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1 W i e d e r h o l u n g s f r a g e n z u K a p i t e l 1 1 D i e E u r o k r i s e U r s a c h e n u n d H e r a u s f o r d e r u n g e n Hinweis: Jeweils eine der genannten Antwortalternativen ist korrekt. 1. Griechenland hatte in den ersten Jahren nach der Einführung des Euros a. Die Staatsverschuldung erhöht. b. Die Staatsverschuldung abgebaut. 2. Spanien hatte in den ersten Jahren nach der Einführung des Euros a. Die Staatsverschuldung unverantwortlich erhöht. b. Die Staatsverschuldung abgebaut. 3. Die folgenden Länder erlebten in den ersten Jahren nach der Einführung der Währungsunion einen Immobilienboom: a. Deutschland, Weißrussland, Irland. b. Irland, Spanien 4. Portugal hatte in den Jahren nach Einführung des Euros im Grunde a. seine wirtschaftspolitischen Hausaufgaben erledigt, die Finanzkrise traf Portugal wegen persönlicher Fehler des Zentralbankchefs. b. seine wirtschaftspolitischen Hausaufgaben erledigt, die Finanzkrise traf Portugal wegen der pauschalen Kritik an südeuropäischen Ländern. c. die Notwendigkeit wirtschaftspolitischer Reformen verkannt. 5. Irlands Finanz- und Wirtschaftskrise war ganz wesentlich verursacht durch a. Eine fehlerhafte Finanzmarktaufsicht. b. Eine fehlerhafte Fiskalpolitik. 6. Zypern muss laut Expertenberichten in Folge der Krise sein Geschäftsmodell ändern. Dies bedeutet, dass Zypern zukünftig a. attraktiver für Finanzanlagen aus dem Ausland werden muss. b. kein Ort für Fluchtkapital aus dem Ausland sein kann. 7. Im Jahr 2012 brachte auch die wirtschaftliche Entwicklung Sloweniens den Euro in Turbulenzen. Dies lag an a. Dem Regierungswechsel in Slowenien. b. Einer Bankenkrise. c. Spekulationen der dortigen Zentralbank mit dem chinesischen Yuan. UVK Verlagsgesellschaft mbh mit UVK Lucius 1

2 8. Italien hatte zum Zeitpunkt des Beitritts zur Währungsunion a. Auf eine erfolgreiche Phase der Reduktion der Staatsverschuldung zurückblicken können und nur 40% Staatsverschuldung aufgewiesen b. Nur knapp die 60%-Hürde geschafft. c. Die 60%-Hürde klar verfehlt. 9. In den folgenden Ländern war die Staatsverschuldung vor dem Beitritt zur Eurozone deutlich oberhalb des Schwellenwertes: a. Belgien, Deutschland, Italien. b. Belgien, Griechenland, Luxemburg. c. Dänemark, Luxemburg, Portugal. 10. Welches der folgenden Länder hatte in den ersten Jahren des Euros erfolgreich die Staatsverschuldung reduziert? a. Deutschland. b. Dänemark. c. Portugal. 11. Die Finanz- und Wirtschaftskrise lässt sich im Modell der aggregierten Nachfrage und des aggregierten Angebotes darstellen durch a. Eine ursprüngliche Rechtsverschiebung der gesamtwirtschaftlichen Nachfrage. b. Eine ursprüngliche Linksverschiebung der gesamtwirtschaftlichen Nachfrage und Rechtsverschiebung des kurzfristigen gesamtwirtschaftlichen Angebotes. c. Eine ursprüngliche Linksverschiebung der gesamtwirtschaftlichen Nachfrage und Linksverschiebung des kurzfristigen gesamtwirtschaftlichen Angebotes. 12. In Folge der Eurokrise erfordert die Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit der Staaten in Europa a. Die Reallokation der Ressourcen hin zu dem Immobiliensektor. b. Die Reallokation der Ressourcen aus dem Immobiliensektor in andere Sektoren. 13. In den Krisenländern im Süden Europas war die Wettbewerbsfähigkeit der dortigen Industrie unter anderem verloren gegangen, weil a. Die Lohnsteigerung unterhalb der Produktivitätsentwicklung lag. b. Die Löhne im Gleichklang mit der Produktivität stiegen. c. Die Löhne stärker stiegen als die Produktivität. UVK Verlagsgesellschaft mbh mit UVK Lucius 2

3 14. Die Bankenkrise in vielen europäischen Ländern erfordert, dass a. Endlich Länder sich durchringen, ein Bankenaufsichtssystem einzuführen. b. Länder ihre Bankenaufsichtssysteme verstärken und europäisch koordinieren. c. Länder sich durchringen, die Bankenaufsicht der Weltbank zu übertragen. 15. Die Lösung der Eurokrise beinhaltete auch kurzfristig, dass a. Die EZB Anleihen der Krisenstaaten verkaufte. b. Die EZB Anleihen der Krisenstaaten kaufte. 16. Der Europäische Stabilisierungsmechanismus senkte die Finanzierungslast für die Krisenstaaten durch a. Verstaatlichung der Banken. b. Einführung von Eurobonds. c. Schaffung eines Fonds, der speziell Krisenländern Zugang zu zinsgünstiger Refinanzierung ermöglicht. 17. Ein Schuldenschnitt kann die privaten und/oder die öffentlichen Gläubiger einbeziehen. In Griechenland bestand der Schuldenschnitt im Jahr 2013 im Wesentlichen in einer Reduktion a. Der Verbindlichkeiten gegenüber privaten Gläubigern. b. Der Verbindlichkeiten gegenüber öffentlichen Gläubigern. 18. Eurobonds, von vielen Wissenschaftlern seit langem vorgeschlagen, wurden a. Bisher nicht eingeführt. b. Seit 2012 platziert. c. Für 2015 fest vereinbart. 19. Eine Insolvenzordnung für Staaten a. Gibt es seit 2008, und hat die Lösung der Schuldenkrise erleichtert. b. Gibt es faktisch nicht, und hat die Lösung der Eurokrise erschwert. c. Wurde auf dem EU-Gipfel in Offenbach im Jahr 2013 fest vereinbart und hat seitdem zu einer Beruhigung der Lage beigetragen. 20. Die Bundesbank hat die Möglichkeiten der Lösung der Schuldenkrise durch die Einführung einer Vermögensabgabe diskutiert und Vor- und Nachteile aufgezeigt. a. Dieses Konzept kam bisher aber nicht zum Einsatz. b. Die Vermögensabgabe hat in Irland zu einer deutlichen Entlastung des Staates geführt. UVK Verlagsgesellschaft mbh mit UVK Lucius 3

4 21. Die weltweit führenden Ratingagenturen heißen a. Standard & Poors, Moody s, Goldman & Sachs. b. Goldman & Sachs, Moody s, Creditreform. c. Standard & Poors, Moody s, Fitch. 22. Die Immobilienkrise in den USA hatte Einfluss auf die Entwicklung in Europa, da a. Die USA die größte Volkswirtschaft der Welt ist. b. Immobilienpreise in den USA meist zu gleichlaufenden Preisentwicklungen in Europa führen. c. Europäische Finanzinstitutionen Wertpapiere gekauft hatten, deren Wertentwicklung direkt von der Entwicklung des Immobiliensektors in den USA abhing. UVK Verlagsgesellschaft mbh mit UVK Lucius 4

5 Übersicht Lösungen Aufgabe Lösung 1 a 2 b 3 b 4 c 5 a 6 b 7 b 8 c 9 a 10 b 11 c Aufgabe Lösung 12 b 13 c 14 b 15 b 16 c 17 a 18 a 19 b 20 a 21 c 22 c Das Lehrbuch Hans Adam, Peter Mayer Europäische Integration Einführung für Ökonomen 2014, 289 Seiten, 24,99 ISBN UVK Verlagsgesellschaft mbh mit UVK Lucius 5

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