Warum das Ganze? Warum das Ganze? Einleitung. Gefährdungsbeurteilung. Fragen. Grundlagen

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1 Einleitung Warum das Ganze? Feuerwehrleute: Gefahren für Gesundheit und Leben Verantwortung für Sicherheit und Gesundheitsschutz: (Ober)Bürgermeister Bestmöglicher Schutz vor Gefahren Welche Maßnahmen sind - notwendig -sinnvoll - wirklich wirksam? Warum das Ganze? Gefährdungsbeurteilung Weg von starren Vorgaben hin zu abstrakten Schutzzielen Vorteil: praxisgerechte und individuelle Maßnahmen Hilfsmittel: Gefährdungsbeurteilung für Feuerwehrangehörige: Sicherheit und Gesundheitsschutz für Entscheidungsträger: Verantwortung nicht neu im modernen Arbeitsschutz zunehmend höheren Stellenwert keine starren Vorgabe, sondern vernünftiges Denken soll Handeln leiten Grundlagen Fragen Unfallverhütungsvorschriften - Grundsätze der Prävention - Unfallverhütungsvorschrift Feuerwehr GUV-Regeln GUV-Informationen richten sich an Unternehmer: Bürgermeister delegiert an Kommandant Welche Inhalte des Regelwerkes sind zwingend einzuhalten? Welche Regelungen haben empfehlenden Charakter? Darf von Empfehlungen abgewichen werden? Welche möglichen Konsequenzen ergeben sich?

2 UVV Feuerwehr UVV Feuerwehr GUV-Regeln GUV-Informationen GUV-Informationen GUV-G

3 Prüfgrunds fgrundsätze, z.b. Steckleiter Warum Gefährdungsbeurteilung? Arbeitsschutzgesetz von > z.b. hauptamtliche Gerätewarte UVV Grundsätze der Prävention -> Freiwillige Feuerwehren Gleichwertige Maßnahmen Gefährdungsbeurteilung im Einsatz entsprechen Zielen und Grundsätzen einer vollständigen Gefährdungsbeurteilung Feuerwehrdienstvorschriften Regelwerk des Bayerisches Gemeindeunfallversicherungsverbandes - Durchführungsanweisungen UVV - GUV-Regeln - GUV-Informationen vielfältige Einsatzsituationen spontane Entscheidungen der Führungskräfte FwDV 100 Führung und Leitung im Einsatz - Führungsvorgang: Lage, Beurteilung, Entschluss, Befehl - entspricht Gefährdungsbeurteilung Wann Gefährdungsbeurteilung? Wann Gefährdungsbeurteilung? Nicht erforderlich, wenn eingehalten werden: -FwDV - Durchführungsanweisungen UVV Feuerwehren - GUV-Regeln - GUV-Informationen Erforderlich, wenn: keine FwDV bestehen abgewichen wird technische Arbeitsmittel beschafft oder umgerüstet werden neue Arbeitsstoffe eingesetzt werden Einsatzgeschehen ändert sich Unfälle, Beinaheunfälle, arbeitsbedingte Erkrankungen treten auf

4 Wann Gefährdungsbeurteilung? Wer ist verantwortlich? Einrichtungen neu oder werden umgebaut Hinweise auf gefährliche Situationen von Behörden, Verbänden, UVV-Trägern zusätzliche Aufgaben werden freiwillig übernommen Verantwortlich? Schritte Gefährdungsbeurteilung Kommune Oberbürgermeisterin Kommandant muss Anlässe melden Kommandant und evtl. weiteres Fachpersonal hinzuziehen Schritt 1: Ermitteln der Gefährdung Schritt 2: Risikobeurteilung Schritt 3: Ableiten von Schutzzielen Schritt 4: Maßnahmen auswählen, umsetzen und auf Wirksamkeit überprüfen Schritt 5: Dokumentation Schritt 6: Unterweisen auf Basis der Gefährdungsbeurteilung Schritt 7: Regelmäßig überprüfen Schritt 1: Ermitteln der Gefährdung Gefährdungen - Beispiele

5 Schritt 2: Risiko beurteilen Eintrittswahrscheinlichkeit Risiko = Wahrscheinlichkeit (W) x Folgen (F) Folgen Risiko abschätzen Handlungsbedarf Schritt 3: Ableiten von Schutzzielen beschreiben keine Maßnahmen legen Soll-Zustand fest kann aus Vorschriften- und Regelwerk entnommen werden, z.b. Grenzwerte Vor Maßnahmen ist es wichtig das Schutzziel zu definieren

6 Schritt 4: Maßnahmen akzeptiertes Risiko auswählen umsetzen auf Wirksamkeit prüfen geeignete Maßnahmen Schritt 5: Dokumentation Gefährdungsbeurteilung und Maßnahmen sowie Ergebnis der Überprüfung sind zu dokumentieren Rechtssicherheit für Träger und Führungskräfte Im Schadensfall: Beleg, dass Pflicht zur Gefährdungsabschätzung nachgekommen wurde freie Form der Dokumentation Schritt 6: Unterweisen Schritt 7: Regelmäß äßig überprüfen zur Umsetzung und zum Leben der Maßnahmen: Unterweisung der Feuerwehrleute Theorie + Übung in der Praxis erfüllt Forderung aus 15 UVV Feuerwehr Gefährdungsbeurteilung berücksichtigt den Ist-Zustand zum Zeitpunkt der Ermittlung Zustand kann sich verändern regelmäßige Überprüfung Aktualisierung gleichzeitig Kontrolle, ob Umsetzung erfolgt

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