Die Rolle der Hisbollah in Syrien

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1 FREITAG, 5. AUGUST 2016 Die Rolle der Hisbollah in Syrien Experte Botschafter Zvi Mazel Region: Maghreb Naher Osten Hisbollah-Führer Hassan Nasrallah (auf dem Banner links) hat Tausende von Kämpfern geschickt, um die Truppen des syrischen Präsidenten Baschar al-assad im syrischen Bürgerkrieg zu unterstützen (Foto: dpa) Die Hisbollah die Partei Allahs ist eine schiitische islamische Organisation, die in den frühen 1980er Jahren auf Geheiß des Irans in einem damals noch überwiegend sunnitischen Libanon auf der Bildfläche erschien. Vordergründig wurde sie etabliert, um Israel zu bekämpfen, und sie wurde von den iranischen Revolutionsgarden ausgebildet und ausgerüstet. Doch sie sollte auch die sunnitischen Regime im Nahen Osten unterwandern, um die Islamische Revolution der Ayatollahs zu fördern und die Hegemonie Teherans zu gewährleisten. Die Liste ihrer Terroranschläge ist niederschmetternd bei einigen nimmt man an, dass die Hisbollah dahintersteckt, bei anderen hat sie die Verantwortung selbst übernommen. Sie umfasst Bombenanschläge gegen französische und amerikanische Kasernen in Beirut im Jahr 1983, die Entführung des TWA-Flugs 847 im Jahr 1985, den Angriff auf die israelische Botschaft in Buenos Aires 1992, die Bombardierung eines jüdischen Kulturzentrums in der gleichen Stadt 1994 sowie den Angriff auf die Khobar-Türme in Saudi-Arabien im Jahr Die Hisbollah hat geheime Zellen in den Golfstaaten und in der Westbank gegründet und sie trainiert die Huthi-Rebellen im Jemen. Im Jahr 2008 entdeckte Ägypten eine Hisbollah-Zelle, die Angriffe auf den Suezkanal und auf die Sinai-Halbinsel geplant hatte. Die Gruppierung führt noch immer unerbittlich terroristische Aktivitäten in der Region und der ganzen Welt aus. Ihre operative Reichweite umfasst SEITE 1

2 auch Europa, wie der Bombenanschlag auf einen Bus im bulgarischen Burgas 2012 zeigte. Assad unterstützen Die Hisbollah hat ihre Unterstützung des Regimes von Präsident Baschar al-assad in Syrien aufgegeben und sie ist in die dortigen erbitterten Kämpfe verwickelt, die ihre Existenz gefährden. Das Hauptziel der Organisation eine Mitwirkung an der Zerstörung Israels ist momentan in den Hintergrund getreten, zum einen wegen der Belastungen aufgrund ihrer Intervention in Syrien, zum anderen aufgrund der langfristigen Schäden, die sie durch den Konflikt mit dem jüdischen Staat im Jahr 2006 erlitten hat. Schätzungsweise Milizen das entspricht zwischen einem Drittel und einem Viertel der Kampfstreitmacht der Hisbollah sind an den Fronten in Syrien im Einsatz. Sie agieren dort auf Geheiß des Irans, denn das Überleben des syrischen Regimes, eines langjährigen Verbündeten, ist für Teheran von größter Bedeutung. Zudem verlaufen die Waffenlieferungen für die Hisbollah durch Syrien, über diese Wege erhält sie hoch entwickelte Waffen, darunter Raketen, die das Rückgrat ihrer militärischen Stärke sind. Sollte Präsident Assad gestürzt werden und eine neue Regierung auf einer mehrheitlich sunnitischen Basis entstehen, würde sich die Hisbollah selbst in einer Notlage befinden. Dies wäre auch ein schwerer Schlag für den Iran, der seine wichtigste Stütze in der Region verlieren würde. Ärger um Geld Im vergangenen Juni erklärte Hisbollah-Führer Hassan Nasrallah als Reaktion auf neue amerikanische Sanktionen, die libanesischen Banken finanzielle Verbindungen zu der Organisation verboten, dass nun der Iran alle ihre Aktivitäten finanzieren und die Gruppierung mit Ausrüstung und Munition versorgen würde. Diese Aussage führte im Westen zu Stirnrunzeln und brachte Teheran in ziemliche Verlegenheit. Obwohl seit langem bekannt ist, dass der Iran die Hisbollah unterstützt, kann die öffentliche Bekanntmachung dieser Tatsache die juristische Grundlage dafür schaffen, das Regime für die Terroranschläge der Hisbollah zu verklagen. Die Vereinigten Staaten froren im Jahr 2008 in einer amerikanischen Bank zwei Milliarden Dollar für den Iran ein, nachdem die Familien der 241 Soldaten geklagt hatten, die bei dem Hisbollah-Angriff auf eine Marine-Kaserne in Beirut 1983 getötet worden waren. Der Oberste Gerichtshof der USA entschied im April 2016, dass das Geld den Familien ausgehändigt wird. Man nimmt an, dass Nasrallahs verblüffende Erklärung auf eine wachsende Kluft zwischen der Organisation und ihrem Patron hinweist, oder vielleicht war sie auch ein Hilferuf. Das Führen eines Kriegs in einem fremden Land auf Geheiß eines SEITE 2

3 anderen fremden Landes, anstatt sich auf die nächste Runde des Kampfes mit Israel vorzubereiten, hat für wachsende Unruhe unter den Anhängern der Partei geführt. Schätzungsweise bis Kämpfer starben in Syrien und etwa wurden verwundet. Eine Reihe von hochrangigen militärischen Führern wurde getötet, darunter Jihad Mughniyeh (der Sohn des Terroristen und Hisbollah- Operationschefs Imad Mughniyeh, der angeblich im Jahr 2008 von Israel getötet wurde) und Mustafa Badereddine, der Oberbefehlshaber der Hisbollah-Kräfte in Syrien. Schlimmer noch, die Konfrontation mit den syrischen Rebellengruppen einschließlich der al-nusra Front, einem Ableger von al-qaida führte dazu, dass die Kämpfe in den Libanon übergreifen. In den vergangenen zwei Jahren gab es Angriffe auf die Grenzstädte und sogar auf Dahiya, eine Hochburg der Hisbollah im Herzen des schiitischen Viertels von Beirut. Dies hat die unterschwelligen Spannungen mit den sunnitischen Parteien und christlichen Organisationen verschärft. Die Kritiker innerhalb der schiitischen Gemeinschaft haben sich ebenfalls darüber beschwert, unfreiwillig in einen Krieg hineingezogen zu werden. Obwohl diese Kritiker nur wenige Anhänger sind, ist die Gemeinschaft auch über das langsame Tempo des Wiederaufbaus in den schiitischen Dörfern des Südlibanons unglücklich, die im Zuge des Konflikts von 2006 unter heftigem Beschuss der Israelis standen, weil dort Raketen-Batterien gehortet worden waren. Nasrallah war ohne eine vorherige Absprache mit Teheran in diesen Konflikt gezogen und wurde dafür hart gemaßregelt. Er gab später zu, dass, wenn er das Ausmaß der israelischen Antwort gekannt hätte, er sich nie darauf eingelassen hätte. Die Hisbollah befindet sich finanziell in einem schlechten Zustand und wäre ohne die iranische Unterstützung nicht in der Lage, weiterzumachen sie beläuft sich auf etwa 800 Millionen bis 1 Milliarde Dollar pro Jahr. Andere Finanzierungsquellen, wie der Drogenhandel und Geldfälschung, versiegen langsam. Als Ergebnis wird Teheran nun einige Vermögenswerte, die jetzt nach dem Atomabkommen mit dem Westen frei werden, an die Hisbollah umleiten. In den sozialen Medien haben iranische Bürger ihren deutlichen Unmut darüber geäußert, denn dies zeigt ihrer Meinung nach, dass ihre Führer deren imperialistischen Zielen Vorrang geben vor der Verbesserung des Lebensstandards der eigenen Bevölkerung. Die Verstärkung kommt Das volle Ausmaß der Hisbollah-Verwicklung in den syrischen Bürgerkrieg wurde im Jahr 2013 enthüllt. Damals hatte Assad 60 Prozent des Landes eingebüßt und viele glaubten, dass er zum Scheitern verurteilt wäre. Rebellengruppen hatten Qusayr besetzt, eine wichtige Stadt an der Küstenstraße von Damaskus zu den Alawiten-Gebieten, die die Hauptstadt mit Waffen, Ausrüstung und Rekruten SEITE 3

4 FREITAG, 5. AUGUST Mai 2016: Hisbollah-Kämpfer in Beirut (Libanon) nehmen an der Beerdigung von Mustafa Badreddine, dem Oberbefehlshaber der Gruppe in Syrien, teil (Foto: dpa) belieferten. Der Iran erkannte rasch die Gefahr und befahl den Hisbollah-Kämpfern die im städtischen Häuserkampf erfahrener sind als Präsident Assads Soldaten, zu Hilfe zu kommen, und sie halfen tatsächlich, die Stadt zurückzuerobern. Es kam zu weiteren Erfolgen. Allerdings wurde eine größere Streitmacht benötigt, um die befreiten Gebiete zu besetzen und zu halten. Teheran war nicht bereit, seine eigenen Streitkräfte zu entsenden und bot stattdessen Spezialisten zur strategischen und taktischen Beratung an. Diese wurden angeführt von Qassem Soleimani, einem leitenden Kommandanten der elitären Quds-Einheit der Revolutionsgarde. Es kam zu einem stillschweigenden Bündnis zwischen dem Iran und Russland, das seinen Einfluss im Nahen Osten und vor allem in Syrien bewahren wollte. Durch die militärischen Einrichtungen in Latakia und Tartus kann Moskau eine ganzjährige Präsenz im Mittelmeer aufrechterhalten, selbst wenn seine eigenen Marinebasen durch Eis verschlossen oder zu weit entfernt sind für die Unterstützung einer raschen Intervention. Moskau beeilte sich, Vorteile aus Washingtons Zurückhaltung gegenüber einer Intervention in Syrien zu ziehen. Es errichtete eine Luftwaffenbasis in der Nähe von Latakia und stationierte Jagdbomber und Hubschrauber zur Unterstützung der SEITE 4

5 kombinierten Bodentruppen von Syrien und der Hisbollah. Vom Iran rekrutierte Schiiten-Milizen aus dem Irak und Afghanistan erweiterten das wachsende ausländische Kontingent im Jahr 2015, sie halfen den Pro-Assad-Kräften, deren territoriale Gewinne zu halten und sie unterstützten die nahezu komplette Einkreisung von Syriens zweitgrößter Stadt Aleppo. Dennoch blieb der Zusammenhalt unter den Rebellen, und vor allem innerhalb der al-nusra-front, bemerkenswert gut. Verringerung Moskau verkleinerte im März 2016 seine Interventionstruppe und hat sich seitdem in Gesprächen mit Washington engagiert, um eine politische Lösung zu finden, die Assads Herrschaft auf Interimsbasis retten würde, bis Neuwahlen abgehalten werden können. Der Iran lehnt diesen Schritt ab, da die Abstimmung zu einer sunnitischen Regierung führen dürfte, die wahrscheinlich die Beziehungen mit Teheran beenden und die Hisbollah aus dem Land werfen würde. Die Rebellen wollen, dass Assad sofort abtritt; der IS, der es als seine Mission ansieht, Syrien zum Bestandteil eines islamischen Kalifats zu machen, verliert gegenüber den kurdischen Kräften im nördlichen Teil des Landes an Boden. Keine dieser Entwicklungen ist eine gute Nachricht für die Hisbollah. Es ist noch nicht möglich, genau vorherzusagen, wie der syrische Konflikt ausgehen wird. Wird es eine größere Kampfpause geben? Gerade erst ist ein weiterer Waffenstillstand, den die Weltmächte angekündigt hatten, zusammengebrochen. Syrische Kräfte und Hisbollah-Milizen kämpfen weiter, sie ziehen ihre Schlinge um Aleppo und kommen auch an anderen Fronten voran. Einige Rebellengruppen haben ebenfalls Gewinne erzielt. Die so genannten moderaten Anti-Assad-Kräfte in deren Reihen sich einige islamistische Elemente befinden, wie die Muslimbruderschaft bleiben unerbittlich in ihrer Forderung, dass Assad entfernt werden muss, aber sie sind nicht in der Lage gewesen, ihn auf dem Schlachtfeld zu besiegen. Der Iran wird Präsident Assad nicht fallen lassen, solange nicht sicher ist, dass die Versorgungsrouten zu seinen Hisbollah-Verbündeten im Libanon offen bleiben. Dieser grundlegende Interessenkonflikt hat es bisher unmöglich gemacht, eine Lösung für Syrien zu finden. Es ist offensichtlich, dass das Land nie wieder so vereinigt werden kann, wie es einmal war. Die beste Arbeitshypothese ist, dass, wenn der IS einmal besiegt ist, Syrien als lose Föderation autonomer Kantone zusammengesetzt werden kann für die Alawiten, die arabischen Sunniten und die Kurden. Aber das ist bei weitem noch nicht sicher. Auswirkungen auf den Libanon Die Hisbollah ist von einer Reihe von Ländern als terroristische Organisation eingestuft worden, darunter sind Israel, das Vereinigte Königreich, die USA, Kanada, Australien und in jüngster Zeit der Golf-Kooperationsrat und die Arabische Liga. SEITE 5

6 Erbost über die Verweigerung des Libanons, den Angriff auf die saudische Botschaft in Teheran im Jahr 2016 zu verurteilen, setzte Riad seinen jährlichen Zuschuss in Höhe von nicht weniger als 3 Milliarden Dollar an die libanesische Regierung aus. Im Jahr 2015 setzte die Europäische Union nach langem Zögern den so genannten militärischen Zweig der Hisbollah auf ihre Liste der terroristischen Organisationen (als ob es einen Unterschied gäbe zwischen den terroristischen Milizen und ihren ins libanesische Parlament gewählten Delegierten). Die schleichende Übernahme des Libanons durch die Hisbollah begann vor 15 Jahren. Mit der Unterstützung der syrischen Armee, die eingeladen worden war, um den Bürgerkrieg in dem Land zu beenden und die dann beschlossen hatte, einfach dort zu bleiben, verstärkte die Organisation systematisch ihre Position. Als der sunnitische Premierminister Rafik Hariri, unterstützt von Saudi-Arabien und den westlichen Ländern, forderte, dass die Syrer den Libanon verlassen, wurde er von Hisbollah-Kämpfern getötet. Die Organisation gründete einen politischen Zweig und dieser sollte bei den libanesischen Wahlen 2009 eine Mehrheit im Parlament gewinnen. Am Ende musste sie sich jedoch mit einem Drittel der Stimmen zufrieden geben gerade genug, um das Parlament zu lähmen und Neuwahlen zu verhindern. Heute sind sowohl das Parlament als auch der Präsident längst am Ende ihrer Amtszeit angekommen, sie haben das Land der Herrschaft einer Übergangsregierung überlassen. Israel im Visier Obwohl sich die Hisbollah noch nicht aus dem syrischen Sumpf befreien kann, wird sie von Teheran gedrängt, sich auf eine weitere Kampfrunde mit Israel vorzubereiten, und der Iran versorgt sie mit einer modernen militärischen Ausrüstung, insbesondere Raketen. Die Hisbollah prahlt jetzt, dass sie Raketen besitzt, von denen einige mit Fernlenkausrüstung ausgestattet sind, die Ziele in den meisten Gebieten Israels mit Präzision treffen könnten. Im südlichen Libanon wurden in Dutzenden von schiitischen Dörfern Raketenwerfer in Häusern, Schulen, Krankenhäusern und Moscheen aufgestellt. So kann der jüdische Staat ganz einfach dafür verantwortlich gemacht werden, wenn Zivilisten durch israelischen Beschuss getötet werden, bei dem Versuch, die Abschussvorrichtungen zu zerstören. Laut der Resolution 1701 des UN-Sicherheitsrats, die den Krieg von 2006 beendete, sollte sich die Hisbollah aus dem Südlibanon zurückziehen, nur die libanesische Armee durfte in dem Gebiet verbleiben. Leider waren weder die United Nations Interim Force in Lebanon (UNIFIL), noch die libanesische Regierung oder gar die Weltmächte in der Lage, die Resolution durchzusetzen. Der Iran und die Hisbollah haben auch versucht, die Präsenz der Organisation in Syrien auszunutzen, um in den Golanhöhen eine neue Terrorfront gegen Israel zu SEITE 6

7 eröffnen. Eine israelische Drohne tötete den Hisbollah- und den iranischen Kommandanten, die an dieser Unternehmung beteiligt waren. Der Iran versucht zudem, neue, hoch entwickelte Raketen zu liefern, die bisher in Syrien für die Hisbollah im Libanon gelagert worden waren. Berichten zufolge hat Israel die meisten dieser Konvois abgefangen und zerstört. Ein kommender Flächenbrand Die sich abzeichnende Konfrontation dürfte weitaus zerstörerischer ausfallen als der Krieg von 2006, der zu Schäden im Umfang von etwa 10 Milliarden Dollar führte. Der Krieg in Syrien hat die Hisbollah-Kämpfer abgehärtet und sie entscheidende militärische Fähigkeiten gelehrt. Wahrscheinlich wird sie alle ihre Anstrengungen zusammenführen, um die Grenze zu durchbrechen und, wenn auch nur kurz, ein Stück des israelischen Territoriums zu besetzen, um so einen dringend benötigten Sieg verkünden zu können. Gleichzeitig wird sie versuchen, Israel mit Raketen-Salven zu überziehen. Die neuen Verteidigungssysteme, die der jüdische Staat entwickelt hat Iron Dome und Magic Wand, werden sie wohl nicht alle abfangen können, so dass die Zivilbevölkerung bitter leiden wird. Israel hat erklärt, dass es mit aller Macht zurückschlagen und den Südlibanon schnell überrennen wird, um die Raketenwerfer zu beseitigen. Dies wird Feuerkraft in einer ganz neuen Größenordnung mit sich bringen, so dass die libanesische Infrastruktur vor Ort zerstört werden dürfte. Moderate Kräfte im Libanon widersprechen energisch einer Offensive der Hisbollah, sie behaupten, dass die Bekämpfung Israels nicht die Priorität des Landes darstellt und dass die Kosten einfach zu groß wären. Doch es scheint der Konsens zu herrschen, dass der Konflikt unvermeidlich sei, obwohl niemand weiß, wann er ausbricht. Rationales Denken ist keine Grundlage für den religiösen Extremismus der Ayatollahs und ihrer Stellvertreter bei der Hisbollah. Das gilt auch für das Erscheinungsbild des heutigen Nahen Ostens. Kann eine Katastrophe noch abgewendet werden? Kann der Iran abgeschreckt werden? Dazu wäre ein Machtwechsel in Teheran nötig, und es gibt keine Anzeichen, dass das passiert. Doch andererseits: Wer hätte schon den Ausbruch des Arabischen Frühlings vor fünf Jahren vorhergesagt? Die sich abzeichnende Konfrontation dürfte weitaus zerstörerischer ausfallen als der Krieg von SEITE 7

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