Wirtschaftsinformatik I Teil 2

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1 Wirtschaftsinformatik I Teil 2 Übung 6 1. Erklären Sie kurz, worum es sich bei einem Organigramm handelt und erstellen Sie dann ein vollständiges Organigramm zum Case Klausuranmeldung. 2. Beschreiben Sie kurz, was ein Funktionsbaum ist und erstellen Sie sodann, basierend auf Ihren in der Vorlesung erarbeiteten Ansätzen, einen solchen für den Case Klausuranmeldung. Gruppenmitglieder: Patrick Barten Johannes Grimm Manuel Mittler Denise Rezler Marc Schwarzenau Tonio Kroener

2 Inhaltsverzeichnis I Einleitung...S. 2 II Erläuterung Organigramm......S.3 Organigramm zum Case Klausuranmeldung S. 4 III Erläuterung Funktionsbaum S. 5 Funktionsbaum zum Case Klausuranmeldung S. 6 IV Quellenverzeichnis... S. 7 I Einleitung Diese Übung beschreibt zwei Teilstücke des ARIS-Konzepts (Architektur integrierter Informationssysteme). Zum Einen die Erstellung und Bedeutung eines Organigramms und zum Anderen eine Erläuterung zu einem Funktionsbaum. Die Beschreibungen werden durch konkrete Anwendungsbeispiele im Bezug auf den Case "Klausuranmeldung" gestützt. Das Organigramm beschreibt alle Funktionsschichten und deren Beziehungen, wohingegen der Funktionsbaum die Zusammenhänge zwischen Funktionen beschreibt. Genaue Beschreibungen der Modelle werden im Folgenden erläutert.

3 II Erläuterung Organigramm Bei einen Organigramm handelt es sich um eine grafische Darstellung der Organisationsstruktur. Die Einheiten einer Organisation und deren Aufgaben, sowie Kommunikationsbeziehungen werden dargestellt. Man unterscheidet zwischen horizontalen und vertikalen Organigrammen. Auch Mischformen dieser beiden Formen sind möglich. Die Einheiten und deren Aufgaben werden durch Symbole visualisiert, die Kommunikations- und Informationsströme können mit Pfeilen abgebildet werden. Organisatorische Einheit Planstelle Dieses Symbol stellt die entsprechende Organisationseinheit dar. Stellt die für Rollen zuständige Planstelle dar. Rolle Für Planstellen zu erledigende Rolle. Kommunikationsweg zwischen zwei oder mehreren Planstellen. Aus einem Organigramm kann man die Verteilung der betrieblichen Aufgaben, die hierarchische Struktur, also die Weisungsbeziehungen und die personelle Besetzung ablesen. Außerdem werden Leitungshilfstellen in der Organisation eingeordnet werden. Um eine gute Übersichtlichkeit zu gewährleisten sollte man prüfen, ob jeder einzelne Mitarbeiter des Unternehmens abgebildet werden muss oder ob man Mitarbeiter zu Gruppen zusammenfassen kann. Bei einer Reorganisation z.b. muss jede Stelle berücksichtigt werden. Bei modernen Organigrammen legt man Wert darauf, dass der Kunde in das Schaubild mit eingebunden wird. Vorteilhaft einer solchen Darstellung der Organisationsstruktur ist, dass die hierarchischen Strukturen ersichtlich werden und die Zuständigkeiten geregelt werden. Des weiteren unterstützt ein Organigramm kritische Geschäftsentscheidungen und ermöglicht einen effizienten Informationsaustausch. Zu den Nachteilen zählt, dass ein Organigramm stark vereinfacht und keine DIN-Norm hat. Darüber hinaus ist es ohne geeignete Software aufwendig und zeitintensiv ein Organigramm zu erstellen

4 Organigramm zum Case Klausuranmeldung

5 III Der Funktionsbaum Eine weitere wichtige Methode der ARIS ist der Funktionsbaum. Dieser stellt die Funktionssicht auf ein System und die Zusammenhänge der einzelnen Funktionen in Form eines Diagramms dar. Dabei werden Probleme in kleinere Teilprobleme zerlegt, um einen genaueren Einblick in das System zu erhalten. Eine Funktion ist dabei definiert als eine fachliche Aufgabe beziehungsweise Tätikgeit zur Unterstützung der Unternehmensziele (Was wird gemacht?). Im Case der Klausuranmeldung wäre zum Beispiel die Raum- und Zeitplanung eine solche Funktion. Um deren Abhängigkeiten innerhalb eines Systems darzustellen, werden sie nun mit Hilfe des Funktionsbaumes in einen Zusammenhang gebracht. Dieser ist hierarchisch nach dem Top- Down-Ansatz aufgebaut, das heißt, die Funktionen werden von oben nach unten in ihre elementaren Bestandteile zerlegt. So werden aus komplexen Problemen übersichtlichere und einfacher zu lösende Teilprobleme. Als Kriterien zur Zerlegung der Funktionen kann man dabei heranziehen, ob Vorgänge das gleiche verrichten, zu welchem Objekt sie gehören und an welche Stelle im Prozess sie eingeordnet werden. Die Darstellung ist die eines normalen Baumdiagramms, bei dem immer das Hauptproblem auf der obersten Ebene steht. Dieses wird dann in beliebig viele (mindestens zwei) Unterprobleme aufgegliedert, die die nächste Ebene bilden. Dieser Prozess wird so lange fortgeführt bis man sich auf der elementarsten Ebene des Problems befindet. Die Anwendungsgebiete von Funktionsbäumen reichen von Wirtschaft über die Gesellschaft bis hin zu Unternehmensstrukturen. Für die Wirtschaftsinformatik besonders interessant ist dabei die Anwendung im Software Engineering. Bei der Darstellung von Computerprogrammen zeigt das Diagramm dabei, welche Funktion welche anderen Funktionen aufruft.

6 Funktionsbaum zum Case Klausuranmeldung Klausurverwaltung Vorbereitung Nachbereitung Klausurkoordination An-/ Abmeldung Raum- und Zeitplanung Noten eintragen Notenfreischaltung Notenverwaltung Terminierung Klausurlistenerstellung Frei- und Abschaltung des Anmeldezeitraums Authentifizierung Anmeldung Abmeldung Ermittlung Veröffent- Durchschnitt Durchfallquote der Räume lichung berechnen berechnen Plausibilitätskontrolle* Anmeldebestätigung *Prüfen ob eine Person zum schreiben der Klausur berechtigt ist.

7 IV Quellenverzeichnis - Wirtschaftsinformatik I Teil 2, Axel Kalenborn: Folien zu ARIS - Wikipedia Deutschland: Stichwort: Organigramm - IT-Inforthek - Wikipedia Deutschland: Stichwort: Funktionsbaum

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