Communication und Collaboration aus der Cloud. Wie weit sind deutsche Unternehmen?

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1 Communication und Collaboration aus der Cloud Wie weit sind deutsche Unternehmen?

2 Sponsoren Die Erstellung und Verbreitung dieser Studie wurde finanziell unterstützt von: ESTOS GmbH, QSC AG, Siemens Enterprise Communications GmbH & Co. KG, Telekom Deutschland GmbH und T-Systems International GmbH Premiumsponsoren: Silbersponsor: 2 Communication und Collaboration aus der Cloud

3 Inhaltsverzeichnis I. Executive Summary... 4 II. Ziele, Inhalte und Methodik... 8 III. Bestandsaufnahme Einstellung zu Cloud Computing Aktueller Einsatz cloud-basierter Anwendungen für Kommunikation und Zusammenarbeit Künftiger Einsatz von cloud-basierten Anwendungen für Kommunikation und Zusammenarbeit Entscheidungsfindung und Relevanz von Kriterien bei der Auswahl cloud-basierter Anwendungen für Kommunikation und Zusammenarbeit IV. Deep Dive: Telefonie und Web- und Videoconferencing aus der Cloud Deep Dive Telefonie Herausforderungen bei herkömmlichen Lösungen, Mehrwerte und Hemmnisse von Cloud-Angeboten aus Anwendersicht Deep Dive Web- und Videoconferencing Herausforderungen bei herkömmlichen Lösungen, Mehrwerte und Hemmnisse von Cloud-Angeboten aus Anwendersicht V. Zusammenfassung der wichtigsten Ergebnisse VI. Unternehmensprofile der Premiumsponsoren Communication und Collaboration aus der Cloud

4 I. Executive Summary PAC

5 Executive Summary I Meinungsbild: Aufgeschlossenheit bei Kleinst- und Großunternehmen Zurückhaltung im Mittelstand 37% der deutschen Unternehmen stehen einer Nutzung von Cloud-Diensten für Kommunikation und Zusammenarbeit positiv gegenüber. Besonders aufgeschlossen zeigen sich einerseits sehr kleine Akteure und anderseits Großunternehmen. Typische Mittelständler, also Unternehmen mit 100 bis Mitarbeitern, zeigen sich dagegen vielfach noch unentschieden oder skeptisch. Dieses Meinungsbild zeigt ein ähnliches Muster wie die generellen Einstellungen der Anwender gegenüber Cloud Computing. Eine vermeintlich stärkere Cloud-Affinität der Anwender im Communication- und Collaboration-Umfeld kann durch die Befragungsergebnisse nicht belegt werden. Cloud-Modell etabliert sich als ernsthafte Alternative im Collaboration-Umfeld insbesondere bei Kleinstunternehmen Allerdings zeigen die Ergebnisse der Studie große Unterschiede in der Nutzung verschiedener Anwendungen für Kommunikation und Zusammenarbeit. So hat sich das Cloud-Modell bei Anwendungen zur webbasierten Zusammenarbeit und für Web- und Videoconferencing bereits als ernsthafte Alternative etabliert. Jede vierte eingesetzte Anwendung in diesem Bereich wird heute bereits aus der Cloud bereitgestellt. Und jedes fünfte Unternehmen hält es für wahrscheinlich, in den nächsten zwei Jahren solche Anwendungen aus der Cloud zu beziehen. Insbesondere Kleinstunternehmen setzen bei diesen Anwendungen auf das Cloud-Modell. Anwender verhalten sich skeptisch gegenüber Telefonie und aus der Cloud, zeigen aber Interesse an cloudbasierten UCC-Arbeitsplatzangeboten Der Großteil der Unternehmen zeigt sich bislang kaum geneigt, einzelne Basisanwendungen wie und Telefonie als Cloud-Service zu beziehen. Der Anteil der Anwender, die in diesen Bereichen heute Cloud-Angebote nutzen bzw. zukünftig eine Nutzung aus der Cloud für wahrscheinlich halten, ist marginal. Allerdings zeigen die Befragungsresultate eine große Aufgeschlossenheit gegenüber cloud-basierten UCC-Lösungen und Arbeitplatzpaketen. So zeigt jedes zweite Unternehmen Interesse an einer UCC-Lösung aus der Cloud, inklusive aller zentralen Anwendungen für Kommunikation und Zusammenarbeit wie Telefonie und . 5 Communication und Collaboration aus der Cloud

6 Executive Summary II Gewährleistung von Datensicherheit, Integrationsmöglichkeiten und mobiler Nutzbarkeit sind Grundvoraussetzungen für die Etablierung von Cloud-Angeboten Die ITK-Verantwortlichen setzen strenge Maßstäbe für die Akzeptanz von Cloud-Angeboten: Für 70% der Anwender ist der Verbleib von Verzeichnissen mit sensiblen Daten im Unternehmen ein absolutes Must-have. 60% der Anwender bestehen darauf, dass sich das Rechenzentrum des Cloud-Providers in Deutschland befindet. Die Mehrheit der Anwender akzeptiert zudem keine Insellösungen setzt also die Möglichkeit zur nahtlosen Integration der Cloud-Angebote in die ITK-Infrastruktur voraus. Schließlich besteht knapp die Hälfte der Anwender auf die Integration mobiler Endgeräte in die Cloud-Lösungen. Anbieter, die Gesamtverantwortung übernehmen und umfassende Lösungen anbieten, werden bevorzugt Um sich darüber hinaus im Markt zu differenzieren, sollten die Anbieter in der Lage sein, die Gesamtverantwortung für die Cloud-Lösung zu übernehmen. Schließlich unterstreichen auch die ITK-Verantwortlichen den Bedarf an umfassenden UCC- Arbeitsplatzlösungen aus der Cloud: Immerhin jedes vierte Unternehmen sieht in der Möglichkeit zum Bezug eines solchen umfassenden Angebots heute bereits ein wesentliches Differenzierungsmerkmal. Zentrale Vorteile des Cloud-Modells werden gesehen und in der Praxis auch realisiert An herkömmlichen, nicht cloud-basierten Lösungen für Telefonie sowie für Web- und Videoconferencing kritisieren die Anwender insbesondere Schwierigkeiten bei der Anbindung neuer Standorte, die mangelnde Unterstützung mobiler Szenarien sowie die begrenzte Flexibilität und Skalierbarkeit. Die Befragungsresultate belegen, dass diese Defizite durch Cloud-Angebote wettgemacht werden. So zeigen sich z. B. die Nutzer von Cloud-Lösungen für Web- und Videoconferencing deutlich zufriedener mit der Flexibilität und Skalierbarkeit, den Möglichkeiten der mobilen Nutzung und den Administrationsmöglichkeiten als die ITK-Verantwortlichen in Unternehmen, die bislang noch auf alternative Betriebsmodelle setzen. Von der großen Mehrheit der Unternehmen werden diese Vorteile des Cloud-Modells auch gesehen. 6 Communication und Collaboration aus der Cloud

7 Executive Summary III Generelle Vorbehalte gegenüber Cloud Computing und Abwartehaltung erweisen sich als wesentliche Hemmnisse Allerdings dies erweist sich als wesentliche Barriere scheuen viele ITK-Verantwortliche die erhöhte Abhängigkeit von der Verfügbarkeit des Internets und benennen zudem rechtliche Gründe und Datenschutz als wesentliche Hemmnisse. Diese generellen Vorbehalte gegenüber Cloud Computing kommen insbesondere bei Basisanwendungen wie Telefonie und zum Tragen. Die Mehrwerte des Cloud-Modells werden zwar gesehen, sind aber offensichtlich noch nicht ausreichend groß, um die Vorbehalte und zum Teil diffusen Ängste zu überwinden. Stattdessen ziehen es viele Anwender vor, bis zur Abschreibung der herkömmlichen Lösung abzuwarten. Eventuelle Einschränkungen in der (Sprach-, Bild- und Ton-) Qualität von Cloud-Diensten werden dagegen von der Masse der Anbieter nicht als Hinderungsgrund gesehen. Allerdings üben insbesondere größere Unternehmen Kritik an der Integrierbarkeit sowie an der Gewährleistung der Sicherheit von derzeitigen Cloud-Angeboten für Kommunikation und Zusammenarbeit. Die Anbieter sollten diese Bedenken ernst nehmen, um die Zurückhaltung auf Seiten der Anwender zu überwinden. Mehrheit der Anwender erwartet bzw. sieht keine Kostenvorteile durch das Cloud-Modell Das Cloud-Modell verspricht zumindest in der Theorie Kostenersparnisse für die Anwender. Solche Vorteile werden allerdings bislang nicht von den Kunden gesehen. Im Gegenteil: Ein signifikanter Teil der Unternehmen erwartet sogar, dass mit dem Bezug von Cloud Services die Betriebskosten tendenziell ansteigen. Dies rührt zum einen daher, dass sich ein Großteil der ITK-Verantwortlichen mit der Kostensituation bei herkömmlichen Lösungen für Kommunikation und Zusammenarbeit zufrieden zeigt. Hinzu kommt, dass Skaleneffekte wegen der bislang geringen Verbreitung von den Anbietern (noch) nicht erzielt bzw. nicht an die Anwender weitergegeben werden. Allerdings zeigen die Befragungsresultate deutliche Unterschiede nach Größe der Unternehmen und Art der Anwendung. Während überdurchschnittlich viele kleinere Unternehmen Web- und Videoconferencing-Anwendungen aus der Cloud für die preiswertere Alternative halten, werden Kostenvorteile durch Cloud-Telefonie eher von den großen Unternehmen gesehen. 7 Communication und Collaboration aus der Cloud

8 II. Ziele, Inhalte und Methodik PAC

9 Fokus der Studie Im Fokus der Studie stehen cloud-basierte Anwendungen für Kommunikation und Zusammenarbeit. Darunter verstehen wir Anwendungen, die als Dienst von einem externen Dienstleister (im sog. Multi-Tenant-Modell) bereitgestellt und über das öffentliche Internet bezogen werden, wobei sich viele Kunden eine (virtualisierte) Infrastruktur teilen. Konkret werden der Einsatz von cloud-basierten Anwendungen für Telefonie, /Groupware, Web- und Videoconferencing und webbasierte Zusammenarbeit (Virtual Workspaces) sowie der Bezug der UC-Server (-Funktionen) aus der Cloud untersucht. Neben Cloud-Diensten werden die folgenden Betriebsmodelle analysiert: Eigenbetrieb: Ein Unternehmen betreibt alle Infrastrukturelemente, wie Telefonanlage, Server und Leitungen, selbst. Die Gewährleistung von Sicherheit und Verfügbarkeit, Updates oder die Nutzerverwaltung und -betreuung liegen vollständig im Verantwortungsbereich des Unternehmens. Sogenannte Private-Cloud-Lösungen werden in dieser Studie dem Eigenbetrieb zugeordnet. Managed Services: Ein externer Dienstleister übernimmt die Verantwortung für den Betrieb und die Maintenance der im Unternehmen implementierten Kommunikationsinfrastruktur. Der Dienstleister garantiert über SLAs eine ausgehandelte Dienstequalität und Verfügbarkeit. Dediziertes Hosting: Die Kommunikationsinfrastruktur oder Teile davon werden von einem Provider in dessen Rechenzentrum dediziert, d. h. für einen Kunden exklusiv, betrieben. 9 Communication und Collaboration aus der Cloud

10 Inhalt der Studie Die empirische Studie bietet eine umfassende Bestandsaufnahme zum Einsatz cloud-basierter Anwendungen für Kommunikation und Zusammenarbeit in deutschen Unternehmen. Ausgehend von der allgemeinen Einstellung zu Cloud Computing werden der aktuelle und zukünftige Einsatz sowie Umsetzungsstrategien und Anforderungen der Nutzer analysiert. In einem Deep Dive werden Mehrwerte und Hemmnisse cloud-basierter Anwendungen für Telefonie sowie für Web- und Videoconferencing aus Nutzersicht beleuchtet. Ausgangspunkt hierfür sind Herausforderungen beim herkömmlichen Einsatz dieser Anwendungen. Cloud-basierte Anwendungen für Kommunikation und Zusammenarbeit Bestandsaufnahme Deep Dive: Telefonie, Web- und Videoconferencing Einstellungen zu Cloud Computing Herausforderungen Derzeitiger und zukünftiger Einsatz Mehrwerte Einsatzstrategie und Anforderungen Hemmnisse 10 Communication und Collaboration aus der Cloud

11 Methodik An der telefonischen, computergestützten Befragung in Q nahmen 203 ITK-Verantwortliche aus Unternehmen mit mindestens 20 Mitarbeitern in Deutschland teil. Die Befragten wurden per Zufallsstichprobe aus den Teilnehmern des ICT. Research Board von PAC/Berlecon und aus einem kommerziellen Adressdatensatz ausgewählt. Durch Schichtung der Zufallsstichprobe wurde gewährleistet, dass Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen und Größenklassen in ausreichender Anzahl vertreten sind. Um die Ergebnisse richtig zu interpretieren, führten PAC-Analysten ausführliche Nachgespräche mit zehn ausgewählten Befragungsteilnehmern durch. Zusammensetzung der Stichprobe nach Branchengruppe Dienstleister, Handel und Verkehr Verarbeitendes Gewerbe Zusammensetzung der Stichprobe nach Mitarbeiteranzahl 20 bis 99 MA 100 bis 499 MA 500 bis 999 MA Mehr als MA Zusammensetzung der Stichprobe nach Position des Befragten Vorstand/Geschäftsführer/Direktor IT /TK /ITK Leiter, CIO ITK (Mit ) Entscheider Anteile in Prozent aller Unternehmen (ab 20 MA), n = % 43% PAC/Berlecon 2012 Anteile in Prozent aller Unternehmen (ab 20 MA), n = % 19% 40% 23% PAC/Berlecon 2012 Anteile in Prozent aller Unternehmen (ab 20 MA), n = 203 8% 7% 85% PAC/Berlecon Communication und Collaboration aus der Cloud

12 Hinweise zur Interpretation der Befragungsergebnisse Die Aussagen der Befragungsteilnehmer wurden gewichtet, sodass die Ergebnisse ein nach Branchengruppen und Größenklassen repräsentatives Bild für alle Unternehmen mit 20 und mehr Mitarbeitern in Deutschland ergeben. Die Einschätzungen der kleineren Firmen erhalten bei repräsentativen Aussagen für alle Unternehmen ein überproportional hohes Gewicht. Um größenklassenspezifische Unterschiede zu identifizieren, wurden die Ergebnisse für sehr kleine (20 bis 99), kleine (100 bis 499 MA), mittlere (500 bis 999 MA) und große Unternehmen (1.000 oder mehr MA) gesondert ausgewertet. Die Anzahl der Mitarbeiter sollte nicht mit dem Potenzial für cloud-basierte Anwendungen zur Kommunikation und Zusammenarbeit gleichgesetzt werden. Insbesondere sollte das Potenzial in sehr kleinen Unternehmen nicht unterschätzt werden, da der Anteil an Computerarbeitsplätzen hier überproportional hoch ist. Ergebnisse von Befragungen sind immer mit einer gewissen statistischen Unsicherheit behaftet, die einige Prozentpunkte betragen kann. Dies gilt insbesondere für Aussagen zu Teilgruppen, z. B. für Unternehmen einer bestimmten Größe. Insgesamt bis 99 MA 100 bis 499 MA 500 bis 999 MA Mehr als MA... Dienstleister, Handel und Verkehr Verarbeitendes Gewerbe Zusammensetzung der Stichprobe nach Anzahl der Computerarbeitsplätze < 25 % % % > 75 % Anteile (gewichtet) in Prozent aller Unternehmen (ab 20 MA), n = PAC/Berlecon 2012 Die Studie liefert repräsentative Aussagen für alle Unternehmen mit 20 und mehr Mitarbeitern in Deutschland. Größenklassen-spezifische Unterschiede werden gesondert ausgewiesen. 12 Communication und Collaboration aus der Cloud

13 III. Bestandsaufnahme PAC

14 Einstellung zu Cloud Computing! 14 Communication und Collaboration aus der Cloud

15 Generelle Einstellung zu Cloud Computing Anwender sind beim Thema Cloud Computing derzeit gespaltener Meinung: Während 40% aller deutschen Unternehmen der Cloud generell aufgeschlossen und interessiert gegenüberstehen, nehmen fast 30% eine kritische und ablehnende Haltung ein. Auffällig ist, dass vor allem Kleinst- und Großunternehmen gegenüber Cloud Computing positiv eingestellt sind. Unternehmen mittlerer Größe verhalten sich dagegen überwiegend zurückhaltend und skeptisch. Insgesamt bis 99 MA 100 bis 499 MA 500 bis 999 MA Mehr als MA Generelle Einstellung zu Cloud Computing Aufgeschlossen und interessiert Unentschieden Kritisch und ablehnend Haben uns damit noch nicht hinreichend beschäftigt PAC/Berlecon Anteile (gewichtet) in Prozent aller Unternehmen (ab 20 MA), n = 203 (47/81/36/39) Etwa 40% aller deutschen Unternehmen zeigen sich aufgeschlossen gegenüber Cloud Computing. Als Cloud-Skeptiker entpuppen sich insbesondere Unternehmen mittlerer Größe. 15 Communication und Collaboration aus der Cloud

16 Einstellung zu cloud-basierten Anwendungen für Kommunikation und Zusammenarbeit Bei cloud-basierten Anwendungen für Kommunikation und Zusammenarbeit ergibt sich ein ähnliches Bild: Knapp 40% stehen der Cloud-Nutzung in diesem Anwendungsfeld positiv gegenüber. Immerhin jeder fünfte Anwender ist noch unentschieden. Auch hier zeigen sich sehr kleine Akteure und Großunternehmen eher aufgeschlossen, wogegen bei Unternehmen mittlerer Größe die Skepsis überwiegt. Insgesamt bis 99 MA 100 bis 499 MA 500 bis 999 MA Mehr als MA Einstellung zu cloud basierten Anwendungen für Kommunikation und Zusammenarbeit Aufgeschlossen und interessiert Unentschieden Kritisch und ablehnend Haben uns damit noch nicht hinreichend beschäftigt PAC/Berlecon Anteile (gewichtet) in Prozent aller Unternehmen (ab 20 MA), n = 203 (47/81/36/39) Die Befragungsresultate lassen keine überdurchschnittlich hohe Affinität zur Nutzung von Anwendungen für Kommunikation und Zusammenarbeit aus der Cloud (im Vergleich zu anderen Cloud-Anwendungsfeldern) erkennen. Der Mittelstand zeigt sich wiederum als besonders skeptisch. 16 Communication und Collaboration aus der Cloud

17 Aktueller Einsatz cloud-basierter Anwendungen für Kommunikation und Zusammenarbeit (im Vergleich zu anderen Betriebsmodellen)! 17 Communication und Collaboration aus der Cloud

18 Einsatz von Anwendungen für Kommunikation und Zusammenarbeit Cloud-Dienste haben sich bereits im Collaboration-Umfeld etabliert: Immerhin jedes zehnte Unternehmen nutzt bereits eine webbasierte Anwendung zur Zusammenarbeit aus der Cloud. Bei Basisanwendungen wie Telefonie und E- Mail dominiert dagegen bislang der Eigenbetrieb. Cloud-Dienste spielen hier bislang nur eine marginale Rolle. Immerhin 15% der Anwender nutzen heute bereits Managed Services für den Betrieb der Telefonanlage. Telefonanlage... E Mail/Groupware... Webbasierte Anwendung zur Zusammenarbeit... Web und Video conferencing... Einsatz von Anwendungen für Kommunikation und Zusammenarbeit Eigenbetrieb Managed Services Dediziertes Hosting Cloud basiert PAC/Berlecon 2012 UC /UM Server Anteile (gewichtet) in Prozent aller Unternehmen (ab 20 MA), n = 203 Während sich Cloud-Dienste im Collaboration-Umfeld bereits etabliert haben, dominiert bei Basisanwendungen wie Telefonie und immer noch der Eigenbetrieb. 18 Communication und Collaboration aus der Cloud

19 Einsatz von Anwendungen für Kommunikation und Zusammenarbeit nach Unternehmensgröße Einsatz von Anwendungen für Kommunikation und Zusammenarbeit nach Unternehmensgröße In % je Größenklasse Einsatz MA MA MA Telefonanlage oder mehr MA Gesamt Einsatz insgesamt Cloud Services /Groupware Webbasierte Anwendung zur Zusammenarbeit Web- und Videoconferencing UC-/UM-Server Einsatz insgesamt Cloud Services Einsatz insgesamt Cloud Services Einsatz insgesamt Cloud Services Einsatz insgesamt Cloud Services Anmerkung: Anteil (gewichtet) in Prozent der Unternehmen (ab 20 MA), n = 203. Abweichungen ergeben sich durch Runden. PAC/Berlecon, April 2012 Insbesondere für kleinere Unternehmen stellt die Cloud eine (effiziente) Einstiegsmöglichkeit dar, um Anwendungen zur Zusammenarbeit nutzen zu können. Bei großen Unternehmen sind Collaboration-Anwendungen zwar deutlich stärker verbreitet, jedoch ist hier der Cloud-Anteil vergleichsweise gering. 19 Communication und Collaboration aus der Cloud

20 in die Cloud? Meinungen von Anwenderunternehmen Wir haben schon einmal darüber nachgedacht, das -System an einen externen Dienstleister auszulagern und schauten uns verschiedene Modelle von Managed Services, Hosting und auch cloud-basierte Angebote an. Wir sind sehr schnell wieder davon abgekommen, weil es keinen regional erreichbaren Dienstleister gab, der nicht in der Schweiz, Dänemark oder sonst wo sitzt. Zudem gab es erhebliche Funktionsbeschränkungen. Nicht ein Angebot konnte dem klassischen System Konkurrenz bieten und passte preislich zum Mittelstand. (Verarbeitendes Gewerbe, MA) Es käme für uns niemals infrage, unser -System in die Cloud zu geben. Sicherlich ist der Eigenbetrieb teurer, aber diese Art der Kommunikation ist für uns so unternehmenskritisch und wichtig, dass es niemals infrage käme, ein solches System so weit weg von uns zu stellen. Denn im Schadensfall ist man immer nur ein kleiner Kunde von vielen. (Druckdienstleistungen, MA) Der -Server besteht jetzt schon einige Jahre, funktioniert und frisst kein Brot. Von daher besteht keine Notwendigkeit, eine Lösung aus der Cloud zu beziehen. (Öffentlicher Sektor, MA) Unsere -Lösung wird momentan noch inhouse bereitgestellt. Aber wir haben uns schon darüber Gedanken gemacht, an einen externen Provider zu geben, und beginnen jetzt zunächst damit, die grundlegenden Schutzstufen wie Spamund Virenschutz außer Haus zu geben. (Chemische Industrie, MA) Die ausgeprägte Skepsis vieler ITK-Verantwortlicher gegenüber -Diensten aus der Cloud kam auch in den Nachgesprächen zum Ausdruck. 20 Communication und Collaboration aus der Cloud

21 Relevanz verschiedener Betriebsmodelle bei eingesetzten Anwendungen Die nebenstehende Abbildung zeigt den Anteil der genutzten Betriebsmodelle bei bereits eingesetzten Anwendungen (relativer Anteil der Cloud-Nutzer). Die Ergebnisse verdeutlichen, dass sich das Cloud-Modell bereits heute im Collaboration- Umfeld etabliert hat: Jede vierte eingesetzte Anwendung zur webbasierten Zusammenarbeit sowie für Web- und Videoconferencing kommt heute aus der Cloud. Der Anteil externer Betriebsmodelle ist bei eingesetzten Web- und Videokonferenzlösungen mit mehr als 50% besonders stark ausgeprägt. Hier kommen neben Cloud-Angeboten insbesondere auch Managed Services zu Einsatz. Dagegen dominiert bei , Telefonie und UC- Servern immer noch der Eigenbetrieb. Telefonanlage... E Mail/Groupware... Webbasierte Anwendung zur Zusammenarbeit... Web und Video conferencing... UC /UM Server Relevanz verschiedener Betriebsmodelle bei eingesetzten Anwendungen Eigenbetrieb Managed Services Dediziertes Hosting Cloud basiert Anteile (gewichtet) in Prozent aller Unternehmen (ab 20 MA), die entsprechende Anwendung einsetzen, n = 203/202/95/81/79 PAC/Berlecon 2012 Jede vierte eingesetzte Anwendung im Collaboration-Umfeld kommt heute bereits aus der Cloud! Jedes zweite Unternehmen, das Web- und Videoconferencing nutzt, lässt sich durch externe Dienste unterstützen. 21 Communication und Collaboration aus der Cloud

22 Künftiger Einsatz von cloud-basierten Anwendungen für Kommunikation und Zusammenarbeit! 22 Communication und Collaboration aus der Cloud

23 Wahrscheinlichkeit der künftigen Nutzung von Cloud-Diensten Der Großteil der Unternehmen, die bislang noch keine Cloud-Angebote für Kommunikation und Zusammenarbeit nutzen, zeigt sich auch mit Blick auf die Zukunft zurückhaltend. Der Anteil derjenigen, die den Cloud-Einsatz für sehr wahrscheinlich halten, ist nur marginal. Collaboration bleibt das wichtigste Wachstumsfeld für Cloud-Angebote. Immerhin jedes sechste Unternehmen hält es für wahrscheinlich, innerhalb der nächsten zwei Jahre erstmals Web- und Videoconferencing oder webbasierte Anwendungen zur Zusammenarbeit aus der Cloud zu nutzen. Dagegen ist der Bezug von Basisanwendungen wie Telefonie und aus der Cloud für mehr also 90% der Unternehmen, die bislang keine Cloud-Angebote nutzen, auch zukünftig kein Thema. Web und Video... conferencing Webbasierte Anwendung... zur Zusammenarbeit UC /UM Server... E Mail/Groupware... Telefonanlage Der Einsatz von cloud basierten Anwendungen für Kommunikation und Zusammenarbeit innerhalb der nächsten zwei Jahre ist: Sehr wahrscheinlich Eher wahrscheinlich Anteile (gewichtet) in Prozent aller Unternehmen (ab 20 MA), die noch keine cloud basierte Anwendung einsetzen, n = 188/183/197/193/199 PAC/Berlecon 2012 Die Befragungsergebnisse lassen keinen explosionsartigen Anstieg der Cloud-Nutzung erwarten. Das Thema Collaboration treibt die cloud-basierte Nutzung voran; Telefonie und will die übergroße Mehrheit auch zukünftig nicht aus der Cloud beziehen. 23 Communication und Collaboration aus der Cloud

24 Wahrscheinlichkeit der künftigen Nutzung von Cloud-Diensten nach Unternehmensgröße Wahrscheinlichkeit der künftigen Nutzung von Cloud-Diensten nach Unternehmensgröße In % je Größenklasse (sehr und eher wahrscheinlich) Web- und Videoconferencing Webbasierte Anwendung zur Zusammenarbeit UC-/UM-Server /Groupware Telefonanlage MA MA MA oder mehr MA Gesamt Anmerkung: Anteil (gewichtet) in Prozent der Unternehmen (ab 20 MA), die noch keine cloud-basierte Anwendung einsetzen, n = 188/183/197/193/199. Abweichungen ergeben sich durch Runden. PAC/Berlecon, April 2012 Ein stärkere Verbreitung von Web- und Videoconferencing-Angeboten aus der Cloud ist insbesondere im kleinen und mittleren Segment zu erwarten. Telefonie aus der Cloud ist bisher insbesondere für große Unternehmen von Interesse. 24 Communication und Collaboration aus der Cloud

25 UCC- und Arbeitsplatzlösungen aus der Cloud UCC Lösung inkl. aller Funktionen für Kommunikation und Zusammenarbeit aus der Cloud Ja, nutzen wir bereits Ja, ist konkret geplant Ja, wird derzeit diskutiert Nein, haben noch Bedenken, aber interessant Nein, kommt für uns nicht infrage Damit haben wir uns noch nicht beschäftigt Arbeitsplatzlösung inkl. aller Office, Kommunikations und Kollaborationsanwendungen aus der Cloud Ja, nutzen wir bereits Ja, ist konkret geplant Ja, wird derzeit diskutiert Nein, haben noch Bedenken, aber interessant Nein, kommt für uns nicht infrage Damit haben wir uns noch nicht beschäftigt Anteile (gewichtet) in Prozent aller Unternehmen(ab 20 MA), n = % 12% 4% 10% 31% PAC/Berlecon 2012 Anteile (gewichtet) in Prozent aller Unternehmen(ab 20 MA), n = % 8% 4% 5% 27% PAC/Berlecon 2012 Während das Interesse der Anwender für Telefonie aus der Cloud allein eher begrenzt ist, zeigt jedes zweite Unternehmen Interesse an einer cloud-basierten UCC-Lösung (mit Telefonie als integralem Bestandteil). Die Bereitstellung ganzer Arbeitsplätze aus der Cloud ist heute für knapp 40% der Unternehmen vorstellbar. 25 Communication und Collaboration aus der Cloud

26 UCC- bzw. Arbeitsplatzlösungen aus der Cloud? Meinungen von Anwenderunternehmen Gerade bei solchen komplexen Themen wie Unified Communications ist man vielleicht froh, wenn man das aus der Cloud beziehen kann. Schließlich werden die Systeme immer mächtiger und kosten viel Manpower. So kümmern sich Experten um die IT oder Telefonie und ich kann mich auf meine Kernkompetenzen fokussieren. (Öffentlicher Sektor, MA) Eine gesamte Arbeitsplatzlösung aus der Cloud ist aus technischer Sicht sehr gut. Man kann Arbeitsplätze flexibel ausstatten und alles zentral verwalten. Allerdings muss man auch hier den Datenschutz berücksichtigen. Ein großes Manko ist zudem der Single Point of Failure: Wenn etwas sein sollte, kann keiner mehr arbeiten. (Textilhandel, MA) Gesamte Arbeitsplatz- oder UCC-Lösungen wären interessant, sofern Integrationsthemen bspw. mit unseren Geschäftsapplikationen gelöst werden, d. h. die Integration in unsere ERP- und Finanzwelt. Natürlich ist auch hier die Integration unserer mobilen Mitarbeiter zentral. (Chemische Industrie, MA) Umfassende Arbeitsplatzlösungen aus der Cloud stoßen trotz einiger Bedenken auf insgesamt großes Interesse bei den Anwendern. 26 Communication und Collaboration aus der Cloud

27 Entscheidungsfindung und Relevanz von Kriterien bei der Auswahl cloud-basierter Anwendungen für Kommunikation und Zusammenarbeit! 27 Communication und Collaboration aus der Cloud

28 Cloud-Einsatz: Strategische Planung oder Ad-hoc-Entscheidung? Der Einsatz von cloud basierten Anwendungen zur Kommunikation und Zusammenarbeit erfolgt......langfristig strategisch geplant...ad hoc, abhängig vom aktuellen Bedarf Weiss nicht/keine Angabe Anteile (gewichtet) in Prozent aller Unternehmen (ab 20 MA), die cloud basierte Anwendungen für Kommunikation und Zusammenarbeit einsetzen/ deren Einsatz für wahrscheinlich halten, n = 88 42% 5% 52% PAC/Berlecon 2012 Strategische Entscheidungen und Ad-hoc-Einsatz halten sich die Waage: Jedes zweite Unternehmen, das cloudbasierte Anwendungen einsetzt oder einen Einsatz für wahrscheinlich hält, trifft die Entscheidung in diesem Bereich auf Basis einer langfristig ausgerichteten Strategie. 28 Communication und Collaboration aus der Cloud

29 Anforderungen an cloudbasierte Anwendungen Der Schutz unternehmenskritischer Daten ist bei Entscheidungen über Cloud-Angebote im Communicationund Collaboration-Umfeld von zentraler Bedeutung: Für 70% der ITK-Verantwortlichen ist der Verbleib sensibler Verzeichnisse, wie bspw. das Active Directory, im eigenen Unternehmen ein Must-have. Mehr als 60% der Anwender ziehen nur dann Cloud-Angebote in Erwägung, wenn sich das Rechenzentrum des Providers in Deutschland befindet. Weiterhin besteht ein Großteil der Anwender auf Möglichkeiten zur Integration in bestehende ITK- Anbindungen (60%) und der Einbindung mobiler Endgeräte (47%). Die Übernahme der Gesamtverantwortung durch den Provider sowie Möglichkeiten zum Ausbau des Cloud- Angebots als UCC-Arbeitsplatzlösung sind zwar in der Regel keine K.-o.-Kriterien, stellen aber für jedes vierte Unternehmen ein wesentliches Differenzierungsmerkmal bei der Auswahl von Cloud-Angeboten dar. Verbleib von sensiblen Verzeichnissen im Unternehmen... Integration mit bestehenden ITK Anwendungen... Rechenzentrum befindet sich in Deutschland... Integration von mobilen Endgeräten wie Smartphones... Eigenständige Administration durch Anwender (Selfservice)... Übernahme der Gesamt verantwortung durch Provider... Eigenständige Steuerung von Releasezyklen und Updates... Möglichkeit zum Ausbau als UCC Arbeitsplatzlösung... Nutzung an ausländischen Standorten Anforderungen an cloud basierte Anwendungen für Kommunikation und Zusammenarbeit Must have Wesentliches Differenzierungsmerkmal Nice to have Anteile (gewichtet) in Prozent aller Unternehmen, n = 203 PAC/Berlecon 2012 Die Gewährleistung der Datensicherheit, Möglichkeiten zur Integration mit bestehenden Anwendungen und die mobile Unterstützung sind für die meisten Unternehmen ein Must-have. Durch Übernahme der Gesamtverantwortung und Ausbaumöglichkeiten zur UCC-Arbeitsplatzlösung können sich Cloud-Anbieter im Markt differenzieren. 29 Communication und Collaboration aus der Cloud

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