Fachinformation Dr. Hans Penner

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1 Fachinformation Dr. Hans Penner Temperatur der Troposphäre seit 1 n. Chr. FI-Dokumentationen Stand: Vor 200 Jahren war es in Deutschland wärmer als heute. Von 1945 bis 1970 nahm die Atmosphären-Temperatur ab. Prognostizierte Temperaturerhöhungen haben nicht stattgefunden. Das heutige Klima ist nicht ungewöhnlich, Klimaschwankungen sind normal. Beispielsweise gab es im Mittelalter eine Warmzeit. Die global gemessenen Daten der Troposphäre - der Atmosphäre bis zu sechs Kilometer Höhe - zeigen seit Beginn dieser Messungen 1979 keine trendmäßige Erwärmung an. Die Temperaturen der Troposphäre sind waren im Oktober 1999 niedriger als 1979 und lagen unter dem Durchschnittswert der letzten 20 Jahre. Seitdem die Temperaturen der Troposphäre global, dreidimensional, weltweit und täglich bis mal gemessen werden, wurde keine globale Erhöhung der durchschnittlichen Temperaturen zwischen 1979 und 1997 festgestellt. Im Jahr 1998 erfolgte eine Temperaturerhöhung, verursacht durch Meeresströmungen und Temperaturwechsel im Pazifik. Selbst unter Einschluss der 1998er Daten hat sich die Temperatur global nur geringfügig um 0,05 Grad Celsius erhöht. Im Oktober 1999 waren die global gemessenen Temperaturen niedriger als der zwanzigjährige Durchschnitt und niedriger als die Temperaturen von Eine regionale Ausnahme bildet der mögliche Einfluss des Flugverkehrs in der nördlichen Halbkugel auf Temperaturen der mittleren Troposphäre über dem Atlantik in der Gegend des 40. bis 50. Breitengrades. Dies ist bis heute die einzig meßbare Folge menschlicher Tätigkeiten auf die Temperatur der Atmosphäre. 1. Temperaturentwicklung in der Schweiz Die meteorologischen Messreihen der Schweizerische Meteorologische Anstalt (SMA) ergeben ein klares Bild über die Ursachen des Wettergeschehens seit 140 Jahren. Die SMA betreibt 12 Meßstationen und ist das dichteste Klimameßnetz der Welt. Seit 1864 ist die Lufttemperatur in 11 Meßstationen um 1,7 C ang e- stiegen, in der Station Sils-Maria um 1 C. Der Tem peraturanstieg war beinahe linear. Der Temperaturanstieg von 1864 bis 1884 war spezifisch höher als der Temperaturanstieg von 1988 bis (Quelle: Bossert,P.: Ist die Erwärmung der Erde hausgemacht? ; Oetwil 2005) 2. Temperaturentwicklung Hohenpeißenberg Auf der meteorologischen Station Hohenpeißenberg wird seit 1780 die Lufttemperatur gemessen. Um 1800 war die Lufttemperatur höher als heute. Sie fiel bis 1840 ab. Seit diesem Zeitpunkt stieg die Temperatur bis

2 Temperatur der Troposphäre seit 1 n. Chr. 2 heute an. Die Tatsache, dass vor 200 Jahren wärmere Temperaturen vorherrschten als heute, legt den Schluss nahe, dass die in den letzten Jahrzehnten gemessene Erwärmung durchaus noch im Bereich der natürlichen Schwankungen liegt. Ein anthropogener Anteil an dieser Erwärmung ist direkt aus Messungen nicht zu belegen. (Landesumweltamt Nordrhein-Westphalen Ein deutlicher solarer Einfluß (möglicherweise vom 208jährigen Zyklus) erscheint z.b. in der Hohenpeißenberg-Kurve wo etwa zwischen 1800 und unabhängig vom CO2 - die Jahresmitteltemperaturen um 1,3 ºC abnahmen [13, 67]. Landscheidt konnte dominante solarzyklische Einflüsse auf das Klima nachweisen. Die Zyklen stehen in Zusammenhang mit Pendelungen der Sonne um den wandernden Massenschwerpunkt unseres Planetensystems, woraus zutreffende Vorhersagen (auch von El Niños) ableitbar sind [41, 42]. (Dietze,P.: Der Klima-Flop des IPCC; Hypothesen widerlegt - Kohlenstoff-Modell zeigt kaum Erwärmung2; Interessant ist der vom Deutschen Wetterdienst veröffentlichte Temperaturverlauf der bayerischen Station Hohenpeißenberg. Ab 1800 bis zum Minimum um 1880 fiel die Temperatur um 1,1 C. Sie stieg dann bis 1940 wieder um 1 C an (also um weniger als sie vor her gefallen war) und zeigt trotz starker Zunahme der Kohlendioxid-Emissionen bis 1990 keinen Trend. Ein ähnlicher Verlauf wurde in Ungarn festgestellt. Auch in Österreich hat sich die mittlere Lufttemperatur im 19. Jhdt. um ungefähr 1 C erniedrigt, im 20. Jhdt. um ungefähr 1 C erhöht (Sommaruga-Wägrath et. al s owie Böhm et al. 2001). Die Wahl der kalten Periode um als Ausgangs- und Referenzpunkt für die mit dem Kohlendioxid-Anstieg zu korrelierende Klimaerwärmung wurde damit begründet, daß vorher kaum Meßwerte verfügbar seien. Dann hätte jedoch als Referenzpunkt statt des willkürlich gewählten Temperaturminimums ein sorgfältig über einen längeren Zeitraum gebildeter Mittelwert (ggf. auch unter Nutzung von Proxy-Daten) genommen werden müssen. (Dietze,P.: Klimaveränderung ; ).

3 Temperatur der Troposphäre seit 1 n. Chr. 3

4 Quelle: Temperatur der Troposphäre seit 1 n. Chr. 4

5 Temperatur der Troposphäre seit 1 n. Chr Hohenpeissenberg, Temperatur Jahr (mit Ausgleichs-Polynom 4. Grades) Hohenpeissenberg, Temperatur Winter (mit Ausgleichs-Polynom 4. Grades) 8 C 5 C Hohenpeissenberg, Temperatur (mit Jahrhundert-Ausgleichsgeraden)

6 Temperatur der Troposphäre seit 1 n. Chr Temperaturentwicklung in Berlin Der Deutsche Wetterdienst ließ kürzlich in der Berliner Zeitung veröffentlichen, dass in Deutschland seit 1901 bis heute die Durchschnittstemperatur (gemeint ist wohl die Luft) um 0,7 K angestiegen sei. Hierzu: Die frühen Messungen wurden mit Alkohol- und Quecksilberthermometern durchgeführt, die einen Messfehler von + - 2K hatten. Folglich zieht sich dieser Messfehler bis zum genannten Temperaturanstieg durch. Es kann folglich sowohl ebenso gut eine Senkung der Temperatur um 1,3 K oder eine Erhöhung um 2,7 K stattgefunden haben. Mit derartigen Zahlen kann man also nichts beweisen. 4. Temperaturentwicklung in Deutschland %E2%80%93-dez-2007-bis-dez-2009/ 5. Gegenwärtige Durchschnittstemperaturen Die Durchschnittstemperatur der nördlichen Halbkugel z.b. blieb von 1860 bis 1920 so gut wie unverändert, stieg dann leicht von 1920 bis 1944 (um 0,45 Grad C) fiel dann wieder ab bis 1976 um knapp 0,2 Grad und stieg von 1976 bis 1998 wieder an. Seit 1998 bis 2005 ist kein weiterer Anstieg mehr zu verzeichnen gewesen. world.html) Hinsichtlich der globalen Temperaturentwicklung hat das jahr 2007 den durchschnittlichen Trend der letzten zehn Jahre bestätigt. Die Temperatur hat sich erneut so gut wie nicht geändert. Der Trend ging nach oben, aber unbedeutend, sagt Phil Jones, Chef-Klimaforscher der University of East Anglia (UEA), und 2007 wird etwa dieselbe Durchschnittstemperatur aufweisen wie 2006 jeweils etwa 0,42 Grad über dem Mittelwert der Jahre 1961 bis Der hohe Wert des Jahres 1998 wird auf El Nino zurückgeführt. (Welt Online )

7 Temperatur der Troposphäre seit 1 n. Chr Satellitenmessungen Quelle: 7. Globale Temperaturentwicklung Die Hypothese der Anthropogenen Klimaerwärmung wurde gestützt durch die Hockeyschlägerkurve von Mann (1998). Es hat sich jedoch gezeigt, daß diese Kurve korrigiert werden mußte. Entwicklung der globalen Temperaturen Zeitraum Temperaturentwicklung 950 bis 1300 Mittelalterliche Erwärmung 1300 bis 1850 Temperaturabfall 1,1 bis 2,2 Celsius 1900 bis 2003 Temperaturerhöhung 0,7 Celsius Die Welt war im Jahr 1200 wärmer als heute und im Jahr 1400 wesentlichkälter als heute. Die beobachtete Zunahme der Kohlendioxid-Konzentration der Atmosphäre dürfte auf die globale Erwärmung zurückzuführen sein. Die in den Gewässern gelöste Kohlendioxidmenge beträgt das 50fache der Kohlendioxidmenge der Atmosphäre. Bei steigender Temperatur sinkt die Löslichkeit.

8 Temperatur der Troposphäre seit 1 n. Chr Temperaturentwicklung seit 1890 Laut DWD-Statistik war der Dezember 2010 mit -3,4C der kälteste seit 40 Jahren und der drittkälteste seit Dieser Dezember war auch deutlich kälter als der Kriegsdezember Das Gesamtjahr 2010 hatte 7,9C und war damit auch kälter als das langjährige Mittel des letzten Jahrhunderts. Von den 7,9 Grad für 2010 muss man noch den Wärmeinselanteil der deutschen Meßstationen von 1,2 Grad abziehen, um zur realen Vergleichstemperatur zu gelangen. Die Temperatur des Jahres 2010 war somit 6,7 Grad, also genauso warm/kalt wie vor 150 Jahren, am Ende der kleinen Eiszeit. Eine Klimaerwärmung hat nicht stattgefunden. (J. Kowatsch 2010, persönliche Mitteilung)

9 Temperatur der Troposphäre seit 1 n. Chr. 9 (Quelle: Josef Kowatsch Januar 2011) (Quelle: Jörn Herold Januar 2010)

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