next corporate communication 12 Märkte sind (noch) keine Gespräche Perspektiven für die Anwendung von Social Media in Unternehmen

Save this PDF as:
 WORD  PNG  TXT  JPG

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "next corporate communication 12 Märkte sind (noch) keine Gespräche Perspektiven für die Anwendung von Social Media in Unternehmen"

Transkript

1 next corporate communication 12 Märkte sind (noch) keine Gespräche Perspektiven für die Anwendung von Social Media in Unternehmen Eine Studie der Universität St.Gallen in Kooperation mit der Virtual Identity AG next corporate communication 12

2 2

3 3 Inhalt 1. Next Corporate Communication Zielsetzung 1.2. Ansatz und Stichprobe 1.3. Qualitative Datenanalyse 2. Social Media: Begriff und Bedeutung 2.1. Begriffliche Grundstruktur 2.2. Bedeutung von Social Media im Kommunikationsmix 3. Entwicklungsphasen und Erfahrungen 3.1. Phasenkonzepte und Entwicklungsstand 3.2. Erfahrungen aus der Praxis 4. Strukturelle Einbindung und Organisation 4.1. Zentrale versus dezentrale Verantwortung 4.2. Neue Gremien und Prozesse 4.3. Personal und Budget 5. Zielgruppen und Strategien 5.1. Zielgruppen für Social Media 5.2. Taktik und Strategie Kundenstrategien in B2C-Märkten Kundenstrategien in B2B-Märkten Neue Mitarbeiter/innen und Employer Branding Gewinnung digitaler Meinungsführer Fokus auf eigene Mitarbeiter/innen 6. Wertbeiträge, Erfolg und Erfolgsmessung 6.1. Wertbeiträge von Social Media 6.2. Bedeutung der Erfolgsmessung 6.3. Ansätze der Erfolgsmessung 7. Trends 7.1. Wertkonzepte und Erfolgsmessung 7.2. Vertrauen und Userinteraktion 7.3. Integration in die Wertschöpfungskette 7.4. Rolle der Mitarbeiter/innen und Unternehmenskultur 8. Fazit und Interpretation

4 4 1. Next Corporate Communication 12 Next Corporate Communication bezieht sich als Dialog- und Forschungsplattform auf die Anwendung von Social Media in Unternehmen. Bereits seit 2009 werden die Perspektiven von Social Media für Marketing, Vertrieb, Unternehmenskommunikation, Service und andere Funktionsbereiche umfassend untersucht. Dabei haben sich inzwischen mehr als 100 Unternehmen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz am Dialog beteiligt. Einen wesentlichen Meilenstein der Next Corporate Communication Forschung bildet die vorliegende Studie. Diese wird regelmäßig im Abstand von zwei Jahren durch das Institut für Marketing an der Universität St.Gallen durchgeführt. Die Ergebnisse der Forschung zeigen, dass sich Social Media inzwischen bei den meisten Unternehmen als fester Bestandteil im Kommunikationsmix etabliert hat. Seit der letzten Marktstudie in 2010 hat sich besonders die strategische Auseinandersetzung mit Social Media intensiviert. Entsprechend liegt heute in vielen Fällen ein klares Bild über die Ziele eines Engagements in interaktiven Online-Medien vor. Jedoch besteht nach wie vor ein hohes Potential für eine weiterführende Nutzung der Möglichkeiten von Social Media in Unternehmen. Dies bezieht sich v.a. auf eine intensive und nachhaltige Interaktion mit den relevanten Zielgruppen. Märkte sind in dieser Hinsicht vielfach (noch) keine Gespräche. Häufig stellt sich Frage, ob und wie der gewünschte Dialog mit wichtigen Stakeholdergruppen hergestellt werden kann. Auch die Suche nach dem Return on Social Media ist längst nicht abgeschlossen. Nur wenige Unternehmen haben bereits Verfahren etabliert, um den Wertbeitrag der neuen Medien für unternehmensrelevante Zielkonstrukte systematisch zu erfassen. Diese und andere Themen bilden den Schwerpunkt der Next Corporate Communication Studie 12. Damit liegt als Update zur Studie 2010 eine aktuelle und umfassende Analyse des Status-Quo und der Perspektiven für die Anwendung von Social Media in deutschsprachigen Unternehmen vor Zielsetzungen Die Zielsetzungen der Next Corporate Communication Studie beziehen sich allgemein auf eine Beschreibung der aktuellen Anwendung und die Ableitung von Perspektiven für die zukünftige Nutzung von Social Media in Unternehmen. Dabei lässt sich das allgemeine Forschungsinteresse durch folgende Fragestellungen konkretisieren: Wie ist der Begriff Social Media aus Sicht der befragten Unternehmen definiert? Hat sich inzwischen ein allgemeines Begriffsverständnis etabliert? Welche Bedeutung hat Social Media in Unternehmen heute? Wie drückt sich die aktuelle Bedeutung von Social Media aus? Wie wird sich die Bedeutung von Social Media aus Sicht der befragten Unternehmen in den nächsten Jahren entwickeln? In welche Phasen lässt sich der Entwicklungsstand von Social Media in Unternehmen segmentieren? Welche Reifegradmodelle bilden die Entwicklung von Social Media ab? Welchen Reifegrad haben Unternehmen heute in Bezug auf die Entwicklung und Umsetzung von Social Media erreicht? Welche Erkenntnisse haben Unternehmen bislang aus Ihren Erfahrungen mit Social Media gezogen? Welche Schlussfolgerungen werden daraus für die Umsetzung weiterer Maßnahmen abgeleitet? Wie ist in Unternehmen die Verantwortung für Social Media organisiert? Welche neuen Gremien und Prozesse wurden etabliert? Wie viele Ressourcen investieren Unternehmen bereits in Social Media?

5 5 Welche Zielgruppen sind aus Sicht der befragten Unternehmen für eine Kommunikation mit Social Media besonders relevant? Welche Ziele verbinden Unternehmen heute mit der Nutzung von Social Media? Welche Strategien und Taktiken werden eingesetzt, um diese Ziele zu erreichen? Welche Vorteile realisieren Unternehmen heute bereits aus der Anwendung von Social Media? Welche Bedeutung hat die Erfolgsmessung des eigenen Engagements? Welche Verfahren zur Erfolgsmessung werden in Unternehmen eingesetzt? Welche Trends werden in Bezug auf die weitere Nutzung von Social Media in Unternehmen erwartet? Die Analyse der Antworten auf die dargestellten Fragen gibt einen Überblick zur Anwendung von Social Media in deutschsprachigen Unternehmen. Dabei fokussiert Next Corporate Communication auf die Erstellung einer allgemeinen Marktforschung. Die Anwendung von Social Media wird daher unternehmens- und branchenübergreifend bewertet. Branchenanalysen und/oder unternehmensindividuelle Untersuchungen können auf der allgemeinen Marktforschung aufbauen bzw. diese als Referenzgrundlage zur Darstellung konkreter Einzelfälle nutzen Ansatz und Stichprobe Der Ansatz der Next Corporate Communication Forschung basiert auf einer qualitativen Forschungsmethodik. Dabei wurden insgesamt 198 Großunternehmen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz zur Teilnahme an der Untersuchung eingeladen. Mit einer Rücklaufquote von 34.3 % haben insgesamt 68 Unternehmen an der Befragung teilgenommen. Diese Teilgruppe bildet die Referenzstichprobe. Neben den Unternehmen der Referenzstichprobe wurden darüber hinaus Experten aus Forschung und Beratung im Kontext einer Vergleichsstichprobe befragt. Durch den Vergleich der internen Unternehmenssicht und der externen Expertenperspektive lassen sich die Ergebnisse der Referenzstichprobe bestätigen und erweitern. Die Vergleichsstichprobe basiert auf insgesamt 43 durchgeführten Interviews mit Kommunikationsexperten, Wissenschaftlern und Beratern. Tabelle 1 gibt einen Überblick zu den wesentlichen Merkmalen der beiden Stichproben. Aus methodischer Sicht wurde zunächst in einer Konzeptphase ein Fragebogendesign für die qualitative Befragung der Unternehmen und Experten entwickelt. Dies umfasste auch einen Review der zum Untersuchungszeitpunkt vorliegenden Literatur zum Forschungsgegenstand. Die insgesamt 111 qualitativen Interviews wurden anschließend telefonisch durchgeführt. Die durchschnittliche Länge der einzelnen Interviews beträgt 32 Minuten. Daher basieren die vorliegenden Ergebnisse auf einer Gesamtmenge von Interviewminuten (knapp 60 Stunden) Qualitative Datenanalyse Die Datenerhebung basiert wie bereits dargestellt auf telefonischen Einzelinterviews. Um eine bessere Nachvollziehbarkeit zu erlauben, wurden alle telefonischen Interviews digital aufgezeichnet und anschließend transkribiert. Der transkribierte Ausgangstext wurde zunächst fallweise analysiert. Auf dieser Grundlage erfolgte die Entwicklung eines Kategoriensystems zur strukturierten Auswertung des Textmaterials. Die einzelnen Transkripte wurden nach Erstellung einer aggregierten Auswertung vernichtet.

6 6 Merkmale Unternehmen Referenzstichprobe Dienstleister Vergleichsstichprobe Größe der Stichprobe n=68 n=43 Qualitative Beschreibung Großunternehmen Branchenübergreifendes Sample Social Media Executives Diverse Unternehmensbereiche, Fokus Unternehmenskommunikation und Marketing Beratungsunternehmen Agenturen Universitäten Teilgruppen B2B (n=32) B2C (n=36) Insgesamt 35 Branchensegmente Tabelle 1: Merkmale der Referenz- und Vergleichsstichprobe Dabei entspricht die Vorgehensweise insgesamt dem Ansatz einer qualitativen Datenanalyse (siehe beispielsweise Kuckartz et al. 2008: Qualitative Evaluation). Aus methodischer Sicht basiert die qualitative Datenanalyse auf der Bildung von Kategorien und der Zuordnung einzelner Textstellen (= Codings) zu diesen Kategorien. Zur Unterstützung der Codierung lässt sich die Daten- und Analysesoftware MAX QDA heranziehen. Die transkribierten Texte werden zunächst in MAX QDA importiert. Anschließend lassen sich einzelne Textstellen der transkribierten Interviews (= Codings) den definierten Kategorien zuordnen. Die Daten lassen sich kategorienbasiert auswerten und interpretieren. Gegebenenfalls werden bei zu vielen Textstellen (= Codings) je Kategorie differenzierte Subkategorien angelegt. Auf dieser Basis werden die Daten je Kategorie quantitativ ausgewertet und qualitativ interpretiert. Dabei bezieht sich die quantitative Auswertung auf die Menge der Codings pro Kategorie. Entsprechende Auswertungen können visualisiert werden und geben einen Überblick über die Codehäufigkeiten bzw. die Bedeutung eines spezifischen Themas aus empirischer Sicht. Im Anschluss daran lassen sich die einzelnen Kategorien mit Hinblick auf die formulierten Ziele der qualitativen Untersuchung interpretieren.

7 7 2. Social Media: Begriff und Bedeutung Der erste Schwerpunkt der Next Corporate Communication Studie 12 bezieht sich auf den Begriff Social Media an sich und die Evaluation der Bedeutung der Thematik aus Unternehmenssicht. Social Media ist als Begriff nach wie vor nicht exakt definiert. Daher finden sich in der Regel je nach Kontext und Erfahrungshintergrund unterschiedliche Assoziationen zum Forschungsgegenstand. Die Aufklärung dieser Unterschiede ist für die Auswertung der Ergebnisse der vorliegenden Untersuchung wesentlich. Darüber hinaus ist relevant, ob sich nach einigen Jahren der inhaltlichen Auseinandersetzung mit Social Media bereits ein gemeinsames Begriffsverständnis in der Praxis gebildet hat Begriffliche Grundstruktur Im Sinne einer Absicherung der begrifflichen Grundlage der Untersuchung wurde in beiden Stichproben zunächst die folgende Definition des BVDW (Bundesverband der digitalen Wirtschaft, Deutschland) für Social Media präsentiert (siehe BVDW Social Media Kompass 2009). Darüber hinaus wurden das eigene Begriffsverständnis sowie die aus subjektiver Sicht relevanten Begriffsmerkmale für Social Media erhoben (siehe Abbildung 1). Social Media sind eine Vielfalt digitaler Medien und Technologien, die es Nutzern ermöglichen, sich untereinander auszutauschen und mediale Inhalte einzeln oder in Gemeinschaft zu gestalten. Die Interaktion umfasst den gegenseitigen Austausch von Informationen, Meinungen, Eindrücken und Erfahrungen sowie das Mitwirken an der Erstellung von Inhalten. Als Kommunikationsmittel setzt Social Media einzeln oder in Kombination auf Text, Bild, Audio oder Video und kann plattformunabhängig stattfinden. Die Nutzer nehmen durch Kommentare, Bewertungen und Empfehlungen aktiv auf die Inhalte Bezug und bauen auf diese Weise eine soziale Beziehung untereinander auf. Die Grenze zwischen Produzent und Konsument verschwimmt. Die meisten Executives der befragten Unternehmen können der Definition des BVDW zustimmen. Dabei liegt für 76% der Befragten das wesentliche Merkmal von Social Media in der Interaktion zwischen den beteiligten Kommunikationspartnern. Damit unterscheidet sich Social Media deutlich von der klassischen Einwegkommunikation in traditionellen Medienformaten (TV, Print, etc.). Für die Kommunikation in interaktiven Online-Medien sind v.a. der Dialog und Austausch sowie die Gespräche zwischen den Beteiligten wesentlich. Dies umfasst auch Prozesse der wechselseitigen Wahrnehmung und das Aufgreifen der Kommunikationsinhalte anderer User für die eigenen Beiträge. Damit wird durch Social Media ein digitaler Kulturraum erzeugt, der für weitere 62% der befragten Executives ein weiteres wesentliches Begriffsmerkmal darstellt. Dieser Aspekt wird mit einer Gewichtung von 70% von der Experten der Vergleichsstichprobe sogar noch etwas stärker bewertet. Damit induziert das Internet im Allgemeinen und Social Media im Besonderen einen kulturellen Wandel, der die Gesellschaft als Ganzes tangiert. Wenn sich das Mediennutzungsverhalten der Individuen so fundamental verändert, hat dies erheblichen Einfluss darauf, wie kollektiv Informationen produziert und verarbeitet sowie letztlich Entscheidungen getroffen werden. Durch die Veränderung des Kulturraums wandelt sich auch die Unternehmensumwelt. Dies ist schließlich bei der Gestaltung unternehmerischer Strategien zu berücksichtigen.

8 8 Wie ist der Begriff Social Media definiert? Was sind die wesentlichen Merkmale von Social Media? Referenzstichprobe Unternehmen Vergleichsstichprobe Dienstleister Dialog, Interaktion, Austausch, keine Einwegkommunikation, Gespräche 76% 79% Echte Kommunikation, Authentizität, Transparenz, Offenheit 68% 55% Neue Kommunikationsphilosophie, gesellschaftlicher Wandel, Change 62% 70% Kontakte, soziale Beziehungen, Vernetzung, Netzwerke, Reaktionsmuster 52% 33% Echtzeit, Geschwindigkeit, unmittelbare Kommunikation 43% 46% Einfache Contenterstellung, User Generated Content, Prosumer 39% 37% Kommunikation auf Augenhöhe, Macht der User, neue Rollenverteilung 36% 54% Vielfältige digitale Plattformen, nicht nur Facebook 29% 62% Eigendynamik, Kontrollverlust, Risiko 18% 11% Abbildung 1: Begriffliche Grundstruktur Neben der Interaktion und der gesellschaftlichen Relevanz setzen 68% der befragten Unternehmen an der Qualität der Kommunikation an. Dabei werden Social Media v.a. mit Aspekten wie Authentizität, Transparenz und Offenheit in Verbindung gebracht. Die Kommunikation in interaktiven Online-Medien erfolgt dabei aus Sicht der Befragten direkt und schnell. Eine Anpassung der Botschaften an sozial erwünschte Muster oder unternehmensintern abgestimmte Standardtexte ist kaum möglich. Häufig müssen die User in Echtzeit auf Kommunikationsangebote reagieren und dies fördert einen echten Dialog. Damit ist auch eine Dezentralisierung der Kommunikationsverantwortung in Unternehmen verbunden. Entsprechend führen Social Media zu einer höheren Transparenz. Für Externe ist via Social Media besser nachvollziehbar, welche Meinungen in Unternehmen vorhanden sind und wie Unternehmen reagieren. Daraus lässt sich insgesamt ein deutlich tieferes Bild zur internen Unternehmensrealität ableiten. Dies ist aus Sicht der betroffenen Unternehmen mit Chancen und Risiken verbunden.

9 9 Weitere 52% der befragten Executives fokussieren bei Social Media v.a. auf die Knüpfung von Kontakten und den Aufbau sozialer Beziehungen. Dabei steht v.a. die Vernetzung der User via Social Media im Vordergrund. Durch das aufeinander Bezug nehmen, Aktion und Reaktion sowie das Teilen von Erfahrungen und Sichtweisen werden Beziehungen konstituiert. Formal drückt sich dies durch das Hinzufügen eines Users in das persönliche Netzwerk anderer User aus. Die Art und Tiefe der Beziehung zwischen den Beteiligten wird dann durch die weitere Kommunikation bestimmt. Dabei zeichnet sich aus Sicht der befragten Experten ein Großteil der via Social Media etablierten Beziehungen eher durch schwache soziale Bindungen aus. In spezifischen Teilbereichen sozialer Netzwerke entstehen jedoch häufig spezifische Interessengruppen, die durch eine hohe Interaktion gekennzeichnet sind. Daher ist es für Unternehmen interessant, die entsprechenden Nischennetzwerke zu identifizieren, den Dialog der User zu verstehen und ggf. durch eigene Kommunikationsbeiträge zu bereichern. Jedoch macht es die Segmentierung des Social Web in kleine Interessennetzwerke für Unternehmen auch schwierig, das Social Web aus einer Hand zu bedienen. Daher unterscheiden sich Kommunikationsstrategien für Social Media deutlich von etablierten Ansätzen in klassischen Massenmedien. Die Verantwortung für die Unternehmenskommunikation muss in diesem Sinne deutlich dezentralisiert und an den einzelnen Mitarbeiter oder Markenbotschafter übergeben werden. Dies erzeugt in weiterer Konsequenz ein fundamentales Steuerungsproblem bzw. deutlich erweiterte Ansprüche an die interne Koordination und Selbstorganisation. Ein weiteres Qualitätsmerkmal liegt wie bereits skizziert in der Geschwindigkeit und Dynamik der Kommunikation im Social Web. Für 43% der befragten Unternehmen ist dies auch ein wesentliches Begriffsmerkmal für Social Media. Die Kommunikation erfolgt dabei häufig in Echtzeit, d.h. es ist eine direkte Reaktion auf kommunikative Angebote erforderlich. Diese unmittelbare Form der Kommunikation ist für Unternehmen ungewohnt. Daher ist häufig eine Anpassung der internen Prozesse und Reaktionsmuster erforderlich. Die für die Unternehmenskommunikation typischen Verarbeitungs-, Bewertungs- und Responseprozesse lassen sich im Social Web nicht beibehalten. Dies manifestiert sich besonders deutlich an der Gestaltung von Freigabeprozessen. Die Antwort auf Fragen der User muss häufig spontan erfolgen, sonst bricht der Dialog ab und die sozialen Beziehungen verlieren an Wert. Daher ist der Spielraum für die Freigabe kommunikativer Einzelbeiträge durch das Top Management relativ begrenzt. Die Steuerung der Kommunikationslogik kann folglich nicht auf Anweisung und Kontrolle basieren. Vielmehr sind Vertrauen und Selbstorganisation als Substitute des Kommunikationscontrollings aufzubauen. Dies erfordert jedoch ein deutlich erweitertes Commitment des Top Managements. Darüber hinaus ist die Verantwortung für die kommunikativen Folgen bei juristisch relevanten Beiträgen (z.b. Compliance, Börsenaufsicht) genauer zu fassen. Daher leitet sich aus der gewandelten zeitlichen Grundstruktur der Kommunikation in Social Media ein Spannungsfeld von enormer unternehmerischer Bedeutung ab. Die skizzierten Veränderungen in der Kommunikationslogik sind nur möglich, weil die User sozialer Medien heute einfach und schnell eigenen Content produzieren, veröffentlichen und verbreiten können. Daher sehen 39% der befragten Unternehmen in der gewandelten Contenterstellung bzw. im User Generated Content ein wesentliches Begriffsmerkmal von Social Media. Die ist auch mit einer veränderten Rollenverteilung in der Informationsökonomie verbunden. Der Internetnutzer ist nicht nur passiver Konsument von Informationen, er kann vielmehr durch eigene Beiträge, Kommentare und Aktivitäten Einfluss auf die Erzeugung und Verteilung von Informationen nehmen. Damit ist er gleichzeitig Konsument und Produzent von Information (= Prosumer). Dies wirkt sich aus Sicht von 36% der Befragten auch auf die Rollen- und Machtverteilung im Internet aus. Die Macht der User hat sich durch Social Media deutlich erweitert. Daher kann heute von einer Kommunikation auf Augenhöhe gesprochen werden.

10 10 Die Produktion von Inhalten und die Entscheidungen über relevante oder weniger relevante Informationen sind entsprechend nicht einer privilegierten Minderheit vorbehalten. Jeder Interessierte kann potentiell zu Themen und Meinungen Stellung nehmen und damit den Dialog im Social Web mitgestalten. Aus Sicht der befragten Experten wird dieses Merkmal von Social Media sogar mit 54% gewichtet. Dies hat wie bereits dargestellt erheblichen Einfluss auf die Informationsökonomie und tangiert das Geschäftsmodell etlicher Branchen. Unternehmen müssen sich daher damit befassen, ob die eigene Wertschöpfungslogik durch den Wandel in der Informationsentstehung und -verbreitung tangiert ist. Dabei ist mindestens mit indirekten Effekten zu rechnen, da Faktoren wie Image, Branding, Meinungsbild, etc. aus Unternehmenssicht grundsätzlich von Interesse sind. Entsprechend ist zu prüfen, wie Unternehmen auf den skizzierten Rollenwandel reagieren können. Schließlich weisen 29% der befragten Unternehmen darauf hin, dass Social Media in der öffentlichen Diskussion häufig auf Facebook reduziert wird. Dabei liegt für diese Teilgruppe besonders in der Vielfalt interaktiver Online- Medien ein besonders relevantes Begriffsmerkmal. Dies wird von 62% der befragten Experten bestätigt. Social Media kann daher nicht auf eine einzelne Anwendung begrenzt werden. Je nach Fokus und Interesse bilden sich ständig neue Anwendungen und Plattformen, die zu spezifischen Themen interessante Gespräche bieten. Daher sollte sich der öffentliche Dialog und v.a. die Unternehmensstrategie nicht nur auf Facebook oder Twitter konzentrieren. Sonst besteht die Gefahr, dass in der Vielfalt der Social Media Anwendungen möglicherweise Nischenangebote übersehen werden, die möglicherweise für die Ansprache einer spezifischen Zielgruppe geeignet sind. Darüber hinaus lassen sich zunehmend unternehmensbezogene Anwendungen beobachten (z.b. Corporate Blogs, Serviceforen, Communities), die zum Teil als Software-as-a-Service zur Verfügung gestellt werden. Daher wird der Anteil an unternehmensbetriebenen Social Media Anwendungen in Zukunft deutlich zunehmen. Entsprechende Entwicklungen werden bei einer zu starken Fokussierung auf Facebook ausgeblendet. Abschließend weisen 18% der befragten Unternehmensvertreter auf die mit Social Media verbundene Eigendynamik und einen möglichen Kontrollverlust hin. Damit wird schließlich auch ein Risikoaspekt als Begriffsmerkmal für Social Media adressiert. Die Kommunikation in entsprechenden Medien unterliegt einer hohen Eigendynamik. Durch die Beteiligung der User an der Inhaltserstellung erweitert sich der Kreis der am Kommunikationskreislauf beteiligten Personen erheblich. Dadurch kommen auch neue Sichtweisen und Stimmungen ins Spiel, die sich für Unternehmen negativ auswirken können. Häufig dreht sich die Kommunikation dann um Kundenreklamationen oder um grundsätzliche Probleme im unternehmensbezogenen Wertschöpfungsprozess. Im schlimmsten Fall entwickelt sich die Negativkommunikation zu so genannten Shit Storms. Dies kann besonders dann eintreten, wenn bei anderen Usern ähnliche Erfahrungen auftreten und sich die geteilte Meinung der Community gegen das Unternehmen wendet. Daher sind für derartige Risikoszenarien Vorkehrungen zu treffen. Diese basieren v.a. auf einer hohen Reaktionsfähigkeit. Potentiell negative und riskante Issues müssen früh erkannt und pro-aktiv adressiert werden. Entsprechend lässt sich die Kommunikationskurve dann meist flach halten oder sogar für produktive Zielsetzungen nutzen. Durch die Etablierung eigener Präsenzen im Social Web wird zunächst die Wahrscheinlichkeit von Shit Storms erhöht. Unternehmen bieten in diesem Sinne Angriffsfläche, wenn eigene Präsenzen im Internet genutzt werden können. Andererseits erleichtern eigene Seiten erheblich das Monitoring relevanter Issues. Darüber hinaus wird die Reaktionsfähigkeit positiv beeinflusst. Daher wird der Risikoaspekt Kontrollverlust von den befragten Unternehmen bei der Studie 2012 deutlich schwächer bewertet als noch vor zwei Jahren. Offensichtlich sind die Risikowahrnehmung heute deutlich schwächer und die Kompetenz in Bezug auf das Management entsprechender Risiken gestiegen. In Summe zeigt sich jedoch wie in der Studie 2010 eine Fokussierung der begrifflichen Wahrnehmung auf das Thema Interaktion. Dies kann nach wie vor als wesentliches Kernmerkmal von Social Media aufgefasst werden. Eine stärkere Bedeutung erhält der gesellschaftliche Wandel. Dieser rückt heute deutlich stärker ins Bewusstsein der befragten Executives als noch vor zwei Jahren. Der Reifegrad hinsichtlich der begrifflichen Einordnung das Phänomens Social Media hat sich jedoch in Summe erneut signifikant erweitert.

11 Bedeutung von Social Media im Kommunikationsmix Neben der begriffliche Grundstruktur konzentriert sich die Next Corporate Communication 12 Studie u.a. auch auf die Evaluation der Bedeutung von Social Media in den befragten Unternehmen. Die entsprechenden Ergebnisse der Befragung sind in Abbildung 2 dargestellt. Diese weist grundsätzlich auf eine nach wie vor hohe Bedeutung von Social Media für den Kommunikationsmix in den befragten Unternehmen hin. 43% der Unternehmensvertreter bewerten die Bedeutung interaktiver Online-Medien heute als hoch. 42% geben dem Thema eine mittlere Bedeutung. In allen drei Teilgruppen (niedrige, mittlere, hohe Bedeutung) geht die Mehrzahl der Befragten jedoch von einer weiterhin steigenden Bedeutung von Social Media aus. Daher kann nicht von einer Ernüchterung oder gar von einem Tal der Tränen die Rede sein. Entweder entwickelt sich die Innovationskurve im Falle von Social Media nicht exakt gemäß Gartner Hype Cycle oder die Spitze inflationärer Erwartungen an das Thema ist heute noch gar nicht erreicht. Grundsätzlich ist jedoch eher davon auszugehen, dass sich die Entwicklung von Social Media in Schüben oder einzelnen Teilschritten vollzieht. Dabei werden permanent neue Innovationsimpulse eingeführt, die zu einer erweiterten Diskussions- und Innovationsrunde in Unternehmen führen. Die Potentiale von Social Media sind somit noch längst nicht ausgeschöpft. Unternehmen habe ihre Erwartungen an Social Media zum Teil korrigiert bzw. an reale Möglichkeiten angepasst. Dagegen entstehen durch weitere Innovationsaspekte ständig neue Erwartungen, die einen neuen Hype-Cycle einläuten. Die mediale Berichterstattung und öffentliche Diskussion trägt darüber hinaus dazu bei, dass Social Media kontinuierlich auf der Agenda des Top Managements verbleibt. Daher ist in den nächsten Jahren durchaus mit weiteren Innovationsschüben bei der Umsetzung von Social Media in deutschsprachigen Unternehmen zu rechnen. Allgemein lässt sich darüber hinaus bewerten, woran die aktuell hohe Bedeutung von Social Media fest gemacht wird. Dabei verweisen die meisten befragten Executives auf die Unternehmensstrategie. Social Media gilt in dieser Hinsicht für viele Unternehmen als wesentliches Innovationsfeld. Entsprechend hat das Thema per se eine hohe strategische Bedeutung. Die Relevanz von Social Media korrespondiert dagegen zumindest Stand heute noch nicht mit einer besonders hohen Ressourcenzuweisung. Die finanzielle Investition in Social Media ist in den meisten befragten Unternehmen relativ schwach ausgeprägt. Zumindest werden beispielsweise aus Marketingsicht noch deutlich höhere Anteile des Mediabudgets in klassische Medien investiert. Generell sehen die befragten Unternehmen den Fokus für eigene Investitionen in der internen Weiterentwicklung. Social Media ist dabei v.a. mit dem Aufbau oder der Reallokation eigener Ressourcen verbunden. In jedem Fall sind die eigenen Strukturen und Prozesse anzupassen. Häufig ist ein kultureller Wandel erforderlich. Die Kosten für die Nutzung der entsprechenden Medien sind dagegen eher überschaubar. Aus dieser Sicht nehmen die Total Cost of Change in der internen Kalkulation der befragten Führungskräfte eine wesentliche Rolle ein. Im Vergleich zur Befragung in 2010 zeigt sich damit eine gleichbleibend hohe Bedeutung von Social Media. Dabei ist davon auszugehen, dass sich der Reifegrad der Diskussion in deutschsprachigen Unternehmen deutlich erweitert hat. Dies trifft auch auf das Commitment des Top Managements zu. In den meisten befragten Unternehmen wurde inzwischen eine dezidierte Verantwortung für Social Media aufgebaut. Die investierten Budgets liegen in Bezug auf die Medianutzung deutlich unter den Investitionen in traditionellen Medien. Der Fokus der Umsetzung liegt daher in der Schaffung der internen Voraussetzungen für eine produktive Nutzung von Social Media. Dies bezieht sich v.a. auf die Entwicklung der Strukturen und Prozesse, die für eine nachhaltige Interaktion mit den Usern erforderlich sind. Darüber hinaus ist die mit Social Media verbundene Kulturentwicklung nicht zu unterschätzen. Social Media Initiativen erhalten damit häufig den Charakter einer Unternehmensentwicklung. Der Faktor Change Management wird in den nächsten Jahren noch deutlich an Bedeutung gewinnen.

12 nimmt ab bleibt so steigt an nimmt ab bleibt so steigt an nimmt ab bleibt so steigt an 12 Welche Bedeutung hat Social Media heute? Wie wird sich die Bedeutung von Social Media in 2012/2013 entwickeln? 100% 82% 65% 50% 0% 15% 42% 43% Niedrig Mittel Hoch Abbildung 2: Bedeutung von Social Media

13 13 3. Entwicklungsphasen und Erfahrungen Die Next Corporate Communication 12 Studie fokussiert auf den Status-Quo und die Perspektiven der Anwendung von Social Media in deutschsprachigen Unternehmen. Dies umfasst auch eine Bewertung des Reifegrads in Bezug auf die Umsetzung entsprechender Initiativen. Daher wurden in den Untersuchungsansatz 2012 erstmals Reifegradmodelle integriert, die typologisch die Entwicklung von Social Media in Unternehmen skizzieren. Neben der Bewertung von Reifegraden werden nachfolgend auch die Erfahrungen der Unternehmen hinsichtlich der bisherigen Auseinandersetzung mit Social Media reflektiert Phasenkonzepte und Entwicklungsstand Reifegradmodelle bilden in unterschiedlichen Stufen den Entwicklungsstand von Social Media in Unternehmen ab. Für die vorliegende Befragung wurde ein 6-stufiges Phasenmodell entwickelt und in den Fragebogen integriert. Die befragten Führungskräfte konnten auf dieser Basis zum einen das Reifegradmodell allgemein bewerten (= entspricht dies unseren Erfahrungen?) und zum anderen die eigene Entwicklungsstufe in Bezug auf die Umsetzung von Social Media benennen (= an welcher Stelle finden wir uns wieder?). Bei der Vergleichsstichprobe wurde ebenfalls das Phasenmodell allgemein bewertet sowie zusätzlich erhoben, auf welcher Stufe im Reifegradmodell sich die Unternehmen aus Sicht der Experten im Durchschnitt befinden. Das HSG Reifegradmodell sieht allgemein sechs Stufen vor. Dabei können Unternehmen auf den ersten beiden Stufen (1) über bislang keine Erfahrungen mit Social Media verfügen oder (2) erste Versuche und Tests umsetzen. Eine Phase des Experimentierens und Ausprobierens ist typisch für den Umgang mit Social Media in Unternehmen. Dies bildet häufig die Vorstufe zur (3) Strategieentwicklung. Soweit ausreichend viele Abteilungen interessiert sind und/oder die Tests positive Ergebnisse zeigen wird eine Strategie entwickelt und (4) anschließend umgesetzt. In Bezug auf die Tiefe, Ausprägung und Professionalität einer Social Media Strategie zeigen sich von Unternehmen zu Unternehmen erhebliche Unterschiede. Dies ist v.a. auf die schwach ausgebaute Kompetenz im Themenbereich, die heterogene Beratungslandschaft und das Fehlen an konzeptionellen Modellen zur Social Media Strategie zurück zu führen. Aus der Strategieumsetzung folgt in der Regel (5) eine Phase der Auswertung, Reflexion und in vielen Fällen auch eine Reformulierung bzw. Weiterentwicklung der Strategie. Dabei kann es sein, dass schließlich auch (6) eine parallele Umsetzung multipler Strategien in verschiedenen Fachbereichen angezeigt ist. Insgesamt zeigt das skizzierte Phasenmodell eine hohe Anpassungsfähigkeit an die empirischen Erfahrungswerte. Dies gilt sowohl für die Referenz- als auch für die Vergleichsstichprobe. Hinsichtlich der Einordnung der Unternehmen in das Reifegradmodell lässt sich aus der Untersuchung ableiten, dass die Mehrzahl der Befragten aus eigener Perspektive mit der Entwicklung und Umsetzung einer Social Media Strategie befasst sind. 28% der befragten Unternehmen haben diese Strategie bereits entwickelt, 30% die Strategie sogar bereits umgesetzt. Dabei sind die Sichtweisen über Inhalte, Tiefe und konkrete Ausprägung einer Social Media Strategie durchaus unterschiedlich ausgeprägt (siehe dazu Teil 5). Ein weiteres Viertel der Befragten befindet sich dagegen noch in der Phase des Testens und Experimentierens, d.h. hier liegt aus Sicht der Unternehmen selbst noch keine Social Media Strategie vor. Lediglich 15% der befragten Unternehmen befindet sich bereits in Entwicklungsphasen mit höheren Reifegraden. Hier sehen sich etwas weniger als 10% der Unternehmen in der Reflexion der eigenen Social Media Strategie, d.h. es liegen bereits eigene empirische Erfahrungen vor und die Strategie wurde einmalig oder mehrfach angepasst. Bei lediglich 6% der befragten Unternehmen lassen sich bereits multiple Social Media Strategien auf unterschiedlichen Ebenen (z.b. Zielebenen, Fachbereiche) konstatieren.

14 14 In welche der folgenden Phasen würden Sie den Entwicklungsstand zum Thema Social Media überwiegend einordnen? Referenzstichprobe Unternehmen Vergleichsstichprobe Dienstleister Keine Erfahrungen mit Social Media 4% 0% Experimentieren, erste Versuche, Testen 23% 66% Social Media Strategie entwickelt 28% 25% Strategie bereits umgesetzt 30% 9% Strategie umgesetzt, ausgewertet und weiterentwickelt 9% 0% Multiple Strategien auf verschiedenen Ebenen 6% 0% Abbildung 3: Entwicklungsstand und Reifegrad von Social Media Die Ergebnisse der Vergleichsstichprobe weichen zum Teil deutlich von der Selbsteinschätzung der befragten Unternehmen ab. Aus Sicht der befragten Experten befinden sich Unternehmen aktuell überwiegend in der Phase des Ausprobierens, Testens und Experimentierens. Eine fundierte Social Media Strategie ist dabei nur in Ausnahmefällen erkennbar. Aus Expertensicht ist die Auseinandersetzung mit Social Media in deutschsprachigen Unternehmen daher deutlich weniger weit fortgeschritten. Die Entwicklung fundierter Strategien steht als nächste Entwicklungsphase für Social Media noch aus. Die Unterschiede in Bezug auf die Bewertung des Reifegrads lassen sich auf zwei Ursachen zurückführen. Zum einen finden sich in der Stichprobe der vorliegenden Untersuchung überwiegend Unternehmen, die Social Media bereits anwenden und über eine positive Grundposition zum Thema verfügen. Dies führt zu einer positiven Verzerrung des Gesamtbilds zum Reifegrad der Umsetzung in der Unternehmenspraxis. Darüber hinaus ist der Begriff Social Media Strategie per se hochgradig heterogen belegt. Die Ergebnisse der Interviews zeigen auf, dass der Anspruch der Expertenstichprobe an den Begriff Strategie im Vergleich zur Unternehmensstichprobe deutlich höher ausgeprägt ist. In der Praxis werden häufig Taktiken oder Maßnahmen bereits als Strategie bezeichnet. Die befragten Experten weisen jedoch darauf hin, dass z.b. das einfache Aufsetzen einer Facebook Fanpage nicht mit einer fundierten Social Media Strategie gleichzusetzen ist. Daher lassen sich die Unterschiede der empirischen Daten in beiden Stichproben durch allgemeine Verzerrungen in der Zusammensetzung der Unternehmensstichprobe und unterschiedliche Anspruchsniveaus zwischen Referenz- und Vergleichsstichprobe erklären.

15 Erfahrungen aus der Praxis Neben der allgemeinen Erfassung des Reifegrads fokussiert die Next Corporate Communication 12 Studie auf die Darstellung der Erkenntnisse, die Unternehmen bislang aus der Umsetzung eines Engagements in Social Media gewonnen haben. Die Ergebnisse dieser Teilfrage sind in Abbildung 4 dargestellt. Dabei geben 64% der Befragten an, dass in Social Media eine (im Vergleich zu traditionellen Medien) andere Kommunikation gefragt ist. Diese ist v.a. durch Dialog und Interaktion gekennzeichnet. Damit korrespondiert diese Erkenntnis deutlich mit den oben skizzierten allgemeinen Begriffsmerkmalen. Gleichzeitig geben die befragten Unternehmen jedoch an, dass die Umsetzung eines echten Dialogs mit erheblichen Herausforderungen verbunden ist. Die unternehmensinternen Strukturen und Prozesse sind vielfach nicht auf Dialog ausgerichtet. Eine offene und persönliche Kommunikation mit relevanten Stakeholdergruppen entspricht selten der Unternehmenskultur. Auch die Geschwindigkeit der Kommunikation in Social Media kann im Innenverhältnis zumindest ad hoc kaum abgebildet werden. Daher entsteht aus der tieferen Beschäftigung mit Social Media v.a. ein Bedarf für interne Veränderungen. Dies ist für 62% der befragten Unternehmen eine wesentliche Erkenntnis. Für den Erfolg in Social Media ist die Anpassung der internen Ressourcen und zum Teil ein kultureller Wandel erforderlich. Daher verfügen Strategieprojekte im Bereich Social Media häufig über relevante Ansatzpunkte im Bereich Organisationsentwicklung. Die komplette Auslagerung von Social Media bei gleichzeitiger Beibehaltung des Status-Quo im Inneren ist kein relevantes Erfolgsmuster. Dies stellt einen signifikanten Unterschied zu traditionellen Vorgehensweisen bei anderen Mediengattungen dar. Der Eigenaufwand für die erfolgreiche Umsetzung von Social Media ist deutlich höher, der Mediaaufwand jedoch vielfach deutlich niedriger zu bewerten. Entsprechend sind für die Umsetzung eines erfolgreichen Social Media Engagements deutlich andere Ressourcen erforderlich. Dies trifft auch für die eigenen Mitarbeiter/innen zu. Für 55% der befragten Unternehmen liegt eine wesentliche Erkenntnis aus der bisherigen Anwendung von Social Media in der Limitation der eigenen Ressourcen. Dabei verfügen die Unternehmen selbst zum einen über zu wenige Experten zum Thema Social Media an sich. Darüber hinaus ist die allgemeine Anwendungskompetenz bzw. die Social Media Literacy beim Großteil der Belegschaft nur schwach ausgeprägt. Folglich sind vermehrt Trainings-, Schulungs- und Weiterbildungsprogramme erforderlich, um die notwendigen Kompetenzbereiche zu stärken. Soweit Social Media v.a. von innen heraus betrieben werden soll und die Mitarbeiter/innen bei der Strategieumsetzung eine wesentliche Rolle spielen, erhält die Frage der Social Media Literacy in Zukunft eine wesentliche Bedeutung. Weitere 48% der befragten Executives sehen eine Erkenntnis aus den bisherigen Erfahrungen mit Social Media in der zunehmenden Betonung des Return on Investment (ROI). Social Media hat inzwischen einen Reifegrad erreicht, in dem eine stärkere strategische Auseinandersetzung erfolgt und zum Teil weit mehr Ressourcen allokiert werden. Dies geht automatisch mit der Suche nach dem Return on Social Media einher. Die Entwicklung von Dialog- und Interaktionskompetenzen ist mit Wandel und v.a. mit erheblichen Aufwendungen verbunden. Dies gilt auch für die eben skizzierte Herstellung einer hohen Social Media Literacy. Im Gegenzug ist jedoch häufig noch unklar, ob die mit Social Media verbundenen Erwartungen und Ziele tatsächlich einzulösen sind. Dabei liegen in der Praxis bislang noch zu wenig Erfolgsbeispiele und wissenschaftlich dokumentierte Anwendungen für die Wirkungsdynamik von Social Media vor. Die Entwicklung und Umsetzung entsprechender Messmodelle erhält daher eine hohe Priorität. Das aktuelle Investment in Social Media hat vielfach noch den Charakter einer strategischen Investition und/oder eines Innovationsprojekts. Bei zunehmender Integration in Wertschöpfungsprozesse und Linienaufgaben wird sich dies jedoch ändern. Die Dokumentation der Wirksamkeit der unterstellten Effekte sowie ein kontinuierliches Controlling werden dann zunehmend in das unternehmerische Social Media Engagement integriert.

16 16 Welche Erkenntnisse haben Sie aus Ihren bisherigen Erfahrungen mit Social Media gezogen? Referenzstichprobe Unternehmen Vergleichsstichprobe Dienstleister Andere Form der Kommunikation, Dialog, offen und persönlich, direkte Interaktion 64% 74% Interner Wandel erforderlich, Prozesse und Strukturen anpassen, Kulturentwicklung 62% 48% Kompetenzen aufbauen, Social Media Literacy, interne Ressourcen wesentlich 55% 52% Suche nach dem Return on Social Media, stärkere Forderung nach Erfolgsnachweisen 48% 55% Mehrwert für den User definieren, Nischen, Differenzierung nach Interessengruppen 41% 28% Steigende Managementsensibilität, hohe Aufmerksamkeit im Top Management 35% 44% Strategieprozess wichtig, Qualität der Strategie bestimmt den Erfolg 28% 56% Integration in Wertschöpfungsprozesse, Beitrag von Social Media zu Kernzielen 24% 48% Nutzung von Social Media für vertriebliche Zwecke fraglich 18% 22% Abbildung 4: Erkenntnisse aus der Anwendung von Social Media Das Thema Mehrwert spielt jedoch nicht nur in Bezug auf die Unternehmensvorteile eine wichtige Rolle. Auch der Mehrwert für den User steht zunehmend im Vordergrund. Dabei stellt sich v.a. die Frage, welchen Mehrwert für den User durch ein Engagement von Unternehmen in Social Media erzeugt wird. Bei 41% der befragten Unternehmen führen die bisherigen Erfahrungen zu einer Präferenz für die Nischen- bzw. Interessengruppenkommunikation. Dies beruht v.a. auf der Erkenntnis, dass bei einer zu breit aufgestellten Kommunikation der Mehrwert für den User häufig zu allgemein bleibt. In diesem Fall stellt sich dann die Frage, weshalb die User in Social Media mit Unternehmen interagieren sollten. Folglich bleiben v.a. die Interaktionsraten nach der ersten Kontaktaufnahme gering. Für eine nachhaltige Interaktion mit relevanten Usergruppen ist eine klare Value Proposition erforderlich, die häufig nur bei einer engen Eingrenzung auf spezifische Themenfelder möglich ist.

17 17 Eine weitere Erkenntnis aus den Erfahrungen mit Social Media bezieht sich auf die Rolle des Managements. Bei der korrespondierenden Studie 2010 zeigte sich in Bezug auf die Rolle der Führung ein weitgehend heterogenes Bild. Zum Teil wurde die Einbindung des Managements hinterfragt und die Entwicklung von Social Media in Unternehmen als Grassroot-Phänomen deklariert. Diese Sichtweise ist einer deutlich strategischeren Positionierung gewichen. Die Rolle des Managements wird nun pro-aktiv ausgelegt. 35% der befragten Unternehmen berichten von einer steigenden Sensibilität für Social Media im Top-Management. Diese ist auch erforderlich, denn ohne Einbindung und Commitment des Managements sind die bereits skizzierten Veränderungen nicht umsetzbar. 28% der befragten Unternehmen weisen in diesem Zusammenhang darauf hin, dass ein fundierter Strategieprozess in Unternehmen von hoher Bedeutung ist. Entscheidend ist dabei weniger, ob eine Strategie in Unternehmen vorliegt oder nicht. Wesentlich sind vielmehr die Qualität der Strategie und die damit verbundene Strategieumsetzung. Daher ist davon auszugehen, dass die strategische Auseinandersetzung mit Social Media in den nächsten Jahren andauern bzw. an Dynamik gewinnen wird. Diese Position wird durch die Vergleichsstichprobe aus Sicht der befragten Experten noch deutlich verstärkt. Die Herstellung von Interaktion mit relevanten Usergruppen und die Umsetzung der für Dialog erforderlichen internen Voraussetzungen sind nicht trivial. Daher werden die entsprechenden Erfahrungen in Bezug auf die Rolle des Top-Managements und die Notwendigkeit interner Strategieprozesse in der Vergleichsstichprobe noch deutlich höher gewichtet. Eine weitere Teilgruppe von 24% der befragten Unternehmen verweist auf die Einbindung von Social Media in die eigenen Wertschöpfungsprozesse. Dieser Aspekt wird in der Vergleichsstichprobe sogar von 48% der Befragten thematisiert. Dabei hat sich bei rund einem Viertel der Unternehmen die Erkenntnis durchgesetzt, dass Social Media nur bei einer Einbindung in eigene Prozesse nachhaltig zum Unternehmenserfolg beitragen kann. Daher suchen die Unternehmen dieser Teilgruppen nach Möglichkeiten zur Integration in die eigene Wertschöpfung (z.b. in Service, Vertrieb, Marketing oder HR). Social Media ist in dieser Hinsicht nicht als kommunikative Insellösung, sondern als integraler Bestandteil klassischer Unternehmensprozesse zu verstehen. Soweit eine entsprechende Einbindung gelingt, lassen sich auch die entsprechenden Beiträge von Social Media zum Unternehmenserfolg genauer darstellen. Schließlich weisen 18% der Unternehmen bei der Frage nach den gemachten Erfahrungen mit Social Media darauf hin, dass aus Ihrer Sicht die Nutzung interaktiver Online-Medien für vertriebliche Zwecke fraglich ist. Damit ist die spezifische Frage adressiert, ob sich Social Media im Vertrieb einsetzen lässt. Aus Sicht der skizzierten Teilgruppe ist dies nur mit Einschränkungen der Fall. Die Eigenschaften von Social Media und der starke Fokus auf Interaktion und Dialog lassen sich aktuell nur begrenzt in die etablierte Verkaufslogik einbinden. Diese basiert zum Großteil auf einer einseitigen Kommunikation über die Produkte und Dienstleistungen des eigenen Unternehmens und der Verbindung zu digitalen Einkaufsplattformen im Sinne des klassischen ecommerce. Dabei wirken entsprechende Kommunikationsstrategien in Social Media jedoch eher wie eine Störung. Die User sind in dieser Hinsicht auf der Suche nach Relevanz und präferieren einen interessengebundenen Austausch. Unternehmen können dies im Sinne vertrieblicher Interessen nutzen, jedoch scheidet eine isolierte Nutzung von Social Media als kommunikativer Absatzkanal zu reinen Transaktionszwecken aus. Im Vordergrund sollten eher der Beziehungsaufbau und die Interaktion mit Kundengruppen in frühen Phasen des Entscheidungsprozesses auf Kundenseite stehen. Entsprechend langfristig angelegte Einkaufs- und Verkaufsprozesse lassen sich jedoch in der aktuell dominanten Vertriebslogik kaum abbilden. Insgesamt weisen die Erfahrungen der Unternehmen im Vergleich zur Studie 2010 deutliche Unterschiede auf. Der Erfahrungshintergrund der befragten Unternehmen ist deutlich tiefer. Der erweiterte Reifegrad von Social Media drückt sich v.a. in der strategischen Grundhaltung der befragten Unternehmen, der Suche nach dem Return on Social Media und der Einbindung in relevante Geschäftsprozesse aus. Zum Teil lassen sich die Hoffnungen aus der Frühphase von Social Media nicht bestätigen, dagegen treten jedoch neue Perspektiven auf, die für eine langfristige Umsetzung der Möglichkeiten von Social Media in Unternehmen sprechen.

18 18 4. Strukturelle Einbindung und Organisation Bei der Next Corporate Communication Studie stehen v.a. die internen Implikationen von Social Media zur Diskussion. Daher befasst sich ein weiterer Teilbereich der Untersuchung mit der strukturellen Einbindung und Organisation der damit verbundenen Aktivitäten in Unternehmen. Dies umfasst u.a. eine Analyse der Verantwortung für Social Media in Unternehmen sowie eine Erfassung der tangierten Funktionsbereiche. Schließlich lässt sich aus der Untersuchung ableiten, welche neue Gremien und Prozesse in Bezug auf die Anwendung von Social Media in Unternehmen gebildet werden. Eine Darstellung der Ressourcensituation hinsichtlich des eingesetzten Personals und des dezidiert allokierten Budget schließt diesen Teilbereich der Untersuchung ab Zentrale versus dezentrale Verantwortung Die Organisation der Verantwortung für Social Media ist ein zentraler Aspekt der Social Media Strategie. Daher adressiert die Next Corporate Communication Studie die Frage, welche Aufgaben zentral bzw. dezentral verortet werden und welche Funktionsbereiche bei der Steuerung des Social Media Engagements eine besondere Rolle spielen. Die entsprechenden Ergebnisse der Befragung sind in Abbildung 5 dargestellt. Danach lassen sich im Wesentlichen drei Organisationsmodelle für Social Media unterscheiden. Das erste Modell ist durch das Fehlen einer zentralen Instanz und die weitgehend dezentrale Umsetzung von Social Media Initiativen gekennzeichnet. Derartige Modelle sind charakteristisch für die Frühphase der Adaption von Social Media in Unternehmen. Derzeit werden diese jedoch nur noch von 12% der befragten Unternehmen präferiert. Der Vorteil entsprechender Modelle liegt in der Flexibilität und der damit verbundenen Möglichkeit zur schnellen Umsetzung von Initiativen in organisatorischen Silos. Häufig sind damit jedoch erhebliche Nachteile verbunden. Synergien zwischen unterschiedlichen Unternehmensbereichen lassen sich kaum nutzen und es kommt im schlimmsten Fall zu redundanten Investitionen. Die einzelnen Teilstrategien können zu konkurrierenden Kommunikationsangeboten im Markt führen. Dies kann mitunter erhebliche Irritationen auf Kundenseite nach sich ziehen. Darüber hinaus lassen sich kommunikative Risiken bei dezentralen Organisationsmodellen nur eingeschränkt steuern. Schließlich sind die Möglichkeiten einer Nutzung von Social Media über die gesamte Wertschöpfungskette kaum realisierbar. Daher ist die Flexibilität in vollständig dezentralen Modellen mit erheblichen Nebenwirkungen verbunden. Daher werden im Zeitverlauf häufig andere Organisationsansätze präferiert. Das zweite empirisch nachweisbare Organisationsmodell adressiert eine vollständige Zentralisierung der Verantwortung für Social Media. Dies ist häufig bei Unternehmen mit begrenzten Social Media Engagements und einer intensiven Zusammenarbeit mit externen Agenturen und Dienstleistern zu beobachten. Die Verantwortung für Social Media wird dann häufig in Marketing und/oder Unternehmenskommunikation zentralisiert. Auch die operative Umsetzung sowie die Steuerung der einzelnen Engagements liegen dann in diesen Organisationseinheiten. Jedoch sind auch die Entwicklungsperspektiven zentraler Organisationsmodelle begrenzt. Spätestens bei einer intendierten Zusammenarbeit unterschiedlicher Organisationseinheiten, einer Ausweitung des Social Media Engagement oder einer Intensivierung der Integration von Social Media in unternehmerische Kernprozesse sind geeignete Mischlösungen zwischen zentraler Steuerung und dezentraler Umsetzung gefragt. Derartige Mischmodelle werden aktuell bereits von 74% der befragten Unternehmen präferiert. Eine zentrale Verantwortung für Social Media ist dann überwiegend in der Unternehmenskommunikation oder im Marketing, in Ausnahmefällen auch in Serviceeinheiten angesiedelt. Bei den meisten Unternehmen dieser Teilgruppe umfasst dies die Verantwortung für die (Weiter-)Entwicklung der Social Media Strategie, Social Media Monitoring, Krisenmanagement sowie eine interne Koordinationsrolle.

19 19 Gibt es bei Ihnen eine zentrale Verantwortung für Social Media? Falls ja, in welchem Funktionsbereich? 100% Keine zentrale Verantwortung Zentrale Verantwortung 82% vollständig zentral teilweise dezentral 50% 0% 12% 14% 74% 43% Modell 1 Modell 2 Modell 3 Abbildung 5: Organisation der Verantwortung für Social Media Die Umsetzung der Social Media Strategie ist dagegen häufig durch ein Wechselspiel zwischen zentralen und dezentralen Einheiten geprägt. Dabei ist die Einbindung dezentraler Unternehmensbereiche in der Regel durch eine mangelnde inhaltliche Kompetenz bei der zentralen Instanz bedingt. Die Verantwortlichen in Marketing und Unternehmenskommunikation sind daher auf die Zusammenarbeit mit operativen Unternehmensbereichen angewiesen. Dies führt zu erhöhten Steuerungs- und Koordinationskosten. Allgemein lässt sich konstatieren, dass die befragten Unternehmen zwar einen höheren Organisationsgrad in zentralen Instanzen anstreben, dies jedoch auf Grund der erforderlichen spezifischen Wissensressourcen nicht vollständig umsetzbar ist. Daher geht ein Teil der befragten Unternehmen inzwischen dazu über, die Verantwortung für den Start neuer Social Media Aktivitäten an dezentrale Einheiten zu delegieren. Die zentrale Social Media Einheit hat dann nur noch die Aufgabe, neue Initiativen in Bezug auf ihre Passung zur aktuellen Strategie zu prüfen und bei eventuell auftretenden Kommunikationskrisen zu intervenieren. Die Aufgabe der zentralen Einheiten entwickelt sich dann zunehmend in Richtung einer reinen Koordinations-, Moderations- und Beratungsfunktion.

20 Neue Gremien und Prozesse Mit der Anwendung von Social Media in Unternehmen ist auch die Einführung neuer Gremien und Prozesse verbunden. Dabei umfasst der Begriff Gremien Veränderungen der Aufbauorganisation, die spezifisch auf die Anwendung von Social Media in Unternehmen zurückzuführen sind. Die Analyse neuer Prozessen bezieht sich auf die Ablauforganisation. Dabei werden jedoch nur Prozesse erfasst, die auf Grund der Anwendung von Social Media neu entwickelt und umgesetzt werden. Hinsichtlich neuer Gremien lassen sich in Unternehmen häufig Strukturelemente beobachten, die durch Bezeichnungen wie Social Media Board, Social Media Excellence Center oder Social Media Think Tank geprägt sind. Dabei handelt es sich überwiegend um virtuelle Organisationsmodelle, die selten direkt in der Aufbauorganisation der befragten Unternehmen verankert sind. Die cross-funktionale Anwendung von Social Media soll durch entsprechende Modelle ermöglicht werden, ohne umfangreich die hierarchische Autonomie der einzelnen Unternehmensbereiche aufzugeben. Daher sind entsprechende Gremien v.a. im bereits skizzierten dritten Organisationsmodell (= Mischmodell) erforderlich. Die Gremienstruktur bildet darüber hinaus die Hierarchie der Organisation ab, d.h. ein Social Media Board ist in der Regel mit Entscheidungsträgern aus dem Top-Management besetzt. Diese bilden zudem die hierarchischen Spitzenpositionen der einzelnen tangierten Fachbereiche ab. Konflikte und Probleme in der operativen Umsetzung lassen sich auf diesem Wege einfach in ein entsprechendes Board eskalieren. Das Social Media Excellence Center repräsentiert dagegen meistens ein cross-funktionales Gremium mit Spezialisten aus dem mittleren Management der eingebundenen Fachbereiche. Dabei ist das Excellence Center häufig an die zentral für Social Media verantwortliche Instanz angebunden. Entsprechend werden innerhalb des Center grundsätzliche Fragen diskutiert und verabschiedet. Klassische Themenbereiche umfassen die Social Media Strategie, Monitoring und Measurement sowie die Einführung neuer Strukturen und Prozesse. Häufig wird auch die Entwicklung und Freigabe neuer Initiativen durch das Center verantwortet. Schließlich lassen sich dezentral weitere virtuelle Organisationsformen beobachten, die häufig als Think Tank, Barcamp oder Erfahrungsgruppen bezeichnet werden. Der Sinn und Zweck dieser Einheiten liegt in der Öffnung eines Raumes für kontinuierlichen Austausch auf operativer Ebene. Entsprechend werden dezentral häufig neue Ideen und Ansätze entwickelt, die sich dann innerhalb des Excellence Center verabschieden lassen. Neben der Bildung von Gremien weist die Next Corporate Communication Forschung auch auf die Entwicklung und Einführung neuer Prozesse hin. Aus Sicht der befragten Executives sind dabei v.a. Prozesse für Monitoring, Issue Management, Contenterstellung und Response relevant. Der Bereich Monitoring umfasst die Prozesse rund um die Einführung und den Betrieb von Social Media Monitoring Lösungen. Dazu zählt u.a. die Anbindung von Monitoringlösungen an die Social Media Strategie, die Definition relevanter Suchbegriffe und die kontinuierliche Anpassung des Analysespektrums. Gelegentlich ist auch die Umsetzung neuer Monitoringprojekte durch dezentrale Organisationseinheiten als Prozess definiert. Darüber hinaus sind die Auswertung der Monitoringergebnisse und die Einspeisung in relevante Organisations- und Entscheidungsprozesse relevant. Daher sind bereits mit der allgemeinen Umsetzung von Monitoringlösungen vielfältige Prozesse verbunden. Durch das Issue- und Krisenmanagement kommen weitere Prozesse hinzu. Dabei geht es zunächst um die geeignete Definition und Bestimmung von Issues. Bei den meisten befragten Unternehmen liegt die Definition kommunikativer Issues in der individuellen Verantwortung einzelner Mitarbeiter/innen. Dabei sind selten klare Kriterien für die Erkennung und Bearbeitung von Issues definiert (z.b. Reichweite und Einfluss des Users). Zum Teil ist jedoch klar bestimmt, wann ein Issue vorliegt, welche Abteilungen für die Bearbeitung von Issues verantwortlich sind (= in der Regel erfolgt eine Übergabe des Issues an die Unternehmenskommunikation) und welche Reaktionsmuster das Krisenmanagement anwenden soll. Soweit die entsprechenden Teilprozesse bestimmt sind, kann von einem umfassenden Risikomanagementsystem die Rede sein. Die hat jedoch Stand heute nur ein Bruchteil der bei Next Corporate Communication befragten Unternehmen etabliert.

Social Media Konzepte für den Mittelstand. Programmbeschreibung

Social Media Konzepte für den Mittelstand. Programmbeschreibung Social Media Konzepte für den Mittelstand Programmbeschreibung Social Media Konzepte Der digitale Wandel hat inzischen esentliche Bereiche in Wirtschaft und Gesellschaft erreicht. Dabei hat sich das Mediennutzungsverhalten

Mehr

Social Media Strategie oder taktisches Geplänkel? Management Summary

Social Media Strategie oder taktisches Geplänkel? Management Summary Social Media Strategie oder taktisches Geplänkel? Management Summary Sind Social Media schon strategisch in den Unternehmen angekommen oder bewegen sie sich noch auf der Ebene taktisches Geplänkel? Wie

Mehr

Neue Geschäftsmodelle durch Innovationen in der IT

Neue Geschäftsmodelle durch Innovationen in der IT Neue Geschäftsmodelle durch Innovationen in der IT Trusted Advisor Survey (TAS) Der Trusted Advisor Survey untersucht seit 2008 innovative Konzepte zur Förderung der Wertschöpfung durch die Informationstechnologie.

Mehr

Social Media Marketing. Treffen Sie Ihre Kunden in sozialen Netzwerken. Besser ankommen mit dmc.

Social Media Marketing. Treffen Sie Ihre Kunden in sozialen Netzwerken. Besser ankommen mit dmc. Social Media Marketing Treffen Sie Ihre Kunden in sozialen Netzwerken. Besser ankommen mit dmc. Social Media Marketing bei dmc Social Media sind eine Vielfalt digitaler Medien und Technologien, die es

Mehr

CONTENT TAKES THE LEAD

CONTENT TAKES THE LEAD 234567 CONTENT TAKES THE LEAD SIEBEN TRENDS IM CONTENT MARKETING IN 2016 www.content-marketing-forum.com https://www.facebook.com/content.marketing.forum 234567 CONTENT TAKES THE LEAD SIEBEN TRENDS IM

Mehr

Kontakt. KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft. Sebastian Paas Partner, Performance & Technology T +49 30 2068-4493 spaas@kpmg.

Kontakt. KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft. Sebastian Paas Partner, Performance & Technology T +49 30 2068-4493 spaas@kpmg. Kontakt KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Sebastian Paas Partner, Performance & Technology T +49 30 2068-4493 spaas@kpmg.com Isabell Osann Manager, Performance & Technology T +49 30 2068-4516 iosann@kpmg.com

Mehr

Customer Experience in der digitalen Transformation: Status-Quo und strategische Perspektiven

Customer Experience in der digitalen Transformation: Status-Quo und strategische Perspektiven Customer Experience in der digitalen Transformation: Status-Quo und strategische Perspektiven Düsseldorf, 07. Mai 2014 Prof. Dr. Alexander Rossmann Research Center for Digital Business Reutlingen University

Mehr

Von Produktentwicklung bis After Sales kann jede Unternehmenseinheit aus Social Media Aktivitäten wichtige Impulse für das Business mitnehmen

Von Produktentwicklung bis After Sales kann jede Unternehmenseinheit aus Social Media Aktivitäten wichtige Impulse für das Business mitnehmen Von Produktentwicklung bis After Sales kann jede Unternehmenseinheit aus Social Media Aktivitäten wichtige Impulse für das Business mitnehmen Name: Torsten Heinson Funktion/Bereich: Geschäftsführer Organisation:

Mehr

Die Zukunft der Zukunftsforschung im Deutschen Management: eine Delphi Studie

Die Zukunft der Zukunftsforschung im Deutschen Management: eine Delphi Studie Die Zukunft der Zukunftsforschung im Deutschen Management: eine Delphi Studie Executive Summary Zukunftsforschung und ihre Methoden erfahren in der jüngsten Vergangenheit ein zunehmendes Interesse. So

Mehr

Social Media im Handwerk Kommunikation im Wandel. Ein Praxisbeispiel vom HEYSE Malerfachbetrieb

Social Media im Handwerk Kommunikation im Wandel. Ein Praxisbeispiel vom HEYSE Malerfachbetrieb Social Media im Handwerk Kommunikation im Wandel Ein Praxisbeispiel vom HEYSE Malerfachbetrieb Das bin ich live und authentisch Matthias Schultze Jahrgang 1973 Inhaber & GF Maler Heyse Altwarmbüchen Vollblut-Macher

Mehr

Governance, Risk & Compliance für den Mittelstand

Governance, Risk & Compliance für den Mittelstand Governance, Risk & Compliance für den Mittelstand Die Bedeutung von Steuerungs- und Kontrollsystemen nimmt auch für Unternehmen aus dem Mittelstand ständig zu. Der Aufwand für eine effiziente und effektive

Mehr

Enterprise 2.0 Ergebnisse der Online-Umfrage von defacto x GmbH, Deutsche Telekom AG & Selbst GmbH

Enterprise 2.0 Ergebnisse der Online-Umfrage von defacto x GmbH, Deutsche Telekom AG & Selbst GmbH Enterprise 2.0 Ergebnisse der Online-Umfrage von defacto x GmbH, Deutsche Telekom AG & Selbst GmbH Juni 2010 Management Report Studien-Steckbrief Studie? Durchführung? Zielsetzung? Zielgruppe? Methodik?

Mehr

Marketingkonzept. Marketing für den KMU / J. Schoch

Marketingkonzept. Marketing für den KMU / J. Schoch Marketingkonzept 2. Unterrichtsblock Marketing für den KMU Marketing ist ein Kreislauf, der immer wieder durchlaufen wird. Die quantitativen und die qualitativen Ergebnisse aus der Auswertung müssen dabei

Mehr

Social Media Executive. Von den Besten lernen Lehrgang für Social Media Manager in Unternehmen

Social Media Executive. Von den Besten lernen Lehrgang für Social Media Manager in Unternehmen Social Media Executive Von den Besten lernen Lehrgang für Social Media Manager in Unternehmen Stuttgart 27. und 28. November 2013 30. und 31. Januar 2014 Social Media Executive Social Media hat sich inzischen

Mehr

Social Network Marketing Wilfried Schock!1

Social Network Marketing Wilfried Schock!1 Social Media Strategie Check Überprüfen Sie Ihre Social Media Strategie auf Vollständigkeit Und nutzen Sie die entdeckten Optimierungspotenziale für eine erfolgreichere Social Media Nutzung. Social Network

Mehr

Social-CRM (SCRM) im Überblick

Social-CRM (SCRM) im Überblick Social-CRM (SCRM) im Überblick In der heutigen Zeit ist es kaum vorstellbar ohne Kommunikationsplattformen wie Facebook, Google, Twitter und LinkedIn auszukommen. Dies betrifft nicht nur Privatpersonen

Mehr

Personalmanagement in Museen. Notwendigkeit, Grundansatz und Perspektiven

Personalmanagement in Museen. Notwendigkeit, Grundansatz und Perspektiven Dr. Matthias Dreyer Stiftung Niedersachsen Personalmanagement in Museen. Notwendigkeit, Grundansatz und Perspektiven Volontärsfortbildung Museumsmanagement und -verwaltung Landesmuseum für Technik und

Mehr

violetkaipa Fotolia.com Texte und Grafiken dürfen unter Angabe der Quelle übernommen werden:

violetkaipa Fotolia.com Texte und Grafiken dürfen unter Angabe der Quelle übernommen werden: PR-Gateway Studie Zukunft der Unternehmenskommunikation violetkaipa Fotolia.com November 2012 Adenion GmbH/PR-Gateway.de Texte und Grafiken dürfen unter Angabe der Quelle übernommen werden: ADENION GmbH

Mehr

Feedback in Echtzeit. Social Media Monitoring Services von Infopaq. SOCIAL MEDIA

Feedback in Echtzeit. Social Media Monitoring Services von Infopaq. SOCIAL MEDIA MEDIENBEOBACHTUNG MEDIENANALYSE PRESSESPIEGELLÖSUNGEN Feedback in Echtzeit. Social Media Monitoring Services von Infopaq. SOCIAL MEDIA Risiken kennen, Chancen nutzen. So profitiert Ihr Unternehmen von

Mehr

Leseprobe. Mit Projekten Unternehmen erfolgreich führen. KNo W- HoW. Studie. Ergebnisbericht. Ronald Gleich. Reinhard Wagner.

Leseprobe. Mit Projekten Unternehmen erfolgreich führen. KNo W- HoW. Studie. Ergebnisbericht. Ronald Gleich. Reinhard Wagner. KNo W- HoW Studie Mit Projekten Unternehmen erfolgreich führen Ergebnisbericht Leseprobe Ronald Gleich Reinhard Wagner Andreas Wald Christoph Schneider Arnd Görner INHALTSVERZEICHNIS Vorwort 4 Einleitung

Mehr

Basisstudie Corporate Publishing

Basisstudie Corporate Publishing Basisstudie Corporate Publishing Ausgewählte Ergebnisse Zürich / München, April 2008 Ihr Ansprechpartner: Dr. Clemens Koob zehnvier Marketingberatung GmbH Zeltweg 74 CH-8032 Zürich Tel.: +41 44 251 54

Mehr

Positionierungsberatung in der Sanierung und Restrukturierung / Insolvenz. improve consult planbar aus der Krise!

Positionierungsberatung in der Sanierung und Restrukturierung / Insolvenz. improve consult planbar aus der Krise! Positionierungsberatung in der Sanierung und Restrukturierung / Insolvenz improve consult planbar aus der Krise! Planbare Unternehmenspositionierung in der Krise Die strategische Neupositionierung in Krisenphasen

Mehr

Die Hintergründe dafür liegen unseres Erachtens bei mehreren gesellschaftspolitischen und fachlichen Diskursen, denen wir uns stellen:

Die Hintergründe dafür liegen unseres Erachtens bei mehreren gesellschaftspolitischen und fachlichen Diskursen, denen wir uns stellen: Geschäftsfeldziel 2013/2014: "wieder wohnen" setzt sich seit längerer Zeit mit dem Thema der Beteiligung von NutzerInnen auseinander. Konkret geht es um die Beteiligung an der Leistungsbewertung sowie

Mehr

Bachelor Thesis an der Fachhochschule Kiel, Fachbereich Wirtschaft. Sommersemester 2011. : Prof. Dr. Doris Weßels

Bachelor Thesis an der Fachhochschule Kiel, Fachbereich Wirtschaft. Sommersemester 2011. : Prof. Dr. Doris Weßels Handlungsempfehlungen zur Nutzung von Social Media zur Gestaltung von Wissensmarktplätzen am Beispiel des europäischen Förderprojektes Win-Vin: Wissen nutzen im Norden Bachelor Thesis an der Fachhochschule

Mehr

Social Media Analyse Manual

Social Media Analyse Manual 1. Erklärung der Analyse Die Social Media Analyse immobilienspezialisierter Werbeagenturen überprüft, welche Agenturen, die Real Estate Unternehmen betreuen, in diesem neuen Marktsegment tätig sind. Denn

Mehr

Perspektiven von Social Media für Marketing, Unternehmenskommunikation und Vertrieb

Perspektiven von Social Media für Marketing, Unternehmenskommunikation und Vertrieb Perspektiven von Social Media für Marketing, Unternehmenskommunikation und Vertrieb Konferenz Holiday Inn Zürich Messe 02. Februar 2011 Next Corporate Communication Konferenz Next Corporate Communication

Mehr

Unternehmenskultur und Führung von Veränderungsprozessen. Great Place to Work. September 2015

Unternehmenskultur und Führung von Veränderungsprozessen. Great Place to Work. September 2015 Unternehmenskultur und Führung von Veränderungsprozessen Great Place to Work September 2015 Wie eine vertrauensbasierte Unternehmenskultur den Erfolg von Veränderungsprozessen unterstützt Eine von Great

Mehr

Ziel. Prinzip. Vorgehensweise. I. Problemanalyse. II. Planung und Umsetzung

Ziel. Prinzip. Vorgehensweise. I. Problemanalyse. II. Planung und Umsetzung Ziel Prinzip Information und Kommunikation der notwendigen Veränderung an die Betroffenen. Nur durch die Schaffung von Transparenz hinsichtlich einer Veränderung kann die Akzeptanz eben dieser erzielt

Mehr

Entrepreneur. Der Aufbruch in eine neue Unternehmenskultur

Entrepreneur. Der Aufbruch in eine neue Unternehmenskultur Entrepreneur Der Aufbruch in eine neue Unternehmenskultur 08. September 2006 1 Ausgangssituation: Die Beziehung zwischen Unternehmer und Arbeitnehmer steht auf dem Prüfstand. Aktuell gibt es eine lebhafte

Mehr

In dem facettenreichen Social Web, in dem täglich neue Anwendungen hinzukommen, andere an Bedeutung verlieren, ist es ohne geeignete Hilfsmittel auch nicht möglich, einen halbwegs verlässlichen Überblick

Mehr

NEUE MEDIEN UND SOCIAL NETWORKING IM STADTMARKETING. Ein Orientierungsleitfaden

NEUE MEDIEN UND SOCIAL NETWORKING IM STADTMARKETING. Ein Orientierungsleitfaden NEUE MEDIEN UND SOCIAL NETWORKING IM STADTMARKETING Ein Orientierungsleitfaden Andrea Schneider, Master of Science (MSc) Agenda Einführung Fragestellung Methodische Vorgehen Grundlagen Social Media im

Mehr

Social Media in KMU: Wertschöpfung ohne Kontrollverlust

Social Media in KMU: Wertschöpfung ohne Kontrollverlust Social Media in KMU: Wertschöpfung ohne Kontrollverlust Finanzdienstleistungsworkshop, 5.12.2012 Dr. iur. Susanne Braun Agenda 1. Geschäftsmodell Social Media 2. Ökonomische Aspekte des Social Media Einsatzes

Mehr

Mitarbeiterbefragung als PE- und OE-Instrument

Mitarbeiterbefragung als PE- und OE-Instrument Mitarbeiterbefragung als PE- und OE-Instrument 1. Was nützt die Mitarbeiterbefragung? Eine Mitarbeiterbefragung hat den Sinn, die Sichtweisen der im Unternehmen tätigen Menschen zu erkennen und für die

Mehr

Fachgruppe Stakeholdermanagement

Fachgruppe Stakeholdermanagement Fachgruppe Stakeholdermanagement Entwicklungen und mpulse im Stakeholdermanagement Seite 1 Entwicklungen & mpulse im Stakeholdermanagement Stakeholdermanagement im Projektalltag Einerseits Einer der meist

Mehr

Innovationen im Retail Banking

Innovationen im Retail Banking ibi research Seite 1 Innovationen im Retail Banking Ausgewählte Ergebnisse einer Expertenbefragung ibi research an der Universität Regensburg GmbH Competence Center Retail Banking Juni 2015 ibi research

Mehr

Heads! Trend Circle 2014 Aktuelle Karrierestrategien. Braucht man in Zukunft noch Personalberater? 11 Fragen an 100 Topmanager

Heads! Trend Circle 2014 Aktuelle Karrierestrategien. Braucht man in Zukunft noch Personalberater? 11 Fragen an 100 Topmanager Heads! Trend Circle 2014 Aktuelle Karrierestrategien Braucht man in Zukunft noch Personalberater? 11 Fragen an 100 Topmanager Heads! Trend Circle 2014 Aktuelle Karrierestrategien Braucht man in Zukunft

Mehr

Implementierung des Marketing

Implementierung des Marketing 3 1 Implementierung des Marketing Zur Lernorientierung Nach der Bearbeitung dieses Kapitels sollten Sie:! die Bedeutung unterschiedlicher Organisationsformen für die Realisierung der gewählten Marketingstrategien

Mehr

b. Haben Sie Ihre Suchmaschinenstrategie optimiert? Organische Suche oder/und AdWords?

b. Haben Sie Ihre Suchmaschinenstrategie optimiert? Organische Suche oder/und AdWords? Fragebogen Social Media Locator Introduction Im Folgenden möchten wir Ihnen ein zusätzliches, kostenfreies Modul vorstellen, welches speziell zur Unterstützung der Social Media Forschung entwickelt wurde.

Mehr

Lassen Sie sich entdecken!

Lassen Sie sich entdecken! Digital Marketing Agentur für B2B Unternehmen EXPERTISE ONLINE MARKETING IM B2B Lassen Sie sich entdecken! EINE GANZHEITLICHE ONLINE MARKETING STRATEGIE BRINGT SIE NACHHALTIG IN DEN FOKUS IHRER ZIELKUNDEN.

Mehr

betriebliches gesundheitsmanagement

betriebliches gesundheitsmanagement betriebliches gesundheitsmanagement betriebliches gesundheitsmanagement warum? Langfristige Zukunftsplanungen sind für Unternehmen nur durch eine gesundheitsorientierte Personal- und Organisationsentwicklung

Mehr

Social Media-Trendmonitor

Social Media-Trendmonitor Social Media-Trendmonitor Wohin steuern Unternehmen und Redaktionen im Social Web? Mai 2014 Social Media-Trendmonitor Inhalt Untersuchungsansatz Themenschwerpunkte Ergebnisse Seite 2 Untersuchungsansatz

Mehr

Kienbaum Communications

Kienbaum Communications Kienbaum Communications Dezember 2009 Studie Internal Employer Branding 2009 Gesamtauswertung Studiendesign» Methodik: Online-Umfrage» Zeitraum der Erhebung: September/Oktober 2009» Befragte: Entscheider

Mehr

Social Media. Kommunale Wirtschaftsförderung im Zeitalter von Social Media. InfoTag zum Thema Social Media CongressCentrum Pforzheim. 11.

Social Media. Kommunale Wirtschaftsförderung im Zeitalter von Social Media. InfoTag zum Thema Social Media CongressCentrum Pforzheim. 11. Social Media Kommunale Wirtschaftsförderung im Zeitalter von Social Media InfoTag zum Thema Social Media CongressCentrum Pforzheim 11. Oktober 2012 Ulrich Jonas Gliederung Input zu Social Media. Arbeitsgruppe

Mehr

ERP / IT Strategieleitfaden Vorgehensmodell zur Entwicklung einer ERP / IT-Strategie

ERP / IT Strategieleitfaden Vorgehensmodell zur Entwicklung einer ERP / IT-Strategie ERP / IT Strategieleitfaden Vorgehensmodell zur Entwicklung einer ERP / IT-Strategie Johannes Schwab, MBA Warum strategische IT-Planung? - Zitat Das Internet ist die Technologie, die am nachhaltigsten

Mehr

EIN INTEGRIERTER ANSATZ FÜR GOVERNANCE, RISIKOMANAGEMENT UND COMPLIANCE. von Maja Pavlek

EIN INTEGRIERTER ANSATZ FÜR GOVERNANCE, RISIKOMANAGEMENT UND COMPLIANCE. von Maja Pavlek EIN INTEGRIERTER ANSATZ FÜR GOVERNANCE, RISIKOMANAGEMENT UND COMPLIANCE von Maja Pavlek 1 GOVERNANCE, RISIKOMANAGEMENT UND COMPLIANCE EIN INTEGRIERTER ANSATZ Die TIBERIUM AG ist ein Beratungsunternehmen,

Mehr

Rolle von CSR für das Risikomanagement Vorstellung von Handlungsempfehlungen

Rolle von CSR für das Risikomanagement Vorstellung von Handlungsempfehlungen 9. Deutscher Multistakeholderworkshop zu CSR zu Gast bei Volkswagen, Unter den Linden, Berlin 15. Juni 2010 Rolle von CSR für das Risikomanagement Vorstellung von Handlungsempfehlungen Gefördert durch

Mehr

An die Kreditgenossenschaften. Forsbach, 06.08.2015. Sehr geehrte Damen und Herren,

An die Kreditgenossenschaften. Forsbach, 06.08.2015. Sehr geehrte Damen und Herren, Rheinisch-Westfälische Genossenschaftsakademie Raiffeisenstr. 10-16 51503 Rösrath Rundschreiben A206/2015 An die Kreditgenossenschaften Ansprechpartner Abteilung Sven Langner Vertrieb-Training- Coaching

Mehr

Social Media. Marketing und Kommunikation mit Facebook, Twitter, Xing & Co.

Social Media. Marketing und Kommunikation mit Facebook, Twitter, Xing & Co. Social Media. Marketing und Kommunikation mit Facebook, Twitter, Xing & Co. Social Media w Leistungspakete Leistungspaket 1: Social Media Workshop Um Social Media Werkzeuge in der Praxis effizient nutzen

Mehr

Traditionelle Suchmaschinenoptimierung (SEO)

Traditionelle Suchmaschinenoptimierung (SEO) Traditionelle Suchmaschinenoptimierung (SEO) Mit der stetig voranschreitenden Veränderung des World Wide Web haben sich vor allem auch das Surfverhalten der User und deren Einfluss stark verändert. Täglich

Mehr

Der Digital Business Index (DBI)

Der Digital Business Index (DBI) Der Digital Business Index (DBI) Modell zur Erfassung der digitalen Reife und strategischer Kompass zur Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit ihres Unternehmens ideers Consulting GmbH Warum bedarf es eines

Mehr

Grundlagen beim Linkaufbau

Grundlagen beim Linkaufbau Grundlagen beim Linkaufbau Link-Building welches heute eher als Link-Earning bezeichnet wird, hat sich in den letzten Jahren dramatisch verändert. Was sich nicht verändert hat, ist die Tatsache, dass Links

Mehr

INNOVATIONS-INKUBATOR NACHHALTIGE FÜHRUNG. Gruppencoaching als Methode für eine nachhaltige Unternehmensentwicklung. » www.leuphana.

INNOVATIONS-INKUBATOR NACHHALTIGE FÜHRUNG. Gruppencoaching als Methode für eine nachhaltige Unternehmensentwicklung. » www.leuphana. INNOVATIONS-INKUBATOR NACHHALTIGE FÜHRUNG Gruppencoaching als Methode für eine nachhaltige Unternehmensentwicklung» www.leuphana.de/inami DIE MENSCHEN: WICHTIGER BAUSTEIN NACHHALTIGER UNTERNEHMENSENTWICKLUNG

Mehr

Tourismus Online Monitor 2011. - Kurzfassung -

Tourismus Online Monitor 2011. - Kurzfassung - Tourismus Online Monitor 2011 - Kurzfassung - Key Facts Tourismus Online Monitor Die Entwicklung der Tourismuszahlen (Übernachtungen, verkaufte Reisen) ist positiv. Auch ein positiver Trend für das Jahr

Mehr

Social Media @ BLS Emergente und geplante Strategien für Social Media. Berner-Architekten-Treffen Nr. 21 Andreas Kronawitter, 09.

Social Media @ BLS Emergente und geplante Strategien für Social Media. Berner-Architekten-Treffen Nr. 21 Andreas Kronawitter, 09. Social Media @ BLS Emergente und geplante Strategien für Social Media Berner-Architekten-Treffen Nr. 21 Andreas Kronawitter, 09. März 2012 Agenda Die BLS Social Media von was wir reden Der Kontext die

Mehr

PDCA Plan Do Check Act Deming-Zyklus der kontinuierlichen Verbesserung

PDCA Plan Do Check Act Deming-Zyklus der kontinuierlichen Verbesserung QUALITY APPs Applikationen für das Qualitätsmanagement PDCA Plan Do Check Act Deming-Zyklus der kontinuierlichen Verbesserung Autor: Jürgen P. Bläsing Der PDCA Prozess, auch bekannt als "Deming-Zyklus"

Mehr

Planung und Umsetzung von Social Media für Hochschulen. FHNW und UniBE im Vergleich

Planung und Umsetzung von Social Media für Hochschulen. FHNW und UniBE im Vergleich Planung und Umsetzung von Social Media für Hochschulen FHNW und UniBE im Vergleich Ausgangslage FHNW Videos Fotos Online- Medien Ton Blogs Micro- Blogs Nachricht Daten Soziale Netzwerke Chat SMS Meinung

Mehr

SMO Services. Mehr Erfolg durch Social Media Optimization (SMO) von dmc Steigerung von Umsatz Erhöhung der Markenbekanntheit

SMO Services. Mehr Erfolg durch Social Media Optimization (SMO) von dmc Steigerung von Umsatz Erhöhung der Markenbekanntheit SMO Services Mehr Erfolg durch Social Media Optimization (SMO) von dmc Steigerung von Umsatz Erhöhung der Markenbekanntheit Einführung Das Web ist längst kein einseitiger Kommunikationskanal mehr. Social

Mehr

FCP-Barometer Frühjahr 2015 Inhouse Communication & Content Marketing. München, 18. Juni 2015

FCP-Barometer Frühjahr 2015 Inhouse Communication & Content Marketing. München, 18. Juni 2015 FCP-Barometer Frühjahr 2015 Inhouse Communication & Content Marketing München, 18. Juni 2015 Inhalt Potenziale des mitarbeitergerichteten Content Marketing 2 Potenzial mitarbeitergerichtetes Content Marketing

Mehr

Spezielle Fragen zu Facebook!

Spezielle Fragen zu Facebook! ggg Welches sind Ihre, bzw. mögliche Ziele für eine Unternehmenspräsentation im Social Web / Facebook? Spezielle Fragen zu Facebook! Social Media Wie präsentiere ich mein Unternehmen erfolgreich bei facebook?

Mehr

Strategie konkret! Damit Ihre Idee nicht auf der Strecke bleibt!

Strategie konkret! Damit Ihre Idee nicht auf der Strecke bleibt! Strategie konkret! Damit Ihre Idee nicht auf der Strecke bleibt! Ausgangslage Das Formulieren einer erfolgversprechenden Strategie gehört zu den wichtigsten Aufgaben der Geschäftsleitung einer Firma. Die

Mehr

Kundenbindung und Neukundengewinnung im Vertriebskanal Selbstbedienung

Kundenbindung und Neukundengewinnung im Vertriebskanal Selbstbedienung ibi research Seite 1 In Kooperation mit Kundenbindung und Neukundengewinnung g im Vertriebskanal Selbstbedienung Status quo, Potenziale und innovative Konzepte bei Banken und Sparkassen Management Summary

Mehr

SOCIAL MEDIA GUIDELINES FÜR UNTERNEHMEN

SOCIAL MEDIA GUIDELINES FÜR UNTERNEHMEN SOCIAL MEDIA GUIDELINES FÜR UNTERNEHMEN 4.4.2011 IAB Austria Arbeitsgruppe Social Media Social Media Guidelines für Unternehmen 6 Zentrale Tipps für Unternehmen und ihre Mitarbeiter Die berufliche und

Mehr

Social Media im B2B. SuisseEMEX 2012 Online - Forum. 22.8.2012 Daniel Ebneter

Social Media im B2B. SuisseEMEX 2012 Online - Forum. 22.8.2012 Daniel Ebneter Social Media im B2B SuisseEMEX 2012 Online - Forum 22.8.2012 Daniel Ebneter carpathia: e-business.competence www.carpathia.ch Daniel Ebneter Berater für E-Business und E-Commerce Ausbildung Lic.phil. nat.

Mehr

Wie Sie mit Twitter neue Leads einsammeln

Wie Sie mit Twitter neue Leads einsammeln Wie Sie mit Twitter neue Leads einsammeln 10.03.2015 Worauf es ankommt, bisher unbekannte Kontakte via Twitter für sich zu begeistern Genau wie andere soziale Netzwerke ist auch Twitter eine gute Gelegenheit,

Mehr

PRODUKTE DER STRATEGIEENTWICKLUNG MARKENSTRATEGIE UND MARKENMANAGEMENT

PRODUKTE DER STRATEGIEENTWICKLUNG MARKENSTRATEGIE UND MARKENMANAGEMENT PRODUKTE DER STRATEGIEENTWICKLUNG MARKENSTRATEGIE UND MARKENMANAGEMENT MANAGEMENT CONSULTANTS FÜR STRATEGIE UND PERSONAL Seit 1996 unterstützen wir unsere Kunden weltweit, ihre Unternehmensziele in den

Mehr

Krisen und Krisenkommunikationsprävention im Mittelstand

Krisen und Krisenkommunikationsprävention im Mittelstand Krisen und Krisenkommunikationsprävention im Mittelstand Studie zum Status Quo kommunikativer Krisenprävention Im Auftrag der TREU ASS Assekuranzmakler GmbH Unterstützt durch den Unternehmerverband Südhessen

Mehr

Zu 2.2: Unternehmensstrategie im KMU

Zu 2.2: Unternehmensstrategie im KMU Zu 22: Unternehmensstrategie im KMU Viele kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) kämpfen heute mit erschwerten Rahmenbedingungen wie vermehrtem Preisdruck, kürzeren Innovations und Produktionszyklen,

Mehr

Die IT-Service AG. Beratung, Technologie, Outsourcing

Die IT-Service AG. Beratung, Technologie, Outsourcing Die IT-Service AG Beratung, Technologie, Outsourcing QUALITÄT B e r a t u n g Erfahrungen aus der Praxis. Aus unzähligen Projekten. Spezialwissen und objektive Analysen. Mit uns überwinden Sie Hindernisse

Mehr

Die wichtigsten Faktoren für erfolgreiche Vertriebsmaßnahmen.

Die wichtigsten Faktoren für erfolgreiche Vertriebsmaßnahmen. Die wichtigsten Faktoren für erfolgreiche Vertriebsmaßnahmen. Eine Studie der Meilenstein Gesellschaft Frank Bilstein Timo Müller Köln, Februar 2014 Meilenstein Gesellschaft für Umsetzung Im Klapperhof

Mehr

Jongleure des Wandels. Digitalisierung vs. Marketing-Organisationen

Jongleure des Wandels. Digitalisierung vs. Marketing-Organisationen Jongleure des Wandels Digitalisierung vs. Marketing-Organisationen Jongleure des Wandels Gegenstand unserer B2B-Studie 2015 ist der Einfluss digitaler Technologien, Maßnahmen und Instrumente auf Marketing-Organisationen.

Mehr

DGFP Messepodium 2008. Die ComTeam Studie 2008: True Change. Was Macher und Betroffene von Veränderungsprozessen wirklich halten

DGFP Messepodium 2008. Die ComTeam Studie 2008: True Change. Was Macher und Betroffene von Veränderungsprozessen wirklich halten 1 DGFP Messepodium 2008 Die ComTeam Studie 2008: True Change Was Macher und Betroffene von Veränderungsprozessen wirklich halten True Change: Was Macher und Betroffene von Veränderungsprozessen wirklich

Mehr

Ausblick: Der Medienkonsum der Zukunft

Ausblick: Der Medienkonsum der Zukunft Ausblick: Der Medienkonsum der Zukunft 1 Ausblick: Der Medienkonsum der Zukunft 1.1 Zukünftige Bedeutung der Medien für die Konsumenten Medien werden immer wichtiger, sie prägen den Alltag der Konsumenten

Mehr

Social Media Fitness-Paket

Social Media Fitness-Paket Social Media Fitness-Paket Beratungsangebot zur Kommunikationsfähigkeit von Unternehmen in Social Media Düsseldorf, August 2010 Kommunikation verändert. Das Glashaus-Axiom Jedes unternehmerische Handeln

Mehr

Marktstudie. Kurzauswertung -

Marktstudie. Kurzauswertung - Marktstudie Kurzauswertung - Zielerreichungsgrad gängiger Produktions-, Planungs- und Steuerungssysteme in mittelständischen Unternehmen der metallerzeugenden und metallverarbeitenden Industrie Deutschlands

Mehr

Was ist die Szenariotechnik?

Was ist die Szenariotechnik? Szenariotechnik Eine Methode der Zukunftsforschung zur systematischen Analyse zukünftiger Entwicklungen und Erarbeitung von qualitativen alternativen Prognosen Was ist die Szenariotechnik? Die Szenariotechnik

Mehr

Der Erfolgreichste im Leben ist der, der am besten informiert wird. Benjamin Disraeli (brit. Premierminister 1874-1880)

Der Erfolgreichste im Leben ist der, der am besten informiert wird. Benjamin Disraeli (brit. Premierminister 1874-1880) Der Erfolgreichste im Leben ist der, der am besten informiert wird. Benjamin Disraeli (brit. Premierminister 1874-1880) Inhalt Einleitung 3 Das Unternehmen 4 Clipping für Ausschnittdienste 6 Pressespiegelsysteme

Mehr

Evaluation nach Maß. Die Evaluation des BMBF-Foresight-Prozesses

Evaluation nach Maß. Die Evaluation des BMBF-Foresight-Prozesses Evaluation nach Maß Die Evaluation des BMBF-Foresight-Prozesses Beitrag zur IFQ-Jahrestagung Bonn, 1.1.008 Validität im Kontext des BMBF-Foresight-Prozesses Validität Fähigkeit eines Untersuchungsinstrumentes,

Mehr

(Internationale) Innovationsgenerierung bei der EQS Group. und der Einfluss von Enterprise Social Software

(Internationale) Innovationsgenerierung bei der EQS Group. und der Einfluss von Enterprise Social Software (Internationale) Innovationsgenerierung bei der EQS Group und der Einfluss von Enterprise Social Software 1 » Agenda «Ausgangssituation Ziel der Studie & Forschungsfragen Idee- und Innovationsgenerierung

Mehr

INDUSTRIAL SOURCING THOUTBERGER

INDUSTRIAL SOURCING THOUTBERGER www.thoutberger.com - info@thoutberger.com - 052 335 40 22 INDUSTRIAL SOURCING THOUTBERGER SPEZIALIST FÜR SUPPLY CHAIN STRATEGIE UND GLOBAL SOURCING 1. AUSGABE PROFESSIONAL PEOPLE Aktuelles zum Thema Supply

Mehr

Interne Revision. Bericht gemäß 49 SGB II. Kundenzufriedenheit Horizontale Revision. Revision SGB II

Interne Revision. Bericht gemäß 49 SGB II. Kundenzufriedenheit Horizontale Revision. Revision SGB II Revision SGB II Bericht gemäß 49 SGB II Kundenzufriedenheit Horizontale Revision Inhaltsverzeichnis 1. Revisionsauftrag 1 2. Zusammenfassung 1 3. Revisionsergebnisse 2 3.1 Erklärung des Bewilligungsbescheides

Mehr

Wir hebeln Ihre Marktkommunikation über Content & Social Networking und aktivieren Ihre Zielgruppen

Wir hebeln Ihre Marktkommunikation über Content & Social Networking und aktivieren Ihre Zielgruppen Wir hebeln Ihre Marktkommunikation über Content & Social Networking und aktivieren Ihre Zielgruppen März 2012 Kapitän zur See a.d. Hermann Bliss Geschäftsführer DMKN GmbH Kontakt: Klaus-Peter Timm Augsburger

Mehr

Kundenzentrisches Banking - mit Hilfe von Social Media

Kundenzentrisches Banking - mit Hilfe von Social Media Kundenzentrisches Banking - mit Hilfe von Was versteht man unter kundenzentrischem Banking? Problem: Banken haben heutzutage mit stagnierenden Märkten, starkem Wettbewerb und einer sinkenden Kundenloyalität

Mehr

Erfolg durch Werte und Glaubwürdigkeit

Erfolg durch Werte und Glaubwürdigkeit Corporate Branding Erfolg durch Werte und Glaubwürdigkeit Redaktioneller Beitrag von CEO Tobias Bartenbach im GWA-Jahrbuch Healthcare-Kommunikation 2014 www.bartenbach.de Corporate Branding Erfolg durch

Mehr

Social Media 2011: Top-Entscheider im Experteninterview

Social Media 2011: Top-Entscheider im Experteninterview Social Media 2011: Top-Entscheider im Experteninterview Trends in Marketing und Marktforschung Aegidius Marktforschungsportal GmbH / DTO Consulting GmbH Im Bereich Social Media ist es auch als kleines

Mehr

Social Media und Reputationsrisiken

Social Media und Reputationsrisiken Social Media und Reputationsrisiken Ergebnisse einer explorativen Umfrage unter Risiko- und Kommunikationsmanagern April 2011 Copyright 2011 The Executive Partners Group / RiskNET GmbH / PRGS Hintergrund

Mehr

Urs Fischer, dipl. WP, CRISC, CISA, CIA Fischer IT GRC Beratung & Schulung

Urs Fischer, dipl. WP, CRISC, CISA, CIA Fischer IT GRC Beratung & Schulung Urs Fischer, dipl. WP, CRISC, CISA, CIA Fischer IT GRC Beratung & Schulung 5. November 2012 2012 ISACA & fischer IT GRC Beratung & Schulung. All rights reserved 2 Agenda Einführung Konzepte und Prinzipien

Mehr

Digitale Kundenkommunikation in sozialen Netzwerken Social Media bei R+V

Digitale Kundenkommunikation in sozialen Netzwerken Social Media bei R+V Digitale Kundenkommunikation in sozialen Netzwerken Social Media bei R+V BUSINESS-LUNCH 3 IN 2 München, 27. November 2013 AGENDA Aufbau von Social Media bei R+V 2 AUFBAU VON SOCIAL MEDIA BEI R+V Vom Pilotfeld

Mehr

Digitale Strategieentwicklung methodisch erfahren kompetent

Digitale Strategieentwicklung methodisch erfahren kompetent Digitale Strategieentwicklung methodisch erfahren kompetent Digitale Strategieentwicklung Mit der zunehmenden Digitalisierung ist ein rasanter Wandel verbunden, der Märkte, Kunden und Unternehmen verändert.

Mehr

Category Management Beratung und Training

Category Management Beratung und Training Category Management Beratung und Training Unsere Beratung für Ihren Erfolg am Point of Sale Höchste Kompetenz und langjähriges Praxis-Wissen für Ihren effizienten Einsatz von Category Management Exzellente

Mehr

Cross-Selling bei Versicherungen. Empirische Analyse zu Status quo, Trends und zukünftigen Anforderungen

Cross-Selling bei Versicherungen. Empirische Analyse zu Status quo, Trends und zukünftigen Anforderungen Georg Wittmann Christiane Früchtl Silke Weisheit Cross-Selling bei Versicherungen Empirische Analyse zu Status quo, Trends und zukünftigen Management Summary In der Studie Cross-Selling bei Versicherungen

Mehr

Change Management Leitfaden

Change Management Leitfaden Change Management Leitfaden Eine Übersicht von Aktivitäten, um Betroffene zu Beteiligten zu machen Betroffene sind alle Personen, auf die sich die Veränderung direkt oder indirekt auswirkt. Sie erfahren

Mehr

Leitbild für Führung und Zusammenarbeit

Leitbild für Führung und Zusammenarbeit Leitbild für Führung und Zusammenarbeit Ausrichtung der Führungs- und Teamkultur auf Unternehmenswerte und -ziele Ralf Kleb, Geschäftsführender Partner Baumgartner & Partner Unternehmensberatung GmbH Frankfurt,

Mehr

Engagierte Mitarbeiter in 3 Schritten und 3 Monaten Regelmäßiges Feedback der Mitarbeiter - der einfache Weg die Organisation zu verbessern

Engagierte Mitarbeiter in 3 Schritten und 3 Monaten Regelmäßiges Feedback der Mitarbeiter - der einfache Weg die Organisation zu verbessern Engagierte Mitarbeiter in 3 Schritten und 3 Monaten Regelmäßiges Feedback der Mitarbeiter - der einfache Weg die Organisation zu verbessern 13 Januar 2015 Armand Vaessen & Rudi Kuiper(co-writer) Bleibt

Mehr

Corporate Publishing in der Schweiz

Corporate Publishing in der Schweiz Corporate Publishing in der Schweiz Instrumente, Strategien und Perspektiven Eine Studie des IPMZ der Universität Zürich im Auftrag des 1 Überblick über die Stichprobenziehung Befragungszeitraum: Juni

Mehr

Wie kann Ihr Unternehmen von Leadership Branding profitieren?

Wie kann Ihr Unternehmen von Leadership Branding profitieren? Wie kann Ihr Unternehmen von Leadership Branding profitieren? Durch Leadership Branding stärken sich Marke und Führung gegenseitig. Das kann viele Vorteile haben und mehrfachen Nutzen stiften. Welches

Mehr

MEHR FRAUEN IN FÜHRUNG IST MACHBAR

MEHR FRAUEN IN FÜHRUNG IST MACHBAR MEHR FRAUEN IN FÜHRUNG IST MACHBAR Frauen-Karriere-Index die wichtigsten Fakten, Strategien und Erfahrungen für Unternehmen, die ihre individuelle Zielgröße für das Gesetz zur gleichberechtigten Teilhabe

Mehr

SOCIALMEDIA. Mit Social Media-Marketing & mobilen Services sind Sie ganz nah bei Ihren Kunden. ERFOLGREICHE KUNDENBINDUNG IM WEB 2.

SOCIALMEDIA. Mit Social Media-Marketing & mobilen Services sind Sie ganz nah bei Ihren Kunden. ERFOLGREICHE KUNDENBINDUNG IM WEB 2. SOCIALMEDIA Analyse ihres Internet-Portals MIT FACEBOOK & CO. ERFOLGREICHE KUNDENBINDUNG IM WEB 2.0 Social Media Marketing mit Facebook, Google+ und anderen Plattformen Social Gaming für Ihren Unternehmenserfolg

Mehr

Strategische Unternehmensplanung Herausforderungen für den Mittelstand. 9. August 2011

Strategische Unternehmensplanung Herausforderungen für den Mittelstand. 9. August 2011 Strategische Unternehmensplanung Herausforderungen für den Mittelstand 9. August 2011 Themen Warum ist strategische Planung so wichtig? Geschäfts- und Führungsmodelle Leitbilder / Unternehmervision Unternehmenskultur

Mehr

Was unsere Kunden sagen:

Was unsere Kunden sagen: social media Was unsere Kunden sagen:» Für uns als 4*Superior Haus ist es wichtig in der großen Social-Media-Welt präsent zu sein und im ständigen Dialog mit unseren Gästen zu bleiben. Die vioma liefert

Mehr

Herausforderungen 2013 der Marketingentscheider in B2B Unternehmen

Herausforderungen 2013 der Marketingentscheider in B2B Unternehmen Herausforderungen 2013 der Marketingentscheider in B2B Unternehmen Kurzbeschreibung Stärkere Kundenorientierung und sich daraus ergebender Innovationsdruck bei der Entwicklung kundenspezifischer Lösungen,

Mehr