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1 Weekly News Woche 2 / 5.Januar 215

2 Weekly News 5. Januar 215 S. 1 Unsere Empfehlungen Anlageklasse Favorisieren Meiden Einzeltitel Schweizer Pfandbriefanleihen Gedeckte europäische Anleihen Anleihen von Kantonalbanken Anleihen von hoch verschuldeten Staaten Unbesicherte Anleihen von Schuldnern aus dem Finanzsektor (Banken, Versicherungen) Anleihen von Staaten mit stark negativen Realrenditen Diversifiziert Firmenanleihen (Ø-Rating mind. BBB) Anleihen von EU-Peripheriestaaten Convertibles Diversifiziert Wandelanleihen (Ø-Rating mind. BBB) Regionen Schweiz, USA Schwellenländer Sektoren Gesundheit, Informationstechnologie Versorger Stile Hohe Dividenden, tiefe Verschuldung (Qualität) Alternative Anlagen Immobilien, Rohstoffe und weitere Flexible strategien Managed Futures Strategien Insurance Linked Securities Fund of Hedge Funds Strategien Rohstoffe Währungen USD und GBP NZD Aktuelle Positionierung (Ausgewogen CHF) Core Satelliten Liquidität 4.5% CHF- Anleihen 24.5% Managed Futures ** 5% Total Return Bonds ** 4% global 37% Thema der Woche CHF- Wandelanleihen 9% 75% 25% Renditen: Anstieg in den USA, Rückgang in der Eurozone Die Renditen langlaufender Staatsanleihen sind im vergangenen Jahr in praktisch allen Industrieländern nochmals deutlich gesunken und haben vielerorts neue historische Tiefstände erreicht. Namentlich in der Schweiz, wo im -jährigen Bereich eine Rendite von unter.3% und in Deutschland von unter.5% erreicht wurde. Selbst in den USA, wo die konjunkturelle Erholung kräftig verläuft und die Zentralbank auf eine Zinserhöhung zusteuert, ist die -jährige Treasury-Rendite Die Renditen kannten 214 nur eine Richtung Jan. Feb. Mrz. Apr. Mai. Jun. Jul. Aug. Sep. Okt. Nov. Dez. Jan. USA Schweiz Deutschland Quelle: Bloomberg Stable Return ** 3% Medizintechnik * US Industrial Revival * Immobilien Schweiz** Insurance Linked Bonds ** 3% IT & Engineering * Dividendenperlen * * Anlagethemen / ** Alternative Anlagen gegenüber Anfang 214 um 8 Basispunkte (Bps) gesunken. Die mit Abstand kräftigsten Renditerückgänge erlebten aber die südeuropäischen Staaten. In Portugal fiel die -jährige Rendite um nicht weniger als 35 Bps, in Spanien um 253 und in Italien um 221 Bps. Die Gretchenfrage lautet nun: Können solch tiefe Renditen weiterhin Bestand haben oder muss 215 mit einer deutlichen Gegenbewegung gerechnet werden? Die Antwort fällt je nach Region unterschiedlich aus. Während wir in den USA tatsächlich von einem Renditeanstieg um etwas mehr als 5 Bps ausgehen (auf 2.7%), rechnen wir in Europa mit weiterhin mit tiefen oder sogar gar sinkenden Renditen. Die Erklärung dafür ist offenkundig. In den USA dürften die kräftige Konjunkturerholung und das Ende der Nullzinspolitik fast zwangsläufig einen Renditeanstieg bewirken, während die Konjunktur in der Eurozone weiterhin lahmt und auf wackeligen Beinen steht. Die EZB wird deswegen ihre Stimulierungsanstrengungen nochmals verstärken (Stichwort: Kauf von Staatsanleihen). Die bereits deutlich geschrumpften Zinsdifferenzen zwischen Anleihen des deutschen Staates und Anleihen aus der Peripherie dürften im Laufe des Jahres deshalb weiter zurückgehen.

3 Weekly News 5. Januar 215 S. 2 Wirtschaft und Finanzmärkte Lagebeurteilung USA: Die wichtigsten Vorlaufindikatoren wie etwa der Leading Indicators Index oder die Einkaufsmanagerindizes signalisieren 215 eine konjunkturelle Beschleunigung. Wir rechnen mit einem gesamtwirtschaftlichen Wachstum in diesem Jahr von hohen 3.5%. Wichtige Impulse liefert der Arbeitsmarkt, der sich im letzten Jahr deutlich erholt hat. Mit einer Arbeitslosenrate von 5.8% nähert sich die US-Wirtschaft der Rate, die gemeinhin mit Vollbeschäftigung gleichgesetzt wird. Dies wirkt sich stimulierend auf den privaten Konsum aus, der 215 nochmals etwas kräftiger zulegen wird als 214. Helfen wird auch der deutliche Rückgang des Erdölpreises, der der amerikanischen Wirtschaft einen zusätzlichen Wachstumsimpuls in der Grössenordnung von.5% des BIP bescheren könnte. Eurozone: Die konjunkturelle Gesundung der Eurozone lässt weiter auf sich warten. Auch 214 ist der wirtschaftliche Aufschwung in der Währungsunion kaum in Gang gekommen, und die Lage bleibt kritisch. Zwar fanden die südeuropäischen Krisenländer wieder vermehrt zu Wachstum zurück, ihre Dynamik ist aber nach wie vor bescheiden. Auf der anderen Seite kam es in Deutschland zu einer empfindlichen Wachstumsabschwächung, während Frankreich und Italien schon längere Zeit vor sich her dümpeln. Der konjunkturelle Ausblick für 215 bleibt deshalb verhalten. Schwellenländer: Nach einem schwierigen letzten Jahr für die grossen Schwellenländer China, Brasilien und Indien präsentiert sich einzig die Lage in Indien für 215 besser. Die Geldpolitik der wichtigsten Zentralbanken der Industrieländer wird 215 erstmal nach einer langen Phase einheitlicher Ausrichtung unterschiedliche Wege einschlagen. In den beiden angelsächsischen Länder USA und UK dürfte es im Laufe dieses Jahres zu ersten Leitzinserhöhungen kommen. In der Eurozone und in Japan ist die Wahrscheinlichkeit hingegen gross, dass die Zentralbanken weitere Stimulierungsmassnahmen ergreifen werden. Die Grosswetterlage präsentiert sich auf unserer Sicht zwar immer noch vorteilhaft für, die kräftigen Kursfortschritte der vergangenen Jahre haben aber dazu geführt, dass die Bewertung der märkte mittlerweile nicht mehr günstig ist. Das Kurs-Gewinn-Verhältnis der meisten Börsenplätze ist über den historischen Durchschnittswert gestiegen. Auf der anderen Seite sind die märkte im Vergleich zu nach wie vor günstig bewertet. Die Unternehmensgewinne, neben den Zinsen und der Bewertung die dritte treibende Kraft, dürften auch 215 zunehmen. Geschäftsklima Industrie USA 4 4 Eurozone Schweiz 3 3 Dez 4 Dez 6 Dez 8 Dez Dez 12 Dez 14 Konsumentenstimmung USA (links) Eurozone (rechts) Dez 4 Dez 6 Dez 8 Dez Dez 12 Dez 14 märkte EUR-Anleihen (Citi EuroBIG All) CHF-Anleihen (SBI AAA-BBB) Dez 11. Mrz 2. Mai 29. Jul 7. Okt 16. Dez märkte SPI EuroStoxx 5 DAX S&P Dez 11. Mrz 2. Mai 29. Jul 7. Okt 16. Dez Alternative Anlagen Auch im neuen Jahr bleiben die Ölpreise unter Druck. Mittlerweile nähert sich die US Rohölsorte WTI der Marke von USD Öl Futures 12 Die Edelmetalle können in den ersten Handelstagen des neuen Jahres leicht zulegen WTI in USD Brent in USD Dez Dez. 19. Dez Dez. 14 Währungen 215 rechnen wir mit einer Fortsetzung der US Dollar Erstarkung. Zur besseren Wirtschaftsentwicklung gesellt sich dieses Jahr auch noch das Ende der Nullzinspolitik. Beides dürfte dem Dollar Auftrieb geben Währungen USD/CHF (links) EUR/CHF (rechts) Wir rechnen damit, dass die EURCHF Untergrenze auch dieses Jahr Bestand haben wird Dez 19. Mrz 19. Jun 19. Sep 19. Dez 1.19 Konjunktur- und Zinsprognosen 1) Bewertung 3) BIP Inflation Leitzins j. Rendite 2) Dividenden- KGV aktuell 3M 1Y aktuell 3M 1Y rendite 12MF 4) Schweiz Welt Eurozone Schweiz Grossbritannien Europa USA Nordamerika Japan Asien/Pazifik China n.a. n.a. n.a. n.a. n.a. n.a. Schwellenländer 2.9 1) 2) 3) 4) ZKB-Prognosen, Renditen erstklassiger Staatsanleihen (für Eurozone: Bundesanleihen) MSCI (IBES) per Monats-Gewinnschätzung.9

4 Weekly News 5. Januar 215 S. 3 Indizes im Überblick MSCI World -.9%.71% -.2%.4% 6.76% 17.87% Schweiz SPI -.38%.% -.38% 13.5.% 13.5 Deutschland DAX -1.17% -.1% -1.18% 2.65% -1.89%.71% Holland AEX -.26% -.1% -.27% 8.67% -1.89% 6.6 England FT-SE -.64% 1.%.36% 1.4% 5.18% 6.28% Frankreich CAC % -.1% -.55% 2.57% -1.89%.63% FTSE Italia All-Share Index -1.53% -.1% -1.54% 2.35% -1.89%.4 Spanien Madrid General -1.94% -.1% -1.95% 8.91% -1.89% 6.85% Schweden OMX -.4%.6.21% 13.96% -8.34% 4.46% Oesterreich ATX -.56% -.1% -.57% % % Finnland HEX General -1.18% -.1% -1.19% 9.88% -1.89% 7.8% DJ Euro Stoxx 5-1.2% -.1% -1.21% % 2.94% DJ Stoxx % -.1% -.49% 6.74% -1.89% 4.7 USA S&P 5-1.7%.73% -.35% 13.68% % Nasdaq -.77%.73% -.4% 14.83% % Kanada TSE 3.25%.95% 1.2%.55% 2.49% 13.29% Australien All Ordinary.53% 1.7% 2.24% 6.49% 2.19% 8.8 Japan Nikkei % 1.23% -.96% 8.91% -2.6% 6.67% Hong Kong Hang Seng 1.% % 11.71% 17.64% Shanghai SE Comnposite % 9.83% 57.95% % MSCI Emerging Markets.6.84% 1.46% 5.57% 3.9% 9.69% Schweiz - Staatsanleihen.3.% %.% 9.18% Schweiz - CHF-Gesamtmarkt.14%.%.14% 6.8.% 6.8 Eurozone - Staatsanleihen.33% -.1% % -1.89% 11.38% Deutschland - Staatsanleihen.39% -.1%.39%.49% -1.89% 8.4% Italien - Staatsanleihen.28% -.1%.27% 15.74% -1.89% 13.56% Österreich - Staatsanleihen.4% -.1%.39% %.49% Grossbritannien - Staatsanleihen.54% 1.% 1.55% % 2.4% Dänemark - Staatsanleihen.5% -.9%.4% 11.84% -1.71% 9.93% Schweden - Staatsanleihen.37%.6.99% 12.15% -8.34% 2.8% Norwegen - Staatsanleihen.7%.35% 1.6% 9.34% -9.% -1.15% USA - Staatsanleihen.56%.73% 1.29% 6.8% Kanada - Staatsanleihen.75%.95% 1.7% 7.85% 2.49%.53% Australien - Staatsanleihen.81% 1.7% 2.53% 11.26% 2.19% 13.69% Neuseeland - Staatsanleihen.38% 2.8% 2.47% 8.21% 6.9% 14.8% Japan - Staatsanleihen.2.95% 1.17% 4.78% -2.6% 2.6 Unternehmensanleihen - hedged in CHF.49% 7.24% Unternehmensanleihen - hedged in EUR.49% 7.53% Immobilien Immobilien Schweiz - Fonds.63%.%.63% 14.99%.% 14.99% Immobilien Schweiz -.5.% %.% 13.65% Immobilien Global %.55% -.1% 2.93% % Rohstoffe USD Devisen in CHF USD Devisen in CHF S&P/Goldman Sachs Commodity Index % -2.41% -33.6% DJ/UBS Commodity Index -1.73%.73% -1.1% -17.1% % Gold - Feinunze.85%.73% 1.59% % US-Leichtöl( WTI) - Barrel -4.26%.73% -3.56% % % Aluminium -.46%.73%.26% 4.% % Kupfer.11%.73%.84% % % Quelle: Bloomberg-Daten per 31. Dezember 214 Diese Publikation wurde von der Privatbank Bellerive aufgrund von öffentlich zugänglichen Informationen, intern erarbeiteten Daten sowie anderen unseres Erachtens verlässlichen Daten erstellt. Für deren Richtigkeit, Genauigkeit, Vollständigkeit und Aktualität kann dennoch keine Gewähr übernommen werden. Dem Anleger muss bewusst sein, dass die abgegebenen Informationen und Empfehlungen der Privatbank Bellerive sich in Anbetracht einer Veränderung des wirtschaftlichen Umfeldes jederzeit verändern können. Ein positiver Verlauf eines Wertpapiers in der Vergangenheit ist kein Garant für eine ebenso positive Entwicklung in der Zukunft. Diese Publikation darf nicht ohne Zustimmung der Privatbank Bellerive vervielfältigt oder an andere Personen verteilt werden, insbesondere nicht direkt oder indirekt an Bürger oder Einwohner von Kanada, den Vereinigten Staaten, Grossbritannien oder anderen Ländern, in denen der Vertrieb durch das Gesetz eingeschränkt ist. Wer diese Publikation erhält, sollte sich dieser Einschränkung bewusst sein und sich daran halten. Die Publikation ist ausschliesslich für informative Zwecke verfasst worden und beinhaltet keine Empfehlung, kein Ansuchen oder Angebot, irgendeine Währung, ein Wertpapier oder ein anderes Finanzprodukt zu kaufen oder zu verkaufen. Wir möchten ausdrücklich darauf hinweisen, dass diese Publikation nicht eine ganzheitliche und anlegergerechte Beratung ersetzen kann. Wir bitten Sie deshalb, bei einem zu treffenden Entscheid Kontakt mit Ihrem Kundenberater aufzunehmen.

5 Weekly News Woche / 3. März 214

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