Allgemein. Einrichtung. PHOENIX Tool WinUser2PHOENIXUser. Version: Stand:

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1 PHOENIX Tool WinUser2PHOENIXUser Version: Stand: Allgemein Das Tool ermöglicht es, Benutzerinformationen aus dem Windows Active Directory (AD) in den PHOENIX zu importieren. Dabei können neue Benutzer angelegt oder vorhandene Benutzer aktualisiert werden. Ferner können Benutzer, die im PHOENIX existieren, aber nicht im AD vorhanden sind, gelöscht werden. Das Tool kann als normale Desktop-Anwendung oder im Batchmodus ausgeführt werden. Weitere Features: Sperren von Benutzern, wenn diese im AD gesperrt sind. Siehe Eintrag fieldlocked der INI Datei. Zuordnung von Feldern aus dem AD auf Felder der PHOENIX Mitarbeiter Tabelle Siehe Section [mappings] der INI Datei. Vorgabe von konstanten Werten für Felder der PHOENIX Mitarbeiter Tabelle. Siehe Section [constfieldvalues] der INI Datei. Wirkt nur beim Neuanlagen eines Benutzers, nicht beim Aktualisieren. Angabe der Felder der PHOENIX Mitarbeiter Tabelle, die aktualisiert werden sollen. Siehe Section [updatefields] der INI Datei. Wirkt nur beim Aktualisieren eines Benutzers, nicht beim Neuanlegen. Hier müssen auch die Felder aus [mappings] angegeben werden, wenn diese Felder aktualisiert werden sollen. Zuordnung von PHOENIX Rollen zu Gruppen im AD. Siehe Section [groups2roles] der INI Datei. Siehe gesondertes Kapitel. Einrichten eines Filters (siehe Eintrag filter in der INI Datei). Laden wahlweise der gesperrten Benutzer (siehe Eintrag loadlockedusers in der INI Datei). Unterdrücken der Order Klausel für SQL-Abfragen im AD (siehe Einträge noorderclauseforusers, noorderclauseforgroups in der INI Datei). Das Programm zeigt nicht die aktuellen Daten der PHOENIX Mitarbeiter Tabelle an, sondern die des ADs. Es werden niemals Daten im AD geändert oder gelöscht. Zum Suchen muss zunächst auf einen Spaltentitel geklickt werden, damit dieses Feld als Suchfeld verwendet wird. Wird vor der Suche auf kein Feld geklickt, so wird nach dem Kurznamen gesucht. Einrichtung Das Programm WinUser2PHOENIXUser.exe und die INI Datei WinUser2PHOENIXUser.ini müssen sich beide im PHOENIX Hauptverzeichnis befinden. Die INI Datei muss vorhanden sein.

2 Man kann als Programmparameter den Namen einer INI Datei angeben. Wenn diese Datei vorhanden ist, wird diese verwendet. Beispiel: WinUser2PHOENIXUser.exe c:\temp\winuser2phoenixuser_2.ini Die Reihenfolge der Parameter spielt keine Rolle (es gibt noch -b für den Batch-Modus). Es gibt einen Pflichteintrag in der INI-Datei. In der Section [common] muss die Windows- Domäne angegeben werden: [common] domain=windows Domänen Name Unter dieser Domäne muss man aktuell angemeldet sein. Die Vorgaberolle schreiben Sie bitte in die Section [constfieldvalues], z. B. ROLLEVORGABE=KONSTRUKTION Es wird dringend empfohlen hier eine Vorgaberolle zu hinterlegen, die jeder Benutzer haben darf. Die hier hinterlegte Vorgaberolle dient nur zur Initialisierung neuer Benutzer. Bei bereits vorhandenen Benutzern wird die bereits zugewiesene Vorgaberolle angezeigt. Die Vorgaberolle ist ein Pflichtfeld. Ist keine Vorgaberolle vorhanden, werden keine Daten gespeichert. Programmstart Beim Programmstart werden die Konfigurations- und Zugangsdaten der Datenbank aus der Datei PHOENIX.DEF gelesen und die Datenbankverbindung hergestellt. Ferner werden viele Einträge der INI Datei geprüft, z.b. ob hinterlegte Felder der Mitarbeiter Tabelle, Rollennamen und AD-Gruppennamen vorhanden sind. Treten Fehler auf, so wird eine Meldung ausgegeben und das Programm beendet. Im Batchmodus kann der Fehler nur mit Hilfe der Logdatei ermittelt werden. Benutzeroberfläche und Bedienung Markieren Sie die Datensätze in der ersten Spalte, wenn der entsprechende Benutzer übernommen bzw. geändert werden soll. Sie können zum Markieren und Demarkieren auch die Buttons Alle und Keiner verwenden. Nach einem Klick auf einen dieser Buttons erfolgt jeweils noch eine Sicherheitsabfrage. An der Spalte Bereits vorhanden können Sie erkennen, ob es den entsprechenden PHOENIX-Benutzer bereits gibt. Dies wird auch farblich dargestellt. Nicht im PHOENIX vorhandene Benutzer werden rot, vorhandene Benutzer werden grün dargestellt. Die Spalte Gesperrt erscheint nur, wenn es in der PHOENIX Mitarbeiter Tabelle das Feld Gesperrt (bzw. das Feld unter fieldlocked in der Section [common] der INI-Datei) gibt. Rollevorgabe zeigt bei noch nicht vorhandenen Benutzern die Vorgaberolle aus der INI- Datei an, Section [constfieldvalues], Schlüssel rollevorgabe. Ist keine Vorgaberolle in der INI-Datei hinerlegt, so wird die erste Rolle ungleich ADMINISTRATOR verwendet. Bezüglich des Feldes Rollen siehe unten, Zuordnung von PHOENIX Rollen zu Gruppen im AD.

3 Wenn das Feld DOMAIN in der MA Tabelle vorhanden ist, so wird dort die aktuelle Domäne hineingeschrieben. Wählen Sie einen der Schalter Neue Benutzer anlegen oder Vorhandene Benutzer aktualisieren, oder beide. Die Voreinstellung dieser Werte erfolgt in der INI-Datei (s.u.). Starten Sie die Übernahme bzw. Aktualisierung der Benutzer mit eine Klick auf Ok. Zuvor werden viele Daten geprüft. Insbesondere muss immer eine Vorgaberolle vorhanden sein. Nur wenn alle Prüfungen für alle Benutzer erfolgreich sind, werden die Daten geändert. Mit der Funktion Füllen kann ein Feld für alle Benutzer bzw. für die markierten Benutzer gefüllt werden. Batchmodus Der Batchmodus wird aktiviert, in dem man beim Programmstart den Parameter /b angibt. Im Batchmodus erscheinen keine Fenster und keine Meldungen. Es sind einige Einstellungen in der INI Datei erforderlich (s. u.). Es werden lediglich PHOENIX Benutzer aktualisiert. Es können zwar auch neue Benutzer angelegt werden, dies ist allerdings nicht zu empfehlen. Im Batchmodus werden keine Benutzer gelöscht. Logdatei Man kann und sollte eine Logdatei erstellen lassen. Einzelheiten zur Aktivierung und Speicherort siehe Section [common] der INI Datei. Zuordnung von PHOENIX Rollen zu Gruppen im AD Siehe auch Section [groups2roles] der INI Datei. Wenn in dieser Section mindestens ein Eintrag gemacht wurde, so wird dieses Feature aktiviert, andernfalls wird es deaktiviert. Bei Aktivierung bekommt jeder PHOENIX-Benutzer nur die Rollen zugeordnet, die er auch im AD hat. Ist ein Benutzer einer Rolle zugeordnet, die entweder nicht hinterlegt ist oder in deren AD-Gruppe er nicht Mitglied ist, so wird ihm die Rolle entzogen. Es ist also wichtig, alle Rollen-Gruppenzuordnungen in der INI Datei anzugeben. Im Feld Rollen werden eine oder mehrere Rollen mit Komma getrennt angezeigt. Befindet sich ein + Zeichen vor dem Rollennamen, so wird die Rolle angelegt. Befindet sich ein - Zeichen vor dem Rollennamen, so wird die Rolle entzogen. Wenn kein + und kein - vor dem Rollennamen steht, so ist die Rolle bereits vorhanden und soll auch erhalten bleiben. In diesem Zusammenhang kann ein kritischer Fall auftreten. Die Vorgaberolle ist ein Pflichtfeld. Wird einem Benutzer die Vorgaberolle entzogen, so wird diese Benutzer nicht geändert und ein Fehler protokolliert. Die Vorgaberolle muss also vorher manuell im PHOENIX geändert werden. Die Suchtiefe für geschachtelte Gruppen ist 3.

4 INI-Datei [common] ; Name der Windows-Domäne des Active Directories ; PFLICHTANGABE domain=iquadrat.local ; Filter für das Auslesen des AD, default [leer] ; hier kann eine WHERE Klausel ohne 'WHERE' für das AD angegeben werden ; Beispiel für eine Einschränkung: Nur alle Benutzer die mit R anfangen: ; filter=samaccountname='s*' ; Man kann auch mit dem Eintrag filterfile eine Datei angeben, z.b.: ; filterfile=c:\temp\filter.txt ; Wenn die Datei nicht vorhanden ist, wird der "filter" verwendet. ; Der Dateieintrag ist führend. filter=samaccountname='s*' filterfile=c:\temp\filter.txt ; zeigt an, ob im AD gesperrte Benutzer angezeigt werden sollen, default 1 (true) loadlockedusers=1 ; zeigt an, ob für die Benutzerabfrage bzw. Gruppenabfrage eine ORDER Klausel ausgelassen werden soll ; in einigen Fällen führt die Order Klausel dazu dass keine Daten kommen ; default=0 (false) noorderclauseforusers=1 noorderclauseforgroups=1 ; zeigt an, ob die Logdatei geschrieben werden soll, default 1 dologs=1 ; Name der Logdatei, default [Anwendungsverzeichnis des Benutzers]\IQUADRAT AG\PHOENIX\ logfile=c:\temp\winuser2phoenixuser.log.txt ; Voreinstellung des Schalters "Neue Benutzer anlegen", default 1 createnewusers=1 ; zeigt an, ob neue Benutzer im Batchmodus angelegt werden sollen, default 0 createnewusersbatchmode=0 ; Voreinstellung des Schalters "Vorhandene Benutzer aktualisieren", default 0 ; Wenn 1: Es muss mind. ein Feld in der Section updatefields angegeben werden. updateexistingusers=0 ; zeigt an, ob existierende Benutzer im Batchmodus aktualisiert werden sollen, default 1 ; Wenn 1: Es muss mind. ein Feld in der Section updatefields angegeben werden. updateexistingusersbatchmode=1 ; Voreinstellung des Schalters "User-Lizenzen für neue Benutzer", default 1 userlicenses=1 ; Steuert die Vorauswahl der Benutzer ; all=alle (default), existing=nur wenn der Benutzer existiert, nonexisting=nur wenn der nicht Benutzer existiert, none=keinen selection=all ; Feldname des Feldes für gesperrte Benutzer in der MA Tabelle, default "gesperrt" ; Wenn das Feld nicht vorhanden ist, wird die Funktionalität ausgeblendet. fieldlocked=gesperrt [mappings] ; In dieser Section können Zuordnungen von Feldern auf das ActiveDirectory hinterlegt werden.

5 ; Feldname aus der Tabelle MA=Feldname aus dem ActiveDirectory ; Beispiele: ;info1=employeeid ;info2=physicaldeliveryofficename info1=employeeid Abteilung=physicalDeliveryOfficeName Funktion=givenName [constfieldvalues] ; In dieser Section können konstanten Vorbelegungen von Feldern hinterlegt werden. ; Gilt nur beim Neuanlegen eines Benutzers, nicht beim Aktualisieren. ; Feldname aus der Tabelle MA=Wert ; Beispiel: ;info3=kostenstelle 4711 Passwort=*** INFO3="C:\PROG\CAD\USER\Calancad2008\CalanCad2008.arg" INFO4="F:\PROG\CAD\USER\AutoCAD2008\Autocad2008_pur.arg" ROLLEVORGABE=ADMINISTRATOR INFO5=003 [updatefields] ; In dieser Section stehen die Felder aus der MA Tabelle, ; die beim Update aktualisiert werden sollen (Felder für den SQL Update Befehl). ; Die Sections constfieldvalues und mappings gelten auch. ; irgendeineindeutigerkey=feldname aus der Tabelle MA ; Beispiele: ; key01=info1 ; key02=funktion key01=info1 [groups2roles] ; In dieser Section können Zuordnungen von Gruppen aus dem ActiveDirectory ; auf Rollen aus dem PHOENIX hinterlegt werden. ; Gruppen- und Rollennamen müssen jeweils eindeutig sein! ; Die Suchtiefe für geschachtelte Gruppen ist 3. ; Gruppenname im AD=Rollenname im PHOENIX ; Beispiel: ;PROJEKTE=KONSTRUKTION Administratoren=ADMINISTRATOR PROJEKTE=KONSTRUKTION SOFTWARE=FERTIGUNG

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