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1 zahlen am Oktober 2012

2 Allgemeine Vorbemerkungen zu allen Tabellen Wenn in den einzelnen Tabellenfeldern keine Zahlen eingetragen sind, so bedeutet: - = nichts vorhanden 0 = mehr als nichts, aber weniger als die Hälfte der kleinsten Einheit, die in der Tabelle zur Darstellung gebracht werden kann. = Zahlenwert unbekannt x = Tabellenfach gesperrt, weil Aussage nicht sinnvoll bzw. Fragestellung trifft nicht zu. Außerdem bedeutet die Kennzeichnung einer Zahl mit r = berichtigte Zahl. Abweichungen in den Summen bei absoluten Zahlen und Prozentziffern (das Additionsergebnis ergibt nicht genau die Summe bzw. nicht genau 100 %) entstehen durch das Auf- und Abrunden der einzelnen Zahlen bzw. Prozentziffern. sdaten: Statistisches Bundesamt, Daten zu katholischen n: Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz, Copyright: Kirchenamt der EKD Hannover Telefon: 0511 / , Telefax: 0511 / , Kirche in Deutschland - Referat Statistik -

3 Methodische Anmerkungen zur Ermittlung der zahlen Die amtlichen Mitgliederzahlen der Gliedkirchen der n Kirche in Deutschland werden seit dem Stichtag aus dem kirchlichen Meldewesen ermittelt. Neben der Gesamtzahl der wird von den Landeskirchen auch eine Aufgliederung nach Männern und Frauen sowie nach Bundesländern geliefert. Mitgliederentwicklung der evangelischen Kirche 23,620 Millionen Menschen gehörten am in Deutschland der evangelischen Kirche an. Der prozentuale Anteil der an der weicht in den einzelnen Landeskirchen deutlich voneinander ab. In den traditionell protestantischen Gebieten der alten Bundesländer beträgt er bis zu 51,4 Prozent. In Regionen mit hohem Katholikenanteil (z.b. Bayern, Nordrhein-Westfalen) liegt er unter 30 Prozent und in den meisten östlichen Landeskirchen erreicht er nicht einmal die 20-Prozentmarke. Im Bundesdurchschnitt ist knapp jeder Dritte evangelisch. Aufschlussreich für die unterschiedliche christliche Bindung der ist Tabelle 3, in der die Zahl der n, der Katholiken und der Gesamtbevölkerung nach Bundesländern am ausgewiesen ist. Hier zeigt sich neben dem West-Ost-Gefälle ein deutliches Süd-Nord-Gefälle und eine ausgeprägte Entkirchlichung in den Stadtstaaten. Während im Saarland noch 81,5 Prozent der Menschen einer der beiden großen christlichen Kirchen angehören, sind es in Hamburg lediglich 38,9 Prozent und in Sachsen-Anhalt nur noch 17,4 Prozent. Die Tatsache, dass mehr Frauen als Männer kirchlich gebunden sind, wird durch die Mitgliederstatistik ebenfalls belegt (siehe Tabellen 1 und 2). Bundesweit beträgt der Frauenanteil an den evangelischen n 55 Prozent gegenüber 51 Prozent an der Gesamtbevölkerung. Dieser Unterschied belegt zum einen, dass mehr Männer als Frauen aus der Kirche austreten. Er ist außerdem auf das höhere Durchschnittsalter der evangelischen zurückzuführen, da aufgrund der höheren Lebenserwartung der Frauen ihr Anteil an den höheren Altersjahrgängen steigt. In Regionen mit einem hohen christlichen santeil ist der Frauenanteil an den n deutlich niedriger (z.b. Saarland 53,5 Prozent) als in Gebieten, in denen die Christen nur noch eine Minderheit darstellen (z.b. Sachsen-Anhalt 58,4 Prozent). 3

4 Anteil der evangelischen an der nach Bundesländern am Hamburg Sachsen- Anhalt Schleswig- Holstein Mecklenburg- Vorpommern Bremen Brandenburg Berlin Baden- Württemberg Nordrhein-Westfalen Hessen Thüringen Sachsen in Prozent der Saarland unter bis unter bis unter und mehr Bayern Rheinland- Pfalz EKD-Statistik 12/10 4

5 Anteil der evangelischen an der nach Gliedkirchen am Nordelbien Pommern Reformierte Kirche Oldenburg Bremen Hannover Mecklenburg Lippe Schaumburg- Lippe Braunschweig Berlin-Brandenburgschlesische Oberlausitz Westfalen Kurhessen- Waldeck Anhalt Kirche in Mitteldeutschland Sachsen Rheinland Hessen und Nassau in Prozent der unter bis unter 40 Pfalz 40 bis unter und mehr Bayern Württemberg Baden EKD-Statistik 12/10 5

6 Tabelle 1: und nach Gliedkirchen am ) Gliedkirche Männer Frauen Insgesamt Frauenanteil in % Männer Frauen Insgesamt Frauenanteil in % Ev. in % der Bev Anhalt , ,2 14,0 Baden , ,9 27,6 Bayern , ,8 20,1 Berlin-Brandenburgschlesische Oberlausitz , ,8 17,6 Braunschweig , ,9 45,5 Bremen , ,3 38,6 Hannover 2) , ,8 49,7 Hessen und Nassau , ,8 33,6 Kurhessen-Waldeck , ,9 48,4 Lippe , ,4 51,8 Mecklenburg , ,4 16,5 Mitteldeutschland , ,7 18,7 Nordelbien , ,0 42,6 Oldenburg , ,4 42,3 Pfalz , ,7 36,4 Pommern , ,6 18,6 Reformierte Kirche 2) ,0 x x x x 49,7 Rheinland , ,2 22,6 Sachsen , ,0 20,2 Schaumburg-Lippe , ,5 60,7 Westfalen , ,0 31,0 Württemberg , ,5 35,0 Insgesamt , ,9 28,9 davon Östliche Gliedkirchen , ,8 18,4 Westliche Gliedkirchen , ,9 31,4 1) 2) Die Angaben für geben für die Gliedkirchen Braunschweig und Reformierte Kirche den Stand vom 11. Januar 2012, für die Gliedkirchen Hessen und Nassau sowie Oldenburg den Stand vom 17. Dezember 2011, für die Gliedkirche Lippe den Stand vom 2. Januar 2012 und für die Gliedkirche Nordelbien den Stand vom 1. Januar 2012 wieder. Die Evangelisch-reformierte Kirche ist keine Territorialkirche. Sie befindet sich schwerpunktmäßig auf dem Gebiet der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers. Beiden Kirchen können szahlen nicht direkt zugeordnet werden. Um den Anteil der n an der zu berechnen, wird die Summe der Mitglieder von Hannover und der reformierten Kirche der szahl auf dem Gebiet der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers gegenübergestellt. Die Gesamtbevölkerung wird bei Hannover, der errechnete Prozentsatz bei beiden Landeskirchen ausgewiesen. 6

7 Tabelle 2: und nach Bundesländern am Bundesland Männer Frauen Insgesamt Frauenanteil in % Männer Frauen Insgesamt Frauenanteil in % Ev. in % der Bev. Baden-Württemberg , ,7 31,9 Bayern , ,8 20,2 Berlin , ,0 18,3 Brandenburg , ,4 16,8 Bremen , ,2 39,7 Hamburg , ,0 28,7 Hessen , ,9 38,4 Mecklenburg-Vorpommern , ,5 17,0 Niedersachsen , ,8 48,5 Nordrhein-Westfalen , ,1 26,9 Rheinland-Pfalz , ,8 30,5 Saarland , ,3 19,1 Sachsen , ,0 20,0 Sachsen-Anhalt , ,0 13,9 Schleswig-Holstein , ,0 51,4 Thüringen , ,6 23,6 Insgesamt , ,9 28,9 Tabelle 3:, Katholiken und nach Bundesländern am Bundesland Katholiken und Katholiken insgesamt insgesamt in % der Katholiken in % der und Katholiken in % der Baden-Württemberg ,9 35,8 67,7 Bayern ,2 53,7 73,8 Berlin ,3 9,2 27,5 Brandenburg ,8 3,1 20,0 Bremen ,7 12,2 51,9 Hamburg ,7 10,2 38,9 Hessen ,4 24,3 62,6 Mecklenburg-Vorpommern ,0 3,3 20,3 Niedersachsen ,5 17,3 65,8 Nordrhein-Westfalen ,9 40,9 67,8 Rheinland-Pfalz ,5 44,5 75,0 Saarland ,1 62,3 81,5 Sachsen ,0 3,6 23,6 Sachsen-Anhalt ,9 3,5 17,4 Schleswig-Holstein ,4 6,0 57,4 Thüringen ,6 7,8 31,3 Insgesamt ,9 29,9 58,8 7

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