These 3: Detail / Schichteriss / Tektonik

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1 These 3: Detail / Schichteriss / Tektonik Alena Komarek Durch leichte Veränderungen des Aufbaus und der Form ist es möglich ein Paneel als Wand, Boden und Dachabschluss zu verwenden. Dadurch, dass auch die horizontal liegenden Paneele (Boden und Dach) eine aussteifende Wirkung aufzeigen, wird das ganze Gebäude optimal ausgesteift. Es ist eine kurze Bauzeit möglich, da alle Paneele bereits im Werk vorfabriziert werden und vor Ort nur eine wenig aufwändige Montage folgt. Durch die Vielzahl von Paneelen entsteht ein Setzkastenprinzip. Die ganze Hülle besteht aus Einzelteilen, das Gebäude erlangt aber ein einheitliches Aussehen durch das Verwenden der selben Materialen in allen Paneelen. Die Dimensionen und Grenzen der Paneele bleiben dennoch klar ersichtlich. Inhalt 1. Einleitung 2. Paneele - Wandpaneel - Bodenpaneel - Dachpaneel - Paneel mit Öffnung - Eckpaneel - Zwischenstück 3. Räumliche Darstellung von Schlüsseldetails 4. Fazit 1. Einleitung Das statische Konzept meines Entwurfs unterliegt nach wie vor der Idee von filigranen Stahlstützen, welche mit Paneelen ausgesteift werden. Das Dach greift ein neues Thema auf: es bildet ein Raumfachwerk. An diesem Raumfachwerk sollen die Aussenplattform und die Boote angehängt werden. In dieser These wird auf die Paneele eingegangen. Durch leichte Änderungen des Aufbaus und der Form kann die ganze äussere Hülle aus Paneelen durchgeführt werden. 2. Paneele Alle Abschlüsse bestehen aus Paneelen: die Wände, der Boden und die Decke. Jedes Paneel ist seiner Funktion nach ein wenig anders aufgebaut. Grundsätzlich besteht die tragende oder aussteifende Schicht aus Stahlplatten (feuerverzinkt). Jedes Paneel besteht weiter aus: Der Aussenhaut und dämmungsverkleidende Schicht aus einem abgekantetem Blech Der harten und wasserfesten Dämmung Den weiteren nicht tragenden Schichten aus Holz Die Paneele übernehmen mehrere Aufgaben: Die Aussteifung (Stahlplatte), die Schall- und Wärmedämmung (Dämmung) und die Wasser-, Luft- und Winddichtigkeit des Gebäudes (Abdichtung zwischen den Paneelen). Weiter wird durch das Feuerverzinken der Stahlbauteile ein dauerhafter Korrosionsschutz erworben. 1

2 Wandpaneel Z-Profile zur Hinterlüftung 20 mm Zwischenstück Stahlblech feuerverzinkt abgekantet 1mm ausgefüllt mit Dämmung Sprungfeder zum auseinaderdrücken Bodenpaneel Holzwerkstoffplatte (z.b OSB) 20 mm seitlicher Abschluss abgekantetem Stahlblech 1 mm Dachpaneel Dämmung mit Abstandshalterprofilen 10 mm Fensterrahmen an Stahlplatte angeschlagen (mit einem Zwischenelement, dass das Moment aufnehmen kann) Eckpaneel Holzwerkstoffplatte (z.b OSB) 20 mm (nur unten) Dämmung 200 mm seitlicher Abschluss abgekantetem Stahlblech 1 mm Paneel mit Öffnung Fensterrahmen Z-Profile zur Hinterlüftung 20 mm 2

3 3. Räumliche Darstellung von Schlüsseldetails Der Wärmedämmperimeter wird durch die Wand-, Boden- und Deckenpaneele definiert. Das Tragsystem aus Stahl durchstösst diesen Perimeter im Boden- und Deckenbereich. Es ist wichtig diesen Zonen spezielle Aufmerksamkeit zu schenken, damit dort keine Wärmebrücken oder Wasser- oder Luftundichtigkeiten entstehen. Weiter müssen die horizontalen und vertikalen Fugen (Zwischenstück) zwischen den Paneelen besonders beachtet werden. Dämmperimeter Axonometrie Aussenwand 3

4 Axonometrie Anschluss Boden an Wand 4

5 4. Fazit Dadurch, dass die ganze äussere Hülle und auch die Innenwände und Geschossdecken aus Paneelen bestehen, ist eine extrem kurze Bauzeit mögliche. Die Paneele werden im Werk vorgefertigt und montagebereit auf die Baustelle geliefert. Der Bauprozess besteht demnach aus dem Stellen des Tragwerks (Stützen und Träger) und dem Beplanken mit Paneelen. Die Boden-, Dach- und Deckenpaneele haben den selben Aufbau und die gleiche Bestigungsart. Damit wird auch in horizontaler Richtung eine optimale Aussteifung erzielt. Die Paneele sind verschieden kombinierbar. Durch diese Vielfalt entsteht ein Setzkastenprinzip. Die Wände aus Paneelen sind bauphysikalisch gesehen keine einheitliche massive Bauteile, daher ist eine erhöhte Vorsicht beim lösen von Details zwingend. Vor allem die Wasser-, Luft- und Winddichtigkeit des Gebäudes stellt eine Herausforderung dar. Die Paneele bilden eine kompakte Hülle, die die Form eines Quaders oder Würfels aufweisst. Obwohl die ganze Hülle aus Einzelteilen besteht, erlangt das Gebäude durch das Verwenden der selben Materialen in allen Paneelen ein einheitliches Aussehen. Die Dimensionen und Grenzen der Paneele bleiben dennoch klar ersichtlich. Die leichte Gliederung durch horizontale und vertikale Fugen verleiht dem Gebäude einen tektonisch stimmigen Ausdruck. Der Gebäudekörper bietet ein Gefäss für innere Räume. Die inneren Räume sind wiederum einzelne Zellen. Die Zellen können auch unterteilt werden, um mehr einzelne Räume zu schaffen. Das Gebäudevolumen wird von den Stützen durchdrungen, es erscheint daher aufgespiesst oder aufgeständert. 5

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