Server-basiertes Computing (SBC) Eine Einführung in das Server-basierte Computing, seine Funktionsweise und seine Vorteile

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1 Server-basiertes Computing (SBC) Eine Einführung in das Server-basierte Computing, seine Funktionsweise und seine Vorteile In diesem White Paper werden das Konzept des Server-basierten Computing (SBC) erläutert und die Hauptbestandteile der zugrunde liegenden Technologie erklärt. Erfahren Sie, von welchen Vorteilen Unternehmen durch den Umstieg auf Server-basiertes Computing profitieren.

2 Server-basiertes Computing (SBC) 2 Einführung: Was ist Server-basiertes Computing? Server-basiertes Computing (SBC) bezeichnet eine Technologie, bei der die Bereitstellung, Verwaltung, Unterstützung und Ausführung von Software-Applikationen nicht über den Client, sondern den Server erfolgen. Zwischen Server und Client werden nur die für die Bildschirmanzeige erforderlichen Daten übertragen. Dies hat den Vorteil, dass sich viele grundlegende Probleme vermeiden lassen, die auftreten können, wenn Applikationen auf dem Client ausgeführt werden. SBC-Umgebungen vereinfachen die Bereitstellung von Applikationen, Hardware- und Software- Upgrades und erleichtern den technischen Support sowie die Speicherung und Sicherung von Daten, da diese Aufgaben nur für den Server durchzuführen sind. Dateien und Anwendungen stehen nicht länger auf einer unübersichtlichen Anzahl von Clients zur Verfügung, sondern zentralisiert auf einer Handvoll von Servern. PCs lassen sich in Terminals umwandeln und können zudem durch einfachere, kostengünstigere und am wichtigsten leichter zu verwaltende Thin- Client-Hardware ersetzt werden. Einführung: Was ist Server-basiertes Computing?...2 Vorteile des Server-basierten Computing (SBC)...2 Was sind Thin-Clients?...3 Funktionsweise des Server-basierten Computing...4 Server-basiertes Computing im Überblick...4 Über 2X ThinClientServer...5 Über 2X TerminalServer...5 Über 2X...6 Vorteile des Server-basierten Computing (SBC) 1 Applikationsmanagement Systemverantwortliche können Anwendungen, die über eine zentrale Server-Farm bereitgestellt und von einem Standort aus verwaltet werden, weitaus einfacher unterstützen und administrieren. 2 Hardware-Unabhängigkeit Anwendern ist es möglich, ungeachtet der Art der Client- Hardware auf ihre gewohnte Arbeitsoberfläche und jede Unternehmensanwendung zuzugreifen. 3 Remote-Zugriff Anwender können standortunabhängig auf ihren Desktop und Unternehmensapplikationen zugreifen, ob im Unternehmen, vom Home-Office oder von unterwegs aus. 4 Leistungsvorteil Beim Server-basierten Computing profitieren Unternehmen von einer höheren Performance im Vergleich zum Einsatz reiner Web-Applikationen oder eines Client- Server-Modells. Bei letzteren Varianten müssen zwischen Server und Client kontinuierlich sehr viele Daten ausgetauscht werden, eine Belastung der Bandbreite und Rechner- Ressourcen ist die Folge. Das Server-basierte Computing hingegen baut auf fortschrittliche und bandbreitenfreundliche Datenkompression per ICA-, NX- und RDP-Protokoll hierbei werden lediglich aktualisierte Anzeigeinformationen zwischen Server und Client ausgetauscht.

3 Server-basiertes Computing (SBC) 3 5 Sicherheitsvorteil Beim Server-basierten Computing verbleiben sämtliche Daten auf geschützten Servern und werden nicht auf weitaus sicherheitsanfälligen Client-Rechnern gespeichert. Ein weiterer, nicht zu unterschätzender Sicherheitsaspekt: Rechner in Server- Räumen können effektiver gesichert werden als frei zugängliche Workstations am Arbeitsplatz. 6 Geringere Anfälligkeit für Viren und weniger Schwachstellen Server lassen sich auch im Hinblick auf die Vermeidung von Schwachstellen einfacher verwalten und besitzen ein zuverlässigeres Betriebssystem, sodass es Viren schwieriger haben, Schaden anzurichten. 7 Patch-freie Clients Clients laufen nicht unter Microsoft Windows, sodass die aufwändige und regelmäßig durchzuführende Aktualisierung des Betriebssystems mit den neuesten Patches entfällt. 8 Kosteneinsparungen Die Gesamtbetriebskosten (TCO) sinken um ganze 50 Prozent. 9 Skalierbarkeit Neue Server und Clients lassen sich nahtlos hinzufügen. 10 Höhere Verfügbarkeit Die Fehlertoleranz von Terminal-Servern lässt sich ohne großen Aufwand erhöhen, auch Lastverteilung ist problemlos möglich. Zudem sind Server so konzipiert, dass sie weitaus zuverlässiger sind als jeder durchschnittliche Desktop-Rechner. Was sind Thin-Clients? "Thin-Client" ist ein allgemeiner Begriff für Computer-Hardware, deren minimalistische, funktionale Ausstattung auf Ein- und Ausgabe beschränkt ist und zum Betrieb einen Server erfordert, daher der Begriff "Thin", engl. "dünn". Zur Ausstattung eines Thin-Clients gehören in den meisten Fällen lediglich Monitor, Tastatur, Maus, Arbeitsspeicher und eine CPU, deren Leistungsfähigkeit nicht sehr hoch sein muss. Eine reibungslose Interaktion mit dem Server ist auch bei Einsatz schwächerer Prozessoren kein Problem. Sämtliche Anwendungen, Dokumente und Daten werden extern auf dem Server gespeichert, echte Thin-Clients besitzen keine lokalen Festplatten. Als Thin-Clients lassen sich ältere PCs, neue, dedizierte Thin-Client-Hardware oder neue Low- Cost-PCs mit installiertem Thin-Client-Betriebssystem verwenden. Mit einem durchschnittlichen Produktlebenszyklus von sechs Jahren können Thin-Clients doppelt so lange wie PCs eingesetzt werden die Ausgaben für Desktop-Geräte lassen somit deutlich reduzieren. Thin-Clients überzeugen vor allem durch die mit Administration, Wartung, Support, Sicherheitsschutz und Installation verbundenen Betriebskosten, die weitaus niedriger liegen als bei normalen PCs.

4 Server-basiertes Computing (SBC) 4 Funktionsweise des Server-basierten Computing Illustration 1: Server-basiertes Computing Das Server-basierte Computing basiert auf drei Hauptkomponenten: 1 Einem Multi-User-Betriebssystem, das mehreren Anwendern ein gleichzeitiges Arbeiten mit Anwendungen erlaubt, die über einen Terminal-Server in getrennten und geschützten Sitzungen bereitgestellt werden. Beispiele für Terminal-Server sind Microsoft Terminal Services 2000/2003, Citrix Metaframe und 2X TerminalServer for Linux. 2 Einem Thin-Client mit einem minimalen Umfang an Software, vorrangig zur Verbindung des Clients mit dem Terminal-Server. Thin-Client und Terminal-Server können mit unterschiedlichen Betriebssystemen laufen beispielsweise wird die Verbindung mit einem Windows Terminal-Server häufig über Thin-Clients hergestellt, die mit Linux betrieben werden. Hierbei kommen dann auf dem Thin-Client Programme wie "rdesktop" (Linux) oder "Remotedesktopverbindung" (Windows) zum Einsatz. 3 Einem Protokoll, über das Terminal-Server und Thin-Client miteinander kommunizieren können und das nur die Tastatureingaben, Mausklicks und aktualisierten Bildschirminhalte über das Netzwerk verschickt. Diese Daten werden vor dem Versand komprimiert. Zu den beliebtesten Protokollen zählen RDP (Remote Desktop Protocol), ICA und NX. Server-basiertes Computing im Überblick Ob hohe Leistungsfähigkeit, Flexibilität oder Kosteneffizienz, das Server-basierte Computing gilt als die derzeit beste Lösung zur Bereitstellung und Administration von Applikationen. Serverbasiertes Computing bietet folgende Vorteile: erlaubt Kosteneinsparungen bei der Desktop-Hardware, mindert Personalkosten im Administrationsbereich, überzeugt durch geringere Desktop-Wartungskosten, kommt ohne häufige Aktualisierung der Desktop-Hardware aus, macht Updates von Desktop-Anwendungen überflüssig, erfordert keine Aktualisierung von Desktop-Betriebssystemen, hält Viren vom Desktop fern, mindert Schulungskosten, verringert bandbreitenintensiven Datenverkehr, minimiert oder vermeidet den Einsatz externer Büro-Server, senkt Hardware-bedingte Ausfallzeiten von Anwendern, ermöglicht niedrigere System-Ausfallzeit durch erhöhte Redundanz und besseres Disaster Recovery,

5 Server-basiertes Computing (SBC) 5 stellt Anwendern Applikationen jederzeit und überall bereit, ist durch seine einfache Bereitstellung mühelos erweiterbar, erlaubt die Standardisierung von Unternehmensapplikationen, mindert durch die zentralisierte Datenspeicherung das Risiko des Datenverlustes, ermöglicht eine leichtere Archivierung/Sicherung von Daten, unterstützt Anwender mit zielgerichtetem Support, hilft bei der Vermeidung von Datendiebstahl, verhindert die Installation produktivitätshemmender Software (z. B. Spiele). Über 2X ThinClientServer 2X ThinClientServer ist eine umfassende Lösung zur zentralen Bereitstellung, Konfiguration und Verwaltung von Thin-Clients und Verbindungseinstellungen. Per 2X ThinClientOS werden als Thin-Client eingesetzte PCs und Thin-Client-Hardware aller Hersteller unterstützt. Thin-Client- Einstellungen (RDP/ICA/NX), Bildschirmgröße, Art des Terminal-Servers (Windows/Citrix/Linux usw.) lassen sich zentral per Benutzer, Gruppe oder Abteilung (Active Directory/LDAP) kontrollieren. Weitere Informationen stehen zur Verfügung unter

6 Server-basiertes Computing (SBC) 6 Über 2X 2X Software Ltd 2X ist ein junges, aufstrebendes Software-Unternehmen und entwickelt Lösungen für Server-basiertes Computing, das sich einer immer größeren Beliebtheit erfreut. Prognosen zufolge wird der Markt für Thin-Clients bis zum Jahr 2008 jährlich um 22,8 % wachsen (Quelle: IDC). Allein bis zum Jahr 2007 wird der Jahresabsatz von Thin-Clients von derzeit 1,5 Millionen Geräten auf 3,4 Millionen Geräte steigen. Zum Produkt-Portfolio des Unternehmens zählen eine Terminal-Server- und ein Thin-Client- Server-Lösung. Beide Produkte werden unter dem Open-Source-Betriebssystem Linux eingesetzt. 2X befindet sich in privater Hand. Das Management-Team des Unternehmens besteht aus Branchenprofis, die ein über viele Jahre aufgebautes Know-how in der Entwicklung und dem Vertrieb von Netzwerk-Infrastruktur-Lösungen vorweisen können. 2X ist Partner von Novell, RedHat und IBM (ISV) und befindet sich in privater Hand X Software Ltd. Alle Rechte vorbehalten. Die in diesem Dokument enthaltenen Informationen geben die Meinung von 2X zum Zeitpunkt der Veröffentlichung wieder. Da 2X sich veränderten Marktbedingungen anpassen muss, sind diese Ausführungen nicht als verpflichtende Zusage von 2X zu werten; 2X übernimmt zudem keine Garantie für die Genauigkeit der in diesem Dokument präsentierten Informationen nach dem Zeitpunkt seiner Veröffentlichung. Die Angaben in diesem White Paper dienen nur der allgemeinen Information. 2X GIBT MIT DIESEM DOKUMENT KEINE ZUSAGEN, WEDER AUSDRÜCKLICH NOCH STILLSCHWEIGEND. 2X, 2X ThinClientServer und 2X TerminalServer sowie ihre Produkt-Logos sind eingetragenen Marken oder Marken von 2X Software Ltd. in den USA und/oder anderen Ländern. Alle in diesem Dokument genannten Produkte und Firmennamen können Marken ihrer jeweiligen Inhaber sein.

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