender Produktpalette auszubauen liegt der Fokus auf der Neukunden-Gewinnung. Imageprobleme bei Großbanken Das US-Marktforschungsinstitut Forrester veröffentlichte im Herbst eine Studie, in der Bankkunden in sieben europäischen Ländern zu ihrer Bank befragt wurden. Transparenz, Vertrauenswürdigkeit und Ehrlichkeit waren hier wichtige Themen. Unter den Privatbanken in Deutschland nahm die ING-DiBa die beste Position ein. Die Studie kommt zu dem Schluss, dass die Kommunikationsleistung das Image einer Bank in hohem Maße beeinfl usst. Kreditinstitute, die mit ehrlichen, klaren und nachvollziehbaren Aussagen in der Öffentlichkeit auftreten, erzielen in der Regel einen Imagevorsprung. Nach Auffassung von Wissenschaftlern der FH Mainz, die eine Benchmarkstudie über die Öffentlichkeitswirkung der privaten Kreditinstitute durchgeführt haben, sind die Banken in Deutschland in den letzten Jahren allzu sorglos mit ihrem Imagekapital umgegangen. Die Interessen der Kleinsparer wurden zum Teil stark vernachlässigt. Rang Basis: Top 10 Banken und Versicherungen nach persönlichem Vertrauen Banken und Sparkassen Nennungen in % Sparkasse 38 (39) Raiffeisen-/Volksbanken 17 (19) Postbank 7 (7) Deutsche Bank 6 (6) LBS 5 (5) Sparda-Bank 5 (5) BHW 3 (3) Schwäbisch Hall 3 (3) Commerzbank 2 (-) Dresdner Bank 2 (3) : n = : n = Versicherungsunternehmen Allianz HUK-Coburg Debeka DEVK Axa R+V Aachener & Münchener Provinzial Hamburg-Mannheimer Victoria : n = : n = Nennungen in % 30 (26) 10 (10) 4 (4) 4 (4) 3 (4) 3 (3) 3 (3) 3 (4) 3 (-) 2 (3) Anmerkung und Lesebeispiel: Das Vertrauen in die Finanzinstitute und Versicherungsunternehmen geht aus der Marken- und Verbraucherstudie European Trusted Brands hervor. Demnach rangieren die Sparkassen in Deutschland mit deutlichem Abstand an der Spitze gefolgt von den Genossenschaftsbanken. Die Nennungen für die Großbanken fallen deutlich ab. Zahlen in Klammern: Nennungen Quelle: Reader's Digest-Studie Trusted Brands fina_37 Banken setzen auf kundenorientierte Vermarktung Bankkunden nach Altersgruppen (in %) Bevölkerung 14 bis 69 Jahre 14 bis 29 Jahre 30 bis 39 Jahre 40 bis 54 Jahre 55 bis 69 Jahre Die Gewinnung von Neukunden fällt den etablierten Kreditinstituten oft schwer. Optimiert werden soll dieses Geschäft durch Kundensegmentation, bei der der Produktvertrieb auf bestimmte Zielgruppen zugeschnitten wird. Als erfolgsversprechende Kundensegmente identifi ziert der BBE- Branchenreport einkommensstarke Doppelverdiener, Familien mit Kindern, berufstätige Singles sowie Rentner mit einem Einkommen ab Euro. Der Trend zur Zielgruppensegmentation wird sich laut Branchenreport in Zukunft noch verstärken. Dabei soll die Zielgruppe 55 Plus in der Vermarktung der Banken eine immer wichtigere Rolle spielen. Potenziale (in Mio.) Sparkasse Volks-/Raiffeisenbank Postbank (inkl. BHW) Deutsche Bank Commerzbank Citibank HypoVereinsbank ING-DiBa Dresdner Bank Comdirect Bank SEB Bank 55,31 52,1 23,5 8,9 5,6 3,4 3,0 2,0 1,5 2,3 0,8 0,7 12,99 51,5 24,4 7,2 4,6 2,3 3,5 1,8 1,1 2,5 0,4 0,6 10,42 51,0 23,5 9,5 5,9 4,7 3,9 2,0 1,6 1,9 1,0 1,1 17,05 51,3 23,6 10,6 Frage: Bei welcher Bank sind Sie Kunde, wo haben Sie ein Girokonto, Wertpapiere etc.? Quelle: Communication Networks 10.1 Trend 6,3 3,9 2,7 2,4 1,9 2,4 1,1 0,6 14,84 54,3 22,7 7,8 5,5 3,0 2,2 1,9 1,5 2,3 0,5 0,4 fina_38 6

10 Modern Banking Gute Beratung ist ein Muss Bei Geldanlageprodukten oder Kreditangeboten suche ich mir stets das Institut mit den besten Zinssätzen heraus dieser Aussage stimmen in einer Studie der psychonomics AG 21 Prozent der Befragten zu. Laut Communication Networks (CN) 10.1 Trend steht der Wunsch nach günstigen Konditionen für drei Viertel der 14- bis 69-Jährigen bei der Wahl eines Finanzdienstleisters ganz oben auf der Prioritätenliste. Die meisten Kunden nutzen eine Direktbank als Zweit- oder Drittbankverbindung, denn Beratung ist für sie wichtig: Zwei Drittel der Bankkunden wünschen sich laut CN 10.1 Trend einen persönlichen Ansprechpartner, der sie in Gelddingen gut berät. Nur jeder 15. Kunde erwägt konkret den Wechsel seiner kontoführenden Bank. Bei den privaten Kreditinstituten und Direktbanken sind mehr Kunden wechselbereit als bei Sparkassen oder Genossenschaftsbanken. Generell ist die Loyalität zur Hausbank immer noch recht hoch ausgeprägt: Laut CN 10.1 Trend sind fast 60 Prozent der Deutschen mit dem Kundenservice ihrer Bank zufrieden. Gründe für die Wahl eines Finanzdienstleisters (in %) Aspekt ist äußerst/sehr wichtig: Dass der Anbieter mich vor Abschluss eines Vertrages fair berät Dass ich bei dem Anbieter günstige Konditionen bekomme/niedrige Beiträge zahle Dass der Anbieter mir ein auf meine individuellen Bedürfnisse ausgerichtetes Leistungsprogramm anbieten kann Dass ich einen Ansprechpartner habe, der mich in Finanzangelegenheit gut betreut Dass ich die Möglichkeit habe, möglichst viele meiner Geldgeschäfte mit nur einem Unternehmen abwickeln zu können Dass eine Filiale in meiner Nähe ist Dass das Unternehmen groß und ertragsstark ist Dass der Anbieter ein bekannter Finanzdienstleister ist Dass Verwandte, Freunde oder Bekannte bereits Kunde bei diesem sind Quelle: Communication Networks 10.1 Trend / Bevölkerung, 14 bis 69 Jahre (55,31 Mio.) Wechselbereitschaft bei Bankkunden (in %) Werde zu einer anderen Bank wechseln : Bankkunden gesamt (53,06 Mio.) Filialbanken* (14,47 Mio.) Sparkassen (28,81 Mio.) Sehr/eher wahrscheinlich Sehr unwahrscheinlich fina_39 Eher unwahrscheinlich Weiß nicht/keine Angabe 6,1 34,9 55,2 3,6 8,6 38,7 48,3 4,4 5,6 35,4 55,4 3,7 Banken gehen neue Wege Genossenschaftsbanken (13,04 Mio.) 5,2 31,8 60,7 2,3 Die Versuche der Banken, mit ihren Kunden ins Gespräch zu kommen, nehmen spürbar zu. Kundenbindung ist das Gebot der Stunde, denn im zunehmenden Wettbewerb ist die Gewinnung neuer Potenziale weitaus schwieriger. Nach einer Forsa-Umfrage unter Führungskräften der Branche wollen 86 Prozent der deutschen Banken in die persönliche Beratung investieren. Über neue Vertriebsmodelle sollen Kunden den Weg zu ihrer Bank fi nden: Die neue Deutsche Bank-Filiale Q110 in Berlin gilt als Bankfi liale der Zukunft. Sie verzichtet auf den klassischen Bankschalter und sieht aus wie eine Mischung aus Showroom, Shop und Café. Mit solchen und anderen Innovationen soll der direkte Kontakt zum Kunden wieder hergestellt werden, der durch die zunehmende Automatisierung und die Ausdünnung des Filialnetzes verloren gegangen ist. Direktbanken (3,63 Mio.) 10,2 35,2 47,8 3,6 * Citibank, Commerzbank, Deutsche Bank, Dresdner Bank, HVB, Postbank, SEB, sonstige Filialbank Quelle: Communication Networks 10.1 Trend Beratungskompetenz, Freundlichkeit Faire Angebote Individualität der Betreuung Kontoauszüge Erreichbarkeit des Kundenservice Zufriedenheit mit der Hauptbank Äußerst/sehr zufrieden (in %) * Citibank, Commerzbank, Deutsche Bank, HVB, Postbank, SEB, sonstige Filialbank Quelle: Communication Networks 10.1 Trend fina_40 Bin Kunde bei... Preis-/Leistungsverhältnis Filialbank* (14,47 Mio.) Sparkasse (28,81 Mio.) Genossenschaftsbank (13,04 Mio.) fina_41 7

11 Modern Banking Mehr Effizienz Nach Meinung von Analysten gehört die Zukunft der Bank, die schnell und effektiv agiert und reagiert und sich optimal auf die Ansprüche ihrer Kun den einstellt. Maßnahmen zur Effi zienzsteigerung sind dabei integrierte Konten, die sämtliche Geld- und Sparkonten sowie Kredite vereinen, Produktinnovationen sowie Service-Packaging, das Produkte und Dienstleistungen zusammenführt. Outsourcing wird mehr und mehr dazu ge nutzt, Produkte und Dienstleistungen von erstklassigen Spezialisten entwickeln und anbieten zu lassen. Laut der im Februar vorgelegten IBM- Studie Banking 2015 Defi ning the Future of Banking werden insbesondere folgende Faktoren das Bankgeschäft der Zukunft beeinfl ussen: Gezieltes Wachstum, Spezialisierung, Effizienz, Fokussierung auf Wertschöpfung, Standardisierung von Abläufen und Schaffung einer fl exiblen Infrastruktur. Multi-Channeling Insbesondere jüngere Kunden haben durch neue Medien ein anderes Informations- und Kommunikationsverhalten. Darauf reagieren die Banken mit mehr Internetangeboten. Zum Multi-Channel- Konzept gehört ebenfalls das so genannte mobile Banking, das auf die Beratung beim Kunden vor Ort setzt wie es von Finanzmaklern wie AWD oder MLP praktiziert wird. Laut Branchenkompass Kreditinstitute von Steria Mummert Consulting und dem FAZ-Institut rechnen 55 Prozent der Bank-Entscheider mit sehr hohen Wertschöpfungsbeiträgen aus dem mobilen Vertrieb. Mobiles Banking ist bei der Dresdner Bank (Dresdner Vermögensberatung) schon seit zehn Jahren eine wichtige Ergänzung zum Filialvertrieb. Auch die Deutsche Bank hat seit langem mobile Außendienstmitarbeiter. Citibank, Postbank und SEB sind hier ebenfalls aktiv. Sogar Online-Broker-Kreditbanken entdecken den mobilen Vertrieb als interessante Option für ihr Business, da Finanz- und Versicherungsprodukte besonders beratungsintensiv sind. Wo kaufen Sie Finanzprodukte? In der Bankfiliale beim Berater Zu Hause per Internet In der Bankfiliale an einem Geldautomaten Zu Hause beim Versicherungsvertreter In der Versicherungsagentur Zu Hause beim Allfinanzberater* Zu Hause per Telefon/Fax Zu Hause per TV-Banking/Teletext An der Tankstelle (am Geldautomaten etc.) Im Einkaufszentrum im Banking-Shop Andere Vertriebswege Nutzung von Vertriebswegen bei Finanzprodukten (in %) 13,2 11,3 11,0 8,3 6,4 3,8 33,5 26,6 22,2 21,2 * DVAG, MLP, AWD etc. Basis: Befragung von Personen ab 14 Jahre Quelle: Dialego, Visio-Trend (aus Marktstudie Multi Channel-Banking ) Zukunftstrends Banking 2015 In der IBM-Studie Banking 2015 Defi ning the Future of Banking werden die wichtigsten Trends und Innovationen aufgezeigt, die die globale Bankenbranche in den nächsten zehn Jahren kennzeichnen werden. Die Kunden übernehmen die Kontrolle: Die Kunden von morgen werden clevere, gut informierte und gewiefte Nutzer von Finanzdienstleistungen sein. Sie werden sich ausschließlich für jene Serviceanbieter interessieren, die in der Lage sind, ihre spezifi schen, individuellen Bedürfnisse zu befriedigen. Konkurrenz durch spezialisierte Nischenanbieter: Die Marktkonsolidierung geht weiter. Großbanken werden weitere Marktanteile hinzugewinnen. Ihnen steht indes eine Vielzahl von innovativen Mitbewerbern gegenüber, darunter Branchenspezialisten und branchenfremde Anbieter von Bankdienstleistungen, die sich auf spezifische Services konzentrieren. Partner-Mitbewerber-Beziehungen werden an Bedeutung gewinnen. Ressourcenmäßige Neuausrichtung: Auf Grund des wirtschaft lichen Zwangs, Produktivität und Effi zienz in nahezu allen Bereichen des Unternehmens zu steigern, werden die Banken auch den Personalbereich umbauen und bei der Implementierung effi zienterer Arbeitspraktiken neue Ressourcen erschließen müssen. Gleichzeitig wird es einen intensiven Wettbewerb um qualifizierte Mitarbeiter geben, sowohl bei der Rekrutierung neuer Fachexperten als auch bei der Bindung der Top Talente an das eigene Unternehmen. Verstärkte Transparenz und Kontrolle: Die Notwendigkeit, weltweit geltende Standards für Transparenz und Rechnungslegung zu erfüllen, wird die Banken zwingen, massiv in die Implementierung von integrierten, unternehmensweiten Systemen und Prozessen zu investieren. Innovative, moderne Technologien: Erfolgreich werden jene Spezialisten sein, die vorausschauend spezifi sche Kundenbedürfnisse erkennen, analysieren und rasch mit profi tablen und zuverlässigen Produkten abdecken können. Entscheidend werden dabei passende Operating Modelle und Technologien sein, die schnelle und präzise Entscheidungsprozesse und eine erhöhte operative Flexibilität und Effi zienz ermöglichen. 60,8 fina_42 8

12 Modern Banking Voll automatisierter Service Nach wie vor ist der Anteil der reinen Direktkanalnutzer, die alle Bankgeschäfte via Internet, Telefon und Fax abwickeln, nicht sehr hoch. Und das, obwohl die Zahl der Filialen in der Vergangenheit zurückgegangen ist und die Automatisierung der Geldgeschäfte vorangetrieben wurde. waren Geldautomaten in Betrieb, die Zahl der Bankfi lialen lag bei rund Im Wettbewerb um die technisch aufgeschlossenen Kunden liegen die Direktbanken ohne Filiale auf Grund günstigerer Konditionen vorne. 25 Millionen Online-Banker Internet-Portale werden ausgebaut Die meisten Kreditinstitute arbeiten daran, ihren Kundenservice im Internet zu verbessern. Die Zufriedenheit mit den Internet- Portalen der Kreditinstitute hat in den letzten Jahren nicht zu-, sondern abgenommen. Dies wird auf die größere Interneterfahrung und die gestiegenen Ansprüche der Kunden zurückgeführt. Bankkunden sollen ihre Finanzplanung, Vermögensverwaltung und Altersvorsorge künftig komfortabler, gezielter und intensiver vom häuslichen PC aus gestalten können. Vermehrt werden elektronische Briefkästen für die Kundenpost, elektronische Tresore für wichtige Dokumente sowie Multimedia-Anwendungen für umfassende Information oder Online-Beratungen angeboten. 56 Prozent der Kreditinstitute haben nach einer Befragung des Marktforschungsunternehmens Steria Mummert Consulting vor, künftig diesen Weg des Internetvertriebs zu gehen. Für ihren Service im Internet ausgezeichnet wurde die Postbank als beste Bank in den Kategorien Service und Karten. Anlass war die Verleihung des jährlichen PASS Online-Banking-Awards unter Federführung des Handelsblatts. Internetnutzung und Online-Banking (in %) Immer mehr Internetnutzer erledigen ihre Bankgeschäfte online. Die Zahl der regelmäßigen Internetnutzer in Deutschland ist seit markant gestiegen: von 26,9 auf mehr als 30,2 Mio. (von 41,6 auf 46,6 Prozent der Bevölkerung). Gleichzeitig nahm die Zahl der Online-Banking-Nutzer deutlich zu von 12,9 Mio. in (19,7 Prozent) auf 14,8 Mio. (22,8 Prozent) in. Dies ist das Ergebnis des repräsentativen Online-Monitors (e-fmds ) von TNS Infratest. Nach einer Prognose der Deutschen Bank werden 2008 über 25 Mio. Deutsche ihre Bankgeschäfte online abwickeln. Laut den W3B-Umfragen der Hamburger Marktforscher Fittkau & Maaß vom Herbst machen bereits zwei Drittel aller deutschen Web- Nutzer von der Möglichkeit Gebrauch, ihr Bankkonto online zu führen. Die Computerzugänge zu den Kreditinstituten werden überwiegend für die private Kontenführung genutzt. Die tatsächliche Nutzung von Online-Banking hat sich inzwischen dem Nutzungsinteresse weitgehend angeglichen. Mit der Höhe des Einkom mens steigt die Intensität des Online-Bankings. So zählen laut EuPD Research in der Einkommensgruppe ab Euro mehr als 90 Prozent zu den Online-Bankern unter den Geringverdienern (Einkommen bis Euro) macht nur jeder Zweite davon Gebrauch. Internetnutzung Online-Banking 39, Nutzung von Online-Bankgeschäften (in %) Private Kontoführung Geschäftliche Kontoführung Anlage Termin-/ Tagesgeld Kauf/Verkauf: Aktien... Fonds... Zertifikate/ Optionen... Festverzinsliche Wertpapiere Intraday-Trading 16,6 Quelle: TNS Infratest / Comdirect / Basis: Bevölkerung ab 14 Jahre 2,0 1,8 1,1 6,7 6,7 8,6 41,6 14,5 Basis: Web-Nutzer Quelle: W3B Fittkau & Maaß (FOCUS-MONEY 16/2007) 19,7 46,6 22,8 fina_43 66,4 fina_44 9

13 Modern Banking Sicherheit im WWW Für 84 Prozent der Nutzer von Online-Banking hat das Thema Sicherheit oberste Priorität (W3B). Mit zunehmender Erfahrung in Sachen WWW- Bankgeschäfte wächst laut TNS Infratest auch das Vertrauen in diese Art des Bankings, das in den letzten beiden Jahren deutlich gestiegen ist. Es genießt bei den Nutzern ein deutlich besseres Image in puncto Sicherheit als das Online-Shopping. Noch mehr Sicherheit beim Homebanking verspricht HBCI: Das Home Banking Computer Interface ist ein na tio naler Standard, der vom Zen tralen Kreditaus schuss (ZKA) entwickelt worden ist. HBCI definiert sicheres, multibankfähiges Online-Banking zwischen Kundensystemen und Bankrechnern. Mittels digitaler Signatur muss sich der Nutzer dabei iden tifi zieren und authentifi zieren. Dies ist insbesondere auch beim Abschluss rechtsgültiger Verträge über das Internet von großer Bedeutung. 621,0 Mehr Sicherheit beim Online-Banking Nachholbedarf haben Kreditinstitute bei ihren Web-Offerten immer noch in puncto Sicherheit. Die Stiftung Warentest hält das Online-Banking bei den meisten Kreditinstituten für nicht hundertprozentig sicher. Die meisten Online-Banker (79 Prozent) sind jedoch von der Sicherheit der elektronischen Bankgeschäfte überzeugt und schätzen die Risiken realistischer ein. Doch jedem Zweiten ist laut EuPD Research bewusst, dass man auch negative Erfahrungen machen kann. Bei den meisten Banken kommt das PIN/TAN-Verfahren zur Anwendung. Das Pro blem: Mit gestohlenen TAN-Listen können Betrüger ohne größere Probleme Geld auf ein fremdes Konto umleiten. Mit veränderten TAN-Verfahren versuchen die Banken, solche Gefahren auszuschalten. Das sicherste Verfahren beim Online-Banking, HBCI, wird nur von der Hälfte der Banken angeboten. Der Trend geht zum kartenbasierten Online-Banking. Mit Kartenlesegeräten können die Institute den Kunden eine sichere Lösung bieten. Zudem gestaltet sich das kartenbasierte Verfahren kostengünstiger, da z.b. Produktion und Versand der gedruckten TAN-Listen entfallen. Kundenzahl (in Tsd.) 656,1 comdirect bank nach Kundenzahl und Depots 804,7 Zahl der Depots (in Tsd.) 538,5 550,9 606,1 Direktbanken im Internet Der selbstverständliche Umgang mit Internet und Online-Banking kommt den Direktbanken zugute. Ihre Reichweite bei Online-Bankgeschäften stieg nach Angaben der Commerzbanktochter comdirect bank von 27 Prozent der Nutzer im zweiten Halbjahr auf 31 Prozent im zweiten Halbjahr. Bei den Girokonten haben Direktbanken im Geschäftsjahr Marktanteile hinzugewonnen. Laut W3B-Umfrage handelt jeder zwölfte Web- Surfer Wertpapiere online. Knapp 7 Prozent haben Fonds via Internet erworben oder verkauft bzw. Tages- oder Termingeld auf dem Online-Weg realisiert. Jeder zweite Online-Brokerage-Kunde wickelt seine Wertpapiergeschäfte hauptsächlich über eine Direktbank ab. In Deutschland haben die Kunden die Auswahl zwischen vielen Anbietern: sbroker (Sparkassen), Maxblue (Deutsche Bank), Easytrade (Postbank), SEB direkt (SEB Bank) sind ebenso vertreten wie Cortal Consors, DAB Direktanlagebank, Netbank, 1822direkt so , Quelle: Unternehmensangaben Kundenzahl (in Tsd.) 500,2 Quelle: Unternehmensangaben Cortal Consors nach Kundenzahl und Einlagen 610, Einlagen (in Mio. EUR) fina_45 fina_106 10

14 Modern Banking wie viele kleinere Online-Broker. Zu den größten und erfolgreichsten Online-Brokern zählt die comdirect bank (Commerzbank). Sie entwickelt sich mit einer ambitionierten Wachstumsstrategie zur Vollbank. Im Geschäftsfeld Brokerage und Banking zählte die comdirect bank Ende gut Kunden, mehr als. 1822direkt MLP Konditionenvergleich Direktbanken Kontoart (Gebühren) Kostenloses Girokonto Girokonto (3,00 EUR pro Monat) Verzinsung p.a. - 0,50% Online zahlt man per Kreditkarte DAB bank Girokonto (2,50 EUR pro Monat) *0,1 bis 2,0% netbank Kostenloses Girokonto *2,50 bis 2,75% Bei den deutschen Web-Shops ist die Vorauskasse im Geschäft mit dem Kunden das am weitesten verbreitete Zahlungsverfahren. Mehr als jeder zweite E-Shop liefert gegen Rechnung oder versendet die Ware per Nachnahme und nahezu jeder zweite E-Shop akzeptiert das Zahlen per Kreditkarte. Die Mehrzahl der Shops bietet drei bis fünf unterschiedliche Zahlungsmöglichkeiten an. Weltweit ist die Kreditkarte das am häufigsten gebrauchte Zahlungsmittel im Internet. In Deutschland laufen beim E-Commerce zwei Drittel der Umsätze über Kreditkarten, ein Drittel über Lastschriftverfahren. Unüblich sind beim E-Commerce noch das Bezahlen per Handy oder Geldkarte. Auch der Anteil von Micropayment-Systemen von Anbietern wie Click-and-Buy (Firstgate), T-Pay (Deutsche Telekom) oder Pay-Pal (Ebay) ist zurzeit noch gering. Innovationen haben es schwer Allein in Deutschland sind heute über 40 innovative Bezahlsysteme aktiv. Viele davon wickeln nur kleine Zahlungsbeträge ab. Als aussichtsreich im Massenmarkt werden in einer aktuellen Studie von Deutsche Bank Research allein solche innovativen Bezahlsysteme eingeschätzt, die die Besonderheiten des Online-Shoppings berücksichtigen, von etablierten E-Shops oder Dienstleistern im Zahlungsverkehr unterstützt werden und ihren spezifischen Mehrwert ausspielen können. Dabei ist zu bedenken, dass Bezahlsysteme in einem stark regulierten, komplexen Umfeld agieren. Durch die Regulierung wird das Potenzial der jungen innovativen Anbieter begrenzt. comdirect Volkswagen Bankdirect ING-DiBa Girokonto (4,90 EUR pro Monat) Kostenloses Verrechnungskonto** Kostenloses Girokonto * Abhängig vom Guthabenbetrag ** Obligatorisch zum Depot, Girokonto kann nicht zur Verrechnung genutzt werden Quelle: FOCUS-MONEY 16/2007 0,25% *3,1 bis 3,2% Bezahlsysteme in deutschen Online-Shops (Anteil in %) Vorauskasse Rechnung Nachnahme Kreditkarte PayPal El. Lastschrift Click&Buy Überweisung Per Telefonr. Geldkarte Per Handy Sonstige Basis: 312 Antworten befragter deutscher E-Shops Quelle: ibi research 1,50% fina_ fina_47 11

15 Modern Banking Gute Karten für Kartenkunden Mit weltweit über 1,2 Mrd. ausgegebenen Karten ist Visa das größte Kartenzahlungssystem. Dahinter steht ein Verbund von über Banken und anderen Finanzdienstleistungsgesellschaften. In Deutschland hat das Unternehmen nach eigenen Angaben 13,5 Mio. Karten ausgegeben. Mitbewerber Mastercard ist mit 11 Mio. Karten in Deutschland die Nummer zwei. Mit rund 1,5 Mio. Karten ist die Amex-Tochter American Express hierzulande ein deutlich kleinerer Anbieter. Diners Club, bereits seit 50 Jahren in Deutschland vertreten, hält mit rund Karten an seiner elitären Strategie fest. Insbesondere die Großen versuchen alles, die Nummer eins im Markt der Zahlungsmittel zu werden vornehmlich über Ko operationen und spezielle Angebote. So erhält man bei vielen Banken heute in Kombination mit einem Girokonto die Kreditkarte gratis dazu. Visa setzt auf Partnerschaftsmodelle: Im September startete die Kooperation mit REWE- Supermärkten, in denen der Kunde an der Kasse nun mit seiner Visa-Karte zahlen kann. Mastercard und American Express bieten Premiumkarten für wohlhabende Kunden an. Diese können inzwischen aus einer ganzen Reihe an Luxuskarten wählen. Eine der elitärsten ist die American Express Centurion Card. Die Anbieter sehen bei Karten oberhalb der Gold-Grenze noch ein hohes Potenzial. In den nächsten vier Jahren erwarten wir, bis zu Platinumkarten im Markt zu platzieren, heißt es bei Mastercard hierzu. Debitkarten setzen sich durch Als Zahlungsmittel beliebt sind auch die so genannten Debitkarten. Dabei handelt es sich um Kreditkarten, die auf Basis eines entsprechenden Guthabens (Prepaid-Karte) geführt werden. Eine der bekanntesten Versionen ist die EC-Karte. Debitkarten belasten das Konto ihres Inhabers beim Bezahlen immer sofort. Das bargeldlose Zahlen macht technische Fortschritte. Derzeit ist Kreditkartenorganisationen in Deutschland Zahl der Karten Ende (in Tsd.) Mastercard (11.000) Eurocheque/ EC-Karte Eurocard/ Mastercard Visa American Express Diners Club Mitgliederkarten Andere Kreditkarten Keine davon American Express (1.450) Quelle: Source Informationsdienst / Kartenanbieter Persönlicher Kartenbesitz (in %) 0,5 2,4 1,3 1,8 13,6 19,0 19,3 Diners Club (100) Quelle: Communication Networks 10.1 Trend / Basis: Bevölkerung, 14 bis 69 Jahre (55,31 Mio.) Offensive mit Debitkarten Visa (13.500) Visa und Mastercard wollen mehr Debitkarten absetzen. Die Gebühren nähern sich in diesem Fall der EC-Karte an. Bei der Debitkarte handelt es sich um eine Plastikkarte, die ähnlich wie die Geldkarte vorab mit einem bestimmten Geldbetrag aufge laden wird. Echte Credit Cards haben dagegen den Vorzug, dass sie ihrem Besitzer einen individuellen Kreditrahmen von vier bis fünf Wochen und Teilzahlungsmöglichkeiten einräumen. Visa bietet neuerdings im gesamten europäischen Raum Debitkarten (V-Pay) an. Bis 2011 will Visa 100 Millionen V-Pay- Karten im Umlauf haben und rührt dafür kräftig die Werbetrommel. Seit Ende kooperiert Visa mit den rund Volks- und Raiffeisenbanken und im Oktober holte Visa die Postbank mit ins Boot. Nach Unternehmensangaben wird jeder neunte Euro, den Verbraucher in Europa ausgeben, mit einer Visa-Karte bezahlt. Da die V-Pay-Karte den Handel auf Grund der durchgängig eingesetzten Chip-Technik besser vor einem betrügerischen Einsatz der Karte schützt, erscheint dieses Ziel nicht unrealistisch. fina_48 68,9 fina_49 12

16 Modern Banking eine neue Karte im Test, die über eine Funkverbindung funktioniert. Damit sollen Kunden ohne Eingabe eines PIN-Codes besonders schnell bezahlen können. Als Zukunftsmodell gilt eine universelle Karte, die ihr Inhaber sowohl als typische Kreditkarte nutzen kann als auch für das Homebanking, E-Ticketing oder Online-Shopping. Electronic Cash Als bargeldloses Zahlungsmittel ist in Deutschland die EC-Karte besonders beliebt: 92 Mio. Kar ten gibt es hierzulande. Nur über die so genannte Maestro-Funktion, ein internationales Kreditkartensystem von Mastercard, ist sie auch im Ausland einsetzbar. Heute ist es selbstverständlich, mit der EC-Karte im Einzelhandel zu bezahlen. Auch die Händler schätzen Electronic Cash, fallen bei der EC-Karte doch nur vergleichsweise geringe Kosten von 0,3 Prozent des Verkaufspreises an. Viele Händler akzeptieren demgegenüber nur ungern Kreditkarten, da hier wesentlich höhe re Gebühren fällig werden. Exper ten schätzen, dass in Deutschland etwa 35 Prozent aller Einzelhandelsgeschäfte Kreditkarten als Zahlungsmittel akzeptieren. Ziel ist es, die Quote auf 80 Prozent zu steigern Bargeldlos zahlen Deutschland ist bei der bargeldlosen Bezahlung Entwicklungsland. Immer noch wird an der Ladenkasse primär mit Bargeld gezahlt. Nach einer Statistik des Zentralen Kreditausschusses (KZA) wurden rund 900 Mio. Zahlungsvorgänge im Wert von 55,1 Mrd. Euro per Debitkarte und PIN abgewickelt. Gemessen an der Zahl der Kartentransaktionen pro Einwohner liegt Deutschland weit hinter Großbritannien, Frankreich, den Niederlanden und den skandinavischen Ländern. Bargeld ist aus volkswirtschaftlicher Sicht vergleichsweise teuer. Elektronische Zahlkarten versprechen geringe Kosten und mehr Sicherheit. Denn das umständliche Zählen, Sortieren, Prüfen sowie der aufwändige Transport von Banknoten und Münzen entfallen. Electronic Cash verzeichnet in Deutschland ein sprunghaftes Wachstum, wobei PIN-basierte Systeme im Handel stärker zulegen als andere Formen des bargeldlosen Bezahlens. Visa und Mastercard wollen mit ihren preiswerten Debitkarten den Handel erobern. Inzwischen werden Visa-Zahlungen von fast einer halben Million deutschen Händlern akzeptiert. Bezahlvorgänge mit Geldkarten Transaktionen (in Mio.) GeldKarte wird akzeptiert I/ II/ III/ IV/ I/ II/ III/ IV/ I/2007 Quelle: EURO Kartensysteme GmbH fina_50 Bereits seit zehn Jahren gibt es den goldenen Geldchip auf deutschen EC-Karten, auf den sich sein Inhaber einen Geldbetrag laden kann. Diese elektronische Geldbörse lässt sich zu vielen Gelegenheiten einsetzen, z.b. an Automaten für Parkscheine, Bus- und Bahn-Tickets oder für Zigaretten. Banken und Sparkassen versehen ihre EC- und Kundenkarten fast fl ächendeckend mit dem Geldchip. Das Aufl aden der Karte ist an 85 Prozent der Geldautomaten der Kreditinstitute möglich. Aktuell sind in Deutschland rund 68 Mio. EC- und Kundenkarten mit Geldkartenfunktion im Umlauf. Ihre Nutzer können sie bereits an über Akzeptanzstellen einsetzen. GeldKarte auf dem Weg ins Internet Seit Anfang 2007 können Zigaretten am Geldautomaten nur noch mit der personalisierten GeldKarte bezogen werden. Neun von zehn ausgegebenen Karten verfügen bereits über das entsprechende Jugendschutzmerkmal. Auch im Internet kommt die se Funktion zum Einsatz. Web-Anbieter von Video-on-Demand für Erwachsene setzen auf diese bequeme Methode, um den strengen gesetzlichen Aufl agen zu genügen. Chipkarte und Kar tenleser fi nden Einsatz beim sicheren Bezahlen von kleineren Beträgen, beim sicheren Online-Banking-Standard HBCI und bei der digitalen Signatur. Auf der CeBIT 2007 wurde erstmals das internetbasierte Aufl aden der GeldKarte gezeigt. Voraussichtlich ab Ende Mai 2007 sollen die Verbraucher über einen eigenen Geldautomaten in Form eines Chipkartenlesers am Computer verfügen können. 13

17 Modern Banking Deutsche kaufen auf Kredit Kredite, die der Finanzierung von Konsumwünschen dienen, sind in breiten Bevölkerungskreisen selbstverständlich geworden. In der aktuellen Postbank-Studie Ratenkredit sagen über 44 Prozent der Befragten, dass sie sich schon einmal einen Wunsch per Ratenkredit erfüllt haben. Nur für 18 Prozent der Deutschen kommt ein solcher Kredit unter keinen Umständen in Frage. Überdurchschnittlich häufig nehmen Männer und Personen im Alter von 30 bis 49 Jahren Kredite in Anspruch. Personen mit hohem Einkommen erfüllen sich eher spontan Konsumwünsche, die sie später bezahlen, als einkommensschwache Personen. 27 Prozent würden einen Ratenkredit in Anspruch nehmen, um ein besonders günstiges Angebot zu kaufen. Mehr als jeder Zweite würde beim Autokauf von einem Kredit Gebrauch machen. Weitere Kreditanlässe sind Renovierungen (36 Prozent) und die Anschaffung von Einrichtungsgegenständen (34 Prozent). Deutschland-West Deutschland-Ost Männer Frauen 14 bis 29 Jahre 30 bis 39 Jahre 40 bis 49 Jahre 50 bis 59 Jahre 60 Jahre und älter Aufnahme von Ratenkrediten nach Soziodemographie (Anteil in %) Es haben sich schon einmal einen Wunsch mit einem Ratenkredit erfüllt (Gesamt = 44,3%) Anteil in % 43,1 48,7 51,6 37,5 19,1 59,3 58,6 54,7 39,0 Basis: Befragung von Bundesbürgern von TNS Emnid Quelle: Postbank-Studie Ratenkredit, November 108,7 110,7 1 Person im HH 2 Personen im HH 3 Personen im HH 4 und mehr Personen Haushaltsnettoeinkommen Unter EUR bis EUR bis EUR bis EUR EUR und mehr Bestand an Ratenkrediten zum Jahresende (in Mrd. EUR) 114,3 118,6 129,2 130,1 Anteil in % 45,7 48,6 39,8 39,8 41,7 44,9 46,5 45,7 47,8 130,6 fina_51 Banken werben für Kredite Die Zeiten der restriktiven Kreditvergabe durch Banken und Sparkassen sind vorbei. In den letzten zwei Jahren wurden die Kreditrichtlinien vielfach gelockert. Heute werden Ratenkredite offensiv mit günstigen Konditionen beworben. Besonders attraktiv sind Angebote, die über das Internet beantragt werden können. Ende lag der Kreditbestand privater Personen (ohne Hypothekenkredite) mit 228 Mrd. Euro leicht unter dem Vorjahresniveau (234 Mrd. Euro). Ratenkredite verharren seit 2004 bei einem Gesamtvolumen von etwa 130 Mrd. Euro. Das private Kreditgeschäft stagnierte auch bei den Sparkassen. Sie wollen mit neuen Angeboten, wie der Präsenz in Warenhäusern und mehr Werbung, Marktanteile in diesem hart umkämpften Geschäft zurückgewinnen. Angesichts der anziehenden Binnenkonjunktur rechnen Banken und Sparkassen für 2007 mit einer steigenden Nachfrage nach privaten Krediten Quelle: Deutsche Bundesbank Überschuldungsgefahr steigt Die Abzahlung der Kredite stellt für die meisten Kreditnehmer kein übergroßes Problem dar, da sie über ausreichende Mittel verfügen, um die Tilgungsraten zurückzuzahlen. Schwierig wird die Rückzahlung für jene, die auf Grund besonderer Ereignisse (Arbeitslosigkeit, Krankheit, Scheidung) nicht mehr in der Lage sind, ihren Zahlungsverpfl ichtungen nachzukommen. Der Anteil der Bürger, die Schwierigkeiten bei der Rückzahlung von Krediten haben, ist zwischen 2004 und von 6,5 auf knapp 7,3 Prozent gestiegen. Der SCHUFA Schuldenkompass macht die Gefahr der Überschuldung deutlich: Insgesamt sind in Deutschland rund 3 Mio. Haushalte überschuldet oder überschuldungsgefährdet. Die Privatinsolvenzen in Deutschland haben im vergangenen Jahr zugenommen. Laut Statistischem Bundesamt stieg die Zahl gegenüber dem Vorjahr um 35 Prozent auf Fälle. Trotz des verbesserten konjunkturellen Klimas hielt der Anstieg in den ersten Monaten 2007 an. fina_52 14

18 Modern Banking Kredit via Internet Bei Konsumenten- und Ratenkrediten sieht sich die Citibank in führender Position: Bei ihr stieg das Volumen der Ratenkredite um 4,1 Prozent auf 8,7 Mrd. Euro. Die Deutsche Bank-Tochter Norisbank setzt mit dem bonitätsabhängigen Ratenkredit easycredit zur Aufholjagd an und will künftig neuer Marktführer werden. Anfang 2000 führte die Norisbank mit dem easycredit als erste Bank den Ratenkredit mit Online-Sofortzusage im Internet ein. Zu den Newcomern im Geschäftsfeld der Online-Kredite gehört die CreditPlus Bank, die u.a. mit AOL, WEB.DE und Freenet kooperiert. Die hoch spezialisierte Konsumentenkreditbank mit Hauptsitz in Stuttgart unterhält bundesweit bereits 15 Filialen mit 369 Mitarbeitern. CreditPlus gehört über die französische Konsumfi nanzierungsgruppe Sofi nco zum Credit Agricole-Konzern. Eine Reihe von weiteren reinen Internetanbietern, wie z.b. die NetBank, bieten Kredite zu Superkonditionen an. Handel mischt bei Kreditfinanzierungen mit Einzelhandelsunternehmen nutzen verstärkt ihre Chancen in der Kreditfi nanzierung. Die KarstadtQuelle Bank punktet mit der Vergabe zinsgünstiger Wunschkredite. Die Kreditvergabe erfolgt durch die KarstadtQuelle Finanz Service GmbH, die als Joint Venture von KarstadtQuelle und der ERGO Versicherungsgruppe zu gleichen Teilen etabliert wurde. Von der Vergabe zinsgünstiger Wunschkredite profi tierten bislang mehr als eine Million Kunden der KarstadtQuelle Bank. Auch der Textilhändler C&A steigt ins Bankgeschäft ein. C&A will seinen Kunden künftig Versicherungs- und Bankdienst-Leistungen offerieren. Verbraucher können dann in den Filialen des Familienunternehmens Ratenkredite zwischen und Euro beantragen. Die Kreditvergabe soll ohne Zweckbindung erfolgen, ist also nicht an Einkäufe im Unternehmen gebunden. C&A setzt dabei bewusst auf sein Image als preisgünstiger und vertrauenswürdiger Bekleidungsanbieter. Ziel sei es, auch im Bereich der Finanzdienstleistungen transparente Angebote zu fairen Konditionen zu offerieren, sagt der für C&A Money zuständige Manager Oliver Prill. Zur Markt einführung Anfang 2007 bietet das Unternehmen Kredite mit einem effektiven Jahreszins ab 4,3 Prozent an. Zielgruppe Mittelstand Vor allem kleinere Unternehmen hatten bei der Kre ditvergabe in den letzten Jahren schlechte Karten. Inzwischen bemühen sich die privaten Großbanken wieder um die mittelständische Klientel. Werbewirksam ernannte sich die Commerzbank sogar zur Mittelstandsbank. Die Deutsche Bank hat es in dieser Zielgruppe noch immer schwer. Bei einer Umfrage der Arbeitsgemeinschaft Selbstständiger Unternehmer (ASU) über die Finanzierung mittelständischer Unternehmen durch Banken landete der Branchenprimus auf dem letzten Platz. Benotet wurden die Qualität der Berater, die Transparenz bei der Ratingbewertung sowie Kreditkonditionen. Aufgeholt haben nach den Umfrageergebnissen die Commerzbank und die Dresdner Bank. Wenig Veränderung gab es bei der Beurteilung von Sparkassen und Genossenschaftsbanken, die weite Teile des Mittelstandsgeschäfts beherrschen. 15

19 Vermögensbildung Vermögenszuwachs auf hohem Niveau In den letzten vier Jahren ist das Vermögen der Bundesbürger kontinuierlich gewachsen. Die privaten Haushalte in Deutschland verfügten Mitte laut Deutscher Bundesbank über ein Geldvermögen in Höhe von 4,4 Billionen Euro, 219 Mrd. Euro mehr als im Jahr zuvor. Abzüglich der Verbind lichkeiten aus Hypotheken- und Konsumkrediten ergibt sich ein Wert von 2,7 Billionen Euro (Ende ). Addiert man das Geldvermögen, das in den verschiedenen Sparformen angelegt ist, so ergibt sich ein durchschnittliches Pro-Kopf- Vermögen von Euro (Ende ). Das Nettovermögen je Bundesbürger fällt mit Euro deutlich niedriger aus. Im Euro-Raum liegt die Bundesrepublik mit diesem Wert im Mittelfeld. Im Jahr lag die Zunahme des Nettogeldvermögens vornehmlich durch Zinsen und Wertzuwächse gegen über dem Vorjahr bei 181,4 Mrd. Euro (plus 7,2 Prozent). Neue Zahlen für liegen noch nicht vor. Kapitaleinkommen steigt rasant Der beachtliche Vermögenszuwachs der letzten beiden Jahre basiert vor allem auf der erhöhten Sparneigung der Bundesbürger, dem positiven Klima an den Aktienmärkten und einem beträchtlichen Kapitalstock. Das verfügbare Einkommen der privaten Haushalte stieg nur moderat um 1,7 Prozent. Der Anteil der Löhne und Gehälter am gesamtwirtschaftlichen Volkseinkommen ist in den letzten Jahren rückläufi g. machte er einschließlich der Sozialbeiträge der Arbeitgeber mit Mrd. Euro zwei Drittel des gesamten Volkseinkommens von Mrd. Euro aus. Zehn Jahre zuvor lag der entsprechende Anteil bei 71 Prozent. Das Vermögens- und Kapitaleinkommen wuchs seit der Jahrtausendwende um 160 Mrd. Euro bzw. 37,7 Prozent auf 584 Mrd. Euro. Im gleichen Zeitraum stieg das Gesamt-Nettoeinkommen der Arbeitnehmer nur um 5,8 Prozent auf 603 Mrd. Euro. Entwicklung des privaten Geldvermögens Nettovermögen, ohne Verbindlichkeiten (in Mrd. EUR) Nettogeldvermögen Wertveränderung Quelle: DIA, Destatis, Deutsche Bundesbank Geldanlage bei Banken Geldanlage bei Versicherungen Investmentfonds Festverzinsliche Wertpapiere Aktien Pensionsrückstellungen Sonstige Beteiligungen Durchschnittliches Geldvermögen je Bundesbürger (Ende ) Quelle: Deutsche Bundesbank / Zeitschrift Die Bank ,8% +2,8% +41,3% ,0% +9,0% ,3% Wertveränderung des Geldvermögens Neuanlage/Bestandsveränderung (in Mrd. EUR) Quelle: DIA, Destatis, Deutsche Bundesbank fina_53 +2,9% 45 fina_54 Neuanlage Bestandsveränderung fina_55 16

20 Vermögensbildung Vermögen lagert bei Banken Ende konnte jeder Bundesbürger im statisti schen Mittel auf ein Sparvermögen von Euro zugreifen, das in Bankprodukten investiert war. 68 Prozent der privaten Wertpapierdepots wer den von den Kreditinstituten geführt, die damit in diesem Bereich eine Vormachtstellung haben. Zudem befi nden sich die Kapitalanlagegesellschaften, die weitere 31 Prozent der Depots verwalten, zumeist im Besitz der Banken. Das von Versicherungen verwaltete Anlagekapital ist in den letzten zehn Jahren kontinuierlich gewachsen. Grund hierfür ist u.a. das gute Geschäft mit staatlich geförderten Rentenprodukten. Auch Investmentf onds und andere Anlageformen verzeichneten angesichts der guten Börsenstimmung hohe Zuwächse. Festverzinsliche Wertpapiere verloren demgegenüber angesichts magerer Verzinsung an Zugkraft bei den Anlegern. 424 Einkommensentwicklung in Deutschland Nettolöhne, Kapitaleinkommen (in Mrd. EUR) 570 Kapitaleinkommen Löhne/Gehälter (Netto) Anmerkung: Kapitaleinkommen = Unternehmens- und Vermögenseinkommen; Nettolöhne und -gehälter = Bruttolohn- und Gehaltssumme abzüglich Lohnsteuer und Sozialbeiträge Quelle: DIA 2007, Destatis fina_ Stabile Vermögensverteilung Bei rund 35 Prozent der privaten Gelder handelt es sich um Einlagen bei Banken, 26 Prozent werden in Versicherungsprodukte wie Lebens- und Rentenversicherungen investiert, auf Anleihen und Geldmarktpapiere entfällt ein Zehntel des Ver mögens. Auch der Anteil der Vermögensbestände in sonstigen Beteiligungen (5 Prozent) und Pensionsrückstellungen (6 Prozent) hat sich in den letzten Jahren nur sehr wenig verändert. Während Investmentfonds auch in den schwierigen Jahren der Börsenbaisse ihren Anteil bei 12 Prozent halten konnten, kam es bei der Direktanlage in Aktien zu deutlichen Schwankungen Mrd. EUR Struktur des Geldvermögens* (in %) Mrd. EUR Mrd. EUR Pensionsrückstellungen Anlage in sonstigen Beteiligungen Anlage in Aktien Investmentzertifikate Bundesbürger sparen weniger Rentenwerte, Geldmarktpapiere Geldanlage bei Versicherungen Die Sparquote in Deutschland ist wieder leicht unter den hohen Vorjahreswert von 10,7 Pro zent gesunken. Bei anziehender Konjunktur entscheiden sich die Menschen wieder stärker für den Konsum. Ende wurden im Hinblick auf 34 Ende Ende 2003 *Basis: Private Haushalte **Spar- und Sichteinlagen, Termingelder etc. Quelle: Deutsche Bundesbank / 35 Ende Geldanlage bei Banken** fina_57 17

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