Umbau statt Rückbau Soziale Infrastruktur für die Gesellschaft von Morgen

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1 Umbau statt Rückbau Soziale Infrastruktur für die Gesellschaft von Morgen Thomas Dillinger Soziale Infrastrukturen für zukunftsfähige Gemeinden Linz

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7 Demographische Umstrukturierung (in Städten und Regionen) geringere Kinderzahl (Rückgang der Geburtenrate) Zunahme der Zahl der alten Menschen ( greying society ) Zunahme der Bedeutung von Migration Migrantinnen u. Migranten bilden ethnische Gruppen mit spezifischen kulturellen Praktiken aus - auch im Wohnen Familiäre patchworks die neuen Haushaltsformen Zunahme der Zahl der Singles und der DINKs Zunahme der Zahl der Alleinerziehenden Pluralisierung der Lebens- und Familienformen Ausdifferenzierung des Konsum- und Freizeitverhaltens Schrumpfung der Familienphase, Patchworks und Bastelbiographien Differentielles Altern (räumlich differenziert) Zunehmende, räumlich differenzierte ethnisch-kulturelle Heterogenität Herausforderung: Gestaltung der sozialen Beziehungen, besonders: Generationenbeziehungen (Konflikt - Solidarität?) Zunahme sozial-räumlicher Polarisierungen in der (Stadt) Region: Segregation (Alter, Herkunft) Herausforderung: Förderung der Sozialintegration in der Stadt, Gemeinde, Dorf, Region

8 Komponenten des demographischen Wandels Der ländliche Raum Stabiler ländlicher Raum: nicht im Einzugsbereich von Städten, immer noch agrarisch geprägt, geringe Bevölkerungsdichte, aber gute Erreichbarkeiten; Grundproblem: Erhalt der Konkurrenzfähigkeit der Landwirtschaft, Pflege- und Bildungsleistungen erhalten in dünn besiedelten Teilgebieten Schrumpfender ländlicher Raum: peripher gelegen, kaum regionalökonomische Zentren, geringe Konkurrenzfähigkeit der Landwirtschaft Abwanderung, mehr Sterbefälle als Geburten; Grundproblem: Erhalt der Grundversorgung Intensivtourismusgebiete: steigende Bevölkerungszahl (Zuwanderung, positive natürliche Bevölkerungsbilanz) (vgl. Fassmann 2010) Herausforderungen für Infrastrukturen Soziale und kulturelle Infrastruktur Pflegeeinrichtungen medizinische Versorgung Bildungseinrichtungen Kulturangebote Freizeit und Erholung Technische Infrastruktur schrumpfenden Regionen rückläufigen Auslastung der Ver- und Entsorgungsnetze (Wasser, Kanal, Fernwärme, ) (Um- oder Rückbau) ist nur mittelfristig möglich Verkehrsinfrastruktur (Mobilitätsverhalten, Kapazitäten, Erreichbarkeiten )

9 Herausforderungen für Infrastrukturen Öffentliche Finanzen Anstieg der Kosten im Gesundheits- und Betreuungsbereich Rückgang der Einnahmen ungleiche Entwicklung, Ausgleichssysteme? Gemeindekooperationen (Effizienz, Effektivität) Sozialer Zusammenhalt Umgang mit sozialen Konflikten Soziale Integration Regionale Identität Werte Pensionisten, Nachfrage nach altengerechten Wohnformen, Mobilitätsformen, Dienstleistungen Aktive (Steuerzahler) Existenzgründer Nachfrage nach Wohnraum Auszubildende, Nachfrage Kindergärten, Schulen Quelle: Statistik Austria, Demographisches Jahrbuch 2006, Wien, 2007

10 Umbau der der Siedlungsstruktur

11 Umbau planen Demografie Check durchführen Sektorenübergreifend planen Entwicklung realistisch einschätzen Umbau zum Thema machen Wohnformen und Wohnkonzepte mit Wohngruppenmodellen Altersgerechtes (Um-) Bauen unterstützen Umbau im Bestand fördern Konzentration auf gut erreichbare, integrierte Lagen, in der Nähe von Haltestellen des ÖV flexibler Angebotsformen sicherstellen (Anruf-Sammel-Taxi, Taxi-Bus, Rufbusse) (noch) bestehende lokale, regionale Initiativen nützen und fördern Soziale Infrastruktur regional denken Leerstand aktive managen (Gemeinde als Vermittler) Beispiele

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13 KOMSIS - Immobilienplattform von aktuell 80 Gemeinden in Niederösterreich, KombiBus" Güter- und Personentransport kombinieren in Landkreis Uckermark in Brandenburg Dorfservice - Schattendorf Dorfschattl & Sozialer Dienst im Burgenland Active Ageing: Mobile Hilfe - Senior Aktiv Organisierte Nachbarschaftshilfe für Ältere im Alltag in Niederösterreich Dorfbegehung barrierefrei Bildungs- und Heimatwerk Niederösterreich

14 Fakultät für Architektur und Raumplanung Department für Raumplanung Fachbereich für Raumplanung Assistant Prof. Dipl.-Ing. Dr. techn. Thomas Dillinger

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