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2 was ihre Tochter zu erzählen hatte. Das war nicht sonderlich viel, denn allzu viele Menschen verirrten sich nicht in die Bibliothek der kleinen Stadt. Daher griff Jana auch des Öfteren auf Begebenheiten zurück, von denen sie nur gelesen hatte in den großen Romanen kannte sie sich sowieso besser aus als in der Welt jenseits der Bibliothek, außerhalb des Landhauses, das schon seit Generationen im Besitz ihrer Familie war. Ein düsterer, allmählich verfallender Kasten, mit so vielen Räumen, das Jana die meisten nur betrat, um beim Einsetzen der Dämmerung dort Licht anzumachen und es vor dem Schlafengehen zu löschen. Denn Jana hasste die Dunkelheit, auch die Stille, die hier immer herrschte, wenn sie das Haus betrat. Ihr schien, als wäre es eine andere Stille als zum Beispiel die im

3 Lesesaal der Bibliothek, eine irgendwie dichtere Stille, verursacht von den dicken Teppichen, den schweren Samtvorhängen und der fast völligen Lautlosigkeit, mit der ihre Mutter ihre schlimme Krankheit ertrug. So trällerte sie vor sich hin, als sie nun mit dem Tablett die Treppe nach oben ging, und dort angelangt, sorgte sie geschickt mit ihrem Ellenbogen für Licht. Schwere Truhen und Anrichten säumten den langen Flur, von den Wänden blickten die in Öl auf Leinwand gebannten Vorfahren Janas herab. Die meisten gaben sich eher streng. So, Mutter, hier bin ich endlich! Jana strebte der einzigen Tür zu, die offen stand, etwas mehr als eine Handbreit. Nur mattes Licht glomm dahinter, denn im Unterschied zu Jana konnte ihre Mutter Helligkeit nicht mehr gut ertragen. Ein Augenleiden war schuld daran, und um in der

4 Frage der Lichtverhältnisse einen Kompromiss zu finden, hatten die beiden Frauen vereinbart, dass Hanna eine Sonnenbrille trug. Diese Sonnebrille stach Jana als Erstes in die Augen. Sie lag in dem handbreiten Türspalt, auf dem dunklen, an vielen Stellen schon recht zerschlissenen Teppich. So solltest du mit der Brille nicht umgehen, stellte Jana kopfschüttelnd fest. Sie hat ein Vermögen Sie benützte noch einmal den Ellbogen, um die Tür aufzustoßen. Was sie erblickte, war so ungewöhnlich, dass sie mitten im Satz stockte. Denn der Lesesessel, in dem Hanne den größten Teil ihrer Tage verbrachte, war leer. Säuberlich zusammengefaltet lag die Decke darauf, mit der sie ihre gichtigen Glieder vor der Kälte zu schützen pflegte. Auf dem

5 verschnörkelten Tischchen neben dem Sessel befanden sich die Bücher, in denen Hanne derzeit las genau so, wie sie da schon am Morgen gelegen hatten, Jana sah es sofort. Und diese Ordnung, dieser Anschein von Unberührtheit war mindestens so alarmierend wie die auf dem Boden liegende Brille. Als Jana den Kopf ganz langsam zum Bett ihrer Mutter wandte, hatte sie das Gefühl, ein eisernes Band lege sich um ihren Hals. Und in ihrem Magen ballte sich ein bleischweres Gewicht zusammen. Außerdem fror sie sie konnte nicht verhindern, dass ihre Zähne leise klapperten, ihren Körper ein Zittern durchlief. Mutter, du trägst ja dein Lieblingskleid! Janas Stimme war nicht mehr als ein Flüstern, und dennoch erschien ihr die eigene Stimme unerträglich laut.

6 Es war ein etwas altmodischen Kleid aus dunkelblauem Seidenmoiré. Hanne hatte es zuletzt wie üblich an ihrem Geburtstag getragen, dem siebzigsten. Der zweite Termin, an dem dieses Kleid aus dem Schrank genommen wurde, war Weihnachten. Aber bis dahin waren es doch noch einige Wochen Jana starrte nur auf das Kleid, auf die hell schimmernden Strümpfe. Sogar Schuhe trug ihre Mutter. Die schwere Tagesdecke aus dezent gemustertem Seidenbrokat hatte sie nicht vom Bett entfernt. Und die Schuhe waren die besten, die Hanne besaß. Sie mussten kaum einmal geputzt werden, denn Hanne verließ ja schon so lang das Haus nicht mehr. Mutter, warum die Schuhe? Wieso das Kleid? Janas Fragen waren heiser gestammelt. Das eiserne Band um ihren Hals zog sich

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