Bildungsgang. Weiterbildung in der Familienphase

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1 Bildungsgang Weiterbildung in der Familienphase

2 Inhalt Weiterbildung in der Familienphase 5 Ziele 5 Zielpublikum 6 Methoden 6 Abschluss 6 Inhalt und Aufbau 7 Themen 8 Themen im Einzelnen 9 Aufnahme 11 Leitung und Referierende 12 Daten und weitere Auskünfte 13 Weiterbildung in der Familienphase Sie sind Frau und Mutter voll zu Hause engagiert oder bereits Teilzeit berufstätig mit kleinen oder schon grösseren Kindern, vielleicht auch mit einem «empty nest». Fühlen Sie sich manchmal isoliert oder «weg vom Fenster»? Haben Sie genug von Gedanken wie «Ich möchte» oder «Ich sollte»? Haben Sie Lust, mit andern Frauen gemeinsam Perspektiven für Ihre Zukunft zu entwickeln? Durch eine gezielte persönliche und fachliche Weiterbildung erweitern Sie Ihren Aktionsraum und erlangen ein Zertifikat. Sie zählen dabei auf die in Ihrer Familienphase erworbenen Kompetenzen und lernen Neues dazu. Dies hilft Ihnen, sich für einen beruflichen Wiedereinstieg, eine Neuausbildung oder andere individuelle Schritte wie soziales oder politisches Engagement vorzubereiten. Mit der Unterstützung einer Gruppe und erfahrener Kursleiterinnen und Kursleitern wollen Sie Ihre Möglichkeiten ausloten und zu Taten schreiten. Ziele Die Teilnehmerinnen werden darin unterstützt, ihren eigenen Weg zu finden als Familien- und Berufsfrau. In der Auseinandersetzung mit der eigenen Geschichte und der Geschichte der Frauen lernen die Teilnehmerinnen ihre Interessen und Fähigkeiten besser kennen und setzen sich neue Ziele: beruflicher Wiedereinstieg, Aus- und Weiterbildung, Schliessen von Bildungslücken, Engagement in politischer und ehrenamtlicher Arbeit. Die Teilnehmerinnen erlangen in diesem Bildungsgang neue Qualifikationen, die sie als Bausteine für eine Aus - und Weiterbildung oder im Arbeitsleben einsetzen können. Die Teilnehmerinnen stärken ihr Selbstvertrauen verbessern ihre Kommunikationsfähigkeit und lernen neue Lerntechniken kennen entwickeln eine Zukunftsperspektive für Familie und Beruf füllen individuelle Bildungslücken knüpfen Kontakte mit der Bildungs-, Arbeits- und Wirtschaftswelt erproben konkrete Schritte in der Arbeitswelt 5

3 Zielpublikum Der Bildungsgang richtet sich an Frauen mit Familien: Frauen, die zu Hause voll engagiert sind, Frauen, die im Arbeitsleben stehen und Familie und Beruf sinnvoll verbinden wollen, Frauen, die spüren, dass sich in ihrem Leben etwas verändern muss, oder Frauen, die ihren Aktionsraum erweitern wollen. Methoden Viel Gewicht misst der Bildungsgang der Persönlichkeitsbildung und Konkretisierung von Visionen zu. Methodisch werden erwachsenengerechte Formen eingesetzt, unter anderem Visualisierungs- und Kreativitätstechniken. Die Leitung des Bildungsgangs begleitet die Teilnehmerinnen beratend, wenn diese ihre Ziele umsetzen. Die Kursteilnehmerinnen gestalten den Kurs aktiv mit. Sie lernen selbständig und bedarfsgerecht Informationen einzuholen, die Ergebnisse in die Gruppe einzubringen, zu diskutieren und zu bewerten und nächste Schritte zu planen. Inhalt und Aufbau 1. Semester Standortbestimmung Potenzial erforschen 2. Semester Ziele setzen Umsetzung Während zweier Semester bilden Sie sich in einer konstanten Kleingruppe von 12 bis 14 Teilnehmerinnen einen Tag pro Woche weiter. Am Anfang steht eine Standortbestimmung, die es Ihnen erlaubt, Ihre Wünsche, Fähigkeiten und Möglichkeiten neu zu beurteilen. Zusätzlich werden Sie geschult in Kommunikation, Arbeits und Lerntechnik, Präsentation und Rhetorik und Sprechtechnik. So erhalten Sie Werkzeuge, um sich in der modernen Arbeitswelt und Gesellschaft kompetent bewegen zu können. Abschluss Nach Besuch des Bildungsganges bestätigt die den erfolgreichen Abschluss mit einem Zertifikat (Voraussetzung: Besuch von mind. 85% der Lektionen). «Viele neue Perspektiven berufliche wie persönliche haben sich ergeben.» «Ich sehe nun Möglichkeiten und kann sie anpacken.» 06 7

4 Themen Beratung und Begleitung 22 Tage Ruth Anner, Silvia Silberschmidt Arbeits und Lerntechnik 4 Tage Eva Müller-Kälin Kommunikation 4 Tage Ruth Marx Präsentation und Rhetorik 4 Tage Urs Meier Sprechtechnik 3 Tage Hilke Möller Themen im Einzelnen 1. Semester Während des 1. Semesters nehmen Sie sich Zeit, um Antworten auf Fragen zu finden wie «Wer bin ich?» oder «Was kann ich und was will ich?». Standortbestimmung Frau-Sein/Mutter-Sein in der heutigen Zeit Meine persönliche Geschichte auf dem Hintergrund gesellschaftlicher Entwicklungen Einführung in die Selbstmanagement-Methode des Zürcher Ressourcenmodells Mein Potenzial erfahren, erforschen und einsetzen Räume füllen, entfalten: persönliche Schatzsuche Was gibt meinem Leben Sinn? 2. Semester Während des 2. Semesters liegt der Schwerpunkt auf der Umsetzung und der Konkretisierung der erarbeiteten Ziele aus dem 1. Semester. Was will ich leben, erreichen und umsetzen? Bildungs- und Arbeitswelt kennen lernen Wiedereinstieg? Ausbildung? Andere Möglichkeiten was passt zu mir und meiner Familie? Unterstützung bei der Umsetzung der Interessen und Zielsetzungen Schritte in die Realität erproben Sich vorstellen und bewerben Welche Bildungslücken muss ich schliessen? 08 9

5 Aufnahme Voraussetzung Motivation, Neues zu lernen und sich mit anderen Frauen in der Gruppe auseinander zu setzen. Verfahren In einem Aufnahmegespräch klärt die Leitung des Bildungsgang noch offene Fragen. Die Anmeldungen werden in der Reihenfolge des Eingangs berücksichtigt. «Ich sehe nun Möglichkeiten und kann sie anpacken.» «Ich bin zufriedener geworden und traue mir mehr zu» 10 11

6 Leitung und Referierende Leitung Ruth Anner Dipl. psych. Berufs und Laufbahnberaterin Silvia Silberschmidt-Buchmann Dipl. psych. Berufs- und Laufbahnberaterin Referent/innen Einzelne Kursthemen werden von verschiedenen Referent/innen aus dem Lehrkörper der vermittelt: Eva Müller-Kälin Bachelor of Science FH, Eidg. Fachausweis Ausbildnerin Ruth Marx Kommunikationstranierin und Supervisorin/Coach Hilke Möller Dr. phil., Germanistin und Sprechtraining Urs P. Meier Dr. phil., Coach und Supervisor SAAP «Dieses Jahr hat mein Leben verändert ich habe mich verändert vieles fällt mir leichter.» Stand Juni 2011, Änderungen vorbehalten Daten Bildungsgang Herbst 2011 Beginn: 28. Oktober 2011 Kurszeit: Freitag Uhr Zusatztage: 29. Oktober und 5. November 2011 Kosten: Fr /Semester für Kursunterlagen oder Trainingsbücher: ca. Fr. 50. /Semester Bildungsgang Frühling 2012 Beginn: 10. Mai 2012 Kurszeit: Donnerstag Uhr Zusatztage: 9., 15. und 16. Mai 2012 Kosten: Fr /Semester für Kursunterlagen oder Trainingsbücher: ca. Fr. 50. /Semester Informationsveranstaltungen Dienstag, 5. Juli 2011 Montag, 5. September 2011 Mittwoch, 9. November 2011 jeweils Uhr zusätzlich Dienstag, 28. Juni 2011, Uhr Mittwoch, 4. Januar 2012, Uhr Weitere Daten siehe Weitere Auskünfte Sachbearbeitung Arbeitswelt Gabriela Notter Telefon Bildungszentrum für Erwachsene BiZE Riesbachstrasse 11, 8090 Zürich Telefon Telefax

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