war es, was ihr am besten gefiel. Sie liebte den Umgang mit den Kunden. Mit den meisten jedenfalls. Feinkost Radke war beliebt und gut sortiert.

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2 war es, was ihr am besten gefiel. Sie liebte den Umgang mit den Kunden. Mit den meisten jedenfalls. Feinkost Radke war beliebt und gut sortiert. Und die Kundschaft im feinen Hamburger Stadtteil Eppendorf hatte das nötige Kleingeld, um hier einzukaufen.»wenn die Kunden und ich nicht wären, würdest du den lieben langen Tag mit niemandem reden«, hörte sie die Stimme ihrer Kollegin Annette Fitz in ihrem Kopf. Den Vorwurf machte sie ihr mindestens einmal in der Woche. Maylis hängte ihre Jacke an die Garderobe und vernahm das leise Tack, Tack der Regentropfen auf dem Boden. Aus dem Laden ertönte die Türklingel. Die erste Kundschaft des Tages. Aber der Chef war ja vorne. Sie hörte ihn einen»guten Morgen«wünschen. An seiner lahmen

3 Begrüßung erkannte sie, dass es kein Stammkunde war. Wahrscheinlich jemand, der einen Kaffee zum Mitnehmen wollte, oder Coffee to go, wie das jetzt auf dem Schild an der Tür hieß. Im selben Augenblick klopfte es an die hintere Tür, die vom Lager in den Hof führte. Maylis verknotete die Bänder der Schürze auf dem Rücken, dann ging sie zur Tür und entriegelte sie. Vor ihr stand Annette mit verregneter Frisur.»Guten Morgen. Du bist spät dran.«dann bemerkte sie, dass Annettes Wimperntusche verlaufen war und schwarze Striemen auf ihren Wangen bildete.»wie siehst du denn aus? Hast du etwa geweint?«annette schniefte. Dann nahm sie sich für ein schiefes Lächeln zusammen.»hainer und ich haben das ganze Wochenende gestritten. Heute Morgen hat er mir das Auto nicht

4 gegeben, ich musste mit dem Rad fahren.«sie war hinter Maylis in den kleinen Garderobenraum getreten, wo ein Spiegel hing.»oh, Gott!«Hektisch kramte sie auf der Suche nach einem Taschentuch in ihrer Handtasche. Maylis reichte ihr eines von ihren, und Annette wischte sich die Wimperntusche aus dem Gesicht. Maylis stand hinter ihr und versuchte, ebenfalls einen Blick in den Spiegel zu werfen, um ihr Haar in Ordnung zu bringen. Eigentlich fiel es ihr glatt bis zum Kinn, aber durch den Regen und die Kapuze hatten sich Locken oder zumindest Wellen gebildet.»frau Fitz? Sind Sie das? Kommt denn heute jeder zu spät? Jetzt aber ein bisschen Beeilung.«Das war die Stimme vom Chef.»Lass dir nichts anmerken«, sagte Maylis.»Und morgen schießt du ihn endlich in den

5 Wind.Wen? Radke oder meinen Mann?«Natürlich meinte Maylis Annettes blöden Ehemann. Sie hatte ihn ein einziges Mal gesehen, als er vor dem Laden auf Annette gewartet hatte. Die hatte noch zu tun gehabt, und er hatte sie angebrüllt. Ein Macho, jähzornig und nach ihren Erzählungen eifersüchtig auf alles und jeden. Und dennoch glaubte Annette felsenfest, besser dran zu sein als Maylis, die ohne Partner war. Darüber konnten sie stundenlang debattieren.»guten Morgen, schöne Frau. Haben wir nicht einen prachtvollen Tag heute?«maylis fuhr herum und starrte Torsten Brenner an, als trüge er ein rosa Häschenkostüm. Sie hatte ihn nicht hereinkommen hören, und seine Frage verwirrte sie.»haben Sie mal auf das Wetter geachtet?«, knurrte sie.

6 »Klar sehe ich, dass es regnet. Aber heute ist Montag, der schönste Tag der Woche, und wissen Sie, warum?«er sah sie mit einem strahlenden Lächeln an und ließ die weißen Zähne blitzen.»weil ich Sie da treffe!«maylis rollte mit den Augen. Torsten Brenner war um die 30, gut gebaut sehr gut gebaut, korrigierte sie sich mit einem Blick auf seinen breiten Brustkorb und die Oberarme, die sich unter der Jacke abzeichneten und braun gebrannt. Um den Hals und das Handgelenk trug er dicke Goldketten, die unvermeidliche Sonnenbrille war ins Haar geschoben. Sie hatte noch nie gesehen, dass er sie auf der Nase hatte. Wahrscheinlich war sie einzig dafür da, seine dunkelblonden Locken aus der Stirn zu halten. Er sah aus wie ein Profisurfer auf Urlaub, aber in Wirklichkeit war er der Lieferant von Feinkost Radke. Mit Obst und

antwortete der Mann, der sie untersucht hatte. Auch er sah sehr ernst aus.»ich komme mit«, sagte Daddy und wandte sich dann Pete zu.

antwortete der Mann, der sie untersucht hatte. Auch er sah sehr ernst aus.»ich komme mit«, sagte Daddy und wandte sich dann Pete zu. antwortete der Mann, der sie untersucht hatte. Auch er sah sehr ernst aus.»ich komme mit«, sagte Daddy und wandte sich dann Pete zu.»ich rufe Grandma an, sie kommt zu dir. Und du rührst dich nicht von

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