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1 No Thema istockphoto.com / ZargonDesign rebound Von Rebound, Prebound und Performanzlücken Rethink statt Rebound: Der Effizienzrevolution muss eine Suffizien z revolution vorangehen Kann ein Esel tragisch sein? Den Ressourcen verbrauch durch Gleichheit drosseln Green Cloud Computing: Rebound komplex Raus aus der Komfort zone: Smarter als Smart Technologies Der wichtigste Grund ist der Zeitfaktor

2 2 Rebound > Editorial Bound on Rebound oder Effizienz mit Folgen Can Stock Photo Inc. / Violin Der Living Planet Report 2014 des WWF bringt es auf den Punkt: Die Menschheit verbraucht pro Jahr 50 Prozent mehr Ressourcen, als die Erde jährlich regenerieren und nachhaltig zur Verfügung stellen kann; der Schuldenberg gegenüber der Natur wächst weiter, die Rücklagen schrumpfen stetig. Und in Deutschland haben die Menschen besondere Verantwortung: Jeder von uns verbraucht doppelt so viele Ressourcen, wie uns nach dem globalen Pro-Kopf-Limit zustehen wir leben auf Kosten anderer Länder. Doch enthält der Bericht auch gute Nachrichten: Unser ökologischer Fußabdruck stagniert in den vergangenen Jahren, und das bei steigendem Wohlstand erreicht durch verbesserte Ressourceneffizienz, durch ein Mehr aus Weniger. Aber selbst mit erhöhter Rohstoffproduktivität kommen wir nicht ins gesteckte strategische Nachhaltigkeits-Ziel: Bis 2020 wird voraussichtlich nur ca. 82 Prozent der Verdoppelung der Rohstoffproduktivität 1994 erreicht. Bleiben wirtschaftliches Wachstum und Wohlstand weiter so stark an den Naturverbrauch gekoppelt, wird der mehr und mehr konfliktbeladene Ressourcenbedarf nicht zu begrenzen sein. Die Rebound- Effekte schlagen erbarmungslos zu, offensichtlich führen die meisten Effizienzgewinne zu weniger Ressourceneinsparung, als erwartet. Wie

3 3 Rebound > Editorial groß diese nun wirklich sind, wie sie gemessen und wie sie begrenzt werden können, darüber gibt es nach etwa 30 Jahren Rebound-Forschung immer noch große wissenschaftliche Differenzen und hohen Forschungsbedarf. Das hat auch die Enquete-Kommission Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität erkannt, die bei unserem Autor Reinhard Madlener ein Gutachten in Auftrag gab. In factory führt er in die verschiedenen Kategorien und Facetten der Rebounds ein. Tilman Santarius und Wolfgang Sachs sind zwei weitere Experten des Rebounds: Sie plädieren für eine Suffizienzrevolution vor der Effizienzrevolution. Anschließend beleuchtet Bernd Draser die Tragik von Effizienzanstrengungen, während sich Andreas Exner den Zwängen des herrschenden Systems widmet. Wie sich die Rebound-Effekte in der digitalen Revolution entwickeln, skizziert Ralph Hintemann, die Autorengruppe der Folkwang-Universität plädiert für eine smarte Aufrüstung der Dinge, um Ressourcenbewusstsein zu erreichen. Der vor kurzem mit dem Deutschen Umweltpreis gekürte ehemalige Präsident des Wuppertal Instituts Peter Hennicke und der Physiker und Politikwissenschaftler Stefan Thomas fordern im Interview eine realistische Betrachtung des Rebound-Effekts und ebenfalls seine Begrenzung durch Suffizienzpolitik und Obergrenzen des Verbrauchs. Denn ohne die und das ist die Erkenntnis dieses Magazins wird es nicht gehen, wenn die Rebound-Effekte nicht die wichtigste Wirkung von Ressourceneffizienzmaßnahmen auf lange Sicht verzögern sollen: die Reduzierung des globalen Ressourcenverbrauchs. To help minimize the green rebound effect in your own life, just ask yourself this simple question before purchasing a product: It s green, but do I really need it and do I need it in this quantity?. Michael Bloch Green Living Tips.com Reichhaltige Rebound-Erkenntnisse wünschen Ralf Bindel und das Team der factory

4 23 4 Rebound Inhalt 2 Editorial 6 Zahlen und Fakten 9 Wordcloud 11 Von Rebound, Prebound und Performanzlücken 17 Rethink statt Rebound: Der Effizienzrevolution muss eine Suffizien z revolution vorangehen. Can Stock Photo Inc. / AndreaA 42 Can Stock Photo Inc. / lunamarina Can Stock Photo Inc. / DragoNika 23 Kann ein Esel tragisch sein? 28 Den Ressourcen verbrauch durch Gleichheit drosseln 35 Green Cloud Computing: Rebound komplex 42 Raus aus der Komfort zone: Smarter als Smart Technologies 49 Der wichtigste Grund ist der Zeitfaktor 56 Impressum Can Stock Photo Inc. / billyfoto, Can Stock Photo Inc. / nruboc, Can Stock Photo Inc. / 3dalia

5 5 Rebound»War einmal ein Bumerang; War ein Weniges zu lang. Bumerang flog ein Stück, Aber kam nicht mehr zurück. Publikum noch stundenlang Wartete auf Bumerang.«Joachim Ringelnatz Gedichte. In: ringelnatz.net, Buchfunk Hörbuchverlag GbR

6 6 Rebound

7 7 Rebound»Der Rebound-Effekt führt uns die Notwendigkeit eines weiteren Schritts vor Augen: Für die tatsächliche ökologische Bewertung eines Produkts reicht es nicht, den Material-Input vom Bergwerk bis zum Händler zu berücksichtigen. Auch die Lebensdauer und die Intensität seiner Nutzung müssen hinzugerechnet werden.«friedrich Schmidt-Bleek, Grüne Lügen. Nichts für die Umwelt, alles fürs Geschäft wie Politik und Wirtschaft die Welt zugrunde richten, Ludwig Verlag München 2014

8 8 Rebound 1Die Abwrackprämie für Pkw, die 2009 die Automobilindustrie mit 5 Mrd. Euro stützen sollte, soll nach einer Studie des Bundesumweltministeriums zu einer Einsparung von 340 Mio. Liter Kraftstoff bzw. 1 Mio. Tonnen CO 2 pro Jahr (= 1 Prozent der gesamten Pkw- Emissionen) geführt haben. Knapp 2 Mio. Autos wurden verschrottet, jeder Neuwagenkauf mit 2500 Euro gefördert. Der Umsatz in den Reparaturwerkstätten sank um knapp 4 Prozent, der private Konsum wuchs ohne Kfz um 0,1 Prozent. Wikipedia, Umweltprämie Der Industrialisierungsprozess der Schwellenländer und das Wachstum der Erdbevölkerung erhöhen den Ressourcenverbrauch bis Ohne zusätzliche Effizienzsteigerung steigt der globale Ölverbrauch von heute knapp 2,5 Milliarden Tonnen auf 30 Mrd. Tonnen, die weltweite Autoflotte von 500 Millionen auf 4,5 Mrd. Fahrzeuge und die globale Ressourcenextraktion von 50 auf 300 Milliarden Tonnen. H. Rohn, N. Pastewski, M. Lettenmeier, Ressourceneffizienz, Fraunhofer Verlag /100 Papier wird 2000 Jahre nach seiner Erfindung durch die Chinesen nur noch mit einem Hundertstel an Material und Energie hergestellt. Dennoch verbraucht die Menschheit soviel Papier wie nie zuvor (2015 ca. 440 Mio. t). Auch die Einführung neuer Medien oder des so genannten papierlosen Büros hat nicht zu einer Reduktion oder Verlagerung geführt. E-Book-Reader sind nur ressourcenschonender, wenn auf ihnen mehr als zehn Bücher pro Jahr und sie über mehr als fünf Jahre dauerhaft und ausschließlich benutzt werden. Öko-Institut, E-Book- Reader, Die Arbeitsproduktivität hat sich während der letzten 200 Jahre verzwanzigfacht. In Deutschland ist sie zwischen 1991 uns 2011 um 22,7 Prozent gestiegen, die Zahl der geleisteten Arbeitsstunden je Erwerbstätigen hat sich um 9 Prozent verringert. Die höhere Produktivität führt zu einem überproportionalen Output an Waren und Dienstleistungen nicht zu weniger Arbeit: Von einer 15-Stundenwoche, wie sie sich der Ökonom Keynes vorstellte, sind die in Deutschland Voll- und Teilzeitbeschäftigten mit im Schnitt 37 Wochenstunden weit entfernt. Weizsäcker, Faktor Fünf; Statistisches Bundesamt, Arbeitsproduktivität Im städtischen Verkehr verbringen Autofahrer rund 30 Prozent ihrer Fahrzeit auf der Suche nach einem Parkplatz. Der Markt für Shared Parking wird bis 2020 um ca. 25 Prozent jährlich weiter wachsen, auf ein weltweites Marktvolumen von fast 2 Milliarden Euro. Der Markt für gemeinsam genutzte Fahrzeuge und Mobilitätsangebote wird um jährlich 35 Prozent wachsen, der weltweite Marktwert liegt 2020 bei 16 Milliarden Euro Roland Berger Strategy Consultants, Shared Mobility Studie, Mitteilung vom k Die Bildschirmauflösung wächst, der notwendige Energiebedarf für Darstellung und Bilddatentransport ebenfalls. 4k-Fernseher haben eine Mindestauflösung von 8 Mio. Pixeln. Der neue Apple-iMac mit 27-Zoll-Monitor hat eine Auflösung von 5k. Die Datenmengen, die so entstehen und übertragen werden, sind vier bis fünf Mal so groß wie bisher, belasten die Bandbreite und setzen neue ästhetische Standards. Die Akku- und Prozessorleistung moderner Smartphones und Tablets Smartphones muss deswegen ständig wachsen.

9 9 Rebound Es gibt eine Vielzahl von Rebound-Effekten Computer Tomographie (CT) oder Magnet-Resonanz-Tomographie (MRT) und Definitionen. Madlener und Alcott zählten verschiedene Definitionen auf. haben die Diagnosemöglichkeiten erheblich verbessert. Die Geräte sind mit einer Million Euro und mehr pro Stück teuer, ihre kontinuierliche Auslastung ist daher ökonomische Pflicht. Rund CT- und Die Unstimmigkeiten in den grundlegenden Annahmen führt zu verschiedenen Modellen, MRT-Geräte sind in Deutschland inzwischen im Einsatz und die Zahl Berechnungen und entsprechenden Ergebnissen. Grundsätzlich zu unterscheiden sind der Untersuchungen ist in den letzten zehn Jahren massiv gestiegen viele davon wären gar nicht notwendig. direkte (Substitutions-, Einkommens-, Outputeffekte, Mental-Rebounds), indirekte (Se- U. Schneidwind, A. Zahrnt, Damit gutes Leben einfacher wird, Oekom Verlag 2013, S. 121 condary E., Mental Accounting & Moral Licensing, Graue Energie) und makro-ökonomische 3-30 Effekte (Marktpreis-, Neue Märkte-Effekt). Erik Poppe, Der Rebound-Effekt: Herausforderung für die Umweltpolitik, Die Höhe von Rebound-Effekten aus verschiedenen Studien ist noch kein Indikator für deren Bedeutsamkeit, multipliziert mit dem prozentualen Anteil des Energieverbrauchs in dem entsprechenden Bereich und Land jedoch durchaus. So In den vergangenen 30 Jahren wurden mehrere Dutzend empirische Studien zum mikro-ökonomischen Rebound-Effekt in liegt der Rebound-Effekt bei der Raumheizung Industrieländern publiziert. Fünf Meta-Studien haben diese im OECD-Durchschnitt bei 20 bis 55 Prozent, bei ausgewertet, daraus lässt sich mit Vorsicht ein direkter einem 25-%-Anteil in Deutschland erhält man Rebound-Effekt bei Endkonsumenten bzw. privaten Haushalten einen Bedeutsamkeits-Index von 650. Dieser liegt zwischen zehn bis 30 Prozent extrapolieren. Dieser Anteil an wesentlich unter dem von 2520 für den motorisierten Straßenverkehr (R.-E.: 3 bis 90 %; 28 % Ressourceneinsparungen durch Effizienz geht durch Rebound wieder verloren. Dazu kommen indirekte Rebound-Effekte Anteil in D) und dem der industriellen Produktion durch Verkonsumierung des Real-Einkommensgewinns in Höhe (R.-E.: 30 bis 150 %; 29 % A.i.D.), jedoch über dem von fünf bis zehn Prozent der Energieausgaben. des Flugverkehrs mit 240 (R.-E.: 40 bis 300 %; Tilman Santarius, Der Rebound-Effekt: ein blinder Fleck..., in 0,8 % A.i.D.). R. Madlener, Tabelle aus laufender Gaia 23/2 (2014): Forschung des FCN, 2014 >15-40 Unternehmen handeln stärker als Konsumenten profitmaximierend. Produktionsseitige Einkommens- und Substitutionseffekte führen dazu, dass sie das volle Potenzial von Rebound-Effekten (R.-E.) ausschöpfen: Generell werden sie auf der Unternehmens- und Branchen ebene größer als auf der Ebene indivueller Haushalte sein (siehe Zahl auf dieser Seite). In einer Studie von 2013 werden für 30 Industriezweige in den USA langfristige R.-E. von 25 bis 60 Prozent berechnet, in vier Studien werden im Güterverkehr R.-E. zwischen 24 und 80 Prozent festgestellt. T. Santarius, Der Rebound-Effekt: ein blinder Fleck..., in Gaia 23/2 (2014): T. Santarius gibt die Faustformel Fifty-Fifty für die Berechnung von langfristigen, mittleren gesamtwirtschaftlichen Rebound-Effekten an. D. h. Effizienzmaßnahmen realisieren nur 50 Prozent der versprochenen Einsparung. P. Hennicke und S. Thomas gehen von einer 25-Prozent-Daumenregel für die durch Energieeffizienz verursachten gesamten Rebound-Effekte aus und rechnen mit 75 Prozent Einspareffekt, siehe S. 50. Gillingham und Kotchen geben die Spanne von 20 bis 60 Prozent für gesamtwirtschaftliche R.-E. an, also Einsparungen von 40 bis 80 Prozent. T. Santarius, Der Rebound-Effekt (2012); Gillingham et al., The rebound effect is overplayed, Nature Vol. 493 (2013)

10 10 Rebound»Der Rebound-Effekt ist ein politisches Problem, weil er die Frage nach einem guten Wohlstandsmodell und globaler Gerechtigkeit aufwirft.«erik Poppe, Der Rebound-Effekt: Herausforderung für die Umweltpolitik, Masterarbeit im Fach Politikwissenschaft, Freie Universität Berlin, 2013

11 11 Rebound Von Rebound, Prebound und Performanzlücken Can Stock Photo Inc. / njaj Effizienz als Wunderwaffe für den Umweltschutz? Effizientere Technologien können auch zu mehr statt weniger Verbrauch führen: Der Rebound-Effekt ist in der Diskussion angekommen. Gerade Energieeffizienz-Steigerungen sind in der Kritik. Für eine Beurteilung ist jedoch eine deutliche Differenzierung notwendig. Von Reinhard Madlener

12 12 Rebound > Von Rebound, Prebound und Performanzlücken In den letzten Jahren hat das Rebound- Thema in der wissenschaftlichen und politischen Diskussion sowohl in Deutschland als auch international an Bedeutung gewonnen. Dies ist auch gut so, denn die Politik sieht Energieeffizienz-Steigerungen als probates und kostengünstiges Mittel, um den Fossilenergieverbrauch und damit die Treibhausgasemissionen zu vermindern. Daher ist es wichtig, sowohl die gegenläufigen Trends dieser erhofften Einsparungen zu verstehen als auch den Einfluss der Methodik und der Systemgrenze (sowie möglicher Verzerrungen in den Schätzungen) auf die Höhe des Rebound-Effektes. Energiepolitisch bedeutet dies, dass Politiken nicht mehr so effektiv und damit auch kosteneffizient sind, als wenn der Rebound Null betragen würde. Die Begriffsdefinitionen und -verwendungen in der Literatur sind leider auch heute noch recht uneinheitlich trotz einer über 30 Jahre andauernden Diskussion über Begrifflichkeiten in der wissenschaftlichen Literatur. Trotzdem bezeichnet Rebound letztlich das Maß, in dem durch Verhaltensreaktio- nen auf aufgrund technischer Effizienzsteigerungen kostengünstiger gewordene Energiedienstleistungen erhoffte bzw. ingenieurwissenschaftlich kalkulierte Einsparungen konterkariert (Rebound zwischen 0 und 100 %), wieder zunichte gemacht (Rebound von 100 %) oder sogar überkompensiert werden (Rebound > 100 %, auch mit Backfire bezeichnet) (Jenny et al., 2013). Beispiele sind höhere Fahrleistungen mit energieeffizienteren Fahrzeugen (für Toyota Prius Fahrer empirisch tatsächlich festgestellt und nicht zu vernachlässigen!) oder zusätzliche Heizenergieverbräuche nach energetischen Gebäudesanierungen (z. B. aufgrund ungesättigter Bedürfnisse oder wider besseren Wissens etwa wenn das alte Heiz- und Lüftungsverhalten trotz effizienterer Gebäudehülle und neuartiger Systemtechnik beibehalten wird). Auf das Maß kommt es an Von Rebound zu unterscheiden ist die Energie-Performanz-Lücke (EPL): Sie ist ein Maß für die Differenz zwischen tatsächlichem und errechnetem Energiebedarf beispielsweise nach der energetischen Sanierung eines Gebäudes (in Prozent). Ebenso anders definiert ist das Energie-Einspar-Defizit (EED) als Maß für die Unterschreitung der erwarteten Energieeinsparungen nach der Sanierung (ebenfalls in Prozent). Solche Messgrößen helfen bei der Unterscheidung zwischen den verhaltensbezogenen Effekten (verhält sich der Mensch bewusst anders als vor der technischen Effizienzsteigerung) und den technischen Effekten (letztere können auch mit mangelnder Funktionalität der Technik oder unzureichend genauen technischen Berechnungen zu tun haben). Prebound wiederum ein von Ray Galvin eingeführter Begriff (Sunikka-Blank und Galvin 2012) bezeichnet das Phänomen, dass der tatsächliche Energieverbrauch (bereits vor der Energieeffizienzsteigerung) oft sogar unter dem kalkulierten, zu erwartenden Energieverbrauch liegt. Bei energieeffizienten Gebäuden kann oft Rebound festgestellt werden, bei schlecht isolierten Gebäuden hingegen vielfach Prebound. Daraus lassen sich zumindest

13 13 Rebound > Von Rebound, Prebound und Performanzlücken zwei Schlussfolgerungen ziehen: Erstens, die errechneten Einsparungen sind ein gefährliches Maß dafür, um durch Gebäudesanierungen erzielbare Energie- und CO 2 -Einsparungen vorauszusagen. Zweitens, nicht-technische, durch Verhaltensänderungen erzielbare Einsparungen können die durch technische Verbesserungen erzielte Einsparungen bei weitem übertreffen (mit entsprechender Relevanz für die optimale Politikgestaltung). Soziokulturelle Effekte berücksichtigen Aus sozialer Sicht ist Rebound ebenfalls ein wichtiges Thema, da es Konflikte zwischen energiepolitischen und sozialpolitischen Zielen geben kann. Ist der Rebound-Effekt beispielsweise bei der Raumwärme nämlich bei Mietern höher als bei Eigenheimbesitzern, und höher bei einkommensschwachen Schichten (beides wurde für Deutschland erstmals nachgewiesen in Madlener und Hauertmann, 2011), so muss abgewogen werden, inwieweit Rebound eher bei einkommensschwachen Mietern oder bei reichen Eigenheimbesitzern bekämpft werden sollte (und ob überhaupt) hier spielen also auch die ethisch-moralische und die soziale Dimension eine wichtige Rolle. Soziokulturelle Aspekte sind ebenfalls ein spannendes Forschungsfeld im Rebound-Kontext. Hier möchte das Institute for Future Energy Consumer Needs and Behavior (FCN) an der RWTH Aachen im Rahmen des im Aufbau befindlichen Virtuellen Instituts Energietransformation NRW (Koordinatoren: Wuppertal Institut und Kulturwissenschaftliches Can Stock Photo Inc. / njaj

14 14 Rebound > Von Rebound, Prebound und Performanzlücken Institut) in den kommenden Jahren weitere, tiefgreifendere Rebound- Forschungsaktivitäten betreiben. Damit soll letztlich auch mehr Klarheit über die Höhe der Rebound-Effekte nach soziokulturellen Gruppen (ein Projektverbund von ZEW/Universität Stuttgart/ Fraunhofer-ISI hat in den letzten Jahren wichtige Vorarbeiten geleistet; vgl. aber auch bezüglich der räumlichen Verteilung von Rebound-Effekten geschaffen werden. Nicht ein oder zwei Effekte... Rebound-Effekte setzen sich zusammen aus direkten (erhöhte Nachfrage nach einer durch die Effizienzsteigerung günstiger gewordenen Energiedienstleistung ein Preiseffekt), indirekten (erhöhte Nachfrage nach anderen energie- und ressourcenverbrauchenden Produkten und Dienstleistungen, da die eine Energiedienstleistung infolge der durch die Effizienzsteigerung eingesparten Energiekosten kostengünstiger geworden ist ein Einkommenseffekt) und makroökonomischen Effekten (Effi- zienzsteigerungen verändern potenziell Angebot und Nachfrage in der gesamten Wirtschaft und führt zu Strukturveränderungen und meist auch zu wiederum ressourcenverbrauchsfördernden Wachstumseffekten). Betrachtet man die makroökonomischen Rebound-Effekte nicht nur auf der Ebene einer nationalen Volkswirtschaft, sondern global, wird die Untersuchung methodisch sehr aufwändig und anspruchsvoll. Durch die zunehmende Verflechtung der Volkswirtschaften in folge der voranschreitenden Globalisierung ist globaler Rebound jedenfalls ein nicht zu unterschätzender Faktor. Eine Energieeffizienz-Politik in einem Land könnte Rebound-Effekte in anderen Ländern hervorrufen, welche die Energieverbräuche untem Strich steigen statt sinken lassen. Dies ist bei Exporten von energieeffizienten Gütern kritisch mit einzubeziehen. Rebound und Ressourcen Außerdem können Energie-Rebound- Effekte auch zu Mehrverbräuchen an nicht-energie-ressourcen und dadurch zu Problemverschiebungen führen (bei einer bestimmten Energiedienstleistung wird zwar notabene auf der Mikroebene gegenüber der Situation vor der Effizienzsteigerung Energie eingespart, andererseits wird aber vielleicht ein erhöhter Materialverbrauch induziert). Die Ressourceneffizienz insgesamt bzw. die absolute Entkopplung zwischen Wirtschaftswachstum und nicht regenerativem Ressourcenverbrauch ist also ebenfalls im Blick zu behalten. Ein noch viel zu wenig beforschter Aspekt der Energiewende, in dem auch Rebound-Potenziale schlummern (durch Effizienzsteigerungen erst kommerziell attraktiv genug gewordene Energietechnologien), sind schließlich auch die Energie- und Materialverbräuche (inkl. kostbarer Materialien, die in den sogenannten seltenen Erden vorkommen), aber auch die ökonomischen und sozialen Auswirkungen der Nutzung erneuerbarer Energietechnologien. Hier ist es sehr wichtig mit Hilfe von Energiesystemanalysen (Lifecycle Costing, Lifecycle Sustainable Assessment usw.) festzustellen, wo und wie die

15 15 Rebound > Von Rebound, Prebound und Performanzlücken Energiewende auch zu negativen Folgen führt (z. B. Kinderarbeit in Malaysia) und sie entsprechend zu minimieren. Eines steht jedoch trotz aller Komplexität um Rebound fest: Lösungen der großen energie- und ressourcenpolitischen Herausforderungen werden durch eine tiefgreifende Transformation der Gesellschaft in Richtung nachhaltiger Entwicklung und einer verbesserten Transparenz der Konsequenzen des eigenen Handelns leichter zu bewältigen sein als lediglich mit technological fixes und blindem Vertrauen darauf, dass technischer Fortschritt im überwiegenden Maße immer nur gut ist. Prof. Dr. Reinhard Madlener ist Leiter des Institute for Future Energy Consumer Needs and Behavior (FCN) an der RWTH Aachen. Er schrieb 2011 das Gutachten zu Rebound- Effekten für die Bundestags-Enquete Wachstum, Wohlstand und Lebensqualität. Literatur Antal M., van den Bergh J.C.J.M. (2014). Re-spending rebound: A macro-level assessment for OECD countries and emerging economies, Energy Policy, 68: Kösler S., Swales K., Turner K. (2014). Beyond National Economy-wide Rebound Effects. An Applied General Equilibrium Analysis Incorporating International Spillover Effects, ZEW Discussion Paper No Madlener R. (2011). Energiesparen durch Effizienzfortschritte ist in einem weiter wachsenden System schlichtweg eine Illusion, Energiewirtschaftliche Tagesfragen Jg. 62 Heft 8, S Madlener R., Hauertmann M. (2011). Rebound Effects in German Residential Heating: Do Ownership and Income Matter?, FCN Working Paper No. 2/2011, Institute for Future Energy Consumer Needs and Behavior, RWTH Aachen. Santarius T. (2012). Green Growth Unravelled. How rebound effects baffle sustainability targets when the economy keeps growing. Heinrich Böll Foundation / Wuppertal Institute for Climate, Environment and Energy. Sunikka-Blank M., Galvin R. (2012). Introducing the prebound effect: the gap between performance and actual energy consumption, Building Research & Information, 40(3):

16 16 Rebound»Für eine Senkung des Ressourceneinsatzes und den damit einhergehenden Umweltbelastungen reichen Ressourceneffizienzgewinne nicht immer aus. Es kann vorkommen, dass Effizienzgewinne durch niedrigere Kosten zu einer steigenden Nachfrage nach Ressourcen und Konsumgütern führen und dadurch aufgezehrt oder sogar überkompensiert werden (so genannter Rebound-Effekt). Maßnahmen zur Steigerung der Ressourceneffizienz müssen daher begleitet werden durch einen Bewusstseinswandel, der Wohlstand nicht mit einem quantitativen Wachstum im Sinne eines Mehr-Habens gleichsetzt, sondern nach der besseren Befriedigung von menschlichen Bedürfnissen fragt, also ein qualitatives Wachstum in den Vordergrund rückt.«deutsches Ressourceneffizienzprogramm (ProgRess), Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU), Mai 2012

17 17 Rebound Rethink statt Rebound: Der effizienzrevolution muss eine Suffizien z- revolution vorangehen. Die Effizienz-Versprechen sind kein Allheilmittel für die Transformation zu mehr Nachhaltigkeit. Doch mit einer Politik des Genug lassen sich auch die Effekte des Rebound begrenzen. Can Stock Photo Inc. / Ostill (und folgende Fotos) Von Wolfgang Sachs und Tilman Santarius

18 18 Rebound > Von Rebound, Prebound und Performanzlücken Suffizienz ist die Strategie des Unterlassens. Spätestens nach der Atombombe hat sich die Menschheit zu der Einsicht durchgerungen, dass nicht alles, was möglich ist, getan werden dürfte. Hans Jonas hat in den 1970er Jahren diese Erfahrung zum moralischen Imperativ verdichtet: Handle so, dass die Wirkungen deiner Handlungen verträglich sind mit der Permanenz echten menschlichen Lebens auf Erden. Laufend verstößt nun gegen diesen Imperativ die gesamte Weltwirtschaft: Sie ist gemeingefährlich für die Biosphäre geworden, die den Menschen und andere Lebewesen umhüllt. Allein zu definieren, was echtes menschliches Leben abgesehen von der nackten Fortexistenz der Gattung homo sapiens bedeutet, erfordert eine gesellschaftliche Wertedebatte. Und sich um diese drücken zu können, ist ein befreiendes Versprechen zumal in Zeiten scheinbar unaufhaltsam fortschreitender Individualisierung und Globalisierung. Das ist die Attraktivität der Strategie der Effizienz: Sie verspricht, der weitreichende Wechsel von Technologien mache es unnötig, den Status-quo der Wirtschafts- und Lebensstile überhaupt in Frage zu stellen. Ist Autofahren schlecht für die Umwelt? Einerlei, sagen die Effizienz-Enthusiasten, wenn Autos zukünftig pro Kilometer nur noch so wenig Sprit verbrauchen wie öffentliche Verkehrsmittel heute. Doch die Sache hat einen Haken. Wenn die einzelne Autofahrt finanziell und moralisch kaum mehr ins Gewicht fällt werden Menschen dann vielleicht immer häufiger und weiter fahren? Das ist die Problematik der Rebound-Effekte. SUV mit Hybrid-Motoren Gut bekannt sind bereits die finanziellen Rebound-Effekte: Effizientere Technologien sparen häufig Geld ein, das man an anderer Stelle für erneuten Konsum oder Investitionen ausgeben kann, die mit zusätzlichem Energie- und Materialverbrauch einhergehen. Für manchen mag es überraschend sein, dass indessen auch dann Rebounds eintreten, wenn durch eine Effizienzverbesserung gar kein Geld gespart wurde. Zunächst kann es materielle Rebound- Effekte geben, da schon die Herstellung effizienterer Geräte und Produkte einen Teil ihres Einsparpotenzials bei der Nutzung auffrisst. Hinzu aber kommen psychologische Rebound-Effekte, denn effizientere Produkte verändern nicht nur ihre technischen, sondern auch ihre symbolischen Eigenschaften. Sports Utility Vehicles (SUV), aufgrund ihres unnötigen Gewichts und horrenden Spritverbrauchs noch vor kurzem als Vorstadtpanzer und Klimakiller stigmatisiert, gelten plötzlich als Vorreiter- Autos, wenn sie mit einem Hybrid- Motor ausgestattet sind. Tatsächlich können deutliche Effizienzsteigerungen eines Produkts dazu führen, dass sich soziale Normen und individuelle Einstellungen gegenüber seiner Nutzung verändern. Doch ohne Suffizienz, oftmals in die falsche Richtung. Schließlich lösen Energieeffizienzsteigerungen in der gesamten Wirtschaft neue Wachstumsschübe und -zwänge aus. Für Ökonomen ist das ein Allgemeinplatz: natürlich macht jede Produktivitätssteigerung die Wirtschaft fitter und forciert das Wachstum. Und was als Zusammenhang zwischen Arbeitsproduktivität und Wachstum völlig

19 19 Rebound > Von Rebound, Prebound und Performanzlücken unstrittig ist, gilt ebenso für den Zusammenhang zwischen Energieeffizienzsteigerung und Wachstum. Übrigens ist dies eines der zentralen Argumente der Anhänger eines green growth: je stärker die Karbonproduktivität der Wirtschaft, desto höheres Wachstum lässt sich erzielen. Doch wer die Rebound-Effekte dieser Wachstums- und Nachfrageeffekte einkalkuliert, wird nicht an der Einsicht vorbeikommen, dass Technologie- und Innovationsoffensiven alleine nicht ausreichen, um in den Industrieländern den Ressourcenverbrauch und die Treibhausgasemissionen um den Faktor 10 zu verringern. Mehr noch, wer grünes Wachstum als Parole ausgibt, wird Rebound-Effekte gar noch vergrößern, denn der Konsum grüner Produkte kann dann als persönlicher Beitrag zum Umweltschutz missverstanden werden. Es ist offenkundig, dass der Effizienzrevolution bei den Technologien eine Suffizienzrevolution bei den gesellschaftlichen Institutionen vorangehen muss. Andernfalls lösen die neuen Technologien bloß eine weitere Fessel des Prometheus. Den Deckel auf die Rebounds Effizienz-Enthusiasten teilen diese Einschätzung selten. Wer gefangen ist im alten Steigerungsspiel der Moderne, der betrachtet absolute Reduktionsziele als Einschränkung der Konsumentensouveränität und legt es daher allein darauf an, die Ressourcenproduktivität zu steigern. Doch produktiver für wen oder was? Für den Reichtum der Arten? Für die Würde der Mitarbeiter? Für die Langlebigkeit der Produkte? Nein. Produktiver, so wird gesagt, muss der Ressourcenverbrauch

20 20 Rebound > Von Rebound, Prebound und Performanzlücken auch immer sein mögen, können Caps auf kollektiver Ebene nicht ersetzen. Suffizienz ist keineswegs nur eine persönliche Sache, sie ist eine Sache der Institutionen und ihres Designs. Eine rein auf individueller Ebene ansetzende Suffizienz kann materielle und wachstumsbedingte Rebound-Effekte nicht ausschließen und die Verlagerung von Ressourcenverbrauch zu anderen Verbrauchern, in andere Länder gar noch verstärken. Indessen können kollektive Vereinbarungen leidlich gegen Verlagerung und Nachrücker des Überverbrauchs schützen. Einige der größten Erfolge der Umweltpolitik sind der Suffizienz zu verdanken: Das bleifreie Benzin, der Ozon-Vertrag (Montreal Protokoll), die POP-Konvention über langlebige organische Schadstoffe, der Atomausstieg, ja letztendlich der Anfang aller Umweltpolitik, die Ausweisung von Naturschutzgebieten, sind aus dem Geiste der Suffizienz erwachsen. Nicht der Ressourcenproduktivität und ihrer Steigerung zuliebe. Zugegeben, die CO 2 - Emissionen sind von anderer Qualität, sie durchdringen jeden Aspekt des Wirtrelativ zum Bruttoinlandsprodukt werden. Definiert wird die Steigerung der Ressourcenproduktivität als Entkoppelung von der Wachstumskurve womit leicht übersehen wird, den Wachstumszwang selbst in Visier zu nehmen. Der Subtext der Rede vom decoupling ist fortlaufendes Wachstum der Volkswirtschaften. Kein Wunder, dass die absolute Entkopplung, der Rückbau des Ressourcenverbrauchs bei anhaltendem Wachstum, nicht gelingt und wenn, dann in Ausnahmefällen. Deswegen schert sich eine Politik der Suffizienz nicht um die Auswirkungen für das Wachstum, sie ist wachstumsindifferent, aber behält das Wohlergehen der Bürger im Auge. Die Wachstumsneutralität der Suffizienz hingegen ist widerständig gegenüber allen Arten von Rebound-Effekten. Suffizienz kann in vielen Feldern erfolgen, gemeinsam aber ist die Idee des cap, des Deckels, oberhalb dessen der Ressourcenverbrauch nicht steigen darf. Um Rebound-Effekten Einhalt zu gebieten, ist es ratsam, Caps auf kollektiver Basis einzuführen. Denn Caps auf persönlicher Ebene, so verdienstvoll sie schaftens und erfordern ressourcenleichte Technologien allerorten. Doch die kollektiv vereinbarten Emissionscaps, also Suffizienzziele, bringen erst die Effizienzrevolution in Schwung und halten zugleich die Rebound- Effekte im Zaum. Auch die vielerorts diskutierten Energie- und Ressourcensteuern, die Einsparungen aus Effizienzgewinnen kompensieren können, sind, genau betrachtet, Suffizienz light. Der Kapitalismus überlebt nur, wenn er sein Betriebssystem ändert Wie schaut eigentlich eine Politik der Suffizienz aus? Falls man in den nächsten Jahrzehnten den Herausforderungen gerecht werden möchte, wäre zu nennen: ein ressourcensparendes solares Energiesystem, niedermotorisierte Autos, Abbau des europäischen Flugverkehrs, Null-Option im Flächenzubau, ökologischer Landbau, Exit-Strategie für schwimmende Fischfabriken. Und im sozialen Sinne: Sharing von Autos, Wohnungen, Geräten und alle Formen von Ko-Produktion, elektronisch wie

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