Perspektiven der deutschen Braunkohlenindustrie 2004

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1 Perspektiven der deutschen Braunkohlenindustrie 2004 Prof. Dr.-Ing. Kurt Häge - Vorstandsvorsitzender des DEBRIV - Köln,

2 Braunkohlentag 2004 Vortragsveranstaltung Perspektiven der deutschen Braunkohlenindustrie 2004 Prof. Dr.-Ing. Kurt Häge, Vorsitzender des Vorstands des DEBRIV Innovation und Effizienz Kernelemente moderner Energiepolitik Peer Steinbrück, Ministerpräsident des Landes NRW Pulverfass Nahost kein Frieden in Sicht? Alexander von Sobeck-Skal, Leiter des ZDF-Studios Paris Köln, Braunkohlentag Folie 2 -

3 Unsere Braunkohle Köln, Braunkohlentag Folie 3 -

4 Perspektiven der deutschen Braunkohlenindustrie 2004 im erweiterten Europa Zahlen in Mio. t. für 2002 Braunkohlenproduktion Steinkohlenproduktion Steinkohlenimporte Kohle in Europa Über 370 Mio. t/a Steinkohle und 550 Mio. t/a Braunkohle in Europa Drittgrößte Verbrauchsregion hinter China und den USA Köln, Braunkohlentag Folie 4 -

5 Braunkohle zwischen Standortgebundenheit und externen Einflüssen Kohlengewinnung im Tagebau und Verstromung Regionale Konflikte Ausgleich durch offenes und sachorientiertes Interessenmanagement Offene Märkte für Energie Substitutionswettbewerb Geostrategische Risiken Klima- und Umweltvorsorge Akzeptanz Dialog Köln, Braunkohlentag Folie 5 -

6 Zukunftssicherung für die Braunkohlenindustrie Gewährleistung der Akzeptanz in den Revieren Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit und des Marktzugangs Köln, Braunkohlentag Folie 6 -

7 Produktion auf hohem Niveau stabil Förderung in Mio. t Förderung nach Revieren in Mio. t - 1,5 % Ø 2,7 % ,5 Rheinland 57,4 Lausitz 22,0 Mitteldeutschland ,1 Helmstedt Köln, Braunkohlentag Folie 7 -

8 Stromerzeugung aus Braunkohle Bruttostromerzeugung und Braunkohleverstromung in Mrd. kwh +7,4% ,7% +0,6% ,4% 25,8% 26,5% 27,2% 26,6% Köln, Braunkohlentag Folie 8 -

9 Ausblick 2004 Braunkohlenförderung rund 180 Mio. t Lieferung an Kraftwerke wie 2003 Veredlung Hausbrand weiter rückläufig Industrie stabilisiert Personalabbau moderat Investitionen +10% Köln, Braunkohlentag Folie 9 -

10 Rheinisches Revier Köln, Braunkohlentag Folie 10 -

11 Lausitzer Revier Köln, Braunkohlentag Folie 11 -

12 Reviere Mitteldeutschland u. Helmstedt Köln, Braunkohlentag Folie 12 -

13 Akzeptanz Aufgabe in den Revieren Köln, Braunkohlentag Folie 13 -

14 Die Energiedebatte ist kontrovers wohin geht die Reise? Köln, Braunkohlentag Folie 14 -

15 Das energiepolitische Dilemma Was haben wir aus der Diskussion um den NAP gelernt? Energie ist Produktions- und Wohlstandsfaktor Formel: Sicher Preiswert Umweltverträglich Risikomanagement durch Energiemix Alle Energieträger werden gebraucht Kontinuierliche Modernisierung Energieverbrauch ist Umweltzerstörer und Klimakiller Formel: Forcierter Umbau der Energiesysteme Minus 80 % CO 2 bis 2050 Energieverteuerung Techniklenkung durch EEG, KWK-Gesetz Technikverbote (Kernkraft) Köln, Braunkohlentag Folie 15 -

16 Strittige Debatte über langfristige Energieversorgung Köln, Braunkohlentag Folie 16 -

17 Verschiedene Energieträger Verschiedene Fragen, Antworten und Ansichten Kohle Öl Gas Kernenergie Erneuerbare Preisstabilität/ Wettbewerbsfähigkeit Versorgungssicherheit Transportsicherheit/ Abfallrisiken CO 2 Emissionen Akzeptanz Leistungsfähigkeit im Stromsektor Köln, Braunkohlentag Folie 17 -

18 Kohlenutzung und Emissionshandel Priorität für CO 2 -Reduktion umgesetzt durch Emissions Trading? Wird sich Emissions Trading zu einem Werkzeug entwickeln, das den Wechsel von Kohle zu Gas begünstigt oder Kernenergie unterstützt? oder Wird Emissions Trading zu mehr Effizienz in einem ausgewogenen Energiemix führen, der von Land zu Land unterschiedlich ist? Was ist der Einfluss auf Preise, Wettbewerb und Versorgungssicherheit? Fazit: Die Position der Kohle kann sich als Ergebnis der EU-Politik zum Emissions Trading beträchtlich verändern Köln, Braunkohlentag Folie 18 -

19 Hoher Beitrag zum Klimaschutz durch Energiewirtschaft und Industrie Energiewirtschaft und Industrie % Haushalte / Verkehr / GHD* % /02 05/07 08/ /02 05/07 08/12 Energiewirtschaft Industrie CO 2 -Emissionen 1990 bis 2008/12 gemäß NAP in Mio. t / Jahr Köln, Braunkohlentag Folie 19 - Haushalte Verkehr * Gewerbe/Handel/Dienstleistungen GHD

20 Zuteilung von Zertifikaten für Kohlekraftwerke kostenlos, ausreichend, an der Produktion orientiert? Handelsperiode Handelsperiode Neuanlagen als Ersatz Vollausstattung anlagenbezogene Benchmark 4 EF Altanlage + 14 Jahre Erfüllungsfaktor 1 Neuanlage 11 neue Neuanlagen Minderausstattung für Braunkohle 14 Jahre nicht bedarfsorientiert 12 frühzeitige Emissionsminderungen Vollausstattung anlagenbezogene Benchmark 12 Jahre Erfüllungsfaktor 1 Kraftwerke Schkopau, Schw. Pumpe, Boxberg, Lippendorf, BoA Köln, Braunkohlentag Folie 20 -

21 Braunkohle in Deutschland sicher preiswert - umweltgerecht Köln, Braunkohlentag Folie 21 -

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