Saubere Luft für Remscheid. Tipps für den Alltag

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1 Saubere Luft für Remscheid Tipps für den Alltag

2 Saubere Luft durch Luftreinhaltepläne Seit 1976 gibt es in Nordrhein-Westfalen Luftreinhaltepläne. Der Smog in den Städten war maßgeblicher Auslöser für ein umfassendes Messprogramm, die Einführung von Grenzwerten für viele Luftschadstoffe und umfangreiche Maßnahmenprogramme. Seitdem hat sich die Luftqualität sehr verändert und manche Schadstoffe der Anfangszeit sind kein Thema mehr. Trotzdem sind auch heute noch gesundheitliche Beeinträchtigungen durch Luftschadstoffe gegeben. Die Weltgesundheitsorganisation WHO kommt in verschiedenen Studien zu dem Ergebnis, dass die zunehmende Verbrennung fossiler Energieträger vor allem in den Ballungsräumen zu einer gesundheitlich relevanten Belastung mit Schwefeldioxid, Feinstaub, Stickstoffdioxid, Schwermetallen und organischen Verbindungen führt. Der Ausstoß von CO ² und die Bildung von Ozon sind weitere negative Faktoren dieser Verbrennungsvorgänge. Diese Schadstoffe werden weiterhin mit dem vorhandenen Messnetz (LUQS) in Nordrhein-Westfalen überwacht. minzpeter - Fotolia.com Marco Fotolia.com Sergiy Serdyuk - Fotolia.com

3 In Remscheid ist es Stickstoffdioxid (NO ² ) Eine der Messstellen befindet sich in der Freiheitstraße in Remscheid und misst die Belastung mit Stickstoffdioxid im Straßenraum. Die gute Durchlüftung und weitgehend aufgelockerte Bebauung in Remscheid sorgen dafür, dass die Belastung mit Feinstaub (PM 10 ) nicht die Grenzwerte überschreitet. Die anderen genannten Schadstoffe haben großräumigen Einfluss und halten die Grenzwerte ebenfalls ein. Lediglich Ozon kann bei bestimmten Wetterlagen erhöht sein. Aktuelle Messwerte: eu_luft_akt.htm Der Remscheider Luftreinhalteplan Seit 2009 wird an der Freiheitstraße der Jahresmittelwert für Stickstoffdioxid überschritten und seit dem 1. Oktober 2012 gilt der Remscheider Luftreinhalteplan. Wesentlicher Inhalt ist ein Maßnahmenkatalog, zu dessen Umsetzung die Kommune verpflichtet ist. Seit dem 1. Januar 2013 gilt die auffälligste Maßnahme: die Umweltzone, in die nur Fahrzeuge einfahren dürfen, die bestimmte Abgasnormen erfüllen. Luftreinhalteplan und Maßnahmenkatalog: Umweltzone Remscheid: umweltschutz/ php

4 Verbrennungsprozesse machen dicke Luft Ein wesentlicher Verursacher für Verbrennungsvorgänge in den Städten ist der Straßenverkehr. Dies ergibt sich aus den Ermittlungen der Verursacheranteile. Danach folgen Heizungsanlagen und industrielle Prozesse. Großräumig tragen auch die stromerzeugenden Kraftwerke zur Belastung bei. Damit sind die Möglichkeiten, die Luftschadstoffe mindern, schon deutlich: alles, was Energie und Strom einspart, senkt auch die Luftschadstoffbelastung. ferkelraggae - Fotolia.com Viele kleine und einfache Maßnahmen helfen Aus der Diskussion um den Klimawandel und die Treibhausgase wie das CO ² sind viele alltägliche Maßnahmen schon bekannt, die auch Stickstoffdioxid mindern. Denn: Alles, was CO ² spart, spart auch NO ². Klimaschutz ist Luftreinhaltung vor Ort. Die folgenden Angaben zu Internet-Links und Broschüren sind eine kleine Auswahl als Anregung und Einstieg in das Thema.

5 Verkehr und Mobilität Autofahren spritsparend fahren Fahrgemeinschaften bilden Kurzstrecken vermeiden Diesel vermeiden spritsparende Fahrzeuge und Reifen bevorzugen Alternativen nutzen Bus und Bahn Fahrrad Fußwege Fliegen vermeiden DOC RABE Media - Fotolia.com RAM - Fotolia.com openlens - Fotolia.com

6 Energie Heizung, Warmwasser und Kaminöfen Heizungsanlage regelmäßig warten bei Sanierung und Neubau neueste Technik nutzen Solarenergie einsetzen Raumtemperatur senken richtig lüften warmes Wasser sparsam verwenden Kaminöfen selten oder gezielt zur Unterstützung der Heizung nutzen und dabei auf trockenes Holz und gute Luftzufuhr achten asp BMU/Bernd Müller Wärmedämmung für Gebäude Altbauten nachrüsten Passivhausstandard bei Neubauten bevorzugen

7 Strom Geräte und Steckerleisten abschalten stromsparende Geräte und Leuchtmittel verwenden Geräte auf den tatsächlichen Bedarf anpassen Alternativen zu elektrischen Geräten nutzen Akkus statt Batterien einsetzen Photovoltaik zur eigenen Stromerzeugung verwenden grüner Strom Strom aus regenerativer Erzeugung verwenden BMU/Brigitte Hinz Einkaufen regionale Produkte bevorzugen unnötige Verpackungen vermeiden Mehrwegsysteme nutzen second-hand-ware als Alternative Obst und Gemüse bevorzugen Produkte aus Altpapier verwenden

8 noch mehr Tipps erhalten Sie beim Fachdienst Umwelt der Stadt Remscheid und im Internet: Ratgeber Energiesparen im Haushalt energiesparen-im-haushalt Broschüre Clever fahren Sprit sparen NABU-Broschuere_Sprit-sparen.pdf Faltblatt 10 Tipps für den Klimaschutz: allgemein/application/pdf/faltblatt_klima_tipps_bf.pdf Link-Auswahl: uba.klima-aktiv.de/umleitung_uba.html /themen_und_projekte/nachhaltigkeit/ konsum Herausgeber und weitere Informationen: Stadt Remscheid Der Oberbürgermeister Fachdezernat Finanzen, Ordnung, Umwelt Fachdienst Umwelt Elberfelder Straße Remscheid Telefon: 02191/ Bilder: Stadt Remscheid, fotolia, bmu

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