Bildung durch Bewegungsunterstützung in alltäglichen Aktivitäten

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1 Andrea Eichler Fachkinderkrankenschwester f. päd. Intensivpflege Lehrerin f. Pflegeberufe Systemische Beraterin DGSF MH Kinaesthetics Trainerin & Dozentin Geschäftsführerin Kinaesthtetics-mlh GmbH

2 Was bedeutet Teilhabe? Wie stehen Bildung und Lernen in Beziehung? Wie Lernen Kinder? Wie lernen Kinder die Bewegung für alltägliche Tätigkeiten? Wie können Menschen mit Bewegungseinschränkungen vom Lernen aus der frühen Kindheit profitieren? Wie können diese Ideen wirkungsvoll genutzt werden?

3 Was hat Teilhabe mit Bildung und Bildung mit Bewegung zu tun? Definition von Teilhabe (WHO 2001) im Zusammenhang mit behinderten Menschen: Einbezogen sein in eine Lebenssituation, unter normalen Bedingungen am gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Leben, insbesondere am Unterricht in einer Regelschule am Arbeitsleben und am politischen Leben teilnehmen zu können. Meistens findet Teilhabe in besonderen Einrichtungen, z.b. Werkstätten, Förderschulen, Tageseinrichtungen oder im Rahmen besonderer Veranstaltungen meist ausschließlich für Menschen mit Behinderungen statt.

4 Wie stehen Bildung und Lernen miteinander in Beziehung? Voraussetzung für Bildung ist Lernen. Lernen bedeutet vom Wort her bedeutet einer Spur nachgehen, nachspüren eine Spuren hinterlassen. Lernen geschieht aktiv, passiv und individuell. Lernen umfasst den Erwerb von geistigen, körperlichen, sozialen Kenntnissen, Fähigkeiten und Fertigkeiten. Lernen beschreibt den Prozess einer Veränderung des Verhaltes, Denkens oder Fühlens aufgrund von neu gewonnenen Einsichten. Das Resultat des Gelernten kann nicht immer in Worte gefasst werden, ist nicht eindeutig messbar.

5 Wie lernen Kinder? Lernen in der frühen Kindheit geschieht in erster Linie über Wahrnehmung und Bewegung. Sinnestätigkeiten und körperliche Aktivitäten schaffen Reize, die die Verknüpfung von Nervenzellen unterstützen. Berührung, Bewegung und Wahrnehmung werden in elektrische und chemische Aktivitäten übersetzt und tragen zur Bildung neuer Verbindungen und Differenzierung des Gehirns bei. Die Verbindungen bleiben bestehen, wenn sie effizient genutzt werden. Besonders die Wahrnehmung über die körpernahen Sinne spielen eine wesentliche Rolle bei der Vernetzung des Gehirns Sensorische Reize sind Nahrung für das Gehirn.

6 Wie lernen Kinder die Bewegung für alltägliche Tätigkeiten? Aus Sicht der Verhaltenskybernetik: - in dem sie sich selbst bewegen - durch die Bewegung mit anderen Menschen - in dem sie der Bewegung aus der Umgebung folgen

7 Wie lernen Kinder die Bewegung für alltägliche Tätigkeiten?

8 Wie können Menschen mit Behinderung vom Lernen in der frühen Kindheit profitieren? Lernen benötigt die Zeit nachspüren zu können, Unterschiede und Anpassung Lernen benötigt Sinneswahrnehmung und Sinnesreize Lernen benötigt aktive eigene Bewegung Lernen benötigt Fehler, sie ermöglichen Unterschiede Lernen benötigt andere Menschen Alltägliche Aktivitäten bilden die Grundlage für Lernen, in der Schule, am Arbeitsplatz,

9 Die Ideen wirkungsvoll nutzen

10 Fazit: Die Unterstützung von alltäglichen Bewegungsabläufen bedeutet Teilhabe und Lernen. Sie bilden die Grundlage für Lern- und Arbeitsangebote und sollten nicht als etwas separates betrachtet werden. Die Achtung auf die eigene Bewegung schützt vor Überlastung und erhält die eigene Gesundheit und ermöglicht es neue manchmal unkonventionelle Wege zu finden.

11 Für Fragen habe oder noch mehr Ausprobieren möchten besuchen sie uns in Halle 12.0 Stand 205 oder hören sie sich den Vortrag an zum Thema: Gemeinsam voneinander lernen Referenten: Ute Heisterhagen // Johannes Egge SWW München Ort: Freitag: 15:00 16:00 Uhr, Raum Amsterdam, NCC West Herzlichen Dank für ihre Aufmerksamkeit!

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