Wetterkarten lesen und verstehen

Save this PDF as:
 WORD  PNG  TXT  JPG

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Wetterkarten lesen und verstehen"

Transkript

1 Wetterkarten lesen und verstehen

2 Unterscheidung der Wetterkarten Analysekarten Prognosekarten Bodenkarten Höhenkarten Flugwetterseminare Bayern GbR

3 Wichtige Elemente in den Wetterkarten Hochdruckgebiete Tiefdruckgebiete Warmfront Kaltfront Okklusion Konvergenzlinien Flugwetterseminare Bayern GbR

4 Bodenanalyse

5 Höhenanalyse

6 Höhenvorhersage

7 Wie erkenne ich die Entwicklung? Bodenprognose mit Fronten +12 bis +60 h alle 12 Stunden mit Frontenanalyse Danach alle 24 Stunden Zusätzlich: Wetter und Bewölkung Alternativ: Wetter und Temperatur

8

9

10

11 Umschalten geht auch durch direktes anwählen

12 VT: Valid Time, hier Montag, 23. Januar 12 UTC ICON: Globales Modell des DWD UTC: Start der Modellrechnung +84 h: Karte ist 84 Stunden nach Start der Modellrechnung gültig

13 Isohypsen: Linien gleichen Geopotentials

14 Hochdruckgebiet Ist gekennzeichnet durch höheren Druck als in der umgebenden Luftmasse Luft strömt im Uhrzeigersinn um das Hochzentrum Im Hochdruckgebiet findet großräumiges Absinken statt Luftmasse erwärmt sich Flugwetterseminare Bayern GbR

15

16 Dynamisches Hochdruckgebiet Am Boden als (mindestens eine) abgeschlossene Isobare erkennbar In der Höhe in Verlagerungsrichtung hinter oder genau über dem Bodenhoch ebenfalls hohes Potential Verlagert sich mit der Höhenströmung Flugwetterseminare Bayern GbR

17 Copyright: Karl-Heinz Hack

18 Horizontale Strömung im Vergleich mit Konvergenz und Divergenz Flugwetterseminare Bayern GbR

19 Durch das kräftige Hochdruckgebiet über Mitteleuropa werden Fronten und Wolken um das Hochdruckgebiet herum geführt. Flugwetterseminare Bayern GbR

20 Copyright: Karl-Heinz Hack

21 Tiefdruckgebiete Sind durch tieferen Luftdruck als in der Umgebung gekennzeichnet Luftmasse strömt gegen den Uhrzeigersinn um den Tiefkern Im Tiefdruckgebiet findet großräumige Hebung statt Luftmasse kühlt sich ab Flugwetterseminare Bayern GbR

22 Unterscheidung von Tiefdruckgebieten Dynamisches Tief Hitzetief Flugwetterseminare Bayern GbR

23 Dynamisches Tief Am Boden durch (mindestens eine) abgeschlossene Isobare erkennbar In der in Verlagerungsrichtung dahinter oder darüber ebenfalls tiefes Potential Verlagert sich mit der Höhenströmung Weist Fronten auf Flugwetterseminare Bayern GbR

24 Copyright: Karl-Heinz Hack

25 Strichliert: Isothermen Höhentrog HINTER dem Bodentief! Blau: Höhenströmung Schwarz: Isobaren Zugrichtung Flugwetterseminare Bayern GbR

26 Horizontale Strömung im Vergleich mit Konvergenz und Divergenz Flugwetterseminare Bayern GbR

27

28 Hitzetief Heiße Luft hat eine geringere Dichte als kalte Luft Über erhitzten Landmassen entstehen im Sommer flache heiße Luftpolster die einen tieferen Druck als die Umgebung aufweisen Sind in der Höhe nicht nachweisbar frontenlos Keine Verlagerung Flugwetterseminare Bayern GbR

29 Entstehung der Fronten Grundlage ist die Temperaturverteilung der Erde: Pole: kalt Äquator: warm Ausgleichsströmung vom Äquator zum Pol Flugwetterseminare Bayern GbR

30 Allgemeine Zirkulation 35

31 Entstehung der Fronten Durch die Erddrehung wird diese in eine West-Ost-Strömung umgewandelt Ab einem Temperaturgradienten von 7 K/1000 km beginnt die Strömung zu mäandrieren Es entstehen Warmluft- und Kaltluftvorstöße nach Nord bzw. Süd Flugwetterseminare Bayern GbR

32 Copyright: Karl-Heinz Hack Flugwetterseminare Bayern GbR

33 Flugwetterseminare Bayern GbR

34 Schnitt entlang einer Front Copyright: Karl-Heinz Hack Flugwetterseminare Bayern GbR

35 Entstehung von Fronten Front: Trennfläche zwischen warmer und kalter Luft Luft rückseitig der Front wärmer: Warmfront Luft rückseitig einer Front kälter: Kaltfront Flugwetterseminare Bayern GbR

36 Okklusionspunkt Warmfront Okklusionsspirale Flugwetterseminare Bayern GbR Kaltfront

37 Flugwetterseminare Bayern GbR Copyright: Karl-Heinz Hack

38 Schema einer Warmfront Copyright: Karl-Heinz Hack

39

40 Copyright: Karl-Heinz Hack

41 Schema einer Kaltfront Copyright: Karl-Heinz Hack

42 Copyright: Karl-Heinz Hack

43 Frontmerkmale Windsprung: Südwest auf West: Warmfront West auf Nordwest: Kaltfront Rasche Zu-/Abnahme von Taupunkt Temperatur Flugwetterseminare Bayern GbR

44 Okklusion Entsteht, wenn die Kaltfront die Warmfront einholt Die Warmluft wird hochgehoben und tritt am Boden meist nicht mehr in Erscheinung Der Temperaturkontrast der beiden Luftmassen ist sehr gering Flugwetterseminare Bayern GbR

45 Okklusion Rückseitenkaltluft ist kälter als die Vorderseitenkaltluft Flugwetterseminare Bayern GbR

46 Okklusion Flugwetterseminare Bayern GbR Copyright: Karl-Heinz Hack

47 Entwicklung einer Front Copyright: Karl-Heinz Hack

48 Copyright: Karl-Heinz Hack

49 Copyright: Karl-Heinz Hack

50 Copyright: Karl-Heinz Hack

51 Copyright: Karl-Heinz Hack

52 Copyright: Karl-Heinz Hack

53 Copyright: Karl-Heinz Hack

54 Copyright: Karl-Heinz Hack

55 Copyright: Karl-Heinz Hack

56 Ist KEINE Front Konvergenzlinie Es findet KEIN Luftmassenwechsel statt Tritt sowohl vorderseitig als auch rückseitig einer Kaltfront auf Wird in der Wetterkarte entweder als durchgezogene Linie oder als Tannenzweig dargestellt Flugwetterseminare Bayern GbR

57 Konvergenzlinie Gekennzeichnet durch einen zyklonalen Windsprung am Boden, z.b. der Wind dreht von Süd auf West z.b. sich auflösendes Hitzetief, Föhnzusammenbruch Unterstützung durch Höhentröge Am häufigsten im Sommer, dann unter Umständen mit schweren Gewittern verbunden Nachfolgende Kaltfront dann meist nur noch schwach ausgeprägt Flugwetterseminare Bayern GbR

58 Flugwetterseminare Bayern GbR Copyright: Karl-Heinz Hack

59 Flugwetterseminare Bayern GbR

60 Flugwetterseminare Bayern GbR

61 archive&bo_hour_range=14&lang=de&bo_oldmap=6&bo_oldani=1& bo_map=6&bo_year=2014&bo_month=6&bo_day=10&bo_hour_fro m=6&bo_hour_range=20&bo_animation=1#bo_arch_strikes_maps_fo rm Flugwetterseminare Bayern GbR

Einführung in die Meteorologie (met210) - Teil VII: Synoptik

Einführung in die Meteorologie (met210) - Teil VII: Synoptik Einführung in die Meteorologie (met210) - Teil VII: Synoptik Clemens Simmer VII Synoptische Meteorologie Synoptik ist die Zusammenschau der Wettervorgänge in Raum und Zeit mit dem Ziel der Wetteranalyse

Mehr

Einführung in die Meteorologie (met210) - Teil VII: Synoptik

Einführung in die Meteorologie (met210) - Teil VII: Synoptik Einführung in die Meteorologie (met210) - Teil VII: Synoptik Clemens Simmer V.1 Allgemeines zur Synoptik 1. Definition und Grundlagen Definition wissenschaftliche und technische Grundlagen Geschichte 2.

Mehr

Meteorologische Drucksysteme und Zirkulation

Meteorologische Drucksysteme und Zirkulation Meteorologische Drucksysteme und Zirkulation Drucksysteme und Zirkulation Die Sonne Motor der Wetterküche Entstehung der Jahreszeiten grossräumige (globale) Zirkulation ohne Erdrotation mit Erdrotation

Mehr

Bodenanalysen. Inhalt

Bodenanalysen. Inhalt Bodenanalysen Inhalt 1. Motivation... 2 2. Allgemeine Informationen... 2 3. Erläuterungen zum Inhalt und Interpretationshinweise... 3 3.1 Legenden... 3 3.2 Druckzentren... 3 3.3 Isobaren... 4 3.4 Fronten...

Mehr

Jet Stream. und sein Einfluss auf die Synoptische Wetterlage in den mittleren Breiten

Jet Stream. und sein Einfluss auf die Synoptische Wetterlage in den mittleren Breiten Jet Stream und sein Einfluss auf die Synoptische Wetterlage in den mittleren Breiten Diane Waldbillig Klimamodelle SS 2015 Definition laut WMO: starker, schmaler Luftstrom, der entlang einer quasihorizontalen

Mehr

Die Atmosphäre der Erde (4)

Die Atmosphäre der Erde (4) Die Atmosphäre der Erde (4) Großräumiges planetares Zirkulationssystem Die Luftmassen sind angetrieben durch die Sonnenenergie in ständiger Bewegung. Diese Bewegung gehorcht dabei global einigen grundlegenden

Mehr

Wettersysteme HS 2012

Wettersysteme HS 2012 Wettersysteme HS 2012 Fallstudie zur extratropischen Zyklogenese (aus Wallace and Hobbs, Atmospheric Science, Kapitel 8) 3. Oktober 2012 1. Überblick - Bestimmung der Struktur und Dynamik von Wettersystemen

Mehr

Inhalt. Wetterkarten verstehen

Inhalt. Wetterkarten verstehen Inhalt 1. Wetterkarten a) Bodenwetterkarten und Wetterkartensymbole b) Höhenwetterkarten 2. Auswerten einer Bodenwetterkarte 3. Beispiel: Arbeit mit Wetterkarten Wie beeinflusst der Jetztzeit unser Wetter?

Mehr

Wetterkarten Wetterkarten a) Bodenwetterkarten und Wetterkartensymbole b) Höhenwetterkarten Auswerten einer Bodenwetterkarte

Wetterkarten Wetterkarten a) Bodenwetterkarten und Wetterkartensymbole b) Höhenwetterkarten Auswerten einer Bodenwetterkarte Wetterkarten 1. Wetterkarten a) Bodenwetterkarten und Wetterkartensymbole b) Höhenwetterkarten 2. Auswerten einer Bodenwetterkarte 3. Beispiel: Arbeit mit Wetterkarten Wie beeinflusst der Jetztzeit unser

Mehr

Wetter. YC Bregenz, Christoph Zingerle Arnold Tschofen

Wetter. YC Bregenz, Christoph Zingerle Arnold Tschofen Wetter YC Bregenz, 30.5.2013 Christoph Zingerle Arnold Tschofen Inhalt Elementare Wetterabläufe Fronten, Wind Warnungen, Gewitter Aufbau der Atmosphäre Die Atmosphäre (Lufthülle) besteht aus mehreren Gasen:

Mehr

Einführung in die Meteorologie (met210) - Teil VII: Synoptik

Einführung in die Meteorologie (met210) - Teil VII: Synoptik Einführung in die Meteorologie (met210) - Teil VII: Synoptik Clemens Simmer VII Synoptische Meteorologie Synoptik ist die Zusammenschau der Wettervorgänge in Raum und Zeit mit dem Ziel der Wetteranalyse

Mehr

- Globale Tief- u. Hochdruckverteilung. - Wolken / Trog / Wetterregeln. - Tiefentwicklung / Fronten. -Orkane. Wetterprognose an Bord

- Globale Tief- u. Hochdruckverteilung. - Wolken / Trog / Wetterregeln. - Tiefentwicklung / Fronten. -Orkane. Wetterprognose an Bord - Globale Tief- u. Hochdruckverteilung - Tiefentwicklung / Fronten -Orkane - Wolken / Trog / Wetterregeln Globale Tief- u. Hochdruckverteilung - Strömung zwischen Äquator und Pol - Äquatoriale Tiefdruckrinne

Mehr

Hoch und Tief. Isobaren sind Linien gleichen Druckes. Auf einer Wetterkarte sind die Isobaren eingezeichnet.

Hoch und Tief. Isobaren sind Linien gleichen Druckes. Auf einer Wetterkarte sind die Isobaren eingezeichnet. Wetterkunde Hoch und Tief Isobaren sind Linien gleichen Druckes. Auf einer Wetterkarte sind die Isobaren eingezeichnet. Je dichter die Isobaren auf der Wetterkarte gedrängt sind, um so stärker weht der

Mehr

Einführung in die Meteorologie (met210) - Teil VII: Synoptik

Einführung in die Meteorologie (met210) - Teil VII: Synoptik Einführung in die Meteorologie (met210) - Teil VII: Synoptik Clemens Simmer VII Synoptische Meteorologie Synoptik ist die Zusammenschau der Wettervorgänge in Raum und Zeit mit dem Ziel der Wetteranalyse

Mehr

Druckunterschied und Windgeschwindigkeit

Druckunterschied und Windgeschwindigkeit Druckunterschied und Windgeschwindigkeit Stand: 03.07.2016 Jahrgangsstufen 8 Fach/Fächer Benötigtes Material Physik Atlas Kompetenzerwartungen Schülerinnen und Schüler erklären in Kontexten aus Technik

Mehr

Die Atmosphäre der Erde (8) Großwetterlagen in Mitteleuropa

Die Atmosphäre der Erde (8) Großwetterlagen in Mitteleuropa Die Atmosphäre der Erde (8) Großwetterlagen in Mitteleuropa Wetterlagen und Großwetterlagen Der Begriff Wetterlage beschreibt den Wetterzustand, wie er im Hinblick auf die wichtigsten meteorologischen

Mehr

Ein Gedankenexperiment:

Ein Gedankenexperiment: Der thermische Wind Ein Gedankenexperiment: Dazu beginnen wir mit einer Luftsäule ule. Ein Gedankenexperiment: Der Fuß der Luftsäule ule befindet sich auf der Erdoberfläche che.. Dort herrscht ein Luftdruck

Mehr

Wettersysteme HS 2012

Wettersysteme HS 2012 Wettersysteme HS 2012 Kapitel 1 Grundlegendes zur Erdatmosphäre 19. September 2012 1. Vertikaler Aufbau - Einteilung nach dem Temperaturverlauf - Einteilung in 4 Schichten: - Troposphäre - Stratosphäre

Mehr

nicht nur für Piloten

nicht nur für Piloten Meteorologie Wetterkunde, nicht nur für Piloten Dr. Helmut Albrecht, Institut für Mathematik und Informatik an der PH Ludwigsburg Inhalt Grundlagen Adiabatische Vorgänge Hoch- und Tiefdruckgebiete Fronten

Mehr

Großwetterlagen Europa (Beispiele)

Großwetterlagen Europa (Beispiele) Großwetterlagen Europa (Beispiele) 1 Wa Westlage, Mitteleuropa überwiegend antizyklonal 2 Wz Westlage, Mitteleuropa überwiegend zyklonal 3 WS Südliche Westlage 4 WW Winkelförmige Westlage 5 SWa Südwestlage,

Mehr

wir-sind-klasse.jimdo.com Exosphäre (ab ca. 600km) Thermosphäre (85 600km) Temperaturanstieg elektrisch leitende Schicht (reflektiert Rundfunkwellen)

wir-sind-klasse.jimdo.com Exosphäre (ab ca. 600km) Thermosphäre (85 600km) Temperaturanstieg elektrisch leitende Schicht (reflektiert Rundfunkwellen) untere Atmosphäre Homosphäre mittlere Atmosphäre obere Atmosphäre (Weltraum) Heterosphäre wir-sind-klasse.jimdo.com Atmosphäre Exosphäre (ab ca. 600km) keine Grenze nach oben Ungeladene Gasteilchen können

Mehr

B. Mühr. Deutscher Alpenverein Sekt. DA-Starkenburg. Theorieabend Wetterkunde Helge Kramberger 01/2009

B. Mühr. Deutscher Alpenverein Sekt. DA-Starkenburg. Theorieabend Wetterkunde Helge Kramberger 01/2009 B. Mühr 1 B. Mühr 2 B. Mühr I. Bertram 3 Reagieren Vorhersagen Verstehen 4 Zusammensetzung der Erdatmosphäre: Gase Stickstoff 78,03 % Sauerstoff 20,99 % Argon 0,93 % Kohlendioxid 0,033 % Sonstige 0,017

Mehr

Luftmassen und Fronten

Luftmassen und Fronten Einführung in die Meteorologie Teil I Luftmassen und Fronten Luftmassen und Fronten Eine Gruppe von skandinavischen Meteorlogen untersuchte Anfang der 20er Jahre das Verhalten von Teifdruckgebieten in

Mehr

Einführung in die Meteorologie Teil II

Einführung in die Meteorologie Teil II Einführung in die Meteorologie Teil II Roger K. Smith Einführung in die Meteorologie I Kinetische Gastheorie Struktur und Zusammensetzung der Atmosphäre Thermodynamik der Atmosphäre Feuchtigkeit die ützung

Mehr

Höhenvorhersagekarten für die Luftfahrt

Höhenvorhersagekarten für die Luftfahrt Höhenvorhersagekarten für die Luftfahrt Interpretationshilfen Inhalt 1. Einleitung... 1 2. Produktbeschreibung... 3 3. Meteorologische Interpretation von Höhenwetterkarten... 4 Wind... 4 Isohypsen... 5

Mehr

Kompetenzcheck Atmosphärische Prozesse KT 05/L

Kompetenzcheck Atmosphärische Prozesse KT 05/L 1. Orientierungskompetenz a) Ich kann typische Luftströmungen über Mitteleuropa auf einer Karte bestimmen. (S. 128, Atlas) Ergänze die Legende zur Karte Typische Luftströmungen über Mitteleuropa im Sommer.

Mehr

Grundkurs Geografie (Sachsen) Mündliche Prüfung / Referat Jahrgangsstufe 11 /1. Kurshalbjahr Aufgabe 1

Grundkurs Geografie (Sachsen) Mündliche Prüfung / Referat Jahrgangsstufe 11 /1. Kurshalbjahr Aufgabe 1 Grundkurs Geografie (Sachsen) Mündliche Prüfung / Referat Jahrgangsstufe 11 /1. Kurshalbjahr Aufgabe 1 Die außertropische Zirkulation Aufgaben 1. Erläutern Sie die Entstehung der außertropischen Westwinde

Mehr

A. H. Fink, V. Ermert METSYN: Synoptische Meteorologie WS 2013/ Übung

A. H. Fink, V. Ermert METSYN: Synoptische Meteorologie WS 2013/ Übung 7. Übung Für den November 2006 soll die Wetterlage zwischen dem 23.11.2006 00 UTC und 29.11.2006 12 UTC mit Hilfe von Wetterkarten aus dem Internet analysiert werden. Auf der Internetseite www.wetter3.de/archiv/

Mehr

5. Übung: Analyse einer Bodenkarte I. Nächste Übung: Donnerstag, , 14:00 MEZ. Listen Anwesenheitsliste

5. Übung: Analyse einer Bodenkarte I. Nächste Übung: Donnerstag, , 14:00 MEZ. Listen Anwesenheitsliste 5. Übung: Analyse einer Bodenkarte I Nächste Übung: Donnerstag, 21.11.2013, 14:00 MEZ Listen Anwesenheitsliste Der Lebenszyklus von Zyklonen Zyklonen sind Tiefdruckgebiete, die sich typischerweise an der

Mehr

Grundkurs Meteorologie

Grundkurs Meteorologie Daniel Naschberger www.naschi.at daniel@naschi.at 1 2 Daniel Naschberger Wohnhaft in nnsbruck aufgewachsen in der Wildschönau Meteorologie Masterstudent an der Uni nnsbruck Meine Qualifikationen DHV Ausbildungsteam

Mehr

Anhang A Abbildungen A1 bis A42 zu Fallbeispiel zur vertikalen Kopplung barokliner Wellen

Anhang A Abbildungen A1 bis A42 zu Fallbeispiel zur vertikalen Kopplung barokliner Wellen Anhang A Abbildungen A1 bis A42 zu Fallbeispiel zur vertikalen Kopplung barokliner Wellen - 61 - Abbildung A1 17.11.2004 18 UTC a) 300 hpa Hoehe in gpdm und Isotachen in Knoten (beginnend bei 80kn im Abstand

Mehr

Bild 1: Zirkulation mit Erdrotation

Bild 1: Zirkulation mit Erdrotation Drucksysteme Nachfolgend ein Auszug zum Thema Drucksysteme. Der Text stammt aus dem Buch Streckenflug leicht gemacht von Bernhard Eckey und ist unteranderem beim irl-shop.de für 39,90 erhältlich. Dieses

Mehr

DLRG LV Baden, Wulf Alex. Wetterkunde /30

DLRG LV Baden, Wulf Alex. Wetterkunde /30 DLRG LV Baden, Wulf Alex 60 min Wetterkunde 2010 1/30 Wetter, Ursachen Wetter: Zustand der Lufthülle (15 km) Luftdruck Lufttemperatur Luftfeuchte und ihre zeitlichen und örtlichen Änderungen Ursache der

Mehr

Und es regnet doch im Warmsektor!

Und es regnet doch im Warmsektor! Und es regnet doch im Warmsektor! - Eine kritische Betrachtung zum immer noch populären Zyklonenmodell der Bergener Schule Manfred Kurz Neustadt/Weinstraße Die Bergener Schule (J.Bjerknes, Solberg et al.)

Mehr

Übung 4: Potentielle Vorticity Lösung

Übung 4: Potentielle Vorticity Lösung Übung 4: Potentielle Vorticity Lösung Wettersysteme, HS 2011 1 Aufgabe Wie heisst die 2 PV Einheiten Isolinie? Nach der Definition der Dynamik ist das die Tropopause. Wie nennt man die Luft nördlich der

Mehr

KostProbe Seiten. Lesekreisel 3 Im Leseschloss Fantasia

KostProbe Seiten. Lesekreisel 3 Im Leseschloss Fantasia Deutsch Lesen Volksschule www.jugendvolk.at KostProbe Seiten Ihre KostProbe im April: Monatlich bieten wir Ihnen aus Titeln des Verlags Jugend & Volk einige Materialien an als kostenfreie Downloads! Lesekreisel

Mehr

Das Oltner Wetter im Januar 2011

Das Oltner Wetter im Januar 2011 Das Oltner Wetter im Januar 2011 Zu mild, zu trocken und zu sonnig Das neue Jahr begann im Mittelland mit trübem Hochnebelwetter Auslöser war ein Hoch, welches in den folgenden Tagen wieder zunehmend kalte

Mehr

7. Übung: Analyse von Wetterlagen I. Nächste Übung: Donnerstag, , 14:00 MEZ. Listen Anwesenheitsliste

7. Übung: Analyse von Wetterlagen I. Nächste Übung: Donnerstag, , 14:00 MEZ. Listen Anwesenheitsliste 7. Übung: Analyse von Wetterlagen I Nächste Übung: Donnerstag, 05.12.2013, 14:00 MEZ Listen Anwesenheitsliste Rossby-Wellen Die großräumigen, atmosphärischen Wellen auf der synoptischen bzw. planetarischen

Mehr

Hand-out zum Thema "Klima"

Hand-out zum Thema Klima Hand-out zum Thema "Klima" 1. Wetter oder Klima? Wetter ist, genau wie Klima, ein Sammelbegriff für meteorologische Vorgänge. Als Wetter wird der momentane (1 Stunde, 1 Tag) spürbare Zustand der Atmosphäre

Mehr

Die Ozonepisoden 2003 in Thüringen

Die Ozonepisoden 2003 in Thüringen Die Ozonepisoden 2003 in Thüringen Bodennahes Ozon im Sommer war in den vergangenen Jahren nahezu in Vergessenheit geraten. Es gab nur sehr seltene Überschreitungen des Informationsschwellenwertes von

Mehr

Theoretische Meteorologie Antje Claußnitzer

Theoretische Meteorologie Antje Claußnitzer Potentielle Vorticity Themen Orkan Lothar Orkan Kyrill PV in der Stratosphäre Orkan Lothar Besonderheiten von Orkan Lothar ungewöhnliche Entwicklung: von einem flachen Tief über dem Atlantik zu einem kleinräumigen

Mehr

Überblick über die Großwetterlagen: Zonal

Überblick über die Großwetterlagen: Zonal Überblick über die Großwetterlagen: Zonal Mit freundlicher Genehmigung von: www.gewitteron.de Einleitung: In den Jahren 1941 bis 1943 entwickelte ein Team unter der Leitung von F. Baur erstmals das System

Mehr

NORDAMERIKA und wir 2/2. Naturgeographische Gunst- und Ungunsträume

NORDAMERIKA und wir 2/2. Naturgeographische Gunst- und Ungunsträume Klasse: 10 Station 2: Thema 2: Naturgeographische Gunst- und Ungunsträume Debby, Florence, Sandy und Co. Aufgaben: 1. Werte die Informationen aus dem Text im Buch auf den Seiten 90, 91 und 95 sowie die

Mehr

ABGRENZUNG UND INHALTE DER SYNOPTISCHEN KLIMATOLOGIE WETTERLAGEN- UND ZIRKULATIONSKLASSIFIKATIONEN

ABGRENZUNG UND INHALTE DER SYNOPTISCHEN KLIMATOLOGIE WETTERLAGEN- UND ZIRKULATIONSKLASSIFIKATIONEN ABGRENZUNG UND INHALTE DER SYNOPTISCHEN KLIMATOLOGIE WETTERLAGEN- UND ZIRKULATIONSKLASSIFIKATIONEN Gliederung 1 Eigenschaften von GWL 2 Zirkulationsformen 3 Abgrenzung der verschiedenen Großwetterlagen

Mehr

8 Polarfronttheorie. 8 Polarfronttheorie

8 Polarfronttheorie. 8 Polarfronttheorie Polarfronttheorie Polarfronttheorie... -1.1 Tiefentwicklung innerhalb der Westwindzone (Zyklogenese)... -2.2 Die Ideal-Zyklone... -5.3 Die Phasen der Tiefentwicklung... -6.4...Einige Begriffsbestimmungen...

Mehr

Luftmassen und Fronten

Luftmassen und Fronten Einführung in die Meteorologie Teil I Luftmassen und Fronten Luftmassen und Fronten Eine Gruppe von skandinavischen Meteorologen untersuchte Anfang der 20er Jahre das Verhalten von Tiefdruckgebieten in

Mehr

Die Allgemeine Zirkulation

Die Allgemeine Zirkulation Kapitel 12 Die Allgemeine Zirkulation warm kalt Die atmosphärischen Luftbewegungen werden durch die ungleiche Verteilung der diabatischen Erwärmung in der Atmosphäre verursacht Es treten sowohl horizontale

Mehr

15. UNTERRICHTSTUNDE: EVALUATION

15. UNTERRICHTSTUNDE: EVALUATION THEMA: USA 15. UNTERRICHTSTUNDE 169 15. UNTERRICHTSTUNDE: Ziel: Evaluation ARBEITSBLÄTTER 15. UNTERRICHTSTUNDE > ARBEITSBLATT: THEMA: USA 15. UNTERRICHTSTUNDE 170 Name und Vorname Klasse: Datum 1. Übung:

Mehr

f u G = g φ y f v G = g φ x

f u G = g φ y f v G = g φ x Aufgabe 1: In der folgenden Abbildung ist die geopotentielle Höhe auf 500 hpa und 400 hpa eingezeichnet. In erster Näherung ist der Wind gegeben durch die geostrophische Näherung, die aus dem Kräftegleichgewicht

Mehr

Das Oltner Wetter im Februar 2010

Das Oltner Wetter im Februar 2010 Das Oltner Wetter im Februar 2010 Winterlich mit Hauch von Frühling gegen Monatsende Auch der vergangene Februar war, wie schon der Januar 2010, mehrheitlich durch winterliches Wetter geprägt Diese Schlussfolgerung

Mehr

Das Oltner Wetter im März 2008

Das Oltner Wetter im März 2008 Das Oltner Wetter im März 2008 Stürmisch mit verspätetem Winter zu Ostern Der März 2008 wurde von zahlreichen Sturmtiefs und einem späten Wintereinbruch in den Niederungen geprägt Ab Monatsbeginn bis zum

Mehr

3. Übung: Analyse von Wetterkarten in 300 und 500 hpa

3. Übung: Analyse von Wetterkarten in 300 und 500 hpa 3. Übung: Analyse von Wetterkarten in 300 und 500 hpa Nächste Übung Donnerstag, 07.11.2011, 14:00 MEZ Listen Anwesenheitsliste Wetterbesprechung Bildung von 3er Gruppen bzw. Paaren Tragt euch in das Dokument

Mehr

Musterlösung zu Übung 1: Geostrophischer Wind, Zyklonen und Fronten

Musterlösung zu Übung 1: Geostrophischer Wind, Zyklonen und Fronten Musterlösung zu Übung 1: Geostrophischer Wind, Zyklonen und Fronten Wettersysteme, HS 2011 1 Geostrophischer Wind In der folgenden Abbildung ist die geopotentielle Höhe auf 500 hpa und 400 hpa eingezeichnet.

Mehr

Das Oltner Wetter im März 2011

Das Oltner Wetter im März 2011 Das Oltner Wetter im März 2011 Frühlingshaft mild mit viel Sonnenschein und anhaltender Trockenheit Auch der erste Frühlingsmonat war, wie schon die Vormonate Januar und Februar, überwiegend von hohem

Mehr

Die Bedeutung des Windes für das Fliegen und Ballonfahren Wetterkunde von Dr. Manfred Reiber Teil 2

Die Bedeutung des Windes für das Fliegen und Ballonfahren Wetterkunde von Dr. Manfred Reiber Teil 2 Die Bedeutung des Windes für das Fliegen und Ballonfahren Wetterkunde von Dr. Manfred Reiber Teil 2 2. Wie entsteht der Wind? Die Voraussetzung dafür, dass sich Luft in Bewegung setzt, ist ein horizontaler

Mehr

Wetter- und Meereskunde für Seefahrer

Wetter- und Meereskunde für Seefahrer Krauß-Meldau Wetter- und Meereskunde für Seefahrer Dritte neu bearbeitete Auflage Von Joseph Krauß und Dr. WaHer Stein Mit 76 Abbildungen und 3 zum Teil farbigen Tafeln Springer-Verlag Berlin / Göttingen

Mehr

Das Oltner Wetter im Dezember 2008

Das Oltner Wetter im Dezember 2008 Das Oltner Wetter im Dezember 2008 Winterlich und trotzdem grüne Weihnachten Der Dezember 2008 war bis nach der Monatsmitte fast durchgehend von Tiefdruckgebieten geprägt Zu Monatsbeginn wurde dabei mit

Mehr

Das Wetter. Mit Rätseln, Spielen und Entdecker-Klappen! SEHEN I HÖREN I MITMACHEN. Band 18.

Das Wetter. Mit Rätseln, Spielen und Entdecker-Klappen! SEHEN I HÖREN I MITMACHEN. Band 18. www.wasistwas.de nd Band 18 Das Wetter SEHEN I HÖREN I MITMACHEN Mit Rätseln, Spielen und Entdecker-Klappen! Die Frage nach dem Wetter Es ist Ferienzeit. Nele, Justus und ihre Eltern packen die Urlaubssachen

Mehr

Naturgeographische Gunst- und Ungunsträume

Naturgeographische Gunst- und Ungunsträume Klasse: 10 Station 2: Thema 1: Naturgeographische Gunst- und Ungunsträume It never rains in Phoenix Aufgaben: 1. Ordne die sechs verschiedenen Klimadiagramme den Landschaften bzw. Küstenregionen in den

Mehr

Temperatur, Luftdruck, Meteorologie

Temperatur, Luftdruck, Meteorologie Geografie Temperatur, Luftdruck, Meteorologie Library TEMPERATUR Einflussfaktoren 2 LUFTFEUCHTIGKEIT Berechnung 3 Trokenadiabatischer Temperaturgradient 4 Feuchtadiabatischer Temperaturgradient 4 Süd-

Mehr

SEEWETTER - BROSCHÜRE. weil unser Wetter lebt

SEEWETTER - BROSCHÜRE. weil unser Wetter lebt SEEWETTER - BROSCHÜRE Inhaltsverzeichnis Wind und Sturmwarnungen. 3 Die Wetterlage.. 4 bis 6 Die Vorhersagen 7 bis 8 Die Aussichten 8 Vorhersagen für Küstengebiete. 8 Stationsmeldungen. 9 Trends.. 9 Weil

Mehr

Globale atmosphärische Zirkulation

Globale atmosphärische Zirkulation Globale atmosphärische Zirkulation Die Sonne erwärmt durch ihre kurzwellige Strahlung die Erde Die Verteilung der Nettostrahlungsbilanz ist abgesehen von den rein geometrisch bedingten Unterschieden durch

Mehr

Das Oltner Wetter im Dezember 2010

Das Oltner Wetter im Dezember 2010 Das Oltner Wetter im Dezember 2010 Kälte mit Tauphasen und wieder einmal weisse Weihnachten Der Dezember 2010 begann mit tiefem Luftdruck über Mitteleuropa. Dabei fiel eine ordentliche Menge Neuschnee,

Mehr

Geografie, D. Langhamer. Klimarisiken. Beschreibung des Klimas eines bestimmten Ortes. Räumliche Voraussetzungen erklären Klimaverlauf.

Geografie, D. Langhamer. Klimarisiken. Beschreibung des Klimas eines bestimmten Ortes. Räumliche Voraussetzungen erklären Klimaverlauf. Klimarisiken Klimaelemente Klimafaktoren Beschreibung des Klimas eines bestimmten Ortes Räumliche Voraussetzungen erklären Klimaverlauf Definitionen Wetter Witterung Klima 1 Abb. 1 Temperaturprofil der

Mehr

Wetter- und Meereskunde für Seefahrer

Wetter- und Meereskunde für Seefahrer Wetter- und Meereskunde für Seefahrer Krauß/Meldau Wetter- und Meeresl(unde für Seefahrer Fünfte Auflage bearbeitet von Dr. Walter Stein Mit 102 Abbildungen und 3 zum Teil farbigen Tafeln Springer-Verlag

Mehr

Cross-Sections (Vertikalbewegung)

Cross-Sections (Vertikalbewegung) Cross-Sections (Vertikalbewegung) Es gibt mittlerweile zwei verschiedene Cross-Sections (Vertikalschnitte) in der Produktpalette des DWD: 1. Unter der Rubrik Wetterkarten Allgemeine Luftfahrt finden Sie

Mehr

ZENTRALANSTALT FÜR METEOROLOGIE UND GEODYNAMIK. Meteorologische Analyse des Niederschlags von Juni 2009

ZENTRALANSTALT FÜR METEOROLOGIE UND GEODYNAMIK. Meteorologische Analyse des Niederschlags von Juni 2009 Meteorologische Analyse des Niederschlags von 22.-25. Juni 2009 Thomas Haiden 30. Juni 2009 Synopsis Im 72-stündigen Zeitraum von 22.6.09 bis 25.6.09 (jeweils 06 UTC) fielen in weiten Teilen der Bundesländer

Mehr

Atalanta, Bd. X, Heft 4b, Dezember 1979, Würzburg, ISSN

Atalanta, Bd. X, Heft 4b, Dezember 1979, Würzburg, ISSN Atalanta, Bd. X, Heft 4b, Dezember 1979, Würzburg, ISSN 0171-0079 Überblick über das Wetter in der Bundesrepublik Deutschland im Jahre 1979 von HEINRICH BIERM AN N Januar. Verhältnismäßig milde Meeresluft

Mehr

Das Oltner Wetter im November 2011

Das Oltner Wetter im November 2011 Das Oltner Wetter im November 2011 Staubtrocken und zu mild Der Wetterverlauf im November 2011 wird als aussergewöhnlich in die Wetteraufzeichnungen eingehen. Praktisch während des ganzen Monats lag die

Mehr

Die Wetterdaten sind hier abrufbar:

Die Wetterdaten sind hier abrufbar: Die Wetterdaten sind hier abrufbar: http://www.weatherlink.com/user/bgbuchen/ Die Werte im Detail: Summary anklicken. Als App: WeatherLink Mobile (Android und Apple) Viele weitere Wetter- und Klima-Links

Mehr

Geeignete Wetterlagen zum Streckenfliegen im Südwesten

Geeignete Wetterlagen zum Streckenfliegen im Südwesten Geeignete zum Streckenfliegen im Südwesten Ablauf Ablauf Zugbahn Ablauf Zugbahn Ablauf Ablauf Ablauf Ablauf der Tiefdruckzentren Auswirkung Januar Februar März April Mai Juni Juli August September Oktober

Mehr

Das Oltner Wetter im September 2011

Das Oltner Wetter im September 2011 Das Oltner Wetter im September 2011 Ein spätsommerlicher Monat Im September 2011 setzte sich das spätsommerlich warme Wetter des August fort und sorgte dafür, dass der Herbst nur tageweise oder in Form

Mehr

Signifikante Wetterkarten

Signifikante Wetterkarten Signifikante Wetterkarten Symbol Bedeutung % Tropische Zyklone, Wirbelsturm ( starke Konvergenzlinie 3 mäßige Turbulenz 4 starke Turbulenz ; leichte Vereisung A mäßige Vereisung starke Vereisung 9 Leewellen

Mehr

1. Wie kann Wärme transportiert werden? 2. Wie sieht Temp.verlauf ohne Konvektion aus? 1. Wie funktioniert der latente Wärmetransport?

1. Wie kann Wärme transportiert werden? 2. Wie sieht Temp.verlauf ohne Konvektion aus? 1. Wie funktioniert der latente Wärmetransport? 1. Wie kann Wärme transportiert werden? 2. Wie sieht Temp.verlauf ohne Konvektion aus? rf; 06 3/20 Frage 1. Wie verläuft die Tropopause von Südpol zum Nordpol? 2. Wie sehen die horizontalen Temp.gradienten

Mehr

Land- Seewind-Zirkulation

Land- Seewind-Zirkulation Land- Seewind-Zirkulation Übersicht Einleitung und allgemeine Grundlagen Ursachen Theorie Modellbeispiele Land- Seewind-Zirkulation Einleitung und allgemeine Grundlagen: Der Land- Seewind gehört zu einem

Mehr

Abbildung 23: Temperaturverteilung in 2 m über Grund am 21. Juli 1995 um 5 UTC (Isolinienabstand: 1 C).

Abbildung 23: Temperaturverteilung in 2 m über Grund am 21. Juli 1995 um 5 UTC (Isolinienabstand: 1 C). Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik Seite 29 Abbildung 23: Temperaturverteilung in 2 m über Grund am 21. Juli 1995 um 5 UTC (Isolinienabstand: 1 C). Auch um 7 UTC ist Schwechat um zwei Grad

Mehr

DIE FILES DÜRFEN NUR FÜR DEN EIGENEN GEBRAUCH BENUTZT WERDEN. DAS COPYRIGHT LIEGT BEIM JEWEILIGEN AUTOR.

DIE FILES DÜRFEN NUR FÜR DEN EIGENEN GEBRAUCH BENUTZT WERDEN. DAS COPYRIGHT LIEGT BEIM JEWEILIGEN AUTOR. Weitere Files findest du auf www.semestra.ch/files DIE FILES DÜRFEN NUR FÜR DEN EIGENEN GEBRAUCH BENUTZT WERDEN. DAS COPYRIGHT LIEGT BEIM JEWEILIGEN AUTOR. Kapitel 2: Klima Im Jahresverlauf erhalten die

Mehr

Wettersystem M. Sprenger SP WS05/06

Wettersystem M. Sprenger SP WS05/06 Aufbau der Atmosphäre 1. Wie ist die Atmosphäre aufgebaut Skizze 2. Auf welcher Höhe (in hpa) ist typischerweise die Tropopause, bis wo reicht die Stratosphäre 3. Welcher Bruchteil der totalen Luftmasse

Mehr

Wetter. Benjamin Bogner

Wetter. Benjamin Bogner Warum ändert sich das ständig? vorhersage 25.05.2011 Warum ändert sich das ständig? vorhersage Inhaltsverzeichnis 1 Definition 2 Warum ändert sich das ständig? Ein einfaches Atmosphärenmodell Ursache der

Mehr

fest: als Hagel, Graupel oder Schnee, flüssig: als Regen oder Nebeltröpfchen, gasförmig: als durchsichtiger Wasserdampf.

fest: als Hagel, Graupel oder Schnee, flüssig: als Regen oder Nebeltröpfchen, gasförmig: als durchsichtiger Wasserdampf. Wasser, Sonne DIE ATMOSPHÄRE Die Lüfthülle der Erde besteht aus einer Reihe von Schichten, in denen sich jeweils ganz bestimmte Vorgänge abspielen. Die unterste Schicht heißt Troposphäre, ihre obere Grenzschicht

Mehr

Wettersysteme HS 2012

Wettersysteme HS 2012 Wettersysteme HS 2012 Kapitel 6 Die globale Zirkulation 24. Oktober 2012 1. Antrieb für globale Zirkulation - Allgemeine Zirkulation der Atmosphäre: Bewegungen im globalen Massstab mit einer Zeitdauer

Mehr

Sommer oder nicht Sommer, das ist hier die Frage.

Sommer oder nicht Sommer, das ist hier die Frage. Bundesamt für Meteorologie und Klimatologie MeteoSchweiz Startseite > Aktuell > MeteoSchweiz-Blog > Sommer oder nicht Sommer, das ist hier die Frage. Sommer oder nicht Sommer, das ist hier die Frage. So,

Mehr

Überblick über die Großwetterlagen: Gemischt

Überblick über die Großwetterlagen: Gemischt Überblick über die Großwetterlagen: Gemischt Mit freundlicher Genehmigung von: www.gewitteron.de Einleitung: In den Jahren 1941 bis 1943 entwickelte ein Team unter der Leitung von F. Baur erstmals das

Mehr

Das Oltner Wetter im Oktober 2009

Das Oltner Wetter im Oktober 2009 Das Oltner Wetter im Oktober 2009 Anhaltende Trockenheit Das prägendste Wetterelement des vergangenen Monats war sicherlich der weiter nur spärlich fallende Niederschlag und der damit verbundene sehr tiefe

Mehr

WETTER Rio de Janeiro 2016

WETTER Rio de Janeiro 2016 Datum Mittwoch, 17/08/16 Ausgabe Regattagebiet 17/08/16 06:00 LT Olympische Bahnen Meteorologe Meeno Schrader WETTERLAGE ENTWICKLUNG ÜBERBLICK - Hochdruckeinfluß - Starker N Gradient - Gradientwind und

Mehr

Labilität, Windscherung und Konvektion

Labilität, Windscherung und Konvektion Labilität, Windscherung und Konvektion am Beispiel des Birminghamer Tornados, IOP 12 des Convective Storm Initiation Project (CSIP) Pieter Groenemeijer / Universität Karlsruhe Virtuelles Insitut COSI-TRACKS

Mehr

Der April in der 100-jährigen Beobachtungsreihe von Berlin-Dahlem 1908 bis 2007 von Jürgen Heise und Georg Myrcik

Der April in der 100-jährigen Beobachtungsreihe von Berlin-Dahlem 1908 bis 2007 von Jürgen Heise und Georg Myrcik Beiträge des Instituts für Meteorologie der Freien Universität Berlin zur Berliner Wetterkarte Herausgegeben vom Verein BERLINER WETTERKARTE e.v. c/o Carl-Heinrich-Becker-Weg 6-10, 12165 Berlin http://www.berliner-wetterkarte.de

Mehr

Infoblatt Gemäßigte Klimazone

Infoblatt Gemäßigte Klimazone Infoblatt Gemäßigte Klimazone Gemäßigte Klimazone im Überblick Die Gemäßigte Klimazone umfasst in der Klassifikation von Neef die meisten Klimatypen; dies sind das Seeklima der Westseiten, das Übergangsklima,

Mehr

Schichtwolken. Bildung von Stratus verursacht durch die Ausbreitung von Cumuluswolken in der feuchten Schicht unterhalb einer Inversion

Schichtwolken. Bildung von Stratus verursacht durch die Ausbreitung von Cumuluswolken in der feuchten Schicht unterhalb einer Inversion Schichtwolken Die Bildung von Schichtwolken ist in häufigen Fällen die Folge der großräumigen Hebungsprozesse bei der Entstehung von Tiefdruckgebieten. Manchmal können Schichtwolken auch durch die Hebung

Mehr

Einführung in die Meteorologie: Teil II. Roger K. Smith

Einführung in die Meteorologie: Teil II. Roger K. Smith Einführung in die Meteorologie: Teil II Roger K. Smith Fassung: 13. Mai 2003 Inhaltsverzeichnis 1 Synoptische Analyse außertropischer Wettersysteme 3 1.1 Die Luftströmungim500hPa-Niveau...............

Mehr

Orkantief NIKLAS wütet am 31. März 2015 über Deutschland - Korrektur

Orkantief NIKLAS wütet am 31. März 2015 über Deutschland - Korrektur Einleitung Orkantief NIKLAS wütet am 31. März 2015 über Deutschland - Korrektur Dr. Susanne Haeseler, Christiana Lefebvre; Stand: 02. April 2015 Die Sturmserie Ende März 2015 erreichte am 31. mit Orkantief

Mehr

Wind-Temperatur-Karten

Wind-Temperatur-Karten Wind-Temperatur-Karten Inhalt 1. Einleitung... 2 2. Interpretationshinweise... 3 3. Kontakt... 6 Wind-Temperatur-Karten 1/6 1. Einleitung Die Wind-Temperatur-Karten für die Luftfahrt, um die es hier geht,

Mehr

Das Oltner Wetter im April 2011

Das Oltner Wetter im April 2011 Das Oltner Wetter im April 2011 Ein aussergewöhnlicher April Der Wetterablauf im April 2011 war von einem dominierenden Element geprägt, nämlich Hochdruckgebieten. Von Monatsbeginn bis zum 22. April lagen

Mehr

Unwetter mit Tornados richten am 5. Mai 2015 schwere Schäden in Norddeutschland an

Unwetter mit Tornados richten am 5. Mai 2015 schwere Schäden in Norddeutschland an Unwetter mit Tornados richten am 5. Mai 2015 schwere Schäden in Norddeutschland an Dr. Susanne Haeseler, Christiana Lefebvre, Andreas Friedrich; Stand: 06. Mai 2015 Einleitung Am 5. Mai 2015 lag Deutschland

Mehr

Das Klimaphänomen El Niño - Seine Auswirkungen auf die globalen Ernten. Andreas Gau

Das Klimaphänomen El Niño - Seine Auswirkungen auf die globalen Ernten. Andreas Gau Das Klimaphänomen El Niño - Seine Auswirkungen auf die globalen Ernten Andreas Gau Knechtsteden 02.02.2015 Übersicht Einführung Klimaanomalien neutrale Situation, El Niño und La Niña betroffenen Regionen

Mehr

Konvektionskarten. Inhalt. 1. Einleitung Interpretationshinweise Wetter/Konvektion Basis Konvektion Kontakt...

Konvektionskarten. Inhalt. 1. Einleitung Interpretationshinweise Wetter/Konvektion Basis Konvektion Kontakt... Konvektionskarten Inhalt 1. Einleitung... 2 2. Interpretationshinweise... 3 2.1 Wetter/Konvektion... 3 2.2 Basis Konvektion... 5 3. Kontakt... 6 Konvektionskarten 1/6 1. Einleitung Die Konvektionskarten

Mehr

Wolkengucker und Wettervorhersager

Wolkengucker und Wettervorhersager Wolkengucker und Wettervorhersager Auf welcher Seite ist das "gute", wo das "schlechte" Wetter? Drehe dich mit der Nase zum Wind. "Schaufel" dir mit beiden Händen kreisend Wind ins Gesicht. Schaue auf

Mehr

Einfluss der Klimafaktoren Infotexte/Arbeitsblatt

Einfluss der Klimafaktoren Infotexte/Arbeitsblatt Lehrerinformation 1/5 Arbeitsauftrag Die SuS erfahren, welche natürlichen Faktoren zum Klima beitragen und wie diese das Klima verändern können. Sie lösen einen Lückentext zum Thema und halten in Gruppen

Mehr

Lutz Kruger. Wetter. und Klima. Beobachten und verstehen. Springer-Verlag Berlin Heidelberg New York London Paris Tokyo Hong Kong Barcelona Budapest

Lutz Kruger. Wetter. und Klima. Beobachten und verstehen. Springer-Verlag Berlin Heidelberg New York London Paris Tokyo Hong Kong Barcelona Budapest Lutz Kruger Wetter und Klima Beobachten und verstehen Springer-Verlag Berlin Heidelberg New York London Paris Tokyo Hong Kong Barcelona Budapest Titelbild: Wolken spira Ie eines Tiefdruckgebietes tiber

Mehr