Freiräume in Quartier und Gemeinde ein wertvolles Gut

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1 Bundesamt für Raumentwicklung ARE Bundesamt für Wohnungswesen BWO Bundesamt für Gesundheit BAG Bundesamt für Landwirtschaft BLW Bundesamt für Sport BASPO Bundesamt für Strassen ASTRA Bundesamt für Umwelt BAFU Freiräume in Quartier und Gemeinde ein wertvolles Gut

2 Eine Herkules Aufgabe wartet auf uns: Wie wollen wir «verdichten»...und gleichzeitig die Lebensqualität fördern? 2

3 Im gleichen Raum neue Wohnungen und Arbeitsplätze schaffen und zugleich dafür sorgen, dass. Sport, Bewegung und Gesundheit gefördert wird? Treffpunkte für s Quartier entstehen? Naturerlebnisse +Biodiversität möglich sind? Langsamverkehr gefördert wird? eine attraktive Siedlungs- und Landschaftsqualität entsteht? 3

4 Inhalt 1. Freiraumentwicklung, ein gemeinsamer Prozess 2. Vor welchen Herausforderungen stehen wir? 3. Was sind Freiräume? 4. Freiräume in der Siedlung, ein paar Beispiele 5. Zentrale Qualitäten der Freiräume 6. Schlusswort 4

5 Freiraumentwicklung ein gemeinsamer Prozess - Zwischen 2009 und 2012: Erfahrungsaustausch - 7 Bundesämter: ARE + BWO (Federführung) zusammen mit ASTRA, BAV, BAG, BASPO, BLW - Kantone, Gemeinden, Organisationen, Forschungsinstitute, Moderation: metron, ETH- Plus - Ziel: Wesentliche Punkte im Umgang mit den Freiräumen erkennen ->Leitfaden Freiraumentwicklung ist das Ergebnis dieses gemeinsamen Prozesses 5

6 Freiraumentwicklung Rolle des Bundes Hauptverantwortung tragen Kantone, Regionen, Gemeinden, Private, aber auch der Bund hat einen wichtigen Einfluss auf die Freiräume: - Agglomerationspolitik / Agglomerationsprogramme Siedlung und Verkehr - Modellvorhaben: Neue innovative Ansätze - Projets urbains: Gesellschaftliche Integration in Wohngebieten - Nationales Programm Ernährung und Bewegung - Strategie Biodiversität, Aktionsplan in Erarbeitung - Politik/Instrumente im Bereich Landwirtschaft, Wald, Gewässer, Umweltschutz, Wohnraum, Kultur usw. 6

7 Herausforderungen? Neue Wohn-, Arbeitsplatz- und Freizeitflächen und gleichzeitig haushälterisch mit dem Boden umgehen. > Siedlung nach innen entwickeln und die Freiräume umwelt- und gesellschaftsverträglich aufwerten Cocoonig/Homing : Rückzug in die eigenen vier Wände, Privatisierung und Abschottung, kein Interesse am Umfeld > Strukturen schaffen, die soziale Kontakte fördern und soziale Verantwortung bzw. Identität am Lebensort erzeugen 7

8 Herausforderungen? Verkehrsüberlastung, Staus, Lärm- und Luftbelastungen > Langsamverkehr und Verknüpfung mit öv fördern, Gesamtverkehrssysteme Zusammenwachsen der Siedlungen, fehlende Siedlungsqualität bis hin zu Siedlungsbrei > Zusammenarbeit über administrative Grenzen hinweg und mit Privaten, attraktive Naherholungsräume, identitätsstiftende Siedlungen 8

9 Herausforderungen? Demografische Veränderungen: Älter werden, Gesundheitsprobleme, Bewegungsarmut, > Tägliche Bewegung im Freien, Spielen und Sport im Wohnumfeld Versieglung, Erlebnisarmut, fehlender Naturbezug, Klimawandel > Erleb- und veränderbare Gestaltung der Freiräume, welche die persönliche Entwicklung insb. von Kindern und Jugendlichen unterstützen 9

10 Was sind Freiräume? Alles unter freiem Himmel graues, grünes und blaues Netz Versiegelt (Quartierstrassen, Plätze) und unversiegelt (Grünflächen) Öffentlich (z.b. Parks) und privat (z.b. Gärten) Siedlung und Naherholungsräume > Integrale, sektorübergreifende Betrachtung ist notwendig! 10

11 Was sind Freiräume? 11

12 Freiräume sind etwas Persönliches Freiräume interessieren mich nicht Ich fühle mich wohl, weil ich meinen eigenen Freiraum habe Ich kann mit dem Hund spazieren gehen und joggen, ohne dass ich ein Auto brauche Wir kennen uns und treffen uns oft! Es ist toll, im Freien zu spielen und miteinander zu plaudern Es ist toll, im Quartier ist viel los! 12

13 Freiräume in der Siedlung Der Verkehr braust wer möchte schon draussen verweilen oder sich bewegen? Es hat Platz, aber nur der Rasenmäher nutzt ihn! Der Raum ist da aber es ist alles versiegelt 13

14 Freiräume in der Siedlung Wahre Anziehungspunkte! 14

15 Freiräume in der Siedlung Freiräume sind - Wichtige Treffpunkte - zentral für die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen z.b. Yverdon-les-Bains z.b. Lenzburg 15

16 Freiräume in der Siedlung Freiräume bieten: - Naturerlebnisse - Bezüge zur Nahrungsmitteln - Sind Identitätsstiftend Gute Beispiele z.b. Gemeinde Münsingen z.b. Fröschmatt, Bern 16

17 Freiräume in der Siedlung Freiräume bieten: - eine nachhaltige Lösung im Nah- und Freizeitverkehr - Gesundheitsvorsorge - Sport und Bewegung im Alltag z.b. Winterthur z.b. Lausanne-Morges 17

18 Zentrale Qualitäten der Freiräume Aneigenbarkeit - Zugang und Sicherheit - Nutzbarkeit - Eigentumsverhältnisse Attraktionspunkte - Quartiertreffpunkte - Freizeitattraktivität - Sportplätze - Urbanität - Erlebbarkeit Multifunktionalität - Biodiversität - Nutzungsvorgaben - Langsamverkehr - Gestaltung und Infrastruktur - Bewegungsmöglichkeitefähigkeit - Anpassungs- - Eigene gesunde Nahrungsmittel 18

19 Chance der «Verdichtung» erkennen und Synergie nutzen! - Verdichtung bedeutet, die bereits bestehende Siedlung «verändern» und das Bestehende weiterzuentwickeln - Bedürfnisse und Ideen der Betroffenen ernst nehmen und flexible Konzepte umsetzen (Multifunktionalität/Umgebung anschauen/bewegung fördern) - Auch der ländliche Raum ist herausgefordert! - Ein gemeinsames Bewusstsein schaffen, den Mut haben, eine «0815- Planung» zu hinterfragen und sich 19

20 Schlusswort 20

21 Schlusswort Besten Dank für Ihre Aufmerksamkeit! 21

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