Corporate Network Carinthia Das Behördennetzwerk der Kärntner Gemeinden

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1 Corporate Network Carinthia Das Behördennetzwerk der Kärntner Gemeinden Leistungen und verfügbare Dienste für die Kärntner Gemeinden innerhalb des Corporate Network Carinthia

2 Inhalt 1. Das CNC Gemeinden die Behördenvernetzung in Kärnten Informationen zum CNC Gemeinden CNC -Service CNC-KTN.NET CNC Netzwerkarchitektur Sicherheit im CNC Gemeinden Erlass zur Steigerung der Netzwerksicherheit im CNC Gemeinden IT-Sicherheitsoffensive CNC Services im Internet Das Verwaltungsportal der Kärntner Gemeinden Services der Abteilung 3 im Internet CNC Services im Intranet CNC-GEMEINDEN E-Government Portal des Landes Kärnten Conclusio [2]

3 1. Das CNC Gemeinden die Behördenvernetzung in Kärnten 1.1. Informationen zum CNC Gemeinden Das Corporate Network Carinthia (CNC) ist seit 1992 das Verwaltungsnetz des Landes Kärnten. Im Jahr 1999 wurde das Projekt Integration der Städte und Gemeinden in das landesweite Verwaltungsnetz CNC mit einem entsprechenden Regierungsbeschluss gestartet. Damit wurde das CNC Behördennetzwerk für Kärntner Gemeinden durch Initiative der Landesamtsdirektion und des Gemeindereferats im Rahmen der Verwaltungsinnovation ins Leben gerufen. Das CNC Behördennetzwerk für Kärntner Gemeinden, kurz CNC-Gemeinden, ist als Teil des landesweiten Verwaltungsnetzes CNC zu betrachten. Mit der Projektdurchführung sind die Unterabteilung LaDion-EDV, die Abt.3 Kompetenzzentrum Landesentwicklung und Gemeinden und die Gemeindeinformatikzentrum Kärnten GIZ-K GmbH (GIZ-K) betraut. Die IT-Basisinfrastruktur für das CNC-Gemeinden stellt die A1 zur Verfügung. Das CNC umfasst einerseits die physikalisch/technische Infrastruktur für die vernetzte Kommunikation und Informationsbereitstellung innerhalb der Kärntner Verwaltungen, andererseits die 2007 gegründete organisatorischen Einheit Gemeindeinformatikzentrum Kärnten GIZ-K GmbH als einheitlicher Ansprechpartner und Multiplikator zu den Kärntner Gemeinden. Damit sind die Grundsteine für eine echte Verwaltungsmodernisierung und neue, qualitativ hochwertige Servicekanäle auf Basis von Shared Services in den Kärntner Gemeinden gelegt. Wichtige Features und Services im CNC-Gemeinden: Interner gemeinsamer Exchange mit allen Features: , gemeinsame Kalender und Kontakte, Web Access für externen Zugriff, mobiler Zugriff, Security mit Spam- und Virenschutz, Backup- Service, garantierte Verfügbarkeit Internet-Security (Firewall und Content-Filter) CNC-Helpdesk (1st-Level-Support und Problemlösungsüberwachung) CNC-Hosting von Standard- und Fachapplikationen CNC-Formularsammlung für die Kärntner Kommunen Umsetzung und Überwachung der Security Policy des Landes Kärnten und des Kärntner Gemeindebundes IT-Beratung und -Projektbegleitung durch die GIZ-K GmbH Da es sich beim CNC-Gemeinden um ein Intranet handelt, werden Anwendungen zur Abwicklung von Abläufen innerhalb der Verwaltungseinheiten eingeführt. Diese haben zum Ziel, die Prozesse oder Abläufe innerhalb der Verwaltung zu optimieren. E Government ist ohne Optimierung von Prozessen im Hintergrund nicht erfolgreich zu realisieren. Über das CNC sind auch Dienste des Bundes durch Koppelung an das Corporate Network Austria (CNA) erreichbar.vom Land Kärnten werden im Rahmen der Verwaltungsvereinfachung Anwendungen bzw. Dienste für die Städte und Gemeinden im CNC angeboten: Dokumentmanagement im Intranet (Erlässe, Verordnungen, etc.) Online-Anwendungen für verschiedene Fachbereiche (z.b. Online-Adressen, Online-Umfragen, GEMRIS, etc.) Geoinformationsdienste (z.b. KAGIS DKM & GDB, Ländliches Wegenetz, etc.) Schulungsdatenbank in Kooperation mit der Kärntner Verwaltungsakademie Etc. [3]

4 1.2. CNC -Service Das CNC -Service stellt allen Kärntner Gemeinden eine vollwertige Exchange-Anbindung zur Verfügung. Die Anbindung an ein vollwertiges Exchange Postfach innerhalb des Corporate Network Carinthia bringt den Gemeinden die folgenden Vorteile: Das Postfach wird zentral durch die GIZ-K GmbH betrieben und gesichert. s, Kontakte und Kalendereinträge bleiben somit auch bei einem Ausfall des Büro-PCs erhalten. Zugriff auf Mails von jedem PC via Internet (Web-Access) Innerhalb des CNC Gemeinden (Gemeindeamt): https://mailsrv.cnc-ktn.net/owa Von externen Ressourcen (Internet): https://mail.cnc.gv.at/owa Der Benutzer hat damit zusätzliche Zugriffsmöglichkeiten auf seine s, Kontakte und Kalendereinträge über Handys und Tablet PCs (IPhone / IPad, Android, Windows Phone) Der CNC Helpdesk (Serviceline), betrieben durch die GIZ-K GmbH, unterstützt Sie bei sämtlichen Fragen rund um die Verwendung und Konfiguration der Postfächer Mail: Tel: 0463 / Weiterführende Informationen zu Betrieb, Einrichtung und Support zum CNC -Service CNC-KTN.NET Über die Adresse gelangen Sie zum zentralen Einstiegspunkt der durch die GIZ-K angebotenen Services rund um das CNC-Gemeinden. CNC Support [4]

5 Applikationshosting im CNC Shared Service Center (Kommunales Rechenzentrum) CNC Service CNC Wiki Diese Dokumentationsplattform bietet den Gemeinden eine zentrale Sammlung von Informationen, Anleitungen und Unterlagen zu allen CNC Services. [5]

6 1.4. CNC Netzwerkarchitektur Breitbandige Netzdienste sind ein wichtiger Bestandteil einer effizienten Kommunikation zwischen den Gemeinden, Bürgern und dem Amt der Kärntner Landesregierung. Daher wird das CNC-Gemeinden kontinuierlich verbessert. Das Corporate Network Carinthia stellt den Kärntner Gemeinden eine optimale, sichere und breitbandige Vernetzung zur Verfügung. Das CNC-Gemeinden und das CNC des Landes Kärnten stellen gemeinsam das modernste Verwaltungsnetz in ganz Österreich dar. Die A1 (ehem. Telekom Austria) realisiert seit Mitte 2006 nunmehr dieses Netzwerk. Aktuelle Netzwerkarchitektur des CNC-Gemeinden: Das CNC bietet einerseits die physikalisch/technische Infrastruktur für die vernetzte Kommunikation und Informationsbereitstellung innerhalb der Verwaltung an, andererseits werden vom Land Kärnten im Rahmen der Verwaltungsvereinfachung Anwendungen bzw. Dienste für Städte/Markt Gemeinden im CNC angeboten. Über das CNC sind auch Dienste des Bundes durch Koppelung an das CNA erreichbar. Für weitere Dienste wie z.b. Hosting im CNC Shared Service Center (Kommunales Rechenzentrum) sowie ASP (Application Service Providing) von privaten Anbietern kann das CNC als Medium für den Datentransport betrachtet werden. [6]

7 2. Sicherheit im CNC Gemeinden Die enorme Akzeptanz des Internets und die damit verbundene Verwendung moderner Kommunikationstechnologien in allen Bereichen der Gesellschaft gibt dem Thema Sicherheit der Datennetze eine umfassende Bedeutung. Die zunehmende Integration des World Wide Web in unsere Verwaltungsprozesse erfordert ausgereifte Sicherheitsmechanismen. Die Kommunikation und Transaktionen müssen vertraulich erfolgen können. Der Schutz vor unerlaubten Zugriffen auf das Datennetz der Verwaltung ist eine Voraussetzung für die positive Entwicklung. Die Bedrohungsszenarien nehmen zu, Viren, Massen E Mails und Hackern müssen entsprechende Sicherheitsmechanismen entgegengesetzt werden die auch laufend auf dem neuesten Stand gehalten werden müssen. Dies ist in einem sogenannten corporate network, wie es das cnc eines ist, zu wirtschaftlich vertretbaren Bedingungen möglich. Die Absicherung gegen die Bedrohungspotenziale ist durch zentrale und immer aktuell gehaltene Viren und Firewalls gewährleistet Erlass zur Steigerung der Netzwerksicherheit im CNC Gemeinden I. Präambel Das CNC- Gemeinden ist eine wichtige Datendrehscheibe des Österreichischen E- Government. Es ist ein Netzwerk für einen eingeschränkten Benutzerkreis, das Behördennetzwerk der Kärntner Gemeinden. Die Zusammenarbeit von EDV- Systemen der Verwaltungsebenen, beginnend von den zentralen Datenbanken des Bundes wie zb das ZMR, über die EDV Systeme des Landes bis hin zu den kommunalen Softwaresystemen der Gemeinden wird unterstützt und gefördert. Hohe Sicherheitsanforderungen sind in dem geschlossenen Behördennetzwerk CNC- Gemeinden einzuhalten. Die Sicherheitsanforderungen erstrecken sich a) auf grundlegende technisch organisatorische Maßnahmen und b) auf rechtliche Rahmenbedingungen, wenn Anwendungen des Österreichischen Portalverbundsystems genutzt werden. II. Geltungsbereiche a) Die unter III. angeführten Sicherheitsanforderungen im Bereich der technisch organisatorischen Maßnahmen gelten verbindlich für jene Gemeinden, die über das CNC Gemeinden den Zugang zum Internet haben. b) Die unter IV. angeführten Rahmenbedingungen und Dokumente gelten für alle Gemeinden, weil alle Gemeinden auf Anwendungen im Portalverbundsystem zugreifen. Die Gemeinden sind im Portalverbundsystem zugriffsberechtigte Stellen - NICHT Teilnehmer, sofern sie nicht eigene Stammoder Anwendungsportale betreiben. III. Sicherheitsanforderungen im Bereich der technisch organisatorischen Maßnahmen Für die EDV - Administration innerhalb der Gemeindeämter müssen die folgenden Punkte umgesetzt werden: 1. Die Verwendung von dynamischen IP Adressen (DHCP) ist nur unter der Voraussetzung erlaubt, dass die Gemeinde sicher stellt, dass über ein Logging (Benutzerkennung, MAC Adressen der Personalcomputer oder Notebooks) eine auf das Internet zugreifende Person im Zeitraum von 6 Monaten eindeutig identifizierbar ist. Zusätzlich darf angemerkt werden, dass für den Zugang zum EKIS ab die Sicherheitsklasse 3 gültig wird, in welcher eindeutig zuordenbarer IP Adresse gefordert werden. [7]

8 2. Die Verwendung von Subsystemen (zb Proxy - oder Citrix Servern) welche IP Adressen verschleiern ohne Zusatzmaßnahmen ist nicht gestattet. Als Zusatzmaßnahmen bei Verwendung solcher Server gilt zb die Mitführung eines Loggin. Der Server muss auf jeden Fall die Uhrzeit mit einem anerkannten Atomzeitserver abgleichen, damit die Loggin Daten mit dem Internet übereinstimmen. Die Logging Daten müssen 6 Monate aufgehoben werden. Es müssen die zugreifenden Personen über die IP Adressen im Zeitraum von 6 Monaten eindeutig identifizierbar sein. 3. Alle Surfstationen der Gemeinde (freier Internetzugang für BürgerInnen oder zb Touristen über das CNC-Gemeinden) müssen an die Abt. 3 Gemeinden gemeldet werden. Für die Surfstationen ist die Verwendung des dafür vorgesehenen VPN- Layers im CNC-Gemeinden verpflichtend. Wie sich gezeigt hat, beinhalten die Surfstationen das größte Gefahrenpotenzial für Internetkriminalität. Es darf zusätzlich zu den verbindlichen Maßnahmen empfohlen werden, die Suftstationen nicht in einem völlig unbeobachteten Bereich aufzustellen. IV. Rahmenbedingungen und Dokumente Österreichischer Portalverbund Für die Umsetzung von E- Government wurde in Österreich ein Portalverbundsystem geschaffen. Das Portalverbundsystem ist ein rechtlicher und logischer Rahmen für den Betrieb innerhalb von Behördennetzen, es regelt die übergreifende Zusammenarbeit von EDV-Systemen verschiedener Organisationseinheiten der Verwaltungsebenen. Die Wahrung der Sicherheit und die Beachtung des Datenschutzes sind wesentliche Merkmale in dem Portalverbundsystem. Verbindliche rechtliche Rahmenbedingungen wurden von der e-government Bund-Länder-Gemeinden Plattform unter Mitwirkung des Datenschutzbüros im Bundeskanzleramt geschaffen. Konventionen und Definitionen sind in den folgend angeführten Dokumenten festgeschrieben: a. Portalverbundvereinbarung (pvv - in der jeweils geltenden Fassung) für Teilnehmer b. Vereinbarung mit einem Dienstleister über den Betrieb eines Stammportals im Portalverbund (pv-dlstp - in der jeweils geltenden Fassung) Dienstleistervertrag für Teilnehmer und Dienstleister c. Datensicherheitsmaßnahmen für Web-Anwendungen (pv-dasi - in der jeweils geltenden Fassung); für die Anleitung und Verpflichtung der zugriffsberechtigen Stellen (=Gemeinden) auf die Einhaltung konkreter Datensicherheitsmaßnahmen (Die Gemeinden sind im Portalverbundsystem zugriffsberechtigte Stellen - NICHT Teilnehmer, sofern sie nicht eigene Stamm- oder Anwendungsportale betreiben). d. Vereinbarung zwischen Dienstleister und zugriffsberechtigter Stellen (pv-zugriff - in der jeweils geltenden Fassung); diese Vereinbarung wird zwischen den Gemeinden als zugriffsberechtigten Stellen und ihren Dienstleistern/Softwarebetreuern geschlossen e. Meldung der Benutzer- und Rechteverwalter der Gemeinde für Anwendungen im Portalverbund samt Verpflichtungserklärung der Benutzer- und Rechteverwalter sowie Angaben über die Benutzer- und Rechteverwalter (pv-meld - in der jeweils geltenden Fassung) f. Sicherheitsklassen für den Zugriff von Benutzern auf Anwendungen ( SecClass - in der jeweils geltenden Fassung) Definition von Sicherheitsklassen und Sicherheitsauflagen, Auflagen im Bereich der Authentifizierung, der Netzsicherheit, der räumlichen Sicherheit und anderen Bereichen. V. Zeitrahmen Die unter III. angeführten Sicherheitsanforderungen und Maßnahmen im technisch organisatorischen Bereich sind bis spätestens umzusetzen. Es werden seitens Amt der Kärntner Landesregierung [8]

9 danach Überprüfungen stattfinden. Die unter IV. angeführten Rahmenbedingungen sind entsprechend den Vorgaben in den Dokumenten umzusetzen. VI. Konsequenzen Bei Nichtbeachtung der unter III. angeführten Sicherheitsanforderung erfolgt der Ausschluss aus dem CNC- Gemeinden. Nichtbeachtung der Rahmenbedingungen des Österreichischen Portalverbundes gemäß IV. werden an die zuständige Stelle des Bundeskanzleramtes gemeldet. VII. Weitere Vorgehensweise Da die Netzwerksicherheit nur ein Punkt im Bereich Datensicherheit im Portalverbundsystem ist, wird ab dem dritten Quartal 2007 über die Gemeindeinformatik GIZ-K GesmbH eine Sicherheitspolitik für die Kärntner Gemeinden erarbeitet und umgesetzt werden. Diese Sicherheitspolitik wird mit der Sicherheitspolitik für das IT-System des Landes Kärnten, Regierungsbeschluss 35. Sitzung der Kärntner Landesregierung vom , und den Konventionen der rechtliche Rahmenbedingungen von der e-government Bund-Länder-Gemeinden Plattform abgestimmt sein. Klagenfurt, Abt. 3 Gemeinden Dr. Franz Sturm 2.2. IT-Sicherheitsoffensive Im geschlossenen Behördennetzwerk CNC-Gemeinden sind hohe Standards einzuhalten. Die Sicherheitsanforderungen müssen umgesetzt und dauerhaft gewährleistet werden. Das CNC-Gemeinden ist eine wichtige Datendrehscheibe des österreichischen E-Government. Es ist ein Netzwerk für einen eingeschränkten Benutzerkreis - das Behördennetzwerk der Kärntner Gemeinden. Öffentliche Einrichtungen verarbeiten sensible Daten. Diese Daten müssen bestmöglich vor unbefugtem Zugriff geschützt werden. Die Bedrohungen in Zeiten der elektronischen Vernetzung werden immer massiver. Unter IT-Sicherheit in den Gemeinden versteht man z.b.: Schutz der Arbeitsplatz-PCs vor Schadprogrammen Schutz vor unerlaubtem Zugriff auf dem Arbeitsplatz-PC eindeutige Identifizierbarkeit der Arbeitsplatz-PCs In Zusammenarbeit mit der Wirtschaftskammer Kärnten wurde ein Leitfaden zur Erhöhung der IT-Sicherheit mit folgenden Schwerpunktsthemen entwickelt: Aktualität des Betriebssystems und deren Komponenten strenge Kennwortrichtlinien für PC- und Netzwerkbenutzer und Administratoren aktueller Virenscanner mit aktueller Virendefinition organisatorische Maßnahmen Gleichzeitig wurden IT-Dienstleister für den geförderten IT-Check autorisiert, die von der Gemeinde beauftragt werden können. [9]

10 Der Ablauf des IT-Sicherheitscheck im Rahmen der Sicherheitsoffensive lautet wie folgt: (http://www.giz-k.at/it-sicherheit.php) 1. Die Gemeinde meldet sich zum IT-Check an! 2. Der ausgewählte oder nominierte IT-Dienstleister nimmt anschließend zwecks Terminvereinbarung Kontakt mit der Gemeinde auf. 3. Der Dienstleister führt den IT-Check vor Ort bei der Gemeinde durch. 4. Die Gemeinde übermittelt das Prüfungsprotokoll und gegebenenfalls die bezahlte Rechnung an das GIZ-K. 5. Die Gemeinde kann anschließend ein Unternehmen ihrer Wahl zur Behebung der Sicherheitslücken beauftragen. Diese Kosten trägt die Gemeinde zur Gänze selbst. Da zu diesem Zeitpunkt die durchzuführenden Schritte bzw. Verbesserungen bekannt sind, empfehlen wir ein Pauschalangebot einzuholen. Wenn gewünscht holen wir für Sie gerne Alternativangebote für einen Kostenvergleich ein. 6. Der IT-Dienstleister behebt die gefundenen Mängel lt. Überprüfungsprotokoll. 7. Die Gemeinde übermittelt das Protokoll der durchgeführten Verbesserungen an das GIZ-K. 8. Das GIZ-K führt anschließend eine Endkontrolle durch und zeichnet die Gemeinde mit dem GIZ-K IT-Sicherheitszertifikat aus. Für die Prozessbegleitung und die abschließende Abnahme inkl. Zertifizierung verrechnet das GIZ-K einen Unkostenbeitrag in Höhe von 150,- zzgl. 20% MwSt. Weiterführende Informationen: [10]

11 3. CNC Services im Internet Über das Verwaltungsportal des Landes Kärnten (www.ktn.gv.at) stehen den Gemeinden, Gemeindemitarbeitern wie auch der Bevölkerung eine Fülle an Services im Sinne des Open Government Data Gedanken zur Verfügung Das Verwaltungsportal der Kärntner Gemeinden Die einzelnen Services können Sie über den Link VERWALTUNG GEMEINDEN aufrufen. [11]

12 Über das Menü in der linken Navigationsleiste können Informationen zu den verschiedensten Themenbereichen der Gemeinden zentral eingeholt werden. Diese Daten werden entsprechend den Ergebnissen aus Online-Umfragen und Verordnungen bzw. Erlässen aktuell gehalten. [12]

13 Gemeindeinformationen Mit einem Klick auf den Kärnten Atlas öffnet sich eine Seite mit Informationen der ausgewählten Gemeinde sowie weiterführenden Links zu den Mandatare/innen, Mitarbeiter/innen, Verordnungen, Gebühren/Statistiken, Amtliche Informationen sowie einer Adresssuche der Gemeinde Gemeindeliste Hier erhalten Sie eine Übersicht über alle Gemeinden in Kärnten. Sie erhalten Informationen über: o Adresse o Telefon- bzw Fax-Nr o Gemeindehomepage o offizielle Eingangsadresse [13]

14 Gemeinden nach Bezirken Übersicht der Informationen wie im Menüpunkt GEMEINDELISTE aufgeteilt und sortiert nach einzelnen Bezirken. Bürgermeister/Innen und Mandatare In dieser Listung finden Sie o Name o Adresse o Telefon- bzw. Fax-Nr o Adresse o Politische Fraktion Amtsleiter/Innen und Mitarbeiter/Innen In dieser Listung finden Sie o Name o Adresse o Telefon- bzw. Fax-Nr o Adresse [14]

15 Informationen / Gebühren Hier erhalten Sie umfangreiche Informationen zu Gemeindedaten über 1. Gemeinde Grunddaten 2. Hundeabgabegebühren 3. Ortstaxen 4. Zweitwohnsitzabgabe 5. Abfallgebühren 6. Kanalgebühren 7. Wassergebühren Dies entspricht dem Open Government Data Gedanken des Landes, Bundes und der Europäischen Union und kann für Bürger wie auch Gemeindemitarbeiter eine wertvolle Informationsquelle darstellen Links Hier finden Sie Links zu o Gemeindereferat o Gemeindeabteilung Kompetenzzentrum Landesentwicklung und Gemeinden o Kärntner Gemeindebund Das CNC Konzept Hier finden Sie eine detaillierte Beschreibung zu Geschichte, Hintergrund und Leistungsspektrum des Corporate Network Carinthia (CNC Gemeinden) [15]

16 3.2. Services der Abteilung 3 im Internet Die einzelnen Services können Sie über den Link VERWALTUNG Amt der Kärntner Landesregierung Abteilung 3 aufrufen. Gemeindeblatt In diesem Bereich können Sie die Gemeindeblätter der Abt. 3 Gemeinden einsehen. Im Index zum Kärntner Gemeindeblatt können Sie anhand einer Stichwortsuche herausfinden in welcher Ausgabe sich ihr gewünschter Artikel befindet. Die Ausgaben ab 01/2010 liegen darüberhinaus in elektronischer Form zum Download bereit. Organisation Die Organisationsstruktur, Aufgabenverteilung wie auch Kontaktdaten der einzelnen Fachabteilungen innerhalb der Abteilung 3 wird in übersichtlicher Form dargestellt. Die Aufteilung gliedert sich nach: 1. Leitung Kompetenzzentrum 2. Abteilungsmanagement 3. Gemeindeangelegenheiten 4. Raumordnung sowie Orts- und Regionalentwicklung Mitarbeiter/innen Alphabetische Auflistung der Mitarbeiter der Abteilung 3 inklusive Kontaktdaten und Funktionsbeschreibungen [16]

17 Gemeinderecht Hier finden Sie weiterführende Links für Rechtsauskünfte zu den Gemeinden. o Rechtsinformation der Republik Österreich (https://www.ris.bka.gv.at/gemeind erecht) o Kärntner Allgemeine Gemeindeordnung o Suche nach Gemeindeverordnungen im Gemeindeblatt o Mit einem Klick auf den Kärnten- Atlas kommen Sie erneut zu der spezifischen Informationsseite der Gemeinde (siehe Kapitel 3.1 Gemeindeinformationen), die Ihnen sämtliche veröffentlichte Verordnungen der jeweiligen Gemeinde präsentiert. Links Verlinkungsseite zu den politischen Referenten sowie einige interessante Links zu Organisationen und Verwaltungsseiten. News Neuigkeiten rund um die Abteilung 3. Innovationsbörse In diesem Bereich werden umfangreiche Informationen zu bereits abgeschlossenen Best-Practice Projekten anderer Gemeinden zu verschiedenen Themenbereichen präsentiert. [17]

18 4. CNC Services im Intranet Das Intranet der Kärntner Landesregierung (intranet.ktn.gv.at) bietet sämtlichen Teilnehmern die über einen aktiven CNC-Anschluss verfügen weiterführende Services und Informationen. Diese Informationen sind aus dem Internet nicht zugänglich und daher speziell für die Informationsbeschaffung von Mitarbeiter/Innen der Verwaltung geschaffen. Investors in People Corporate Design / Logo Logo s, Designs und Formatvorlagen in der offiziellen Corporate Identity des Landes Kärnten. Bezirkshauptmannschaften Verweise zu den Intranet Seiten der einzelnen Bezirkshauptmannschaften. Rechtsinformation Verweise zu Rechtssammlungen. Vom Bundesrecht bis hin zum Kärntner Landesgesetzblatt. CNC Gemeinden Einstieg in den speziellen Gemeindeteil. Abteilungen Intranet Homepages der einzelnen Abteilungen der Kärntner Landesregierung mit sensiblen Informationen, die im Internet nicht angeboten werden dürfen. Telefonbuch Zentrales Telefonregister von Mitarbeitern des Amt der Kärntner Landesregierung Jobbörse ZPV Zentralpersonalvertretung Suche E-Government Portal des Landes Kärnten Hier befindet sich der Einstiegspunkt zu den Stammportalanwendungen des Landes Kärnten für die Kärntner Gemeinden. Der Zugriff hierauf ist nur mit einem speziellen Passwort möglich. [18]

19 4.1. CNC-GEMEINDEN Die Sub-Page der CNC-GEMEINDEN bietet umfangreiche Informationen speziell für Gemeinden. Im Hauptfenster (MITTE) findet man weiterführende Links, Hinweise, Dokumente, Anträge und Gemeindeprogramme. CNC WIKI Hinweise auf die Services im WIKIPEDIA der Gemeinden Verteiler Verteilerlisten innerhalb des CNC -Service Tourismusgesetz NEU Informationsseite Schulsprengelübersicht Programmaufruf der Fleischausgleichskasse Programmaufruf GEMRISDOK Förderrichtlinien des IKZ Kennzahlensysteme für Gemeinden, Gemeindegesellschaften und Facility Management [19]

20 Die linke Menüleiste liefert den Zugang zu weiteren Services im CNC-Intranet. Sämtliche gelisteten Dokumente, Erlässe und Formulare können nach Kategorien durchsucht oder mittels einer VOLLTEXTSUCHE (Der gesuchte Text wird direkt im Dokument ermittelt) aufgefunden werden. Diese Sammlung bietet den Gemeindemitarbeitern eine wertvolle Informationsquelle zur Bewältigung Ihrer Verwaltungsaufgaben. Dokumente (z.b. sämtliche an die Gemeinde versendeten s im Jahr 20xx) Erlässe [20]

21 Formulare Veranstaltungen Dienstrecht Gemeindeblatt Inhalt Index aller veröffentlichten Gemeindeblätter zur Auffindung von Themen, Erlässen und Verordnungen. e-governmentportal Zutrittspunkt zum e-governmentportal des Landes Kärnten 4.2. E-Government Portal des Landes Kärnten In diesem durch Zutrittskontrolle abgesicherten Portal befindet sich Benutzerabhängig eine Sammlung von Formularen und Anwendungen für die Kärntner Gemeinden. Sämtliche darin befindlichen Fachanwendungen haben den Status von Stammportalanwendungen und erfüllen daher höchste Standards hinsichtlich Zugriffskontrolle und Sicherheit. Aufruf des Portal o Direkt https://portal.ktn.gv.at o Über die Startseite des CNC-Intranet (intranet.ktn.gv.at) [21]

22 o Über das Menü im CNC-GEMEINDEN Anmeldung Der Zugang zum E-Government Portal kann mittels verschiedener Verifizierungsverfahren erfolgen. Entsprechend der Sicherheitsstufe des Verfahrens werden dynamisch mehr oder weniger Rechte und Applikationen für den Benutzer freigeschalten. Über den Link Zugang beantragen können weitere Portalzugänge für die Gemeinden bestellt werden. o Benutzername + Passwort o Bürgerkarte o Mobile BKU (Handysignatur) o Zertifikat [22]

23 [23]

24 Die zur Verfügung stehenden Anwendungen und Datenbanken stehen je nach Bedarf den einzelnen Gemeindemitarbeitern zur Verfügung, und werden in separaten Kursen geschult. Über die Kärntner Verwaltungsakademie können Weiterbildungen in folgenden Bereichen besucht werden: Online Adressen / Online Umfragen Geologisches Informationssystem (GInS) Ländliches Wegenetz Gemeinde Planungs- und Widmung-Datenbank (Widmungen Online) SISSIE Katastrophenschutz Datenbank KAGIS Uvm.. Diese Dienste spielen direkt mit den im INTERNET und INTRANET verfügbaren Services zusammen. Beispielsweise seien hierzu die Mitarbeiter Abfragen auf der Verwaltungshomepage zu nennen, die Ihre Daten direkt aus der über Online-Adressen gepflegten Datenbank beziehen. Online Adressen Hier werden Namen und Adressen sowie Funktionen von Gemeindemitarbeiter/Innen, Gemeindemandatar/Innen und Privatpersonen mit öffentlichen Funktionen eingegeben. Auch können die Adresse sowie Kontaktdaten der Gemeinde aktualisiert werden. Familienzuschuss Rechner [24]

25 5. Conclusio Das CNC-Gemeinden und seine damit verbundenen Leistungen und Services haben sich seit der Etablierung des Corporate Carinthia Network zu einem immer wichtiger werdenden Instrument der Verwaltung in Kärnten entwickelt. Selbstverständliche Leistungen wie der ständig und von überall verfügbare Zugriff auf Adressen, Formulare, Programme und Informationen wurden erst durch die durchgängige Vernetzung der Behörden untereinander und darauf aufbauenden Services möglich. Durch die zukünftige und ständige (Weiter-)Entwicklung dieser Leistungen können die öffentlichen Einrichtungen in Kärnten dem Anspruch an eine moderne Verwaltung wie aber auch den Ansprüchen seiner Bürger und Leistungsempfänger gerecht werden. Die Verbreitung um das Wissen der bereits jetzt angebotenen Dienste stellt hierbei einen essentiellen Eckpfeiler dieses Anspruches dar. Klagenfurt, Gemeindeinformatikzentrum Kärnten GIZ-K GmbH Dipl.-Wirtsch.-Ing. (FH) Gerd Sarnitz [25]

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