GMES Nutzung für die Gesundheitsvorsorge

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1 GMES Nutzung für die Gesundheitsvorsorge Adjunct. Prof. Dr. Annette Peters Helmholtz Zentrum München German Research Center for Environmental Health, Institute of Epidemiology II, Neuherberg, Germany Harvard School of Public Health, Department of Environmental Health, Boston, MA, USA

2 Luftqualität und Gesundheit Bedeutung des Feinstaubs Räumliche Variabilität und Gesundheitseffekte Nutzungsmöglichkeiten

3 Luftschadstoffe ein Problem weltweit London, middle of XX century Beijing, beginning of the XXI century

4 Verringerung der Lebenserwartung aufgrund anthropogener PM 2.5 (Monate) Szenario für 2020 ausgehend von der derzeitigen EU-Regulierung CAFE (Clean Air for Europe ), 2005

5 Feinstaub und Lebenserwartung USA, um 1980 Pope et al., 2009

6 Feinstaub und Lebenserwartung USA, um 2000 Pope et al., 2009

7 Nutzen und Kosten der Regulierung von Feinstaub - USA Largest estimated benefits of all Federal Regulations Benefit by reductions in: - hospitalizations - emergency room visits - lost work + school days - premature deaths US EPA. The Benefits and Costs of the Clean Air Act from 1990 to 2020: Summary Report (2011)

8 Spatial resolution of fine particles and mortality ACS Studie Los Angeles RR 95% Confidence Interval RR ACS Studie 95% Confidence Interval All causes Heart & Lung Lung cancer Jerret et al. 2005

9 Particles in ambient air Fine particles: PM 2.5 < 2.5 µm (mass) Ultrafine Particles: UFP < 100 nm (number)

10 Systemic effects of air pollution no limitation to the lung Brook et al. 2010

11 Luftqualität und Gesundheit Bedeutung des Feinstaubs Räumliche Variabilität und Gesundheitseffekte Nutzungsmöglichkeiten

12 Profil der Partikelkonzentrationen in einer Stadt PM Konzentration km modifiziert nach Lenschow et al., 2001

13 Welche Komponenten im Feinstaub sind gefährlich? % hoch toxisch Verbrennungsprodukte aus: - Kfz-Emissionen (v.a. Dieselfahrzeugen) - Industrie - Hausbrand PM10 (%) % wenig toxisch 0 ohne Umweltzone mit Umweltzone

14 Welche Komponenten im Feinstaub sind gefährlich? % hoch toxisch Verbrennungsprodukte aus: - Kfz-Emissionen (v.a. Dieselfahrzeugen) - Industrie - Hausbrand PM10 (%) % wenig toxisch - Aufgewirbelter Staub - Reifenabrieb - Biologische Materialien - Sulfate und Nitrate aus Ferntransport Diese Anteile sind weit weniger riskant, machen aber 70% - 80% von PM 10 aus 0 ohne Umweltzone mit Umweltzone

15 Feinstaubbelastung von Kleinkindern in München Morgenstern et al. AJRCCM 2008

16 Russbelastung von Kleinkindern in München Morgenstern et al. AJRCCM 2008

17 2.5 PM 2.5 abs PM NO 2 Verkehr und Allergien bei Kindern im Altern von 6 Jahren 2,0 aor 1,5 1,0 0,5 Asthma Hayfever Eczema Morgenstern et al. AJRCCM 2008

18 Fine particles and Cardiovascular Events in Women Cohort Study of 66,000 women across the US Recruited 1994 to 1998 Median Followup 6 years 1816 women had one or more fatal or nonfatal cardiovascular events Hazard ratio: 1.24 (1.09 to 1.41) per 10 µg/m 3 fine particles (PM 2.5 ) Miller et al. 2007

19 Ongoing European Multi-center Study Existing cohort studies Spatial variability of air pollution based on GIS* Outcomes Children s health Respiratory health Cardiovascular Health Mortality *GIS: Geographic Information Systems

20 Luftqualität und Gesundheit Bedeutung des Feinstaubs Räumliche Variabilität und Gesundheitseffekte Nutzungsmöglichkeiten

21 Movement of the volcanic ash into the planetary boundary layer in Augsburg Pxgen_r_1100xA.jpg Image from SEVERI satelite Schäfer et al., 2011 Ash cloud distribution for 17 April 2010 (00:00 UTC) Wiegner et al., 2011 Entrainment into the PBL in Augsburg on 17 April 2010 Schäfer et al., 2011

22 PM 10 and SO 2 concentrations at four measurement sites in South Germany, April 2010 Augsburg 500 m a.s.l Hohenpeissenberg 980 m a.s.l Schauinsland m a.s.l Zugspitze m a.s.l

23 Umwelt und Gesundheit in urbanen Räumen

24 Die zukünftige Nutzung von Sattelitenbildern in der Gesundheitsvorsorge Schätzung der zeitlich-räumlichen Belastung Hohe räumliche Auflösung erforderlich Integration der Daten über sehr unterschiedliche Zeitfenster notwendig Validierung der Modellvorhersagen für regulierte und nicht regulierte Schadstoffe Bewertung der Effizienz von Maßnahmen

25 Verkehr und Feinstaub - Umweltzonen

26 Integration unterschiedlicher Ansätze

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