Flüssig bleiben. Titel Finanzierung

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1 Flüssig bleiben Die deutschen Unternehmen sind recht liquide, wie Martin Wansleben im Leitartikel zeigt. Und wenn doch fremdes Kapital benötigt wird? Die Unternehmensbeispiele zeigen Alternativen zum Bankkredit (Seite 16). Wie sich die Bankenregulierung auswirken wird, erläutern Bankenberater Stefan Kirmße (Seite 14) und Bankenvertreter aus der Region. Online finanzieren können Unternehmen auch. Das bietet ein neues Portal aus Emsdetten (Seite 21). 12 wirtschaftsspiegel

2 Die Finanzierungsbedingungen hierzulande sind momentan für die meisten Unternehmen gut. Insgesamt berichten die Betriebe in der aktuellen DIHK-Umfrage von günstigen Konditionen. Nur 14 Prozent der Unternehmen sehen in der Finanzierung ein Problem für ihre Geschäftstätigkeit. Engpässe drohen allenfalls, wenn künftig Regulierungsmaßnahmen wie Basel III ihre volle Wirkung entfalten. Bei der Frage nach Geschäftsrisiken stehen nicht die Finanzierung, sondern vor allem die Rohstoffpreisentwicklung und steigende Energiekosten (51 Prozent) sowie Rückschläge bei der Inlandsnachfrage (52 Prozent) ganz oben. hingegen derzeit die Verkehrswirtschaft und vor allem das Gastgewerbe ihre Finanzierungssituation. Unklar ist hingegen noch, welche Gesamtbelastung das Regulierungspaket Basel III für die Kreditwirtschaft und die Unternehmen der Realwirtschaft mit sich bringen wird. Die Ankündigung der USA, Basel III umzusetzen, gibt Zuversicht, dass die Finanzmärkte sicherer werden. Wenn einzelne Länder zusätzlich nationale Sonderwege beschreiten, sind allerdings Wettbewerbsverzerrungen nicht auszuschließen. Nur international geltende Regeln helfen, das Kernziel der Regulierung zu erreichen, nämlich systemische Risiken dauerhaft zu reduzieren. Jeder Vierte finanziert selbst Jedes vierte Unternehmen hat derzeit keinen Bedarf an externer Finanzierung. Es kann Investitionen vollständig aus eigener Kraft stemmen. Gründe hierfür sind die alles in allem ordentliche Geschäftsentwicklung, steigende Eigenkapitalquoten und hohe Liquiditätsreserven. Die guten Jahresabschlüsse der letzten Jahre verbessern nicht nur die Fähigkeit zur Eigenfinanzierung, sondern auch die Verhandlungsposition gegenüber Fremdkapitalgebern. Bessere Bonitätsbewertungen und niedrigere Ausfallquoten sind die Folge. Immer mehr Unternehmen finanzieren sich zudem über die Börsen und den Kapitalmarkt: Der Anteil der Bankkredite ist innerhalb von 15 Jahren von 75 auf 44 Prozent gesunken, bleibt aber weiterhin ein wichtiger Bestandteil der Unternehmensfinanzierung. Effekte wie die historisch niedrigen Leitzinsen und Deutschlands Status als sicherer Hafen tragen ebenfalls zur entspannten Finanzierungssituation hierzulande bei. Das derzeit wenig dynamische Neugeschäft bei Krediten geht in erster Linie auf die Zurückhaltung der Unternehmen bei den Investitionen zurück. Das ist auch auf die konjunkturellen Aussichten und die wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen zurückzuführen bei letzteren sehen nach wie vor viele Unternehmen ein Geschäftsrisiko (40 Prozent). Insbesondere die mit der Energiewende einhergehenden Unsicherheiten in punkto Kostensteigerungen und Versorgungssicherheit sowie drohende Steuererhöhungen und eine zunehmende Arbeitsmarktregulierung spielen hierbei eine Rolle. Sobald die Investitionstätigkeit wieder anzieht, drohen finanzierungsseitig kaum Engpässe - auch deshalb, weil gerade in investitionsstarken Branchen wie der Hoch- und Spitzentechnologie, der Energiewirtschaft sowie dem Leasinggewerbe und der Immobilienwirtschaft die Finanzierungskonditionen entspannt sind. Nicht ganz so gut bewerten Kredithürde Sicherheiten Nicht nur Basel III, sondern auch die Pläne zur Bankenunion sowie die Turbulenzen um die Euro-Schuldenkrise der letzten Jahre veranlassen die Banken zur Vorsicht. Fast vier von fünf Banken bewerten derzeit die wirtschaftspolitische Entwicklung als Risiko für ihre Geschäftstätigkeit in den kommenden zwölf Monaten doppelt so viele wie in der Gesamtwirtschaft. Viele Banken vergrößern deshalb ihre Kapital-Puffer für schwierige Zeiten. Sie stellen zudem höhere Anforderungen an Sicherheiten und an das Eigenkapital ihrer Kreditkunden. Von den Unternehmen, die von Finanzierungsschwierigkeiten berichten, nennt infolgedessen mehr als jedes zweite die Kredithürde Sicherheiten, fast jedes dritte Unternehmen einen höheren eigenen Finanzierungsanteil als Grund für die Verschlechterung der Finanzierungsbedingungen. Gerade weil die Regulierungen im Zuge der Finanzmarkt- und Euroschuldenkrise noch unklar sind, suchen die Unternehmen auch alternative Finanzierungsmöglichkeiten jenseits des Bankkredites. Anleihen und Anteilsrechte gewinnen dadurch weiter an Bedeutung. Ein weiterer Ansatzpunkt für Unternehmen sind die Finanzkommunikation mit ihren Hausbanken sowie die Einführung eines Liquiditäts- oder Forderungsmanagements. Instrumente wie zum Beispiel Factoring sind eine Möglichkeit, die Finanzierung auf eine breitere Basis zu stellen. Grundsätzlich lässt sich festhalten: Fremdkapital ist für die Unternehmen aktuell zu günstigen Konditionen verfügbar wenn sie adäquate und Basel-IIIkonforme Sicherheiten stellen können. MARTIN WANSLEBEN, DIHK-HAUPTGESCHÄFTSFÜHRER DIHK-Hauptgeschäftsführer Martin Wansleben Foto: DIHK/Thomas Kierok wirtschaftsspiegel

3 Prof. Dr. Stefan Kirmße, Geschäftsführer des zeb/ (Zentrum für ertragsorientiertes Bankmanagement), im Gespräch mit IHK-Geschäftsführer Wieland Pieper. Kassandra-Rufe unangebracht Wenn die Banken stärker reguliert werden, müssen dann auch die Mittelständler strengere Kreditkonditionen fürchten? Der WIRTSCHAFTSSPIEGEL fragte Stefan Kirmße, dessen Unternehmen Banken berät. Herr Prof. Kirmße, wie schätzen Sie die aktuelle Finanzierungssituation des Mittelstandes ein? PROF. DR. STEFAN KIRMßE: Insgesamt ist die Ertragslage der Unternehmen derzeit sehr gut. Über die letzten zehn Jahre ist die Eigenkapitalquote im Mittelstand auf jetzt 27 Prozent gestiegen. Auch der Anteil der Eigenfinanzierung hat sich von etwa 43 auf 54 Prozent erhöht. Die Zusammensetzung der Fremdfinanzierung hat sich sicher verändert. Factoring ist weiter verbreitet, auch Unternehmensanleihen haben an Bedeutung gewonnen. Förderkredite waren und sind bedeutsam, der klassische Bankkredit ist in seiner Bedeutung gesunken. Foto: K.-U. Häßler/ Banken verstehen da den Kredit eher als ein Ankerprodukt. Wie sehen Sie die zukünftige Rolle der Banken als Finanzpartner des Mittelstandes? KIRMßE: Ich denke, Mittelständler werden auch auf Dauer einen Intermediär benötigen. Das kann, muss aber nicht unbedingt eine Bank sein. Dieser Intermediär bringt die Vorstellungen von Kreditgeber und Kreditnehmer zu den diversen Fotolia Kondi- tionen in Übereinstimmung. Die Art der Intermediärstätigkeit wird sich verändern, und durchsetzen werden sich die, die diese Funktion gut erfüllen. Welche Bedeutung hat der Mittelstand für die Banken? KIRMßE: Nach den Zahlen, die uns vorliegen, ist das Mittelstandssegment für die Banken weiterhin ein sehr attraktives Segment und keines, von dem man sich verabschieden möchte. Der Mittelstand ist auch für die Ergebnisrechnung der Banken bedeutsam. Also ist der Mittelstand als Kunde attraktiv, weil mit ihm gute Erträge zu erwirtschaften sind? KIRMßE: Ja, auf jeden Fall, es geht dabei aber nicht nur um die Margen, die bei den Krediten anfallen. Das Ertragspotenzial Stefan Kirmße ist Geschäftsführer der zeb/rolfes.schierenbeck.associates GmbH in Münster. Das Unternehmen berät Dienstleister im Finanzsektor. steckt auch in den Zusatzleistungen: Zahlungsverkehr, Anlagegeschäft, Beratungsleistungen, Absicherung von Währungs- und Zinsrisiken, das Auslandsgeschäft. Ausschließlich über die Kreditfinanzierung wird es schwierig sein, die notwendige Rentabilität herbeizuführen. Banken verstehen da den Kredit eher als ein Ankerprodukt. Hat die Hausbank eine Zukunft? KIRMßE: Mittelständler wünschen sich eine dauerhafte, stabile, ich nenne es mal Kernbankverbindung, um nicht das Wort Hausbank zu benutzen. Die Anzahl der Kernbankverbindungen pro Unternehmen hat sich nach unseren Untersuchungen nicht erhöht, sondern ist sogar leicht gesunken auf etwas unter 2,5 Banken pro Unternehmen. Der Mittelstand entwickelt sich also nicht etwa zu einem Angebotshopper. STEFAN KIRMßE Foto: IHK Die Rahmenbedingungen für das Bankgeschäft Stichwort Basel III&Co. werdensicheinweiteresmaldeutlichverändern.wie wird sich das auf das Kreditgeschäft auswirken? KIRMßE: Bei Basel II ging es noch um den Zähler, nämlich die Frage der Neuberechnung der risikogewichteten Aktiva. Das hat erhebliche Auswirkungen gehabt für den Mittelstand, weil sich für einige Unternehmen signifikante Änderungen in ihrer Bonitätsbeurteilung ergeben haben. Manche Unternehmen 14 wirtschaftsspiegel

4 kannten vorher kaum ihr Rating und die Kriterien, die es beeinflussen. Bei Basel III wird, das jetzt mal holzschnittartig gesagt, weniger am Zähler gearbeitet denn am Nenner. Wir haben eine fundamental andere, sprich erhöhte, Kapitalanforderung, und wir haben eine restriktive Einbeziehung von unterschiedlichen Kapitalteilen: Es muss, auch das wieder grob skizziert, mehr härteres Kapital vorhanden sein. Wird es durch Basel III zu einer Kreditverknappung für den Mittelstand kommen? KIRMßE: Davon gehen wir eigentlich nicht aus. Die Kreditinstitute müssen ausgegebene Kredite stärker mit Kapital absichern. Das wird Kredite aus Unternehmenssicht ggf. etwas teurer machen, und aus Banksicht werden die Renditen im Kreditgeschäft magerer, aber das ist durch das Geschäft drumherum aufzufangen. Man darf auch die Konkurrenzsituation nicht vergessen: Das Kreditvolumen insgesamt ist nicht gestiegen. Seit 2002 ist das Volumen der von Banken an den Mittelstand ausgegebenen Kredite nahezu konstant geblieben, gleichzeitig gibt es inzwischen mehr Intermediäre, die sich um den Mittelstand bemühen. Wird Basel III denn für den Mittelstand zu höherem Aufwand oder schlechteren Konditionen führen? KIRMßE: Ich sehe Basel III nicht als Gefährdung für den Mittelstand. Ich glaube, dass insgesamt die Banken das Erfordernis haben, eine andere Kapitalausstattung zu haben. Was dann auch heißen mag, dass man stärker auf die Ertragsqualität von Kundenverbindungen schauen muss, wie jeder gute Kaufmann auf die Ertragsqualität seiner Kunden achtet. Wenn die Bank an mir nichts verdient, dann bin ich möglicherweise auch als Kunde nicht so interessant. Manche Unternehmen fürchten, unter dem Regime von Basel III keine langfristige Finanzierung mehr zu bekommen. KIRMßE: Das bezieht sich auf einen spezifischen Aspekt der Der Mittelstand entwickelt sich nicht zu einem Angebotshopper STEFAN KIRMßE Basel-III-Erfordernisse, und der ist auch nicht ganz von der Hand zu weisen. Es gibt eine neue, zu beachtende Kennzahl, die die Fristigkeit von Aktiv- und Passiv-Seite ins Verhältnis setzt. Jedes einzelne Institut soll für sich die Fristigkeit in der Balance halten. Und ja, wir haben in Deutschland die Situation, dass das Kreditgeschäft eher langfristig ist und die Einlagen eher kurzfristig sind. Ich würde daraus nicht ableiten, dass ein einzelner Unternehmer keinen langfristigen Bankkredit mehr bekommen kann. Also geben Sie für den Mittelstand Entwarnung, was Basel III betrifft? KIRMßE: Mit der gebotenen Wachsamkeit sollte man das Ganze beobachten, aber Kassandra-Rufe sind unangebracht. Wenn man als Mittelständler ein vernünftiges Geschäftsmodell hat, Alle künftigen, verschärften Eigenkapital- und Liquiditätskennziffern erfüllen wir bereits heute. Unser Kreditbestand ist in den letzten zehn Jahren um über 20 Prozent auf 4,7 Milliarden Euro gewachsen. Das Volumen könnten wir mit Blick auf Krumme unser Eigenkapital aus dem Stand um 2,5 Milliarden Euro an kurz- wie langfristigen Krediten ausweiten. Eine Verteuerung für unsere Kunden durch die neuen Vorschriften erwarten wir nicht. Heinrich-Georg HEINRICH-GEORG KRUMME, VORSITZENDER DES VORSTANDS DER SPARKASSE WESTMÜNSTERLAND über ausreichend Eigenkapital verfügt und eine transparente Kunde-Bank-Beziehung pflegt, dann kann man guten Mutes in die Zukunft gehen. Ein abschließender Tipp für den Mittelstand? KIRMßE: Wir glauben, dass es wichtig ist, eine offene, transparente Beziehung zu dem Intermediär zu pflegen. Unternehmen müssen offen kommunizieren, regelmäßig das Gespräch mit der Bank suchen, und nicht erst im Bedarfsfalle. Sich auch intensiv damit auseinanderzusetzen, wie die Bank das eigene Unternehmen sieht, macht einen ja nicht dümmer. Aufgezeichnet von Ingrid Haarbeck Experten gehen davon aus, dass Basel III die Finanzierungskosten weniger beeinflussen wird als die üblichen Schwankungen des allgemeinen Zinsniveaus oder der Konjunktur. Die Unternehmen haben es selbst in der Hand, bankübergreifend steigenden Finanzierungskosten entgegenzuwirken nicht nur durch gezielte Maßnahmen zur Verbesserung ihres Ratings, sondern auch mit höheren Sicherheiten. Ulrich Bothe Foto: Commerzbank ULRICH BOTHE, MITGLIED DER GESCHÄFTSLEITUNG DER COMMERZBANK AG, MÜNSTER, VERANTWORTLICH FÜR DAS FIRMENKUNDENGESCHÄFT Foto: pd wirtschaftsspiegel

5 Motivation und Maschinen immer auf der Höhe: Erwin Hülscher (Geschäftsführer Heitkamp & Hülscher GmbH & Co. KG, rechts) und Frank Schlarmann (Prokurist H&H Team GmbH & Co. KG) raten zur Mitarbeiterbeteiligung. Foto: Dopheide Mitunternehmer statt Mitarbeiter Die Heitkamp & Hülscher GmbH & Co. KG hat ein Modell entwickelt, um Mitarbeiter mitzureißen. Das Projekt ist zugleich ein Musterbeispiel für alternative Unternehmensfinanzierung. 16 wirtschaftsspiegel Erwin Hülscher wollte eigentlich nicht Kapital aufstocken, sondern die Motivation seiner Mitarbeiter. Diese hatten schon zuvor guten Einsatz gezeigt, waren per Prämie am Unternehmenserfolg beteiligt. Aber für den Geschäftsführer des Stadtlohner Straßen- und Tiefbauunternehmens Heitkamp & Hülscher gilt im Hinblick auf Motivation das Motto: Höher geht immer. Die meisten Mitarbeiter haben ihre Prämie in die betriebliche Altersvorsorge eingezahlt, aber als Motivationsinstrument taugt eine BAV nur bedingt, da der Zahlungsfluss oft in ferner Zukunft liegt, erklärt Hülscher und fährt fort: Uns schwebte eine Lösung vor, die einerseits möglichst viel Netto vom Brutto für den Mitarbeiter übrig lässt, andererseits der Unternehmenssphäre nicht das notwendige Kapital für Investitionen und Weiterentwicklung entzieht. Vor rund acht Jahren entwickelte die Geschäftsleitung in Kooperation mit der in Kassel ansässigen Arbeitsgemeinschaft Partnerschaft in der Wirtschaft ein Modell, das Hülscher heute als perfekte Lösung bezeichnet. Wir haben aus unseren Mitarbeitern Mitunternehmer macht, sagt er und beschreibt das Verfahren: Betriebsnotwendiges Anlagevermögen, in unserem Fall Baugeräte, werden an eine Besitzgesellschaft verkauft und von der Betriebsgesellschaft zurückgemietet, erklärt er: An der Besitzgesellschaft, der H&H Team GmbH & Co. KG, werden die Mitarbeiter zur Hälfte beteiligt, die anderen

6 Mitarbeiterkapitalbeteiligung 50 Prozent hält eine Gesellschafterseite der Heitkamp & Hülscher GmbH & Co. KG. Chancen erkannt Das Risiko sei für beide Firmen relativ gering, erklärt der Bauunternehmer, denn sie hafteten nicht untereinander, und die Geräte hätten einen hohen Wert. Die Gewinne verblieben zu 50 Prozent im Unternehmen und würden somit im vertretbaren Umfang der Firmensphäre entzogen, führt er weiter aus. So steht genügend Liquidität für Steuer und Tilgung zur Verfügung, andererseits baut sich für jeden Kommanditisten über die Jahre ein beträchtlicher Kapitalstock auf, erläutert Hülscher, dessen Belegschaft schnell erkannt hat, welche Chancen das Konzept eröffnet, und in weit größerer Schar als erwartet in die Beteiligungsgesellschaft einstieg. Jeder, der berechtigt ist, geht hinein, weil es lukrativ ist, sagt der Ingenieur und Wirtschaftsingenieur, dessen Unternehmen jüngst als Top-Job- Arbeitgeber 2013 ausgezeichnet wurde. Die Installation eines eigenen Mitarbeiterunternehmens hat noch einmal einen enormen Schub in Richtung Zusammengehörigkeitsgefühl und Übernahme von Verantwortung gegeben, resümiert Hülscher und zählt die Folgen auf: Der Krankenstand liegt weit unter dem Durchschnitt, uns hat in den vergangenen sieben Jahren kein Leistungsträger verlassen, und wir haben keine Probleme, Fachkräfte und Azubis zu finden. Mehr als 40 Prozent Eigenkapital Titel Finanzierung Dass das personalpolitische Instrument auch in seiner Nebenrolle als Modell der Unternehmensfinanzie- rung glänzt, steht längst außer Frage. Die Mitarbeiterbeteiligungsgesellschaft hat sich laut Hülscher sehr gut entwickelt und knapp zwei Millionen bilanzielles Anlagevermögen angesammelt. Das Unternehmen verfügt über ein Eigenkapital von mehr als 40 Prozent, erzielt eine Umsatzrendite von mehr als zehn Prozent und finanziert die Maschinen bei den regionalen Kreditinstituten zu Bestkonditionen, sagt er und ergänzt: Nach nunmehr sieben Geschäftsjahren, in denen der alte Maschinenpark quasi einmal erneuert wurde, befinden sich sämtliche Baumaschinen in Besitz der H&H Team GmbH & Co. KG. Auch für die Betriebsgesellschaft schlagen Vorteile zu Buche: Durch die Auslagerung des maschinellen Anlagevermögens in ein eigenes Unternehmen ist es bei der Heitkamp & Hülscher GmbH & Co. KG zu einer spürbaren Verkürzung der Bilanzsumme gekommen, was sich gut auf etliche Kennzahlen auswirkt, erklärt Hülscher. Wir gehen davon aus, dass sich die Besitzgesellschaft, bei annähernd konstanten Geschäftsverläufen, in sechs bis sieben Jahren komplett eigenfinanzieren kann, sagt er. Vertrauen in die Mitarbeiterbeteiligung als Finanzierungsinstrument und Motivationsmodell zu setzen, das empfiehlt er auch anderen Firmen: Haben Sie den Mut, mal andere Wege einzuschlagen, sagt er und fügt an: Auch wenn Banken dies nicht gerne hören: Je unabhängiger ein Unternehmen ist, umso freier ist es in seinen Entscheidungen. DOMINIK DOPHEIDE Die Volksbank Ruhr Mitte hat allein in den letzten beiden Jahren neue Kredite über 190 Millionen Euro an gewerbliche Kunden vergeben. Dr. Peter Bottermann Foto: Volksbank Wir begrüßen ausdrücklich die Vereinheitlichung der Eigenkapitalvorschriften und die Regelungen zur Kreditvergabe für alle Banken. DR. PETER BOTTERMANN, SPRECHER DES VORSTANDES, VOLKSBANK RUHR MITTE Sie haben einen guten Grund, wir die passenden Ideen! Borgers GmbH Stadtlohn Rödermark Potsdam Zentrale: Tel Mail: Besuchen Sie unseren komplett neu gestalteten Internetauftritt. wirtschaftsspiegel

7 Gravierende Investition Mittelständisches Unternehmen sucht Kapital für Innovationssprung? Die Geschäftsführung der Martin Krandick Tiefdruckgravuren GmbH & Co. KG wurde in einer Förderdatenbank fündig. Der Trend ist buchstäblich spürbar: Der Markt schreit nach Haptik, sagt Martin Krandick. Used-Look-Strukturtapeten, weiß der Geschäftsführer der Martin Krandick Tiefdruckgravuren GmbH & Co. KG, sind en vogue. Vor einem Jahr hatte der Industriemeister Druck erkannt: Eine Anlage zur Laserdirektgravur für die Herstellung von Prägewalzen wäre in seiner Halle die richtige Technologie zur richtigen Zeit am richtigen Platz. Auch deshalb, weil er seiner Tochter später ein Unternehmen übergäbe, das für die Zukunft noch besser gerüstet wäre. Mit Haus und Hof für ein hohes Darlehen haften, das wollte ich mit 52 Jahren aber nicht mehr, sagt Martin Krandick. Vor elf Jahren hatte er ein klassisches Bankdarlehen aufgenommen und in eine Galvanikanlage zur Aufkupferung von Tiefdruckwalzen investiert. Mit Hochdruck musste er tilgen. Mezzanine-Kapital macht es möglich: Kathrin und Martin Krandick haben rund eine halbe Million Euro in eine neue Anlage zur Laserdirektgravur investiert. Foto: Dopheide 18 wirtschaftsspiegel Kurzprofil Krandick Branche: Zulieferer für die Druckindustrie, Herstellung von Tiefdruckgravuren und Prägewalzen Leistungen und Produkte: Designentwicklung, Tiefdruckgravuren, Aufkupferungen, Verchromungen, Prägewalzen, Rasterwalzen, Prägeanlagen, Digitaldruck Mitarbeiter: 12

8 Förderprogramm Danach war mir klar, so etwas in dieser Form nicht noch einmal zu machen, weil persönliche Sicherheiten zur Verfügung gestellt werden mussten und die Finanzierung extrem an der Liquidität genagt hat, erinnert sich Krandick, der bis dahin sein Unternehmen in kleineren Schritten entwickelt hatte. Ich habe 1996 als Einzelkämpfer angefangen und bis 2012 sukzessive Maschine für Maschine gekauft, erklärt er. Laufzeit schont Liquidität Zum zweiten Mal also stand die Martin Krandick Tiefdruckgravuren GmbH & Co. KG vor einer Sprunginvestition, aber diesmal sollten die Bedingungen mehr Luft für die künftige Unternehmensentwicklung bieten. Beim Bankgespräch hat sich gezeigt, dass auch Mezzanine- Kapital infrage kommt, erzählt Kathrin Krandick, die 2004 in die Firma eintrat. Fündig wurden die beiden Unternehmer und der Berater in der Förderdatenbank von Bund, Ländern und EU. Das Finanzierungsinstrument Investitionskapital des Landes NRW und der EU für kleine und mittlere Unternehmen (NRW/ EU.Investitionskapital) hatte alles zu bieten, was die Situation erforderte: eine langfristige, liquiditätsschonende Finanzierung mit einer Laufzeit von zwölf Jahren, mit sieben tilgungsfreien Jahren und Spielraum zur individuellen Ausgestaltung. Das NRW/EU.Investitionskapital, erklärt die Junior-Chefin Kathrin Krandick, sei in zwei Tranchen geteilt: Das Mezzanine-Kapital sei ein Nachrangdarlehen, das rechtlich Eigenkapital darstelle. Die zweite Tranche schlage als Fremdkapital zu Buche und sei ein Darlehen im Obligo der Hausbank. Es sind Sicherheiten gefordert, aber neben der persönlichen Mitverpflichtung bei der Nachrang-Tranche war ein weiteres privates Arrangement nicht erforderlich. Der Berater der Hausbank ist der erste Ansprechpartner und leitet den Antrag an die NRW.Bank weiter, erklärt Kathrin Krandick. So ganz nebenbei ist dieser Antrag allerdings nicht zu bewältigen. Gefordert war ein Businessplan mit Rentabilitätsplanung, Liquiditätsplanung und Umsatzplanung, dazu eine Dokumentation der vergangenen vier Geschäftsjahre, berichtet Kathrin Krandick und ergänzt: Zudem ist eine Stellungnahme der IHK und des Steuerberaters erforderlich. Lösung für innovative Firmen Danach trennten nur noch einige Rückfragen seitens der NRW.Bank die Firma von der Finanzierung. Detaillierte, schlüssige Antworten wurden erwartet. So mussten Martin und Kathrin Krandick beispielsweise erklären, in welche Richtung sich Branche und Markt verändert hätten und wie die Entwicklung der Nachfrage zu erklären sei. Und wer schließlich das NRW/EU.Investitionskapital erhält, müsse weiterhin Bedingungen erfüllen: Wir unterliegen Offenlegungs- und Auskunftspflichten sowie einer Thesaurierungsverpflichtung, also der Maßgabe zur Rücklagenbildung, erläutert Kathrin Krandick. Ohne Kathrin hätte ich beim Businessplan die Segel gestrichen, sagt Martin Krandick. Mit seiner Tochter hatte der Senior-Chef bei der Antragstellung eine Expertin ins Boot geholt: Kathrin Krandick ist gelernte Bankkauffrau und Betriebswirtin. Doch selbst mit diesem Hintergrund war sie einige Wochen lang, parallel zum Tagesgeschäft, mit dem Projekt beschäftigt. Das kostet alles Zeit und Geld, aber Aufwand und Nutzen stehen in einem sehr guten Verhältnis, sagt sie. Ihr Vater stimmt ihr zu: Die NRW.EU INVESTITIONSKAPITAL Die Konditionen dieses Förderprogramms haben sich geändert, seitdem die Krandicks es in Anspruch genommen haben: Der Höchstbetrag des Finanzierungspaketes liegt jetzt bei zwei Millionen Euro, die Nachrangtranche bei 50 Prozent, also eine Million Euro. Die Kreditlaufzeit liegt flexibel zwischen 7 15 Jahren. Detaillierte Informationen geben die IHK-Finanzierungsberater: Tilgungsfreiheit verschafft uns einen Zeitgewinn, man kann freier agieren, Technik und Abläufe können sich einspielen, sagt er und fügt an: Das NRW/ EU.Investitionskapital ist eine interessante Lösung für kleine mittelständische, innovative Firmen, die ihre Technik schnell den neuesten Marktanforderungen anpassen wollen. Genau das ist der Vredener Firma bis dato gelungen. Jetzt kann das Unternehmen die Früchte ernten: Wir werden den angestrebten Jahresumsatz früher als geplant erreichen, freut sich der Geschäftsführer. DOMINIK DOPHEIDE Wir verzeichnen für das Jahr 2012 einen bisherigen Höchststand unseres gewerblichen Kreditbestands von 2,85 Milliarden Euro. Klaus Richter Das entspricht einem Plus von 48 Millionen Euro im Vergleich zu Die viel zitierte Kreditklemme sieht in unseren Augen anders aus. Basel III führt für alle Banken zu einer Erhöhung der Refinanzierungskosten, was voraussichtlich Einfluss auf die Kreditkonditionen haben wird. Wir werden aber auch weiterhin langfristige Kredite mit attraktiven Konditionen im Angebot haben. KLAUS RICHTER, VORSTANDSMITGLIED DER SPARKASSE MÜNSTERLAND OST UND DORT ZUSTÄNDIG FÜR DAS FIRMENKUNDENGESCHÄFT Foto: Sparkasse wirtschaftsspiegel

9 Treibstoff für die Expansion Bewegungsfreiheit statt Barrieren: Nach diesem Motto entwickelt die TECE GmbH ihre Produkte. Auch im Finanzierungskonzept des Unternehmens ist dieses Credo zu erkennen. Was wir machen, macht keiner, sagt Thomas Fehlings. Und damit meint er nicht die preisgekrönten Haustechnik- Systemlösungen seines Unternehmens. Der geschäftsführende Gesellschafter der TECE-Gruppe spricht von Finanzierung. Wir emittieren Genussrechte in Höhe einer bestimmten Summe, die wir aber nie auffüllen, um dann nach zwei oder drei Jahren eine neue Emission auszugeben, erklärt er und fährt fort: Somit vermeiden wir ein Klumpenrisiko, und die Bedingungen sind schneller anpassbar. Zur Gestaltung der Genussrechte gibt es keine detaillierten gesetzlichen Vorgaben, und als Emittent darf die TECE GmbH die Bedingungen weitgehend frei bestimmen. Inwieweit Fehlings seine Kapitalgeber überzeugt hat mit der Ausgestaltung der Zeichnungsscheine, zeigt ein Blick in die Konzernbilanz: Für das Jahr 2011 sind mehr als zwölf Millionen Euro per Genussrechte als Eigenkapital ausgewiesen. Mit drei Kapitalemissionen hat sich TECE in den vergangenen Jahren den finanziellen Treibstoff für einen imposanten Wachstumskurs gesichert. Wer im Ausland investiert, ist auf Eigenkapital angewiesen, sagt der Unternehmer und erklärt weiter: Wir rechnen für den Aufbau der Vertriebsstrukturen einer neuen Gesellschaft mit einigen Millionen, das sind weiche Anlaufkosten, die Ihnen keine Bank finanziert. Fehlings Fazit: Der Mittelstand ist im Ausland, insbesondere auf den Emerging Markets, auf sich alleine gestellt. Den Mittelstandsbanken sieht Fehlings mit Basel III ein weiteres Joch auferlegt: Sie sind wieder die Verlierer, und die Unternehmen zahlen die Zeche. Bereits 1999 hatte der TECE-Chef nach Finanzierungswegen abseits der Hausbank gesucht und auch die Aufnahme von Private-Equity-Kapital in Erwägung gezogen. Wir haben mit Kapitalbeteiligungsgesellschaften gesprochen, aber gemerkt, dass hinter den Modellen nicht langfristiges Denken, sondern kurzfristiges Interesse stand, was der Ausrichtung des Unternehmens widerspricht, erinnert er sich. Unabhängigkeit gewahrt Eine bessere Lösung bot der Genussschein eine Emission, die sich damals im Sinne des Handelsrechtes auf der Eigenkapitalseite niederschlug. Diese Finanzierungsform sieht eine Ergebnisbeteiligung der Kapitalgeber, nicht aber deren Mitsprache vor. Das Unternehmen bleibt unabhängig. Thomas Fehlings, TECE-Geschäftsführer Genussrechte Foto: TECE Die Emission war und ist im Vergleich zur Eigenkapitalaufnahme per Private Equity günstig: Statt 22 bis 25 Prozent an Zinsen schlugen die Kosten für TECE mit neun Prozent zu Buche, bei Wir stellen der heimischen Wirtschaft über 1,5 Milliarden Euro an Krediten zur Verfügung und werden auch weiterhin den Unternehmen passgenaue Kredite in der von ihnen Dr. Wolfgang gewünschten Laufzeit zur Verfügung stellen. Die neuen gesetzlichen Regulierungsanforderungen an die Eigenkapital- und Liquiditätsausstattung der Banken können aber zu einer Erhöhung der Finanzierungskosten führen. Baecker Foto: VR Bank DR. WOLFGANG BAECKER, VORSTAND VR BANK WESTMÜNSTERLAND EG 20 wirtschaftsspiegel

10 einer Laufzeit von fünf oder zehn Jahren. Zudem liegt der Wert jedes Zeichnungsscheins nicht im Geld allein: Gerade weil er eine Risikoanlage ist, dokumentiert er das große Vertrauen der Kapitalgeber in die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens. So hat die TECE GmbH ihre Attraktivität auch in der Wahrnehmung der Hausbank gesteigert und eine Kausalkette in Gang gesetzt, die der Entwicklung einen kräftigen Schub nach vorn gegeben hat: mehr Eigenkapital, mehr Bonität, mehr Kreditwürdigkeit, mehr Investitionen, mehr Wachstum. In den vergangenen acht Jahren hat TECE den Umsatz von ca. 75 Millionen auf ca. 200 Millionen Euro und die Zahl der Mitarbeiter von rund 500 auf etwa 1200 gesteigert. Nach einer Studie der Munich Strategy Group (MSG) gehört das Unternehmen zu den stärksten Mittelständlern Deutschlands. Auch die Reglementierung des Verbriefungsumfeldes vor rund fünf Jahren hat den Emissions- und Expansionskurs von TECE nicht gestoppt. Das Unternehmen hätte unter anderem das Finanzprodukt nicht mehr in eigener Regie vertreiben dürfen und wandelte deshalb Genussscheine zu Genussrechten. Die Politik hat den Nutzen des grauen Kapitalmarkts für mittelständische Unternehmen stark limitiert, bedauert Fehlings. Fachwissen aneignen Die Entwicklung eines Genussrechtsmodells empfiehlt Fehlings größeren Mittelständlern, die im Ausland produzieren oder dort Vertriebsgesellschaften aufbauen wollen: Unter zehn Millionen rechnet sich das nicht, sagt er. Fehlings kennt das erste Gebot, das im Vorfeld jeder Genussrechtsemission gilt: Erst Fachwissen aneignen. Ansprechpartner seien jene Anwälte, die IPOs (Initial Public Offerings) begleiten also Unternehmen vor dem Gang an die Börse. Im Fall der TECE-Gruppe ist die Kapitalemission gelungen: Die Genussrechte sind für uns ein Schlüssel zum Erfolg, für uns gibt es nichts Besseres, lautet Thomas Fehlings Resümee. Was könnte für einen Unternehmer wie ihn auch besser sein, als Barrieren durch Bewegungsfreiheit zu ersetzen? DOMINIK DOPHEIDE Online finanzieren Was für die private Hausfinanzierung schon gang und gäbe ist, können jetzt auch gewerbliche Finanzierungssuchende: einen Kreditwunsch in einem Portal ausschreiben und schauen, welche Bank darauf die besten Konditionen bietet. Deutsche Banken vernachlässigen die Online-Kunden im gewerblichen Bereich, findet Kai Böringschulte, einer der drei Geschäftsführer der PBW Finanzportale GmbH & Co. KG in Emsdetten, die seit Juli das Portal Compeon betreibt. Nach einer Studie der Strategieberatung Booz & Company vom November 2012 würden sogar 52 Prozent der kleinen und mittleren Unternehmen große Teile ihrer Bankgeschäfte bereits heute über das Internet abwickeln wollen. Die persönliche Beratung in der Filiale wollen danach 23 Prozent nur noch für komplexere Produkte und Anfragen nutzen. Eine Anfrage, viele Angebote Im Firmenkundengeschäft der Banken liegt der Fokus aber noch immer sehr stark auf dem traditionellen Vertriebsweg, urteilt Böringschulte, der selbst über zehn Jahre Erfahrung im Kreditund Firmenkundengeschäft verfügt und danach bei der auf Banken spezialisierten Unternehmensberatung zeb gearbeitet hat. Dort kam ihm auch die Idee zu dem IHK-Sprechtage Die IHK bietet regelmäßig Finanzierungssprechtage an, bei denen Unternehmer sich von Experten der IHK sowie der Förderbanken über Förderprodukte von Bund und Land informieren lassen. Portal Compeon, das seit 4. Juni online ist: Der Firmenkunde geht nicht mit seinen Unterlagen in der Hand zu verschiedenen Banken, sondern stellt seine Nachfrage ins Netz und wartet auf die Angebote. Über 110 Ausschreibungen mit einem Volumen von rund 30 Millionen Euro sind so bisher bearbeitet worden. Die Mitarbeiter der beteiligten Banken bekommen eine und können bis zur vereinbarten Frist ein Angebot im Portal abgeben. Dabei können sie auch angeben, welche zusätzlichen Sicherheiten sie erwarten oder welche Bearbeitungsgebühren sie erheben. Rund 50 Banken sind derzeit auf dem Portal vertreten. Bis Ende des Jahres sollen es 80 sein. Der Vorteil für den Unternehmer: Er kann sich schnell einen Marktüberblick verschaffen, braucht nur rund 20 Minuten, um eine Ausschreibung zu erstellen, und kann diese Anfrage vor allem außerhalb der üblichen Geschäftszeiten platzieren. Böringschulte beobachtet die Nutzung des Portals genau: Die Spitzen der Portalnutzung durch die Unternehmer liegen außerhalb der klassischen Banköffnungszeiten in den frühen Morgen- beziehungsweise späten Abendstunden. Auch am Sonntagabend nach Uhr greifen viele Nutzer auf das Portal zu. Auf Wunsch anonym Der Unternehmer füllt ein Formular mit seinen Grunddaten aus: Branche, Umsatzgrößenklasse, Höhe und Art des gewünschten Darlehens, Darlehenszweck, wirtschaftsspiegel

11 gewünschte Laufzeit und Rate. Dann kann er sich überlegen, welche Sicherheiten er bieten will und welche Informationen er - über die Basisinformationen aus dem Jahresabschluss hinaus noch offenlegen würde. Wer muss beziehungsweise will wie viel von sich preisgeben? Das war eine der Schlüsselfragen bei der Entwicklung des Portals, an der rund 100 Unternehmen beteiligt waren. Mit den Test-Unternehmern wurden die Kriterien entwickelt, die so ein Portal erfüllen muss, um von den Unternehmern genutzt zu werden, erläutert Böringschulte. Die Unternehmen wollten die Möglichkeit, bestimmte Banken vom Ausschreibeverfahren auszuschließen, sowie die Möglichkeit, selber anonym bleiben zu können. Im Realbetrieb bleiben allerdings nur 60 Prozent der Unternehmen bei ihrer Ausschreibung anonym. Vermutlich erwartet der ein oder andere, dass ein Firmenname vertrauenswürdiger wirkt als eine anonyme Anfrage. Kulturwandel durch Basel II Auch an anderer Stelle agieren die Unternehmen mitteilsamer als erwartet, nämlich bei ihren Zahlen. Böringschulte sieht hier einen Kulturwandel, der durch die Kai Böringschulte Foto: PBW Erfahrungen bewirkt wurde, die die Kunden seit Basel II mit den Banken und den Ratings gemacht haben: Vor Jahren fuhr noch ein Bankmitarbeiter zum Unternehmen und nahm Einsicht in den Jahresabschluss, erinnert er sich an seine eigene Zeit in der Bank, inzwischen wissen die Unternehmer, welche Zahlen die Banken sehen wollen. Stolpersteine bei der Nutzung wurden im Testbetrieb beseitigt: Der Ausschreiber muss zum Beispiel entscheiden, ob er ein Annuitätendarlehen oder ein Tilgungsdarlehen möchte. Für die PBW- Geschäftsführer alle drei Bankkaufleute waren diese Begriffe selbsterklärend. Für die Unternehmer nicht. Da sind viele Unternehmer ausgestiegen, musste Böringschulte erkennen. Also werden auf der Seite jetzt die unterschiedlichen Darlehensarten erläutert. Der zweite Stolperstein für die Test-Unternehmer war die Frage nach dem letzten Jahresumsatz. Das weiß jeder ungefähr auswendig, aber eben nicht bis auf die zweite Nachkommastelle, so Böringschulte, und wenn der Unternehmer diese Anfrage nun mal gerne außerhalb der gewöhnlichen Geschäftszeiten einstellt, kann er auch gerade nicht nachsehen. Also muss sich der Unternehmer jetzt nur in eine Umsatzgrößenklasse einordnen. Die PBW Finanzportale GmbH & Co. KG ist nach eigenen Angaben mit diesem Portal der erste Anbieter auf dem Markt. Jedenfalls der einzige, der mehrere Finanzprodukte für gewerbliche Kunden vereint. Denn außer Krediten kann man auf dem Portal auch Leasing-Angebote ausschreiben. Damit decken wir rund 80 Prozent des typischen Bedarfs eines mittelständischen Unternehmens ab, so der Geschäftsführer. Und wenn der Unternehmer mit dem Compeon-Angebot unter dem Arm zu seiner Hausbank geht? Das ist kein Problem, dann hat unser Portal immerhin für mehr Transparenz gesorgt. Und finanziert wird Compeon sowieso über die teilnehmenden Banken und nicht durch die Unternehmer. INGRID HAARBECK 22 wirtschaftsspiegel

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