ENTWICKLUNG UND TRENDS DER WEITERBILDUNG ONKOLOGISCHE PFLEGE

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1 ENTWICKLUNG UND TRENDS DER WEITERBILDUNG ONKOLOGISCHE PFLEGE Harald Tamerl 11. April 2014

2 Übersicht 1 Entwicklung in IBK 2 Blick über die Grenzen 3 Zukunft in Österreich

3 Entwicklung in Innsbruck 1994 Start der Sonderausbildung onkologische Pflege 600 Std. (200 Theorie und 400 Praxis) 1995 und 1996 SAB 1000 Std. (200 Theorie und 800 Praxis) 1997 letzte SAB Ab 1998 als Weiterbildung 920 Std. (320 Theorie und 600 Praxis) Ab 2001 wurde die WB ALLE 2 Jahre angeboten 620 Std. (320 Theorie und 300 Praxis)

4 Ausbildungen in den Nachbarländern

5 WHO 2003 Dieses Curriculum für Cancer Nurse, hat die WHO Europa entwickelt und es wird gebeteten das die Mitgliedstaaten diesen Fortschritt unterstützen. Umsetzung der Europäischen Region der WHO- Strategie Weiterbildung für Krankenschwestern und Hebammen (WHO 2003, Münchner Erklärung, data/assets/pdf_file/0016/102265/e81551.pdf, ).

6 EONS - The European Oncology Nursing Society Die Europäische Gesellschaft der Onkologischen Pflege (European Oncology Nursing Society - EONS) ist eine europäische Organisation, die sich der Unterstützung und Weiterentwicklung von Krankenpflegepersonal in der onkologischen Pflege widmet. Durch individuellen Mitglieder und nationalen Gesellschaften engagieren wir uns in Projekten, um Pflegefachpersonen dabei zu unterstützen, ihre Fähigkeiten auszubauen, Netzwerke mit anderen zu bilden und auf Pflege im Zusammenhang mit Krebserkrankungen in Europa aufmerksam zu machen.

7 Ausbildungsmöglichkeit Deutschland Verordnung des Sozialministeriums über die Weiterbildung in den Berufen der Krankenpflege, Kinderkrankenpflege und Altenpflege auf dem Gebiet der Onkologie (Weiterbildungsverordnung - Onkologie) 2 Jahre berufsbegleitend 720 Stunden Theorie und Praxis 2350 Stunden

8 Aufgeteilt in 6 Fachgebiete 1. Pflegerisches Fachgebiet 370 Std. 2. Medizinisches Fachgebiet 100 Std. 3. Sozialwissenschaftlicher Bereich 120 Std. 4. Seelsorge Bereich 20 Std. 5. Rechtskunde und BWL 60 Std. 6. Freifächer 50 Std.

9 Praxis 600 Stunden in einem konservativen Pflegebereich, 600 Stunden in einem chirurgischen Pflegebereich, 600 Stunden in einem bettenführenden radiologischen Pflegebereich. Wahlweise mit mindestens 300 Stunden in einer gynäkologischen, urologischen, kieferchirurgischen, neurologischen Fakultativ mit mindestens 100 Stunden in einem oder mehreren Bereichen, beispielsweise Selbsthilfegruppen, Ambulanzen, Praxen, Häusern mit dem Angebot alternativer Heilmethoden, Hospize und Rehabilitationseinrichtungen, Rest Wahlfächer (http://www.afg-heidelberg.de/fileadmin/fwbonkologie/weiterbildungsverordnung-b-w.pdf, )

10 Ausbildung in der Schweiz Modulsystem-Züricher Hochschule CAS 15 ECTS DAS 30 ECTS MAS 60 ECTS

11 CAS - Certificate of Advanced Studies CAS I Vertiefung CAS II Beratung CAS III Changemanagement Klinisches Assessment in Onkologischer Pflege Patientenedukation in Onkologischer Pflege Pflegeforschung Supportive Care I Familienzentrierte Beratung Wahlfach Breast Care Palliativ Care.. Supportive Care II Moderation und Management Fachführung (Leadership, PM)

12 Ausbildung in der Schweiz Modulsystem-Züricher Hochschule CAS 15 ECTS DAS 30 ECTS MAS 60 ECTS

13 DAS - Diploma of Advanced Studies in Onkologischer Pflege DAS- 3 Modulen Module Schwerpunkt klinische Expertise Module Schwerpunkt Beratung und interdisziplinäre Zusammenarbeit Modul Pflegeforschung

14 Ausbildung in der Schweiz Modulsystem-Züricher Hochschule CAS 15 ECTS DAS 30 ECTS MAS 60 ECTS

15 MAS - Master of Advanced Studies in Onkologischer Pflege MAS Pflegeentwicklungsprojekts im fachlichen Schwerpunkt. Aktionslernen Masterthesis

16 Zukunft in Österreich Besprechung Gesamtstunden 660 Stunden 360 Theorie 300 Praxis Anpassung der Inhalte an das Konzept der EONS NEU Modulsystem NEU Cancer Nursing

17 Der Kontext der Krebskrankenpflege Basic Wissenschaft und Behandlung von Krebs Pflegebewertung und Eingriffe in das Management von Menschen beeinflusst durch die Krebserkrankung Krebs als chronische Krankheit Unterstützende und Palliativversorgung Verständnis der Auswirkungen von Krebs auf den Einzelnen, Familien und Fachkräfte im Gesundheitswesen Information und Kommunikation in der Krebsbehandlung Leadership und Ressourcen Management der Krebskrankenpflege Evidenzbasierte und angewandte Forschung in der Krebsbehandlung

18 Ziel für die Zukunft Angleichung an das EONS Curriculum 1200 Stunden (60 ECTS) Durchführung als FH, ULG oder MAS- Studiengänge Modulentwicklung für spezielle Bereiche z.b. Breast Care, Lung Cancer, Geriatrie, Pädiatrie, Palliativpflege.

19 Zusammenfassung Die Entwicklung in Österreich bzgl. der Aus.- Weiterbildung in der onkologische Pflege sehe ich für die Zukunft als sehr positiv. ABER. Es gibt viel zu tun Packen wir s an!

20 Herzlichen Dank für Ihre Aufmerksamkeit

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