Gefahrenabwehr bei einem Stromausfall - Planungen der Landeshauptstadt Hannover. BrD Dipl.-Chem. Andreas Henke BrOAR Manfred Kariger

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1 Gefahrenabwehr bei einem Stromausfall - Planungen der Landeshauptstadt Hannover BrD Dipl.-Chem. Andreas Henke BrOAR Manfred Kariger

2 Planungen der Landeshauptstadt Hannover Stromnetzinfrastruktur Stromausfall am Erkenntnisse Maßnahmen Einsatzplan Kritische Infrastrukturen Aktuelle Handlungsfelder

3 Schema Strominfrastruktur in Hannover Verteilernetzbetreiber - enercity Netzgesellschaft 33 Teilnetze MW pro Teilnetz

4 Stromausfall am Defekt einer Netzkupplung Ausfall eines Blocks Aufbau: (n-1) - Kriterium

5 Auswirkungen des Stromausfalls

6 Auswirkungen des Stromausfalls Mittwoch, , Uhrzeit Uhr betroffene Menschen (Stadtgebiet, Region Hannover) U.a. zwei Großbetriebe (VW, Continental) betroffen Flughafen Hannover-Langenhagen betroffen Verkehrsbetriebe betroffen Ausfall aller Wasserwerke und Druckerhöhungsstationen Ausfall aller Fernwärmeerzeuger keine Wärmeversorgung

7 Erkenntnisse Der vollständige Stromausfall war sehr kurz (3,2 Stunden) Jahreszeit und Wetter günstig 785 Notrufe (90 % Nachfragen) 75 Einsätze (u.a. 45 BMA, 9 Aufzüge, 1 Alarmstufe 2) 8 Versorgungseinsätze in Alten- und Pflegeheimen Erstmaßnahmen: Nicht kleckern sondern klotzen! Vorbereitende Maßnahmen zwingend erforderlich

8 Maßnahmen Baulich: Nachrüstung aller Feuerwehrhäuser mit externer Einspeisung Technisch: Beschaffung von (zunächst) 8 mobilen Aggregaten (40 kva) Beschaffung von 1 Aggregat 400 kva (AB-Notrom) Organisatorisch: Erstellung Sonderplan Kritische Infrastruktur

9 Einteilung Kritische Infrastrukturen 9

10 Einteilung Kritische Infrastrukturen 10

11 Struktur 11

12 Struktur Teilkomponente Handbuch 12

13 Teilkomponente Handbuch - Zweck Aneignung von Grundwissen Funktionen und Zusammenhänge der Sektoren, Teilsektoren und Systeme Grundsätzliche Abläufe Konzepte zur Schadensbewältigung Verantwortlichkeiten und Zuständigkeiten Nachschlagewerk im Einsatzfall 13

14 Ermittlung Ausfallwahrscheinlichkeit Sektor/Teilsektor 14

15 Ermittlung Ausfallwahrscheinlichkeit Sektor/Teilsektor 15

16 Maßnahmenkompendium 16

17 Maßnahmenkompendium Schnellübersicht über einzuleitenden Maßnahmen in den ersten 24 Stunden nach einem Stromausfall 17

18 Maßnahmenkompendium 18

19 Back-Up-Ordner 19

20 Geografisches Informationssystem - GeoAs 20

21 Einsatzplan Kritische Infrastrukturen Geografisches Informationssystem - GeoAs Auswahl Beispiel: Sektor: Versorgung System: - Krankenhäuser - Altenpflege 21

22 Einsatzplan Kritische Infrastrukturen Geografisches Informationssystem - GeoAs Auswertung der Systeme/Einrichtungen in einem Gebiet 22

23 Geografisches Informationssystem - GeoAs 23

24 Ausdrucke 24

25 Ausdrucke 25

26 Erkannte Schwachstellen Weitere Maßnahmenumsetzungen Betriebsstoffkonzeption Trinkwassernotversorgung/Notbrunnen Personalheranführung Bevölkerungsanlaufpunkte Wasser- /Abwasserthematik Lebensmittelversorgung Liegenschaftssicherung 26

27 Betriebsstoffkonzeption Einführung System TankNotStrom 1. Ausbaustufe Basismodul für Feuerwehr Hannover 2. Ausbaustufe Akteure der LHH (Krankenhäuser, etc.) Beschaffung Transportfahrzeug für Betriebsstoffe Notstromeinspeisung am ausgewählten Tanklager Rahmenbedingungen zur Entnahme der Betriebsstoffe Betriebsstoffverteilung System TankNotStrom 27

28 Der Zufall begünstigt den, der vorbereitet ist Louis Pasteur, Mikrobiologe ( ) 28

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