Der Phosphoreinsatz in der Schweizer Landwirtschaft ist effizienter geworden

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1 Eidgenössisches Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung WBF Agroscope Der Phosphoreinsatz in der Schweizer Landwirtschaft ist effizienter geworden Harald Menzi, Agroscope INT Ernst Spiess, Agroscope INH IALB Tagung «Effizienz in der Land- und Ernährungswirtschaft» Solothurn, I gutes Essen, gesunde Umwelt

2 P-Bilanz der Schweizer Landwirtschaft P-Überschuss -78% Alle Zahlen nach Spiess 2011, ergänzt Berechnung: Hoftorbilanz nach OSPAR 2

3 P-Bilanz der Schweizer Landwirtschaft Zufuhr und Wegfuhr 57 % +56 % 78 % P-Effizienz 16 % 22 % 50 % 57 % (Output/Input) 3

4 Entwicklung P-Zufuhr -7.9 kg/ha Futtermittelimporte ( % Zufuhr) -44 % (-3.9 kg/ha) Anreize zur Aufgabe der Tierproduktion Zunahme Anbaufläche Futtergetreide +40% Mineraldünger ( % Zufuhr) -19 % (-3.6 kg/ha) Bewusstere Düngung? P-Wegfuhr kg/ha Tierische Produkte ( % Produktion) -1 % (-0.04 kg/ha) Pflanzliche Produkte ( % Produktion) +42 % (+0.19 kg/ha) Zunahme Ackerbau (+6 %) und Erträge? 4

5 Entwicklung P-Zufuhr -9.6 kg/ha Futtermittelimporte +34 % (+1.7 kg/ha) Mineraldünger -70 % (-10.9 kg/ha) Vorgaben Nährstoffbilanz P-Wegfuhr +2.1 kg/ha Tierische Produkte +33 % (+1.5 kg/ha) Produktionssteigerung Wegfuhr Fleischknochenmehl etc. Pflanzliche Produkte +86 % (+0.5 kg/ha) 5

6 Entwicklung P-Zufuhr -0.3 kg/ha Futtermittelimporte +29 % (+2.0 kg/ha) ( % Zufuhr) Mineraldünger -6 % (-0.3 kg/ha) ( % Zufuhr) P-Wegfuhr +2.1 kg/ha Tierische Produkte +18 % (+1.0 kg/ha) Pflanzliche Produkte -14 % (-0.2 kg/ha) 6

7 Vorgaben Nährstoffbilanz Hintergrund Starke Zunahme der Tierproduktion Regionen mit hoher Tierdichte Kaum Vorgaben zu Tierdichte und Düngereinsatz Umweltbelastung Teilweise starke Überdüngung Verbreitet P-Anreicherung im Boden Eutrophierung Oberflächengewässer durch Erosion und Abschwemmung (v.a. kleine Seen im Mittelland) Abnahme- und Preisgarantie (Erhaltung Landwirtschaft) Muss abgebaut werden (Druck aus dem Ausland) 7

8 Vorgaben Nährstoffbilanz Neue Agrarpolitik Ab 1993 Programm «Integrierte Produktion IP» Direktzahlungen für besondere Leistungen zugunsten Ökologie und Tierwohl Ca. 30 Kriterien müssen erfüllt werden, darunter ausgewogene N- und P-Bilanz Freiwillige Teilnahme Trotz anfänglicher Skepsis rasch Mehrheit der Betriebe beteiligt Ab 1999 «Ökologischer Leistungsnachweis ÖLN» Gleiche Vorgaben wie bei IP Verbindlich für alle Empfänger von Direktzahlungen 8

9 Vorgaben Nährstoffbilanz «Suisse-Bilanz» Muss jährlich von jedem Betrieb ausgefüllt werden Bilanz: Bedarf Pflanzenbau Düngereinsatz (Mineral- + Wirtschaftsdünger) Toleranz maximal +10 % Bedarf nach Empfehlung (W.Weizen 140 kg, 60 kg P 2 O 5 /ha Für N gewisse Abzüge erlaubt für nicht pflanzenverfügbaren N, Ackerbau, Weide, Krippenverluste Für P 100 % angerechnet P-Bedarf = P-Entzug N/P-Anfall nach Richtwerten Für Schweine und Geflügel Möglichkeit von spezieller Berechnung (mit Belegen) 9

10 Konsequenzen Nährstoffbilanz Starke Reduktion der Düngermenge notwendig Mineraldünger : N -21 %, P -73 % Notwendige Reduktion für P > N (Betriebe mit Tierhaltung) Trotz stark reduzierter Düngung keine Ertragseinbusse Schweine/Geflügelhaltung: Möglichkeit Reduktion Nährstoffanfall durch Senkung Futtergehalte Bedarfsgerechte Gehalte der Ration Futter mit reduziertem Gehalt (N/P reduziertes Futter «NPr») P: Einsatz von Phytase N: Reduktion Rohproteingehalt dank Einsatz reiner Aminosäuren In Regionen mit hoher Tierdichte rasch weit verbreitet 10

11 Auswirkungen Nährstoffbilanz Im Laufe der Zeit bei vielen Landwirten starke Bewusstseinsbildung und Produktionsoptimierung Gute Düngungspraxis Wert der Wirtschaftsdünger NH 3 -Verluste reduzieren lohnt sich Potenzial von NPr-Futter ausschöpfen (Schweine/Geflügel) P-Bilanzüberschuss 18 kg/ha 5-6 kg/ha P-Effizienz 22 % 57 % 11

12 P-Bilanz der Schweizer Landwirtschaft IP ÖLN 12

13 Auswirkungen Nährstoffbilanz (2) P-Ausscheidung Schweine hat deutlich abgenommen Produktivitätssteigerung (Ft. Verwertung ca ) Bedarfsgerechter Gehalt Ration (inkl. Verbot Tiermehl) NPr-Futter ist weitgehend Standard Produktion P-Fluss Umtr./Jahr FVW Gehalt Ft. Aufnahme Aussch. Effizienz g/kg kg/msp kg/msp 1990 eff mittel % eff tief % GRUDAF % 2000 GRUDAF % 2010 GRUDAF % Standard % NPr Mittel % NPr Minimum

14 Fazit Die Auswirkungen von der IP- und ÖLN-Programme auf die P-Bilanz und die P-Effizienz sind eine Erfolgsgeschichte Es besteht immer noch Potential für weitere Verbesserung Immer noch 6000 t Überschuss (6 kg/ha) Phasenfütterung Schweine und Geflügel Umsetzung neuer P-Bedarfsempfehlungen für Milchvieh Weitere Produktionsoptimierung Verwertung von Tiermehl Langfristige Auswirkungen auf Bodenfruchtbarkeit im Auge behalten 15

15 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit 16

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