Körperliche Aktivität zum Funktionserhalt im Alter

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1 Körperliche Aktivität zum Funktionserhalt im Alter ERNÄHRUNG 2012 Nürnberg Dr. habil. Ellen Freiberger Institut für Biomedizin des Alterns Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg

2 Funktion im Alter das bio-psychosoziale-modell (WHO 2001 ICF Modell) Gesundheitsproblem (Gesundheitsstörung oder Krankheit, ICD) Körperfunktionen und -strukturen Aktivitäten Teilhabe Umweltfaktoren persönliche Faktoren

3 Kompression Kompression der Morbidität der Morbidität Morbidität heute Ernährung Beziehung Bewegung Szenario Kompression Mod. Fries (1983) in: Schwartz & Walter (1999). Public Health Forum, 7/25, S. 3.

4 Zielpopulation Dosis- Wirkungsbezug Motivation & Bindung

5 Dosis-Wirkungsbezug: Auch eine Frage der Definitionen Körperliche Aktivität (PA) Sport (Exercise) Fitness

6 Bestehende Empfehlungen für PA PA mit moderater oder hoher Intensität >50% VO 2 max für Min/W > 30% Reduktion des Mortalitäts-, Morbiditätsrisiko Paterson et al., 11; Physical Activity Guideli Advis Comm Part B; ACSM 2009

7 Funktion im Alter Der Einfluss der exkutiven Funktion auf Mobilität Körperfunktionen und -strukturen Aktivitäten Teilhabe Shumway-Cook A,, et al. The Walking InCHIANTI Toolkit. JAGS. 2007;55(1):58-65.

8 From: Gait Speed and Survival in Older Adults JAMA. 2011;305(1): doi: /jama Copyright 2012 American Medical Association. All rights reserved. Date of download: 5/22/2012

9 Bewegungspyramide - Gleichgewicht (WHO 2010) Bei Gleichgewichtsproblemen oder Gangunsicherheiten sollte 3x oder mehr pro Woche ein entsprechendes Gleichgewichtstraining auf dem Trainingsplan stehen Stichwort: Sturzprävention Zugriff am

10 Gleichgewicht und Altern nach Sheldon, 1963

11 sehr gebrechlich Exercise Moderat gebrechlich

12 1. Weniger ist mehr als gar nichts und mehr ist besser als weniger! 2. Entsprechende Effekte treten aber erst mit einem gezielten, planmäßigen Training (exercise) auf Brach et al JAGS; Tudor-Locke et al., 2011 In J Be Nutr & PA FAZIT: DOSIS-WIRKUNGSBEZIEHUNG

13 Gender und funktioneller Level FRAGE DER ZIELPOPULATION

14 Dose-Response Wirkung Zielgruppen spezifisch IADL Gewinn A B C Nicht-Aktive Moderat Aktiv Aktive A B C Nicht Aktiv Haskell et al., 1994 MSSE, 26,

15 Unterschiedliche Wirkweisen bezogen auf Funktionslevel (Martin et al., 2008) Typ of Training Moderate frailty Severe frailty Chandler Gill Faber Resistance Home-based Mobility vs. Tai Chi Luukinen exercise Evidenz ist noch nicht gesichert, aber einige Studien lassen vermuten, dass beruhend auf dem funktionellen Level die Teilnehmer unterschiedlich auf die Trainingsprogramme reagieren Chandler et al., 1998; Gill et al., 2002, Faber et al., 2006; Luukinen et al., 2006

16 Unterschiedliche Wirkweisen bei Männern und Frauen Verlust an Muskelmasse und Kraft verläuft bei älteren Männern schneller als bei Frauen und ist damit ein geeigneter Prädiktor für Mobilitätseinschränkungen Hicks et al.( 2012 ) J Gerontol: Med Scienc 67A:66-73 Xue et al., (2010) JAGS Mobility Bei Frauen war es der Faktor Alter

17 Ältere gebrechliche Menschen sind trainierbar Gender spezifische Wirkweisen beachten Gruppe der Prefrail oder frail bedingen eventuell unterschiedliche exercise Programme FAZIT: ZIELPOPULATION

18 FRAGE DER MOTIVATION & UPTAKE

19 Aufnahme von strukturierten Interventionen ICF (WHO 2001) Körperfunktionen und -strukturen Aktivitäten Teilhabe Frail Umweltfaktoren Non-Frail persönliche Faktoren Einstellungen Bewegungsbiographie Angst

20 Persönliche Einstellungen (HAPA Model Schwarzer 2008) IGA-Expertendialog_Schwarzer_I.pdf (Zugriff unter am )

21 Einstellungen und Bewegungsbiographie der älteren Menschen müssen berücksichtigt werden Handlungskontrolle spielt in neueren Ansätze eine wichtige Rolle FAZIT: MOTIVATION & UPTAKE

22 Danke für Ihre Aufmerksamkeit Dr. habil. Ellen Freiberger Institut für Biomedizin des Alterns Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg

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