Grundlagen und Empfehlungen für die interkulturelle Öffnung der Stadtverwaltung Flensburg

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1 Grundlagen und Empfehlungen für die interkulturelle Öffnung der Stadtverwaltung Flensburg Grundlagen und Ziele interkultureller Öffnung Die komplementäre Perspektive: Diversity Management Interkulturelle Öffnung als Veränderungsprozess: Handlungsebenen Vorteile der interkulturellen Öffnung Kosten der interkulturellen Öffnung

2 Interkulturelle Öffnung Interkulturelle Öffnung ist eine vor allem sozialpolitisch begründete strategische Ausrichtung in Organisationen oder Betrieben, die eine anerkennende Haltung gegenüber kultureller Vielfalt einnimmt. Sie befähigt Institutionen und ihre Akteure und Akteurinnen zum kompetenten und professionellen Umgang mit kultureller Vielfalt. Mit der dieser Haltung wird anerkannt, dass das Zusammenleben in einer kulturell vielfältigen Gesellschaft mit Mehrheiten und Minderheiten Aushandlungsprozesse erfordert. Die interkulturelle Öffnung ist ein Beitrag dazu.

3 Ziele interkultureller Öffnung Interkulturelle Öffnung hat zum Ziel, Organisationsstrukturen so zu verändern, dass für alle Einwohner und Einwohnerinnen, also auch für Menschen mit Migrationshintergrund, der gleichberechtigte Zugang zu gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und politischen Prozessen ermöglicht wird. Partizipation ermöglichen Sie zielt darauf, mögliche Hindernisse beim Zugang zu erkennen und zu beseitigen. Barrieren abbauen Die kommunale Verwaltung signalisiert mit interkultureller Öffnung, dass der professionelle Umgang mit der kulturellen Vielfalt der Bevölkerung selbstverständlich zur Qualität der Organisation gehört. Kulturelle Vielfalt als Normalfall behandeln

4 Komplementäre Perspektive: Diversity Management (engl.) Diversity bedeutet: menschliche Vielfalt, Verschiedenheit, Ungleichheit, Andersartigkeit und Individualität. Diversity Management ist eine vor allem wirtschaftlich begründete, in großen Unternehmen entwickelte strategische Perspektive, mit der Vielfalt erkannt, akzeptiert, wertgeschätzt und gefördert werden kann. Ziele: Ein bewusster und sorgsamer Umgang mit Vielfalt führt zur Nutzung der vorhandenen innerbetrieblichen Ressourcen, zu einer besseren Kundenorientierung, zu effektiveren Arbeitsabläufen, zu höherer Produktivität und höheren Gewinnen.

5 Sprachen Alter Geschlecht Religion Warum Managing Diversity? physische Fähigkeiten Ethnie Herkunft/ Migration... sexuelle Orientierung soziale Schicht Wir leben in einer Gesellschaft mit wachsender Vielfalt. Im Durchschnitt haben 19% der Bevölkerungen einen Migrationshintergrund, in großen Städten bis zu 35%. Arbeits- und Absatzmärkte sind internationalisiert. Wirtschaftbetriebe und öffentlicher Dienst haben eine kulturell vielfältige Kundschaft und in wachsendem Maße auch ein kulturell vielfältiges Personal. Die Wertschätzung dieser Vielfalt schafft wirtschaftliche, soziale und persönliche Vorteile. Diversity Management zielt durch seine Strategien ebenfalls auf Teilhabe: Unterschiede werden von vorn herein strukturell mit bedacht und aktiv und systematisch einbezogen. Das ermöglicht Partizipation.

6 Entscheidend: die Perspektive!... weg von der Perspektive, für benachteiligte Randgruppen zu arbeiten... Zielgruppenförderung... hin zur Perspektive, dass Vielfalt überall selbstverständlich vorhanden ist und gemanagt werden muss.

7 Interkulturelle Öffnung ist ein langfristiger Veränderungsprozess Interkultureller Öffnung ist ein ressourcenorientierter, zielgerichteter und langfristiger Prozess der Personalund Organisationsentwicklung auf struktureller und individueller Ebene. Er bezieht die kulturelle Vielfalt außerhalb und innerhalb der Organisation ein. Interkulturelle Öffnung als Querschnittsaufgabe sollte idealerweise von oben gewollt und auf allen Ebenen mit getragen werden. Sie muss im Leitbild ausgedrückt und nach außen und innen kommuniziert werden. Interkulturelle Öffnung wird durch ein Paket von Maßnahmen und Instrumenten umgesetzt, die je nach Kontext, Institution und Rahmenbedingungen unterschiedlich sind.

8 Der Prozess der interkulturellen Öffnung vollzieht sich auf drei Ebenen Organisation Implementierung der strategischen Ausrichtung, strukturelle Verankerung als Querschnittsaufgabe, Leitbildentwicklung, Entwicklung partizipativer Strukturen, etc. Personal auf kulturelle Vielfalt zielende Personalauswahl, interkulturelle Personalentwicklung, Fort- und Weiterbildung, etc. Angebote und/ oder Produkte Wie können alle Zielgruppen innen und außen angesprochen bzw. erreicht werden?

9 Die Organisation Organisation Implementierung der strategischen Ausrichtung, strukturelle Verankerung als Querschnittsaufgabe, Leitbildentwicklung, Entwicklung partizipativer Strukturen, etc. Verankerung der interkulturellen Öffnung im Leitbild Verantwortlichkeit(en) bestimmen ( bei einer Koordinierungsstelle, im Personalbereich, usw.) Verbindlichkeit herstellen (z.b. im Hinblick auf Verhaltensweisen, Chancengleichheit, Umgang mit Sprachenvielfalt ) und Vereinbarungen treffen (z.b. Betriebsvereinbarungen) Konkrete Maßnahmen planen

10 Das Personal Personal auf kulturelle Vielfalt zielende Personalauswahl, interkulturelle Personalentwicklung, Fort- und Weiterbildung, etc. Erhebung der vorhandenen interkulturellen Ressourcen Einstellungspraxis (Ausschreibungen, kulturneutrale Bewerbungsverfahren) Motivation und Fortbildung Mitarbeiterführung und Konfliktmanagement Ausbildung

11 Die Angebote / Produkte Angebote und/ oder Produkte Wie können alle Zielgruppen innen und außen angesprochen bzw. erreicht werden? Kundenorientierung Mehrsprachigkeit Erweiterung der Produktpalette Entwicklung neuer Kommunikationsstrategien Kulturelle Vielfalt im Arbeitsalltag sichtbar machen und leben (Feiertage, Essensgewohnheiten )

12 Vorteile der interkulturellen Öffnung Der demografischen Entwicklung wird Rechnung getragen. Durch die bewusste Einbindung von Vielfalt werden die Ressourcen der Mitarbeitenden stärker einbezogen. Oft mehr Zufriedenheit auf Seiten der Mitarbeitenden Die interkulturelle Ausrichtung der Organisation ermöglicht den Einsatz individueller interkultureller Kompetenzen. Interkulturelle Öffnung bzw. Diversity Management bedeutet die Umsetzung des AGG auf betrieblicher Ebene. Durch das bewusste Vielfalt-Management wird der Vielfalt der Kundschaft besser entsprochen bessere Kundenorientierung Die Verwaltung positioniert sich als attraktive Arbeitgeberin auch für Menschen mit Migrationshintergrund. Eine Vorgabe des Nationalen Integrationsplans wird umgesetzt. Kommune und Verwaltung nehmen ihre Vorbildfunktion in der Integrationspolitik wahr. Ideal: Innen spiegelt sich die äußere Vielfalt wider.

13 Kosten der interkulturellen Öffnung Die Implementierung als Querschnittsaufgabe erfordert Anstrengungen in allen Bereichen, auf allen Ebenen sowie eine zentrale Koordinierung. Energien und Arbeitszeit werden gebunden. Finanzielle Ressourcen müssen bereitgestellt werden. Fortbildungen in den Bereichen interkulturelle Kompetenz, interkulturelle Öffnung und Migration sind notwendig. Interessensgegensätze werden deutlich: Neue, ungeregelte Situationen und auch Konflikte treten auf, die konstruktiv und zielorientiert gelöst werden müssen. Eventuell werden Teambildungsmaßnahmen, Coaching und Konfliktbearbeitung erforderlich. Fortschritt und Erfolge müssen gemessen, dokumentiert und kommuniziert werden. Transparenz

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