PRESSEINFORMATION. Zum vierten Mal in Folge: bestes Ergebnis der Oberbank-Geschichte! in Mio. EUR / - Kundenkredite

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1 PRESSEINFORMATION Linz, 16. Jänner 2014: Jahresrückblick und vorläufiges Ergebnis 2013 Zum vierten Mal in Folge: bestes Ergebnis der Oberbank-Geschichte! in Mio. EUR / - Kundenkredite ,0 % Betreute Kundenvermögen ,8 % Betriebsergebnis ,6 + 8,6 % Kernkapitalquote 12,3 % 11,88 % + 0,42 %-P. Erfolgsfaktoren: Kreditwachstum stärker als im Markt Günstiges Kreditrisiko Kostenbewusstsein als gelebte Selbstverständlichkeit Organisches Wachstum durch Filialgründungen Ausblick 2014 Fortsetzung der wirtschaftlichen Stabilisierung Fortsetzung des Vorjahrestrends an den Finanzmärkten Oberbank 2014: Akquisitions- und Neukundenoffensive, Neukunden Deutliche Zuwächse in der Vermögensverwaltung Weitere Expansion, bis zu zehn neue Filialen Ausbau der Zentrale an der Donaulände Es informiert Sie: Generaldirektor Dr. Franz Gasselsberger, MBA

2 Die Oberbank hat sich 2013 wieder sehr gut entwickelt! Nach den bisher vorliegenden Zahlen hat sie zum vierten Mal in Folge das beste Ergebnis der Oberbank-Geschichte erzielt, bei Krediten und Einlagen wurden weitere deutliche Zuwächse erzielt, die Risikosituation ist ungebrochen günstig und mit der Gründung von fünf Filialen wurde die Expansion fortgesetzt. Damit hat sie sich dem negativen Trend im Gesamtmarkt klar entzogen. Die Osteuropa-Euphorie ist verflogen, das Zinsergebnis leidet unter den niedrigen Zinsen und der rückläufigen Kreditvergabe, das Kreditrisiko entspannt sich nicht und die niedrige Sparquote erschwert die Liquiditätsgewinnung. Deshalb erwarten Österreichs Banken für 2013 einen Ergebniseinbruch um 60 % und eine Verschlechterung der Cost-income-ratio von 60 % auf 67 %. Für den überdurchschnittlichen Erfolg der Oberbank gibt es mehrere Gründe. Erfolgsfaktor 1: überdurchschnittliches Kreditwachstum Kreditvolumen in Mio. EUR Während das Kreditvolumen der Oberbank 2013 von 11,2 Mrd. Euro um 500 Mio. / 4,0 % auf 11,7 Mrd. Euro gestiegen ist, stagnieren die Kredite im österreichischen Gesamtmarkt, europaweit sind sie sogar um knapp 4 % gesunken.

3 Großen Anteil am Wachstum haben die geförderten Finanzierungen. Bei den geförderten Exportfinanzierungen liegt die Oberbank in Österreich mit knapp 12 % Marktanteil auf Rang 2, bei den geförderten Investitionsfinanzierungen ist sie mit 20 % Marktanteil bei ERP-Industriekrediten sogar die Nummer 1! Darüber hinaus ist die Oberbank auch bei anspruchsvollen komplexen Finanzierungen ein besonders gefragter Partner. Erfolgsfaktor 2: günstiges Kreditrisiko Die WB-Quote der Oberbank, der Anteil der Wertberichtigungen am Kreditvolumen, lag zuletzt bei 0,44 %, Österreichs Banken hatten eine Quote von 4,7 %, in Osteuropa sogar 7,8 %! Auch im Langzeitvergleich liegt die Oberbank mit WB-Quoten zwischen 0,4 % und 0,9 % konstant besser als der Markt. Beim Anteil der notleidenden Kredite (überfällig oder nicht bedient) liegt die Oberbank mit 1,1 % ebenfalls sehr gut. Wertberichtigungen in % der Kundenkredite 5,00% 4,00% 3,00% 2,00% 1,00% 0,00% 4,20% 4,40% 4,70% 3,50% 2,40% 0,60% 0,93% 0,68% 0,59% 0,44% Markt Erfolgsfaktor 3: günstige Kostenstrukturen Kostenbewusstsein ist bei der Oberbank eine gelebte Selbstverständlichkeit und ein Dauerauftrag! Es ist eine langjährige Tradition, Rationalisierungen laufend, in kleinen Schritten, und damit geräuschlos und sozial verträglich umzusetzen.

4 Filialgründungen und Mitarbeiterstand Filialgründungen Mitarbeiter Die Oberbank hat in den letzten fünf Jahren 29 Filialen gegründet hat. Dennoch beträgt der Mitarbeiterstand konstant rund Personen, weil die Filialgründungen mit Rationalisierungen kompensiert wurde. Damit ist die Produktivität, gemessen an der Cost-income-ratio, ausgezeichnet. Die Oberbank wendet 52 Cent auf, um einen Euro zu verdienen, der Markt braucht dafür 66 Cent. Erfolgsfaktor 4: Expansionspolitik Aktuell führt die Oberbank 150 Filialen, davon wurden 2013 fünf gegründet, drei in Wien und zwei in Tschechien. Pro Jahr eröffnet die Oberbank sechs bis sieben Filialen. Das sichert Wachstum und Ertragslage, außerdem sind die Filialen Sammelstellen für die Kundeneinlagen und die Basis der hervorragenden Liquidität. Wien ist mittlerweile der wichtigste Expansionsmarkt. Die Oberbank ist dort die stärkste und erfolgreichste Bundesländerbank, sie wird ihren Auftritt 2014 weiter verstärken und dem Ziel von 30 Wien-Filialen einen großen Schritt näherkommen!

5 Prag 4 Zlin 3 x Wien Damit bewegt sich die Oberbank klar gegen den Trend in der Bankenwelt. Viele Banken wollen durch Filialschließungen und Mitarbeiterabbau ihre Bilanzen sanieren und qualifizierte Kundenbedürfnisse überwiegend über online-banking oder Videoberatung erfüllen. Die Oberbank braucht beides, moderne Medien und Filialen! Zur komfortablen Abwicklung von Routinegeschäften baut sie ihr Mobile Banking und das ebanking massiv aus. Trotzdem bleibt die Filiale die zentrale Vertriebsschiene und die entscheidende Verbindung zum Kunden: bei qualifizierten Anlage- und Finanzierungsfragen ist das persönliche Gespräch das entscheidende Differenzierungsmerkmal! Die Oberbank erhöht das Expansionstempo! Die derzeitige Unruhe im Markt ist eine Riesenchance, deshalb gründet die Oberbank 2014 bis zu zehn Filialen (Wien, Bayern, Tschechien und Ungarn) und kommt damit auf bis zu 160 Filialen!

6 Insgesamt hat sich die Oberbank 2013 sehr gut entwickelt Nach den bisher vorliegenden Zahlen stieg das Betriebsergebnis von 195 Mio. um 8,6 % auf 212 Mio. Euro. Die Kredite sind von 11,2 Mrd. um 4,0 % auf 11,7 Mrd. Euro gestiegen, die betreuten Kundengelder von 21,6 Mrd. um 5,8 % auf 22,8 Mrd. Euro. Die Kernkapitalquote stieg von 11,88 % um 0,42 %-Punkte auf 12,3 %. Damit liegt die Oberbank bei Rentabilität und Profitabilität unter den Top 50 aller europäischen Banken! Ausblick 2014: Fortsetzung der wirtschaftlichen Stabilisierung. Die Notenbanken bleiben die bestimmende Kraft. Trotz einer Reduktion der Anleihekäufe sind Zinserhöhungen aber nicht in Sicht, die Realzinsen bleiben negativ. Die Wirtschaft wächst! In den USA stehen die Zeichen mit 3,5 % Wachstum auf Normalisierung. Europa hat die Talsohle mit 1 % Wachstum durchschritten: Die Peripherie beginnt sich zu erholen, aber bisherige Musterschüler wie Finnland oder die Niederlande fallen zurück. Für Österreich sind die Prognosen besonders optimistisch. Das Wachstum wird mit 1,7 % klar über dem Euroraum-Durchschnitt liegen, getragen vom Export, vom Konsum und von den Investitionen. Die Emerging Markets werden sich heterogen entwickeln: China bleibt die Wachstumslokomotive, Indien und Brasilien sind etwas zurückgefallen. Finanzmärkte: Fortsetzung der Vorjahrestrends, aber stärkere Schwankungen Die große Zinswende findet nicht statt: Ein leichter Anstieg der langfristigen Zinsen ist ein Zeichen der Normalisierung, die kurzfristigen Zinsen bleiben sehr niedrig. Aktien sind fair bewertet und bleiben bevorzugt. Beim Euro wird das Pendel gegenüber dem Dollar leicht zurückschlagen, wegen der Stärke der US-Wirtschaft.

7 Im Bankensektor sind die neuen Regularien die Herausforderung. Basel III, Abwicklungs- und Einlagensicherungsfonds und andere Regularien belasten Österreichs Banken mit 6-7 Mrd. Euro im Jahr, obwohl die Bankengewinne in den letzten Jahren rückläufig waren und 2013 mit 1,3 Mrd. Euro voraussichtlich einen Tiefpunkt erreichen! 5,0 3,0 1,0-1,0 4,8 Mrd. Bankengewinne ,3 Mrd. -3,0-5,0-7,0 Jährl. Belastung ab 2014: 6-7 Mrd. EUR! Wie können die Banken auf die Belastungen reagieren? Mit geringeren Dividenden oder Gewinnausschüttungen: das erschwert aber die Kapitalaufnahme, die Basel III vorschreibt. Mit drastischen Einsparungen: aber die öffentlichen Reaktionen auf Personalmaßnahmen zeigen, wie schwer das ist. Durch den Rückzug aus Märkten oder Kundengruppen: das heißt aber, eine starke internationale Position aufzugeben und die Betreuung der Kunden zu reduzieren. Mit Preiserhöhungen: dazu müssten aber alle Kredite um 1 % teurer werden. Oder durch eine restriktivere Kreditvergabe. Wahrscheinlich kommt es zu einer Kombination mehrerer dieser Maßnahmen! Regionalbanken wie die Oberbank haben in der Krise stabilisierend gewirkt, deshalb muss ihre Belastung in einem vernünftigen Verhältnis zu ihrer Größe und ihrem Risiko stehen. Im Moment sieht es aber genau umgekehrt aus! Die geplante Erhöhung der Stabilitätsabgabe geht eindeutig zu Lasten der mittelgroßen Banken!

8 Ab 2014 werden Banken bis zu 20 Mrd. Euro Bilanzsumme deutlich stärker zur Kasse gebeten (+ 64 %!) als die Großbanken ( nur + 29 %). Kleinbanken bis 1 Mrd. Euro Bilanzsumme bleiben weiterhin und völlig unverständlich von der Stabilitätsabgabe ausgenommen. Für die Oberbank steigt die Abgabe für 2014 von 7,8 Mio. auf 13,1 Mio. Euro, das ist eine Erhöhung um fast 70 % im Vergleich zu 2013! So überzogene Regularien und Kosten gefährden die Kreditversorgung und belasten die Volkswirtschaft massiv! Oberbank: vier geschäftspolitische Schwerpunkte Fortsetzung der Akquisitions- und Neukundenoffensive im Kommerz- und Privatkundengeschäft sowie im Private Banking. Geplant ist die Vergabe von 2 Mrd. Euro neuen Krediten, davon 1,5 Mrd. Euro neue Kommerzfinanzierungen und neue Wohnbaufinanzierungen von fast 500 Mio. Euro. 2. In beiden Bereichen sollen etwa Neukunden gewonnen werden. 3. Deutliche Zuwächse in der Vermögensverwaltung: die betreuten Kundenvermögen sollen um 5 % auf etwa 23,8 Mrd. Euro steigen. 4. Weitere Expansion: bis zu zehn Filialgründungen in Wien, Bayern, Tschechien und Ungarn. Derzeit geplant sind drei Filialen in Wien, Freising und Eggenfelden in Bayern, Jihlava, Olmütz und Liberec in Tschechien sowie Szeged in Ungarn. Insgesamt soll das hervorragende Ergebnis des Jahres 2013 auch 2014 wieder erreichen.

9 Ausbau der Zentrale an der Donaulände Foto: Presse und PR, Pressefotos Die Oberbank ist in den letzten zehn Jahren in allen Regionen stark gewachsen und hat in der Zentrale in Linz massive Kapazitätsprobleme. Deshalb wird neben der bestehenden Zentrale ein Neubau mit rund m2 Nutzfläche und einer Tiefgarage errichtet. Der Baubeginn ist für 2015 geplant. Zusätzliche Kapazitäten, bedeutendesynergieeffekte Derzeit arbeiten rund 600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an der Donaulände, weitere 400 sind auf vier Standorte am Hauptplatz, in der Hofgasse und in Urfahr aufgeteilt. Durch die Verlegung aller internen Abteilungen und der Filiale Hauptplatz an die Donaulände entstehen beträchtliche Einsparungsmöglichkeiten. Städtebauliche Aspekte des Neubaues Das Gebäude am Hauptplatz kann einer anderen Nutzung zugeführt werden, damit kann der Hauptplatz belebt und noch attraktiver gestaltet werden. Außerdem sind an der Donaulände etwa 100 Kfz-Stellplätze mehr geplant, als die Oberbank selbst benötigt. Damit kann die Parkplatznot im Viertel um Brucknerhaus und Parkbad bzw. Eishalle für Bewohner und Veranstaltungsgäste wesentlich gemildert werden

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