Wichtige Hinweise zur ADAC Plus-Mitgliedschaft

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1 12.14/PDF Wichtige Hinweise zur ADAC Plus-Mitgliedschaft Mit den nachfolgenden Informationen geben wir einen ersten Überblick über die ADAC Plus-Mitgliedschaft. Die hier dargestellten Informationen sind nicht abschließend. Die Einzelheiten sind den vorliegenden Bestimmungen für die ADAC Pannen- und Unfallhilfe für ADAC Mitglieder, den Bedingungen für ADAC Plus- Mitglieder sowie den Bedingungen zum Reise-Vertrags-Rechtsschutz inklusive der jeweiligen Gruppenversicherungsbedingungen zu entnehmen. Verein: ADAC e.v., München Vertreten durch Herrn Dr. August Markl, Präsident Versicherer für die Gruppenversicherung der Schutzbriefleistungen, Kreditleistungen, Unfall-Sofortleistung und Auslandsreise-Haftpflicht-Leistungen der ADAC Plus-Mitgliedschaft: ADAC-Schutzbrief Versicherungs-Aktiengesellschaft, Hansastraße 19, München, Vorstand: Marion Ebentheuer (Vorsitzende), Josef Halbig, James Wallner, Heinz-Peter Welter, Aufsichtsratsvorsitzender: Mahbod Asgari Nejad, Rechtsform: Aktiengesellschaft mit Sitz in München, eingetragen beim Amtsgericht München HRB Versicherer für die Gruppenversicherung für den Reise-Vertrags-Rechtsschutz der ADAC Plus-Mitgliedschaft: ADAC-Rechtsschutz Versicherungs-Aktiengesellschaft, Hansastraße 19, München, Vorstand: Marion Ebentheuer (Vorsitzende), James Wallner, Heinz-Peter Welter, Aufsichtsratsvorsitzender: Mahbod Asgari Nejad, Rechtsform: Aktiengesellschaft mit Sitz in München, eingetragen beim Amtsgericht München HRB Um was handelt es sich bei der ADAC Plus-Mitgliedschaft? Zu Gunsten der ADAC Plus-Mitglieder hat der ADAC e.v. einen Gruppenversicherungsvertrag mit der ADAC-Schutzbrief Versicherungs-AG und ADAC-Rechtsschutz Versicherungs-AG abgeschlossen. Die ADAC Plus-Mitgliedschaft hilft mit verschiedenen Leistungen nach einem Fahrzeugschaden sowie nach Erkrankung, Verletzung oder Tod. Die Leistungen werden als Kostenerstattung oder als Serviceleistung erbracht. Maßgebend für die Leistungserbringung sind die Bestimmungen für die ADAC Pannen- und Unfallhilfe und die Bedingungen für die ADAC Plus-Mitglieder inklusive der Gruppenversicherungsbedingungen. Bei Serviceleistungen müssen zusätzlich noch die besonderen Voraussetzungen für die Durchführung der Hilfeleistung vorliegen. Die Leistungen sind fällig und werden erbracht, wenn die Feststellungen des Schadensfalles und des Umfangs der Leistungen beendet sind und alle erforderlichen Nachweise vorliegen. Alle gegenseitigen Rechte und Pflichten regeln sich nach dem Versicherungsausweis, den Bestimmungen für die ADAC Pannen- und Unfallhilfe und den Bedingungen für die ADAC Plus-Mitglieder inklusive der Gruppenversicherungsbedingungen. Es gilt deutsches Recht. Die Kommunikation während der Laufzeit der ADAC Plus-Mitgliedschaft wird in deutscher Sprache geführt. Die Ausführungen zur ADAC Plus-Mitgliedschaft gelten entsprechend für den Reise-Vertrags-Rechtsschutz. Maßgebend für die Leistungserbringung und für die gegenseitigen Rechte und Pflichten sind die Gruppenversicherungsbedingungen der ADAC-Rechtsschutz Versicherungs-AG für den Reise-Vertrags-Rechtsschutz der ADAC Plus-Mitgliedschaft. 2. Was ist geschützt? Der Schutz der ADAC Plus-Mitgliedschaft umfasst europaweite, fahrzeugbezogene Leistungen wie Hilfe bei Panne, Unfall oder Fahrzeugentwendung. Geschützt sind nicht zulassungspflichtige sowie zugelassene Kraftfahrzeuge, die von einer geschützten Person zum Zeitpunkt des Schadens alleinverantwortlich geführt werden. Das gleiche gilt, wenn die alleinverantwortliche Fahrt durch eine geschützte Person unmittelbar gestartet werden soll. Geschützt sind weiter alle auf die geschützten Personen persönlich zugelassenen Kraftfahrzeuge, wenn eine geschützte Person zum Zeitpunkt des Schadens als Insasse an der Fahrt teilnimmt oder die Fahrt unmittelbar gestartet werden soll. Entsprechendes gilt für nichtzulassungspflichtige Kraftfahrzeuge im Eigentum der geschützten Personen. Die Fahrzeuge müssen innerhalb bestimmter Maße und Gewichte liegen. (Näheres in 4 der Gruppenversicherungsbedingungen der ADAC-Schutzbrief Versicherungs-AG für die ADAC Plus-Mitgliedschaft) Der Schutz enthält weltweite, personenbezogene Leistungen für die geschützten Personen bei Erkrankung, Verletzung und Tod auf einer Reise. Eine Reise liegt vor, wenn sich die geschützte Person mehr als 50 km (Wegstrecke) vom Wohnsitz entfernt aufhält in Europa bis zu 92 Tagen und außerhalb Europas bis zu 45 Tagen (gerechnet zum Zeitpunkt des Schadenereignisses). Wenn keine geschützte Person zum Zeitpunkt des Schadens an der Fahrt teilnimmt, werden für das Kraftfahrzeug, das auf eine geschützte Person persönlich zugelassen ist, folgende Leistungen erbracht: Pannen- oder Unfallhilfe, Hilfe bei verlorenen und defekten Fahrzeugschlüsseln, Abschleppen, Bergung, Fahrzeugtransport, Ersatzteilversand und Verschrottung (vgl. hierzu 13 16, 20, 22, 23 der Gruppenversicherungsbedingungen der ADAC-Schutzbrief Versicherungs-AG für die ADAC Plus-Mitgliedschaft). Die Fahrzeuge müssen innerhalb bestimmter Maße und Gewichte liegen. (Näheres in 5 der Gruppenversicherungsbedingungen der ADAC-Schutzbrief Versicherungs-AG für die ADAC Plus-Mitgliedschaft) Die geschützte Person erhält die Unfall-Sofortleistung, wenn sie durch einen Unfall sehr schwer verletzt wird. Bei Vorliegen der Voraussetzungen zahlen wir den Betrag sofort aus. (Näheres in 38 der Gruppenversicherungsbedingungen der ADAC-Schutzbrief Versicherungs-AG für die ADAC Plus-Mitgliedschaft) Die Auslandsreise-Haftpflicht-Leistungen bieten Schutz bezogen auf die gesetzliche Haftpflicht der geschützten Person als Privatperson für Ereignisse, die während der Versicherungszeit eintreten. (Näheres in 39 der Gruppenversicherungsbedingungen der ADAC-Schutzbrief Versicherungs-AG für die ADAC Plus-Mitgliedschaft) Der Reise-Vertrags-Rechtsschutz erstattet die Kosten, die der geschützten Person entstehen, wenn sie ihre rechtlichen Interessen bei Streitigkeiten mit Reiseveranstaltern, Transport- oder Beherbergungsunternehmen wahrnimmt. (Näheres in 1 der Gruppenversicherungsbedingungen der ADAC-Rechtsschutz Versicherungs-AG für den Reise-Vertrags-Rechtsschutz der ADAC Plus-Mitgliedschaft) 3. Wer ist geschützt? Die ADAC Plus-Mitgliedschaft schützt das Haupt-Mitglied sowie zusätzlich alle weiteren uns genannten Personen des geschützten Personenkreises, soweit diese ADAC Mitglieder sind und nicht ausdrücklich widersprochen haben. Der geschützte Personenkreis kann den Partner des Haupt-Mitglieds sowie seine und dessen Kinder umfassen. Die volljährigen Kinder zählen ab der nächsten Beitragsfälligkeit, die auf ihren 23. Geburtstag folgt, nicht mehr zum geschützten Personenkreis der ADAC Plus-Mitgliedschaft des Haupt- Mitglieds. Mitgeschützt sind immer die minderjährigen Kinder des Haupt-Mitglieds sowie die minderjährigen Kinder des Partners, soweit dieser selbst eine geschützte Person ist. Die personenbezogenen Leistungen ( der Gruppenversicherungsbedingungen der ADAC-Schutzbrief Versicherungs-AG für die ADAC Plus-Mitgliedschaft) gelten unabhängig vom gewählten Verkehrsmittel, z. B. auch bei Flug- und Bahnreisen. (Näheres in 3 der Gruppenversicherungsbedingungen der ADAC-Schutzbrief Versicherungs-AG für die ADAC Plus-Mitgliedschaft) Bei Fahrten mit einem geschützten Fahrzeug sind die berechtigten Insassen des Fahrzeugs, höchstens 9 Personen einschließlich des Fahrers, hinsichtlich folgender Leistungen mitgeschützt: Kurzfahrten sowie Fahrt- und Übernachtungskosten nach Fahrzeugausfall, Pick-up-Service (in Deutschland), Krankenrücktransport, Übernachtungskosten, Krankenbesuch, Arzneimittel- und Brillenversand (nicht in Deutschland) (vgl. hierzu 17 19, 21, 24, 27, 28, 32 der Gruppenversicherungsbedingungen der ADAC-Schutzbrief Versicherungs-AG für die ADAC Plus-Mitgliedschaft). 4. Was ist nicht geschützt? Damit der Beitrag nicht unangemessen hoch ist, müssen einige Fälle vom Schutz aus geschlossen werden. Es gibt Ausschlüsse wie zum Beispiel Fahren ohne Fahrerlaubnis oder die gewerbsmäßige Personenbeförderung. Weitere Ausschlüsse und Einschränkungen sind vor allem in 6, 11 und 43 der Gruppenversicherungsbedingungen der ADAC-Schutzbrief Versicherungs-AG für die ADAC Plus-Mitgliedschaft und 3 der Gruppenversicherungsbedingungen der ADAC-Rechtsschutz Versicherungs-AG für den Reise-Vertrags-Rechtsschutz der ADAC Plus-Mitgliedschaft zu finden. 5. Wann beginnt und endet die ADAC Plus-Mitgliedschaft? Die ADAC Plus-Mitgliedschaft beginnt im Monat des Eingangs des Mitgliedschaftsantrags, sofern nicht ein folgender Monat ausdrücklich vereinbart ist. Die ADAC Plus-Mitgliedschaft kann jederzeit beantragt werden. Die ADAC Plus-Mitgliedschaft endet mit Kündigung oder Umstellung in eine ADAC Mitgliedschaft ohne ADAC Plus-Leistungen. Die Kündigung der ADAC Plus-Mitgliedschaft kann nur schriftlich und nur zum Schluss der Beitragsperiode mit vierteljährlicher Frist erfolgen. Eine Umstellung zurück in eine ADAC Mitgliedschaft ohne ADAC Plus-Leistungen ist immer zur nächsten Beitragsfälligkeit möglich. Sie muss spätestens einen Monat vor der nächsten Beitragsfälligkeit in Textform beantragt werden. Nach einem Schaden, auf Grund dessen Leistungen aus der ADAC Plus-Mitgliedschaft beansprucht werden, kann diese in eine ADAC Mitgliedschaft ohne ADAC Plus-Leistungen umgestellt werden. Zudem ist es nach einem Schadensfall einer geschützten Person möglich, diese aus dem geschützten Personenkreis der ADAC Plus-Mitgliedschaft auszuschließen. Sowohl die Umstellung als auch der Ausschluss müssen spätestens 1 Monat nach Abschluss des Schadensfalles in Textform mitgeteilt werden. Sie werden 1 Monat nach Zugang der Mitteilung wirksam. 6. Wann beginnt und endet der Leistungsanspruch aus der ADAC Plus-Mitgliedschaft und was muss bei der Beitragszahlung beachtet werden? Der Leistungsanspruch beginnt um 0.00 Uhr am Tag nach Eingang des Mitgliedschaftsantrags, wenn die Annahme tatsächlich erfolgt und kein späterer Beginn der Mitgliedschaft vereinbart wurde. Wurde ein späterer Beginn der Mitgliedschaft vereinbart, beginnt der Leistungsanspruch um 0.00 Uhr am 1. des vereinbarten Monats. Zudem muss der erste Beitrag rechtzeitig bezahlt werden. Der erste Beitrag ist rechtzeitig bezahlt, wenn der Beitrag sofort bei Abschluss der Mitgliedschaft bezahlt wird; bei einer Banküberweisung der Beitrag innerhalb der in der Rechnung genannten Frist bei uns eingegangen ist; im Lastschriftverfahren die Lastschrift von der Bank eingelöst wird. Bei nachträglicher Zahlung beginnt der Leistungsanspruch erst ab Eingang des Beitrags bei uns, es sei denn, das Haupt-Mitglied hat die verspätete Zahlung nicht zu vertreten. Die Folgebeiträge sind im Voraus zu zahlen und jeweils am 1. des Monats fällig, in dem ein neues Beitragsjahr beginnt. Für Schadensfälle, die nach der in einer Mahnung genannten Frist eintreten, besteht kein Leistungsanspruch, wenn der Beitrag nicht gezahlt ist. Spätere Beitragszahlungen führen nicht zu rückwirkendem Schutz. Mit dem Ende der ADAC Plus-Mitgliedschaft endet auch der Leistungsanspruch. Rechtsfolgen bei verspäteter Zahlung des Erstbeitrags Es ist darauf zu achten, dass der erste Beitrag rechtzeitig bezahlt wird, da ansonsten von Anfang an kein Schutz besteht, es sei denn, das Haupt-Mitglied hat die verspätete Zahlung nicht zu vertreten. Bei nachträglicher Zahlung beginnt der Schutz erst ab Eingang des Beitrags bei uns. 7. Widerrufsbelehrung Widerrufsbelehrung Sie haben das Recht, binnen 14 Tagen ohne Angabe von Gründen Ihre Mitgliedschaft zu widerrufen. Die Widerrufsfrist beträgt 14 Tage ab dem Tag des Vertragsschlusses, beginnt jedoch nicht bevor Sie Ihre Mitgliedschaftsunterlagen erhalten haben. Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie uns mittels einer eindeutigen Erklärung z. B. ein mit der Post versandter Brief an ADAC e.v., Hansastraße 19, München, per Telefax an (0 89) , per an oder per Telefon unter (0 89) über Ihren Entschluss, Ihre Mitgliedschaft zu widerrufen, informieren. Sie können dafür das Muster-Widerrufsformular verwenden, welches wir Ihnen mit den Mitgliedschaftsunterlagen zukommen lassen, das jedoch nicht vorgeschrieben ist. Zur Wahrung der Frist reicht es aus, dass Sie die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist absenden. Folgen des Widerrufs Wenn Sie Ihre Mitgliedschaft widerrufen, haben wir Ihnen alle Zahlungen, die wir von Ihnen erhalten haben, unverzüglich und spätestens 14 Tage ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über Ihren Widerruf Ihrer Mitgliedschaft bei uns eingegangen ist. Für diese Rückzahlung verwenden wir dasselbe Zahlungsmittel, das Sie bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt haben, es sei denn, mit Ihnen wurde ausdrücklich etwas anderes vereinbart; in keinem Fall werden Ihnen wegen dieser Rückzahlung Entgelte berechnet. Haben Sie verlangt, dass die Mitgliedschaft während der Widerrufsfrist beginnen soll, so haben Sie uns einen in Bezug auf den Zeitpunkt Ihres Widerrufes anteiligen Mitgliedschaftsbeitrag zu zahlen. 8. Welche Pflichten sind beim Eintritt des Schadens zu beachten? Es gibt bestimmte Pflichten, die von den geschützten Personen uns gegenüber nach Eintritt des Schadensfalles erfüllt werden müssen, damit der Schutz aus der ADAC Plus-Mitgliedschaft nicht gefährdet wird. Eine der wesentlichen Pflichten ist, uns unverzüglich nach Eintritt des Schadensfalles zu verständigen und uns vollständig und wahrheitsgemäß über sämtliche Umstände des Schadens zu unterrichten. (Näheres in 8 der Gruppenversicherungsbedingungen der ADAC-Schutzbrief Versicherungs-AG für die ADAC Plus-Mitgliedschaft, 7 der Gruppenversicherungsbedingungen der ADAC-Rechtsschutz Versicherungs-AG für den Reise- Vertrags-Rechtsschutz der ADAC Plus-Mitgliedschaft). 9. Welche Rechtsfolgen ergeben sich bei Nichtbeachtung der Pflichten? Verletzen die geschützten Personen ihre Pflichten vorsätzlich, sind wir von unserer Leistungspflicht frei. Im Falle einer grob fahrlässigen Verletzung ihrer Pflichten, können wir unsere Leistung in einem der Schwere des Verschuldens entsprechendem Verhältnis kürzen. (Näheres in 8 der Gruppenversicherungsbedingungen der ADAC-Schutzbrief Versicherungs-AG für die ADAC Plus-Mitgliedschaft, 7 Gruppenversicherungsbedingungen der ADAC-Rechtsschutz Versicherungs-AG für den Reise-Vertrags-Rechtsschutz der ADAC Plus-Mitgliedschaft) 10. Was ist bei der Geltendmachung der Ansprüche zu beachten? Ansprüche aus dem Gruppenversicherungsvertrag der ADAC-Schutzbrief Versicherungs-AG für die ADAC Plus- Mitgliedschaft kann ausschließlich das Haupt-Mitglied direkt bei der ADAC-Schutzbrief Versicherungs-AG geltend machen. Zur Durchführung der Leistungserbringung und Schadenregulierung sind wir berechtigt, direkt mit den geschützten Personen in Verbindung zu treten und leistungsbefreiend zu regulieren. Ansprüche aus dem Gruppenversicherungsvertrag der ADAC-Rechtsschutz Versicherungs-AG für den Reise- Vertrags-Rechtsschutz der ADAC Plus-Mitgliedschaft kann die geschützte Person direkt bei der ADAC-Rechtsschutz Versicherungs-AG geltend machen. 1

2 11. Wer ist Ansprechpartner bei Meinungsverschiedenheiten? Sollte einmal ein Grund zur Beschwerde bestehen, kann sich die geschützte Person direkt an die jeweilige Versicherung wenden. Unabhängig davon nimmt die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin), Graurheindorfer Straße 108, Bonn, Beschwerden über deutsche Versicherer entgegen. Bedingungen A. ADAC Pannen- und Unfallhilfe für ADAC Mitglieder Stand: Wann beginnt und endet die ADAC Mitgliedschaft? a) Die ADAC Mitgliedschaft beginnt im Monat des Eingangs und der Annahme des Mitgliedschaftsantrags, sofern nicht ein folgender Monat ausdrücklich vereinbart ist. b) Die Kündigung der ADAC Mitgliedschaft kann nur schriftlich und nur zum Schluss der Beitragsperiode mit vierteljährlicher Frist erfolgen. 2. Wann beginnt und endet der Leistungsanspruch und wann muss der Beitrag bezahlt werden? a) Der Leistungsanspruch beginnt um 0.00 Uhr am Tag nach Eingang des Mitgliedschaftsantrags, wenn die Annahme tatsächlich erfolgt und kein späterer Beginn der Mitgliedschaft vereinbart wurde. Wurde ein späterer Beginn der Mitgliedschaft vereinbart, beginnt der Leistungsanspruch um 0.00 Uhr am 1. des vereinbarten Monats. Zudem muss der erste Beitrag rechtzeitig bezahlt werden. Der erste Beitrag ist rechtzeitig bezahlt, wenn der Beitrag sofort bei Abschluss der Mitgliedschaft bezahlt wird; bei einer Banküberweisung der Beitrag innerhalb der in der Rechnung genannten Frist bei uns eingegangen ist; im Lastschriftverfahren die Lastschrift von der Bank eingelöst wird. Bei nachträglicher Zahlung beginnt der Leistungsanspruch erst ab Eingang des Beitrags bei uns, es sei denn, das ADAC Mitglied hat die verspätete Zahlung nicht zu vertreten. b) Die Folgebeiträge sind im Voraus zu zahlen und jeweils am 1. des Monats fällig, in dem ein neues Beitragsjahr beginnt. Für Schadensfälle, die nach der in einer Mahnung genannten Frist eintreten, besteht kein Leistungsanspruch, wenn der Beitrag nicht gezahlt ist. Spätere Beitragszahlungen führen nicht zu rückwirkendem Schutz. c) Mit dem Ende der ADAC Mitgliedschaft endet auch der Leistungsanspruch. 3. Welche Leistungen erhält das ADAC Mitglied nach Panne und Unfall in Deutschland? Eine Panne liegt bei einem Brems-, Betriebs- oder Bruchschaden vor. Ein Unfall liegt vor, wenn ein Ereignis unmittelbar von außen plötzlich mit mechanischer Gewalt auf das Fahrzeug eingewirkt hat. a) Pannen- oder Unfallhilfe (ab der Haustüre) Ein geschütztes Fahrzeug ist aufgrund einer Panne oder eines Unfalls in Deutschland nicht mehr technisch fahrbereit. Wir helfen am Schadenort durch einen ADAC Straßenwachtfahrer oder bis zu einem Betrag von 300, (einschließlich An- und Abfahrt sowie der mitgeführten Kleinmaterialien) durch einen ADAC Vertragspartner, um die technische Fahrbereitschaft wiederherzustellen. b) Abschleppen (ab der Haustüre) Ein geschütztes Fahrzeug ist aufgrund einer Panne oder eines Unfalls in Deutschland nicht mehr technisch fahrbereit. Wir schleppen das Fahrzeug bis zu einem Betrag von 300, durch einen ADAC Vertragspartner unmittelbar vom Schadenort bis zur nächsten geeigneten Werkstatt oder zu einem gewünschten, in gleicher Entfernung liegenden Ort. Notwendige Sicherungs- und Einstellkosten werden von uns übernommen. Zusätzlich transportieren wir Gepäck und Ladung durch einen ADAC Vertragspartner bis zu einem Betrag von 300,, wenn ein Transport zusammen mit dem Fahrzeug nicht möglich ist. Tiere und gewerblich beförderte Waren werden nicht transportiert. c) Bergung Ein geschütztes Fahrzeug ist aufgrund einer Panne oder eines Unfalls in Deutschland von der Straße abgekommen und kann nur unter besonderem technischen Aufwand zum Abschleppen oder zur Weiterfahrt bereitgestellt werden. Wir bergen das Fahrzeug einschließlich Gepäck und Ladung nicht jedoch Tiere und gewerblich beförderte Waren durch einen ADAC Vertragspartner. Die Leistung wird in unbegrenzter Höhe gewährt. 4. Welche Fahrzeuge sind geschützt? a) Geschützt sind nichtzulassungspflichtige sowie zugelassene Kraftfahrzeuge, die vom ADAC Mitglied zum Zeitpunkt des Schadens mit einer gültigen Fahrerlaubnis allein verantwortlich geführt werden oder unmittelbar gestartet werden sollen. Zudem muss das Fahrzeug in Deutschland wegen einer Panne oder eines Unfalls auf einer öffent lichen Straße einschließlich der von dort unmittelbar zugänglichen (auch privaten) Garagen- und Parkplätzen liegen geblieben und der Schadenort mit Hilfsfahrzeugen erreichbar sein. b) Geschützt ist der mitgeführte Anhänger, sofern er nicht mehr als eine Achse hat. Zwei Achsen mit einem Abstand von weniger als 1 m gelten als eine Achse. Ein Leistungsanspruch besteht aber nur einmal für das Gespann (Fahrzeug mit mitgeführtem Anhänger) insgesamt. c) Das Fahrzeug darf nach Bauart und Einrichtung zur Beförderung von Personen nicht mehr als 9 Sitzplätze (einschließlich des Platzes für den Fahrer) haben und eine Gesamtbreite von 2,55 m, eine Gesamtlänge von 10 m, eine Höhe von 3 m sowie eine zulässige Gesamtmasse von kg nicht überschreiten. Auch für den mitgeführten Anhänger gelten die angegebenen Maße. Alle angegebenen Maße gelten einschließlich der Ladung. d) Darüber hinaus sind in der Zulassungsbescheinigung I eingetragene Wohnmobile geschützt bis zu einer Höhe von 3,20 m einschließlich Ladung und einer zulässigen Gesamtmasse von kg. e) Nicht geschützt sind Schrottfahrzeuge, polizeilich beschlagnahmte/sichergestellte Fahrzeuge oder deren Ladung, Fahrzeuge bei gewerbsmäßigen Personenbeförderungen außer Taxis, Fahrzeuge bei Probe- und Überführungsfahrten (rote Händler-Kennzeichen zur wiederkehrenden Verwendung). 5. Was hat das ADAC Mitglied im Schadensfall zu beachten? a) Das ADAC Mitglied hat persönlich Anspruch auf ADAC Hilfeleistungen. Dieser Anspruch kann nicht an Dritte abgetreten werden. Ein Anspruch auf Kostenerstattung besteht nicht. b) Das ADAC Mitglied hat immer ausdrücklich die Hilfe durch den ADAC anzufordern, auch an den Autobahn-Notrufsäulen oder bei der Polizei, und sich als ADAC Mitglied auszuweisen. c) Die Angaben zum Schadensfall müssen wahrheitsgemäß und vollständig sein und mit geeigneten Unterlagen belegt werden. d) Die Clubleistung ist nicht kostenfrei, wenn gleiche Leistungen auf Grund derselben Ursache mehrmals erbracht oder Schäden grob fahrlässig oder vorsätzlich herbeigeführt werden oder ein Erstattungsanspruch gegen Dritte besteht. Als Dritte gelten nicht die ADAC-Schutzbrief Versicherungs-AG, die ADAC- Rechtsschutz Versicherungs-AG und die ADAC Autoversicherung AG. B. ADAC Plus-Mitgliedschaft Stand: Was gilt bei Erwerb der ADAC Plus-Mitgliedschaft? Die ADAC Plus-Mitgliedschaft kann jederzeit beantragt werden. Das Beitragsjahr für die ADAC Plus-Mitgliedschaft beginnt in dem Monat, in dem sie beantragt oder ein entsprechendes Angebot des ADAC e.v. angenommen wurde, sofern nicht ein folgender Monat ausdrücklich vereinbart ist. Für den Beginn und das Ende des Leistungsanspruches und die Beitragszahlung der ADAC Plus-Mitgliedschaft sind die Bestimmungen der ADAC Pannen- und Unfallhilfe für ADAC Mitglieder maßgebend (siehe A. Ziffer 2). 2. Welche Leistungen beinhaltet die ADAC Plus-Mitgliedschaft? a) Leistungen der ADAC Mitgliedschaft insbesondere die ADAC Pannen- und Unfallhilfe b) Schutzbriefleistungen, Kreditleistungen, Unfall-Sofortleistung und Auslandsreise-Haftpflicht-Leistungen Der ADAC e.v. hat zu Gunsten der ADAC Plus-Mitglieder einen Gruppenversicherungsvertrag mit der ADAC-Schutzbrief Versicherungs-AG, München abgeschlossen, bei der das Haupt-Mitglied der ADAC Plus-Mitgliedschaft Leistungsansprüche direkt geltend machen kann. Es gelten hierfür die Gruppenversicherungsbedingungen der ADAC-Schutzbrief Versicherungs-AG für die ADAC Plus-Mitgliedschaft. c) Reise-Vertrags-Rechtsschutz Der ADAC e.v. hat zu Gunsten der ADAC Plus-Mitglieder einen Gruppenversicherungsvertrag mit der ADAC-Rechtsschutz Versicherungs-AG, München abgeschlossen, bei der das ADAC Plus-Mitglied Leistungsansprüche direkt geltend machen kann. Es gelten hierfür die Gruppenversicherungsbedingungen der ADAC-Rechtsschutz Versicherungs-AG für den Reise-Vertrags-Rechtsschutz der ADAC Plus-Mitgliedschaft. d) ADAC Unfall-Rechtshilfe AUSLAND Das ADAC Plus-Mitglied benötigt Hilfe bei der Schadensabwicklung nach einem Kraftfahrzeugunfall im Ausland. Der ADAC e.v. übernimmt die außergerichtliche Schadens abwicklung in geeigneten Fällen kostenlos durch seine Club Juristen. Ansonsten vermittelt der ADAC e.v. auf Wunsch einen Rechtsanwalt und übernimmt die Korrespondenz mit diesem. Wenn die Schadensabwicklung durch einen Rechtsanwalt vom ADAC Plus-Mitglied bezahlt werden muss, kann der ADAC e.v. einen Zuschuss bis zu 1.000, gewähren. e) Rechtsberatung im Ausland Das ADAC Plus-Mitglied benötigt eine erste Rechtsberatung bei einer mit dem Straßenverkehr zusammenhängenden Rechtsfrage. Der ADAC e.v. vermittelt einen Rechtsanwalt. Wenn die Rechtsberatung vom ADAC Plus-Mitglied bezahlt werden muss, kann der ADAC e.v. einen Zuschuss bis zu 52, gewähren. 3. Was gilt bei Umstellung der ADAC Plus-Mitgliedschaft? a) Eine Umstellung zurück in eine ADAC Mitgliedschaft ohne ADAC Plus-Leistungen ist immer zur nächsten Beitragsfälligkeit möglich. Sie muss spätestens einen Monat vor der nächsten Beitragsfälligkeit in Textform beantragt werden. b) Nach einem Schaden, auf Grund dessen Leistungen aus der ADAC Plus-Mitgliedschaft beansprucht werden, kann die ADAC Plus-Mitgliedschaft in eine ADAC Mitgliedschaft ohne ADAC Plus-Leistungen umgestellt werden. Zudem ist es nach einem Schadensfall einer geschützten Person möglich, diese aus dem geschützten Personenkreis der ADAC Plus-Mitgliedschaft auszuschließen. Die ADAC Mitgliedschaft der geschützten Person bleibt weiter bestehen. Sowohl die Umstellung als auch der Ausschluss müssen spätestens 1 Monat nach Abschluss des Schadensfalles in Textform mitgeteilt werden. Sie werden 1 Monat nach Zugang der Mitteilung wirksam. Ein überbleibender Beitrag aus der ADAC Plus-Mitgliedschaft wird auf Antrag zeitanteilig erstattet oder dem Beitrags konto gutgeschrieben. c) Bei einer Erhöhung des Beitrags kann in Textform innerhalb einer Frist von 1 Monat nach Zugang unserer Mitteilung die ADAC Plus-Mitgliedschaft mit Wirkung zum Termin der Beitragserhöhung in eine ADAC Mitgliedschaft ohne ADAC Plus-Leistungen umgestellt werden. 4. Wie kann sich der geschützte Personenkreis der ADAC Plus-Mitgliedschaft sonst ändern? a) Eine Erweiterung des geschützten Personenkreises der ADAC Plus-Mitgliedschaft des Haupt-Mitglieds ist jederzeit auf Antrag möglich. Für den Beginn und das Ende des Leistungsanspruches und die Beitragszahlung der ADAC Plus-Mitgliedschaft sind die Bestimmungen der ADAC Pannen- und Unfallhilfe für ADAC Mitglieder maßgebend (siehe A. Ziffer 2). Sonstige Änderungen des geschützten Personenkreises sind nur zur Beitragsfälligkeit möglich und müssen spätestens einen Monat vor der nächsten Beitragsfälligkeit in Textform beantragt werden. b) Die volljährigen Kinder zählen ab der nächsten Beitragsfälligkeit, die auf ihren 23. Geburtstag folgt, nicht mehr zum geschützten Personenkreis der ADAC Plus-Mitgliedschaft des Haupt-Mitglieds. c) Mit Kündigung der ADAC Mitgliedschaft einer geschützten Person endet für diese auch der Schutz aus der ADAC Plus-Mitgliedschaft des Haupt-Mitglieds. 5. Informationen zur Datenverarbeitung und -nutzung a) Verwendung Ihrer allgemeinen personenbezogenen Daten Der ADAC (ADAC e.v., seine Tochtergesellschaften sowie die Regionalclubs des ADAC Branchen: Versicherung, Autovermietung, Verlag, Finanzdienstleistung, Tourismus) führt in erforderlichem Umfang allgemeine Mitgliedschafts- und Vertragsdaten, die sich aus den Antragsunterlagen oder der Vertragsdurchführung (z. B. Beiträge, Risiko-/Vertrags änderungen) ergeben, in gemeinsamen Datensammlungen und übermittelt diese Daten an Vertragspartner des ADAC, soweit dies zur Erbringung von vertraglich vereinbarten Leistungen unabdingbar ist. Bei Prüfung und Abwicklung des Antrages oder Schadens im Rahmen eines Versicherungsvertrages können Anfragen an andere Versicherer nach 28 Abs. 1 S. 1 Nr. 2 und Abs. 2 Nr. 2a BDSG gerichtet werden. Hierzu werden nach den genannten Vorschriften auch Anfragen anderer Versicherer beantwortet und Daten an Rückversicherer übermittelt. b) Gesundheitsdaten/Entbindung von der Schweigepflicht Gesundheitsdaten dürfen ausschließlich an die mit der Hilfeleistung betrauten Stellen (z. B. Notrufstationen, Luftrettung, Ambulanzdienst) übermittelt werden. Im Versicherungsfall kann es zur Prüfung der Leistungspflicht erforderlich sein, dass der Versicherte Ärzte und andere für die Prüfung und Abwicklung des Falles wichtige Stellen im Rahmen von 213 VVG von der Schweigepflicht entbindet. c) Verwendung Ihrer allgemeinen personenbezogenen Daten für Werbezwecke Der ADAC (ADAC e.v., seine Tochtergesellschaften, die ADAC Regionalclubs sowie die ADAC Autoversicherung AG Branchen: Versicherung, Autovermietung, Verlag, Finanzdienstleistung, Tourismus) erhebt, verarbeitet und nutzt Ihre Antrags-, Vertrags- und Leistungsdaten auch für Marktforschungs- und Werbezwecke im Rahmen des 28 Abs. 1 Nr. 2 und Abs. 3 BDSG. Der Nutzung Ihrer Daten für Werbe- und Marktforschungszwecke können Sie jederzeit per Post, Telefax oder widersprechen. Anschrift: ADAC Mitgliederservice, Kennwort Werbewiderspruch, Hansastraße 19, München, Telefax (0 89) oder 6. Welches Recht gilt? Es gilt deutsches Recht. Die Kommunikation während der Laufzeit der ADAC Plus-Mitgliedschaft wird in deutscher Sprache geführt. 6. Haftung bei Leistungsstörungen Für Leistungsstörungen bei Pannen- und Unfallhilfe haften wir, wenn wir oder unsere Vertragspartner vorsätzlich oder grob fahrlässig gehandelt haben, soweit es nicht die wesent lichen Hauptpflichten des Vertrages oder Körperschäden betrifft. Wird ein Fahrzeug befördert, haften wir wie ein Frachtführer nach den gesetzlichen Bestimmungen des Handels gesetzbuches (HGB) in der zum Zeitpunkt des Schadenereignisses gültigen Fassung, jedoch über den gesetzlich bestimmten Höchstbetrag hinaus bis ,. 2

3 Schutzbriefleistungen, Kreditleistungen, Unfall-Sofortleistung und Auslandsreise-Haftpflicht- Leistungen der ADAC Plus-Mitgliedschaft Gruppenversicherungsbedingungen 2014 der ADAC-Schutzbrief Versicherungs-AG für die ADAC Plus-Mitgliedschaft 1 Allgemeine Begriffsdefinitionen (1) Die fahrzeug- und personenbezogenen Leistungen werden entsprechend der je wei ligen Bestimmung in Form von Serviceleistung oder Kostenerstattung erbracht. Serviceleistungen sind Leistungen tätiger Hilfe, die wir selbst zusammen mit unseren Vertragspartnern organisieren und durchführen und deren Kosten wir vollständig übernehmen. (2) Als Wohnsitz gilt die uns in der ADAC Mitgliedschaft genannte Adresse. Ist in der Mitgliedschaftsadresse ein Postfach oder eine Box-Nummer angegeben, ist der Ort der polizeilichen Meldung oder des überwiegenden Aufenthalts maßgebend. (3) Als Haupt-Mitglied gilt der Vertragsinhaber der ADAC Plus-Mitgliedschaft. (4) Als Partner gilt der Ehepartner, Lebenspartner in eingetragener Lebenspartnerschaft sowie der in häuslicher Gemeinschaft lebende nichteheliche Lebenspartner des Haupt-Mitglieds. (5) Eine Panne liegt bei einem Brems-, Betriebs- oder Bruchschaden vor. (6) Bei den fahrzeugbezogenen Leistungen liegt ein Unfall vor, wenn ein Ereignis unmittelbar von außen plötzlich mit mechanischer Gewalt auf das Fahrzeug eingewirkt hat. Bei personenbezogenen Leistungen liegt ein Unfall vor, wenn die geschützte Person durch ein plötzlich von außen auf ihren Körper wirkendes Ereignis unfreiwillig eine Gesundheitsschädigung erleidet oder wenn durch eine erhöhte Kraftanstrengung ein Gelenk verrenkt wird oder Muskeln, Sehnen, Bänder oder Kapseln gezerrt oder zerrissen werden. (7) Ein Totalschaden liegt vor, wenn die Kosten einer Werkstattreparatur den Wiederbeschaffungswert des Fahrzeugs in Deutschland am Tage des Schadens übersteigen. Der Wiederbeschaffungswert wird vor Leistungserbringung von uns nach in Deutschland allgemein anerkannten Kfz-Bewertungssystemen festgestellt. (8) Sicherungskosten sind Kosten, die anfallen, um weiteren Schaden in und am Fahrzeug zu verhindern. (9) Einstellkosten sind Kosten, die anfallen, wenn das Fahrzeug an einem Ort gegen Entgelt aufbewahrt wird. (10) Als Entwendung gelten Diebstahl, Unterschlagung, Raub und unbefugter Gebrauch. (11) Eine Reise liegt vor, wenn die geschützte Person sich mehr als 50 km (Wegstrecke) vom Wohnsitz entfernt aufhält. Im Geltungsbereich Europa besteht Schutz, wenn die Reise zum Zeitpunkt des Schadensereignisses nicht mehr als 92 Tage seit Verlassen des Wohnsitzes angedauert hat. Außerhalb des Geltungsbereiches Europas besteht Schutz, wenn die Reise zum Zeitpunkt des Schadensereignisses nicht mehr als 45 Tage seit Verlassen des Wohnsitzes angedauert hat. (12) Der Geltungsbereich Europa umfasst das geografische Europa einschließlich des Gebietes Deutschlands, die außereuropäischen Anliegerstaaten des Mittelmeeres sowie die Kanarischen Inseln, Azoren und Madeira. (13) Ein Schadensfall im Sinne der Auslandsreise-Haftpflicht-Leistungen ist das Schadenereignis, das Haftpflichtansprüche gegen die geschützte Person zur Folge haben könnte. 2 Personen mit ausländischem Wohnsitz Bei Personen mit ausländischem Wohnsitz werden die Leistungen nach 22, 23, 32 36, 39 ff. weder in Deutschland noch im ausländischen Wohnsitzland erbracht. Für alle wei teren Leistungen gilt das ausländische Wohnsitzland weiterhin als Ausland im Sinne der Bedingungen. 3 Welche Personen sind geschützt? (1) Geschützt sind das Haupt-Mitglied der ADAC Plus-Mitgliedschaft sowie zusätzlich alle weiteren uns genannten Personen des geschützten Personenkreises, soweit diese ADAC Mitglieder sind und nicht ausdrücklich widersprochen haben. Der geschützte Personenkreis kann den Partner des Haupt-Mitglieds sowie seine und dessen Kinder umfassen. Die volljährigen Kinder zählen ab der nächsten Beitragsfälligkeit, die auf ihren 23. Geburtstag folgt, nicht mehr zum geschützten Personenkreis der ADAC Plus- Mitgliedschaft des Haupt-Mitglieds. (2) Mitgeschützt sind immer die minderjährigen Kinder des Haupt-Mitglieds sowie die minderjährigen Kinder des Partners, soweit dieser selbst eine geschützte Person ist. (3) Bei Fahrten mit einem geschützten Fahrzeug sind die berechtigten Insassen des Fahrzeugs, höchstens 9 Personen einschließlich des Fahrers, mitgeschützt, soweit dies in den einzelnen Leistungen bestimmt ist. (4) Die Ausübung der Rechte aus diesen Bedingungen steht ausschließlich dem Haupt-Mitglied der ADAC Plus-Mitgliedschaft zu. Zur Durchführung der Leistungserbringung und Schadenregulierung sind wir berechtigt, direkt mit den geschützten Personen in Verbindung zu treten und leistungsbefreiend zu regulieren. 4 Welche Fahrzeuge sind geschützt? (1) Geschützt sind nicht zulassungspflichtige sowie zugelassene Kraftfahrzeuge, die von einer geschützten Person zum Zeitpunkt des Schadens alleinverantwortlich geführt werden. Das gleiche gilt, wenn die alleinverantwortliche Fahrt durch eine geschützte Person unmittelbar gestartet werden soll. (2) Geschützt sind weiter alle auf die geschützten Personen persönlich zugelassenen Kraftfahrzeuge, wenn eine geschützte Person zum Zeitpunkt des Schadens als Insasse an der Fahrt teilnimmt. Das gleiche gilt, wenn die Fahrt unmittelbar gestartet werden soll. Entsprechendes gilt für nichtzulassungspflichtige Kraftfahrzeuge im Eigentum der geschützten Personen. (3) Geschützt ist der mitgeführte Anhänger, sofern er nicht mehr als eine Achse hat. Zwei Achsen mit einem Abstand von weniger als 1 m gelten als eine Achse. (4) Das Fahrzeug darf nach Bauart und Einrichtung zur Beförderung von Personen nicht mehr als 9 Sitzplätze (einschließlich des Platzes für den Fahrer) haben und eine Gesamtbreite von 2,55 m, eine Gesamtlänge von 10 m, eine Höhe von 3 m sowie eine zulässige Gesamtmasse von kg nicht überschreiten. Auch für den mitgeführten Anhänger gelten die angegebenen Maße. Alle angegebenen Maße gelten einschließlich der Ladung. (5) Wohnmobile sind unabhängig von den Fahrzeugmaßen geschützt. Folgende Leistungen werden bei Überschreitung einer Höhe von 3,20 m einschließlich Ladung oder einer zulässigen Gesamtmasse von kg nicht erbracht: Bergung ( 16), Fahrzeugtransport ( 20), Pick-up-Service ( 21) und bei Totalschaden der Transport vom Schadenort zum Einstellort sowie vom Einstellort zum endgültigen Verschrottungsort oder zur Zollstelle ( 23 Absatz 2). (6) Gepäck und Ladung sind mitgeschützt, soweit dies in den einzelnen Leistungen bestimmt ist. Leicht verderbliche Güter und gewerblich beförderte Waren sind nicht geschützt. Tiere sind nur im Rahmen des Anspruchs auf Rückholung von Haustieren (Hund oder Katze) ( 29) geschützt. 5 Was gilt, wenn keine geschützte Person an der Fahrt teilnimmt? (1) Wenn keine geschützte Person zum Zeitpunkt des Schadens an der Fahrt teilnimmt, werden für das Kraftfahrzeug, das auf eine geschützte Person persönlich zugelassen ist, folgende Leistungen erbracht: Pannen- oder Unfallhilfe ( 13), Hilfe bei verlorenen und defekten Fahrzeugschlüsseln ( 14), Abschleppen ( 15), Bergung ( 16), Fahrzeugtransport ( 20), Ersatzteilversand ( 22) und Fahrzeugverzollung und -verschrottung ( 23). (2) Die Leistungen nach Absatz 1 werden für den mitgeführten Anhänger erbracht, sofern er nicht mehr als eine Achse hat. Zwei Achsen mit einem Abstand von weniger als 1 m gelten als eine Achse. (3) Das Fahrzeug darf nach Bauart und Einrichtung zur Beförderung von Personen nicht mehr als 9 Sitzplätze (einschließlich des Platzes für den Fahrer) haben und eine Gesamtbreite von 2,55 m, eine Gesamtlänge von 10 m, eine Höhe von 3 m sowie eine zulässige Gesamtmasse von kg nicht überschreiten. Alle angegebenen Maße gelten einschließlich der Ladung. Auch für den mitgeführten Anhänger gelten die angegebenen Maße. (4) Die Leistungen nach Absatz 1 werden für Wohnmobile unabhängig von den Fahrzeugmaßen erbracht. Für Wohnmobile, die eine Höhe von 3,20 m einschließlich Ladung oder eine zulässige Gesamtmasse von kg überschreiten, werden folgende Leistungen nicht erbracht: Bergung ( 16), Fahrzeugtransport ( 20) und bei Totalschaden der Transport vom Schadenort zum Einstellort sowie vom Einstellort zum endgültigen Verschrottungsort oder zur Zollstelle ( 23 Absatz 2). (5) Gepäck und Ladung sind mitgeschützt, soweit dies in den einzelnen Leistungen bestimmt ist. Leicht verderbliche Güter, gewerblich beförderte Waren und Tiere sind nicht geschützt. 6 Für welche Schäden besteht kein Schutz? (1) Nicht geschützt sind Schäden, a) mit Fahrzeugen, die bei Eintritt des Schadens zur gewerbsmäßigen Personenbeförderung oder zur gewerbsmäßigen Vermietung verwendet worden sind. b) wenn der Fahrer bei Eintritt des Schadens nicht die vorgeschriebene Fahrerlaubnis hatte; die Verpflichtung zur Leistung bleibt jedoch gegenüber den geschützten Personen bestehen, die davon ohne Verschulden keine Kenntnis hatten; c) die durch Kriegsereignisse, innere Unruhen, Verfügung von hoher Hand, Erdbeben oder Kernenergie verursacht wurden; d) die bei Beteiligungen an Fahrveranstaltungen entstehen, bei denen eine Höchstgeschwindigkeit erzielt werden soll und bei den dazugehörigen Übungsfahrten. Firmenfahrzeuge sind bei Fahrveranstaltungen, auch wenn es nicht auf Erzielung einer Höchstgeschwindigkeit ankommt, nicht geschützt. Die Leistungen nach Erkrankung, Verletzung, Tod und anderen Notfällen ( 24 34) gelten jedoch; e) mit Werksfahrzeugen bei Erprobungsfahrten; f) wenn die geschützte Person den Schadensfall vorsätzlich herbeigeführt hat. Hat die geschützte Person den Schadensfall grob fahrlässig herbeigeführt, sind wir berechtigt, unsere Leistung in einem der Schwere ihres Verschuldens entsprechenden Verhältnis zu kürzen (2) Auf die Unfall-Sofortleistung besteht nur dann kein Anspruch, wenn der Unfall vorsätzlich herbeigeführt wurde. (3) Bei einem Auslandsreise-Haftpflicht-Schaden gilt die Bestimmung des Textform Für alle Anzeigen und Erklärungen ist, soweit nicht die Verpflichtung zur Meldung des Schadens über den ADAC Notruf besteht, die Abgabe in Textform ausreichend. 8 Welche Pflichten (Obliegenheiten) sind im Schadensfall zu beachten? (1) Die geschützten Personen haben a) uns über den ADAC Notruf unverzüglich bei allen Schäden zu verständigen. b) uns vollständig und wahrheitsgemäß über sämtliche Umstände des Schadens zu unterrichten. Auf Verlangen sind Auskünfte in Textform zu erteilen und mit geeigneten Unterlagen nachzuweisen. Die zur Erstattung beantragten Kosten sind mit den Originalrechnungen nachzuweisen. Die Originalrechnungen werden unser Eigentum. c) jeden Schaden so gering wie möglich zu halten und dabei unsere Weisungen zu befolgen. Aufwendungen, die durch die Abwendung oder Minderung des Schadens entstehen, werden von uns ersetzt, soweit die geschützte Person sie den Umständen nach für geboten halten durfte. Sind wir berechtigt unsere Leistung zu kürzen, können wir auch den Aufwendungsersatz entsprechend kürzen. (2) Wir sind berechtigt, in allen Fällen, in denen Leistungen nach Erkrankung, Verletzung, Unfall oder Tod geltend gemacht werden, Informationen von behandelnden Ärzten, beteiligten Behörden und anderen für die Abwicklung des Falles wichtigen Stellen ein zuholen, soweit die Kenntnis der Daten für die Beurteilung der Leistungspflicht oder des Leistungsumfanges erforderlich ist. Insoweit sind die geschützten Personen verpflichtet, diese Personen und Stellen von der Schweigepflicht zu entbinden. Bei einem Anspruch auf Unfall-Sofortleistung nach 38 sind die geschützten Personen verpflichtet, sich auf unser Verlangen von einem von uns beauftragten ärztlichen Spezialisten untersuchen zu lassen. (3) Verletzen die geschützten Personen vorsätzlich eine der geregelten Pflichten, sind wir von unserer Leistungsverpflichtung frei. Verletzen die geschützten Personen ihre Pflichten grob fahrlässig, sind wir berechtigt, unsere Leistung in einem der Schwere ihres Verschuldens entsprechenden Verhältnis zu kürzen. Weisen die geschützten Personen nach, dass sie ihre Pflichten nicht grob fahrlässig verletzt haben, bleibt unsere Leistungsverpflichtung bestehen. Wir sind zur Leistung verpflichtet, soweit die geschützten Personen nachweisen, dass die Pflichtverletzung weder für den Eintritt oder die Feststellung des Schadensfalles noch für die Feststellung oder den Umfang unserer Leistungspflicht ursächlich war. Dies gilt nicht, wenn die geschützten Personen die Pflicht arglistig verletzt haben. (4) Bei einem Auslandsreise-Haftpflicht-Schaden gelten die Bestimmungen des 44 und Was gilt, wenn Dritte ebenfalls verpflichtet sind, Leistungen zu erbringen (Subsidiarität)? (1) Soweit im Schadensfall ein Dritter leistungspflichtig ist oder eine Entschädigung aus anderen Versicherungsverträgen beansprucht werden kann, gehen diese Leistungs verpflichtungen vor. Soweit aus anderen Versicherungsverträgen eine Entschädigung beansprucht werden kann, steht es der geschützten Person frei, wem sie den Schadensfall meldet. Meldet sie ihn der ADAC-Schutzbrief Versicherungs-AG, wird diese im Rahmen der Bedingungen in Vorleistung treten. (2) Bestehen aufgrund desselben Schadensfalles neben den Ansprüchen auf unsere Leistung auch Erstattungsansprüche gleichen Inhalts gegen Dritte, kann insgesamt keine Entschädigung verlangt werden, die den Gesamtschaden übersteigt. (3) Soweit Schutz im Schadensfall bereits aus einer ADAC Mitgliedschaft besteht, besteht kein Leistungsanspruch aus der ADAC Plus-Mitgliedschaft. 10 Können Ansprüche auf Leistungen abgetreten oder verpfändet werden? Ansprüche können vor ihrer endgültigen Feststellung ohne unsere ausdrückliche Genehmigung weder abgetreten noch verpfändet werden. Bei einem Auslandsreise-Haftpflicht-Schaden ist eine Abtretung an den geschädigten Dritten zulässig. 11 Wie haftet die ADAC-Schutzbrief Versicherungs-AG? Befördern wir Ersatzteile, Arzneimittel, Fahrzeuge, Gepäck oder Haustiere, haften wir wie ein Frachtführer nach den gesetzlichen Haftungsbestimmungen in der zum Zeitpunkt des Schadensereignisses gültigen Fassung, jedoch über den gesetzlich bestimmten Höchstbetrag hinaus bis zu ,. Wir haften insbesondere a) bei Beförderungen innerhalb Deutschlands nach dem Handelsgesetzbuch (HGB), b) bei grenzüberschreitenden Beförderungen nach dem Übereinkommen über den Beförderungsvertrag im internationalen Straßengüterverkehr (CMR), c) bei Verfrachtung im internationalen Eisenbahnverkehr nach dem Übereinkommen über den internationalen Eisenbahnverkehr (COTIF). 12 Telefonkosten Telefonkosten zur Abforderung von Serviceleistungen werden von uns erstattet. Fahrzeugbezogene Leistungen in der ADAC Plus-Mitgliedschaft 13 Pannen- oder Unfallhilfe (1) Ein geschütztes Fahrzeug ist aufgrund einer Panne oder eines Unfalls im Geltungsbereich Europa nicht mehr technisch fahrbereit. (2) Wir erstatten in Deutschland die Kosten bis zu insgesamt 300, (einschließlich An- und Abfahrt sowie der von Hilfsfahrzeugen mitgeführten Kleinmaterialien) für die Wiederherstellung der technischen Fahrbereitschaft am Schadenort durch einen ADAC Straßenwachtfahrer oder einen ADAC Vertragspartner. Im Ausland besteht in gleichem Umfang ein Kostenerstattungsanspruch bis zu insgesamt 300, (einschl. An- und Abfahrt sowie der von Hilfsfahrzeugen mitgeführten Kleinmaterialien). 14 Hilfe bei verlorenen oder defekten Fahrzeugschlüsseln (1) Ein geschütztes Fahrzeug kann im Geltungsbereich Europa aufgrund Verlustes, Entwendung oder Defektes des Fahrzeugschlüssels, Einschlusses des Fahrzeugschlüssels im Fahrzeug oder Defektes der Wegfahrsperre nicht mehr gefahren werden. (2) Wir erstatten in Deutschland die Kosten bis zu insgesamt 120, für die Besorgung eines Ersatzschlüssels oder der Wiederherstellung der Fahrbereitschaft am Schadenort durch einen ADAC Straßenwachtfahrer oder einen ADAC Vertragspartner. Die Kosten des Ersatzschlüssels selbst übernehmen wir nicht. Im Ausland besteht in gleichem Umfang ein Kostenerstattungsanspruch bis zu insgesamt 120,. 15 Abschleppen mehr technisch fahrbereit oder es wurde nach einer Entwendung (noch nicht in fremdem Eigentum) wieder aufgefunden. 3

4 (2) Wir erstatten in Deutschland die Kosten des Abschleppens bis zu insgesamt 300, durch einen ADAC Vertragspartner bis zur nächsten geeigneten Werkstatt oder zu einem gewünschten, in gleicher Entfernung liegenden Ort. Notwendige Sicherungs- und Einstellkosten werden erstattet. Die Transportkosten durch einen ADAC Vertragspartner für Gepäck und Ladung werden zusätzlich bis zu insgesamt 300, erstattet, wenn ein Transport zusammen mit dem Fahrzeug nicht möglich ist. Im Ausland besteht in gleichem Umfang ein Kostenerstattungsanspruch bis zu jeweils 300,. (3) Kosten bei Fahrzeugen und deren Ladung, die zur Beweissicherung oder Gefahren abwehr beschlagnahmt oder sichergestellt wurden, werden nicht erstattet. 16 Bergung (1) Ein geschütztes Fahrzeug ist im Geltungsbereich Europa aufgrund einer Panne, eines Unfalls oder im Zuge einer Entwendung (noch nicht in fremdem Eigentum) von der Straße abgekommen und kann nur unter besonderem technischen Aufwand zum Abschleppen oder zur Weiterfahrt bereitgestellt werden. (2) Wir erstatten in Deutschland die Kosten für die Bergung durch einen ADAC Vertragspartner einschließlich Gepäck und Ladung in unbegrenzter Höhe. Im Ausland besteht in gleichem Umfang ein Kostenerstattungsanspruch in unbegrenzter Höhe. 17 Kurzfahrten nach Fahrzeugausfall (1) Ein geschütztes Fahrzeug hat im Geltungsbereich Europa eine Panne, einen Unfall oder wurde entwendet. Die geschützte Person oder die berechtigten Insassen müssen deshalb zusätzliche Fahrten unternehmen. (2) Wir erstatten die Kosten für öffentliche Verkehrsmittel und Taxis pro Schadensfall bis zu insgesamt 30,. 18 Fahrtkosten nach Fahrzeugausfall mehr technisch fahrbereit und kann auch am Tag nach dem Schaden nicht wieder in einen technisch fahrbereiten Zustand versetzt werden, oder es wurde entwendet. Im Falle einer Panne hat sich diese mindestens 50 km (Weg strecke) vom Wohnsitz der geschützten Person entfernt ereignet. Die geschützte Person und die berechtigten Insassen reisen weiter oder fahren nach Hause. (2) Wir stellen in Deutschland für die Dauer des Fahrzeugausfalles, maximal bis zu 7 Tagen, mietkostenfrei als Serviceleistung ein ADAC ClubMobil über die ADAC Autovermietung GmbH oder ein anderes Fahrzeug zur Verfügung. Bei einem Schaden im Ausland erstatten wir die Mietwagenkosten für die direkte Heimreise zum Wohnsitz der geschützten Person bis zu insgesamt 500,. Ansonsten vermitteln wir nach Möglichkeit in Deutschland und im Ausland einen Mietwagen und erstatten die Mietwagenkosten bis zu 52, für jeden Tag des Fahrzeugausfalles für längstens 7 Tage, insgesamt bis zu 364,. Zur Übernahme eines ADAC ClubMobils/Mietwagens ist die Hinterlegung einer marktüblichen Kaution erforderlich. (3) Anstelle eines ADAC ClubMobils/Mietwagens kann die Bahn als Fortbewegungsmittel gewählt werden. Wir erstatten die Bahnfahrtkosten 1. Klasse für die geschützte Person und die berechtigten Insassen inklusive Gepäck und Ladung für die Fahrt zum Zielort und zurück zum Schadenort. Die Bahnfahrtkosten werden auch erstattet, wenn die geschützte Person und die berechtigten Insassen stattdessen zum Wohnsitz der geschützten Person zurückfahren. Für die Abholung des reparierten Fahrzeugs erstatten wir zusätzlich die Bahnfahrtkosten für eine Person vom jeweiligen Wohnsitz zum Schadenort. (4) Hat sich der Schaden mindestens km vom Wohnsitz entfernt ereignet, kann anstelle eines ADAC ClubMobils/Mietwagens oder der Bahn das Flugzeug für die Rückreise zum Wohnsitz der geschützten Person gewählt werden. Wir erstatten die Flugkosten für die Economyklasse für die geschützte Person und die berechtigten Insassen inklusive Gepäck und Ladung. (5) Die Reparaturrechnung des geschützten Fahrzeugs bzw. ein Nachweis über dessen Abmeldung bei Totalschaden ist vorzulegen. Die Entwendung ist durch eine polizei liche Bestätigung nachzuweisen. 19 Übernachtungskosten nach Fahrzeugausfall mehr technisch fahrbereit und kann auch am Schadentag nicht wieder in einen technisch fahrbereiten Zustand versetzt werden, oder es wurde entwendet. Der Schaden hat sich mindestens 50 km (Wegstrecke) vom Wohnsitz der geschützten Person entfernt ereignet. Die geschützte Person und die berechtigten Insassen müssen deshalb zusätzlich übernachten. (2) Wir vermitteln nach Möglichkeit ein Hotel für die geschützte Person und die berechtigten Insassen und erstatten die Übernachtungskosten bis zu 85, pro Person und Nacht für längstens 3 Übernachtungen. (3) Kann die technische Fahrbereitschaft des Fahrzeugs am Tag nach dem Schaden wiederhergestellt werden und besteht kein Anspruch auf Fahrtkosten nach Fahrzeugausfall ( 18), erstatten wir anstelle der Kosten für die Übernachtung die Fahrkosten bis zu insgesamt 85,. (4) Die Reparaturrechnung des geschützten Fahrzeugs bzw. ein Nachweis über dessen Abmeldung bei Totalschaden ist vorzulegen. Die Entwendung ist durch eine polizei liche Bestätigung nachzuweisen. 20 Fahrzeugtransport mehr technisch fahrbereit. Der Schaden wurde durch eine Werkstatt festgestellt. Es liegt kein Totalschaden vor. Bei einem Schaden in Deutschland kann das geschützte Fahrzeug auch am Tag nach dem Schaden nicht wieder technisch fahrbereit gemacht werden. Bei einem Schaden im Ausland ist eine Instand setzung im Umkreis von 50 km vom Schadenort innerhalb von 3 Werktagen auch mit Ersatzteilversand nach 22 nicht durchführbar. (2) Wir transportieren als Serviceleistung das Fahrzeug mit Gepäck und Ladung durch einen ADAC Vertragspartner vom Einstellort zu einer Reparaturwerkstatt an den Wohnsitz der geschützten Person. Kann das Fahrzeug auch am Zielort repariert werden, wird es dorthin transportiert, wenn dadurch keine höheren Kosten entstehen. Können Gepäck und Ladung nicht zusammen mit dem Fahrzeug transportiert werden, veranlassen wir als Serviceleistung einen getrennten Transport zum Wohnsitz oder zum Zielort. (3) In Deutschland schleppen wir als Serviceleistung das Fahrzeug soweit erforderlich vom Schadenort zum Einstellort, von dem aus der Fahrzeugtransport erfolgt. Im Ausland vermitteln wir ein Abschleppunternehmen, welches das Fahrzeug soweit erforderlich vom Schadenort zum Einstellort abschleppt und erstatten die Abschleppkosten in voller Höhe. (4) Notwendige Sicherungskosten und durch unsere Leistungsorganisation entstehende Einstellkosten werden von uns übernommen. (5) Die Leistung wird auch erbracht, wenn das geschützte Fahrzeug nach einer Entwendung wiederaufgefunden wurde, noch nicht in fremdes Eigentum übergegangen ist und kein Totalschaden vorliegt. (6) Ist der Schaden außerhalb des Geltungsbereiches Europa eingetreten, wird die Leistung ab der Grenze des Geltungsbereiches Europa erbracht. 21 Pick-up-Service (in Deutschland) (1) Bei Schäden in Deutschland und Vorliegen der Voraussetzungen eines Fahrzeugtransports nach 20 werden die geschützte Person und die berechtigten Insassen als Serviceleistung zusammen mit dem geschützten Fahrzeug durch einen ADAC Vertragspartner zum Wohnsitz der geschützten Person in Deutschland gebracht. Ein Transport zum Zielort wird durchgeführt, wenn dadurch keine höheren Kosten entstehen. (2) Ist der Personentransport zusammen mit dem Fahrzeug nicht möglich, übernehmen wir die Fahrtkosten nach Ersatzteilversand (nicht in Deutschland) (1) Ein geschütztes Fahrzeug ist im Geltungsbereich Europa außerhalb Deutschlands aufgrund einer Panne, eines Unfalls oder einer Entwendung von Fahrzeugteilen nicht mehr technisch fahrbereit. Zur Wiederherstellung der technischen Fahrbereitschaft sind Ersatzteile erforderlich, deren Beschaffung an Ort und Stelle nicht möglich ist. (2) Wir besorgen und versenden als Serviceleistung die Ersatzteile und übernehmen die Kosten für den Rücktransport von Austauschteilen (Getriebe, Achsen, Motoren). Die Kosten der Ersatzteile tragen wir nicht. Wir können eine Sicherheit in Höhe des Ersatzteilwerts verlangen. (3) Die Abholung der Ersatzteile und die Auslösung beim Zoll müssen von der geschützten Person veranlasst werden. Die Kosten für die Abholung der Ersatzteile werden von uns ersetzt. Holt die geschützte Person schuldhaft Ersatzteile am Bestimmungsort nicht ab, so ist uns der daraus entstehende Schaden zu ersetzen. (4) Ein Ersatzteilversand erfolgt nicht, wenn keine Genehmigung für die Ein- bzw. Ausfuhr erlangt werden kann. Ausgeschlossen ist der Versand von Lacken, Ölen, Schmier mitteln sowie von gefährlichen Gütern nach den Gefahrgutverordnungen. 23 Fahrzeugverzollung und -verschrottung (nicht in Deutschland) (1) Ein geschütztes Fahrzeug kann im Geltungsbereich Europa außerhalb Deutschlands aufgrund eines Totalschadens nach Panne, Unfall oder Entwendung nicht aus dem Ausland zurückgebracht werden. (2) Wir erledigen als Serviceleistung die Verzollung und Verschrottung sowie den Transport vom Schadenort zum Einstellort und vom Einstellort zum endgültigen Verschrottungsort oder zur Zollstelle. Wir transportieren Gepäck und Ladung als Serviceleistung zum Wohnsitz der geschützten Person, wenn ein Transport zusammen mit dem gewählten Heimreisemittel nicht möglich ist. Die durch unsere Leistungsorganisation entstehenden Einstellkosten werden übernommen. Falls Resterträge aus der Verschrottung anfallen, werden diese ausbezahlt. (3) Eine Verzollung oder Verschrottung erfolgt nicht, wenn gesetzliche Bestimmungen entgegenstehen oder das Fahrzeug nach Entwendung in fremdes Eigentum übergegangen ist. (4) Die Entwendung ist durch eine polizeiliche Bestätigung nachzuweisen. Personenbezogene Leistungen in der ADAC Plus-Mitgliedschaft 24 Krankenrücktransport (1) Eine geschützte Person befindet sich weltweit auf einer Reise und es tritt hierbei eine akute, unerwartete Erkrankung oder Verletzung auf. Ein Krankenrücktransport ist nach Rücksprache des ADAC Arztes mit dem behandelnden Arzt medizinisch sinnvoll und vertretbar. Der ADAC Arzt ordnet den Krankenrücktransport an und bestimmt das geeignete Transportmittel. (2) Wir führen den Krankenrücktransport als Serviceleistung selbst durch oder veranlassen ihn und sorgen falls erforderlich für die medizinische Betreuung und Begleitung durch einen Arzt oder Sanitäter. Der Krankenrücktransport erfolgt zu einem Krankenhaus an den Wohnsitz der geschützten Person. Kann sich die geschützte Person nicht um ihr auf der Reise mitgeführtes Gepäck kümmern, transportieren wir es als Serviceleistung zu deren Wohnsitz. (3) Die Transportfähigkeit muss vom behandelnden Arzt bescheinigt werden. Die Erkrankung oder Verletzung und deren Dauer sind durch ein Attest des behandelnden Arztes nachzuweisen. (4) Im Geltungsbereich Europa wird diese Leistung auch für die berechtigten Insassen auf einer Reise mit einem geschützten Fahrzeug zum Wohnsitz innerhalb des Geltungs bereiches Europas erbracht. 25 Heimholung von Kindern (1) Eine geschützte Person befindet sich weltweit auf einer Reise und kann wegen Erkrankung, Verletzung oder Tod nicht für mitgenommene eigene oder fremde Kinder unter 16 Jahren sorgen. Für eine Betreuung der Kinder stehen auch keine nahestehenden Personen vor Ort zur Verfügung. Das gleiche gilt für die eigenen Kinder über 16 Jahren, die aufgrund einer Behinderung auf ständige Betreuung angewiesen sind. (2) Wir stellen als Serviceleistung eine Begleitperson zur Verfügung, die die Kinder an deren Wohnsitz oder an den Wohnsitz der aufnehmenden Person bringt. Wenn das ursprüngliche Verkehrsmittel nicht benutzt werden kann, erstatten wir auch die zusätzlichen Fahrtkosten. (3) Ist ein Transport des Gepäcks der nach Hause zu bringenden Kinder zusammen mit deren Heimholung nicht möglich, transportieren wir es als Serviceleistung zum Wohnsitz der Kinder oder der aufnehmenden Person. 26 Fahrzeugrückholung bei Fahrerausfall (1) Eine geschützte Person kann während einer Reise im Geltungsbereich Europa mit dem geschützten Fahrzeug aufgrund akuter, unerwarteter Erkrankung, Verletzung oder Tod das Fahrzeug nicht mehr selbst fahren. Die Fahrunfähigkeit muss länger als 3 Tage dauern. Es ist auch kein geeigneter Beifahrer in der Lage, das geschützte Fahrzeug nach Hause zu fahren. (2) Wir stellen als Serviceleistung einen Fahrer zur Verfügung, der das Fahrzeug zusammen mit Insassen, Gepäck und Ladung zum Wohnsitz der geschützten Person zurückfährt. Soweit keine Insassen mit zurückfahren, können wir das Fahrzeug auf andere Weise zurückholen. Alle sonstigen Kosten der Rückführung werden nicht erstattet. (3) Ist der Schaden außerhalb des Geltungsbereiches Europa eingetreten, wird die Leistung ab der Grenze des Geltungsbereiches Europa erbracht. (4) Die Erkrankung und Verletzung und die voraussichtliche Dauer der Fahrunfähigkeit sind durch ein Attest des behandelnden Arztes nachzuweisen. Das Fahrzeug muss verkehrs- und betriebssicher und frei verfügbar sein. 27 Übernachtungskosten (1) Die geschützte Person befindet sich weltweit auf einer Reise und muss bis zur Durchführung der Leistung Krankenrücktransport ( 24), Heimholung von Kindern ( 25) oder Fahrzeugrückholung bei Fahrerausfall ( 26) zusätzlich übernachten. (2) Wir vermitteln nach Möglichkeit ein Hotel für die geschützte Person und erstatten bis zur Durchführung der genannten Leistungen die Übernachtungskosten bis zu 85, pro Person und Nacht für längstens 3 Übernachtungen. (3) Im Geltungsbereich Europa wird diese Leistung auch für die berechtigten Insassen auf einer Reise mit einem geschützten Fahrzeug erbracht. 28 Krankenbesuch (1) Eine geschützte Person befindet sich weltweit auf einer Reise und es tritt bei ihr eine Erkrankung oder Verletzung auf. Ein Krankenhausaufenthalt von mehr als 2 Wochen am Ort der Erkrankung oder Verletzung ist deshalb nötig. (2) Wir erstatten die durch den Krankenbesuch von nahestehenden Personen zusätzlich verursachten Fahrt- und Übernachtungskosten pro Schadensfall bis zu insgesamt 512,. (3) Eine Bestätigung des Krankenhauses über die Dauer des Krankenhausaufenthaltes ist vorzulegen. (4) Im Geltungsbereich Europa wird diese Leistung auch für die berechtigten Insassen auf einer Reise mit einem geschützten Fahrzeug erbracht. 29 Rückholung von Haustieren (Hund oder Katze) (1) Eine geschützte Person befindet sich weltweit auf einer Reise und kann sich wegen Erkrankung, Verletzung oder Tod nicht für einen von zu Hause mitgenommenen Hund oder eine von zu Hause mitgenommene Katze sorgen. Für eine Betreuung des Haustieres stehen auch keine anderen Personen vor Ort oder weitere Mitreisende zur Ver fügung. (2) Wir bringen als Serviceleistung das Haustier zum Wohnsitz der geschützten Person, zu einer von ihr genannten Person oder zu einem Tierheim in der Nähe ihres Wohnsitzes. (3) Die Rückholung erfolgt, wenn das Haustier gesund ist, keine behördlichen oder tierärztlichen Bestimmungen entgegenstehen, das Haustier transportbereit ist und von dem Haustier keine Gefahr ausgeht. Auf unsere Anforderung ist vor der Rückholung ein (amts-)tierärztliches Attest einzuholen. 30 Außerplanmäßige Heimreise (1) Eine geschützte Person befindet sich weltweit auf einer Reise und muss diese abbrechen oder verlängern, weil a) der Partner oder ein naher Verwandter (Kinder, Eltern, Geschwister, Großeltern, Enkel oder Schwiegereltern oder -kinder) verstirbt, lebens bedrohlich erkrankt oder schwer verletzt wird oder b) ein erheblicher Schaden an ihrem oder am Vermögen der Personen des geschützten Personenkreises infolge von Feuer, Sturm, Hagel, Hochwasser, Sturmflut, Überschwemmung, Bergrutsch, Erdbeben, Schneelawine oder vorsätzlicher Straftat eines Dritten entstanden ist. (2) Wir erstatten die durch die außerplanmäßige Heimreise zusätzlich anfallenden Fahrtkosten für die direkte Heimreise zum Wohnsitz der geschützten Person oder für die Fahrt zum Ort des Ereignisses und die hierbei entstehenden zusätzlichen Übernachtungskosten für die geschützte Person pro Schadensfall bis zu insgesamt 2.600,. (3) Kann die außerplanmäßige Heimreise nicht mit dem geschützten Fahrzeug angetreten werden und ist auch kein geeigneter Beifahrer in der Lage, das geschützte Fahrzeug nach Hause zu fahren, so bringen wir bei einem Schaden innerhalb Europas als Serviceleistung das geschützte Fahrzeug zum Wohnsitz der geschützten Person zurück. (4) Der Grund für die außerplanmäßige Heimreise ist nachzuweisen. 4

5 31 Hilfe in besonderen Notfällen (1) Eine geschützte Person gerät weltweit auf einer Reise in einen besonderen Notfall und benötigt Hilfe, um erhebliche Nachteile, insbesondere für Gesundheit und Vermögen, zu vermeiden. (2) Wir veranlassen die erforderlichen Maßnahmen und übernehmen die Kosten pro Schadensfall bis zu insgesamt 500,. (3) Kommt es auf einer Reise in Deutschland zu einem Todesfall einer geschützten Person, sind wir auf Wunsch bei der Organisation der Überführung an deren Wohnsitz behilflich und übernehmen an Stelle der Kosten nach Absatz 2 die Überführungskosten bis zu insgesamt 500,. (4) Nicht unter den Schutz fallen Wiederbeschaffungs- und Reparaturkosten sowie Not fälle aufgrund einer Nicht- oder Schlechterfüllung von mit einer Reise im Zusammenhang stehenden Transport- und Unterbringungsverträgen. 32 Arzneimittel- und Brillenversand (nicht in Deutschland) (1) Eine geschützte Person befindet sich weltweit auf einer Reise außerhalb Deutschlands und benötigt zur Aufrechterhaltung oder Wiederherstellung ihrer Gesundheit ein verschreibungspflichtiges Arzneimittel, dessen Beschaffung an Ort und Stelle nicht möglich ist. Der ADAC Arzt entscheidet nach Rücksprache mit dem behandelnden Arzt im Ausland oder dem Hausarzt über die Notwendigkeit eines Arzneimittelversandes. (2) Wir besorgen und versenden als Serviceleistung das Arzneimittel. Die Kosten des Arzneimittels tragen wir nicht. (3) Ein Arzneimittelversand erfolgt nicht, wenn keine Genehmigung zur Ein- bzw. Ausfuhr erlangt werden kann, der ADAC Arzt ein im Ausland erhältliches Ersatzpräparat nennen kann oder das Arzneimittel als Suchtmittel gilt. (4) Die Abholung des Arzneimittels und die Auslösung beim Zoll müssen von der geschützten Person veranlasst werden. Die notwendigen Kosten für die Abholung des Arzneimittels werden von uns erstattet. Wird das Arzneimittel am Bestimmungsort schuldhaft nicht abgeholt, ist uns der daraus entstehende Schaden zu ersetzen. (5) Sind weltweit auf einer Reise außerhalb Deutschlands die ärztlich verschriebene Brille oder Kontaktlinsen der geschützten Person beschädigt, verloren oder entwendet worden, und besteht keine andere Möglichkeit, vor Ort einen Ersatz zu beschaffen, senden wir als Serviceleistung eine Ersatzbrille vom Wohnsitz zu. Voraussetzung ist, dass uns die Ersatzbrille ausgehändigt wird. Die Bestimmungen für den Arzneimittelversand nach Absatz 3 und 4 gelten entsprechend. (6) Im Geltungsbereich Europa wird diese Leistung auch für die berechtigten Insassen auf einer Reise mit einem geschützten Fahrzeug erbracht. 33 Hilfe bei Verlust von Reisedokumenten (nicht in Deutschland) (1) Eine geschützte Person befindet sich weltweit auf einer Reise außerhalb Deutschlands und verliert wichtige Dokumente oder diese werden entwendet. (2) Wir helfen bei der Ersatzbeschaffung von Pass, Personalausweis, Führerschein und der Sperrung von Kreditkarten. (3) Wir erstatten die durch die Ersatzbeschaffung zusätzlich verursachten Telefon-, Fahrt- und Übernachtungskosten sowie die amtlichen Gebühren der Ausstellungsbehörde im Ausland pro Schadensfall bis zu insgesamt 260,. (4) Der Verlust der Dokumente ist durch ein polizeiliches Protokoll sowie durch die Be stätigung der Ausstellungsbehörde im Ausland nachzuweisen. 34 Hilfe bei Sprachproblemen/Dolmetscher-Service (nicht in Deutschland) (1) Eine geschützte Person befindet sich weltweit auf einer Reise außerhalb Deutschlands und es treten eine Erkrankung, ein Unfall, ein Todesfall oder Schwierigkeiten mit Behörden auf. Es wird für Gespräche mit den örtlichen Ärzten oder Behörden eine Übersetzungshilfe benötigt. (2) Wir helfen mit unseren Notrufstationen und mehrsprachigen Ambulanzärzten bei den Gesprächen. Soweit erforderlich helfen wir bei der Vermittlung eines amtlich anerkannten Dolmetschers. (3) Wir erstatten die Kosten des amtlich anerkannten Dolmetschers pro Schadensfall bis zu insgesamt 160,. Kredit- und Bargeldeistungen in der ADAC Plus-Mitgliedschaft 35 Umfang und Gegenstand der Kreditleistungen (nicht in Deutschland) (1) Eine geschützte Person befindet sich auf einer Reise im Geltungsbereich Europa außerhalb Deutschlands und gerät in eine finanzielle Notsituation, die sie selbst (z. B. mit Hilfe ec/girocard, Kreditkarte, Banküberweisung) nicht lösen kann. (2) Wir gewähren den ADAC Kredit zur Deckung der aufgeführten Verwendungszwecke im angegebenen Umfang: a) ADAC Notfallkredit: Kredit für Reparatur-, Abschlepp-, Pannenhilfekosten, Arzt kosten, Krankenhauskosten, Rechtsanwaltshonorare, Sachverständigen-Gutachten und gebührenpflichtige Verwarnungen bis zu 1.228,. b) ADAC Mietwagenkredit: Kredit für Mietwagenkosten bis zu 1.100,, wenn das geschützte Fahrzeug wegen Panne, Unfall oder Entwendung ausgefallen ist. c) ADAC Übernachtungskredit: Kredit für Übernachtungskosten bis zu 360,, wenn das geschützte Fahrzeug wegen Panne, Unfall oder Entwendung ausgefallen ist oder der geschützten Person wegen Erkrankung zusätzliche Übernachtungskosten entstanden sind. d) ADAC Kredit für Fahr- und Flugausweise: Kredit für Bahn-, Schiff- oder Flugausweise (Flug: Economyklasse) für die geschützte Person und maximal 8 Mitreisende, wenn aufgrund von Panne, Unfall, Entwendung, einer Erkrankung oder eines anderen Notfalls die Weiter- oder Rückreise mit dem ursprünglichen Verkehrsmittel nicht mehr möglich ist. e) ADAC Rechtsanwalts- und Krankenkredit: Kredit zur Zahlung von Rechtsanwalts-, Arzt- und Krankenhauskosten bis zu 1.300, bei einem Unfall oder einer akuten Erkrankung, auch zusätzlich zum ADAC Notfallkredit. (3) Die ADAC Kredite werden der geschützten Person in Form von Zahlungsgarantien an die ausländischen Rechnungssteller gewährt. Es gilt der jeweilige Betrag in Euro oder der aktuelle Gegenwert in Fremdwährung. Wir können von der geschützten Person ein schriftliches Schuldanerkenntnis in der Höhe der gewährten Beträge verlangen. Ein Anspruch auf Kreditgewährung besteht nur, soweit ein bereits gewährter Kredit vollständig und fristgemäß an uns zurückbezahlt wurde. (4) Wir fordern einen in ausländischer Währung in Anspruch genommenen Kreditbetrag umgerechnet in Euro zurück. Maßgeblich ist der am Tag unserer Rechnungsstellung gültige Tageskurs. Die geschützte Person ist verpflichtet, den gewährten Kredit innerhalb von 14 Tagen nach Zugang der Rechnung zurückzuzahlen. (5) Wird der Kredit nicht fristgemäß zurückerstattet, sind wir berechtigt, Zinsen bis zu 2% über dem von der Bundesbank festgelegten Basiszinssatz zu erheben. Zudem kann die ADAC Plus-Mitgliedschaft fristlos in eine ADAC Mitgliedschaft ohne ADAC Plus-Leistungen umgestellt werden. Eine Aufrechnung von Kreditrückzahlungen mit unseren Versicherungsleistungen ist nur zulässig, wenn diese von uns dem Grunde und der Höhe nach anerkannt wurden. 36 Umfang und Gegenstand des Bargeldservices und der Notfallhilfe (nicht in Deutschland) (1) Eine geschützte Person befindet sich weltweit auf einer Reise außerhalb Deutschlands und gerät in eine finanzielle Notsituation, die sie selbst (z. B. mit Hilfe ec/girocard, Kreditkarte, Banküberweisung) nicht lösen kann. Die ADAC Kredite reichen nicht aus oder die geschützte Person benötigt Geld für andere als die genannten Zwecke der ADAC Kredite. (2) Wir nehmen Verbindung mit der Hausbank der geschützten Person, einem anderen Institut oder einer von ihr genannten Person auf, um eine schnelle Auszahlung von Bargeld am Reiseort zu ermöglichen. In diesem Fall werden die Gebühren der Überweisung oder Auszahlung bis zu 103, von uns übernommen (Bargeldservice). (3) Ist die Herstellung einer Bankverbindung nicht ausreichend, können wir weiteren Kredit gewähren oder Hilfe in Form von Barauszahlungen ermöglichen (Notfallhilfe). Voraussetzung ist, dass der finanzielle Bedarf begründet und nachgewiesen wird, uns ein Bürge benannt oder eine Hinterlegung des benötigten Betrages in der Bundes republik Deutschland veranlasst wird. Der Kredit wird in Form von Zahlungsgarantien an die ausländischen Rechnungssteller gewährt. Ein Anspruch auf Kreditgewährung besteht nur, soweit ein bereits gewährter Kredit vollständig und fristgemäß an uns zurückbezahlt wurde. (4) Wir fordern einen in ausländischer Währung in Anspruch genommenen Kreditbetrag umgerechnet in Euro zurück. Maßgeblich ist der am Tag unserer Rechnungsstellung gültige Tageskurs. Die geschützte Person ist verpflichtet, den gewährten Kredit innerhalb von 14 Tagen nach Zugang der Rechnung zurückzuzahlen. (5) Wird der Kredit nicht fristgemäß zurückerstattet, sind wir berechtigt, Zinsen bis zu 2% über dem von der Bundesbank festgelegten Basiszinssatz zu erheben. Zudem kann die ADAC Plus-Mitgliedschaft fristlos in eine ADAC Mitgliedschaft ohne ADAC Plus-Leistungen umgestellt werden. Eine Aufrechnung von Kreditrückzahlungen mit unseren Versicherungsleistungen ist nur zulässig, wenn diese von uns dem Grunde und der Höhe nach anerkannt wurden. 37 Haftung bei Kredit- und Bargeldleistungen Wir haften nicht für das Verhalten und die Leistungen des Rechnungsstellers. Dieser wird allein im Auftrag der geschützten Person tätig. Ausgewählte und empfohlene Unternehmen gibt es insoweit nicht. Wurde die Leistung nicht, zu spät, schlecht oder zu teuer erfüllt, ist der Anspruch direkt an den Rechnungssteller zu richten. Wegen möglicher Verjährung der Ansprüche muss die Reklamation sofort nach Feststellung des Mangels möglichst per sönlich oder per Einschreiben, erfolgen. Falls erforderlich, kann die geschützte Person die Juristische Zentrale des ADAC e.v. oder eine ADAC Notrufstation um Beratung und Unterstützung bitten. Unfall-Sofortleistung der ADAC Plus-Mitgliedschaft 38 Unfall-Sofortleistung (1) Eine geschützte Person hat weltweit auf Grund eines Unfalls eine der nachfolgend aufgeführten schweren Verletzungen erlitten: a) Querschnittslähmung: alle unfallbedingten Schädigungen des Rückenmarks b) Amputation: mindestens eines ganzen Fußes oder einer ganzen Hand c) Schwere Schädelhirnverletzung Grad III d) Schwere Mehrfachverletzung: schweres Thoraxtrauma mit akutem Lungenversagen (ARDS), Gewebe zerstörende Schäden an zwei inneren Organen der Schädel-, Brust- oder Bauchhöhle oder Kombination aus mindestens zwei der folgenden Verletzungen: Fraktur des Beckens, Wirbelkörperfrakturen (außer Kreuzbein), Gewebe zerstörender Schaden eines inneren Organs e) Verbrennungen 2. oder 3. Grades von mehr als 30% der Körperoberfläche f) Erblindung oder hochgradige Sehbehinderung beider Augen (2) Wir zahlen eine Sofortleistung in Höhe von 3.000,. Die Leistung erfolgt unverzüglich nach zweifelsfreier Feststellung der Schwere der Verletzung durch einen von uns beauftragten Arzt. (3) Der Anspruch auf Sofortleistung muss spätestens vor Ablauf einer Frist von 3 Monaten nach dem Unfall geltend gemacht werden. Auslandsreise-Haftpflicht-Leistungen der ADAC Plus-Mitgliedschaft (nicht in Deutschland) 39 Welcher Schutz wird den geschützten Personen gewährt? (1) Wir stellen die geschützte Person von Ansprüchen frei, die von einem Dritten gegen sie auf Grund ihrer Verantwortlichkeit für eine Tatsache geltend gemacht werden oder wehren unberechtigte Ansprüche ab. Wir gewähren der geschützten Person während der Dauer eines Auslandsaufenthaltes (bis zu maximal 45 Tagen) Schutz für den Fall, dass sie wegen eines Schadenereignisses, das den Tod, die Verletzung oder Gesundheitsschädigung von Menschen (Personenschaden) oder die Beschädigung oder Vernichtung von Sachen (Sachschaden) zur Folge hatte, für diese Folgen auf Grund gesetzlicher Haftpflichtbestimmungen privatrechtlichen Inhalts von einem Dritten auf Schadenersatz in Anspruch genommen wird. (2) Der Schutz erstreckt sich auf die gesetzliche Haftpflicht als Privatperson aus den Gefahren des täglichen Lebens (versichertes Risiko) mit Ausnahme der Gefahren eines Betriebes, Berufes, Dienstes, Amtes (auch Ehrenamtes), einer verantwortlichen Betä tigung in Vereinigungen aller Art oder einer ungewöhnlichen und gefährlichen Beschäftigung. Der Schutz erstreckt sich daher insbesondere auf Gefahren als Radfahrer, bei der Ausübung von Sport (z. B. Skifahren, Snowboarden, Inline-Skaten, ausgenommen die Jagd), als Reiter bei Benutzung fremder Pferde zu privaten Zwecken (die Haftpflicht der Tierhalter oder -eigentümer ist nicht geschützt), als Halter oder Hüter von zahmen Haustieren und gezähmten Kleintieren (nicht jedoch von Hunden, Rindern, Pferden, sonstigen Reit- und Zugtieren, wilden Tieren sowie von Tieren, die zu gewerblichen oder landwirtschaftlichen Zwecken gehalten werden). 40 Wann beginnt und wann endet der Schutz? (1) Der Schutz beginnt mit dem Grenzübertritt aus der Bundesrepublik Deutschland. Für Schadensfälle, die vor Beginn der ADAC Plus-Mitgliedschaft eingetreten sind, wird nicht geleistet. (2) Der Schutz endet mit der Beendigung des Aufenthaltes außerhalb der Bundesrepublik Deutschland, spätestens jedoch 45 Tage nach dessen Beginn. Als Beendigung gilt der Grenzübertritt in die Bundesrepublik Deutschland. 41 In welchen Ländern sind die geschützten Personen geschützt? Der Schutz wird weltweit außerhalb Deutschlands gewährt. 42 In welchem Umfang sind die geschützten Personen geschützt? (1) Unsere Leistungspflicht umfasst die Prüfung der Haftpflichtfrage, die Abwehr unberechtigter Ansprüche und die Freistellung der geschützten Person von berechtigten Schadenersatzansprüchen. Berechtigt sind Schadenersatzansprüche dann, wenn die geschützte Person aufgrund Gesetzes, rechtskräftigen Urteils, Anerkenntnisses oder Vergleiches zur Entschädigung verpflichtet ist und wir hierdurch gebunden sind. Anerkenntnisse und Vergleiche, die von der geschützten Person ohne unsere Zustimmung abgegeben oder geschlossen worden sind, binden uns nur, soweit der Anspruch auch ohne Anerkenntnis oder Vergleich bestanden hätte. Ist der Schadenersatzanspruch gegenüber der geschützten Person mit bindender Wirkung für uns festgestellt, haben wir die geschützte Person binnen zwei Wochen vom Anspruch des Dritten freizustellen. Wird in einem Strafverfahren wegen eines Schadenereignisses, das einen unter den Schutz fallenden Haftpflichtanspruch zur Folge haben kann, die Bestellung eines Verteidigers für die geschützte Person von uns gewünscht oder genehmigt, so tragen wir die gebührenordnungsmäßigen, gegebenenfalls die mit ihm besonders vereinbarten höheren Kosten des Verteidigers. Hat die geschützte Person für eine aus einem Schadensfall geschuldete Rente kraft Gesetzes Sicherheit zu leisten oder ist ihr die Abwendung der Vollstreckung einer gerichtlichen Entscheidung durch Sicherheitsleistung oder Hinterlegung nachgelassen, so sind wir an ihrer Stelle zur Sicherheitsleistung oder Hinterlegung verpflichtet. (2) Die Deckungssumme beträgt je Schadenereignis , pauschal für Personen- und Sachschäden. (3) Für den Umfang unserer Leistung bildet die zuvor angegebene Summe die Höchstgrenze bei jedem Schadenereignis. Dies gilt auch dann, wenn sich der Schutz auf mehrere entschädigungspflichtige Personen erstreckt. Mehrere zeitlich zusammen hängende Schäden aus derselben Ursache gelten als ein Schadenereignis. Es ist vereinbart, dass die geschützte Person bei Sachschäden je Schadenereignis einen Selbstbehalt von 150, trägt. Es ist vereinbart, dass wir unsere Gesamtleistung für alle Schadenereignisse pro Mitgliedschaftsjahr auf das Doppelte der maximalen Deckungssumme (1 Mio. ) begrenzen. (4) Kommt es in einem geschützten Schadensfall zu einem Rechtsstreit über den Anspruch zwischen der geschützten Person und dem Geschädigten oder dessen Rechtsnachfolger, so führen wir den Rechtsstreit im Namen der geschützten Person auf unsere Kosten. (5) Unsere Aufwendungen für Kosten werden nicht als Leistungen auf die Deckungs summe angerechnet (vgl. aber Absatz 6). (6) Übersteigen die Haftpflichtansprüche die Deckungssumme, so haben wir die Prozesskosten nur im Verhältnis der Deckungssumme zur Gesamthöhe der Ansprüche zu tragen, und zwar auch dann, wenn es sich um mehrere aus einem Schadenereignis entstehende Prozesse handelt. Wir sind in solchen Fällen berechtigt, durch Zahlung der Deckungssumme und unseres der Deckungssumme entsprechenden Anteils an den bis dahin erwachsenen Kosten uns von weiteren Leistungen zu befreien. 5

6 (7) Hat die geschützte Person an den Geschädigten Rentenzahlungen zu leisten und übersteigt der Kapitalwert der Rente die Deckungssumme oder den nach Abzug etwaiger sonstiger Leistungen aus demselben Schadensfall noch verbleibenden Rest betrag der Deckungssumme, so wird die zu leistende Rente nur im Verhältnis der Deckungssumme bzw. ihres Restbetrages zum Kapitalwert der Rente von uns erstattet. Für die Berechnung des Rentenwertes gilt die entsprechende Vorschrift der Verordnung über den Versicherungsschutz in der Kraftfahrzeug-Haftpflichtversicherung in der jeweils gültigen Fassung zum Zeitpunkt des Schadensfalles. Für die Berechnung des Betrages, mit dem sich die geschützte Person an laufenden Rentenzahlungen beteiligen muss, wenn der Kapitalwert der Rente die Deckungs summe oder die nach Abzug sonstiger Leistungen verbleibende Restdeckungssumme übersteigt, werden die sonstigen Leistungen mit ihrem vollen Betrag von der Deckungssumme abgesetzt. 43 Was ist nicht geschützt? (1) Der Schutz bezieht sich nicht auf: 1. Haftpflichtansprüche, soweit sie auf Grund des Vertrages oder besonderer Zusagen über den Umfang der gesetzlichen Haftpflicht der geschützten Person hinausgehen. 2. Ansprüche auf Gehalt, Ruhegehalt, Lohn und sonstige festgesetzte Bezüge, Verpflegung, ärztliche Behandlung im Falle der Dienstbehinderung, Fürsorgeansprüche sowie Ansprüche aus Tumultschadengesetzen. 3. Haftpflichtansprüche aus Schäden infolge Teilnahme an Pferde-, Rad- oder Kraftfahrzeug-Rennen, Box- oder Ringkämpfen sowie den Vorbereitungen hierzu (Training). 4. Haftpflichtansprüche aus Sachschaden, welcher entsteht durch allmähliche Einwirkung der Temperatur, von Gasen, Dämpfen oder Feuchtigkeit, von Niederschlägen (Rauch, Ruß, Staub u.dgl.), ferner durch Abwässer, Schwammbildung, Senkungen von Grundstücken (auch eines darauf errichteten Werkes oder eines Teiles eines solchen), durch Erdrutschungen, Erschütterungen infolge Rammarbeiten, durch Überschwemmungen stehender oder fließender Gewässer sowie aus Flurschaden durch Weidevieh und aus Wildschaden. 5. Haftpflichtansprüche wegen Schäden an fremden Sachen, a) die die geschützte Person gemietet, geleast, gepachtet, geliehen oder durch verbotene Eigenmacht erlangt hat oder die Gegenstand eines besonderen Verwahrungsvertrages sind. b) die durch eine gewerbliche oder berufliche Tätigkeit der geschützten Person an oder mit diesen Sachen (z. B. Bearbeitung, Reparatur, Beförderung, Prüfung u. dgl.) entstanden sind. c) die durch eine gewerbliche oder berufliche Tätigkeit der geschützten Person entstanden sind und sich diese Sachen oder sofern es sich um unbewegliche Sachen handelt deren Teile im unmittelbaren Einwirkungsbereich der Tätigkeit befunden haben. Kein Schutz besteht für Ansprüche auf Erfüllung von Verträgen, Nacherfüllung, aus Selbstvornahme, Rücktritt, Minderung, aus Schadenersatz statt der Leistung; wegen Schäden, die verursacht werden, um die Nachbesserung durchführen zu können; wegen des Ausfalls der Nutzung des Vertragsgegenstandes oder wegen des Aus bleibens des mit der Vertragsleistung geschuldeten Erfolges; auf Ersatz vergeblicher Aufwendungen im Vertrauen auf ordnungsgemäße Vertragserfüllung; auf Ersatz von Vermögensschäden wegen Verzögerung der Leistung; wegen anderer an die Stelle der Erfüllung tretender Ersatzleistungen. Dies gilt auch dann, wenn es sich um gesetzliche Ansprüche handelt. 6. Haftpflichtansprüche wegen Schäden, die in unmittelbarem oder mittelbarem Zusammenhang stehen mit energiereichen ionisierenden Strahlen (z. B. von radioaktiven Substanzen emittierte Alpha-, Beta- und Gammastrahlen sowie Neutronen oder in Teilchenbeschleunigern erzeugte Strahlen) sowie mit Laser- und Maserstrahlen. 7. Haftpflichtansprüche wegen Schäden durch Umwelteinwirkung und alle sich daraus ergebenden weiteren Schäden. 8. Haftpflichtansprüche wegen Schäden, die mittelbar oder unmittelbar auf Kriegsereignissen, anderen feindseligen Handlungen, Aufruhr, inneren Unruhen, Generalstreik oder unmittelbar auf Verfügungen oder Maßnahmen von hoher Hand beruhen. Das Gleiche gilt für Schäden durch höhere Gewalt, soweit sich elementare Naturkräfte ausgewirkt haben. (2) Ausgeschlossen von den Auslandsreise-Haftpflicht-Leistungen bleiben: 1. Ansprüche aller Personen, die den Schaden vorsätzlich herbeigeführt haben. 2. Haftpflichtansprüche a) aus Schadensfällen der nach 3 Absatz 1 geschützten Personen untereinander; b) aus Schadensfällen von Schwiegereltern und -kindern, Großeltern und Enkeln und Geschwistern gegenüber den nach 3 Absatz 1 geschützten Personen; c) von gesetzlichen Vertretern geschäftsunfähiger oder beschränkt geschäftsfähiger Personen; d) von unbeschränkt persönlich haftenden Gesellschaftern nicht rechtsfähiger Handelsgesellschaften; e) von gesetzlichen Vertretern juristischer Personen des privaten oder öffentlichen Rechts sowie nicht rechtsfähiger Vereine; f) von Liquidatoren. 3. Haftpflichtansprüche, die darauf zurückzuführen sind, dass die geschützte Person besonders Gefahr drohende Umstände, deren Beseitigung der Versicherer billigerweise (zumutbar) verlangen konnte und verlangt hatte, nicht innerhalb einer angemessenen Frist beseitigte. Ein Umstand, welcher zu einem Schaden geführt hat, gilt ohne weiteres als besonders Gefahr drohend. 4. Haftpflichtansprüche wegen Personenschaden, der aus der Übertragung einer Krankheit der geschützten Person entsteht, sowie Sachschaden, der durch Krankheit der der geschützten Person gehörenden, von ihr gehaltenen oder veräußerten Tiere entstanden ist. 5. Haftpflichtansprüche wegen Schäden, die an den von der geschützten Person (oder in ihrem Auftrage oder für ihre Rechnung von Dritten) hergestellten oder gelieferten Arbeiten oder Sachen infolge einer in der Herstellung oder Lieferung liegenden Ursache entstehen. (3) Nicht geschützt ist die gesetzliche Haftpflicht des Eigentümers, Besitzers, Halters oder Führers eines Kraft-, Luft- oder Wasserfahrzeugs wegen Schäden, die durch den Gebrauch des Fahrzeugs verursacht werden. Geschützt ist jedoch die Haftpflicht wegen Schäden, die verursacht werden durch den Gebrauch von 1. Flugmodellen, unbemannten Ballonen und Drachen, die weder durch Motoren oder Treibsätze angetrieben werden und deren Fluggewicht 5 kg nicht übersteigt und für die keine Versicherungspflicht besteht. 2. Wassersportfahrzeugen, ausgenommen eigene Segelboote oder Surfbretter und eigene oder fremde Wassersportfahrzeuge mit Motoren auch Hilfs- oder Außenbordmotoren oder Treibsätzen. 3. ferngelenkten Modellfahrzeugen. 44 Welche Obliegenheiten sind im Schadensfall zu erfüllen? (1) Jeder Schadensfall ist uns unverzüglich, spätestens innerhalb einer Woche, schriftlich anzuzeigen. Wir sind vollständig und wahrheitsgemäß über sämtliche Umstände des Schadensfalls zu unterrichten. Auf Verlangen sind Auskünfte schriftlich zu erteilen und mit geeigneten Unterlagen nachzuweisen. Beginn und Ende der Auslandsreise sind uns auf Verlangen zu belegen. Wird ein Ermittlungsverfahren eingeleitet oder ein Strafbefehl oder ein Mahnbescheid erlassen, so hat die geschützte Person dem Versicherer unverzüglich Anzeige zu erstatten, auch wenn sie den Versicherungsfall selbst bereits angezeigt hat. Macht der Geschädigte seinen Anspruch gegenüber der geschützten Person geltend, so ist diese zur Anzeige innerhalb einer Woche nach der Erhebung des Anspruchs verpflichtet. Wird gegen die geschützte Person ein Anspruch gerichtlich geltend gemacht, die Prozesskostenhilfe beantragt oder wird ihr gerichtlich der Streit verkündet, so hat sie außerdem unverzüglich Anzeige zu erstatten. Das gleiche gilt im Falle eines Arrestes, einer einstweiligen Verfügung oder eines Beweissicherungs verfahrens. (2) Die geschützte Person ist verpflichtet, unter Beachtung unserer Weisungen nach Möglichkeit für die Abwendung und Minderung des Schadens zu sorgen und alles zu tun, was zur Klarstellung des Schadensfalles dient, sofern dabei nichts Unbilliges zugemutet wird. Wir sind bei der Abwehr des Schadens sowie bei der Schadenermittlung und -regulierung zu unterstützen, uns sind ausführliche und wahrheitsgemäße Schaden berichte zu erstatten, alle Tatumstände, welche auf den Schadensfall Bezug haben, mitzuteilen und alle nach unserer Ansicht für die Beurteilung des Schadensfalls erheblichen Schriftstücke einzusenden. (3) Kommt es zum Prozess über den Haftpflichtanspruch, so hat die geschützte Person die Prozessführung uns zu überlassen, dem von uns bestellten oder bezeichneten Anwalt Vollmacht und alle von diesem oder uns für nötig erachteten Aufklärungen zu geben. Gegen Mahnbescheide oder Verfügungen von Verwaltungsbehörden auf Schadenersatz ist, ohne unsere Weisung abzuwarten, fristgemäß Widerspruch zu erheben oder es sind die erforderlichen Rechtsbehelfe zu ergreifen. (4) Wenn die geschützte Person infolge veränderter Verhältnisse das Recht erlangt, die Aufhebung oder Minderung einer zu zahlenden Rente zu fordern, so ist sie verpflichtet, dieses Recht auf ihren Namen von uns ausüben zu lassen. Die Bestimmungen unter Absatz 2 und 3 finden entsprechende Anwendung. (5) Wir gelten als bevollmächtigt, alle zur Beilegung oder Abwehr des Anspruchs uns zweckmäßig erscheinenden Erklärungen im Namen der geschützten Person abzu geben. (6) Falls die von uns verlangte Erledigung eines Haftpflichtanspruchs durch Anerkenntnis, Befriedigung oder Vergleich an dem Widerstand der geschützten Person scheitert, so haben wir für den von der Weigerung an entstehenden Mehraufwand an Hauptsache, Zinsen und Kosten nicht aufzukommen. 45 Welche rechtlichen Folgen ergeben sich aus der Verletzung einer Obliegenheit? Wird eine Obliegenheit aus diesem Vertrag vorsätzlich verletzt, verliert die geschützte Person ihren Schutz. Bei grob fahrlässiger Verletzung der Obliegenheit sind wir berechtigt, unsere Leistung in einem der Schwere des Verschuldens der geschützten Person entsprechenden Verhältnis zu kürzen. Weist die geschützte Person nach, dass sie die Obliegenheit nicht grob fahrlässig verletzt hat, bleibt der Schutz bestehen. Der Schutz bleibt auch dann bestehen, wenn die geschützte Person nachweist, dass die Verletzung der Obliegenheit weder für den Eintritt oder die Feststellung des Schadensfalles noch für die Feststellung oder den Umfang der uns obliegenden Leistung ursächlich war. Dies gilt nicht, wenn die geschützte Person die Obliegenheit arglistig verletzt hat. 46 Wann ist der Leistungsanspruch verjährt und welche Fristen gelten in diesem Zusammenhang? Die Ansprüche auf Auslandsreise-Haftpflicht-Leistungen verjähren in drei Jahren. Die Frist beginnt mit dem Schluss des Jahres, in dem die Leistung verlangt werden kann. Ist ein Anspruch der geschützten Person bei uns angemeldet worden, zählt der Zeitraum von der Anmeldung bis zum Zugang unserer Entscheidung in Textform bei der Fristberechnung nicht mit. Reise-Vertrags-Rechtsschutz der ADAC Plus-Mitgliedschaft Gruppenversicherungsbedingungen 2014 der ADAC-Rechtsschutz Versicherungs-AG für den Reise-Vertrags-Rechtsschutz der ADAC Plus-Mitgliedschaft Stand: Welche Aufgaben hat die Rechtsschutzversicherung? Im Bereich von Verkehr, Fahrzeugen und Reisen trägt der ADAC Rechtsschutz die Kosten für die Wahrnehmung der rechtlichen Interessen des Versicherten. Erforderlicher Rat und notwendige Hilfe insbesondere durch die Benennung von erfahrenen Rechtsanwälten sind Nebenleistungen des ADAC Rechtsschutzes als Versicherer. Den Inhalt der Rechtsschutzleistungen sowie deren Voraussetzungen und andere Einzel heiten regeln die folgenden Bestimmungen. 2 Für wen und für welche Rechtsangelegenheiten gibt es Rechtsschutz? (1) Versichert sind das Haupt-Mitglied der ADAC Plus-Mitgliedschaft sowie zusätzlich alle weiteren dem ADAC e.v. genannten Personen des geschützten Personenkreises, soweit diese ADAC Mitglieder sind und nicht ausdrücklich widersprochen haben. Der geschützte Personenkreis kann den Partner des Haupt-Mitglieds sowie seine und dessen Kinder umfassen. Die volljährigen Kinder zählen ab der nächsten Beitragsfälligkeit, die auf ihren 23. Geburtstag folgt, nicht mehr zum geschützten Personenkreis der ADAC Plus-Mitgliedschaft des Haupt-Mitglieds. Mitgeschützt sind immer die minderjährigen Kinder des Haupt-Mitglieds sowie die minderjährigen Kinder des Partners, soweit dieser selbst eine geschützte Person ist. (2) Versicherungsschutz besteht für den Versicherten für die Wahrnehmung rechtlicher Interessen aus Reisedienstleistungs-, Personentransport- und Beherbergungsver trägen, die der Versicherte als Kunde auf einer Reise oder zum Zwecke einer solchen geschlossen hat. 3 Welche Rechtsangelegenheiten umfasst der Rechtsschutz nicht? (1) Rechtsschutz besteht nicht für die Wahrnehmung rechtlicher Interessen a) zur Abwehr von Schadenersatzansprüchen; b) aus Streitigkeiten mit dem ADAC Rechtsschutz selbst; c) aus Ansprüchen oder Verbindlichkeiten, die nach Eintritt des Rechtsschutzfalles auf den Versicherten übertragen worden oder übergegangen sind; d) aus vom Versicherten im eigenen Namen geltend gemachten Ansprüchen einer anderen Person oder aus einer Haftung für Verbindlichkeiten einer anderen Person. (2) Ferner besteht kein Rechtsschutz soweit der Versicherte den Rechtsschutzfall und die damit gewöhnlich verbundene Kostenbelastung vorsätzlich verursacht hat. Hängt der Rechtsschutzfall ursächlich damit zusammen, dass ein begründeter Verdacht besteht, der Versicherte habe vorsätzlich eine Straftat begangen, darf der Versicherer die Kostenübernahme bis zur Klärung der Angelegenheit durch die zuständige Stelle vorläufig verweigern. (3) Der ADAC Rechtsschutz kann den Versicherungsschutz ablehnen, wenn der voraussichtliche Kostenaufwand in einem krassen Missverhältnis zu dem angestrebten Erfolg steht, und nicht besondere Belange des Versicherten entgegenstehen. 4 Welche örtlichen und zeitlichen Voraussetzungen gelten für den Rechtsschutzanspruch? (1) Rechtsschutz besteht für die Wahrnehmung rechtlicher Interessen im geografischen Europa, den außereuropäischen Anliegerstaaten des Mittelmeeres, sowie auf den Kanarischen Inseln, den Azoren und Madeira, und soweit ein Gericht oder eine Behörde in diesem Bereich gesetzlich zuständig ist oder zuständig wäre, wenn ein gericht liches oder behördliches Verfahren eingeleitet werden würde. Der ADAC Rechtsschutz zahlt in jedem Rechtsschutzfall höchstens die Versicherungssumme von ,. Zahlungen für die Versicherten aufgrund desselben Rechtsschutzfalles werden hierbei zusammengerechnet. (2) Für die Wahrnehmung rechtlicher Interessen außerhalb des Geltungsbereiches nach Absatz 1 gilt: Der Versicherer trägt in Rechtsschutzfällen, die dort während der ersten drei Monate eines Aufenthalts eintreten, die Kosten bis zu einem Höchstbetrag von ,. (3) Eine Reise liegt vor, wenn der Versicherte sich mehr als 50 km (Wegstrecke) von seinem Wohnsitz entfernt aufhält. (4) Der Rechtsschutzfall tritt ein, wenn die Wahrnehmung der rechtlichen Interessen des Versicherten erforderlich wird. Die Interessenwahrnehmung gilt als erforderlich ab dem Zeitpunkt, in dem die Behauptung aufgestellt wird, dass der Versicherte oder ein Anderer gegen Rechtspflichten verstoßen habe. Es besteht kein Anspruch auf Rechtsschutz, wenn a) der Rechtsschutzfall ausgelöst wird durch eine Willenserklärung oder Rechtshandlung, die vor Beginn des Versicherungsschutzes vorgenommen worden ist. b) die Behauptung, dass der Versicherte oder ein anderer gegen Rechtspflichten verstoßen habe, einen vor dem Beginn des Versicherungsschutzes liegenden Zeitpunkt betrifft. 5 Welche Kosten übernimmt der Versicherer? (1) Der ADAC Rechtsschutz trägt folgende Kosten im jeweils erforderlichen Umfang: a) die Kosten eines für den Versicherten tätigen Rechtsanwaltes bis zur Höhe der gesetzlichen Vergütung; wählt der Versicherte bei einem Rechtsschutzfall in Deutschland einen Rechtsanwalt, der außerhalb des Bezirks des zuständigen Gerichts niedergelassen ist, hat er die dadurch entstehenden Mehrkosten selbst zu tragen; die anwaltliche Vergütung für eine Beratung oder ein Rechtsgutachten je Rechtsschutzfall bis zu einer Höhe von 250,. Die gesetzlichen Bestimmungen über die Anrechnung der Vergütung bleiben unberührt; b) weitere Kosten bis zur Höhe der gesetzlichen Vergütung eines Rechtsanwaltes, der lediglich die Korrespondenz des Versicherten mit dem Prozessbevollmächtigten führt (Verkehrsanwalt), wenn der Versicherte mehr als 100 km Luftlinie vom zu ständigen Gericht entfernt wohnt und seine Interessen vor Gericht wahrgenommen werden; c) die Gerichtskosten einschließlich der Entschädigung für Zeugen und Sachver ständige, die vom Gericht herangezogen werden, sowie die Kosten des Gerichts vollziehers; 6

7 d) zur außergerichtlichen Konfliktbeilegung aa) die Kosten einer Mediation in Deutschland Mediation eröffnet dem Versicherten die Möglichkeit der freiwilligen, außergerichtlichen Streitbeilegung. Mit Hilfe der Moderation einer neutralen Person (Mediator), die der Versicherer vermittelt, erarbeiten die Parteien eigenverantwortlich eine Problemlösung; Der Versicherer trägt den auf den Versicherten entfallenden Anteil an den Kosten der Mediation. Sind am Mediationsverfahren auch nicht versicherte Personen beteiligt, übernimmt der Versicherer die Kosten anteilig im Verhältnis versicherter und nicht versicherter Personen: Für die Tätigkeit des Mediators ist der ADAC Rechtsschutz nicht verantwortlich; bb) die Gebühren eines anderen Schieds- oder Schlichtungsverfahrens bis zur doppelten Höhe der Gebühren, die im Fall der Anrufung eines zuständigen staatlichen Gerichts erster Instanz entstehen; e) die Kosten der Reisen des Versicherten zu einem ausländischen Gericht, wenn sein Erscheinen vor diesem Gericht zwingend angeordnet ist; erstattet werden die Kosten bis zur Höhe der für Geschäftsreisen deutscher Rechtsanwälte nach der jewei ligen Regelung im Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (Nr bis 7006 VV RVG) geltenden Sätze; f) die dem Gegner durch die Wahrnehmung seiner rechtlichen Interessen entstandenen Kosten, soweit der Versicherte zu deren Erstattung verpflichtet ist; g) Kosten für Zwangsvollstreckungsmaßnahmen mit den in Absatz 3c) festgelegten Einschränkungen; h) der Versicherer sorgt für die Übersetzung der für die Wahrnehmung der rechtlichen Interessen des Versicherten im Ausland notwendigen schriftlichen Unterlagen und trägt die dabei anfallenden Kosten. (2) Der Versicherte kann vom ADAC Rechtsschutz die Übernahme der von diesem zu tragenden Kosten verlangen, sobald er nachweist, dass er zu deren Zahlung verpflichtet ist, oder diese Verpflichtung bereits erfüllt hat. Kosten in fremder Währung werden dem Versicherten in Euro zum Wechselkurs des Tages erstattet, an dem er diese Kosten aufgewandt hat. (3) Der ADAC Rechtsschutz trägt nicht a) Kosten, die der Versicherte ohne Rechtspflicht übernimmt; b) Kosten, die aufgrund einer einverständlichen Streiterledigung entstehen, soweit sie nicht dem Verhältnis des Obsiegens zum Unterliegen entsprechen oder deren Übernahme durch den Versicherten nach der Rechtslage nicht erforderlich ist; c) Kosten, die aufgrund der vierten oder jeder weiteren Zwangsvollstreckungsmaß nahme je Vollstreckungstitel entstehen, sowie Kosten, die aufgrund von Zwangsvollstreckungsmaßnahmen entstehen, welche später als fünf Jahre nach Rechtskraft des Vollstreckungstitels eingeleitet werden; d) Kosten, zu deren Übernahme ein anderer verpflichtet wäre, wenn der Rechtsschutzversicherungsvertrag nicht bestünde. (4) Alle Bestimmungen, die den Rechtsanwalt betreffen, gelten in gleicher Weise für einen rechtskundigen Bevollmächtigten des Versicherten bei der Wahrnehmung rechtlicher Interessen im Ausland. 6 Was gilt hinsichtlich mitversicherter Personen? (1) Versicherungsschutz besteht für das Haupt-Mitglied der ADAC Plus-Mitgliedschaft und die in 2 Absatz 1 genannten Personen (Versicherte) im jeweils dort bestimmten Umfang. (2) Die für das Haupt-Mitglied der ADAC Plus-Mitgliedschaft betreffenden Bestimmungen gelten sinngemäß auch für andere Versicherte. Das Hauptmitglied der ADAC Plus-Mitgliedschaft kann jedoch widersprechen, wenn ein anderer Versicherter als dessen Ehegatte oder in häuslicher Gemeinschaft lebender Partner Rechtsschutz verlangt. Für vom Versicherer bereits vor Zugang des Widerspruchs übernommene oder zugesagte Leistungen besteht der Versicherungsschutz fort. 7 Welche Rechte und Pflichten bestehen? (1) Beauftragung des Rechtsanwalts Der Versicherte hat freie Rechtsanwaltswahl. Der ADAC Rechtsschutz wählt den Rechtsanwalt für den Versicherten aus, wenn dieser es verlangt. Er wählt ihn auch dann aus, wenn der Versicherte keinen Rechtsanwalt benannt hat, und die alsbaldige Beauftragung eines Rechtsanwalts in seinem Interesse erforderlich erscheint. Hat der Versicherte den Rechtsanwalt nicht bereits selbst beauftragt, beauftragt der Versicherer diesen im Namen des Versicherten. Für die Tätigkeit des Rechtsanwalts ist der Versicherer nicht verantwortlich. (2) Informationspflicht des Versicherten Macht der Versicherte den Rechtsschutzanspruch geltend, hat er sowohl den Versicherer als auch den beauftragten Rechtsanwalt vollständig und wahrheitsgemäß über sämtliche Umstände des Rechtsschutzfalles zu unterrichten. Er hat die Beweismittel anzugeben und die notwendigen Unterlagen auf Verlangen zur Verfügung zu stellen oder zu beschaffen. Der Versicherte hat Auskunft über den Stand der Angelegenheit zu geben, wenn der Versicherer dies verlangt. (3) Geringhaltung der Kosten Der Versicherte ist unter Berücksichtigung seiner Interessen verpflichtet, die Zustimmung des ADAC Rechtsschutzes einzuholen, bevor Klage erhoben oder ein Rechtsmittel eingelegt wird, nicht zwei oder mehr Prozesse zu führen, wenn das Ziel kostengünstiger mit einem Prozess erreicht werden kann, auf (zusätzliche) Klageanträge zu verzichten, die in der aktuellen Situation nicht oder noch nicht notwendig sind, vor Klageerhebung den rechtskräftigen Abschluss eines anderen den Versicherten als Partei betreffenden gerichtlichen Verfahrens abzuwarten, das tatsächliche oder rechtliche Bedeutung für den beabsichtigten Rechtsstreit haben kann, vorab nur einen angemessenen Teil der Ansprüche einzuklagen und die gerichtliche Geltendmachung der restlichen Ansprüche bis zur Rechtskraft der Entscheidung über den Teilanspruch zurückzustellen. (4) Folgen einer Obliegenheitsverletzung Verletzt der Versicherte eine der in Absatz 2 und 3 genannten Pflichten (Obliegenheiten) vorsätzlich, so ist der Versicherer von der Verpflichtung zur Leistung frei. Im Fall einer grob fahrlässigen Verletzung der Obliegenheit ist der Versicherer berechtigt, seine Leistung in einem der Schwere des Verschuldens des Versicherungsnehmers entsprechenden Verhältnis zu kürzen; die Beweislast für das Nichtvorliegen einer groben Fahrlässigkeit trägt der Versicherte. Die Leistungspflicht besteht fort, wenn die Verletzung der Pflicht keinen Einfluss auf den Eintritt oder die Feststellung des Rechtsschutzfalles oder den Umfang der Leistungspflicht gehabt hat. Satz 3 gilt nicht, wenn der Versicherte die Obliegenheit arglistig verletzt hat. (5) Deckungszusage Der ADAC Rechtsschutz bestätigt den Umfang des für den gemeldeten Rechtsschutzfall bestehenden Versicherungsschutzes. Wenn der Versicherte schon vor der Rechtsschutzbestätigung Maßnahmen ergreift, die Kosten auslösen, trägt der Versicherer solche Kosten nur im Rahmen des bestätigten Versicherungsumfanges. (6) Abtretung von Ansprüchen Ansprüche auf Rechtsschutzleistungen können nur mit schriftlichem Einverständnis des Versicherers abgetreten werden. (7) Forderungsübergang Ansprüche des Versicherten gegen andere auf Erstattung von Kosten, die der ADAC Rechtsschutz getragen hat, gehen auf diesen über. Die für die Geltendmachung der Ansprüche notwendigen Unterlagen hat der Versicherte dem Versicherer auszuhän digen und bei dessen Maßnahmen gegen den anderen auf Verlangen mitzuwirken; verletzt der Versicherte diese Pflicht, gilt Absatz 4. Dem Versicherten bereits erstattete Kosten sind an den ADAC Rechtsschutz zurückzuzahlen. 8 Was geschieht, wenn der Versicherer die Erfolgsaussichten bezweifelt? (1) Soweit die Wahrnehmung der rechtlichen Interessen keine hinreichende Aussicht auf Erfolg bietet, kann der Versicherer den Rechtsschutz ganz oder teilweise ablehnen. (2) Die Ablehnung ist dem Versicherten unter Angabe der Gründe unverzüglich mitzuteilen, sobald der Sachverhalt genügend geklärt ist. Gleichzeitig ist der Versicherte darauf hinzuweisen, dass er anstelle einer gerichtlichen Klärung zunächst ein Schiedsgutachterverfahren einleiten kann, dessen Kosten der Versicherer trägt. Dazu veranlasst der Versicherte seinen Rechtsanwalt, eine begründete Stellungnahme darüber abzugeben, ob die Wahrnehmung seiner rechtlichen Interessen hinreichende Aussicht auf Erfolg bietet. (3) Die unparteiische Entscheidung des Gutachters ist für beide Seiten bindend, es sei denn, dass sie offenbar von der wirklichen Sach- oder Rechtslage erheblich abweicht. (4) Will der Versicherer sich darauf berufen, dass diese Entscheidung nicht bindend sei, muss er dies gegenüber dem Versicherten innerhalb eines Monats begründen. 9 (weggefallen) 10 Muss der Versicherte sich an ein bestimmtes Gericht wenden? Falls der Versicherte gegen den ADAC Rechtsschutz vor einem anderen deutschen Gericht als dem seines Geschäftssitzes Klage erhebt, verzichtet der Versicherer auf die Einrede der fehlenden örtlichen Zuständigkeit. 11 Wann verjährt der Anspruch auf Kostenübernahme? (1) Der Anspruch auf Kostenübernahme durch den ADAC Rechtsschutz verjährt in zehn Jahren, nachdem bestimmte Kosten gegenüber dem Versicherten fällig geworden sind. Für später fällig werdende weitere Kosten in derselben Sache verjährt der Anspruch auf Kostenübernahme ebenso ab ihrer Fälligkeit in zehn Jahren. (2) In die Verjährungsfrist nicht eingerechnet wird der Zeitraum vom Eingang der Meldung des Rechtsschutzfalles beim Versicherer bis zum Zugang von dessen schriftlicher Entscheidung über seine Leistungspflicht. ADAC e.v., München Vertreten durch Herrn Dr. August Markl, Präsident ADAC-Schutzbrief Versicherungs-Aktiengesellschaft, Hansastraße 19, München Vorstand: Marion Ebentheuer (Vorsitzende), Josef Halbig, James Wallner, Heinz-Peter Welter Aufsichtsratsvorsitzender: Mahbod Asgari Nejad Rechtsform: Aktiengesellschaft mit Sitz in München Eingetragen beim AG München, HRB ADAC-Rechtsschutz Versicherungs-Aktiengesellschaft, Hansastraße 19, München Vorstand: Marion Ebentheuer (Vorsitzende), James Wallner, Heinz-Peter Welter Aufsichtsratsvorsitzender: Mahbod Asgari Nejad Rechtsform: Aktiengesellschaft mit Sitz in München Eingetragen beim AG München, HRB

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