Philias Humagora Boston Geneva San Francisco Seattle. März,

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1 Wie und warum gehen Nonprofit Organisationen und Unternehmen Partnerschaften ein? Theoretische Erkenntnisse aus der Schweiz und dem internationalen Umfeld Philias Humagora 2010 März, Boston Geneva San Francisco Seattle

2 FSG Überblick FSG ist eine internationale Beratungs- und Forschungsorganisation die ausschliesslich im Gebiet Social Impact aktiv ist Beratung Kernkompetenzen Strategie- und Programmentwicklung Wirkungsmessung und Evaluation Führung und Organisation Themenexpertise Corporate Social Responsibility Wirtschaftsentwicklung Gesundheitswesen Jugend & Bildung Umwelt Community Philanthropie Kundenspektrum Unternehmen: Stiftungen: Nonprofits: Staatliche Organisationen: Publikationen 2

3 Kundenspektrum: Unternehmen Unsere Corporate Kunden sind in vielen Sektoren tätig Energy Health & Pharma Financial Services Food & Agriculture Retail, IT & Industrial Field Building & Knowledge Sharing Multinational Chocolate Company 3

4 Evolution von CSR Die Einstellung von Grossunternehmen gegenüber Corporate Social Responsibility hat sich in den letzten 15 Jahren stark verändert Evolution der Einstellung von Unternehmen zu sozialen Herausforderungen Vor Es gibt keine Probleme Es gibt schon Probleme Wir gehen auf die Probleme ein Die Probleme sind Chancen! - Was geht uns das an? - Lass uns das Thema ignorieren - Wir drücken uns einfach vor der Verantwortung - Lass uns die Probleme kleinreden - Wir spenden einfach mal ein bisschen, damit es so aussieht, als kümmerten wir uns darum - Vielleicht ist die Behebung sozialer Probleme sogar gut fürs Geschäft? - Aber wie geht man das strategisch an? - Die Behebung sozialer Probleme, die relevant für unseren geschäftlichen Kontext sind, ist entscheidend für Nachhaltigkeit und Wettbewerbsvorteile Shared Value 4

5 Evolution von CSR In diesem Rahmen haben sich auch die Beziehungen zwischen Nonprofit Organisationen und Grossunternehmen progressiv entwickelt Evolution der Einstellung von Unternehmen zu sozialen Herausforderungen Es gibt keine Probleme Es gibt schon Probleme Wir gehen auf die Probleme ein Die Probleme sind Chancen! Unternehmen Unternehmen Unternehmen Unternehmen Nonprofit Organisationen Nonprofit Organisationen Nonprofit Organisationen Nonprofit Organisationen Shared Value 5

6 Eine Unternehmensperspektive Shared Value In unserem HBR Artikel Strategy & Society stellten wir das Prinzip des Shared Value erstmalig vor Grundprinzip: Firmen und Gesellschaft brauchen einander Firmen brauchen: Ausgebildete Arbeitskräfte Sichere Arbeitsbedingungen Niedrige Umweltverschmutzung Solide Infrastruktur Transparenz, klare Gesetzgebung, und ein korruptionsfreies Umfeld Die Gesellschaft braucht: Starke Wirtschaft Attraktive Arbeitsplätze Niedrige Umweltverschmutzung Solide Inftrastruktur Vernüftige Regierungen und Chancengleichheit Allgemeine soziale Herausforderungen Shared Value Framework Auswirkungen durch die Wertschöpfungskette Wettbewerbskontext Gutes corporate Verhalten durch Spenden, usw. Reagierendes Engagement Linderung von Schäden, die durch die Wertschöpfungskette entstehen Umwandlung der Wertschöpfungskette um gleichzeitig Gesellschaft und Strategie zu stärken Anwendung von Resourcen und Kompetenzen zur Verbesserung des Wettbewerbskontextes Strategisches Engagement 6

7 Assets Unternehmen und Nonprofit Organisationen haben sich gegenseitig viel zu bieten Was Nonprofit Organisationen zu Partnerschaften beitragen können Fachwissen Weiterbildungsmöglichkeiten Kenntnisse der Chancen und Problematiken vor Ort Legitimität und Akzeptanz Starke Beziehungen mit lokalen Ämtern und Stakeholder Netzwerke Früherkennung über auftauchende Trends und Risiken Zugang zu neuen Märkte Neutrale Convening -Plattform Externes Feedback Was Unternehmen zu Partnerschaften beitragen können Management Know-How und Training Sachkundige Volunteers Wertschöpfungskettenpartner Zugang zu Kunden Marketingpräsenz Forschung & Entwicklung (R&D) Netzwerke Produktspenden Finanzielle Mittel 7

8 Eine Nonprofitperspektive Anerkennung Laut einer Umfrage werden Partnerschaften zwischen Nonprofits und Unternehmen von der Öffentlichkeit als sehr wichtig anerkannt: Befragte sehen folgende Marketing Elemente als besonders effektiv um einen Zweck zu fördern: Assoziation mit einer Sonderveranstaltung oder Zeitspanne Partnerschaft mit vertrauenswürdigem Unternehmen Beteiligung einer bekannten bzw. berühmten Persönlichkeit Verbraucher, aufgrund einer Partnerschaft zwischen einer Nonprofit und einem Unternehmen,: Haben ein besseres Bild von der Nonprofit Sind eher bereit, ein zweckbezogenes Produkt zu kaufen Sind eher bereit, der Nonprofit eine Spende zu geben Befragte, in Bezug auf Partnerschaften zwischen Nonprofits und Unternehmen,: Möchten mehr von den Resultaten dieser Partnerschaften erfahren Machen sich über die Details solcher Partnerschaften schlau bevor sie spenden Sind sich über solche Partnerschaften bewusster als vor ein paar Jahren Frage: Sehen Sie in der Schweiz ähnliche Trends? Quelle: 2010 Cone Nonprofit Marketing Trend Tracker, USA 8

9 Fallstudie 1: High-Impact Volunteering Im Bereich Corporate Volunteering beschreiben wir in unserer 2007 Studie 14 Beispiele und ein Framework Quelle: FSG 9

10 Fallstudie 2: Portfolioansatz Die Firma Novartis geht in Bangladesh Partnerschaften mit einer Vielfalt von Nonprofit Organisationen ein Partnerschaft mit JAAGO Foundation im Rahmen eines Universal Children s Day Partnerschaft mit BRAC, der landesgrössten NGO, um mehr Menschen helfen zu können Partnerschaft mit vielen NGOs, um mehr sehbehinderte Menschen erreichen zu können Quelle: Novartis 10

11 Fallstudie 3: Concerted Action Die Bertelsmann Stiftung fördert 7 Projekte bei denen Unternehmen, Nonprofits und Kommunen als Verantwortungspartner zusammenarbeiten Engagierte Unternehmer sind ein wichtiger Bestandteil zukunftsfähiger Regionen. Noch wissen viel zu wenig Menschen in Deutschland, wie engagiert familiengeführte und mittelständische Unternehmen sind. Unternehmen für die Region will zeigen, was in deutschen Unternehmen steckt: für Nachbarn, für Nachahmer und für die Partner von morgen. Quelle: 11

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