FINANZIERUNG DURCH AUSARBEITUNG EINER ARBEITSUNTERLAGE ZUM THEMA: KREDITÄHNLICHE KONSTRUKTIONEN UND FINANZKONTROLLE KARL-FRANZENS UNIVERSITÄT GRAZ

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1 KARL-FRANZENS UNIVERSITÄT GRAZ INSTITUT FÜR WIRTSCHAFTSPÄDAGOGIK DIDAKTIK UND METHODIK DES BETRIEBSWIRTSCHAFTLICHEN UNTERRICHTS WS 2010/11 MMAG. WERNER SEEBACHER AUSARBEITUNG EINER ARBEITSUNTERLAGE ZUM THEMA: FINANZIERUNG DURCH KREDITÄHNLICHE KONSTRUKTIONEN UND FINANZKONTROLLE LEHRERINNENUNTERLAGE BETRIEBSWIRTSCHAFT UNTERNEHMENSFÜHRUNG UND MANAGEMENT HAK III ERSTELLT VON: BEATE KOTAL MAG. A SABRINA ROMINA SORKO KATHRIN UEDL, BAKK GRAZ, IM JÄNNER 2011

2 INHALTSVERZEICHNIS FINANZIERUNG DURCH KREDITÄHNLICHE KONSTRUKTIONEN FACTORING Arten des Factoring Offenes Factoring Stilles Factoring Abwicklung eines offenen Factoringgeschäftes Funktionen der Finanzierung über Factoring Finanzierungsfunktion Delkrederefunktion Dienstleistungsfunktion Kosten der Finanzierung über Factoring ASSET BACKED FINANZIERUNG Idee der Asset Backed Finanzierung Abwicklung einer Asset Backed Finanzierung Kosten der Asset Backed Finanzierung LEASING Einteilung der Leasingfinanzierung Abwicklung eines Leasinggeschäftes Zahlungsverpflichtungen des Leasingnehmers FINANZKONTROLLE ANHANG I. FOLIENSATZ I.I OVERHEADFOLIE 1: COMIC LIQUIDITÄTSENGPASS I.II OVERHEADFOLIE 2: ÜBERBLICK ÜBER DIE FINANZIERUNG I.III OVERHEADFOLIE 3: ABWICKLUNG EINES OFFENEN FACTORINGS I.IV OVERHEADFOLIE 4: ÜBUNGSBEISPIEL 1 MUSTERLÖSUNG I.V OVERHEADFOLIE 5: ABWICKLUNG EINER ASSET BACKED FINANZIERUNG I.VI OVERHEADFOLIE 6: COMIC LEASING I.VII OVERHEADFOLIE 7: EINTEILUNG DER LEASINGFINANZIERUNG I.VIII OVERHEADFOLIE 8: ABWICKLUNG EINER LEASINGFINANZIERUNG I.IX OVERHEADFOLIE 9: ÜBUNGSBEISPIEL 2 MUSTERLÖSUNG II. TESTAUFGABE III. LEHRPLAN (STOFF) VERTEILUNGSPLAN IV. LEHRZIELTABELLE V. UNTERRICHTSDISPOSITION VI. LEHRERINNEN SCHÜLERINNEN VERHALTEN SEITE 2

3 FINANZIERUNG DURCH KREDITÄHNLICHE KONSTRUKTIONEN Bei der Finanzierung durch kreditähnliche Konstruktionen handelt es sich um besondere Formen der Zuführung von Fremdkapital, welche als Ersatz für die Kreditaufnahme dienen. Wenn man die Finanzierung, ausgehend von der Finanzierungsquelle, einteilt, unterscheidet man zwischen der Außen- und der Innenfinanzierung. Die in diesem Kapitel behandelten kreditähnlichen Konstruktionen fallen allesamt in den Bereich der Außenfinanzierung und sind dabei der Zuführung von Fremdkapital zuzuordnen. Zur Finanzierung durch kreditähnliche Konstruktionen gehören Factoring, Asset-Backed-Finanzierung und Leasing. SEITE 3

4 1 Factoring Factoring ist die Bevorschussung einer abgetretenen Forderung aus Warenlieferungen und Dienstleistungen durch ein besonderes Finanzierungsinstitut, den Factor. Beim Factoring werden kurz- bis mittelfristige Forderungen aus Warenlieferungen und Dienstleistungen an einen Factor übertragen. Der Factor verwaltet diese Forderungen und ist bereit, für die Zeit zwischen der Übertragung und dem effektiven Zahlungseingang % des Rechnungsbetrages sofort als Kreditbetrag zur Verfügung zu stellen. Dieses Geld kann somit gleich wieder investiert werden und die Unternehmen müssen nicht warten, bis ihre DebitorInnen die offenen Forderungen begleichen. 1.1 Arten des Factoring Beim Factoring unterscheidet man, abhängig davon, wie der Factor gegenüber den DebitorInnen des/der Factoringkunden/Factoringkundin auftritt, folgende zwei Arten Offenes Factoring Für den/die DebitorIn des/der Factoringkunden/Factoringkundin ist ersichtlich, dass der/die LieferantIn die Forderungen an einen Factor abgetreten hat. Die Zahlung der Forderung erfolgt direkt an den Factor Stilles Factoring Die Abtretung der Forderung bleibt dem/der DebitorIn verborgen. Er/Sie zahlt die Forderung an den/die Factoringkunden/Facotringkundin, der/die den eingegangenen Betrag an den Factor weiterleitet. SEITE 4

5 1.2 Abwicklung eines offenen Factoringgeschäftes Die Beteiligten eines offenen Factoringgeschäftes sind der/die Factoringkunde/Factoringkundin, der Factor und die KundInnen des Unternehmens, die DebitorInnen. FactoringkundIn (=LieferantIn) 3. Gutschrift 0. Factoringvertrag 5. Restbetrag 1. Bestellung Factor 4. Zahlung der Forderung 2. Lieferung/ Rechnung DebitorIn x DebitorIn y DebitorIn z 0. Der Factor und der/die Factoringkunde/Factoringkundin schließen einen Factoringvertrag ab. 1. Die DebitorInnen bestellen die Waren oder Dienstleistungen bei dem/der Lieferanten/Lieferantin. 2. Diese/r liefert die Waren und Dienstleistungen aus und stellt eine Rechnung an die DebitorInnen. 3. Anschließend übergibt der/die Factoringkunde/Factoringkundin seine/ihre Forderungen gegenüber den DebitorInnen an den Factor und % des Gegenwertes der Forderung werden vom Factor an den/die Factoringkunden/ Factoringkundin überwiesen. 4. Die DebitorInnen begleichen die Rechnungen direkt an den Factor. 5. Anschließend kommt es zur Überweisung des Restbetrages abzüglich Zinsen und diversen Gebühren. SEITE 5

6 1.3 Funktionen der Finanzierung über Factoring Die Finanzierung über Factoring erfüllt je nach Ausgestaltung des Factoringvertrages unterschiedliche Funktionen Finanzierungsfunktion Der/Die Factoringkunde/Factoringkundin erhält vom Factor sofort eine Gutschrift in Höhe von % der Forderung. Für den/die FactoringkundIn führt dies zu einer Steigerung der eigenen Liquidität. Die dabei erhaltenen liquiden Mittel können anderwärtig verwendet werden. Nach Begleichung der Rechnung durch den/die DebitorIn wird der Restbetrag abzüglich Zinsen und diversen Gebühren gutgeschrieben Delkrederefunktion Gegen Bezahlung einer Delkredereprovision übernimmt der Factor das Ausfallsrisiko. Sollte der/die DebitorIn die noch ausstehende Forderung nicht bezahlen können, trägt dieses Risiko der Factor Dienstleistungsfunktion Auch Dienstleistungen, wie zum Beispiel Inkasso, Mahnwesen oder DebitorInnenbuchhaltung können vom Factor übernommen werden. Als Gegenleistung dafür verlangt der Factor eine umsatzabhängige Factoringprovision. 1.4 Kosten der Finanzierung über Factoring Abhängig vom Jahresumsatz und der Anzahl der Forderungen werden vom Factor Bearbeitungsgebühren verrechnet. Diese Gebühren liegen zwischen 0,1 % und 1,5 % des Jahresumsatzes und werden als Factoringkommission bezeichnet. Für die Bevorschussung der Forderung verlangt der Factor außerdem Zinsen abhängig vom Zinsniveau. Diese werden als Factorzinsen bezeichnet. SEITE 6

7 Übungsbeispiel 1: Charakteristika des Factoring Fall: Zeitungsausschnitt aus dem Standard ( ; Interview mit Mag. Theo Hibler, Vorstandsvorsitzender Intermarket Bank) [ ] Die Factoringkosten setzen sich aus einer Factoringgebühr einerseits und einer Verzinsung andererseits zusammen [ ] Wir bieten dem Kunden das gesamte Paket: Finanzierungsfactoring, Debitorenmanagement, Mahn- und Inkassowesen sowie Besicherung der Forderungen. Hintergrund dafür ist, dass vor allem kleine Unternehmen und Start-Ups über wenige Ressourcen verfügen und sich auf ihr Kerngeschäft konzentrieren müssen. [ ] Zunächst muss sich der Factoringnehmer keine Sorgen mehr darüber machen, wann sein Abnehmer zahlt. [ ] Durch die frühe Begleichung der Rechnungen können Factoring-Kunden auch ihre eigenen Schulden rascher begleichen, wodurch sie insbesondere Skonti bei ihren Lieferanten nützen können. [ ] Problemstellung: 1. Welche Vorteile haben laut dem Zeitungsausschnitt kleine Unternehmen und Start-Ups? 2. Warum muss sich der/die FactoringnehmerIn keine Sorgen machen, wann seine/ihre AbnehmerInnen zahlen? LehrerInnenlösung: Ad 1: Die Vorteile für kleine Unternehmen und Start-Ups liegen darin, dass der Factor das Debitorenmanagement, das Mahn- und Inkassowesen sowie die Besicherung der Forderungen übernimmt. Somit können sich diese auf ihr Kerngeschäft konzentrieren. Vertiefungsfragen der Lehrerin: (1) Übernimmt der Factor immer diese Aufgaben (Lösung: Nein, das wird vertraglich vereinbart.) (2) Wie bezeichnet man in der Fachsprache die Besicherung der Forderung durch den Factor? (Lösung: Delkrederefunktion) Ad 2: Der/Die FactoringnehmerIn muss sich deshalb keine Sorgen machen, wann seine/ihre AbnehmerInnen zahlen, weil der Factor nach Abtretung der Forderungen sofort das Geld an den/die FactoringnehmerIn überweist. Vertiefungsfragen der Lehrerin: (1) Welche Vorteile ergeben sich dadurch für den/die FactoringnehmerIn? (Lösung: Weil der/die FactoringnehmerIn schon frühzeitig die Forderungssumme zur Verfügung hat, können Lieferantenskonti in Anspruch genommen werden. Somit können die eigenen Schulden schneller und günstiger beglichen werden. Ein weiterer Vorteil ist, dass das Geld sofort wieder investiert werden kann). (2) Wie bezeichnet man in der Fachsprache diese Bevorschussung durch den Factor? (Lösung: Finanzierungsfunktion). SEITE 7

8 2 Asset-Backed-Finanzierung Unter Asset-Backed-Finanzierung versteht man den Ankauf von Forderungen durch eine Gesellschaft, die diese Forderungen bündelt und verbrieft. Somit entstehen Wertpapiere, die von Dritten gekauft werden können. Von seiner Grundidee her ist die Asset-Backed-Finanzierung dem Factoring sehr ähnlich. Auch hier werden die Forderungen von einer Gesellschaft angekauft. Diese wird hier als Zweckgesellschaft bezeichnet. Nach dem Ankauf wird der Gegenwert der Forderung abzüglich Kosten dem/der ForderungsverkäuferIn bevorschusst. Somit stehen dem/der ForderungsverkäuferIn umgehend wieder Mittel zur Verfügung, die investiert werden können. Auch das Delkredererisiko geht voll auf die Zweckgesellschaft über. 2.1 Idee der Asset-Backed-Finanzierung Der große Unterschied zum Factoring liegt in der Weiterbehandlung der angekauften Forderungen von der Zweckgesellschaft. Diese fasst die angekauften Forderungen einzelner ForderungsverkäuferInnen zusammen und verbrieft diese. Somit entstehen aus angekauften Forderungen Wertpapiere, die von der Zweckgesellschaft an Dritte angeboten werden. Diese Wertpapiere werden als Asset- Backed-Securities bezeichnet und sind durch die angekauften Forderungen von der Zweckgesellschaft gedeckt. Durch das Zusammenfassen der diversen Forderungen in Asset-Backed-Securities ist das Ausfallsrisko sehr gering. Dies wird als Risikostreuung bezeichnet. 2.2 Abwicklung einer Asset-Backed-Finanzierung Die Beteiligten der Asset-Backed-Finanzierung sind der/die ForderungsverkäuferIn, die Zweckgesellschaft sowie die DebitorInnen. Der Forderungsverkauf an die Zweckgesellschaft erfolgt still. Das bedeutet, dass die DebitorInnen ihre Schuld wie gewöhnlich an ihren/ihre Lieferanten/Lieferantin, den/die ForderungsverkäuferIn, bezahlen. Die KäuferInnen von Asset-Backed-Securities stehen in keiner direkten Beziehung zu den ForderungsverkäuferInnen. SEITE 8

9 ForderungsverkäuferIn (=LieferantIn) 6. Gutschrift 0. Vertrag 3 Bevorschussung Zweckgesellschaft 1 Bestellung 5. Zahlung der Forderung 2. Lieferung/ Rechnung DebitorIn x DebitorIn y DebitorIn z 4. Handel mit ABS ABS-KäuferIn a ABS-KäuferIn b ABS-KäuferIn c 0. Der/Die ForderungsverkäuferIn und die Zweckgesellschaft schließen einen Vertrag ab. 1. Die DebitorInnen bestellen die Waren oder Dienstleistungen bei dem/der Lieferanten/Lieferantin. 2. Diese/r liefert die Waren und Dienstleistungen aus und stellt eine Rechnung an die DebitorInnen. 3. Anschließend übergibt der/die ForderungsverkäuferIn seine/ihre Forderungen an die Zweckgesellschaft und erhält den Gegenwert der Forderung abzüglich Kosten als Bevorschussung von der Zweckgesellschaft gutgeschrieben. 4. Die Zweckgesellschaft fasst die offenen Forderungen mehrerer ForderungsverkäuferInnen zusammen und verbrieft diese. Die somit entstandenen Wertpapiere werden Dritten zum Kauf angeboten. 5. Die DebitorInnen begleichen die Rechnungen an den/die Lieferanten/Lieferantin. 6. Nach Eingang der Forderung bezahlt der/die ForderungsverkäuferIn den gesamten Forderungsbetrag an die Zweckgesellschaft. SEITE 9

10 2.3 Kosten der Asset-Backed-Finanzierung Asset-Backed-Securities sind einerseits durch die angekauften Forderungen der Zweckgesellschaft gedeckt und andererseits ist ihr Ausfallsrisiko durch die Risikostreuung gering. Deshalb muss die Zweckgesellschaft an die KäuferInnen von Asset-Backed-Securities nur wenig Zinsen bezahlen. Weil die Zweckgesellschaft deshalb nur geringe Kosten hat, wird sie dem/der ForderungsverkäuferIn auch nur geringe Kosten rückverrechnen. Die Asset-Backed-Finanzierung als Finanzierungsalternative zum Factoring eignet sich besonders gut für große Unternehmen mit hohen Forderungsbeständen von vielen unterschiedlichen DebitorInnen. Somit kann eine große Anzahl an Asset-Backed-Securities mit hoher Risikostreuung an Dritte angeboten werden, was die Kosten für die ForderungsverkäuferInnen verringert. Ist die Risikostreuung nur gering, weil zum Beispiel der DebitorInnenstamm der ForderungsverkäuferInnen noch zu klein ist, müssen höhere Zinsen an die KäuferInnen von Asset- Backed-Securities bezahlt werden. Somit haben auch die ForderungsverkäuferInnen höhere Kosten durch diese Finanzierungsform. SEITE 10

11 3 Leasing Bei der Leasingfinanzierung kaufen Leasinggesellschaften auf eigenen Namen und eigene Rechnung Wirtschaftsgüter und überlassen sie dem/der LeasingnehmerIn. Das Leasing stellt eine Sonderform der Miete dar. Mit Abschluss eines Leasingvertrages kauft die Leasinggesellschaft auf eigenen Namen und auf eigene Rechnung das gewünschte Gut und überlässt es dem/der LeasingnehmerIn (=Unternehmen) gegen Zahlung des festgelegten Leasingentgeltes. Zu beachten ist dabei, dass neben dem monatlichen Leasingentgelt meist auch eine Vorauszahlung an die Leasinggesellschaft zu leisten ist. Als mietähnliche Finanzierungsform bietet das Leasing eine Alternative zu Kauf, Kredit oder zur klassischen Miete. 3.1 Einteilung der Leasingfinanzierung Die Leasingfinanzierung kann nach der Art des Leasinggegenstandes oder nach dem Umfang der Dienstleistung eingeteilt werden. Leasingfinanzierung Art des Leasinggegenstandes Umfang der Dienstleistung Mobilienleasing Immobilienleasing Fullserviceleasing Teilserviceleasing Ein Leasingvertrag wird immer auf die jeweilige Situation des/der Leasingnehmers/Leasingnehmerin abgestimmt. Dabei wird zuerst festgelegt, um welchen Leasinggegenstand es sich handelt. Handelt es sich um bewegliche Güter, wie zb Maschinen, spricht man von Mobilienleasing, handelt es sich um unbewegliche Güter, wie zb Gebäude, so spricht man von Immobilienleasing. SEITE 11

12 Auch der Umfang der Dienstleistung kann vertraglich festgelegt werden. Die wichtigste Unterscheidung ist dabei, ob Fullserviceleasing oder Teilserviceleasing vereinbart wird. Beim Fullserviceleasing übergibt der/die LeasinggeberIn nicht nur das Gut an den/die LeasingnehmerIn, sondern verpflichtet sich auch dazu, das Gut zu warten und für Versicherungen oder andere Serviceleistungen aufzukommen. Beim Teilserviceleasing steht es den Vertragsparteien frei, welche Vereinbarungen sie bezüglich der Serviceleistungen treffen möchten. 3.2 Abwicklung eines Leasinggeschäftes Die Beteiligten eines Leasinggeschäftes sind der/die LeasingnehmerIn, die Leasinggesellschaft und der/die VerkäuferIn des geleasten Gutes. An einem Leasinggeschäft ist, anders als etwa bei Kaufverträgen, eine spezielle Gesellschaft beteiligt, welche den Geldfluss regelt. Als so genannte Leasinggesellschaft treten Banken bzw. Kreditinstitute oder eigens gegründete Leasinggesellschaften auf. LeasingnehmerIn 1. Leasingvertrag Leasinggesellschaft 5. Leasingentgelte 4. Kaufpreis 2. Kaufvertrag 3. Lieferung des Gutes VerkäuferIn 1. Der/Die LeasingnehmerIn und die Leasinggesellschaft schließen einen Leasingvertrag ab. 2. Die Leasinggesellschaft und der/die VerkäuferIn des Gutes schließen einen Kaufvertrag ab. 3. Der/Die VerkäuferIn liefert das Gut an den/die LeasingnehmerIn. 4. Nach der Lieferung erfolgt die Zahlung des Kaufpreises von der Leasinggesellschaft an den/die VerkäuferIn des Gutes. 5. Der/Die LeasingnehmerIn bezahlt die vereinbarten Leasingentgelte an die Leasinggesellschaft. SEITE 12

13 3.3 Zahlungsverpflichtungen des Leasingnehmers Bei Abschluss eines Leasingvertrages kann der/die LeasingnehmerIn an die Leasinggesellschaft eine Vorauszahlung leisten. Neben diesem einmaligen Betrag verpflichtet sich der Leasingnehmer zudem, zu vereinbarten Terminen Leasingraten an die Leasinggesellschaft zu zahlen. Die Höhe der Leasingrate hängt von unterschiedlichen Faktoren ab: Anschaffungskosten des Leasinggegenstandes Festgelegte Laufzeit des Leasingvertrages Höhe der vereinbarten Vorauszahlung Restwert des Leasinggegenstandes am Ende der Laufzeit sonstige vertraglich vereinbarte Serviceleistungen Übungsbeispiel 2: Charakteristika der Leasingfinanzierung Fall: Ausschnitt aus einem Leasingangebot SEITE 13

14 Problemstellung: 1. Um welche Art des Leasings bzgl. des Gegenstandes handelt es sich bei diesem Angebot? 2. Aus welchen Positionen setzt sich die Gesamtbelastung zusammen? LehrerInnenlösung: Ad 1: Dabei handelt es sich um ein Mobilienleasing, weil eine Maschine, also ein bewegliches Gut, geleast wird. Vertiefungsfragen der Lehrerin: (1): Wonach lässt sich die Leasingfinanzierung noch unterscheiden? (Lösung: Nach dem Umfang der Dienstleistung kann man zwischen Fullserviceleasing und Teilserviceleasing unterscheiden.) (2): Wer ist bei einem Leasinggeschäft der/die EigentümerIn des geleasten Gutes? (Lösung: Bei einem Leasinggeschäft ist die Leasinggesellschaft Eigentümerin des geleasten Gutes und überlässt dieses dem/der LeasingnehmerIn.) Ad 2: Die Gesamtbelastung setzt sich zusammen aus dem monatlichen Leasingentgelt, der Mietvorauszahlung, der Bearbeitungsgebühr, und der Rechtsgeschäftsgebühr. Vertiefungsfragen der Lehrerin: (1): Was muss der/die LeasingnehmerIn bei Vertragsabschluss an die Leasinggesellschaft bezahlen? (Lösung: Der/Die LeasingnehmerIn muss der Leasinggesellschaft bei Vertragsabschluss die Mietvorauszahlung, die Bearbeitungsgebühr und die Rechtsgeschäftsgebühr zahlen.) (2): Muss der/die LeasingnehmerIn noch weitere Zahlungen an die Leasinggesellschaft leisten? (Lösung: Ja, der/die LeasingnehmerIn muss der Leasinggesellschaft über die gesamte Vertragslaufzeit die monatliche Leasingrate zahlen.) SEITE 14

15 FINANZKONTROLLE Unter Finanzkontrolle versteht man die laufende Überwachung des Einsatzes der finanziellen Mittel in einem Unternehmen. Bei der Finanzkontrolle werden die Ein- und Auszahlungen des Unternehmens laufend überwacht. Dabei werden die geplanten Soll-Werte mit den tatsächlichen Ist-Werten der Finanzbuchhaltung verglichen. Das Controlling, zu dessen Aufgabengebieten die Finanzkontrolle gehört, setzt dafür diverse Kennzahlen ein. Zu diesen Kennzahlen zählen zum Beispiel die Fremd- und Eigenkapitalquote oder die Dauer der Entschuldung. Sollte es im Bereich der Finanzierung zu Fehlentwicklungen kommen, müssen diese sofort aufgezeigt werden. Fehlentwicklungen sind meist die Ursache falscher Entscheidungen, vor allem im Zusammenhang mit der Finanzplanung. Bei der Entscheidung, welcher Kredit für das Unternehmen geeignet ist, muss die Funktion des jeweiligen Kredites beachtet werden. Kontokorrentkredite oder das Factoring sind beispielsweise nur zur kurzfristigen Finanzierung von Investitionen geeignet, nicht aber zur Finanzierung langfristiger Investitionen. Dies ist der häufigste Fehler, den Unternehmen im Rahmen ihrer Finanzierungsentscheidung treffen. SEITE 15

16 ANHANG I. Foliensatz I.I Overheadfolie 1: Comic Liquiditätsengpass I.II Overheadfolie 2: Überblick über die Finanzierung SEITE 16

17 I.III Overheadfolie 3: Abwicklung eines offenen Factorings FactoringkundIn (=LieferantIn) 3. Gutschrift 0. Factoringvertrag 5. Restbetrag 1. Bestellung Factor 4. Zahlung der Forderung 2. Lieferung/ Rechnung DebitorIn x DebitorIn y DebitorIn z I.IV Overheadfolie 4: Übungsbeispiel 1 - Musterlösung Frage 1: - Factor übernimmt Debitorenmanagement, Mahn- und Inkassowesen sowie die Besicherung der Forderungen - Konzentration auf Kerngeschäft Frage 2: Geld wird sofort überwiesen SEITE 17

18 I.V Overheadfolie 5: Abwicklung einer Asset-Backed-Finanzierung ForderungsverkäuferIn (=LieferantIn) 6. Gutschrift 0. Vertrag 3 Bevorschussung Zweckgesellschaft 1 Bestellung 5. Zahlung der Forderung 2. Lieferung/ Rechnung DebitorIn x DebitorIn y DebitorIn z 4. Handel mit ABS ABS-KäuferIn a ABS-KäuferIn b ABS-KäuferIn c I.VI Overheadfolie 6: Comic Leasing SEITE 18

19 I.VII Overheadfolie 7: Einteilung der Leasingfinanzierung Leasingfinanzierung Umfang der Dienstleistung Mobilienleasing Immobilienleasing Fullserviceleasing Teilserviceleasing I.VIII Overheadfolie 8: Abwicklung einer Leasingfinanzierung LeasingnehmerIn 1. Leasingvertrag Art des Leasinggegenstandes Leasinggesellschaft 5. Leasingentgelte 4. Kaufpreis 2. Kaufvertrag 3. Lieferung des Gutes VerkäuferIn I.IX Overheadfolie 9: Übungsbeispiel 2 - Musterlösung Frage 1: Mobilienleasing (Maschine ist ein bewegliches Gut) Frage 2: - monatlichen Leasingentgelt - Mietvorauszahlung - Bearbeitungsgebühr - Rechtsgeschäftsgebühr SEITE 19

20 II. Testaufgabe Finanzierung durch kreditähnliche Konstruktionen und Finanzkontrolle (Bearbeitungszeit: 30 Minuten max. 30 Punkte) Aufgabenstellung: Lesen Sie den nachfolgenden Auszug aus einem Artikel zum Thema Asset-Backed- Securities und beantworten Sie die nachfolgenden Fragen. Von Asset backed securities und subprimes Wie Banken und Finanzdienstleister ihre Kreditrisiken an Investoren weiterreichen, die wiederum Banken sein können. [ ] Asset backed securities (ABS) Asset backed securities (ABS) sind Anleihen, die mit Forderungen auf laufende oder künftige Einnahmen unterlegt sind. Im Gegensatz zu Unternehmensanleihen, die von nur einer Gesellschaft begeben werden, bündeln ABS Forderungen von bis zu 1000 Gläubigern. Das Ausfallrisiko wird somit auf zahlreiche Schuldner verteilt. Der Forderungspool kann aus laufenden oder aus zu erwarteten Einnahmen bestehen. [ ] So können zum Beispiel die künftigen Einnahmen aus einer Autobahnmaut, Ticketerlösen von Fußballspielen oder auch Tantiemen von Musikern verbrieft werden. [...] Das System So könnte zum Beispiel das Hypothekendarlehen, das ein amerikanischer Häuslebauer von seiner Bank bekommen hat, in einer Residential Mortgage Backed Security (RMBS) stecken (Häuslebauer ABS). Die Bank hat die mit dem Haus besicherte Forderung gegenüber dem Hauseigentümer abgetreten und in ein ABS eingebracht, welche von einer Lebensversicherung (institutioneller Investor) erworben worden ist. Der Hypothekennehmer zahlt somit seine Zinsen und die Tilgung nicht an die Bank, sondern an den neuen Investor (Lebensversicherung). [ ]. Mit den Zahlungsflüssen sind natürlich auch Risiken verbunden: Die Zinszahlungen können ausbleiben, weil sich zum Beispiel im Falle eines RMBS ein Häuslebauer übernommen hat. Eine Zwangsversteigerung findet nun statt. Das Haus wird verkauft und das Darlehen mit dem Erlös getilgt. Erzielt die Versteigerung einen geringeren Betrag als das ausstehende Darlehen, trägt der Investor des ABS den Verlust. Eine andere Möglichkeit ist, dass der Hausbesitzer sein Darlehen frühzeitig ablösen könnte. In diesem Fall bleiben die erwarteten Zinszahlungen aus und der Tilgungsbetrag muss neu angelegt werden (reinvestment risk). [ ] Quelle: , 09:43 Uhr SEITE 20

21 Fragestellung Musterlösung einschließlich Punktevergabe: (1) Erklären Sie den Unterschied zwischen ABS und Unternehmensanleihen. ABS sind Anleihen, die durch Forderungen gedeckt sind. Hinter Unternehmensanleihen steht nur das Unternehmen selbst, wohingegen hinter ABS viele verschiedene Forderungen unterschiedlicher SchuldnerInnen stehen. (8 Punkte) (2) Warum ist das Ausfallsrisiko bei ABS gering? Weil die Forderungen, mit denen die ABS gedeckt sind, auf viele verschiedene SchuldnerInnen aufgeteilt sind und somit eine Risikostreuung möglich ist. (6 Punkte) (3) Wer ist im Absatz Das System der/die Forderungsverkäuferin, wer ist der/die SchuldnerIn der Forderung, welche Forderung wird geschuldet und wer übernimmt die Rolle der Zweckgesellschaft? Die Forderungsverkäuferin ist die Bank. Der Schuldner der Forderung (= Zinsen und Tilgung für das Haus) ist der Häuslebauer und die Zweckgesellschaft ist in diesem Fall die Versicherungsgesellschaft (oder: institutioneller Investor). (8 Punkte) (4) Durch welches Vermögen sind die ausgegebenen ABS (RMBS) gesichert? Durch das Haus. (3 Punkte) (5) Handelt es sich in diesem Fall um einen offenen oder stillen Übertrag der Forderung? Warum handelt es sich um einen offenen oder stillen Übertrag? Um einen offenen Übertrag, weil der Schuldner der Zinsen und Tilgung diese an die Versicherungsgesellschaft überweist und nicht mehr an die Bank. (5 Punkte) SEITE 21

22 3 III. Lehrplan (stoff) verteilungsplan JAHRGANG/KW LEHRSTOFF RICHTZIELE FACHDIDAKTISCH- METHODISCHES GROBKONZEPT KONTROLLPHASE III. Jahrgang HAK Betriebswirtschaftslehre KW 13 (1. Aprilwoche) FINANZMANAGEMENT Finanzierung durch kreditähnliche Konstruktionen -Factoring - Asset-Backed-Securities - Leasing Finanzkontrolle 1.) Allgemeines Bildungsziel 1 Die Absolventinnen und Absolventen einer Handelsakademie sollen... die in den Unternehmungen auftretenden kaufmännischen Probleme erkennen und effizient unter fachgerechter Verwendung der eingesetzten Anlagen und sonstigen Hilfsmittel lösen. 2.) Bildungs- und Lehraufgabe 2 Die Schülerinnen und Schüler sollen innerbetriebliche Zusammenhänge und betriebliche Entscheidungsvorgänge verstehen. 3.) Allgemeiner didaktischer Grundsatz 3 Praxisorientierte Aufgabenstellungen und handlungsorientierter Unterricht sollen die Schülerinnen und Schüler zum logischen, kreativen und vernetzten Denken, zum genauen und ausdauernden Arbeiten, selbstständig und im Team, sowie zum verantwortungsbewussten Entscheiden und Handeln führen... Medien: -Overhead -Flipchart Methoden: -Lehrvortrag -Lehrgespräch -Einzelarbeit -Rollenspiel Die Arbeitsunterlage stellt einen Einschub im Lehrbuch Betriebswirtschaft Unternehmensführung und Management HAK III von Manz nach Seite 213 dar. Test 1 Vgl. Lehrplan für die Handelsakademie vom 19. Juli 2004, S. 4 2 Lehrplan für die Handelsakademie vom 19. Juli 2004, S Vgl. Lehrplan für die Handelsakademie vom 19. Juli 2004, S. 6 SEITE 22

23 IV. Lehrzieltabelle LEHRZIELTABELLE FÜR DEN THEORIETEIL Begriffe, Fakten, Einzelheiten INHALT Klassifikationen, Kriterien, Methoden, Verfahren Regeln, Gesetzmäßigkeiten, Verallgemeinerungen Erinnern von Wissen KOGNITIVES VERHALTEN Bearbeiten von Problemen Verstehen Analyse Synthese Bewertung AFFEKTIVES VERHALTEN PSYCHO- MOTORISCHES VERHALTEN Informationsziel: Kreditähnliche Konstruktionen Die Finanzkontrolle als wichtiges Instrument kennen erklären unterscheiden beurteilen Planungsziele: 1. Den Begriff kreditähnliche Konstruktionen 2. Formen von kreditähnlichen Konstruktionen nennen erklären unterscheiden einordnen 3. Factoring a) Factoring als Finanzierungsform b) Arten des Factorings c) Abwicklung eines offenen Factorings d) Funktionen des Factorings e) Kosten des Factorings nennen aufzählen nennen erläutern erklären erläutern erläutern unterscheiden beurteilen 4. Asset-Backed-Finanzierung a) Asset-Backed-Finanzierung als Finanzierungsform b) Asset-Backed-Finanzierung vom Factoring c) Idee der Asset-Backed-Finanzierung d) Abwicklung einer Asset-Backed- Finanzierung erklären darstellen erläutern abgrenzen SEITE 23

24 e) Kosten der Asset-Backed- Finanzierung durchdringen 5. Leasing a) Leasing als Finanzierungsform b) Arten/Umfang der Leasingfinanzierung c) Abwicklung eines Leasinggeschäftes d) Zahlungsverpflichtungen des/der Leasingnehmers/Leasingnehmerin aufzählen nennen erläutern erklären erläutern unterscheiden aufschlüsseln 6. Finanzkontrolle a) Relevanz der Finanzkontrolle b) Gründe für die Erstellung eines Finanzplans aufzählen erkennen SEITE 24

25 V. Unterrichtsdisposition METHODISCHER AUFBAU UND INHALT (IN STICHWORTEN) LEHRFORM HILFSMITTEL ZEIT (IN MINUTEN) 1.) Einleitung Motivation Repetition Comic: Liquiditätsengpass Lehrvortrag Overheadfolie 1 0,5 2.) Zielsetzung Kreditähnliche Konstruktionen kennen, unterscheiden und beurteilen können, sowie die Finanzkontrolle als wichtiges Instrument erklären und ihre Bedeutung verstehen können. 3.) Entwicklung 3.1 Kreditähnliche Konstruktionen Lehrgespräch Overheadfolie 2 0,5 einordnen und Formen von kreditähnlichen Konstruktionen erklären. 3.2 Factoring als kreditähnliche Lehrvortrag 2 Konstruktion und Finanzierungsform vorstellen. 3.3 Arten des Factoring erklären. Lehrvortrag Die Abwicklung eines offenen Lehrvortrag Overheadfolie 3 1,5 Factorings anhand der Prozessdarstellung erläutern. 3.5 Funktionen des Factorings Lehrvortrag 1 erklären. 3.6 Kosten des Factorings erklären. Lehrvortrag 1 SEITE 25

26 METHODISCHER AUFBAU UND INHALT (IN STICHWORTEN) LEHRFORM HILFSMITTEL ZEIT (IN MINUTEN) 3.7 Übungsbeispiel 1 Lehrvortrag und Overheadfolie 4 4 Lehrgespräch 3.8 Vom Factoring zur Asset-Backed- Lehrvortrag 2 Finanzierung überleiten und die Unterschiede herausarbeiten. 3.9 Die Abwicklung einer Asset- Lehrvortrag Overheadfolie 5 2 Backed-Finanzierung anhand der Prozessdarstellung erläutern Kosten der Asset-Backed- Lehrgespräch 1 Finanzierung erklären Comic: Leasing Lehrgespräch Overheadfolie 6 0, Leasing als kreditähnliche Lehrvortrag 1,5 Konstruktion und Finanzierungsform vorstellen Die Arten und den Umfang der Lehrvortrag Overheadfolie 7 1,5 Leasingfinanzierung erklären und eine Unterscheidung vornehmen Die Abwicklung einer Lehrvortrag Overheadfolie 8 2 Leasingfinanzierung anhand der Prozessdarstellung erläutern Zahlungsverpflichtungen bei der Lehrvortrag 1 Leasingfinanzierung aufschlüsseln Übungsbeispiel 2 Lehrvortrag und Overheadfolie 9 4 Lehrgespräch SEITE 26

27 METHODISCHER AUFBAU UND INHALT (IN STICHWORTEN) LEHRFORM HILFSMITTEL ZEIT (IN MINUTEN) 3.17 Die Relevanz der Lehrvortrag 1 Finanzkontrolle darbringen Gründe für die Erstellung eines Lehrvortrag 1 Finanzplans offenlegen. 4.) Kontrolle/Test Einzelarbeit XX außerhalb dieser Lehreinheit 5.) Überleitung Zur komplexen Lehrmethode Rollenspiel überleiten. Lehrvortrag 1 30 SEITE 27

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