!"# # # $% # & '() '* ) ) '()

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "!"# # # $% # & '() '* ) ) '()"

Transkript

1 !"# # # $% # & '() '* ) ) '() ' &+,+%$,+ +#!"# $% &%!' (!$ ) $ *+ $' +", #" --./"0 " % ' 1"#./ $

2 48- Wenn ich jetzt irgendetwas mit Freunden klären muss, zum Beispiel wenn wir Streit oder so haben, dann heul ich mich sozusagen bei meiner Mutter aus. Und wie hilft die dir? Die spricht mit mir darüber und wir versuchen dann ne Lösung zu finden. Meistens rufen wir dann meine Freunde zum Beispiel an und sprechen dann mit denen. Der 11-jährige Christopher hat im Laufe seiner Kindheit gelernt, auch eher unangenehme Gefühle bei sich zu erkennen, sie auszudrücken und sich auch Unterstützung zu suchen. Ein vorbildliches Verhalten für ein gutes Gefühlsmanagement und ein Zeichen für eine vertrauensvolle sichere Verbindung zu der Mutter. Und gerade die ist sehr entscheidend für eine positive emotionale Entwicklung bei Kindern, so der Dortmunder Entwicklungspsychologe Prof. Peter Zimmermann. O-Ton 237- ((( ))) //////Wer ne sichere Bindung hat, dass heißt wenn ich in der Eltern-Kind- Beziehung lerne, meine eigenen Gefühle dann, wenn sie mich belasten auszudrücken und darüber zu reden und dies als Regulation zu nutzen. Das heißt, man kann sich beruhigen darüber, dass man nicht nur körperlich Trost bekommt, sondern auch im Gespräch lernen, warum das jetzt gerade nicht geht. Warum etwas, was man dringend möchte, nicht funktioniert hat. Oder warum man sich mit dem Freund gestritten hat. ///Darüber lernt man nicht nur die Gefühle auszudrücken, sondern auch das Verständnis für die Gefühle anderer besser zu erlernen. /// Der Ausdruck der Gefühle beginnt bei den Kleinen, sobald sie auf die Welt kommen. Sie strahlen über das ganze Gesicht, wenn sie sich freuen und schreien, wenn sie hungrig sind, Schmerzen haben oder sich allein fühlen. Erkennen die Eltern in diesen Situationen nicht genau, warum ihr Nachwuchs nach ihnen ruft, so wird das Baby darüber verunsichert. O-TON 368- Eine der ersten Untersuchungen in diesem Bereich zeigte folgendes Ergebnis, dass die Intensität und die Schreirate des Weinens von Säuglingen sich reduzierte, wenn die Eltern tatsächlich prompt und angemessen reagierten und weiterhin relativ hoch blieb, wenn die Eltern nicht reagierten oder inkonsequent reagierten. 2

3 Die Folge für die Kleinen: Sie halten die eher unangenehmen Gefühle zurück, zeigen sie gar nicht mehr oder reagieren in bestimmten Situationen unverhältnismäßig stark, also hören beispielsweise gar nicht mehr auf zu weinen oder ziehen sich völlig zurück Bei uns in nem Spielzimmer an der Universität im Labor, da vermeiden die wirklich den Ausdruck negativer Gefühle, sind aber trotzdem gestresst, was sich über physiologische Parameter sehr deutlich zeigt. Im Kontext zu Hause heißt das nicht, dass sie ihre Gefühle ständig im Zaum halten, da sind sie ja unter Umständen sicher und sind viel eher quengeliger und nerviger, weil sie ja nicht lernen im Kontext mit ihren Eltern die Gefühle zu regulieren. Die Eltern sind dann irgendwann auch genervt, sind dann wieder zurückweisend, sodass das Kind wieder kurzfristig aufhört seine negativen Gefühle zu zeigen, aber es passiert nie eine effektive Regulation in dem Eltern Kind Paar. Den Kindern aus einer solchen eher unsicheren Eltern-Kindbindung fällt es oft schwerer ungehemmt ihre Umwelt zu erobern als bei Kindern, deren Eltern ihnen mehr Sicherheit in der täglichen Auseinandersetzung geben Es gibt ja auch die sogenannten anhänglichen Kinder und hier ist eben so, dass man sieht, dass die Feinabstimmung nicht funktioniert. Das heißt bei den anhänglichen Kindern ist es so, dass die Eltern eben nicht zum rechtzeitigem Zeitpunkt auf das Schreien der Kinder reagieren, sondern oftmals verzögert oder inkonsistent, so dass man als Kind nie weiss, kommt jetzt jemand oder kommt niemand. und das intensiviert eher die negative Situation beim Kind es wird viel leichter ausgelöst und es sind dann eher die Kinder viel leichter weinen und die viel schechter reguliert sind und viel eher am Rockzipfel hängen. Kinder nehmen aber nicht nur ihre eigenen Gefühle wahr, sondern auch die ihres Gegenübers: Wenn man beispielsweise 4-5 Monate alten Säuglingen im Labor Gesichter zeigt und Stimmen hören läßt, so sind sie gut in der Lage beispielsweise das Lachen der Mutter zuzuordnen und ihr zurückzulächeln. Freude ist bei den Kleinen am schnellsten und deutlichsten zu erkennen. Traurigkeit und Ärger können sie bis zum Grundschulalter noch nicht klar unterscheiden. Grundsätzlich beginnt eine ge- 3

4 naue Differenzierung mit der Sprachentwicklung. Noch einmal Prof. Zimmermann. O-Ton 119- Man sieht im Prinzip ab 2, 2,5 Jahren, dass Kinder anfangen emotionale Zustände zu benennen, zunächst im Spiel auch im Puppenspiel, dass die Puppe weint beispielsweise und dann wird später daraus, dass die Puppe traurig wird, das heißt zunächst wird erst der Zustand beschrieben und der Ausdruck der Emotion und später dann das dahinterliegende Gefühl und das ist der Beginn der Kommunikation über Emotionen. Das setzt allerdings voraus, dass Kinder lernen, dass sie erkennen, was jemand anders tatsächlich empfindet auch, wenn sie nicht direkt den Ausdruck sehen. Das hängt mit der sogenannten Fähigkeit zur theory of mind also zum Verständnis über mentale Zustände bei anderen Personen zusammen, über kognitive Vorstellungen, das kann ein vierjähriges relativ gut. Und darüber, was ne andere Person fühlt, was sie für Intentionen, was sie für Absichten hatte, das funktioniert im wesentlichen erst mit 5 oder 6 Jahren. Das heißt hier kann man dann wissen, was jemand anders fühlt, obwohl er es nicht zeigt. Auch in dieser frühkindlichen Phase ist der vertrauensvolle Bezug zu den Eltern und das Gespräch über Gefühle anderer ganz entscheidend dafür, dass die Kleinen lernen sich auch in andere Menschen hineinzuversetzen Was man weiss ist, dass die Fähigkeit von Eltern die Gefühle ihrer Kinder zu benennen in der Interaktion im Gespräch mit den Kindern auf mentale Zustände, also auf etwas, was jemand anders denkt, fühlt, beabsichtigt, sich wünscht, nen sehr wesentlichen Einfluß darauf hat, ob die Kinder Wissen über Emotionen, darüber, wann man Gefühle zeigt wann nicht und was jemand anders möglicherweise für Gefühle hat, auch wenn er sie nicht ausdrückt tatsächlich erwerben kann. Das heißt die Fähigkeit von Eltern ihren Kindern beizubringen, dass sie in der Eltern-Kind Interaktion ihre Gefühle zeigen dürfen, dass sie von den Eltern drauf hingewiesen werden, warum jemand sich in spezifischer Weise so fühlt, dass der sich etwas bestimmtes gewünscht hat und dann nicht bekommen hatte. Das sind Situationen, die es den Kindern erleichtern ihre Gefühle nicht nur zu kommunizieren, das wäre ja was angeborenes, sondern Wissen erwerben, wie sie Gefühle bei anderen erkennen und auch Wissen erlernen, wie sie ihre Gefühle gut regulieren können. 4

5 Unterstützend für die emotionale Entwicklung der Kinder ist natürlich auch der Kindergarten. Erzieherinnen können darauf achten, dass die Kleinen durchaus ihre Gefühle ausdrücken im Streit um ein Spielzeug, aber es sollte darüber hinaus gehen: Sie können beispielsweise ein Plan machen, wann, wer, welches Spielzeug bekommt. Nach und nach lernen die Kinder dann auch in der Grundschule mehr soziale Kompetenz zu entwickeln Man kann im wesentlichen sagen, dass der Übergang von der Grundschule zur Sekundarschule mit sich bringt, dass die Kinder ihre Strategien verändern, dass sie weniger Strategien entwickeln, die entweder mit Flucht oder mit Angriff zu tun haben. Also entweder lauf ich weg aus der Situation, wenn ich es nicht ertragen kann oder ich versuch die Situation zu verändern. Ab dem Jugendalter ab 11, 12 in der Lage sind sogenannte internale Strategien zu nutzen. Das heißt sie überlegen sich, wie können sie sich selbst beruhigen. Sie überlegen sich stärker und auch situationsangemessener kann ich denn Strategien verwenden, wo ich mich ablenke, wenn ich die Situation schon nicht verändern kann. Rund zwei Drittel aller Kinder in den westlichen Kulturen haben eine sichere Bindung zu ihren Eltern und können auch selbst später entsprechende Bindungen mit Freunden eingehen. Das übrige Drittel der Heranwachsenden hat dagegen ein weniger unterstützendes Umfeld in der Kindheit. Kinder aus unsicheren Elternbindungen sind aber keineswegs ihrem Schicksal ausgeliefert. Machen sie beispielsweise überraschend positive neue Erfahrungen mit einem Freund, dem sie sich öffnen können, so kann das auch ihr Beziehungsgefüge nachhaltig ändern. 5

Emotionale Entwicklung

Emotionale Entwicklung Emotionale Entwicklung Die Entwicklung der emotionalen Kompetenz und ihre Bedeutung Die eigenen Gefühle verstehen, sie anderen erklären, Strategien entwickeln, wie negative Emotionen überwunden werden

Mehr

Wie wichtig sind sichere Beziehungen? Über Kompetenz und Verletzlichkeit von Kleinkindern

Wie wichtig sind sichere Beziehungen? Über Kompetenz und Verletzlichkeit von Kleinkindern Wie wichtig sind sichere Beziehungen? Über Kompetenz und Verletzlichkeit von Kleinkindern 30. Oktober 2014 Prof. Dr. med. Alain Di Gallo Chefarzt Kinder- und Jugendpsychiatrische Klinik Die psychische

Mehr

Bindung als Voraussetzung für die weitere Entwicklung

Bindung als Voraussetzung für die weitere Entwicklung Bindung als Voraussetzung für die weitere Entwicklung Fabienne Becker-Stoll Staatsinstitut für Frühpädagogik Fotos: Jochen Fiebig, IFP, 2007 in Krippen der LHM Seelische Grundbedürfnisse Edward Deci &

Mehr

Förderung sicherer Bindungen im Kleinkindalter

Förderung sicherer Bindungen im Kleinkindalter Förderung sicherer Bindungen im Kleinkindalter PAT-Fachtagung S. 1 Über mich: Büro: M3N/01.31 Telefon: 0951/863-1896 Email: franziska.vogel@uni-bamberg.de Bachelor- und Master-Studium Psychologie an der

Mehr

V wenn das Kind seine Muttersprache gut beherrscht. V wenn das Kind früh in eine Spielgruppe geht, wo die

V wenn das Kind seine Muttersprache gut beherrscht. V wenn das Kind früh in eine Spielgruppe geht, wo die Frage 21 Antwort 21 Was hilft Ihnen beim Sprachenlernen? Was hilft Ihnen am meisten? Bitte entscheiden Sie: Ich lerne eine Sprache am besten, wenn ich in jemanden verliebt bin, der/die diese Sprache spricht.

Mehr

Handwerkszeug für Kinder

Handwerkszeug für Kinder Landesarbeitsgemeinschaft Evangelischer Familienbildungsstätten in Niedersachsen Handwerkszeug für Kinder Sozialtraining für Kinder im Alter von 5 8 Jahren Konzept für einen Kinderkurs in Zusammenarbeit

Mehr

John Bowlby, Mary Ainsworth, Bindung

John Bowlby, Mary Ainsworth, Bindung John Bowlby, 1907-1990 Mary Ainsworth, 1913-1999 Bindung Bindung: Lernziele - Überblick Was ist Bindung? Was ist der "Fremde Situations"-Test? Welche Haupttypen von Bindungsmustern gibt es? Was beeinflusst

Mehr

Ich höre die Stimmen

Ich höre die Stimmen Ich höre die Stimmen Erforschung und Studie über Hörthalluzionationen Enrico Molinari Maria Quarato Alessandro Salvini UMFRAGE ÜBER DAS PHÄNOMEN DES STIMMENHÖRENS Sollten Sie die Erfahrung erleben oder

Mehr

BAUSTEIN 5 / THEMENEINHEIT 2 Analyse mit dem Opfer und mit der Gruppe

BAUSTEIN 5 / THEMENEINHEIT 2 Analyse mit dem Opfer und mit der Gruppe BAUSTEIN 5 / THEMENEINHEIT 2 Analyse mit dem Opfer und mit der Gruppe KURZE BESCHREIBUNG DER AKTIVITÄTEN 1. Den Fall analysieren allein mit dem Opfer mit anderen, die an dem Vorfall beteiligt waren mit

Mehr

Emotionale Entwicklung I: Emotionsverständnis. Die Entwicklung von Emotionsverständnis und sein Einfluss auf die soziale Kompetenz

Emotionale Entwicklung I: Emotionsverständnis. Die Entwicklung von Emotionsverständnis und sein Einfluss auf die soziale Kompetenz Emotionale Entwicklung I: Emotionsverständnis Die Entwicklung von Emotionsverständnis und sein Einfluss auf die soziale Kompetenz Emotionsverständnis: Definition das Verständnis davon, wie man Emotionen

Mehr

Von Anpassungsleistungen zum flexiblen Nähe-Distanz- Verhalten das Zürcher Modell als Erweiterung der Bindungstheorie

Von Anpassungsleistungen zum flexiblen Nähe-Distanz- Verhalten das Zürcher Modell als Erweiterung der Bindungstheorie 1 Von Anpassungsleistungen zum flexiblen Nähe-Distanz- Verhalten das Zürcher Modell als Erweiterung der Bindungstheorie 2 Beginn der Säuglingsforschung um 1900: wissenschaftliches Interesse an inneren

Mehr

Notfallplan bei Wutanfällen

Notfallplan bei Wutanfällen Beratung in Erziehungsfragen Spitex Einsiedeln Ybrig Alpthal Notfallplan bei Wutanfällen Eltern-Kind Treff 21.07.2016 Eine kleine Aufgabe zu Beginn Notiert in Stichworten ein Wutanfall eures Kindes der

Mehr

10 Fehler, die du beim Verführen eines Mannes machen kannst und mit denen du deine Chancen bei ihm sofort ruinierst:

10 Fehler, die du beim Verführen eines Mannes machen kannst und mit denen du deine Chancen bei ihm sofort ruinierst: WICHTIG: Wenn du sofort wissen willst, wie du einen 10 Fehler, die du beim Verführen eines Mannes machen kannst und mit denen du deine Chancen bei ihm sofort ruinierst: 1. Du bist zu schweigsam. Männer

Mehr

Das Baby verstehen. das Handbuch zum Elternkurs für Hebammen. von Angelika Gregor und Manfred Cierpka

Das Baby verstehen. das Handbuch zum Elternkurs für Hebammen. von Angelika Gregor und Manfred Cierpka Das Baby verstehen das Handbuch zum Elternkurs für Hebammen von Angelika Gregor und Manfred Cierpka Inhaltsverzeichnis Die Idee Universitäts- und Landesbibiiothek J Darmstadt /. Wie sich Babys entwickeln

Mehr

Emotionsarbeit in der Schule VBE Bernhard Sieland. Didacta Köln

Emotionsarbeit in der Schule VBE Bernhard Sieland. Didacta Köln Emotionsarbeit in der Schule VBE 28.02.07 Bernhard Sieland Didacta Köln 11.00 12.00 Welche Gefühle sollten Lehrkräfte und Ihre Schüler besser regulieren können? Mit welchen Gefühlen von anderen möchten

Mehr

Jetzt NEU. KT-Eigenverlag Katrin Krüger, Monika Thiel

Jetzt NEU. KT-Eigenverlag Katrin Krüger, Monika Thiel Jetzt NEU KT-Eigenverlag 2016 Katrin Krüger, Monika Thiel Katrin Krüger, Monika Thiel Babyaufsteller Der Aufsteller ist für junge Eltern und auch für pädagogische Fachkräfte* konzipiert, welche in Familien

Mehr

Mit Diabetes Leben. !!!!!!!!!!!!!!!! 2!!!!!!!!!!!!!!!! Copyright: Europäische Stiftung für Gesundheit, CH Zug

Mit Diabetes Leben. !!!!!!!!!!!!!!!! 2!!!!!!!!!!!!!!!! Copyright: Europäische Stiftung für Gesundheit, CH Zug Mit Diabetes Leben Mit Diabetes Leben Was bedeutet es für mich Diabetes zu haben? Als Sie zum ersten Mal erfahren haben, dass Sie Diabetes haben, war das für Sie vielleicht nicht leicht zu akzeptieren.

Mehr

Psychische Auffälligkeiten bei Kindern und Jugendlichen

Psychische Auffälligkeiten bei Kindern und Jugendlichen Döpfner Petermann Ratgeber Psychische Auffälligkeiten bei Kindern und Jugendlichen Informationen für Betroffene, Eltern, Lehrer und Erzieher 2., aktualisierte Auflage Inhalt 1 Zur Orientierung....................................

Mehr

Reden und streiten miteinander Kommunikation und Konflikte in der Familie

Reden und streiten miteinander Kommunikation und Konflikte in der Familie Reden und streiten miteinander Kommunikation und Konflikte in der Familie Aktives Zuhören 1. Aufmerksam zuhören Nonverbal zeigen: Ich höre dir zu. Deine Äusserungen interessieren mich. Augenhöhe (bei Kindern),

Mehr

Bindung. Definition nach John Bowlby:

Bindung. Definition nach John Bowlby: Bindung und Bildung Bindung Definition nach John Bowlby: Beziehung ist der übergeordnete Begriff Bindung ist Teil von Beziehung Mutter und Säugling sind Teilnehmer/innen in einem sich wechselseitig bedingenden

Mehr

Bindungstheorien Aufbau von Bindungen. FTS 2017 Prof. Dr. Kerstin Dietzel

Bindungstheorien Aufbau von Bindungen. FTS 2017 Prof. Dr. Kerstin Dietzel Bindungstheorien Aufbau von Bindungen FTS 2017 Prof. Dr. Kerstin Dietzel Gliederung 1. Aufbau des Bindungssystems 2. Phasen der Mutter-Kind-Beziehung 3. Bindung und Exploration 4. Fremde Situation 5. Bindung

Mehr

Lesen und soziale Intelligenz, Empathie. Wie hängen Empathie und Lesen miteinander

Lesen und soziale Intelligenz, Empathie. Wie hängen Empathie und Lesen miteinander Lesen und soziale Intelligenz, Empathie Wie hängen Empathie und Lesen miteinander zusammen? Empathie, was ist das? Fähigkeit und Bereitschaft, sich in die Einstellung anderer Menschen einzufühlen. Fähigkeit

Mehr

Wie erwerben Kinder Werte: 10 Thesen

Wie erwerben Kinder Werte: 10 Thesen Regionalkonferenz zur Primärprävention im Landkreis Leipzig Welche Werte brauchen junge Menschen in der heutigen Gesellschaft? Und wer vermittelt diese? Wie erwerben Kinder Werte: 10 Thesen Prof. Dr. TU

Mehr

Bildung ab Geburt?! Orientierungsrahmen für frühkindliche Bildung, Betreuung und Erziehung

Bildung ab Geburt?! Orientierungsrahmen für frühkindliche Bildung, Betreuung und Erziehung Bildung ab Geburt?! Orientierungsrahmen für frühkindliche Bildung, Betreuung und Erziehung 14. März 2013, Winterthur Dr. Heidi Simoni und Dipl.- Päd. Corina Wustmann Seiler Marie Meierhofer Institut für

Mehr

ist es dir schon einmal passiert, dass du zum Spielball deiner eigenen Gefühle geworden bist? Sicherlich, oder?

ist es dir schon einmal passiert, dass du zum Spielball deiner eigenen Gefühle geworden bist? Sicherlich, oder? Hallo liebe(r) Leser(in), ist es dir schon einmal passiert, dass du zum Spielball deiner eigenen Gefühle geworden bist? Sicherlich, oder? Oder hattest du vielleicht schon einmal ein Gefühl des Durcheinanders,

Mehr

Part 10. Wie man bei Gefühlen von Ärger UMDENKEN kann.

Part 10. Wie man bei Gefühlen von Ärger UMDENKEN kann. Part 10. Wie man bei Gefühlen von Ärger UMDENKEN kann. 105 Erinnerst du dich an Mark? Wir werden uns seine Geschichte anschauen um mehr über Ärger zu lernen. Wir werden auch einen fast legendären Blues-Sänger

Mehr

Wie Beziehungen gelingen!

Wie Beziehungen gelingen! Warum ist der Umgang mit unseren Emotionen so wichtig? Weil unsere Beziehungen geprägt sind von unserer Ausstrahlung, der Atmosphäre, die wir schaffen! Weil "Licht und Salz sein" ganz viel mit unseren

Mehr

Die Kindesanhörung. Es geht um dich deine Meinung ist gefragt. Für Kinder ab 5 Jahren

Die Kindesanhörung. Es geht um dich deine Meinung ist gefragt. Für Kinder ab 5 Jahren Die Kindesanhörung Es geht um dich deine Meinung ist gefragt Für Kinder ab 5 Jahren Liebe Mutter, lieber Vater Diese Broschüre gehört zwar Ihrem Kind, Sie können sie aber gut Impressum Herausgabe Marie

Mehr

Vom Vater und vom Chef: Beispiel eines Therapie Gesprächs

Vom Vater und vom Chef: Beispiel eines Therapie Gesprächs www.praxis margulies.ch/psyche Vom Vater und vom Chef: Beispiel eines Therapie Gesprächs Von Frank Margulies, Fachpsychologe FSP für Psychotherapie, Zürich Vorwort Ziel des untenstehenden Dialog Textes

Mehr

Partnerschaft und Familie. Brixen, Vortragende: Mag. Dr. Cathrin Schiestl Universität Innsbruck

Partnerschaft und Familie. Brixen, Vortragende: Mag. Dr. Cathrin Schiestl Universität Innsbruck Partnerschaft und Familie Brixen, 5.2.2015 Vortragende: Mag. Dr. Cathrin Schiestl Universität Innsbruck Wozu dieser Vortrag? Die Zufriedenheit mit unserer Partnerschaft wirkt sich aus auf: Zufriedenheit

Mehr

Notfallpädagogisches Institut

Notfallpädagogisches Institut Gruppengespräche mit Kindern nach Notfällen Prof. Dr. Harald Karutz Diplom-Pädagoge, Lehrrettungsassistent Notfallpädagogisches Institut Übersicht Grundsätzliches Hinweise zum Setting Gesprächsbeginn Gesprächsverlauf

Mehr

Ich begrüsse Sie zum Impulsvortrag zum Thema: «Körpersprache geht uns alle an»

Ich begrüsse Sie zum Impulsvortrag zum Thema: «Körpersprache geht uns alle an» Ich begrüsse Sie zum Impulsvortrag zum Thema: «Körpersprache geht uns alle an» Meine Ziele oder meine Absicht für Heute Abend: Sie erhalten ein Wissen über die Zusammensetzung der KS Sie erhalten Tipps

Mehr

Emotionale Entwicklung I

Emotionale Entwicklung I Emotionale Entwicklung I Seminar Vertiefung in Entwicklungspsychologie Dozenten: Maria Vuori, Sabrina Krimmel Sophia Attenberger Isabelle Garzorz Babette Geiger 23.11.10 WS 10/11 Emotionale Entwicklung

Mehr

Lassen Sie Ihr Gehör wieder aufleben. Hörgeräte erfolgreich nutzen

Lassen Sie Ihr Gehör wieder aufleben. Hörgeräte erfolgreich nutzen Lassen Sie Ihr Gehör wieder aufleben Hörgeräte erfolgreich nutzen Willkommen zurück in der Welt der Klänge Herzlichen Glückwunsch, Sie haben sich entschieden, Ihr Gehör wieder aufleben zu lassen! Ihr neues

Mehr

Mütterliche Bindungserfahrung und Beziehungsqualität zum eigenen Kind

Mütterliche Bindungserfahrung und Beziehungsqualität zum eigenen Kind Leuchtturm-Preis 2015 der Stiftung Ravensburger Verlag Mütterliche Bindungserfahrung und Beziehungsqualität zum eigenen Kind F A B I E N N E B E C K E R - S T O L L S T A A T S I N S T I T U T F Ü R F

Mehr

Mit dem Freund oder der Freundin kann man

Mit dem Freund oder der Freundin kann man 1 von 18 Freunde werden, Freunde bleiben eine Stationenarbeit mit kooperativen Lernmethoden Ein Beitrag von Aline Kurt, Brandscheid (Westerwald) Zeichnungen von Bettina Weyland, Wallerfangen Mit dem Freund

Mehr

Mein Buch der sozialen Geschichten

Mein Buch der sozialen Geschichten Mein Buch der sozialen Geschichten Wie verhalte ich mich in der Gruppe? Regeln in der Gruppe Mach das! Lass das! zuhören sich melden miteinander reden leise sein sich beißen Finger im Mund sich schlagen

Mehr

Das ist uns wichtig. Leitbild in Leichter Sprache. 1. Kapitel Menschen sind das Wichtigste

Das ist uns wichtig. Leitbild in Leichter Sprache. 1. Kapitel Menschen sind das Wichtigste Das ist uns wichtig. Leitbild in Leichter Sprache 1. Kapitel Menschen sind das Wichtigste 1 Wir sagen: Jeder Mensch ist einzigartig. Jeder Mensch ist anders. Und jeder Mensch ist besonders. Jeder Mensch

Mehr

Jojo sucht das Glück - 3 Folge 20: Arbeit und Privatleben

Jojo sucht das Glück - 3 Folge 20: Arbeit und Privatleben Manuskript Jojo muss Joe erklären, warum sie ihm nicht früher von der Kampagne erzählt hat. Joe glaubt, dass Mark eine zu große Rolle für Jojo spielt. Während es bei Jojo und Joe kracht, knistert es bei

Mehr

Manche Menschen üben einen fast unwiderstehlichen Reiz auf uns aus. Sie wirken

Manche Menschen üben einen fast unwiderstehlichen Reiz auf uns aus. Sie wirken Manche Menschen üben einen fast unwiderstehlichen Reiz auf uns aus. Sie wirken lebendig, souverän und gelassen zugleich in der Art, wie sie auftreten, wie sie argumentieren und sich einbringen. Was machen

Mehr

3 Dinge, die Hundebegegnungen unnötig schwer machen

3 Dinge, die Hundebegegnungen unnötig schwer machen 3 Dinge, die Hundebegegnungen unnötig schwer machen Die meisten Menschen melden sich bei mir, weil ihr Hund Probleme hat, wenn er auf andere Hunde trifft. Sie wollen wissen, wie sie sich verhalten sollen,

Mehr

Dissertationsvorhaben Begegnung, Bildung und Beratung für Familien im Stadtteil - eine exemplarisch- empirische Untersuchung-

Dissertationsvorhaben Begegnung, Bildung und Beratung für Familien im Stadtteil - eine exemplarisch- empirische Untersuchung- Code: N11 Geschlecht: Frau, ca. 30 Jahre alt mit ihrem Sohn Institution: FZ DAS HAUS, Teilnehmerin FuN Baby Datum: 17.06.2010 -----------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Mehr

Elisabeth Kübler-Ross

Elisabeth Kübler-Ross Elisabeth Kübler-Ross Sterben lernen Leben lernen Fragen und Antworten herausgegeben von Ingo Hermann IIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIII SILBERSCHNUR IIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIII 3 Die in diesem

Mehr

Mimis Eltern trennen sich.... Eltern auch

Mimis Eltern trennen sich.... Eltern auch Mimis Eltern trennen sich... Eltern auch Diese Broschüre sowie die Illustrationen wurden im Rahmen einer Projektarbeit von Franziska Johann - Studentin B.A. Soziale Arbeit, KatHO NRW erstellt. Nachdruck

Mehr

uns in allem, was wir tun, auch wenn wir das gar nicht wollen. Es lässt uns traurig fühlen, wenn wir traurig sind, vielleicht, weil wir das so

uns in allem, was wir tun, auch wenn wir das gar nicht wollen. Es lässt uns traurig fühlen, wenn wir traurig sind, vielleicht, weil wir das so uns in allem, was wir tun, auch wenn wir das gar nicht wollen. Es lässt uns traurig fühlen, wenn wir traurig sind, vielleicht, weil wir das so wollen. Doch lassen wir die Zügel weiter los, könnte aus Trauer

Mehr

Emotionale Kompetenz diagnostizieren und gezielt fördern. Workshop Salzburg Bernhard Sieland

Emotionale Kompetenz diagnostizieren und gezielt fördern. Workshop Salzburg Bernhard Sieland Emotionale Kompetenz diagnostizieren und gezielt fördern Workshop Salzburg 25.04. 2008 Bernhard Sieland Emotionen sind Mehr oder weniger erstrebenswerte Zustände Katalysatoren für Motivation Katalysatoren

Mehr

Verlieb Dich mit Myprintcard. Die 36 Fragen der Liebe

Verlieb Dich mit Myprintcard. Die 36 Fragen der Liebe Verlieb Dich mit Myprintcard Die 36 Fragen der Liebe Worum geht s? Sich zu verlieben, das ist eines der schönsten Dinge im Leben! Aber wie genau funktioniert es und welche emotionalen Faktoren tragen dazu

Mehr

Zur pädagogischen Herausforderung der Arbeit mit behinderten und nicht behinderten Kindern in Kooperation mit einem Hospizdienst

Zur pädagogischen Herausforderung der Arbeit mit behinderten und nicht behinderten Kindern in Kooperation mit einem Hospizdienst Zur pädagogischen Herausforderung der Arbeit mit behinderten und nicht behinderten Kindern in Kooperation mit einem Hospizdienst Übersicht Begründung für die Beschäftigung mit dem Tod Der Umgang von Kindern

Mehr

Eingewöhnungskonzept in der Kindertagesstätte Burgwiese

Eingewöhnungskonzept in der Kindertagesstätte Burgwiese Eingewöhnungskonzept in der Kindertagesstätte Burgwiese Stand Juli 2016 Inhaltsverzeichnis 1. Begrüßung 2. 10 goldene Regeln meiner Eingewöhnung 3. Ablauf der Eingewöhnung 4. Abschluss der Eingewöhnung

Mehr

Ausgeglichen und gelassen durchs Leben Gewinnen Sie an Gelassenheit

Ausgeglichen und gelassen durchs Leben Gewinnen Sie an Gelassenheit Inga Fisher Ausgeglichen und gelassen durchs Leben Gewinnen Sie an Gelassenheit C clicky Ihre Leseprobe Lesen Sie...... wie Sie Ihre inneren und mentalen Kräfte stärken und somit dem Alltagsstress entgegen

Mehr

Der souveräne Umgang mit Kritik

Der souveräne Umgang mit Kritik Inga Fisher Der souveräne Umgang mit Kritik Oder: Wie Sie Konflikte richtig lösen C clicky Ihre Leseprobe Lesen Sie...... wie Sie wertvolle Erkenntnisse aus Ihnen entgegengebrachter Kritik ziehen und diese

Mehr

$ % $ &' " %& '& "( ) "% *! % + - $#../0# # & (

$ % $ &'  %& '& ( ) % *! % + - $#../0# # & ( ! "# $ % $ &' " "' (')))*'+,-*')'- )-!"#$ %& '& "( ) "% *! % +,%(,# - $#../0# # & ( 1#$/0234 5 6 4%7389/ Kreativität ist gefragt. Die Forderung nach mehr kreativen Ideen und Lösungen ist nicht nur im künstlerischen

Mehr

Tu, was du liebst - Planer

Tu, was du liebst - Planer Tu, was du liebst - Planer Dein Tages- und Wochenplaner zum Umsetzen deiner Herzensprojekte. Ein effektives Konzept für mehr Freude und Kreativität. für Unternehmer, Kreative und Macher für Menschen, die

Mehr

Nimm s nicht persönlich

Nimm s nicht persönlich Nimm s nicht persönlich Ihr Ratgeber für den Beschwerde-Alltag 2. Auflage KUBE!! Dieser Ratgeber hilft Ihnen Der Inhalt das Wesen der Kommunikation zu verstehen. mit Beschwerdekunden richtig umzugehen.

Mehr

* Ich bin müde. Meine Mutter hat mich vor anderthalb Stunden geweckt. Im Auto bin ich

* Ich bin müde. Meine Mutter hat mich vor anderthalb Stunden geweckt. Im Auto bin ich Dipl.-Psych. Ann Kathrin Scheerer, Hamburg, Psychoanalytikerin (DPV/IPV) Krippenbetreuung - aus der Sicht der Kinder Friedrich-Ebert-Stiftung, Berlin, 11.2.2008 Wenn wir die Sicht der Kinder in dieser

Mehr

Inadäquates und herausforderndes Verhalten bei Kindern im Autismus- Spektrum: vom Reagieren zum Agieren

Inadäquates und herausforderndes Verhalten bei Kindern im Autismus- Spektrum: vom Reagieren zum Agieren Inadäquates und herausforderndes Verhalten bei Kindern im Autismus- Spektrum: vom Reagieren zum Agieren e-mail: dr.britaschirmer@gmx.de www.dr-brita-schirmer.de Belastung der Umgang mit herausforderndem

Mehr

ARBEITSGRUPPE: WOLKEN IM KOPF?! VERTIEFTE DARSTELLUNG DES KURSKONZEPTS

ARBEITSGRUPPE: WOLKEN IM KOPF?! VERTIEFTE DARSTELLUNG DES KURSKONZEPTS ARBEITSGRUPPE: WOLKEN IM KOPF?! VERTIEFTE DARSTELLUNG DES KURSKONZEPTS UND DER ERGEBNISSE DER BILDUNGSANGEBOTE FÜR MITBEWOHNER/INNEN Idee und Gestaltung: Heike Lubitz Abbildungen: Martijn van der Kooij,

Mehr

Informationen und Übungen Herzintelligenz / HeartMath. Herzlich willkommen

Informationen und Übungen Herzintelligenz / HeartMath. Herzlich willkommen Informationen und Übungen Herzintelligenz / HeartMath Herzlich willkommen Stress ist ansteckend Herzintelligenz auch! Negativer Stress (Dis-Stress) killt die Freundlichkeit und Herzlichkeit. Mit den Methoden

Mehr

Günter ist dein innerer Schweinehund. Er bewahrt dich vor Mühe, Neuem und Wachstum!

Günter ist dein innerer Schweinehund. Er bewahrt dich vor Mühe, Neuem und Wachstum! Günter ist dein innerer Schweinehund. Er bewahrt dich vor Mühe, Neuem und Wachstum! 1. Günter, der innere Schweinehund Kennst du Günter? Günter ist dein innerer Schweinehund. Er lebt in deinem Kopf und

Mehr

Kommunikation mit Schmerzpatienten

Kommunikation mit Schmerzpatienten Kommunikation mit Schmerzpatienten - 9. Dezember 2013 Wie wird ein Schmerzpatient von der Umwelt wahrgenommen? ungeduldig anstrengend, nervig, vorwurfsvoll ( Warum werde ich nicht besser? ) neigt zum katastrophisieren

Mehr

hr2wissen Psychologische Schlüsselbegriffe 03 Mitgefühl Brücke zum Mitmenschen von Lisa Laurenz Sendung: xy.xy. 2014, hr2-kultur

hr2wissen Psychologische Schlüsselbegriffe 03 Mitgefühl Brücke zum Mitmenschen von Lisa Laurenz Sendung: xy.xy. 2014, hr2-kultur 1 Hessischer Rundfunk hr2-kultur Redaktion: Volker Bernius hr2wissen Psychologische Schlüsselbegriffe 03 Mitgefühl Brücke zum Mitmenschen von Lisa Laurenz Sendung: xy.xy. 2014, hr2-kultur Regie: Marlene

Mehr

WAS TUN, WENN SIE MENSCHEN MIT HÖRPROBLEMEN KENNEN?

WAS TUN, WENN SIE MENSCHEN MIT HÖRPROBLEMEN KENNEN? WAS TUN, WENN SIE MENSCHEN MIT HÖRPROBLEMEN KENNEN? Machen Sie den ersten Schritt Wenn die Hörfähigkeit beeinträchtigt ist, verlieren die Klänge des Lebens an Klarheit. Für die meisten Betroffenen ist

Mehr

EISENBAHN DER GEFÜHLE. Von: Feyza, Vanessa, Sandra & Tanja

EISENBAHN DER GEFÜHLE. Von: Feyza, Vanessa, Sandra & Tanja EISENBAHN DER GEFÜHLE Von: Feyza, Vanessa, Sandra & Tanja GLIEDERUNG Definition Gefühle malen Gefühlsmemory Schimpfwörter Traumreise Definition emotionale Entwicklung [...] Sie müssen dabei vielfältige

Mehr

Wie erkennen Pflegefachpersonen, was Angehörige von onkologischen Patienten brauchen?

Wie erkennen Pflegefachpersonen, was Angehörige von onkologischen Patienten brauchen? Wie erkennen Pflegefachpersonen, was Angehörige von onkologischen Patienten brauchen? Onkologische Pflege Fortgeschrittene Praxis September 2010 Diana Zwahlen Psychoonkologischer Dienst, Inselspital Bern

Mehr

Neurophysiologische und emotionale Grundlagen des Lernens

Neurophysiologische und emotionale Grundlagen des Lernens Neurophysiologische und emotionale Grundlagen des Lernens Univ. Prof. in Dr. in Barbara Gasteiger Klicpera Arbeitsbereich Integrationspädagogik und Heilpädagogische Psychologie Institut für Erziehungs-

Mehr

Einschätzen und Unterstützen

Einschätzen und Unterstützen Irene Leber (vs 2012) Einschätzen und Unterstützen Förderdiagnostik Unterstützte Kommunikation für... geb.... mögliche Diagnose:... Ansprechpartner/in: Adresse / Telefon: Wichtige Bezugspersonen (und deren

Mehr

Das Thema Zeit in der Grundschule

Das Thema Zeit in der Grundschule Pädagogik Kathrin Schwarz Das Thema Zeit in der Grundschule Wissenschaftlicher Aufsatz Wissenschaftlicher Aufsatz zum Thema Zeit in der Grundschule 1. Einleitung 2. Entwicklung des Zeitbewusstseins beim

Mehr

Bad Sassendorf, Vater-Kind-Bindung: Ist sie etwas Besonderes? Dr. Andreas Eickhorst. Deutsches Jugendinstitut, München

Bad Sassendorf, Vater-Kind-Bindung: Ist sie etwas Besonderes? Dr. Andreas Eickhorst. Deutsches Jugendinstitut, München Bad Sassendorf, 10.03.2016 Vater-Kind-Bindung: Ist sie etwas Besonderes? Dr. Andreas Eickhorst Deutsches Jugendinstitut, München Inhalt Betrachtungsmöglichkeiten zu Vätern Wissen über Väter Vater-Kind-Bindung

Mehr

Förderdiagnostik Unterstützte Kommunikation

Förderdiagnostik Unterstützte Kommunikation Irene Leber September 09 Förderdiagnostik Unterstützte Kommunikation für... geb.... mögliche Diagnose:... Ansprechpartner/in: Adresse / Telefon: Wichtige Bezugspersonen: Wichtigste Interessen: Wichtige

Mehr

14 Szene. Reparatur lohnt sich nicht oder wie ich mich von meinem Freund trennte

14 Szene. Reparatur lohnt sich nicht oder wie ich mich von meinem Freund trennte Reparatur lohnt sich nicht oder wie ich mich von meinem Freund trennte Ich hatte eine schlaflose Nacht hinter mir. Der Tag war verregnet und grau, und genauso fühlte ich mich: verregnet und grau, todmüde.

Mehr

Verhaltenstraining im Kindergarten

Verhaltenstraining im Kindergarten Ute Koglin Franz Petermann Verhaltenstraining im Kindergarten Ein Programm zur Förderung emotionaler und sozialer Kompetenzen 2., überarbeitete Auflage 18 Kapitel 3 lächelt. Dies wird ein Kind nur dann

Mehr

Name: Datum des Fragebogens: Geburtsdatum: Fragebogen ausgefüllt durch:

Name: Datum des Fragebogens: Geburtsdatum: Fragebogen ausgefüllt durch: A2 Beobachtungsmerkmale für Körperkontaktstörungen bei Erwachsenen Name: Datum des Fragebogens: Geburtsdatum: Fragebogen ausgefüllt durch: 1. Verhalten in Zusammenhang mit Körperkontakt Der Betroffene

Mehr

Ich bin mir Gruppe genug

Ich bin mir Gruppe genug Ich bin mir Gruppe genug Leben mit Autismus Spektrum bzw. Asperger Syndrom Mag. Karin Moro, Diakoniewerk OÖ. Autismus Spektrum Störung Tiefgreifende Entwicklungsstörung (Beginn: frühe Kindheit) Kontakt-

Mehr

Erlebte Bindungen. auswegloses Schicksal?

Erlebte Bindungen. auswegloses Schicksal? Erlebte Bindungen auswegloses Schicksal? Bindungsverhalten des Kindes Kinder entwickeln ein Bindungsverhaltenssystem (genetisch programmiert) Sie lösen bei Erwachsenen komplementäres Fürsorgeverhalten

Mehr

Umgang mit Gefühlen. Die Wegbegleitung schwerstkranker und sterbender Menschen ist in intensiver Weise ein Weg der Gefühle:

Umgang mit Gefühlen. Die Wegbegleitung schwerstkranker und sterbender Menschen ist in intensiver Weise ein Weg der Gefühle: Umgang mit Gefühlen 1 Die Wegbegleitung schwerstkranker und sterbender Menschen ist in intensiver Weise ein Weg der Gefühle: des Kranken seiner Angehörigen der Begleitenden Aus Andreas Stähli: Emotionen

Mehr

Schwarzsehen! Wieso fühlt man sich eigentlich so schlecht und gestresst?

Schwarzsehen! Wieso fühlt man sich eigentlich so schlecht und gestresst? - Trainingswoche 3 - Schwarzsehen! Situation, in denen du dich unter Druck gesetzt fühlst oder gestresst bist, können zu belastenden Gedanken und Gefühlen führen, wie beispielsweise Das kann ich nicht.

Mehr

Entwicklungspsychologie im Kindes- und Jugendalter

Entwicklungspsychologie im Kindes- und Jugendalter Entwicklungspsychologie im Kindes- und Jugendalter Bearbeitet von, Sabina Pauen 4. Auflage 2016. Buch. XVII, 691 S. Hardcover ISBN 978 3 662 47027 5 Format (B x L): 21 x 27,9 cm Weitere Fachgebiete > Psychologie

Mehr

Modul: Soziale Kompetenz. Vier Ohren. Zeitl. Rahmen: ~ 45 min. Ort: drinnen

Modul: Soziale Kompetenz. Vier Ohren. Zeitl. Rahmen: ~ 45 min. Ort: drinnen Modul: Soziale Kompetenz Vier Ohren Zeitl. Rahmen: ~ 45 min. Ort: drinnen Teilnehmer: 3-20 Personen (Die Übung kann mit einer Gruppe von 3-6 Personen oder bis zu max. vier Gruppen realisiert werden) Material:

Mehr

Wie umgehen mit Gewalt und Aggression?

Wie umgehen mit Gewalt und Aggression? VORTRAG vom 10. September 2016 SKAP Schweiz. Kongress für Adlerianische Psychologie am 10. September 2016 in Kloten Wie umgehen mit Gewalt und Aggression? Dr. med. Ursula Davatz www.ganglion.ch; http://schizo.li/

Mehr

Entwicklung, Bindung und Risiko

Entwicklung, Bindung und Risiko Dipl.-Psych. Anna Stumpe, Fachtagung NRW: Kompetent in Kindersicherheit Düsseldorf, Tagungszentrum Das MutterHaus 12.09.2013 Bindung John Bowlby (1907-1990) Bowlby ersetzte die Idee eines bedürftigen,

Mehr

Herzlich willkommen. zum Themenabend. Schlaf doch endlich!

Herzlich willkommen. zum Themenabend. Schlaf doch endlich! Herzlich willkommen zum Themenabend Schlaf doch endlich! Erschöpft -übermüdet - gereizt! Wenn Babiesund Kleinkinder nicht ein-und durchschlafen können. Wie können Eltern zu mehr Ruhe und Gelassenheit finden.

Mehr

Wie kann ich mich innerlich auf ein erfolgreiches Gespräch einstellen? Seite 10 Was kann ich tun, damit ich (wieder) gern telefoniere?

Wie kann ich mich innerlich auf ein erfolgreiches Gespräch einstellen? Seite 10 Was kann ich tun, damit ich (wieder) gern telefoniere? Wie kann ich mich innerlich auf ein erfolgreiches Gespräch einstellen? Seite 10 Was kann ich tun, damit ich (wieder) gern telefoniere? Seite 14 Wie finde ich meine optimale Stimmlage? Seite 19 Wie beeinflusst

Mehr

3. Wieweit kann ich Entscheidungen selbst treffen und Vorgehensweisen selbst festlegen?...

3. Wieweit kann ich Entscheidungen selbst treffen und Vorgehensweisen selbst festlegen?... Ihre persönliche Standortbestimmung 3. Wieweit kann ich Entscheidungen selbst treffen und Vorgehensweisen selbst festlegen?... 4. Wie funktioniert die Kommunikation in meiner Einrichtung (Kindergarten,

Mehr

MIND HACKING. Die Fähigkeit, Gedanken zu entschlüsseln

MIND HACKING. Die Fähigkeit, Gedanken zu entschlüsseln MIND HACKING Die Fähigkeit, Gedanken zu entschlüsseln Wollten Sie schon immer wissen, was Ihr Gesprächspartner denkt? Norman Alexander gibt einen Einführungskurs, wie man Gedanken entschlüsselt und Vertrauen

Mehr

Wutausbrüche, Geschrei und Tränen: Bei Kindern in der Trotzphase gibt es jede Menge Konfliktsituationen, die in praktisch allen Familien vorkommen.

Wutausbrüche, Geschrei und Tränen: Bei Kindern in der Trotzphase gibt es jede Menge Konfliktsituationen, die in praktisch allen Familien vorkommen. H 1 (HTTP://WWW.PREVIEW.BILDCMS.DE/) KINDER BRAUCHEN REGELN So durchstehen Eltern die Trotzphase 3 Es ist nicht immer leicht klare Grenzen zu setzen. Lesen Sie hier, wie Sie Konflikte vermeiden können

Mehr

Erziehungs-, Familien- und Krisenberatung

Erziehungs-, Familien- und Krisenberatung Unterstützung für Kinder, Jugendliche und Familien: Erziehungs-, Familien- und Krisenberatung Unsere Familiensituation ist kaum noch auszuhalten. Wo kann ich mich beraten lassen, damit es besser läuft?

Mehr

Diesen Text können Sie sich hier als Video anschauen:

Diesen Text können Sie sich hier als Video anschauen: Ausgabe 2: Was mir guttut, wenn s mir schlecht geht Diesen Text können Sie sich hier als Video anschauen: http://vimeo.com/user24433422/review/106809381/f7391ad8d6 Hallo! An sich ist Kritik ja überhaupt

Mehr

Die 7 größten Fehler die Frauen nach einer Trennung machen

Die 7 größten Fehler die Frauen nach einer Trennung machen Die 7 größten Fehler die Frauen nach einer Trennung machen Hey, mein Name ist Jesco und ich kläre Frauen über die Wahrheit über Männer auf. Über das was sie denken, sodass sie eine Beziehung erleben können

Mehr

Rosa-Rot. Ein Begleit-Heft in Leichter Sprache. Eine Information gegen häusliche Gewalt

Rosa-Rot. Ein Begleit-Heft in Leichter Sprache. Eine Information gegen häusliche Gewalt Rosa-Rot Ein Begleit-Heft in Leichter Sprache Eine Information gegen häusliche Gewalt Was steht in diesem Buch? Der Name der Ausstellung..............3 Schauen Sie hin!......................5 Informieren

Mehr

Claudia Schäfer. Kleinkinder fördern mit Maria Montessori

Claudia Schäfer. Kleinkinder fördern mit Maria Montessori Claudia Schäfer Kleinkinder fördern mit Maria Montessori Inhalt 1. Einleitung... 7 2. Maria Montessori und die Förderung der 0 ±3-Jährigen... 10 3. Wie Kleinkinder sich entwickeln und lernen... 18 3.1

Mehr

Wer nicht liebt, der kennt Gott nicht; denn Gott ist die Liebe.

Wer nicht liebt, der kennt Gott nicht; denn Gott ist die Liebe. Ich lese aus dem ersten Johannesbrief 4, 7-12 Ihr Lieben, lasst uns einander lieb haben; denn die Liebe ist von Gott, und wer liebt, der ist von Gott geboren und kennt Gott. Wer nicht liebt, der kennt

Mehr

TRAUMAPÄDAGOGIK - BEDEUTUNG DER EIGENEN PERSON

TRAUMAPÄDAGOGIK - BEDEUTUNG DER EIGENEN PERSON 09.02.2017, TRAUMAPÄDAGOGIK - BEDEUTUNG DER EIGENEN PERSON Definition Trauma (Gottfried Fischer) Vitales Diskrepanzerlebnis zwischen bedrohlichen Situationsfaktoren und Individuellen Bewältigungsmöglichkeiten,

Mehr

De Oratore über den Redner

De Oratore über den Redner CoachingBrief 05/2016 De Oratore über den Redner Eine gute Rede muss laut Cicero delectare, movere et docere, also unterhalten, berühren und informieren. Diese Grundsätze bilden auch heute noch die Eckpfeiler

Mehr

4. Ich wünschte, ich hätte Freundschaften mehr gepflegt. Er ist das Feld, das ihr mit Liebe besät und mit Dankbarkeit erntet.

4. Ich wünschte, ich hätte Freundschaften mehr gepflegt. Er ist das Feld, das ihr mit Liebe besät und mit Dankbarkeit erntet. NEWSLETTER AUGUST 2014 Heute schreibe ich nun über den vierten Punkt aus dem Buch von Bronnie Ware, was sterbende Menschen am Meisten bereuen: 4. Ich wünschte, ich hätte Freundschaften mehr gepflegt. Euer

Mehr

Skriptum. Warenspezifisches Verkaufspraktikum. Schwerpunkt Spielwarenhandel. Spielzeug nach Alter - Überblick

Skriptum. Warenspezifisches Verkaufspraktikum. Schwerpunkt Spielwarenhandel. Spielzeug nach Alter - Überblick Skriptum Warenspezifisches Verkaufspraktikum Schwerpunkt Spielwarenhandel Spielzeug nach Alter - Überblick Manfred Gress Michael Mutschlechner Reinhard Wieser Ein Projekt der Tiroler Fachberufsschulen

Mehr

Was Du alles nicht brauchst für Dein Baby. Susanne Mierau

Was Du alles nicht brauchst für Dein Baby. Susanne Mierau Was Du alles nicht brauchst für Dein Baby Susanne Mierau Impressum: Erstausgabe 2017 Copyright 2016 Susanne Mierau Copyright der Ausgabe 2016 by Geborgen Wachsen Verlag in der Frau & Herr Mierau UG (haftungsbeschränkt)

Mehr

KOMMUNIKATION IN DER SCHULE

KOMMUNIKATION IN DER SCHULE KOMMUNIKATION IN DER SCHULE KOMMUNIZIEREN REFLEKTIEREN ENTWICKELN 1 Kommunikation in der Schule der Zukunft Vier Säulen der Bildung (Jacques Delors, UNESCO, 4, 96) 2 Lernen zu lernen Eine Allgemeinbildung

Mehr

Gespräch in der Kaffeehausecke. Von Arthur Schnitzler

Gespräch in der Kaffeehausecke. Von Arthur Schnitzler Gespräch in der Kaffeehausecke Von Arthur Schnitzler PLAN: Vorstellung des Autors Inhalt des Textes Unsere Interpretation Was wir interessant fanden Der Autor Arthur Schnitzler 1862-1931 Schriftsteller

Mehr

Emotionen und Bindung bei Kleinkindern Entwicklung verstehen und Störungen behandeln (Beltz 2011)

Emotionen und Bindung bei Kleinkindern Entwicklung verstehen und Störungen behandeln (Beltz 2011) Emotionen und Bindung bei Kleinkindern Entwicklung verstehen und Störungen behandeln (Beltz 2011) Prof. Dr. Éva Hédervári-Heller Hannover, den 15.02.2012 Gliederung 1. Vorstellungen über Kindheit 2. Affektforschung

Mehr

Akim rennt Claude K. Dubois

Akim rennt Claude K. Dubois Akim rennt Claude K. Dubois Moritz Verlag ISBN 978 3 89565 268 4 Akims Geschichte ist eine sehr persönliche Geschichte. Aber sie gleicht jener von tausenden anderer Kinder, Männer und Frauen, die auf der

Mehr