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1 EINSICHTEN N E W S L E T T E R 0 4 r e c h t s -, w i r t s c h a f t s - u n d s o z i a l w i s s e n s c h a f t e n S u s a n n e W e d l i c h K l e i n e Q u ä l g e i s t e r Bullies sind Schüler, die anderen Kindern durch physische oder psychische Aggression das Leben zur Hölle machen. Die Entwicklungspsychologin Dr. Mechthild Schäfer konnte in mehreren Studien wichtige Merkmale und Mechanismen des Mobbings an Schulen aufklären und zeigen, was etwa für Täter und Opfer typisch ist. Sie geht auch der Fragen nach, ob sie diese Rollen im Laufe ihrer Schulkarriere beibehalten. Heute fängt der Ernst des Lebens an, heißt es für viele ABC-Schützen am ersten Schultag. Für manche aber beginnt ein Martyrium, und weder Leistungsdruck noch schlechte Noten haben damit zu tun. Vielmehr machen ihnen ihre Mitschüler das Leben zur Hölle. Die Palette reicht dabei von verbalen Attacken und Demütigungen sowie sozialer Ausgrenzung bis hin zu körperlichen Angriffen auf die Opfer. In manchen Ländern wird dieses Mobbing auch Bullying genannt, was sich in etwa mit Tyrannisieren oder Drangsalieren übersetzen lässt und doch weit darüber hinausgeht. Mobbing unter Schülern gehört auch in Deutschland zu den gesellschaftlich und bildungspolitisch relevanten Themen. Denn die Folgen für die psychische Gesundheit sowie die persönliche und schulische Entwicklung der Betroffenen können katastrophal sein. Nicht selten vereinsamen die Opfer und fallen bei den Noten zurück. Wissenschaftlich wird das Phänomen definiert als gezielte, systematische und wiederholte Schikanen physisch und psychisch stärkerer Schüler gegenüber physisch und psychisch schwächeren. Kinder, die schutzlos wirken und eine leichte Angriffsfläche bieten, werden dann aus dem Klassenverband isoliert und attackiert. Dabei geht es nicht um einmalige Aggressionen oder die Auseinandersetzung zweier gleich starker Schüler, sondern die systematische Attacke auf leichte Opfer. Für die kleinen Bullies geht diese Rechnung oft auf. Denn die meisten Schüler stellen sich aufseiten des Täters oder halten sich einfach raus. Tatsächlich machen die Außenstehenden meist die größte Gruppe aus. Aber wie so häufig gilt auch hier: Schweigen ist Zustimmung. So kann sich Bullying erst etablieren, wo das Verhalten des Täters als gerechtfertigt akzeptiert, toleriert oder zumindest nicht bekämpft wird. Bullying ist immer ein Gruppenphänomen und auch in der Schule ist meist die gesamte Klasse involviert. Neun von zehn Schülern einer Klasse mit Bullying sind an dem Prozess beteiligt, sagt 01

2 Privatdozentin Dr. Mechthild Schäfer vom Institut für Pädagogische Psychologie und Entwicklungspsychologie der LMU. Und zwar nicht nur als Opfer und Täter, sondern auch als deren Unterstützer. Diese letzte Kategorie lässt sich sogar noch in mehrere Rollen aufspalten. So feuert etwa der Assistent des Täters diesen an oder wird selbst aggressiv, während der sogenannte Verstärker nur belustigt zusieht oder lacht. Für das Opfer setzt sich dagegen nur sein Verteidiger ein. Wie Schäfer zeigen konnte, rekrutieren sich aus dieser Gruppe aber anders als bislang angenommen selten die neuen Opfer. Die Verteidiger gehören zumindest ab dem Eintritt in die weiterführende Schule aber eindeutig einem Lager an: Denn Freundschaften bilden sich meist nur zwischen Kindern mit aggressiven Tendenzen und solchen ohne. In der Klasse bilden sich dadurch zwei Populationen, von denen sich eine um den Bully schart. Dieses Kind genießt meist großen Einfluss in der Klasse. Das macht es für die Schülergemeinschaft so schwer, ohne Hilfe von Erwachsenen gegen das Bullying vorzugehen. Doch diese verkennen das Problem nicht selten oder reagieren zu zögerlich. Dabei tut entschlossene Gegenwehr Not. Zum einen müssen die Kinder und Jugendlichen vor den Aggressionen geschützt werden, so Mechthild Schäfer. Zum anderen sollen sie sich auch nicht an ein Klima gewöhnen, indem sich nur die Aggressiven durchsetzen und dabei toleriert werden. e i g e n e r s tat u s p r ä g t d a s v e r h a lt e n Die Psychologin hat über mehrere Jahre Querschnittsstudien an Schulklassen durchgeführt und dabei wichtige Merkmale und Mechanismen des Phänomens aufgedeckt. So hat sie in einer Untersuchung das Verhalten von mehr als hundert Schülern aus vier sechsten Klassen an zwei Hauptschulen analysiert. Die Kinder sollten dabei das eigene Verhalten und die Rollen der Klassenkameraden bewerten. Dabei zeigte sich unter anderem, dass der eigene Status ein wichtiger Indikator für das Verhalten der Kinder ist. Kurz gesagt: Wer selbst kaum akzeptiert ist in der Klasse, stellt sich eher nicht auf die Seite eines angegriffenen Schülers. Schließlich sind Kinder mit schlechter Stellung in der Gemeinschaft selbst für die Opferrolle prädestiniert. Auffällig war, dass bei den Verteidigern und den Außenstehenden die Mädchen in der Überzahl sind, berichtet Mechthild Schäfer. Tatsächlich wurde keine einzige Schülerin von den Klassenkameraden für eine aggressive Rolle nominiert. Das könnte aber auch damit zu tun haben, dass vor allem kleinere Kinder eher weibliche Taktiken wie etwa indirekte und psychische Formen der Aggression nicht immer erkennen. Bei den 30 Schülern aber, die von ihren Mitschülern als Täter, Assistent oder Verstärker identifiziert wurden, sahen sich nur sechs in einer Pro-Bullying-Rolle. Die meisten nominierten sich selbst als Außenstehende oder gar als Verteidiger oder Opfer. Sehr eindeutig konnten dagegen die Opfer benannt werden: Etwa jedes zehnte Kind wurde von den Mitschülern so eingestuft und sah sich auch selbst in der Rolle. So unterschiedlich treffsicher die Selbstwahrnehmung der vermeintlichen Opfer und Täter ist, eines haben Bullies und ihre Zielscheiben gemein. Beide Typen sind in der Klasse sehr unbeliebt. Eigen ist den Tätern aber, dass sie einflussreich sind und das deren Ablehnung mit zunehmendem Alter sinkt. Das ist ein weiterer Grund, warum die Klasse das Problem alleine kaum lösen kann, meint Mechthild Schäfer. Die Täter geben ihren Einfluss nicht freiwillig auf. Meist gibt ihre starke Position ihnen sogar noch die Macht, die sozialen Normen in der Klasse zu definieren. Dagegen können nur Erwachsene angehen. 02

3 Quelle: Haak & Nakat Angesichts der außerordentlichen Machtposition, die Bullies einnehmen, sind nur Strategien sinnvoll, die den sozialen Status der Täter schwächen. Anders gesagt: Nur wenn die Bullies an Einfluss verlieren, sind die Assistenten und Verstärker weniger geneigt, sich mit ihnen zu assoziieren und der Haupttäter steht ohne Unterstützer da. Umgekehrt werden die Verteidiger in ihrem Verhalten bestärkt, sagt Mechthild Schäfer. Ebenso wichtig ist, dass die große Gruppe der Außenstehenden lernt, dass Engagement in kritischen Situationen der Gemeinschaft hilft. Wenn es dann noch gelingt, die sozialen Normen in der Klasse positiv zu formulieren, wird das Opfer zwar nicht beliebter, sein Leben in der Schule wird aber deutlich leichter und sicherer. Solche Maßnahmen greifen natürlich am besten, wenn sie so früh wie möglich eingeführt werden. Einen zu frühen Zeitpunkt gibt es hier nicht, denn Bullying kommt sogar an Grundschulen vor. Zwar besteht das soziale Gefüge dieser jungen Schüler noch weitgehend aus Zweierbeziehungen. Darin suchen die Kinder stark nach Symmetrie und beenden den Kontakt auch schnell wieder, wenn sich die Freundschaft für sie ungünstig entwickelt. Mechthild Schäfer und ihr Team konnten aber auch zeigen, dass selbst Grundschüler fähig sind zu den komplexen Interaktionen, die das Mobbing erfordert, und somit auch die typischen Rollen erfüllen können. Nur die Bullies konzentrieren sich in diesem zarten Alter selten auf eines oder wenige Opfer. Der starke soziale Druck durch die Mitschüler verhindert in der Regel auch, dass einzelne Kinder über längere Zeit attackiert werden, so die Pädagogin. Bemerkenswert ist, dass Bullies in dieser Altersklasse noch eher unbeliebt sind und auch deutlich unpopulärer als ihre Opfer. Entsprechend zeigt sich in den ersten beiden Klassen ein ganz anderer Tätertyp: Bullies unter den ABC-Schützen sind durch körperliche Aggression charakterisiert und in ihren sozialen Fähigkeiten eher unterentwickelt. Der Blick in die höheren Klassen offenbart dann in diesem Zusammenhang eine dramatische Änderung: Bullies in den dritten und vierten Klassen setzen vermehrt auf psychologische Formen der Aggression und zeigen überdurchschnittliche soziale Fähigkeiten was sich in eine neue Qualität und Dynamik des Bullyings übersetzt. Denn dann sind die Täter erstmals fähig, ihr Umfeld und auch die sozialen Normen für ihre Zwecke zu manipulieren. Schließlich sollen die systematischen Attacken gegen das Opfer den Lehrern und Erziehern verborgen bleiben. Das eigentliche Publikum ist die Klasse, die das Verhalten zumindest billigen, wenn nicht als gerechtfertigt akzeptieren soll. Von den Bullies erfordert dies ein strategisches Vorgehen: Sie müssen nicht nur geschickt agieren, sondern auch noch geeignete Zeitpunkte und Orte für ihre Angriffe auf das Opfer wählen. Die Methoden müssen subtil und effektiv sein, während die Gruppe der Mitläufer organisiert werden will. Das aber auch diese Fähigkeiten nicht von Ungefähr kommen zeigen neuste Befunde: Betrachtet man die Position, die aggressive Kinder im Netzwerk ihrer Klasse in den ersten zwei Grundschulklassen einnehmen, erlaubt das Vorhersagen auf ihr 03

4 aggressives Verhalten zwei Jahre später. Schon früh wird also offenbar geübt, was später perfektioniert wird. Das ist eine fast machiavellistische Herangehensweise, meint Mechthild Schäfer. Die Täter müssen zu aggressiven Attacken wie zu sozialem Einfühlungsvermögen fähig sein. Einige der kleinen Bullies können bereits perfekte soziale Kompetenzen an den Tag legen und gleichzeitig mit erheblicher Brutalität gegen ihre Opfer vorgehen. Diese Kombination hat sich als besonders günstige Methode erwiesen, in Gruppen Dominanz und Status zu erwerben. Mit zunehmendem Alter wird die rohe Gewalt durch soziale Manipulation ersetzt. Die Täter gehen dann subtil vor und setzen etwa auf verbale Aggression wie Degradierung, die Verbreitung von Gerüchten oder die Ausgrenzung des Opfers. Erwachsene müssen also genau hinsehen, um Mobbing unter Schülern rechtzeitig zu erkennen. Sie müssen zudem vermeiden, sich für die Zwecke der Täter instrumentalisieren zu lassen. Dies umso mehr, also gerade den Lehrern der ersten Klassen eine wichtige Rolle zukommt, wie eine Untersuchung unter Mechthild Schäfers Leitung zeigte. So konnten die Forscher deutliche Unterschiede zwischen den Klassen im ersten und zweiten Schuljahr feststellen. Das lässt vermuten, dass ein gutes Klassenmanagement am Anfang der Schulzeit die Chancen auf ein friedfertiges Klassenklima erhöht. Letztlich unterstreicht dieser Befund einmal mehr, dass sinnvolle Prävention die gesamte Klassengemeinschaft aktivieren muss. Doch nicht immer kann Bullying an Grundschulen vermieden werden. Mechthild Schäfer ist auch der Frage nachgegangen, ob sich am Verhalten und den Rollen der jungen Kinder bereits vorhersagen lässt, ob sie auch später etwa Bullies oder Opfer sein werden. Dazu wurden Schüler in einer Grundschule und Jahre später auch nach ihrem Wechsel an eine höhere Schule befragt. Es zeigte sich, dass die Opfer von Bullies an der Grundschule nicht unbedingt auch später in diese Rolle gezwungen werden. Insgesamt lässt sich sagen, dass Opfer in einer der ersten Klassen zu sein, kein Risikofaktor für eine spätere Opferrolle ist, berichtet Mechthild Schäfer. Wir haben nur sehr wenige stabile Opfer gefunden. Bullies dagegen bleiben ihrer Rolle oft treu. So gilt zum einen: einmal Täter, überall Täter. Bullies in der Schule treten häufig zudem etwa im Hort und damit in einem anderen sozialen Kontext aggressiv auf. Ab der dritten Klasse gilt verstärkt aber auch: einmal Täter, immer Täter. Dies ist wohl darauf zurückzuführen, dass das aggressive Verhalten Teil der Sozialisation und der Persönlichkeit der Täter ist. Zudem wird das Mobbing im Lauf der Zeit für die Bullies attraktiver: Waren sie in den ersten Klassen noch ausgesprochen unbeliebt, so werden sie in höheren Schulen zunehmend akzeptiert. Die Opfer dagegen werden dagegen immer unpopulärer. Und zwar obwohl erst den Schülern der höheren Klassen deutlich bewusst ist, wie verletzend auch gemeine Sprüche oder Gerüchte für die Betroffenen sein können. Spätestens jetzt kristallisieren sich auch die anderen Rollen heraus und verfestigen sich. Denn erst gegen Ende der Grundschulzeit entwickeln die Kinder die Fähigkeit, komplexere Beziehungsgeflechte anstatt der bis dahin vorherrschenden symmetrischen Zweierbeziehungen auszubilden. Damit entstehen erstmals die hierarchischen Gruppenstrukturen, die für Klassen in höheren Schulen typisch sind. Den Bullies erleichtert dies die Arbeit: Geeignete Opfer finden sich unter den unpopulären Schülern am unteren Ende der Hackordnung. Diese Kinder können nicht viel Unterstützung erwarten, sind leicht zu isolieren und damit schnell in eine stabile Opferrolle zu drängen. Den Tätern verschaffen Opfer mit einem niedrigen Status in der Klassenhierarchie einen zusätz- 04

5 lichen psychologischen Vorteil: Die Mitschüler empfinden das Verhalten des Bullies als nicht ganz so außerhalb der Norm. Selbst die schlimmsten Attacken akzeptieren sie damit oftmals leichter als die hilflosen Versuche des Opfers zur Gegenwehr. Diese Konstellation ist nicht nur für Klassenverbände typisch, sondern lässt sich auch in anderen stabilen sozialen Gruppen mit klarer Hierarchie und geringer Kontrolle beobachten. Dies gilt ganz besonders in geschlossenen Systemen, in denen die Opfer ihren Peinigern nicht entkommen können. So kommt es etwa auch in militärischen Einheiten und Gefängnissen häufig zu Mobbing als systematischem Machtmissbrauch. Grundsätzlich gilt, dass ein aggressives Individuum in einer hierarchischen Struktur eher Dominanz ausüben kann, weil Personen mit geringem Status sichtbar und leicht isolierbar sind. Für die Opfer bedeutet dies häufig, dass sie den Rest ihres Lebens unter den Folgen des Mobbings zu leiden haben. So berichten ehemals Betroffene von Langzeitfolgen wie quälenden Erinnerungen und sogar Selbstmordgedanken. Ehemalige Opfer haben häufig ein geringes Selbstbewusstsein und fühlen sich emotional verlassen, berichtet Mechthild Schäfer, die die Befragung durchführte. Grundsätzlich gilt: Je länger das Mobbing andauerte, desto massiver die Folgen für die ehemaligen Opfer. Selbst Jahrzehnte nach der eigentlichen Erfahrung berichten viele ehemals Betroffene dann von Schwierigkeiten im Umgang mit anderen vor allem aber Gleichaltrigen: Aber auch die Art der Partnerschaft sei betroffen: Viele ehemalige Mobbingopfer führen Beziehungen, in denen sie sich und ihr Gegenüber negativer einschätzten als das Erwachsene ohne Mobbingerfahrung in der Schule tun. Anderen nahe zu kommen war für die Befragten der Studie schwierig. Obwohl sie sich emotional enge Beziehungen wünschten, standen ihnen das fehlende Vertrauen in andere und die Furcht vor Verletzungen im Wege. Für die Forscher ist das keine Überraschung. Die Kinder bilden schließlich im Schulalter Selbstbewusstsein im sozialen Umgang aus, sagt Mechthild Schäfer. Fehlende Akzeptanz und die permanente Ablehnung durch Klassenkameraden beeinflussen das natürlich negativ. Besonders problematisch: Je länger Mobbing andauert, um so eher halten sich die Opfer selbst für verantwortlich. Irgendwas an mir ist falsch denken viele. Sie bekommen nicht die Chance zu begreifen, dass sie vor allem Teil eines Gruppenprozesses geworden sind, in dem sie das leichteste Opfer waren, und der sich komplett verselbstständigt hat. Viele in der Klasse, die beim Mobbing mitmachen, haben gar nichts gegen das Opfer. Sie machen mit bei etwas, was alle machen, und fühlen deshalb auch nur wenig persönliche Verantwortung. Bullying in der Schule ist damit ein Problem mit enormer gesellschaftlicher Relevanz und Langzeitwirkung, das so früh wie möglich bekämpft werden sollte. Aggressivem Verhalten muss mit pädagogischem Augenmaß begegnet werden, betont Mechthild Schäfer. Dabei müssen die Erwachsenen konsequent gegen Versuche der Kinder vorgehen, durch systematische Aggression soziale Dominanz zu erreichen. Auf der anderen Seite sollte positives soziales Verhalten ebenso konsequent durch Wertschätzung verstärkt werden. Letztlich hängt alles von der Umgebung ab: Für die Bullies wie auch für die anderen Kinder geht von den Reaktionen der Mitschüler, Lehrer, Erzieher und Eltern eine entscheidende Signalwirkung aus. PD Dr. Mechthild Schäfer ist seit 2002 Privatdozentin am Department für Psychologie der LMU. In einer Vielzahl von Studien hat sie sich in den letzten Jahren intensiv mit dem Thema Bullying auseinandergesetzt. 05

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