Die zeitnahe Gewässerüberwachung und der Warn- und Alarmplan Rhein das Radarsystem am Rhein

Save this PDF as:
 WORD  PNG  TXT  JPG

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Die zeitnahe Gewässerüberwachung und der Warn- und Alarmplan Rhein das Radarsystem am Rhein"

Transkript

1 IKSR-Workshop Rheinüberwachung Die zeitnahe Gewässerüberwachung und der Warn- und Alarmplan Rhein das Radarsystem am Rhein Peter Diehl Vorsitzender der EG WAP Rhein (SAPA) LUWG Rheinland-Pfalz Referat 54 Rhein Seite 1 Gliederung des Vortrags Die zeitnahe Intensivüberwachung Das Alarmmonitoring-Netz Onlinemessung Screening auf organische Spurenstoffe Biomonitoring Der Warn- und Alarmplan Rhein, Stand Vom auffälligen Befund zum Alarm Die Struktur des WAP Rhein Hilfsmittel: Orientierungswerte, Formulare, Fließzeitmodell Der Info-Austausch : informelle Kooperation Die Zukunft des WAP Rhein ist Web-basiert Seite 2 1

2 Warum brauchen wir eine zeitnahe Überwachung? Die Sandoz-Katastrophe 1. November 1986: Lagerhalle 956 der Chemiefirma SANDOZ bei Basel (Schweiz) steht in Flammen. 30 Tonnen Pestizide fließen in den Rhein. Seite 3 Alarmmonitoring-Netz Rhein = bedeutende Chemieindustrie = direkte Trinkwasserentnahme Seite 4 2

3 Zeitnahe Intensivüberwachung An 6 Überwachungsstationen Alarm-Monitoring mit besonderem Aufwand. Elemente des Alarm-Monitorings: 1. Online-Monitoring von chemisch-physikalischen Parametern 2. Suche nach gefährlichen Industriechemikalien und Pestiziden ( Screening ) 3. Registrierung von Wirkungen auf Organismen mit kontinuierlichen Biotestverfahren ( Biomonitoring ) Seite 5 Online-Monitoring von chemischphysikalischen Parametern Fallbeispiel: ph-wert-absenkungen in Worms, 05/ War ein Schiff bei Rhein-km 435 Vorhersage Mitte: verantwortlich? Vorhersage links: Seite 6 3

4 Screening auf organische Spurenstoffe Ziel: schnelles Aufspüren erhöhter Schadstoffkonzentrationen Methode: halbquantitative Messung, z. B. Kombination von Gaschromatographie (GC) und Massenspektrometrie (MS) LC-MS/MS (in CH: Orbitrap ) usw. Details auf unserem Poster Seite 7 Fallbeispiel: Screening auf organische Spurenstoffe Spektren Auswertung GC MS Ergebnis: 40 µg/l 4-Methylanisol Aufklärung: Chemiebetrieb emittierte 2 Tonnen und hat das auch einige Stunden vorher gemeldet! Seite 8 4

5 Kontinuierliche Biotestverfahren (Biomonitore) Ziel: schnelles Aufspüren des Auftretens und der Wirkung von Schadstoffen Methode: kontinuierliche Messung von Verhaltens- und/oder Stoffwechseländerungen bei lebenden Organismen Details auf unserem Poster Seite 9 Fallbeispiel: Alarm im Dynamischen Daphnientest Daphnien-Alarm, rechtes Ufer, 4./5. Feb Impulse pro 10 min ,0 1,5 1,0 0,5 0,0 2-Chlorpyridin µg/l ! linke Kammer rechte Kammer Zeit Seite 10 5

6 Der Warn- und Alarmplan Rhein IKSR-Bericht Nr. 177; jüngste Fassung: Seite 11 Vom auffälligen Befund zum Alarm Meldung durch Verursacher Chemisches Monitoring Biologisches Monitoring (fakultativ) Emission einer gewässerrelevanten Fracht Zwischenschritte Überschreitung eines Konzentrations- Schwellenwerts Zwischenschritte Gerätealarm Biotest Hinweise aus weiteren Online-Messungen - + Ereignis Behörde entscheidet über Auslösung IHWZ koordiniert Meldewege als... Meldestufe Internationaler Warn-und Alarmplan Rhein Durch WAP Rhein geregelt Interne Regelung durch Betreiber Ebene I: Information Ebene II: Warnung Seite 12 6

7 Die Struktur des WAP Rhein Anlass für die Auslösung des WAP Rhein Information durch Verursacher Beobachtungen vor Ort (z. B. Fischsterben) Messungen in Überwachungsstationen Entscheidung über die Relevanz: Gewässerschutzbehörden, unterstützt durch Experten aus Fachämtern Mittel: Fließzeit-Modell, Schadstoff-Datenbanken, Orientierungswerte für Frachten und Konzentrationen Warnung/Information/Suchmeldung und Entwarnung: Behörde trifft die Entscheidung IHWZ ist verantwortlich für Informationsübermittlung Seite 13 Die Internationalen Hauptwarnzentralen (IHWZ) Details auf unserem Poster Seite 14 7

8 Hilfsmittel: Orientierungswerte Empfehlung! Sollten zur Auslösung einer Information, Warnung bzw. Suchmeldung führen. a) Orientierungswerte für Konzentrationen (Tagesmittel!) Messstellen: - Weil am Rhein (CH,D) - Lauterbourg-Karlsruhe (D,F) -Worms (D) - Bad Honnef (D) - Düsseldorf/Flehe (D) - Bimmen/Lobith (D,NL). Mehr auf unserem Poster! Seite 15 Hilfsmittel: Orientierungswerte b) Orientierungswerte für eingeleitete Frachten (Tagesfrachten!) beziehen sich im Allgemeinen auf Angaben des Verursachers. Mehr auf unserem Poster! Seite 16 8

9 Hilfsmittel: Formulare dreisprachig, elektronisch ausfüllbar Seite 17 Hilfsmittel: Fließzeitmodell Mehr auf unserem Poster! Seite 18 9

10 Der Info-Austausch : informelle Kooperation WAP Rhein: c) Hinweise [zu den Orientierungswerten] Bedürfnisse im Unfallnahbereich [können] damit nicht abgedeckt werden. Die Weiterleitung von Informationen oder Suchmeldungen über Vorkommnisse, bei denen die Konzentrationen oder Frachten unterhalb der Orientierungswerte bleiben, liegt im fachlichen Ermessen der zuständigen Dienststellen. Dabei ist je nach Sachverhalt der Empfängerkreis entsprechend zu wählen. Wie kommunizieren wir über Grenzüberschreitende Ereignisse im Nahbereich Umgang mit bekannten, immer wiederkehrenden Belastungen nicht unfallbedingte kurzzeitige Konzentrationserhöhungen fachlich interessante Befunde unterhalb der Orientierungswerte usw.? Lösung: Info-Austausch Präzisierung auf IKSR WAP-Workshops November 2005, September 2010 Seite 19 Der Info-Austausch : informelle Kooperation Fälle Schnelle Information über neue Fälle, Austausch von Expertise 1. Information über erstmals an den Messstationen detektierte Stoffe, Biotestalarme und sonstigen Erkenntnisse; 2. Analysenverfahren, Bestimmungsgrenzen; 3. Ergebnisse von Stoffrecherchen (Gefährlichkeit, Trinkwassergängigkeit, Verwendung des Stoffes, mögliche Eintragspfade); 4. sonstige Infos. Verbindlichkeit Angebot, keine Verpflichtung! Wenn Angebot angenommen wird Handlung entsprechend der vereinbarten Konventionen. Benennung Mitteilung = communication = mededeling Verteiler Die Festlegung der Verteiler erfolgt durch die in den Staaten/Ländern für den WAP verantwortliche Dienststelle. Alle aufnehmen, die an den Mitteilungen interessiert sind (Fachbehörden, Gewässerüberwachungsstationen, Wasserversorger) Die Meldungen laufen nicht über die IHWZ. Technologie derzeit Internet-basiertes Informationssystem wird angestrebt (z. B. Infraweb (NL)) Seite 20 10

11 Der Info-Austausch : informelle Kooperation Verbindlichkeit Benennung Angebot, keine Verpflichtung! Wenn Angebot angenommen wird Handlung entsprechend der vereinbarten Konventionen. Mitteilung = communication = mededeling Handlung entsprechend der vereinbarten Konventionen klappt noch nicht so ganz. Seite 21 Die Zukunft des WAP Rhein ist Web-basiert Warn- und Alarmplan DB DB WAB XSD Exporter/ Importer Webservice Webservice Exporter/ Importer WAB XML Webservice Webservice WAB XML Webservice Webservice Seite 22 11

12 Vielen Dank! Vielen Dank für Ihr Interesse! Dr. Peter Diehl LUWG, Ref. 54 Am Rhein Worms Tel.: Fax: Seite 23 12

Zeitnahe Überwachung (Messung/Analytik) in der Rheinüberwachungsstation Weil am Rhein (RÜS)

Zeitnahe Überwachung (Messung/Analytik) in der Rheinüberwachungsstation Weil am Rhein (RÜS) Zeitnahe Überwachung (Messung/Analytik) in der Rheinüberwachungsstation Weil am Rhein (RÜS) Amt für Umwelt und Energie BS Abteilung Umweltlabor und Rheinüberwachung Im Auftrag von BAFU und LUBW Fachliche

Mehr

IKSE-Workshop Internationale Hauptwarnzentralen 22.11.10 Koblenz. Warn- und Alarmplan Rhein (WAP) Marc Braun

IKSE-Workshop Internationale Hauptwarnzentralen 22.11.10 Koblenz. Warn- und Alarmplan Rhein (WAP) Marc Braun IKSE-Workshop Internationale Hauptwarnzentralen 22.11.10 Koblenz Warn- und Alarmplan Rhein (WAP) Marc Braun Überblick 1. Der Rhein 1.1 Charakterisierung 1.2 Funktionen 1.3 Gewässerkundliche Daten 2. Der

Mehr

Erwartung an die Rheinüberwachung Gewässerüberwachung als Teil der Strategie einer nachhaltigen Verbesserung der Gewässer- und Trinkwasserqualität

Erwartung an die Rheinüberwachung Gewässerüberwachung als Teil der Strategie einer nachhaltigen Verbesserung der Gewässer- und Trinkwasserqualität Erwartung an die Rheinüberwachung Gewässerüberwachung als Teil der Strategie einer nachhaltigen Verbesserung der Gewässer- und Trinkwasserqualität Gerhard Odenkirchen 05.03.2015 AL IV, MKULNV NRW Präambel

Mehr

INTERNATIONALER WARN- UND ALARMPLAN RHEIN

INTERNATIONALER WARN- UND ALARMPLAN RHEIN Warn- und Alarmplan Rhein Internationale Kommission zum Schutz des Rheins Commission Internationale pour la Protection du Rhin Internationale Commissie ter Bescherming van de Rijn INTERNATIONALER WARN-

Mehr

Überwachung der Gewässer (Monitoring)

Überwachung der Gewässer (Monitoring) Regierung von Überwachung der Gewässer (Monitoring) Dr. Andreas Schrimpf Wasserwirtschaftsamt Rosenheim Rosenheim, den 14. Juni 2007 Inhalt Ziele und Zeitplan Gewässerüberwachung Überwachungsprogramme

Mehr

Warn- und Alarmplan Rhein Meldungen 2010

Warn- und Alarmplan Rhein Meldungen 2010 Warn- und Alarmplan Rhein Meldungen 2010 Bericht Nr. 191 Impressum Herausgeberin: Internationale Kommission zum Schutz des Rheins (IKSR) Kaiserin-Augusta-Anlagen 15, D 56068 Koblenz Postfach 20 02 53,

Mehr

International Hauptwarnzentrale R1 Alarmierung bei Gewässerverschmutzungen

International Hauptwarnzentrale R1 Alarmierung bei Gewässerverschmutzungen International Hauptwarnzentrale R1 Alarmierung bei Gewässerverschmutzungen Markus Sommer Leiter Ressort Oberflächengewässer und Abwasser Leiter IHWZ / Gewässerschutz-Pikettdienst Amt für Umwelt und Energie

Mehr

Einbindung des WAP Rhein in regionale Alarmpläne:

Einbindung des WAP Rhein in regionale Alarmpläne: Einbindung des WAP Rhein in regionale Alarmpläne: Die Gewässer- und Bodenschutz- Alarmrichtlinie des Landes Hessen Beate Zedler, Hessisches Umweltministerium 1 Gliederung Zweck der Alarmrichtlinie Gesetzlicher

Mehr

-Der MITC-Fall als gutes Beispiel der länderübergreifenden

-Der MITC-Fall als gutes Beispiel der länderübergreifenden Chronologie einer Gewässerverunreinigung -Der MITC-Fall als gutes Beispiel der länderübergreifenden Gewässerüberwachung am Rhein Dr. Klaus Wendling Ministerium für Umwelt, Forsten und Verbraucherschutz

Mehr

Pyrazol im Rhein. Warn- und Alarmdienst Rhein (WAP) Intensivierte Gewässerüberwachung (INGO) NRW

Pyrazol im Rhein. Warn- und Alarmdienst Rhein (WAP) Intensivierte Gewässerüberwachung (INGO) NRW 26.08.2015 Warn- und Alarmdienst Rhein (WAP) Intensivierte Gewässerüberwachung (INGO) NRW Pyrazol im Rhein Zusammenfassung Sofortbericht: Am Dienstag, 18.08.2015, erhielt das LANUV NRW über die WAP-Meldeschiene

Mehr

Spurenstoffe im Trinkwasser rechtliche Situation in Österreich

Spurenstoffe im Trinkwasser rechtliche Situation in Österreich Spurenstoffe im Trinkwasser rechtliche Situation in Österreich Dr. Norbert Inreiter AGES-Gespräch, 10. Juni 2013 www.ages.at Österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit GmbH Anthropogene

Mehr

REGULIERUNG VON GRUND- UND TRINKWASSER. FachDialog Nanotechnologie und aquatische Umwelt, Berlin, Mai 2014 Dr.-Ing. Marcel Riegel

REGULIERUNG VON GRUND- UND TRINKWASSER. FachDialog Nanotechnologie und aquatische Umwelt, Berlin, Mai 2014 Dr.-Ing. Marcel Riegel REGULIERUNG VON GRUND- UND TRINKWASSER FachDialog Nanotechnologie und aquatische Umwelt, Berlin, Mai 2014 Dr.-Ing. Marcel Riegel GESETZLICHE GRUNDLAGE Grundwasser Grundwasserverordnung (GrwV) Aktuellste

Mehr

Tätigkeitsbericht 2005

Tätigkeitsbericht 2005 im Landesamt für Umwelt, Wasserwirtschaft und Gewerbeaufsicht Rheinland-Pfalz Tätigkeitsbericht 2005 Teil 2 Anhänge Baden-Württemberg Hessen Rheinland-Pfalz im Landesamt für Umwelt, Wasserwirtschaft und

Mehr

ALAMO (Alarmmodell) ein Fließzeitmodell für die Elbe

ALAMO (Alarmmodell) ein Fließzeitmodell für die Elbe ALAMO (Alarmmodell) ein Fließzeitmodell für die Elbe Dr. Stephan Mai Referat M1 (Hydrometrie u. gewässerkundliche Begutachtung) Abteilung M (Quantitative Gewässerkunde) Bundesanstalt für Gewässerkunde,

Mehr

Belastungen von Fließgewässern. von Dr. Klaus Wendling, MUEFF Referent für Gewässerqualität

Belastungen von Fließgewässern. von Dr. Klaus Wendling, MUEFF Referent für Gewässerqualität Belastungen von Fließgewässern von Dr. Klaus Wendling, MUEFF Referent für Gewässerqualität und Fischerei Gewässerüberwachung 1) Biologische Gewässerüberwachung (als Indikator für Gewässerqualität) 2) Chemisch-physikalische

Mehr

Anmerkungen des Schriftführers

Anmerkungen des Schriftführers REFERAT WISSENSCHAFTLICHER AUSSCHUSS UND BEIRAT Parma, 10. Juli 2008 EFSA/AF/ESCOHarmRA/M/2008/158/PUB/FIN Anmerkungen des Schriftführers ZWEITE SITZUNG DER ESCO-ARBEITSGRUPPE ZUR FÖRDERUNG HARMONISIERTER

Mehr

!"#$%&'()*& +,-&',.-)/,.012-34151"/46!1

!#$%&'()*& +,-&',.-)/,.012-34151/46!1 !"#$%&'()*& +,-&',.-)/,.012-34151"/46!1 111111111111111111111111111111111111117/8'1#9.:&1+$+;1"0),)*.01

Mehr

Pflanzenschutzmittel Verunreinigungen in Oberflächengewässern

Pflanzenschutzmittel Verunreinigungen in Oberflächengewässern Eidgenössisches Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation UVEK Bundesamt für Umwelt BAFU Wasser N. Munz; I. Wittmer Pflanzenschutzmittel Verunreinigungen in Oberflächengewässern Nationale

Mehr

Unbekannte Spurenstoffe bei komplexen Verunreinigungen - Möglichkeiten der Non-target Analytik

Unbekannte Spurenstoffe bei komplexen Verunreinigungen - Möglichkeiten der Non-target Analytik Unbekannte Spurenstoffe bei komplexen Verunreinigungen - Möglichkeiten der Non-target Analytik Thomas Ternes, Uwe Kunkel, Michael Schlüsener, Arne Wick Bundesanstalt für Gewässerkunde (BfG), Koblenz, Germany

Mehr

Bienen als Umweltspäher: Uwe Greggers FU-Berlin

Bienen als Umweltspäher: Uwe Greggers FU-Berlin Bienen als Umweltspäher: Uwe Greggers FU-Berlin Ein neuer Ansatz zum Aufspüren von Umweltbelastungen. 1. Wie man anhand von elektrostatischen Feldern den Gesundheitszustand eines Bienenvolkes messen kann.

Mehr

Kooperationsvereinbarung zwischen. der Bundesnetzagentur und dem Bundeskartellamt

Kooperationsvereinbarung zwischen. der Bundesnetzagentur und dem Bundeskartellamt Kooperationsvereinbarung zwischen der Bundesnetzagentur und dem Bundeskartellamt über die einvernehmliche Wahrnehmung der Aufgaben der Markttransparenzstelle für den Großhandel mit Strom und Gas Präambel

Mehr

Berlin, 22.November 2007. Dr. Ann Bambauer. Fachbereich 5 Chemikalien, Anmeldung und Zulassung

Berlin, 22.November 2007. Dr. Ann Bambauer. Fachbereich 5 Chemikalien, Anmeldung und Zulassung Berlin, 22.November 2007 Dr. Ann Bambauer Fachbereich 5 Chemikalien, Anmeldung und Zulassung 2. REACH-Symposium 22. November 2007 Die neue Europäische Chemikalienagentur in Helsinki REACH VERORDNUNG (EG)

Mehr

Jahresdatenkatalog Fließgewässer

Jahresdatenkatalog Fließgewässer Jahresdatenkatalog Fließgewässer Das Internetangebot zu chemischen und physikalisch-chemischen Messwerten in Baden-Württemberg UWE BERGDOLT REFERAT 41 GEWÄSSERSCHUTZ Ziele des Jahresdatenkatalogs Internetangebot

Mehr

RESOURCES Institut für Wasser, Energie und Nachhaltigkeit

RESOURCES Institut für Wasser, Energie und Nachhaltigkeit RESOURCES Institut für Wasser, Energie und Nachhaltigkeit Pflanzenschutzmittel, Biozide und andere anthropogene Spurenstoffe Eine neue Herausforderung für Umweltschutz und Trinkwassergewinnung Mag. Dr.

Mehr

EU-Verordnung Nr. 1907/2006 (REACH)

EU-Verordnung Nr. 1907/2006 (REACH) Was bedeutet REACH? REACH ist die EG-Verordnung Nr. 1907/2006 zur Registration, Evaluation, Authorization and Restriction of CHemicals (Registrierung, Bewertung und Zulassung von Chemikalien). Mit dieser

Mehr

Arbeitsmedizinische Beiträge zur Gefährdungsbeurteilung. Münchner Gefahrstofftage 2011 Dr. med. Peter Kujath

Arbeitsmedizinische Beiträge zur Gefährdungsbeurteilung. Münchner Gefahrstofftage 2011 Dr. med. Peter Kujath Arbeitsmedizinische Beiträge zur Gefährdungsbeurteilung Münchner Gefahrstofftage 2011 Dr. med. Peter Kujath Überblick Individuumsbezogener Ansatz und arbeitsplatzbezogener Ansatz in der arbeitsmedizinischen

Mehr

INTERNATIONALER WARN- UND ALARMPLAN RHEIN

INTERNATIONALER WARN- UND ALARMPLAN RHEIN Internationale Kommission zum Schutz des Rheins Commission Internationale pour la Protection du Rhin Internationale Commissie ter Bescherming van de Rijn INTERNATIONALER WARN- UND ALARMPLAN RHEIN Stand:

Mehr

Anzahl der Informations- und Warnmeldungen: 22 (20 Informationen, 2 Warnungen) Anzahl der Ölmeldungen: 5

Anzahl der Informations- und Warnmeldungen: 22 (20 Informationen, 2 Warnungen) Anzahl der Ölmeldungen: 5 WAP-Meldungen 2003 Internationale Kommission zum Schutz des Rheins Commission Internationale pour la Protection du Rhin Internationale Commissie ter Bescherming van de Rijn WAP-Meldungen 2003 WAP-Meldungen

Mehr

Kommunales Energie Management Stadt Rastatt Verbrauchs- und Anlagenfernüberwachung. Referent: Claus Greiser

Kommunales Energie Management Stadt Rastatt Verbrauchs- und Anlagenfernüberwachung. Referent: Claus Greiser Kommunales Energie Management Stadt Rastatt Verbrauchs- und Anlagenfernüberwachung Referent: Claus Greiser Große Kreisstadt Rastatt Lage: Zwischen Schwarzwald und Rhein in Mittelbaden. 20 km südlich von

Mehr

Auswirkungen von Extremhochwässern auf Konzentrationen / Gehalte und Frachten elbetypischer Schadstoffe

Auswirkungen von Extremhochwässern auf Konzentrationen / Gehalte und Frachten elbetypischer Schadstoffe Hochwasserbedingter Schadstofftransport Auswirkungen von Extremhochwässern auf Konzentrationen / Gehalte und Frachten elbetypischer Schadstoffe René Schwartz, Michael Bergemann & Ilka Keller Erfassung

Mehr

REACH Das neue EG-Chemikalienrecht über Herstellung, Import und Verwendung von Chemikalien

REACH Das neue EG-Chemikalienrecht über Herstellung, Import und Verwendung von Chemikalien Regierung von Niederbayern -Gewerbeaufsichtsamt- REACH Das neue EG-Chemikalienrecht über Herstellung, Import und Verwendung von Chemikalien Merkblatt für Betriebe Was ist REACH? REACH steht für Registration,

Mehr

Integriertes Management von Sicherheitsvorfällen

Integriertes Management von Sicherheitsvorfällen Integriertes Management von Sicherheitsvorfällen Stefan Metzger, Dr. Wolfgang Hommel, Dr. Helmut Reiser 18. DFN Workshop Sicherheit in vernetzten Systemen Hamburg, 15./16. Februar 2011 Leibniz-Rechenzentrum

Mehr

Mikroverunreinigungen im Rhein. Was wissen wir und was ist zu tun? Anne Schulte-Wülwer-Leidig Geschäftsführerin

Mikroverunreinigungen im Rhein. Was wissen wir und was ist zu tun? Anne Schulte-Wülwer-Leidig Geschäftsführerin Mikroverunreinigungen im Rhein Was wissen wir und was ist zu tun? Anne Schulte-Wülwer-Leidig Geschäftsführerin 1 Mikroverunreinigungen im Rhein Gliederung 1. Rheinministerkonferenzen 2007 & 2013 2. Bestandsaufnahmen

Mehr

Handbuch Nachhaltigkeit Compliance

Handbuch Nachhaltigkeit Compliance Handbuch Nachhaltigkeit undtextinhalte Compliance weiter kommen >> Seite 1 / 6 Inhaltsverzeichnis 1. Compliance-Kultur 2. Compliance-Ziele und Nachhaltigkeit 3. Compliance-Risiken 4. Compliance-Programm

Mehr

Dr. Raimund Weiß Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin Dortmund

Dr. Raimund Weiß Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin Dortmund Dr. Raimund Weiß Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin Dortmund Unterstützungsleistung nationaler Behörden Inhaltsangabe REACH Termine REACH Dokumente Nationale Auskunftsstelle Aufbau nationales

Mehr

Organische Spurenstoffe in rheinland-pfälzischen Fließgewässern

Organische Spurenstoffe in rheinland-pfälzischen Fließgewässern Wasserwirtschaft Organische Spurenstoffe in rheinland-pfälzischen Fließgewässern 1985 2003 Nachweise, räumliche und zeitliche Schwerpunkte, Qualitätszieleinhaltung 12/2006 Organische Spurenstoffe in rheinland-pfälzischen

Mehr

Medizinprodukte-Sicherheitsplanverordnung

Medizinprodukte-Sicherheitsplanverordnung Hygieneforum Sande 19.06.2014 Meldung von Vorkommnissen nach der Medizinproduke-Sicherheitsplanverordnung www.klinikum-bremen-ldw.de Klinikum Links der Weser Senator-Weßling-Str. 1 28277 Bremen Meldung

Mehr

RAPID PROTOTYPING ALS PROJEKTVORBEREITUNG

RAPID PROTOTYPING ALS PROJEKTVORBEREITUNG Company in Action Rapi d Box 01 RAPID PROTOTYPING ALS PROJEKTVORBEREITUNG Autor Prof. Dr. Manfred Künzel PHW Bern, Universität Fribourg manfred.kuenzel@unifr.ch Unter Mitarbeit von René Mast, RTC Real-Time

Mehr

Anforderungen an die Gestaltung von chemisch-physikalischen Monitoringprogrammen am Rhein

Anforderungen an die Gestaltung von chemisch-physikalischen Monitoringprogrammen am Rhein Umweltwiss Schadst Forsch (2010) 22:205 212 DOI 10.1007/s02-010-0131-8 RISIKOKOMMUNIKATION UND -MANAGEMENT Anforderungen an die Gestaltung von chemisch-physikalischen Monitoringprogrammen am Rhein Peter

Mehr

Audiometrie. Eine Anleitung für die praktische Hörprüfung. von Dieter Mrowinski, Günther Scholz. überarbeitet

Audiometrie. Eine Anleitung für die praktische Hörprüfung. von Dieter Mrowinski, Günther Scholz. überarbeitet Audiometrie Eine Anleitung für die praktische Hörprüfung von Dieter Mrowinski, Günther Scholz überarbeitet Audiometrie Mrowinski / Scholz schnell und portofrei erhältlich bei beck-shop.de DIE FACHBUCHHANDLUNG

Mehr

Über DMP Service A/S. Die Herausforderung. Die Lösung

Über DMP Service A/S. Die Herausforderung. Die Lösung Über DMP Service A/S DMP Service ist ein führender europäischer unabhängiger Service Provider, der den Betrieb und die Wartung von Windturbinen, Aufbereitung von Getrieben und den Verkauf von Ersatzteilen

Mehr

Datum 12.08.2009 Ausgabe 05/2009

Datum 12.08.2009 Ausgabe 05/2009 Makler FAKT Informationen im Überblick Datum 12.08.2009 Ausgabe 05/2009 Vertriebskommunikation Herr/Frau E-Mail Mirko Oliver Sorge G_RUVFAKT@ruv.de Allgemeine Informationen zum Geldwäschegesetz Am 21.

Mehr

UBA-Fachgespräch Bewertung der Trinkwasserrelevanz von Chemikalien im Rahmen der REACH-Verordnung. (19. Januar 2011) Ulrich Borchers

UBA-Fachgespräch Bewertung der Trinkwasserrelevanz von Chemikalien im Rahmen der REACH-Verordnung. (19. Januar 2011) Ulrich Borchers Gesetzlich geregelte Analytik von Trinkwasser: - Scharfer Spürhund oder stumpfes Schwert? UBA-Fachgespräch Bewertung der Trinkwasserrelevanz von Chemikalien im Rahmen der REACH-Verordnung (19. Januar 2011)

Mehr

Verfahrensanleitung / Arbeitshilfe

Verfahrensanleitung / Arbeitshilfe Verfahrensanleitung / Arbeitshilfe Dokumentationssystem zu 8a SGB VIII -Schutzauftrag bei Kindeswohlgefährdung- Ausgangslage: In 8a SGB VIII, Abs. 2 heißt es In Vereinbarungen mit den Trägern von Einrichtungen

Mehr

Anwenderseminar Sicherheit von Biogasanlagen 31.03.2015 Lehr- und Versuchsgut Köllitsch

Anwenderseminar Sicherheit von Biogasanlagen 31.03.2015 Lehr- und Versuchsgut Köllitsch Anwenderseminar Sicherheit von Biogasanlagen 31.03.2015 Lehr- und Versuchsgut Köllitsch Sicherung gegen die Eingriffe Unbefugter 12.03.2015 1 Zur Person: Axel Teuber, 53 Jahre, verheiratet, 2 Kinder, 2

Mehr

Warnplan Weser. der Flussgebietsgemeinschaft Weser. bei Verunreinigungen der Weser, Werra, Fulda und unteren Aller

Warnplan Weser. der Flussgebietsgemeinschaft Weser. bei Verunreinigungen der Weser, Werra, Fulda und unteren Aller Stand: März 2015 I. Allgemeines Warnplan Weser der Flussgebietsgemeinschaft Weser bei Verunreinigungen der Weser, Werra, Fulda und unteren Aller Die FGG Weser hat den Alarm, die Information und die Entwarnung

Mehr

Warnplan Weser. der Flussgebietsgemeinschaft Weser. bei Verunreinigungen der Weser, Werra, Fulda und unteren Aller

Warnplan Weser. der Flussgebietsgemeinschaft Weser. bei Verunreinigungen der Weser, Werra, Fulda und unteren Aller Stand: 18. November 2010 I. Allgemeines Warnplan Weser der Flussgebietsgemeinschaft Weser bei Verunreinigungen der Weser, Werra, Fulda und unteren Aller Die FGG Weser hat den Alarm, die Information und

Mehr

Supply Chain Summit 2011 RISIKO-MANAGEMENT UND SUPPLY CHAIN

Supply Chain Summit 2011 RISIKO-MANAGEMENT UND SUPPLY CHAIN Supply Chain Summit 2011 RISIKO-MANAGEMENT UND SUPPLY CHAIN GLIEDERUNG Intro Risiko-Management Was bedeutet Risiko-Managment? Wie wird Risiko-Management umgesetzt? Nutzen von Risiko-Management Relevanz

Mehr

Ausfuhrliste XML/PDF Rückmeldung der EZV, nachdem eine Ausfuhrzollanmeldung gesendet wurde

Ausfuhrliste XML/PDF Rückmeldung der EZV, nachdem eine Ausfuhrzollanmeldung gesendet wurde E-dec Export Begriffe und Abkürzungen ASP = Application Service Provider, der eine Anwendung zum Informationsaustausch über ein öffentliches Netz (z. B. Internet) oder ein privates Datennetz anbietet.

Mehr

Qualitätsmanagement-Handbuch

Qualitätsmanagement-Handbuch Prozessdatenblatt Prozessziel: Das Beschwerdemanagement im dient uns der eigenen kontinuierlichen Verbesserung. Gemeinsam mit dem Kunden sollen einvernehmliche Problemlösungen gefunden und umgesetzt werden,

Mehr

Rheinmessprogramm Chemie HPLC MS/MS Sonderuntersuchung 2013

Rheinmessprogramm Chemie HPLC MS/MS Sonderuntersuchung 2013 Rheinmessprogramm Chemie HPLC MS/MS Sonderuntersuchung 2013 Bericht 221 Impressum Herausgeberin: Internationale Kommission zum Schutz des Rheins (IKSR) Kaiserin-Augusta-Anlagen 15, D 56068 Koblenz Postfach

Mehr

Cybercrime Verbrechen im Informationszeitalter

Cybercrime Verbrechen im Informationszeitalter Cybercrime Verbrechen im Informationszeitalter Marc Ruef www.scip.ch BVM Informationstagung 26. August 2011 Basel, Schweiz Agenda Cybercrime Ein neues Zeitalter 1. Einführung Was ist Cybercrime? 2. Versicherungsbetrug

Mehr

VERBAND DER CHEMISCHEN INDUSTRIE e.v. VCI-Vorschlag. für ein besseres REACH

VERBAND DER CHEMISCHEN INDUSTRIE e.v. VCI-Vorschlag. für ein besseres REACH - 1 - VERBAND DER CHEMISCHEN INDUSTRIE e.v. VCI-Vorschlag für ein besseres REACH 26. November 2004 - 2 - Vorschlag für ein besseres REACH (improved REACH) Der Vorschlag für ein besseres REACH baut auf

Mehr

Wir helfen bei Ihrem Risikomanagement. NEU: Anbindung an das DSPortal für Ihren Schutz vor Betrug.

Wir helfen bei Ihrem Risikomanagement. NEU: Anbindung an das DSPortal für Ihren Schutz vor Betrug. Wir helfen bei Ihrem Risikomanagement NEU: Anbindung an das DSPortal für Ihren Schutz vor Betrug. Prävention von Betrugsfällen Neu: Das Deutsche Schutz-Portal Strafbare Handlungen bei Finanzdienstleistungen

Mehr

DRINGEND - SICHERHEITSMITTEILUNG

DRINGEND - SICHERHEITSMITTEILUNG Hospital Respiratory Care -1/5- GSSI FSN86600003B Juni 2013 Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde, Respironics California, Inc., ein Unternehmensbereich von, hat eine verbindliche Korrekturmaßnahme

Mehr

Personal-Vorsorgestiftung der Aluminium-Laufen AG Liesberg Liesberg. Bericht der Revisionsstelle an den Stiftungsrat zur Jahresrechnung 2014

Personal-Vorsorgestiftung der Aluminium-Laufen AG Liesberg Liesberg. Bericht der Revisionsstelle an den Stiftungsrat zur Jahresrechnung 2014 Personal-Vorsorgestiftung der Aluminium-Laufen AG Liesberg Liesberg Bericht der Revisionsstelle an den Stiftungsrat zur Jahresrechnung 2014 Bericht der Revisionsstelle an den Stiftungsrat der Personal-Vorsorgestiftung

Mehr

Veröffentlichung von Emissionsdaten der MBA Kahlenberg

Veröffentlichung von Emissionsdaten der MBA Kahlenberg Veröffentlichung von Emissionsdaten der MBA Kahlenberg Betriebszeitraum 1.1.214-31.12.214 1 Zweck der MBA Kahlenberg In der mechanisch-biologischen Abfallbehandlungsanlage Kahlenberg (MBA Kahlenberg) verarbeitet

Mehr

BIOGIS Consulting Softwareentwicklungs- und Handels-GmbH

BIOGIS Consulting Softwareentwicklungs- und Handels-GmbH Ideen in umfassende Lösungen verwandeln Innovation Entwicklung -Service BIOGIS Consulting Softwareentwicklungs- und Handels-GmbH Die Verknüpfung von Informations-Technologie, Wissenschaft und Kultur ergeben

Mehr

Es funktioniert... einfach.

Es funktioniert... einfach. Es funktioniert... einfach. Unternehmen LeP GmbH. Anwendungen Einfach und individuell. Produkte Communication Center. 2 Übersicht 4 Energieeffizienz 8 Communication Center Easy 3 Die LeP GmbH 5 Metering-To-Go

Mehr

Ökobilanz Brillengläser

Ökobilanz Brillengläser CARBOTECH AG / EULERSTRASSE 68 / CH-4051 BASEL T +41 61 206 95 25 / F +41 61 206 95 26 Kurzbericht Ökobilanz Brillengläser Ökologischer Vergleich von mineralischen und organischen Brillengläsern AdvancedLCAcompare

Mehr

Suchmaschinenoptimierung (SEO) und Suchmaschinenmarketing (SEM)

Suchmaschinenoptimierung (SEO) und Suchmaschinenmarketing (SEM) Suchmaschinenoptimierung (SEO) und Suchmaschinenmarketing (SEM) Was ist SEO & SEM SEO bedeutet wörtlich Search Engine Optimization. Auf deutsch übersetzt steht es für die Suchmaschinenoptimierung. Der

Mehr

Bodendauerbeobachtung in Baden-Württemberg

Bodendauerbeobachtung in Baden-Württemberg Bodendauerbeobachtung in Baden-Württemberg - von klassischen Bodenuntersuchungen zu medienübergreifenden Umweltbilanzen Bericht hierzu siehe: http://www.lubw.baden-wuerttemberg.de/servlet/is/50596/ Werner

Mehr

Meeresmüll im internationalen Rechtssystem

Meeresmüll im internationalen Rechtssystem Dialogforum Müllkippe Meer Meeresmüll im internationalen Rechtssystem I. Einleitung Scientific Objectives The Cluster aims to: Schutz und Bewahrung der Meeresumwelt: die tragedy of the commons reconstruct

Mehr

Der Mittlere Schulabschluss (MSA) B. Hölzner

Der Mittlere Schulabschluss (MSA) B. Hölzner Der Mittlere Schulabschluss (MSA) B. Hölzner Voraussetzung für den Übergang in die Gymnasiale Oberstufe: MSA und Versetzung in die 11. Klasse Schriftliche Prüfungen: - Deutsch (180 Min.) am 04.05.2016

Mehr

Thematische Einführung

Thematische Einführung Thematische Einführung 16. Fachtagung Emmelshausen: Weitergehende Abwasserreinigung Prof. Dr.-Ing. Marc Illgen 1 Siedlungswasserwirtschaft im Wandel Bestandssituation zentral ausgerichtete Systeme (end-of-pipe)

Mehr

Elementanalytik. Elementanalytik als Werkzeug der Materialchemie

Elementanalytik. Elementanalytik als Werkzeug der Materialchemie PD Dr. WASTe Universität des Saarlandes Campus Dudweiler, Zeile 5 66125 Saarbrücken http://www.uni saarland.de/fak8/kickelbick/ de/fak8/kickelbick/ r.kautenburger@mx.uni saarland.de http://www.ralfkautenburger.de

Mehr

Planungsbüro Technische Ausrüstung

Planungsbüro Technische Ausrüstung QM Handbuch nach DIN EN ISO 9001:2000 von Technische Autor: W.Walter Version: V 00 Freigabe: 1. Inhaltsübersicht 1. Inhaltsübersicht... 1 2. Vorwort und Benutzerhinweise... 2 3. Vorstellung des Unternehmens...

Mehr

Verfahrensanweisung Umgang mit Beschwerden.doc INHALT

Verfahrensanweisung Umgang mit Beschwerden.doc INHALT INHALT 1 Zweck und Anwendungsbereich 2 2 Begriffe / Definitionen 2 2.1 Definitionen 2 3 Zuständigkeiten 2 4 Verfahrensbeschreibung 3 4.1 Schematische Darstellung Fehler! Textmarke nicht definiert. 4.2

Mehr

Arbeitgeberhinweise im Zusammenhang mit dem Zulassungsverfahren als Rechtsanwalt (Syndikusrechtsanwalt) / Rechtsanwältin (Syndikusrechtsanwältin)

Arbeitgeberhinweise im Zusammenhang mit dem Zulassungsverfahren als Rechtsanwalt (Syndikusrechtsanwalt) / Rechtsanwältin (Syndikusrechtsanwältin) Arbeitgeberhinweise im Zusammenhang mit dem Zulassungsverfahren als Rechtsanwalt (Syndikusrechtsanwalt) / Rechtsanwältin (Syndikusrechtsanwältin) Sehr geehrte Damen und Herren, das Gesetz zur Neuordnung

Mehr

1. Angaben zur Identität des Emittenten bzw. des ursprünglichen Emittenten bestehender, mit Stimmrechten ausgestatteter Aktien ii :

1. Angaben zur Identität des Emittenten bzw. des ursprünglichen Emittenten bestehender, mit Stimmrechten ausgestatteter Aktien ii : DE DE DE Standardformulare für die Mitteilung des Erwerbs oder der Veräußerung bedeutender Beteiligungen an Stimmrechten oder an Finanzinstrumenten sowie für die Mitteilung der Market-Making-Tätigkeiten

Mehr

In der Oder (Frankfurt/O) lag das absolute Minimum des SSI von 60% während der vergangenen Hitzeperiode in den frühen Morgenstunden des 11.

In der Oder (Frankfurt/O) lag das absolute Minimum des SSI von 60% während der vergangenen Hitzeperiode in den frühen Morgenstunden des 11. Niedrigwasser im August 2003 Temperatur- und Sauerstoffverhältnisse in großen deutschen Flüssen am Beispiel ausgewählter Meßstellen (ohne Tidegewässer) Stand: 21.08. 2003 Die extremen Witterungsverhältnisse

Mehr

(Qualitätsmanagement-Richtlinie vertragszahnärztliche Versorgung - ZÄQM-RL)

(Qualitätsmanagement-Richtlinie vertragszahnärztliche Versorgung - ZÄQM-RL) Richtlinie des Gemeinsamen Bundesausschusses über grundsätzliche Anforderungen an ein einrichtungsinternes Qualitätsmanagement in der vertragszahnärztlichen Versorgung (Qualitätsmanagement-Richtlinie vertragszahnärztliche

Mehr

Merkblatt Nr. 4.5/28 Stand: 01.11.2011

Merkblatt Nr. 4.5/28 Stand: 01.11.2011 Bayerisches Landesamt für Umwelt Merkblatt Nr. 4.5/28 Stand: 01.11.2011 Ansprechpartner: Referat 68 Hinweise zu Anhang 28 der Abwasserverordnung (Herstellung von Papier und Pappe) Inhaltsverzeichnis 1

Mehr

Pensionskasse der Burkhalter Gruppe Zürich. Bericht der Revisionsstelle an den Stiftungsrat zur Jahresrechnung 2013

Pensionskasse der Burkhalter Gruppe Zürich. Bericht der Revisionsstelle an den Stiftungsrat zur Jahresrechnung 2013 Pensionskasse der Burkhalter Gruppe Zürich Bericht der Revisionsstelle an den Stiftungsrat zur Jahresrechnung 2013 Bericht der Revisionsstelle an den Stiftungsrat der Pensionskasse der Burkhalter Gruppe

Mehr

Statistik der Marktüberwachung 2014

Statistik der Marktüberwachung 2014 Statistik der Marktüberwachung 2014 Stephan Winkelmann, Referat 411 - Marktaufsicht; Angelegenheiten des EMVG und FTEG Mainz, 01.02.2015 www.bundesnetzagentur.de Themenübersicht Europäische Marktüberwachungskampagnen

Mehr

CablOmix. Einleitung. Empfehlungen zum Einblasen

CablOmix. Einleitung. Empfehlungen zum Einblasen CablOmix Empfehlungen zum Einblasen Einleitung Seit Mitte der 80er-Jahre wurden verschiedene Arten von Glasfasern in Mittel- und Niederspannungs-Verteilkabel integriert, um eine Lösung für die Datenübertragung

Mehr

Anwendungskonzept Mobility Monitor

Anwendungskonzept Mobility Monitor 06.02.2014, Jeanine Altherr Stadtspital Waid Zürich Pflegebereich Akutgeriatrie Pflegeexpertin Tièchestrasse 99 8037 Zürich Anwendungskonzept Mobility Monitor 1. Definition Der Mobility Monitor (MM) ist

Mehr

Innovative und moderne Medienbeobachtung MEDIAMONITORING SOCIAL MEDIA MONITORING COMPLIANCE

Innovative und moderne Medienbeobachtung MEDIAMONITORING SOCIAL MEDIA MONITORING COMPLIANCE Innovative und moderne Medienbeobachtung altares Mediamonitoring altares Mediamonitoring bietet Ihnen ein ganzheitliches Leistungsspektrum: Ausgehend von der kompletten Medienbeobachtung und -analyse

Mehr

Integration Sicherheits-/Qualitätsmanagement. Integration der Arbeits- und Betriebssicherheit

Integration Sicherheits-/Qualitätsmanagement. Integration der Arbeits- und Betriebssicherheit Integration Sicherheits-/Qualitätsmanagement Integration der Arbeits- und Betriebssicherheit DGQ-Vortragsveranstaltung Regionalkreis Oberfranken Datum: 03.06.2003 Ort: Hermos GmbH Gartenstr. 19 95460 Mistelgau

Mehr

Übersicht zu den biologischen Nachbehandlungen nach Ozonung - UTF Projekt «Retreat»

Übersicht zu den biologischen Nachbehandlungen nach Ozonung - UTF Projekt «Retreat» Übersicht zu den biologischen Nachbehandlungen nach Ozonung - UTF Projekt «Retreat» Kantonale Tagung für das Zürcher Klärwerkspersonal Eawag/ARA Neugut, November 2014 M. Böhler, C. McArdell, C. Kienle

Mehr

Hohe Relevanz: Vielzahl und Vielfalt unserer Mitglieder: Experten des Fachs: Bei Ihnen vor Ort: Der Verantwortung verpflichtet:

Hohe Relevanz: Vielzahl und Vielfalt unserer Mitglieder: Experten des Fachs: Bei Ihnen vor Ort: Der Verantwortung verpflichtet: Die Treuhand-Kammer Wir unterstützen Wirtschaftsprüfer und Steuerexperten dabei, hochqualitative Kundenarbeit zu leisten. Insgesamt nutzen 950 Mitgliedsunternehmen (mit ca. 14 000 Mitarbeitenden) und 5

Mehr

Aiciti. Social Media Monitoring. Wissen worüber Ihre Kunden reden. Namics. Nils Seiter. Senior Consultant.

Aiciti. Social Media Monitoring. Wissen worüber Ihre Kunden reden. Namics. Nils Seiter. Senior Consultant. Aiciti. Social Media Monitoring. Wissen worüber Ihre Kunden reden. Namics. Nils Seiter. Senior Consultant. 12. Mai 2011 Nils Seiter Senior Consultant Seit 2007 bei Namics Themen Online Marketing Social

Mehr

Fluoreszenz-Versuch Hinweise zur Durchführung und Auswertung

Fluoreszenz-Versuch Hinweise zur Durchführung und Auswertung Fluoreszenz-Versuch Hinweise zur Durchführung und Auswertung Betreuender Assistent: Dr. Till Biskup Oktober 2013 Alle folgenden Angaben beziehen sich auf den Fluoreszenz-Versuch im Grundpraktikum Physikalische

Mehr

Tipps und Tricks der Offenlegung 16.09.2014

Tipps und Tricks der Offenlegung 16.09.2014 Tipps und Tricks der Offenlegung 16.09.2014 Agenda 1. Aufgaben des Bundesanzeigers 2. Ordnungsgeldverfahrens vs. Ordnungswidrigkeit 3. Einreichungsmöglichkeiten 4. Exkurs: Hinterlegungen 5. Exkurs: Nachträgliche

Mehr

Services für newsystem kommunal

Services für newsystem kommunal Ihre Praxis. Unsere Kompetenz. Sichere Zukunft. Services für newsystem kommunal Leistungspakete für die technische Betreuung von newsystem kommunal Die Ausgangssituation Die elektronische Datenverarbeitung

Mehr

Sandoz-Großbrand 1986: Ausgangspunkt für konsequenten Gewässerschutz am Rhein Hessen, Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg ziehen Bilanz

Sandoz-Großbrand 1986: Ausgangspunkt für konsequenten Gewässerschutz am Rhein Hessen, Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg ziehen Bilanz Gemeinsame Pressemitteilung der LUBW Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz, Landesamt für Umwelt Rheinland-Pfalz, Hessisches Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie Pressemitteilung

Mehr

Win1A-LOHN Expert. Basierend auf Win1A-LOHN Profi. Was kann Win1A-LOHN Expert? www.schweighofer.com. Mit dem vollen Funktionsumfangder Profi-Version.

Win1A-LOHN Expert. Basierend auf Win1A-LOHN Profi. Was kann Win1A-LOHN Expert? www.schweighofer.com. Mit dem vollen Funktionsumfangder Profi-Version. Win1A-LOHN Expert Basierend auf Win1A-LOHN Profi Mit dem vollen Funktionsumfangder Profi-Version. Ergänzt um zahlreiche Automatisierungsmöglichkeiten, die mit Hilfe von Arbeitsschablonen ausgeführt werden

Mehr

Umweltgerechte halogenfreie Leiterplatten-Materialien ine Analyse des Gefährdungspotentials

Umweltgerechte halogenfreie Leiterplatten-Materialien ine Analyse des Gefährdungspotentials Umweltgerechte halogenfreie Leiterplatten-Materialien ine Analyse des Gefährdungspotentials Dr. Jamshid Hosseinpour tric GmbH Bayreuther Institut für Umweltforschung Bayreuth, Germany ÖKOMETRIC GmbH Gliederung

Mehr

Projektbezogenes Social Media Monitoring

Projektbezogenes Social Media Monitoring Projektbezogenes Social Media Monitoring Überblick über unser Angebot Der ESEMOS MediaMiner ist ein Stimmungsbarometer und Monitoring-Werkzeug für soziale Netzwerke. MediaMiner zeichnet sich insbesondere

Mehr

Überwachung des Alten Rheins: Auswertung der Daten 1996 - August 2006 Beilage 1

Überwachung des Alten Rheins: Auswertung der Daten 1996 - August 2006 Beilage 1 Überwachung des Alten Rheins: Auswertung der Daten 1996 - August 26 Beilage 1 Überwachung des Alten Rheins: Auswertung der Daten 1996 - August 26 Beilage 2 Messprogramm (angepasste Version, gültig ab 1.

Mehr

MEHRWERT DURCH ZUSAMMENARBEIT- PROZESSORIENTIERTES SYSTEM DES MIGRATIONSAMT ZH. Delivering Transformation. Together.

MEHRWERT DURCH ZUSAMMENARBEIT- PROZESSORIENTIERTES SYSTEM DES MIGRATIONSAMT ZH. Delivering Transformation. Together. MEHRWERT DURCH ZUSAMMENARBEIT- PROZESSORIENTIERTES SYSTEM DES MIGRATIONSAMT ZH Delivering Transformation. Together. AGENDA 1 Prozessunterstützungs- u. Monitoring-System (PuM) 3 2 Digitalisierungsprozess

Mehr

Checkliste für Marketingkonzept

Checkliste für Marketingkonzept Mit der nachfolgenden Checkliste können Sie überprüfen, ob Sie für die Erstellung eines strategischen Marketingkonzeptes die entsprechenden Informationen besitzen. Falls Sie Fragen oder Bemerkungen haben,

Mehr

DATEV pro: Datenübernahme FIBU

DATEV pro: Datenübernahme FIBU DATEV pro: Datenübernahme FIBU Bereich: FIBU - Info für Anwender Nr. 1195 Inhaltsverzeichnis 1. Ziel 2. Vorgehensweisen 2.1. Sach- und Personenkonten exportieren und importieren 2.2. Buchungen exportieren

Mehr

(Grundwasserrichtlinie)

(Grundwasserrichtlinie) Nationale Umsetzung der RICHTLINIE 2006/118/EG DES EUROPÄISCHEN PARLAMENTS UND DES RATES vom 12. Dezember 2006 zum Schutz des Grundwassers vor Verschmutzung und Verschlechterung (Grundwasserrichtlinie)

Mehr

GFI LanGuard Netzwerksicherheits-Management GFI EventsManager Echtzeitverwaltung & -auswertung von Log-Daten

GFI LanGuard Netzwerksicherheits-Management GFI EventsManager Echtzeitverwaltung & -auswertung von Log-Daten GFI LanGuard Netzwerksicherheits-Management GFI EventsManager Echtzeitverwaltung & -auswertung von Log-Daten GFI FAXmaker Netzwerk-Faxserver für Exchange/SMTP/Lotus GFI MailEssentials E-Mail-Sicherheits-

Mehr

ArbMedVV Änderung der Verordnung zur arbeitsmedizinischen Vorsorge. 02.07.2014 ArbMedVV Dr. med. Florian Struwe Seite 1

ArbMedVV Änderung der Verordnung zur arbeitsmedizinischen Vorsorge. 02.07.2014 ArbMedVV Dr. med. Florian Struwe Seite 1 Änderung der Verordnung zur arbeitsmedizinischen Vorsorge 02.07.2014 ArbMedVV Dr. med. Florian Struwe Seite 1 EV - Verordnung zur Rechtsvereinfachung und Stärkung der arbeitsmedizinischen Vorsorge - Artikel

Mehr

Qualität in Bildung und Beratung. Empfehlungen für die Arbeit mit dem Qualitätsentwicklungssystem QES plus

Qualität in Bildung und Beratung. Empfehlungen für die Arbeit mit dem Qualitätsentwicklungssystem QES plus Empfehlungen für die Arbeit mit dem Qualitätsentwicklungssystem QES plus Bearbeitet von: K. Gerber/ D. Hotze Stand vom 14.08.2007 Empfehlungen für die Arbeit mit dem Qualitätsentwicklungssystem QES plus

Mehr

Schule untere Emme. Kommunikationskonzept 2014

Schule untere Emme. Kommunikationskonzept 2014 Schule untere Emme Kommunikationskonzept 2014 Inhaltsverzeichnis 1. Grundlagen 1.1 Ausgangslage 1.2 Rahmenbedingungen 1.3 Zweck 1.4 Kommunikationsgrundsätze 2. Interne Kommunikation 2.1 Verbandsrat 2.2

Mehr

Strukturerklärung mit Flüssigchromatographie Massenspektrometrie (LC-MS)

Strukturerklärung mit Flüssigchromatographie Massenspektrometrie (LC-MS) Strukturerklärung mit Flüssigchromatographie Massenspektrometrie (LC-MS) Untersuchung von Imatinib Mesylate und Metaboliten Julia dermatt, Kantonsschule bwalden, Sarnen Jerome Dayer, ovartis 1. Zusammenfassung

Mehr