Cloud Check. Ein Ratgeber für den Einstieg in Cloud Computing

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1 Cloud Check Ein Ratgeber für den Einstieg in Cloud Computing

2 Cloud Check, Teil 1: Was bringt die Cloud überhaupt? Der große Paradigmenwechsel in der IT-Welt hat jetzt auch den Mittelstand erfasst, soviel kann mit Sicherheit behauptet werden. So sehr sich die Client/ Server-Infrastrukturen der letzten zwanzig Jahre bewährt haben mögen, sie sind nicht mehr das geeignete Mittel, um auch die Nutzungsszenarien der Zukunft zu ermöglichen. Sie versagen vor allem in puncto Mobilität und freie Wahl der Geräte, mit welchen sich Nutzer für ihr Unternehmen nützlich machen möchten. Genau das bezeugten auch die rund 250 IT-Entscheider, überwiegend aus kleineren und mittelständischen Unternehmen, die von CHIP zu diesem Thema online befragt wurden (die Ergebnisse sind Form von Charts in diesem Dokument zu finden). Die Umstellung hat bereits begonnen, die Stimmung ist eindeutig pro Cloud. Die Umfrage zeigte aber auch, dass noch einiges zu tun ist auf der Anbieter wie auch auf der Anwenderseite. Die Auseinandersetzung mit Cloud Computing mag so manchem Unternehmensführer oder IT- Verantwortlichen vielleicht nicht sehr leicht fallen. Er oder sie sollte allerdings bedenken, dass viele ihrer Angestellten mit der Nutzung von Cloud-Diensten weiter sind, als es ihnen lieb sein könnte: rund 56 Prozent der befragten Firmen müssen mit Cloud- Diensten leben, die von den Mitarbeitern selbst, an der IT-Abteilung des Unternehmens vorbei aufgesetzt und genutzt werden. Sicherheitslücken und ein unkontrollierbarer Wildwuchs drohen hier, falls die Verantwortlichen nicht mit einer eigenen Cloud-Strategie kontern. Wie sie zu dieser Strategie kommen können, dazu soll auch das vorliegende Dokument beitragen. Viel Spaß beim Erkunden der Wolke! Jannis Moutafis Leiter B2B Publishing 1.1 Cloud ist nicht gleich Cloud 1.2 Anwendungen und Rechenpower aus der Steckdose 1.3 Wenn die Daten nicht mehr zuhause sind Cloud Check, Teil 2: Private gegen öffentliche Cloud 2.1 Jedem Nutzer seine Wolke 2.2 Der feine Unterschied: Kosten vs. Investitionen 2.3 Sicherheit und Kosten stehen im Verhältnis Cloud Check, Teil 3: So gehen Sie das Thema Sicherheit an 3.1 Technik und Prüfung machen die Cloud sicher 3.2 Auf den richtigen Partner kommt es an 3.3 Oberste Pflicht: Die Übertragungswege sichern Cloud Check, Teil 4: Zusammenarbeit in der Wolke 4.1 Mitarbeiter treffen sich am Konferenztisch im Web 4.2 Zusammenarbeit über die Firmengrenzen hinweg 4.3 Die Angebote von Microsoft, Google und IBM Cloud Check, Teil 5: Die richtige Wahl des Anbieters 5.1 Etikettenschwindel in der Wolke 5.2 Wo sollten die Daten gespeichert sein? 5.3 Qualität und Zuverlässigkeit des Anbieters Cloud Check, Teil 6: Verträge und Service Levels 6.1 Verträge schaffen Vertrauen in die Datenwolke 6.2 Service Level Agreements 6.3 Sicherheit und Datenschutz im Vertrag CHIP Webcast: Zehn Irrtümer über Cloud Computing 7.1 CHIP Webcast: Zehn Irrtümer über Cloud Computing 7.2 Interview mit Jens Köhler

3 Artikel von Markus Strehlitz Cloud Computing gilt als das Modell der Zukunft. IT-Anwendungen lassen sich wesentlich schneller umsetzen und Unternehmen nutzen Ressourcen, die sie sich sonst nicht leisten könnten. Doch wer unbedarft in die Wolke startet, dem kann das flexible Konzept auch Arbeit und Kosten bescheren. 1.1 Cloud ist nicht gleich Cloud An Cloud Computing führt kein Weg mehr vorbei wendungen zur Verfügung, die jeder Interessierte diesen Eindruck vermitteln zumindest die IT-Anbie- gegen Gebühr oder sogar kostenlos nutzen kann. ter schon seit geraumer Zeit. Software-Programme Beispiel dafür sind etwa die verschiedenen Büro- werden nicht mehr auf dem PC des Nutzers programme, die Google im Internet bereit stellt. installiert, sondern zentral in einem Netzwerk aus Servern. Der Anwender greift dann über seinen Glaubt man Branchenvertretern, dann werden Un- 1.2 Anwendungen und Rechenpower aus der Steckdose ternehmen in Zukunft hauptsächlich auf diese Wei- Die Vorteile, die das Cloud-Konzept bietet, gelten se ihre elektronischen Systeme nutzen. Der Hype grundsätzlich für alle Modelle. In der Public-Vari- um die IT aus der Wolke hat bereits den Höchst- ante sind sie aber besonders auffällig. Ganz oben stand erreicht und der Marketing-Nebel hat sich auf der Liste: IT-Systeme lassen sich wesentlich gelegt: Die Vorteile des Cloud-Konzepts werden für schneller einführen. Computer darauf zu. die Firmen tatsächlich greifbar. Sie nutzen daher zunehmend entsprechende Services. Welche Cloud darf s denn sein? Beim Cloud-Dienstleister steht ein Programm mehr oder weniger sofort zur Verfügung. Die interne IT-Abteilung benötigt dagegen meist einige Zeit, Doch Cloud ist nicht gleich Cloud. Unternehmen um die nötigen Ressourcen für eine neue Software- können zwischen unterschiedlichen Modellen wäh- Lösung bereitzustellen, und diese dann aufwändig len abhängig davon, wo und wie die IT-Leistung auf allen Arbeitsplatzrechner zu installieren. bereitgestellt wird. Das Spektrum reicht von der so genannten Private Cloud über verschiedene Zwi- Wenn eine Fachgruppe zum Beispiel eine be- schenstufen bis zur öffentlichen, der Public Cloud. stimmte Anforderung an die IT-Abteilung hat - etwa eine Software-Plattform, um sich auszutauschen Letztere ist die bekannteste Variante. Ein Anbieter - dann muss sie darauf wahrscheinlich einige stellt im Internet eine Plattform mit Software-An- Monate warten, sagt IDC-Analyst Matthias Zacher. Cloud Check 3

4 Bei Google erhält sie die Leistung innerhalb einer halben Stunde. Werden ihre Forderungen nicht erfüllt, warten die Business-Entscheider nicht auf die IT-Abteilung. Sie besorgen sich die benötigten IT-Werkzeuge selbst. Gerade einfache Cloud-Services etwa für die Bürokommunikation oder das Projektmanagement - lassen sich ohne technisches Fachwissen nutzen. Die Experten aus dem Rechenzentrum werden dabei nicht benötigt. Große IT auch für kleine Firmen Aber nicht nur Anwendungen können schneller umgesetzt werden. Gerade kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) bietet Cloud Computing die Möglichkeit, IT-Leistung in Anspruch zu nehmen, zu der sie sonst keinen Zugang hätten. Die Rechenzentren von Cloud-Anbietern wie Microsoft, HP, Amazon oder der IBM-Partner haben deutlich mehr Power zu bieten als die der mittelständischen Kunden. Das ist eine riesige Chance für kleine und mittlere Unternehmen, behauptet Carlo Velten, Berater beim Marktforschungsunternehmen Experton Group. Die Firmen könnten so noch professioneller arbeiten. Cloud bietet ihnen quasi IT wie für die Großen, so Velten. In den kleineren Unternehmen mangelt es häufig neben der Rechenkraft auch am nötigen IT-Fachwissen. Auch aus diesem Grund kann die Datenwolke eine sinnvolle Alternative sein. Besonders bei KMU sind die personellen Kapazitäten in der IT-Abteilung oft sehr begrenzt. Cloud Computing trägt dazu bei, die Mitarbeiter in den IT-Abteilungen zu entlasten. Sie müssen sich nicht um die Wartung und den Betrieb von Systemen kümmern, weil diese aus dem Internet bezogen werden. So bleibt ihnen Zeit für andere Aufgaben. Zahlen nur für das, man verbraucht Ein weiteres Argument für das Cloud-Konzept sind die Kosten. Die Firmen sparen sich die Anschaffung neuer Hardware. Zudem werden IT-Dienste aus der Wolke häufig nutzungsabhängig oder per monatlicher Pauschale abgerechnet. Anwenderfirmen können die in Anspruch genommene Leistung immer an den tatsächlichen Bedarf anpassen. Wird ein System im Gegensatz dazu im eigenen Haus betrieben, kauft sich das Unternehmen einen Server, der auf eine bestimmte Größe ausgelegt ist unabhängig davon, ob der Bedarf vielleicht irgendwann einmal wieder sinkt. Was sind für Sie die wichtigsten Motive, auf die Cloud zu setzen? Andere Bessere Unterstützung der Fachabteilungen Mobiler Zugriff auf Unternehmensdaten und -Anwendungen Schnellerer Zugriff auf neue Technologien, Lösungen und Dienste Verbesserung der IT-Sicherheit Entlastung des eigenen IT-Personals Reduzierung der eigenen IT-Infrastruktur Reduzierung des IT-Budgets 0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% BYOD (Bring Your Own Device) lässt grüßen: Firmenmitarbeiter wollen auf Anwendungen und Daten von überall aus und über ein Gerät ihrer Wahl zugreifen und Cloud-Infrastrukturen versprechen genau das. Als Botschaft angekommen Andere zu sein scheint aber auch die Tatsache, dass die Cloud flexibler macht, wenn es um den Business Zugriff Intelligence-Lösungen auf neueste (BI) Technologien geht. Datenbanken Warenwirtschaftssysteme (ERP) CRM (Customer Relationship Management) Kommunikations- und Collaboration- Lösungen (z.b. Skype) Cloud Check 4

5 Ein weiteres Argument für die IT-Wolke ist die gesteigerte mobile Verfügbarkeit. Die Verbreitung von Geräten wie Smartphones und Tablet-Computern in der Geschäftswelt ist zur Zeit neben dem Cloud Computing ein anderer großer Trend. Mitarbeiter wollen mit diesen Geräten auf möglichst viele ihrer geschäftlichen Anwendungen zugreifen. Die Cloud ist dafür das exakt passende Konzept. Die entsprechenden Systeme liegen zentral in der Wolke. Nutzer finden theoretisch von überall einen Zugang zur Cloud. Dass Daten und Anwendungen nicht mehr im eigenen Rechenzentrum oder dem eigenen PC, sondern bei einem Provider liegen, ist für die meisten ein Gedanke, an den man sich erst gewöhnen muss. Das Thema Sicherheit muss bei Cloud Computing anders gedacht werden. Die Frage, ob ihre Daten auch außerhalb der Firmenmauern tatsächlich sicher sind, hält viele Unternehmen noch davon ab, den Schritt in die Wolke zu wagen. Wer Cloud Computing einsetzen möchte, muss vorab einige Sicherheitsvorkehrungen treffen und die Wahl des Dienstleisters gut prüfen. Und selbst dann bleiben noch ungeklärte Fragen. 1.3 Wenn die Daten nicht mehr zuhause sind Prüfen sollten Firmen vorab auch, ob die Cloud nicht Kosten verursacht statt sie zu verringern. Im Cloud-Umfeld fehlt es bisher noch an Standards. Es ist daher nicht automatisch gesichert, ob die firmeninternen IT-Systemen und die in der Cloud miteinander kompatibel sind. Das Anpassen der Nutzt Ihr Unternehmen bereits Cloud-Dienste? 8% 7% 55% 14% Nein, die Cloud in den nächsten zwei Jahren für uns kein Thema Ja, wir sind bereits in der Cloud mit einzelnen Business-Anwendungen Nein, ist aber auf der Agenda in den nächsten 12 Monaten Ja, wir sind gerade dabei, Cloud-Dienste aufzusetzen Ja, wir sind bereits in der Cloud mit Infrastructure / Platform as a Service 17% Der Umzug in die Cloud hat bereits begonnen: Gut 45 Prozent der Unternehmen, die im Rahmen einer Umfrage von CHIP Online, in Kooperation mit IBM, zum Thema Cloud befragt wurden, nehmen bereits Cloud-Dienste wahr oder wollen dies in den nächsten 12 Monaten in Angriff nehmen. Cloud Check 5

6 Schnittstellen kann gegebenenfalls aufwändig und teuer werden. Das gleiche ist zu beachten, wenn ein Anwenderunternehmen den Cloud-Anbieter wechselt. Auch hier stellt sich die Frage: Passt die Schnittstelle für den Datenexport des alten Providers zur Import-Schnittstelle des neuen Dienstleisters? Richtig kalkulieren Michael Herfert, Cloud-Experte am Fraunhofer Institut für Sichere Informationstechnologie (SIT), rät außerdem dazu, die Versprechungen der Anbieter kritisch zu hinterfragen. Wenn ein Dienstleister zum Beispiel eine Verfügbarkeit der Anwendungen von 99,9 Prozent verspricht, dann bleibt immerhin noch eine gewisse Zeit, für die der Zugriff nicht garantiert ist. Der Provider erlässt zwar in der Regel die Gebühren für die Zeitspanne, in der ein Cloud-Service nicht zur Verfügung steht, erklärt Herfert. Möglicherweise übersteigt aber der Schaden, den der Ausfall im Unternehmen verursacht, die Summe der erstatteten Gebühren. Die Verantwortlichen in den Unternehmen sollten sich daher gründlich überlegen, welche Anwendungen in der Cloud Sinn ergeben und welche nicht. Der Service, der aus der Cloud bezogen wird, muss zum eigenen Geschäftsmodell passen. und nicht umgekehrt, sagt Matthias Zacher von IDC. Und sein Kollege Carlo Velten von der Experton Group fügt hinzu: Gerade im Mittelstand läuft der IT-Betrieb meistens gut. Daher gebe es oft gar nicht die Notwendigkeit, ein anderes Konzept auszuprobieren. Wer aber vor der Entscheidung stehe, eine neue IT-Lösung einzuführen, sollte die IT- Wolke als mögliche Alternative in seine Planungen miteinbeziehen. Denn langfristig bietet die Cloud Wettbewerbsvorteile, so Velten. Die Segel sind gesetzt Das sehen zunehmend mehr Unternehmen genauso. Laut dem Cloud-Index war es gegen Ende des vergangenen Jahres nur noch ein Drittel der deutschen Mittelständler, das sich gar nicht mit dem Thema beschäftigte. Fast 18 Prozent der mittelständischen Firmen mit 500 und mehr Mitarbeitern setzen bereits Cloud Computing ein. Die Marktbeobachter von IDC sehen ebenfalls einen deutlichen Aufwärtstrend. Sie befragten 284 deutsche Unternehmen mit mehr als 100 Mitarbeitern. Ergebnis: 83 Prozent der Firmen haben ihren Weg in die Cloud bereits umrissen. 23 Prozent planen, Services aus der Wolke in so vielen Bereichen wie möglich zu nutzen. Cloud Check 6

7 Artikel von Markus Strehlitz Cloud ist nicht gleich Cloud. Die verschiedenen Modelle unterscheiden sich darin, wo und von wem die IT-Wolke betrieben wird. Die private Variante bietet den größten Schutz für die Anwendungen, doch Unternehmen müssen auch mehr Aufwand auf sich nehmen. 2.1 Jedem Nutzer seine Wolke Die Datensicherheit entscheidet Wenn in der Öffentlichkeit von Cloud Computing Gerade bei Firmen aus der Finanzbranche, bei gesprochen wird, steht meistens das Public-Modell Industrieunternehmen oder bei Behörden ist die im Vordergrund. Bei dieser Variante stellt ein Anbie- private Cloud-Version beliebter als das öffentliche ter im Internet Software-Anwendungen zur Nutzung Modell. Denn die großen Knackpunkte beim Cloud bereit. Der Anwender teilt sich die IT-Umgebung mit Computing sind nach wie vor ungeklärte Fragen anderen Nutzern. Dieses Konzept ist das bekann- zum Schutz der Daten, die in die IT-Wolke gelegt teste Cloud-Modell. werden. Bleiben die Daten innerhalb der eigenen Firmenmauern wie bei einer reinen Private Cloud, Für die meisten Unternehmen ist eine andere Va- scheint die Sicherheit der Informationen und Pro- riante derzeit jedoch viel interessanter: die Private gramme dagegen bestmöglich gewährleistet. Viele Cloud. Vor allem Branchen, die mit einer großen Verantwortliche in den Firmen können es sich daher Menge sensibler Daten umgehen müssen, greifen gar nicht vorstellen, Services aus der Public Cloud eher auf dieses Modell zurück. In der privaten Wol- einzusetzen, wenn sich die Vorteile des Cloud ke hat der Anwender die entsprechende IT-Umge- Computing auch auf andere Weise nutzen lassen. bung für sich allein. Die Private Cloud wird entweder im eigenen Rechenzentrum aufgebaut oder sie Nutzen bietet die Datenwolke nämlich auch in ihrer befindet sich beim Dienstleister aber getrennt von privaten Variante. Insgesamt werden die Abläufe denen der anderen Kunden. im Rechenzentrum automatisiert und damit optimiert, erklärt IDC-Analyst Matthias Zacher. Anwendungen können zentral gemanagt werden. Updates oder Neuinstallationen müssen nicht auf jedem Arbeitsplatzrechner einzeln vorgenommen werden. Das spart Zeit, Arbeitskraft und somit auch Geld. Die Kosten seien jedoch nicht immer das entscheidende Argument, meint Carlo Velten, Berater beim Cloud Check 7

8 10% 10% 16% 9% 2% 53% Für uns kommt nur eine In-House Private Cloud in Frage Einzelne Anwendungen bei einem Partner meines Vertrauens Marktforschungs- und Consulting-Haus Experton Die Abbildung meiner eigenen Group. Er hebt andere Vorteile IT-Infrastruktur hervor: in Unternehmen werden schneller und flexibler, weil zum der Cloud (Infrastructure-as-a-Service) Beispiel neue IT-Anwendungen in kürzerer Zeit Cloud-Dienstleister eingeführt werden können. Eine Hosted Private Cloud bei einem Einzelne Anwendungen in der Public Cloud Allerdings gibt es nicht nur die zwei Modelle Private und Public Cloud in Reinkultur, sondern auch etwas Service, PaaS) dazwischen. Eine oder mehrere öffentliche Anwendungsplattformen (Platform-as-a- Zahlreiche IT-Anbieter haben mittlerweile Pakete aus Soft- und Hardware geschnürt, die bereits vorkonfiguriert sind. Damit können Firmen relativ einfach und kostengünstig ihre eigene private IT-Wolke aufbauen. Hersteller wie zum Beispiel EMC, Cisco oder HP haben entsprechende Lösungen entwickelt. Die Private Cloud lässt sich damit auch für Mittelständler umsetzen, meint IDC-Mann Zacher. Nutzen die Mitarbeiter Ihres Unternehmens Cloud- Dienste, die unabhängig von Ihrer IT-Abteilung aufgesetzt wurden? Wenn ja, welche? 44% 56% Nein, den Mitarbeitern ist die Nutzung solcher Dienste nicht erlaubt Die Anwender haben die Cloud für sich entdeckt: Ob es IT-Verantwortlichen passt oder nicht, die meisten ihrer Mitarbeiter nutzen bereits Cloud-Dienste, für sich persönlich oder innerhalb einzelner Abteilungen. Seitens der IT-Abteilungen wird diese Tatsache (oft zwangsläufig) toleriert, trotz aller Gefahren hinsichtlich Sicherheit von Firmendaten. Ja Managed und Hosted Private Cloud Trotzdem müssten Unternehmen für die im eigenen Haus betriebene Private Cloud zunächst einmal viel Geld in die Hand zu nehmen, so Zacher. Im Vergleich dazu ist die Nutzung einer Software aus der Public Cloud mit recht wenig Aufwand verbunden. Einfache Anwendungen stehen innerhalb von Minuten zum Einsatz bereit. Da in der Regel eine monatliche Pauschale für die externen Cloud-Services gezahlt wird, summieren sich die Kosten erst im Laufe der Zeit. Private und Public Cloud ist in etwa damit vergleichbar, ob ich ein Auto kaufe oder lease, erklärt Zacher. Die Faktoren Geld und Sicherheit sind auch die entscheidenden, wenn es um die verschiedenen Zwischenformen zwischen privater und öffentlicher Cloud geht: Die klassische Private Cloud befindet sich im Anwenderunternehmen selbst und wird auch von diesem gemanagt. Bei der Managed Private Cloud behält die Firma zwar ihre eigene Infrastruktur, die Anwendungen werden aber von einem Dienstleister verwaltet. Somit spart sich das Unternehmen immerhin den Aufwand für den Betrieb der Cloud. 1.2 Der feine Unterschied: Kosten vs. Investitionen Wer die Frage nach den Investitionen in den Vordergrund stellt, wird schnell mit den Nachteilen der Private Cloud konfrontiert. In ihrer privaten Version ist die IT-Wolke zunächst teurer als die Nutzung der Public Cloud. Das Anwenderunternehmen muss schließlich die Infrastruktur zum Betrieb der Cloud im eigenen Rechenzentrum aufbauen. Das bedeutet Investitionen in Hardware, Software, Netzwerktechnik und gegebenenfalls in das Fachwissen der IT-Mitarbeiter. Die Hosted Private Cloud liegt dagegen komplett beim Provider. Das Unternehmen greift über das Internet auf seine eigene abgeschottete Wolke zu. Das bieten zum Beispiel eine Reihe von IBM-Systemhäusern an. Die Anwendungen solcher Cloud- Nutzer liegen dann im Rechenzentrum des Providers auf getrennten Servern. Eine weitere Variante ist die Community Cloud. Dabei wird die Hosted Private Cloud von mehreren Firmen gleichzeitig genutzt. So ist etwa die Virtualisierung des Rechenzentrums eine grundlegende Voraussetzung. Dabei werden die physikalischen Server von der Software entkop- Cloud Check 8

9 Andere Bessere Unterstützung der Fachabteilungen Mobiler Zugriff auf Unternehmensdaten und -Anwendungen Schnellerer Zugriff auf neue Technologien, Lösungen und Dienste Verbesserung der IT-Sicherheit Entlastung des eigenen IT-Personals Reduzierung der eigenen IT-Infrastruktur Reduzierung des IT-Budgets pelt, die auf ihnen läuft. Die Hardware-Kapazitäten können so auf die verschiedenen Programme verteilt werden. Nur wer seine Server virtualisiert hat, kann sich aus diesen eine Wolke basteln. Sicherheit und Kosten stehen im Verhältnis Das eigene Cloud-Modell zu kalkulieren ist häufig schwer, weil weitaus mehr Faktoren in die Entscheidung einfließen als die reinen Betriebs- und Investitionskosten. Und immer wieder stößt man dabei auf das Thema Sicherheit. Das heißt: Die verschiedenen Cloud-Modelle unterscheiden sich im Wesentlichen darin, wo die Anwendungen liegen und wie stark sie von denen anderer Nutzer abgeschirmt sind. Für das Mehr an Sicherheit müssen die Unternehmen zahlen. Entweder weil sie selbst eine Infrastruktur im eigenen Haus aufbauen oder weil der Dienstleister für eine Private Cloud in seinem Rechenzentrum mehr verlangt als für einen Service aus der Public Cloud. Schließlich hat der Provider auch höhere Kosten, wenn er einem Kunden einen Server exklusiv zur Verfügung stellt. Welche Cloud-Dienste, 0% 10% die unabhängig 20% 30% von 40% Ihrer 50% IT-Abteilung aufgesetzt wurden, nutzen die Mitarbeiter Ihres 60% Unternehmens? Andere Business Intelligence-Lösungen (BI) Datenbanken Warenwirtschaftssysteme (ERP) CRM (Customer Relationship Management) Kommunikations- und Collaboration- Lösungen (z.b. Skype) Firmenbezogene soziale Netzwerke (z.b. Yammer) Projektmanagement-Lösungen Bürokommunikation und Office-Lösungen (z.b. Google Docs) Datenspeicherung (z.b. Dropbox) 0% 10% 20% 30% 40% 50% Erhöhter Bedarf nach umfassendem Filesharing: Ob es sich um den Zugriff auf Dokumente von überall aus handelt oder um das Austauschen von Informationen mit externen Partnern Datenspeicher-Dienste wie Dropbox rangieren ganz oben in in der Gunst der Anwender. An zweiter Stelle, wenig überraschend, Tools wie die von Google und Skype. Ein Unternehmen muss wissen, was es will und wo es steht, wenn es um die Wahl des passenden Cloud-Modells geht, sagt Zacher. Dazu zählt, dass sich die Verantwortlichen darüber im Klaren sind, welche Sicherheitsanforderungen die Daten haben, die in die Wolke wandern sollen. Entscheidend für die Private Cloud ist die Frage, ob das Rechenzentrum soweit modernisiert ist, dass die notwendige Architektur überhaupt aufgebaut werden kann. So ist etwa die Virtualisierung des Rechenzentrums eine grundlegende Voraussetzung. Dabei werden die physikalischen Server von der Software entkoppelt, die auf ihnen läuft. Die Hardware-Kapazitäten können so auf die verschiedenen Programme verteilt werden. Nur wer seine Server virtualisiert hat, kann sich aus diesen eine Wolke basteln. Die Mitarbeiter sind bereits in der Cloud Generell werden Firmen geschäftskritische Applikationen eher in die private als in eine öffentliche Wolke legen. Weniger kritische Anwendungen oder solche, die ohnehin ans Internet angebunden sind wie etwa der Betrieb eines Web-Shops, eignen sich dagegen für das Public-Modell. Außerdem haben kleine Startups häufig kein Interesse, in eine eigene IT zu investieren, berichtet Zacher. Für diese sind Services aus der Public Cloud eine interessante Alternative. Dass sich externe Cloud-Dienste einfach nutzen lassen, stellt allerdings auch ein Risiko dar. Die Mitarbeiter besorgen sich benötigte Software-Dienste häufig selbst aus der Cloud. Damit hat die IT-Abteilung keine Kontrolle mehr darüber, welche Systeme im Unternehmen im Einsatz sind. Firmen können es sich daher kaum noch erlauben, Cloud Computing komplett zu ignorieren und sich mit den Vor- und Nachteilen der unterschiedlichen Varianten nicht zu beschäftigen. Glaubt man Analysten und Beratern, wird sich in Zukunft ein so genanntes Hybrid-Modell durchsetzen. Unternehmen kombinieren dabei Software-Dienste aus den verschiedenen Cloud-Varianten sowie klassisch installierte Lösungen abhängig davon, welches Konzept sich für die jeweilige Anwendung am besten eignet. Cloud Check 9

10 Artikel von Markus Strehlitz Viele Unternehmen scheuen sich noch, Cloud-Angebote zu nutzen vor allem, weil sie um die Sicherheit ihrer Daten fürchten. Die Wahl des Dienstleisters und der passenden Anwendung muss daher genau geprüft werden. Und es gibt Möglichkeiten, selbst für den Schutz der Informationen zu sorgen. 3.1 Technik und Prüfung machen die Cloud sicher An Cloud Computing führt kein Weg mehr vorbei halb der eigenen Firmenmauern beziehungsweise diesen Eindruck vermitteln zumindest die IT-Anbie- Firewalls. Anwenderunternehmen müssen ihrem ter schon seit geraumer Zeit. Software-Programme Cloud-Dienstleister also zunächst ein gewisses werden nicht mehr auf dem PC des Nutzers Maß an Vertrauen entgegenbringen. installiert, sondern zentral in einem Netzwerk aus Servern. Der Anwender greift dann über seinen Das Vertrauen in die Sicherheit der Daten ist der Computer darauf zu. entscheidende Faktor für den Erfolg des gesamten Konzepts vor allem dem der so genannten Public- Glaubt man Branchenvertretern, dann werden Un- Cloud-Angebote (siehe Artikel Private Cloud vs. ternehmen in Zukunft hauptsächlich auf diese Wei- Public Cloud). Und die Provider sind sich dessen se ihre elektronischen Systeme nutzen. Der Hype bewusst. Zu diesem Ergebnis kommt auch eine um die IT aus der Wolke hat bereits den Höchst- Studie des Fraunhofer SIT, in der die Angebote von stand erreicht und der Marketing-Nebel hat sich bekannten Cloud-Diensten wie Dropbox oder Mozy gelegt: Die Vorteile des Cloud-Konzepts werden für untersucht wurden. Die meisten Provider wüssten die Firmen tatsächlich greifbar. Sie nutzen daher um die extreme Wichtigkeit von Datensicherheit zunehmend entsprechende Services. und Privatsphäre, heißt es dort. Trotzdem fanden die Wissenschaftler etliche Mängel in den Diensten, Cloud Computing bedeutet zunächst einmal bei denen es hauptsächlich darum geht, Speicher- Kontrollverlust, sagt Michael Herfert. Er ist am platz im Web bereitzustellen. Die Probleme reichten Fraunhofer Institut für Sichere Informationstech- von einfachen Sicherheitslücken etwa dass die nologie (SIT) der Experte für die Themen Cloud gelagerten Informationen über Suchmaschinen und Datenschutz. Wer seine Daten in die IT-Wolke auffindbar waren bis zu fehlerhaften Verschlüsse- stellt, überlässt sie dort der Obhut Dritter außer- lungsmethoden. Cloud Check 10

11 Business-Dienste erfüllen andere Ansprüche Services wie Dropbox richten sich in erster Linie an Privatnutzer. Wenn deren Daten nicht ausreichend geschützt werden, ist dies ärgerlich genug. Viele Mitarbeiter nutzen solche Cloud-Speicher aber auch, um geschäftliche Informationen aufzubewahren oder auszutauschen. In solchen Fällen können auch sensible Firmendaten in der Cloud liegen, die möglicherweise nicht ausreichend vor dem Zugriff Dritter geschützt ist. Provider, die sich mit einem weitaus breiteren Angebot speziell an Unternehmen richten, betonen bei jeder Gelegenheit die Zuverlässigkeit ihrer Sicherheitsmaßnahmen. Wir verfügen über die Erfahrungen aus dem Massenkundenmarkt, die wir in Datenschutz und -sicherheit einfließen lassen. Beispielsweise kennen wir uns gut mit Anonymisierungs- und Verschlüsselungstechniken aus, erklärt zum Beispiel Claus Ulmer, Konzerndatenschutzbeauftragter der Deutschen Telekom. Und Microsoft hat laut eigener Aussage in den vergangenen Jahren mehrere Milliarden US-Dollar in seine Rechenzentren investiert - auch gezielt in Sicherheitsmaßnahmen und Sicherheitsinfrastruktur. Mehr Ressourcen, mehr Erfahrung Cloud-Dienstleister haben die Erfahrung und auch die Ressourcen, um ihre Rechenzentren mit leistungsfähiger Technologie abzusichern. IT ist die Kernkompetenz solcher Anbieter, während für ihre Kunden der Betrieb der elektronischen Systeme häufig nur lästige Pflicht ist. Herfert glaubt daher, dass die Daten bei großen etablierten Cloud-Anbietern prinzipiell sicher liegen. Der Aufwand, in das Rechenzentrum eines Cloud-Providers einzudringen, ist sicherlich höher, als der Einbruch bei einem typischen Mittelständler. 3.2 Auf den richtigen Partner kommt es an Neben technischen stellen sich in puncto Sicherheit auch rechtliche Fragen. In den Verträgen mit dem Dienstleister muss die Anwenderfirma sicher stellen, dass auch in der Wolke alle geltenden Datenschutzbestimmungen eingehalten werden. Das Unternehmen ist weiterhin für den Datenschutz verantwortlich, auch wenn es einen Teil seiner Informationen an einen Provider ausgelagert hat, sagt Michael Herfert vom Fraunhofer Institut. Welche Cloud-Variante wäre für Ihr Unternehmen am besten geeignet? 10% 9% 2% 53% Für uns kommt nur eine In-House Private Cloud in Frage Einzelne Anwendungen bei einem Partner meines Vertrauens Die Abbildung meiner eigenen IT-Infrastruktur in der Cloud (Infrastructure-as-a-Service) 10% 16% Eine Hosted Private Cloud bei einem Cloud-Dienstleister Einzelne Anwendungen in der Public Cloud Eine oder mehrere öffentliche Anwendungsplattformen (Platform-as-a- Service, PaaS) Vertrauen ist gut, die volle Kontrolle ist besser: Jeder zweite IT-Verantwortliche würde die Cloud lieber in den eigenen vier Wänden halten oder zunächst einzelne Anwendungen bzw. die eigene Infrastruktur einem Partner seines Vertrauens übertragen. Dass der Betrieb einer eigenen Cloud mit viel Aufwand verbunden sein kann, muss sich wohl erst noch herumsprechen. 56% Cloud Check 11 44%

12 Speziell bei US-Anbietern sieht er dabei ein Problem, denn die unterliegen allesamt dem Patriot Act. US-Behörden könnten sich somit Zugang zu den Servern dieser Provider verschaffen. Der Fraunhofer-Experte empfiehlt deutschen Unternehmen daher, möglichst auf die Cloud-Dienste europäischer Anbieter zurückzugreifen. Darauf, dass der Dienstleister auch die Absicherung der Verbindungen übernimmt, sollte sich der Anwender nicht verlassen, wie Alexander Tsolkas meint, Analyst beim Beratungshaus Experton Group. Schließlich greift der Nutzer per Internet auf seine Cloud-Anwendungen zu einem potenziell unsicheren Weg. Eine befriedigende Antwort auf eine andere Frage kann aber auch diese Variante nicht liefern: Was passiert mit den Daten, wenn ein Unternehmen seinen Cloud-Dienstleister wechselt? Der alte Dienstleister kann in einem solchen Fall nur möglichst glaubhaft versichern, dass alle gespeicherten Informationen auch tatsächlich gelöscht wurden. Einen Beleg dafür gibt es nicht. Das ist ein großes Problem, meint Herfert. Den nötigen Durchblick verschaffen Wer sich aufgrund solcher Unwägbarkeiten unsicher bei der Auswahl eines Providers ist, kann externe Unterstützung hinzuziehen. Beratungsunternehmen prüfen im Auftrag einer potenziellen Anwenderfirma, ob ein Cloud-Dienstleister ein verlässlicher Partner ist. Die Punkte Datenschutz und Datensicherheit zählen dabei zu den entscheidenden Kriterien. Solche Prüfungen gehen weit über die Informationen hinaus, welche die Website des Providers liefert, sagt Herfert. Auch das Fraunhofer SIT biete solche Dienste an. Für Unternehmen kann es durchaus sinnvoll sein, externe Berater zu Rate zu ziehen. Denn die Zusammenhänge innerhalb der Datenwolke sind nicht immer leicht zu durchschauen. So sind etwa kleinere Cloud-Anbieter selbst Kunden bei größeren Providern. Dropbox zum Beispiel bezieht für sein Angebot die IT-Leistung aus dem Cloud-Portfolio von Amazon. Wer also wissen möchte, ob ein Dienstleister vertrauenswürdig ist, muss gegebenenfalls die Sicherheitsstrategien mehrerer Anbieter unter die Lupe nehmen. 3.3 Oberste Pflicht: Die Übertragungswege sichern Ob Cloud Computing eine sichere Sache ist, hängt nicht nur vom jeweiligen Provider ab. Schließlich müssen die Daten auch schon auf ihrem Weg in die Wolke geschützt werden. Die einfachste und praktikabelste Möglichkeit, um auf sichere Weise auf eine Cloud-Computing- Umgebung zuzugreifen, ist nach Meinung Experten der Einsatz eines VPNs (Virtual Private Network) oder. Ein solches bietet eine nach außen abgeschirmte Verbindung zwischen den Computern des Anwenderunternehmens und dem Rechenzentrum des Cloud-Anbieters. Wichtig ist, dass die VPN- Lösung möglichst flexibel ist, so Tsolkas. Sie sollte die Sicherheitsstandards IPsec und SSL unterstützen und idealerweise das Seamless Roaming zwischen unterschiedlichen Verbindungsarten erlauben. Will heißen: Ein Mitarbeiter sollte ohne Unterbrechung an seiner Cloud-Anwendung arbeiten können unabhängig ob er sich per Kabel oder WLAN im Firmennetz befindet oder über Mobilfunk mit der Datenwolke verknüpft ist. Ein weiteres Must have einer solchen Lösung sei, dass sich alle Komponenten der VPN-Infrastruktur zentral managen lassen. SSL-Verbindungen sind das Minimum Wer den Aufwand scheut, selbst ein firmenweites VPN aufzubauen, kann hierfür auch einen Cloud- Dienst in Anspruch nehmen. Verschiedene Anbieter stellen ein VPN als Software as a Service zur Verfügung also als Software-Dienst aus dem Web. Ein solches Cloud-VPN bietet den Mitarbeitern eines Unternehmens von jedem Ort aus einen sicheren Zugang zu allen Netzwerkressourcen in der Cloud-Umgebung: Anwendungen, Daten und Speicher-Kapazitäten, erklärt Tsolkas. Laut Fraunhofer-Mann Herfert ist ein VPN aber nicht zwingend notwendig. Eine Verschlüsselung per SSL reiche bereits aus, um den Datenweg in die Wolke zu schützen. Um die Verbindung zwischen Cloud und Unternehmen abzusichern, leistet Verschlüsselungstechnik also wertvolle Dienste. Ohnehin werde es in Zukunft vor allem darauf ankommen, die Informationen selbst zu schützen und nicht die Systeme, in Cloud Check 12

13 Security-Dienste denen sie liegen, glaubt Alexander Peters, Experte beim Sicherheitsspezialisten Symantec. Es wird künftig immer weniger geschlossene Systeme geben, so Peters, daher müssen wir uns auf die Daten selbst fokussieren. Das bedeute vor allem, dass die Informationen verschlüsselt werden müssen. Systeme benötigt, die zur Zeit zu den beliebtesten Cloud-Anwendungen zählen. Unternehmen, die Dienste aus der Wolke nutzen möchten, müssen sich daher vorab Gedanken machen, welcher Art die Daten sind, die sie auslagern wollen. Dazu zählen Fragen wie etwa: Nicht überall ist Verschlüsselung hilfreich In der Cloud selbst sind der Datenverschlüsselung jedoch Grenzen gesetzt. Wenn es nur darum geht, Informationen in der Cloud zu speichern, ist das noch kein Problem, sagt Michael Herfert. Anders sieht es aus, wenn Informationen für eine bestimmte Anwendung in einer Datenbank gehalten werden, um sie zu sortieren und durchsuchbar zu machen. Dies ist nur möglich, wenn die Daten nicht verschlüsselt sind, sagt Herfert. Solche Möglichkeiten werden aber zum Beispiel für Kundenmanagement- Wie wertvoll sind die Daten?, Wie hoch ist das potenzielle Risiko?, Wie viel Sicherheit brauchen die Daten? Danach lässt sich nicht nur entscheiden, ob eine Anwendung überhaupt in die Cloud verlegt werden kann, sondern auch, welche Cloud-Variante dafür am sinnvollsten ist (siehe Artikel Private Cloud vs. Public Cloud). Und ohne solche grundsätzlichen Überlegungen sollte sich kein Unternehmen auf den Weg in die Wolke machen. Welche Bedenken haben Sie hinsichtlich der Nutzung von Cloud-Diensten? Kein Vertrauen in Cloud-Anbieter 55% Hoher Aufwand für den Umstieg 22% Unübersichtliche Vertragswerke 42% Höhere Abhängigkeit von externen Dienstleistern Rechtssicherheit / Gesetzliche Vorgaben / Compliance 58% 66% Niedriger Reifegrad der existierenden Cloud-Lösungen Schlechte Integration bestehender Anwendungen und anderen Cloud-Diensten Verschlechterung der Verfügbarkeit und Performance 33% 33% 33% Keine Kontrolle über Datenschutz und Datensicherheit 78% 0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% Die Bedenken sind immer noch dieselben: Datenschutz, Datensicherheit, Rechtssicherheit, Compliance. Obwohl die Cloud inzwischen im großen Stil angenommen und angewendet wird, lässt das Vertrauen in die Cloud-Anbieter und ihre Angebote noch zu wünschen übrig. Hier muss noch einiges geleistet werden wohl nicht nur in Sachen Aufklärung. Cloud Check 13

14 Artikel von Markus Strehlitz Software-Werkzeuge für die Zusammenarbeit zählen zu den beliebtesten CloudAnwendungen. Die Technologien eignen sich besonders, weil sie ausgereift und standardisiert sind. Zudem ermöglicht die Wolke Kommunikation über Firmenund Gerätegrenzen hinweg. Unternehmen sollten aber lieber zunächst mit einzelnen Anwendungen in die Cloud starten. 4.1 Mitarbeiter treffen sich am Konferenztisch im Web Keine plattformspezifischen Barrieren mehr Fast jeder ist ein Cloud-Anwender, aber nicht allen aus vielen Gründen dafür, aus der Wolke bezogen mag es bewusst sein. Wer für seine s einen zu werden. Dazu zählt zunächst, dass es sich um Web-Dienst zum Beispiel von GMX, Google oder sehr ausgereifte Technologien handelt. Dienstleister Yahoo in Anspruch nimmt oder über das Internet können stabile und gut funktionierende Cloud- chattet, nutzt Anwendungen aus einer öffentlichen Services für die Zusammenarbeit zur Verfügung Cloud. Collaboration-Werkzeuge also Software, stellen. Auch auf Anwenderseite herrscht bereits mit deren Hilfe Nutzer miteinander kommunizieren viel Verständnis für die Technik. Tatsächlich eignen sich Collaboration-Programme und Daten austauschen können - gehörten zu den ersten Programmen, die in der Wolke bereit gestellt Werkzeuge wie , Webkonferenzen oder wurden. Und sie sind die derzeit am weitesten Instant Messaging benötigen kaum individuelle verbreiteten Cloud-Applikationen. Anpassungen ( Customizing ) an das jeweilige Anwenderunternehmen. Das ist ein großer Vorteil, Das gilt sowohl für den Privat- als auch den Ge- da Software, die als Service aus der Public Cloud schäftsbereich. Für Technologien wie Webkonferen- angeboten wird, in der Regel stark standardisiert zen oder Social Software sei Cloud Computing be- ist. Somit eignen sich Anwendungen, bei denen reits weithin akzeptiert, sagt Jeffrey Mann, Analyst wenig Anpassungen nötig ist, deutlich besser für beim Marktforschungsunternehmen Gartner. Und die Cloud als zum Beispiel die meist sehr anwen- diese Entwicklung sei nun zunehmend auch für die derspezifischen ERP-Systeme. übrigen Collaboration-Systeme zu erkennen. Anwendungen, welche die Zusammenarbeit unterstüt- Laut dem Beratungshaus Techconsult hakt die zen, sind ein natürlicher Kandidat für die Nutzung in Kommunikation in den Unternehmen vor allem der Cloud, so Mann. daran, dass es Probleme beim Dokumenten- und Cloud Check 14

15 Was wäre mittelfristig Ihr Ziel mit Cloud Computing? 5% 6% 4% 26% Wir möchten Cloud-Diensten so lange wie möglich aus dem Weg gehen Wir haben noch keine konkrete Strategie, sind noch in der Erkundungsphase 10% Cloud-Dienste erst dann zu nutzen, wenn sie eindeutig die bessere Alternative sind Möglichst wenig eigene IT-Infrastruktur zu betreiben Auf der eigenen Infrastruktur zu setzen und einzelne Cloud-Dienste wahrzunehmen 12% Durch die Cloud möglichst viele moderne Anwendungen einzuführen Schrittweise auf die Cloud zu setzen, sobald einzelne Anwendungen veraltet sind 18% Möglichst viele Anwendungen in die Cloud auszulagern 20% Die Erwartungen sind noch konservativ: Auch wenn die meisten Anwender die Vorteile von Cloud-Infrastrukturen verstanden haben, gehen sie lieber auf Nummer sicher. Die Devise der meisten IT-Verantwortlichen scheint zu lauten: Zeit lassen, bis die Vorteile offensichtlicher und die Risiken minimiert worden sind. 9% 6% 34% Applikationsaustausch 9% über Medien- und Plattformgrenzen hinweg gibt. Liegt die Collaboration- Lösung aber in der Wolke, treten diese Barrieren in den Hintergrund. Grund dafür sei die zunehmende Standardisierung über Web-Browser mit HTML5- Technologie, heißt es in einem Techconsult-Report. 11% 4.2 Zusammenarbeit über die Firmengrenzen hinweg Im Geschäftsalltag müssen Mitarbeiter häufig mit Kollegen kommunizieren, die geografisch weit verteilt sind oder gar nicht zum Unternehmen gehören wie etwa Geschäftspartner und Kunden. Die sind vor allem in der Public Cloud zu finden. 20% 11% Für den Austausch mit der Außenwelt brauchen Unternehmen Lösungen, mit denen sich Informationen möglichst einfach austauschen lassen. Nach Meinung der Marktbeobachter von Forrester lassen sich diese vor allem in der Public Cloud finden. Online-Collaboration-Werkzeuge, die außerhalb der Firmen-Firewall sitzen, bieten einen zentralen bis 10 Mitarbeiter Arbeitsraum, in dem alle Teilnehmer eines Unternehmensnetzwerks bis 20 gemeinsam arbeiten können, erklärt Forrester-Analyst TJ Keitt. bis 50 Das betrifft bis auch 100 Mitarbeiter, die von ihrem Home- Office aus oder von unterwegs mit ihren Kollegen kommunizieren bis 250möchten und dies über viele verschiedene Endgeräte wie PC, Smartphone oder bis 500 Tablet hinweg tun. Für diese Nutzer stellen Cloud- Anbieter Browser-basierte mehr als 500 Systeme und mobile Apps zur Verfügung. Von der Innovation profitieren Ein großer Vorteil von Software aus der Wolke liegt darin, dass diese quasi immer auf dem aktuellen Stand ist. Anwender können stets mit den neuesten Versionen arbeiten, während sich die Update- Zyklen von im Unternehmen installierten Systemen meist über mehrere Jahre erstrecken. Cloud Check 15

16 Das macht sich besonders bei Collaboration- Systemen bemerkbar. Es gibt so viel Innovation in diesem Bereich, sagt Alistair Rennie, der als General Manager für die Collaboration-Sparte von IBM verantwortlich ist. Da sind zum Beispiel die Social- Software-Funktionen, aber auch andere ständige Neuerungen. Gerade wenn es um Systeme geht, welche die Zusammenarbeit unterstützen, wollten die Anwender daher einen Service, der immer aktuell ist, immer frisch, so Rennie. Die Technik der Firmen ist veraltet Forrester-Mann Keitt bestätigt das. Er berichtet, dass sich die Leute aus der Führungsebene und so genannte Wissensarbeiter häufig darüber beschweren, dass ihre Kommunikationstechnologien veraltet sind. Da sich Software aus der Wolke in der Regel sehr einfach nutzen lässt, kümmern sie sich daher oft selbst um die Lösung ihrer Probleme. So beziehen sie zum Beispiel in Eigenregie Services aus der Cloud, um Dokumente auszutauschen oder Online-Meetings aufzusetzen. Werkzeuge, die dies ermöglichen, sind Teil des großen Spektrums an Software-Services, welche die Anbieter mittlerweile in der Cloud bereit stellen. Zum dem Angebot, das in der Internetwolke verfügbar ist, gehören Groupware-Lösungen inklusive , Kalender, Kontakten, Aufgaben-Verwaltung sowie Funktionen für Instant Messaging, Videound Audiokonferenzen, Desktop-Sharing und das Anlegen von Teamräumen. Zusätzlich bieten einige Provider auch Dienste zum gemeinsamen Bearbeiten von Dokumenten. 4.3 Die Angebote von Microsoft, Google und IBM Unternehmen können Cloud-Services abhängig von ihren individuellen Bedürfnissen auswählen. So gibt es zum Beispiel klare Unterschiede zwischen den Angeboten von Microsoft, IBM und Google, deren Produkte zu den bekanntesten und am weitesten verbreiteten Cloud-Lösungen zählen. Google stellt einfach zu nutzende Collaboration- Programme in seiner Wolke zur Verfügung, die viele Mitarbeiter bereits aus ihrem Privatleben kennen weil sie zum Beispiel mit Google Mail elektronische Nachrichten verschicken oder mit Google Docs Dokumente erstellen. IBM visiert mit seinem Angebot sehr stark das Social Business an also die Verwendung von sozialen Netzwerken, Blogs und ähnlichen Anwendungen im Unternehmen. So konsequent hat sich bisher kein anderer Anbieter auf Social Software im Geschäftsumfeld ausgerichtet. Das gilt auch für die Collaboration-Software, die in IBMs Smart Cloud zur Verfügung steht. Im Gegensatz dazu setzt Microsoft auf Altbewährtes. Der Software-Hersteller bietet mit Office 365 unter anderem Programme aus dem hauseigenen, allseits bekannten Bürosoftware-Paket in der Cloud an. Nach Meinung der Techconsult-Berater Cloud Check 16

17 Welche Art von Cloud-Diensten nutzen Sie bereits als Unternehmen bzw. an welchen haben Sie Interesse? Security-Dienste Office-Software , Kalender, Collaboration Back-up und Archivierung Nutzen bereits Interesse Finanzbuchhaltung Customer Relationship Management (CRM) Content-Management-Systeme (CMS) Enterprise Resource Planning (ERP) Dienste fürs Personalwesen Supply Chain Management (SCM) Payment-Systeme (z.b. für Kreditkarten) Andere Die Basics sind am meisten gefragt: Sowohl was die Nutzung als auch was die Nachfrage betrifft, ist der Bedarf nach Collaboration-, Office- und Backup-Diensten in der Cloud am höchsten noch vor den vermeintlich offensichtlicheren Security-Diensten. Auf der Anwendungsseite ist reichlich Bedarf nach Finanzbuchhaltung und CRM-Tools eignet sich Office 365 gerade für kleine und mittlere Unternehmen, die damit eine höchst professionelle Komplettlösung aus einer Hand erhalten. Start mit einzelnen Anwendungen Generell sind Lösungen zur Zusammenarbeit laut Techconsult als besonders hochwertig einzustufen, wenn sie zum einen unter Anwendern und Fachleuten eine breite Akzeptanz genießen, einen hohen Einsatzgrad vorweisen und somit die Produktivität fördern. Zugleich sollten Lösungen aber auch innovativ sein, ohne Altbewährtes komplett über Bord zu werfen. Will heißen: Wer Collaboration-Funktionen aus der Cloud nutzen möchte, wird zunächst mit einzelnen neue Anwendungen aus der Wolke beginnen. So eignen sich etwa Plattformen, um mit Kunden zu kommunizieren, oder solche, welche die Zusammenarbeit von adhoc zusammengestellten Teams unterstützen. Solche Anwendungen sind eine gute Möglichkeit, um sich mit dem Thema Collaboration aus der Cloud erst einmal vertraut zu machen. Auf der anderen Seite zeigt die Praxis in den Unternehmen, dass klassische Werkzeuge wie zum Beispiel -Systeme, für die in der Regel strengere Sicherheitsrichtlinien gelten, zunächst innerhalb der Firmenmauern bleiben. Wenn Unternehmen auch ihre Mail-Software in die Wolke legen, dann ist dies meist eine Private Cloud vor allem weil sie nicht möchten, dass elektronische Post mit sensiblen Inhalten bei einem Dienstleister gelagert wird. In diesem Punkt gibt es also in Sachen Cloud noch einen großen Unterschied zwischen der Privat- und der Geschäftswelt. Cloud Check 17

18 Artikel von Markus Strehlitz Wer Cloud-Services möchte, hat die Qual der Wahl. Eine Vielzahl von Anbietern stellt Dienste zu unterschiedlichen Bedingungen bereit und nicht jeder verdient das Label Cloud. Für den Datenschutz ist der Standort des Rechenzentrums entscheidend. 5.1 Etikettenschwindel in der Wolke Ist da wirklich Cloud drin? Cloud Computing boomt. Um das Zehnfache sei die Dass sich nicht jeder Anbieter zu Recht mit dem Zahl der Provider in den vergangenen drei Jah- Label Cloud schmückt, haben auch die Analysten ren gewachsen, berichtet die Experton Group. In der Experton Group festgestellt. Für ihren Cloud Deutschland gibt es laut dem Marktforschungshaus Vendor Benchmark untersuchten sie die über mehr als 350 IT-Anbieter, die sich Cloud auf die 350 Anbieter, die das Etikett für sich in Anspruch Fahnen geschrieben haben. Für Unternehmen, nehmen. Am Ende waren es laut Experton Group die IT-Leistung aus der Wolke beziehen möchte, nur 109 Provider, die über ein ernstzunehmendes ist es daher ein schweres Stück Arbeit, den Portfolio im Bereich Cloud Computing verfügen. richtigen Dienstleister auszuwählen. Denn der Markt wächst nicht nur rasant an er ist auch sehr Die Diskrepanz zwischen Schein und Sein zeigt unübersichtlich. sich zum Beispiel im Bereich SaaS (Software as a Service). In der Untersuchung habe sich gezeigt, Das Problem für die Anwender beginnt schon dass der Markt echter SaaS-Lösungen - also mit damit, dass nicht alles Cloud ist, was als Cloud multimandantenfähiger Architektur auf einer Shared bezeichnet wird. Unter den Cloud-Anbietern gibt Infrastructure sowie einem zentralen Release- und es eine ganze Reihe schwarzer Schafe, behauptet Patch-Management - deutlich kleiner sei als ange- Heiko Henkes, der als Senior Analyst beim Markt- nommen, berichtet Steve Janata, Senior Advisor forschungshaus Techconsult auf das Thema spezi- der Experton Group. Bei den meisten Angeboten alisiert ist. Wenn Services nicht skalierbar sind oder im Markt handelt es sich lediglich um gehostete ihnen kein flexibles Preismodell zugrunde liegt, Instanzen von bestehenden On-Premise Versionen. könne man sie nicht als wirkliche Cloud-Dienste be- Hier kann der Anwender mit Ausnahme der preisli- zeichnen. Bei solchen Angeboten handelt es sich chen Flexibilisierung nicht von den zentralen Vortei- tatsächlich eher um Outsourcing im klassischen len eines Cloud-Modells profitieren, so Janata. Sinn und nicht um Cloud Computing, so Henkes Cloud Check 18

19 60% 50% 40% 30% 20% 10% 0% 28% 13% Amazon Cisco Dell Deutsche Telekom Einen guten Ruf Zertifizierungen für IT-Prozesseguten Ruf Zertifizierungen für Datenschutz und Datensicherheit Gewährleistung über Verfügbarkeit und Performance Sitz in Deutschland 4% Jeder will mitmischen aber kann er das? Das Geschäft mit der Wolke wird für die IT-Anbieter zunehmend interessant. Daher möchte möglichst jeder mitmischen auch wenn er ursprünglich aus einem anderen Marktsegment kommt. Viele Cloud- Provider seien neu im Markt und hätten vorher noch nie mit Themen wie Outsourcing zu tun gehabt, sagt Karsten Leclerque, Principal Consultant beim Beratungshaus PAC. Die Anbieterlandschaft beim Thema Cloud Computing ist noch sehr heterogen, so Leclerque. Wer nach dem passenden Dienstleister sucht, sollte daher zunächst prüfen, wie groß dessen Erfahrung mit Cloud-Services tatsächlich ist. Dabei hilft unter anderem ein Blick in die Kundenreferenzen. Welche Anbieter bringen Sie mit Cloud Services in Verbindung? Google HP IBM Microsoft Andere Die großen Namen sind im Vorteil: Als Cloud-Anbieter ganz oben im Bewusstsein der Anwender sind etablierte Player wie Google und Microsoft und finden. Der dritte Platz der Deutschen Telekom überrascht kaum angesichts der 45% starken Präsenz in Deutschland. 32% 30% 56% 6% 16% 55% 42% 54% 60% 59% 5.2 Wo sollten die Daten gespeichert sein? Die Cloud ist kein imaginärer Raum. Bezogen auf die Daten des jeweiligen Nutzers handelt es sich um ein oder mehrere Rechenzentren mit einem bestimmten Standort. Wo genau Ihre Daten liegen sollen, entscheiden Sie als Kunde durch die Wahl des Anbieters. Grundsätzlich gelten bei der Nutzung von Cloud- Angeboten ähnliche Spielregeln wie beim Outsourcing vor allem wenn es um die Public Cloud geht. Das Anwenderunternehmen muss dem Anbieter vertrauen, an den es seine IT-Systeme und Daten auslagert, sagt Heiko Henkes von Techconsult. Viele Unternehmen, besonders Mittelständler, bevorzugten daher Cloud-Services von etablierten Systemhäusern. Solche Provider genießen in der Regel einen Vertrauensvorschuss, weiß der Analyst. Nach dieser Logik baut beispielsweise IBM seinen Verbund City Cloud auf, der mittlerweile fast 50 Systemhäuser zählt. Vertrauen brauchen Unternehmen vor allem in die Sicherheit der Informationen, die in die Wolke gestellt werden sollen. Entscheidend sind dabei die Herkunft des Anbieters und der Standort der Cloud- Server. Denn wenn sich der Hauptsitz des Anbieters in Deutschland befindet und das Rechenzentrum auf deutschem Boden steht, unterliegt es dem hiesigen Recht auch beim Thema Datenschutz. Handelt es sich um einen US-Provider und liegen die Daten auf einem Server in den USA, gelten für diese die amerikanischen Gesetze und somit auch der Patriot Act. Dann haben amerikanische Behörden zumindest theoretisch das Recht, darauf zuzugreifen. Wo hört das EU-Recht auf? Anwenderfirmen können zwar mit einem US- Anbieter vertraglich vereinbaren, dass ihre Daten nach EU-Recht behandelt werden. Doch ob sich diese Abmachung im Ernstfall halten lässt, ist unklar. Laut Karsten Leclerque von PAC herrscht bei diesem Thema noch viel Unsicherheit: Es ist noch nicht eindeutig geklärt, was rechtlich stärker ist der Vertrag mit dem Cloud-Kunden inklusive der Datenschutzbestimmungen oder der Patriot Act. Räumliche Nähe 17% Solide Technik 42% Cloud Check 19

20 Welche Eigenschaften schätzen Sie an einem Cloud-Anbieter am meisten? Einen guten Ruf 45% Zertifizierungen für IT-Prozesseguten Ruf 32% Zertifizierungen für Datenschutz und Datensicherheit Gewährleistung über Verfügbarkeit und Performance 60% 59% Sitz in Deutschland 54% Räumliche Nähe 17% Solide Technik 42% Checkliste für einen vertrauenswürdigen 0% 10% Partner: 20% Safety 30% first heißt 40% es aus 50% Anwendersicht 60% bei der Wahl des richtigen Partners. Datenschutz und Datensicherheit müssen erst durch entsprechende Zertifizierungen gewährleistet sein, die Verfügbarkeit und Performance der Dienste zuverlässig hoch und am besten mit dem Prädikat Provided in Germany. Das Cloud-Angebot eines deutschen Providers zu nutzen, ist daher nach Meinung von Leclerque sicherlich keine falsche Entscheidung. Er weist außerdem daraufhin, dass es in bestimmten Branchen Vorschriften gibt, nach denen gewisse Daten gar nicht die Landes- oder die EU-Grenzen passieren dürfen. Auch die Experton Group sieht den Ort der Datenwolke als wichtiges Kriterium für die Provider- Wahl. Alle Anbieter, die das Marktforschungsunternehmen als Cloud Leader 2012 ausgezeichnet hat, verfügen über Rechenzentren in Deutschland. Wo wird tatsächlich verarbeitet? Neben rechtlichen Konsequenzen kann der Standort auch Auswirkungen auf den Datenzugriff selbst haben. Bei großen Datenmengen und komplexen Anwendungen ist ein nahes Cloud-Rechenzentrum vorteilhaft. Je mehr Internet-Knotenpunkten auf dem Weg zwischen Anwenderunternehmen und Cloud-Server liegen, desto eher kann es zu zeitlichen Verzögerungen bei der Nutzung der Services kommen. Wo sich die Wolke aus Servern befindet, deren Leistung die Cloud-Anwender nutzen, lässt sich jedoch nicht immer auf den ersten Blick klären. Häufig nutzen Provider ihrerseits die Rechenkapazität größerer Cloud-Anbieter. So kann es also theoretisch möglich sein, dass ein europäischer Dienstleister die Daten seiner Kunden in der Wolke eines amerikanischen Providers ablegt. Mehr Transparenz, bitte! Cloud-Anbieter sollten solche Zusammenhänge transparent machen, fordert das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI). In seinem Eckpunktepapier Empfehlungen für Cloud-Computing-Anbieter schreibt das BSI: In solchen Fällen sind die für die Erbringung der Cloud-Services wichtigen Subunternehmer gegenüber den Kunden offenzulegen und diesen die erforderlichen Informationen zur Verfügung zu stellen. Laut BSI sollten diese Informationen auch in den Dienstleistungsverträgen, den so genannten Service Level Agreements (SLA) zwischen Anbie- Cloud Check 20

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