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1 Herzlich Willkommen Ihr

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3 Deutschland altert 3 3

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7 Zahlen und Fakten zur Pflegeversicherung Bis 2030 steigt der Anteil der über 60jährigen um 8 Millionen auf 28,5 Mio. Menschen oder 36 % der Gesamtbevölkerung. Die Lebenserwartung steigt ständig In 2030 gibt es 3,4 Mio. Pflegebedürftige Ab dem 80. Lebensjahr ist jeder Dritte ein Pflegefall 7 7

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9 9

10 Leistungen der Pflegeversicherung Geldleistung Sachleistung Soziale Sicherung Pflegeperson Kombinationsleistung Hilfsmittel Stationäre Pflege Umbau der Wohnung Kurzzeitpflege 10 Entlastungsangebote Verhinderungspflege

11 Pflege-Neuausrichtungsgesetz 2013 Neuausrichtung der Pflegeversicherung (PNG) zum _ Pflegebedürftige u. Menschen mit Demenz sind die Gewinner! 11

12 Alternative Wohnformen Die Gründung neuer Wohngruppen wird gefördert in Höhe von 2.500,- je Pflegebedürftigen (max ,- je Wohngruppe). Pflegebedürftige in einer selbst organisierten Wohngruppe erhalten einen Wohngruppenzuschlag von 200,- monatlich für die Beschäftigung einer Pflegekraft für die Sicherstellung der Pflege. 12 Der Einsatz einzelner, selbstständiger Pflegekräfte in ambulant betreuten Wohngruppen wird erleichtert.

13 Pflegende Angehörige Bei Kurzzeit- oder Verhinderungspflege wird das hälftige Pflegegeld weitergezahlt. Bei gleichzeitiger Pflege von zwei oder mehr Pflegebedürftigen werden rentenrechtlich wirksame Zeiten addiert und so vermehrt Rentenversicherungsbeiträge eingezahlt. 13 Zur Unterstützung von Selbsthilfegruppen für pflegende Angehörige werden jährlich 10 Cent pro Versicherten bereit gestellt und somit Selbsthilfegruppen finanziell unterstützt.

14 Versorgung in Pflegeheimen Medizinische Versorgung in Pflegeheimen wird verbessert. Krankenversicherungen haben Kooperationsverträge zwischen Pflegeheimen und geeigneten Ärzten zu vermitteln. Finanzielle Anreize für Ärzte und Zahnärzte sollen Hausbesuche vermehren. 14 Pflegeheime müssen öffentlich informieren, wie sie die medizinische Versorgung der Pflegeheimbewohner sicher stellen.

15 Pflege - Vorsorgeförderung Förderung einer privaten Pflegevorsorge Eine zusätzliche private Vorsorge für das Pflegerisiko wird staatlich gefördert mit 5,- monatlich bzw. 60,- im Jahr sofern die Pflege Zusatzversicherung bestimmte, gesetzlich vorgegebene Voraussetzungen erfüllt. 15 Fördervolumen im ersten Jahr: 100 Millionen Euro ausreichend für 1,66 Mio. Verträge prognostiziert: 1,5 Mio. Verträge

16 Für die Zukunft neu definiert 5 Pflegegrade statt 3 Pflegestufen 16

17 Empfehlungen Beirat zur Überprüfung des Pflegebedürftigkeitsbegriffs Der Beirat hält einen Begriff der Pflegebedürftigkeit für erforderlich, der alle körperlichen und geistigen bzw. psychischen Einschränkungen und Störungen umfasst, sowie ein Bewertungssystem, das Lebens- und Bedarfslagen hilfe- und pflegebedürftiger Menschen flexibel erfasst und einen hohen Grad an Differenziertheit gewährleistet, aber auch Transparenz und Akzeptanz für die Betroffenen sicherstellt. (S.71) 17 Der Beirat empfiehlt das neue Begutachtungsassessment (NBA) als Instrument zur Begutachtung von Pflegebedürftigkeit im Sinne eines erweiterten, umfassenden Pflegebedürftigkeitsbegriffs. (S. 73)

18 Vorteile des neuen Begutachtungsassessments Maßstab für Pflegebedürftigkeit ist der Grad der Selbstständigkeit und nicht der (pauschale) Zeitaufwand und Alle wesentlichen Aspekte der Pflegebedürftigkeit werden berücksichtigt (z.b. auch der Betreuungsbedarf, Motivation, Tagesstrukturierung,) Es bietet zusätzliche Informationen für eine individuelle Pflege- und Versorgungsplanung. 18 Es ist der Schlüssel für die Weiterentwicklung und Verbesserung der pflegerischen Versorgung!

19 Die Umsetzung 19 ist gerechter durch die Einstufung in die neuen Pflegegrade erfährt die große Mehrheit der zukünftigen Leistungsbezieher deutliche Verbesserungen gibt Hinweise auf Rehabilitations- und Präventionsbedarfe kostet mind. 2 Mrd. Euro dauert vom Gesetz bis zur vollendeten Umsetzung rund 2 Jahre => zukünftige Regierung muss umgehend handeln

20 Wer soll das bezahlen? Durchgriffshaftung Pflegebedürftiger laufende Einnahmen, Vermögen Ehegatte laufende Einnahmen, Vermögen Kinder bei überschreiten gewisser Selbstbehalte Sozialamt am Ende bleibt oft nur der Gang zum Sozialamt

21 Der Pflegefall: ein Problem der ganzen Familie Menschenwürdige Pflege ist mehr als still, satt und sauber! 21 21

22 Ich danke Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit! Wolfgang Zöller, Patientenbeauftragter der Bundesregierung Friedrichstraße Berlin (0) (Tel.) (0) (Fax) 22 w w w. p a t i e n t e n b e a u f t r a g t e r.d e

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