Der Wert von nicht-invasiven pränatalen Tests (NIPT) Ein Zusatz zum Handbuch für Genetikberater

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1 Der Wert von nicht-invasiven pränatalen Tests (NIPT) Ein Zusatz zum Handbuch für Genetikberater

2 NIPTs verwenden zellfreie DNA. Blutprobe von der Mutter Mütterliche cfdna Fötale cfdna

3 NIPTs verwenden zellfreie DNA. Die Blutprobe der Mutter enthält eine Mischung aus mütterlicher und fötaler cfdna. Sowohl die mütterlichen als auch die fötalen Fragmente werden bei NIPT gezählt und analysiert. Aneuploidien werden nachgewiesen, indem man die Menge des Chromosomenmaterials mit einer Reihe von Referenzchromosomen vergleicht.

4 MPS ein tiefergehender Ansatz zur Sequenzierung. Mütterliche und fötale cfdna Ausrichtung und Zählung Nicht betroffene Schwangerschaft Betroffene Schwangerschaft cfdna sequenziert durch Massively Parallel Sequencing (MPS)

5 MPS ein tiefergehender Ansatz zur Sequenzierung. Mütterliche Blutproben enthalten eine Mischung aus mütterlicher und fötaler cfdna. MPS, oder Massively Parallel Sequencing, analysiert cfdna-fragmente von einer Blutprobe der Mutter. Die Sequenzen werden nach Genomen ausgerichtet um die ursprünglichen Chromosomen der Fragmente zu identifizieren. Aneuploidien werden nachgewiesen, indem man die Menge des Chromosomenmaterials für ein bestimmtes Chromosom aus einer Patientenprobe mit einer Reihe von Referenzchromosomen vergleicht.

6 Nachweis von fötalen Chromosomenanomalien. Chromosomen Trisomie oder Trisomie XX-weiblich XY-männlich Trisomie 21

7 Nachweis von fötalen Chromosomenanomalien. Der verifi -Pränataltest weist Trisomie 21, 18 und 13 nach, sowohl bei Einzel- als auch bei Zwillingsschwangerschaften.

8 Nachweis von Anomalien bei Geschlechtschromosomen. Chromosomen oder XX-weiblich XY-männlich XXX Monosomie X XXY XYY

9 Nachweis von Anomalien bei Geschlechtschromosomen. Bei Einlingsschwangerschaften können Aneuploidien bei den Geschlechtschromosomen nachgewiesen werden. Dieser Test ist optional, basierend auf der Präferenz der Patientin und des Arztes. Nachgewiesene Aneuploidien bei Geschlechtschromosomen umfassen 45,X, 47,XXX, 47,XXY, 47,XYY. Bei Zwillingsschwangerschaften wird das Vorhandensein oder die Abwesenheit von Y nachgewiesen. Dieser Test ist optional, basierend auf der Präferenz der Patientin und des Arztes.

10 Wie der verifi-test angezeigt wird. Ergebnisse Aneuploidie nachgewiesen Verdacht auf Aneuploidie Keine Aneuploidie nachgewiesen

11 Testergebnisse. Für die Autosomen gibt es drei mögliche Resultate: Aneuploidie nachgewiesen, Verdacht auf Aneuploidie (Grenzwert), keine Aneuploidie nachgewiesen Es gibt zwei mögliche Resultate bei der Analyse von Geschlechtschromosomen bei Einlingen: Aneuploidie nachgewiesen und keine Aneuploidie nachgewiesen Wenn keine Aneuploidie nachgewiesen wird, wird das Geschlecht des Fötus angezeigt. Bei Zwillingsschwangerschaften wird das Vorhandensein oder Fehlen von Y angezeigt. Denjenigen Patientinnen, die als Resultat eine nachgewiesene Aneuploidie oder Verdacht auf Aneuploidie erhalten, sollte ein Nachbeobachtungsgespräch der Resultate und Möglichkeiten von invasiven Tests (CZB oder Amniozentese) zur Bestätigung angeboten werden.

12 Typische pränatale Testsequenz. Patientin wählt pränatalen Test NEIN JA Serumuntersuchung Diagnostisch NIPT (nicht-invasiv) CZB/Amniozentese (invasiv) JA Ist das Resultat der Serumuntersuchung positiv? NEIN Lautet das verifi-testergebnis nachgewiesene Aneuploidie oder Verdacht auf Aneuploidie? NEIN JA Fahren Sie gemäß Ihrem Praxisprotokoll mit der Behandlung der Schwangerschaft fort. Fahren Sie gemäß Ihrem Praxisprotokoll mit der Behandlung der Schwangerschaft fort. Fahren Sie gemäß Ihrem Praxisprotokoll mit der Behandlung der Schwangerschaft fort.

13 Typische pränatale Testsequenz. Erwägungen zur Beratung vor dem Test Der Aneuploidie-Test sollte auf einer fundierten Entscheidung beruhen. Der verifi-pränataltest testet auf Aneuploidien der Chromosomen 21, 18 und 13. Das Testen auf Geschlechtschromosomen ist optional. Jedes Testangebot sollte auf klinischen Zusammenhängen basieren. CZB und Amniozentese bleiben für alle schwangeren Frauen weiterhin eine Option. Erwägungen zur Beratung nach dem Test Es gibt 3 mögliche Resultate für jedes getestete Chromosom. Keine Aneuploidie nachgewiesen Das Resultat ist beruhigend, garantiert aber keine nicht betroffene Schwangerschaft. Verdacht auf Aneuploidie/ Grenzwert Dieses Resultat legt eine Aneuploidie nahe. Es besteht die geringe Möglichkeit, dass die Resultate nicht die Chromosomen des Fötus widerspiegeln, sondern Veränderungen an der Plazenta oder an der Patientin. Aneuploidie nachgewiesen Das Resultat bestätigt eine Aneuploidie. Es besteht die geringe Möglichkeit, dass die Resultate nicht die Chromosomen des Fötus widerspiegeln, sondern Veränderungen an der Plazenta oder an der Patientin. Bei den Resultaten Verdacht auf und bestätigte Aneuploidie wird eine genetische Beratung und CZB/ Amniozentese empfohlen. Die Untersuchung auf offenen Neuralrohrdefekte gehört nicht zu den NIPT-Tests und sollte separat angeboten werden. Alle Resultate sollten im Zusammenhang mit der klinischen, medizinischen und familiären Anamnese betrachtet werden.

14 NIPT-Profil: der verifi-test in Zahlen. 1Ampulle Blut 0.1% niedrigste Fehlerrate Ab der 10 Woche der Schwangerschaft Testet die 3 am häufigsten vorkommenden autosomalen Aneuploidien und zusätzliche Aneuploidien der Geschlechtschromosomen Die Resultate liegen in Werktagen vor2-4 Von unschätzbarem Wert die Gewissheit

15 Worin unterscheidet sich der verifi-pränataltest von anderen Tests? Der verifi-test ist ein einfacher Bluttest, der in der Praxis durchgeführt wird - es wird nur ein Röhrchen Blut benötigt. Er kann ab der 10. Schwangerschaftswoche durchgeführt werden. Er testet auf Trisomie 21, 18 und 13 und optional auch auf Aneuploidien der Geschlechtschromosomen (Monosomie X, XXX, XXY, XYY). Die Resultate des Tests liegen gewöhnlich 2 4 Werktage nach Erhalt der Probe vor. Unter den NIPTs verfügt er über die niedrigste Fehlerrate (0,1%). Daher kann der verifi-test über die häufigsten Chromosomenanomalien verlässliche Daten liefern.

16 Was ist Mosaizismus? Zellteilung Mosaikgewebe Normale Zellen Zellen mit genetischer Veränderung

17 Was ist Mosaizismus? Mosaizismus ist ein biologisches Phänomen, das sich aus dem Vorhandensein von Zellen mit unterschiedlicher genetischer Zusammensetzung in derselben Person ergibt. Dies tritt üblicherweise während der mitotischen Zellteilung auf. Mosaizismus kann die zu Grunde liegende biologische Ursache für widersprüchliche NIPT-Resultate sein.

18 Arten des Mosaizismus. Disomie Trisomie Allgemeiner Mosaizismus Begrenzter plazentaler Mosaizismus (CPM) Fötaler Mosaizismus

19 Arten des Mosaizismus. Es gibt drei Arten von Mosaizismus: Allgemeiner Mosaizismus Vorhandensein von zwei oder mehreren karyotypisch unterschiedlichen Zelllinien in der Plazenta und im Fötus. Bei Fällen von allgemeinem Mosaizismus besteht die Möglichkeit eines falschen positiven oder falschen negativen NIPT-Resultats, je nach Ursprung der cfdna. Begrenzter plazentaler Mosaizismus Vorhandensein von zwei oder mehreren karyotypisch unterschiedlichen Zelllinien, die auf die Plazenta begrenzt sind und nicht im Fötus vorliegen. Bei Fällen von begrenztem plazentalem Mosaizismus besteht die Möglichkeit eines falschen positiven NIPT-Resultats. Fötaler Mosaizismus Vorhandensein von zwei oder mehreren karyotypisch unterschiedlichen Zelllinien, die im Fötus vorliegen aber nicht in der Plazenta. Bei Fällen von fötalem Mosaizismus besteht die Möglichkeit eines falschen negativen NIPT-Resultats.

20 Begrenzter plazentaler Mosaizismus. Normale Chorionzottenstruktur Für Chorionzottenbiopsie (CZB) verwendete Laborverfahren Zytotrophoblastische Zellsäulen CZB Synzytiotrophoblast Mesenchymaler Kern Zytotrophoblast Mesenchymaler Kern Zytotrophoblastische Suspension Zottenkultur Direkte Präparation

21 Begrenzter plazentaler Mosaizismus (CPM). Begrenzter plazentaler Mosaizismus (CPM) ist definiert als das Vorhandensein von zwei oder mehreren karyotypisch unterschiedlichen Zelllinien, die auf die Plazenta begrenzt sind und nicht im Fötus vorliegen. Die cfdna, die bei NIPT analysiert wird, geht aus den Zytotrophoblasten hervor; daher ist ein NIPT-Resultat dem Resultat einer CZB-Direktpräparation sehr ähnlich. Typ 1 CPM Mosaizismus ist auf die trophoblastischen Zellen begrenzt. Typ 2 CPM Mosaizismus ist begrenzt auf die Zellen des Chorionzottenstromas. Typ 3 CPM Mosaizismus liegt in beiden vor: trophoblastischen Zellen und Stromazellen. Typ 1 und Typ 3 CPM könnten falsche positive NIPT-Resultate ergeben Illumina, Inc. Alle Rechte vorbehalten. Illumina und verifi sind Handelsmarken von Illumina, Inc. und/oder seiner Tochtergesellschaft(en) in den USA und/oder in anderen Ländern. INTL_PRESENTATION-0040 Rev C

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