Nach 35 Jahren verdient in Ruhestand

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1 UNSER LAND Inhalt Fit für die Zukunft Frauenvertreterinnen Osnabrück Seite 14 Reisen mit dem VdK Neue Angebote in 2016 Seite 15 Museen im Netz Neues Internetportal für den Norden Seite 16 Interesse für Rente mit 63 weiter hoch Ein Jahr nach Einführung der Rente mit 63 ist das Interesse daran in Niedersachsen weiter hoch: Versicherte stellten bisher einen Antrag. Hochgerechnet auf Niedersachsen dürften es knapp Menschen gewesen sein, sagte ein Sprecher nach Auswertung von Zahlen aus Niedersachsen und Bremen. Das Interesse sei kons tant hoch und zeige sich auch bei der Arbeit in den Beratungszentren. Monatlich gingen 800 bis 1000 Anträge ein. Insgesamt zog das Antragsvolumen allein im abgelaufenen Jahr um 40 Prozent an. Die Bundesregierung hatte die Altersrente mit 63 zum 1. Juli 2014 zusammen mit dem Rentenpaket eingeführt. Gedacht war sie vor allem für Arbeitnehmer, die viele Jahre in körperlich belastenden Berufen gearbeitet haben. Chancen auf einen früheren Rentenbeginn haben aber auch Frauen mit Kindern pro Kind werden bis zu zehn Berücksichtigungsjahre angerechnet. dpa/lni Unzähligen Mitgliedern zum Recht verholfen Joachim Brink beendet nach 30 Jahren seine VdK-Tätigkeit in Braunschweig Um seiner erkrankten Frau beistehen zu können, beendete Joachim Brink (60) zu Jahresbeginn seine hauptamtliche Tätigkeit als Rechtsschutzleiter und Kreisverbandsgeschäftsführer in der VdK-Geschäftsstelle Braunschweig. Nach 35 Jahren verdient in Ruhestand Friedrich Dellmann vertrat unsere Mitglieder in mehr als Klageverfahren und murrte nie Nach 35 Jahren hauptamtlicher Tätigkeit in der Landesrechtsabteilung Oldenburg des Sozialverbands VdK ging Friedrich Dellmann Ende Juni in den Ruhestand. Sein Nachfolger ist Holger Grond. Während einer Feierstunde mit den Kolleginnen und Kollegen der Oldenburger VdK-Landesverbandsgeschäftsstelle dankte Landesgeschäftsführer Jürgen Wachtendorf Friedrich Dellmann für den langjährigen engagierten Einsatz. Nach Jura-Studium in Bochum und Göttingen, Referendariat und Assessor-Examen sowie zweijähriger Tätigkeit in der Widerspruchsstelle des Oldenburger Arbeitsamts kam der gebürtige Nordrhein-Westfale Dellmann am 2. April 1980 zum VdK. Hier bearbeitete er anstehende Klageverfahren und übernahm nach dem Ausscheiden des damaligen Leiters Hans-Karl Willms auch die Leitung der VdK-Landesrechtsabteilung Oldenburg. Rechtsschutzleiterin und Kreisgeschäftsführerin Oldenburg-Stadt: Anna Zekaj. Landesverbandsgeschäftsführer Jürgen Wachtendorf und Landesverbandsvorsitzende Ute Borchers-Siebrecht verabschiedeten Joachim Brink (von links). Foto: Hans-Gerd Finke Landesverbandsvorsitzende Ute Borchers-Siebrecht und Landesverbandsgeschäftsführer Jürgen Wachtendorf dankten Brink zum Abschied für seinen über 30-jährigen engagierten Einsatz und wünschten ihm alles Gute für die kommende Zeit. Sein Nachfolger als Rechtsschutzleiter und Kreisgeschäftsführer in der Braunschweiger Geschäftsstelle ist Sebastian Berg (34). Joachim Brink kam am 1. Mai 1984 als hauptamtlicher VdK-Mitarbeiter nach Braunschweig, wo er die Rechtsschutzleitung und Geschäftsführung für die Kreisverbände Braunschweig und Salzgitter übernahm, die später zu einem Kreisverband fusionierten. Von hier aus betreute er die 14 Ortsverbände Bad Harzburg, Braunschweig, Helmstedt, Hildesheim, Hornburg, Lamme, Lehre, Peine, Salzgitter-Bad, Salzgitter-Lebenstedt, Salzgitter-Steterburg, Schöningen-Königslutter, Wolfenbüttel und Wolfsburg mit zuletzt insgesamt über 3800 Mitgliedern. In den meisten dieser Ortsverbände darunter viele Stadt-Ortsverbände bot Brink auch regelmäßige Außenberatungsstunden an. So hat er im Laufe der Jahre unzähligen Rat- und Hilfesuchenden zu ihrem Recht verholfen, indem er sozialrechtliche Anträge stellte sowie Widersprüche und Klagen Nach 35 Jahren im Ruhestand: Jürgen Wachtendorf verabschiedete Friedrich Dellmann, der von seiner Lebensgefährtin Renate Stellfeld-Ostendorf (von rechts) begleitet wurde. Foto: Hans-Gerd Finke Zu Dellmanns Aufgabenbereich gehörte die Vertretung der VdK-Mitglieder aus den Kreisverbänden Aurich-Emden, Cloppenburg, Delmenhorst, Friesland-Wilhelmshaven und Wittmund in sozialrechtlichen Klagen vor den Sozialgerichten Aurich und Oldenburg sowie die Vertretung der Rechtsschutzleiter und Kreisgeschäftsführer Oldenburg-Land: Markus Göke. gegen ablehnende Bescheide einlegte. Ehrenamtlich war Joachim Brink viele Jahre Vorsitzender im Kreisverband Braunschweig-Salzgitter. Auch das Ehrenamt will Brink abgeben, damit er viel Zeit für seine Frau, seine Familie und sein Hobby hat. Als leidenschaftlicher Fußballfan lässt er möglichst kein Spiel der Eintracht Braunschweig und des VFL Wolfsburg aus. hgf Mitglieder aus Nordwest-Niedersachsen in Berufungen vor dem Landessozialgericht. In mehreren Kreisgeschäftsstellen bot er regelmäßige Klagesprechstunden an und half zwischenzeitlich auch beim VdK-Landesverband Nord in Schleswig-Holstein aus. Wachtendorf zitierte aus der Personalakte den damaligen Delmenhorster Kreisgeschäftsführer Gerhard Wilkeneit, dem Friedrich Dell mann anfangs einige Monate zur Einarbeitung zugeteilt war. Er murrte nie, fasste Wilkeneit damals seine positive Beurteilung Dellmanns kurz und knapp zusammen. Landesgeschäftsführer Wachtendorf erinnerte daran, dass Friedrich Dellmann in 35 Jahren über Klage- und Berufungsverfahren durchgeführt hat, von denen mehr als 50 Prozent positiv für die Mitglieder entschieden wurden. Im Laufe der Jahre haben sich so Nachzahlungssummen in Millionenhöhe für die Mitglieder ergeben. In den 80er-Jahren waren vielfach noch Ansprüche nach dem Bundesversorgungsgesetz für die Kriegsopfer vor den Sozialgerichten durchzusetzen. Überall bekannt Die Arbeitsschwerpunkte verlagerten sich bis heute vorrangig auf Renten- und Schwerbehindertenangelegenheiten sowie auf Klagen von VdK-Mitgliedern gegen Auswirkungen der Hartz-IV-Reformen. Er habe schon erlebt, berichtete Dellmann, dass er beim Tanken von einem Tankstellenmitarbeiter freudig begrüßt wurde: Schön Sie zu sehen. Erinnern Sie sich noch, dass Sie mir vor einigen Jahren zu meiner Erwerbsminderungsrente verholfen haben? 65 Jahre und vier Monate lautete das für Friedrich Dellmann geltende gesetzliche Renteneintrittsalter. Bis zum Schluss vertiefte er sich in die Aktenarbeit. Sein Ehrgeiz war dabei, alle von ihm eingelegten Klagen ausführlich zu begründen. Noch am vorletzten Arbeitstag ließ er eine Sackkarre voller Akten in sein Büro schieben. Zufall am Schluss: Sein letzter zu bearbeitender Fall war die Wiederaufnahme einer Kriegsopfersache. Daran knüpfte Hans-Gerd Finke an, der Dellmann stellvertretend für die Kolleginnen und Kollegen den Dank für die stets kollegiale Zusammenarbeit aussprach: Das beständig und verlässlich durchzuführende Kerngeschäft des VdK, die Rechtsvertretung der Mitglieder, stand für Friedrich Dellmann immer im Vordergrund. Verlässlichkeit und Kontinuität prägten deshalb in erster Linie seine Arbeitsweise. Die Sozialgerichte schätzten Dellmanns sachliche, gründliche Bearbeitung der Fälle ohne künstliche Aufgeregtheit, hob Finke hervor. Auch wenn Mitglieder in der Gerichtsverhandlung bisweilen flammende Plädoyers erwarteten, wie sie sie aus amerikanischen Filmen kennen, habe sich Friedrich Dellmann davon nie beeindrucken lassen, sondern sei immer sachlich und ruhig geblieben, worin sicher ein wesentlicher Grund für seine hohe Erfolgsquote vor den deutschen Sozialgerichten liege, die auf eben dieser sachlichen Basis funktionieren. Nachdrücklich sei er allerdings immer dann geworden, wenn gelegentliche Personalengpässe dazu führten, dass von ihm diktierte Klageeinlegungen oder -begründungen nicht umgehend geschrieben und versandt werden konnten. Neuer Leiter der Landesrechtsabteilung Oldenburg: Holger Grond. Im Vorstand des VdK-Kreisverbands Ammerland und des Ortsverbands Petersfehn-Friedrichsfehn hat Dellmann seit vielen Jahren verschiedene Ehrenämter übernommen und als langjähriges Betriebsratsmitglied engagierte er sich in der Mitarbeitervertretung des VdK. Privat ist Friedrich Dellmann geschichtlich, politisch und kulturell sehr vielseitig interessiert und reist gern. Nachfolger Friedrich Dellmanns Nachfolger in der VdK-Landesrechtsabteilung Oldenburg ist Holger Grond (44). Der Volljurist hat seit rund zwölf Jahren sehr erfolgreich als Rechtsschutzleiter und Geschäftsführer der VdK-Kreisverbände Oldenburg-Stadt und Oldenburg-Land gearbeitet. Den Bereich Oldenburg-Land übernahm als zuständiger Rechtsschutzleiter und Kreisgeschäftsführer schon im letzten Jahr Markus Göke (42), der 2010 zunächst als juristischer Mitarbeiter und Sozialrechtsreferent begann und bereits ab 2012 schwerpunktmäßig in diesem Kreisverband tätig war. Gronds bisherige Aufgaben im Gebiet Oldenburg-Stadt übernimmt Anna Zekaj (33), die zuvor als juristische Mitarbeiterin beim VdK in Bayern arbeitete und jetzt nach Norddeutschland gezogen ist. Landesgeschäftsführer Jürgen Wachtendorf wünschte ihnen alles Gute für die neuen Tätigkeiten. Hans-Gerd Finke 13 Niedersachsen

2 Seite 14 September 2015 URTEIL Bruder muss für Beerdigung von Schwester zahlen Im Leben müssen Geschwister finanziell nicht füreinander aufkommen im Tod eventuell schon. Wenn keine anderen Angehörigen da sind, muss ein Bruder die Beerdigung seiner verstorbenen Schwester bezahlen, entschied jetzt das Verwaltungsgericht Oldenburg und wies damit die Klage eines Bürgers gegen die Stadt Emden ab (Az.: 5 A 1706). Der Mann muss nun die Kosten in Höhe von rund 2000 Euro für die von der Kommune veranlasste Feuerbestattung und die anschließende anonyme Urnenbeisetzung seiner Schwester übernehmen. Der Bruder hatte die Kostenübernahme unter anderem mit der Begründung abgelehnt, Bundesgesetze sähen keine Unterhaltspflicht zwischen Geschwistern vor. Das Verwaltungsgericht ließ diese Argumentation nicht gelten. Beerdigungskosten seien nicht Gegenstand der Regelungen zum Unterhalt, argumentierten die Richter. Geschwister zur Kostenübernahme heranzuziehen sei zulässig und ergebe sich aus der Bestattungspflicht, die immer schon bei den nächsten Angehörigen liege. dpa/lni NEU Rentenberatung in Göttingen In der VdK-Geschäftsstelle Göttingen, Maschmühlenweg 8 bis 10, wird jetzt jeweils am zweiten Freitag im Monat von 9 bis 12 Uhr Rentenberatung mit Aufnahme von Rentenanträgen angeboten. Anmeldungen nimmt die Geschäftsstelle unter Telefon (05 51) entgegen. Dieser Service gilt auch für Ratsuchende, die nicht Mitglied im Sozialverband VdK sind. Kontaktpflege und Netzwerkarbeit Fit für die Zukunft: Treffen der Osnabrücker Frauenvertreterinnen zum Erfahrungsaustausch Fit sein für die in den nächsten Jahren vielfach völlig anderen Aufgaben in der Verbandsarbeit will der Kreisverband Osnabrück und hat den ersten Schritt getan. Stellvertretende Kreisvorsitzende Gisela Lauinger und Kreisfrauenvertreterin Brigitte Hackländer luden dazu die Frauenvertreterinnen und ehrenamtlich tätigen Frauen aus den Ortsverbänden nach Hasbergen ein, um sich näher kennenzulernen und Erfahrungen aus der Ortsverbandsarbeit auszutauschen. Lauinger und Hackländer stellten verschiedene Aspekte zukünftiger Arbeit in den VdK-Kreis- und Ortsverbänden gemäß der Themen vor, Ehrenamtlich tätige Frauen aus dem Kreisverband Osnabrück berieten über zukünftige VdK-Aufgaben. Dahin gehen, wo die Menschen sind die die Frauenkonferenz des Landesverbands im vergangenen Jahr in Barsinghausen erarbeitet hatte. Diskutiert wurde dort über die Suche nach neuen zukunftsweisenden Möglichkeiten einer Modernisierung sowie einer stärkeren Konzentration nicht nur VdK-Infostand beim Jubiläum der Medizinischen Hochschule in Hannover Zum 50-jährigen Bestehen der Medizinischen Hochschule Hannover hatte der Kreisverband Hannover einen Informationsstand auf dem Innenhof der Kinderklinik aufgebaut. Nicht nur personell, sondern auch finanziell haben sich die Ortsverbände Hannover Mitte und Region, Hannover-Limmer, Hannover-Süd sowie Ronnenberg-Barsinghausen an dem Informationsstand und dem Jubiläum beteiligt. Diese vier Ortsverbände haben unter anderem unterschiedliche Clowns und auch Musikdarbietungen für die Kinderklinik finanziert. Auch bei der Standbesetzung waren diese Ortsverbände mit freiwilligen Helfern gut vertreten. Das Interesse für den Stand und die ausgelegten Informationen war sehr groß. Viele allgemeine Fragen konnten beantwortet werden. Wenn es aber um spezielle und individuelle Fragen ging, wurden die Interessierten an die VdK-Geschäftsstelle Hannover zur weiteren sozialrechtlichen Beratung verwiesen. Auch hier hat sich wieder gezeigt: Nicht warten, bis die Menschen zu uns kommen, sondern dahin gehen, wo die Menschen sind, resümierte Kreisvorsitzender Bernd Mähleke. Der Kreisverband Hannover unterstützte die Jubiläumsveranstaltung der Kinderklinik zum 50-jährigen Bestehen der Hochschule. auf den VdK und seine Mitglieder, sondern auch auf andere Vereine, Verbände und Selbsthilfegruppen durch Kontaktsuche, Kontaktpflege und Netzwerkarbeit. Auf diesem Weg weiterzugehen, war für Lauinger und Hackländer die Motivation, auch auf Kreisebene zusammenzukommen. Denn nur gemeinsam sind wir stark, stellte die Kreisfrauenvertreterin zusammenfassend fest. Ziel sei es, weiter attraktiv zu sein für alle VdK-Mitglieder, ob alt oder jung. Hackländer: Wir können dann, jede in ihrem Ortsverband und auch im Kreisverband Osnabrück, gemeinsam mit dem Vorsitzenden Peter Kabst leichter Erfolge erzielen. VORTRAGSPAKET Stürze im Alter wirksam verhüten Stürze sind das mit Abstand größte Unfallrisiko für Senioren. Allein 2013 sind laut Statistischem Bundesamt in Deutschland fast 6700 Menschen über 65 Jahre nach einem häuslichen Sturz gestorben. Ursachen dafür sowie einfach umzusetzende Verbesserungsvorschläge hat die Aktion Das sichere Haus (DSH) jetzt in dem Vortrag Stürze im Alter wirksam verhüten zusammengestellt. Der kostenlose, etwa 20 Minuten lange Vortrag im Power-Point-Format richtet sich an Menschen, die zum Beispiel auf einem Seniorennachmittag über dieses Thema sprechen möchten. Der Vortrag ist für interessierte Laien gemacht, die sich in kurzer Zeit einlesen können. Dazu bietet die DSH ein kostenloses Broschürenpaket. Beides kann unter www. das-sichere-haus.de/broschueren/ Senioren oder das-sichere-haus.de (Stichwort Sturzbundle ) bestellt werden. Mit viel Herz und Energie Rita Schulz fünf Jahre Pflegelotsin in Delmenhorst Macht immer noch Werbung für den VdK Christian Runge ist 65 Jahre Mitglied und weiter aktiv in seinem Umfeld Der Kreisverband Delmenhorst zeichnete Rita Schulz (Zweite von links) für ihre ehren - amtliche Tätigkeit als Pflegelotsin aus. Es gratulierten Vize Werner Rosenthal, Vorsitzende Dorothea Stelljes-Szukalski und Geschäftsführer Bodo Sterbies (von links). Nach Kriegsende war der schwer verwundete Christian Runge kurzfristig in den damaligen Reichsbund eingetreten, wechselte dann jedoch 1950 auf Empfehlung zum VdK und ist jetzt seit 65 Jahren Mitglied. Die Mitgliedschaft in diesem starken Verband hat er nie bereut. Runge berichtet, dass er von einem Grad der Behinderung von 70 auf 50 zurückgestuft wurde. Mit Hilfe des VdK gelang 1967 aber die Rückstufung auf den ursprünglichen Behinderungsgrad. Fast sein ganzes Leben lang habe er für die Mitgliedschaft im VdK geworben. Nur ein starker Verband ist in der Lage, solch langjährige Verfahren vor den Gerichten durchzustehen, sagt der heute fast 92-Jährige. Beruflich war Christian Runge in der Osterholz-Scharmbecker Kommunalverwaltung besonders im Sozialbereich eingesetzt und war hier speziell mit dem Lebenshilfe-Verein und Pflegebedürftigen befasst gründete er den Behindertensportverein in Osterholz-Scharmbeck. Seit 17 Jahren leben Christian und Käthe Runge (ebenfalls VdK-Mitglied) in Bremen-Nord in einer Senioren-Wohnanlage. Auch hier setzt er seine soziale Tätigkeit als Mitglied des Heimbeirats zum Wohl der Mitbewohner fort. Der Kreisverband Delmenhorst zeichnete Rita Schulz für fünf Jahre ehrenamtliche Tätigkeit aus. Mit einer Ehrenurkunde, einer Verdienstnadel und einem bunten Blumenstrauß dankte ihr Kreisvorsitzende Dorothea Stelljes-Szukalski und lobte: Rita Schulz steht mit viel Herz und Energie den hilfebedürftigen Menschen zur Seite. Als VdK-Pflegelotsin ist sie im Kreisgebiet Delmenhorst ehrenamtlich tätig und hat viele Bürgerinnen und Bürger beraten und ihnen Hilfe geleistet. Sie nimmt als Mitglied im Verein der Lotsen für pflegende Angehörige e. V. (LOPA) an den regelmäßigen Treffen zum Erfahrungsaustausch sowie in Abendseminaren an Weiterbildungen über Gesetzesänderungen in der Pflegeversicherung teil. Um auch vielen Menschen im Alter in ihrer häuslichen Umgebung ein selbstständiges Wohnen zu ermöglichen, hat sich Rita Schulz zusätzlich in der Volkshochschule Delmenhorst zur ehrenamtlichen Wohnberaterin ausbilden lassen. Landesvorsitzende Ute Borchers-Siebrecht (links) überbrachte Chris tian Runge zusammen mit der Vorsitzenden des Ortsverbands Bremen-Nord, Anna Absolon (rechts), die herzlichsten Glückwünsche des VdK und den Dank für 65-jährige Treue. Foto: Manfred Silberzahn IMPRESSUM Landesteil Sozialverband VdK Verantwortlich: Hans-Gerd Finke Anschrift: VdK Landesredaktion VdK-ZEITUNG Nikolausstraße Oldenburg Telefon (04 41) Fax (04 41) Internet niedersachsen-bremen 14 Niedersachsen

3 Seite 15 September 2015 NEU: REISEZIELE 2016 Malerische Landschaften und alte Kulturschätze Masurische Impressionen und Perlen der Ostsee zwischen Danzig, Königsberg und Allenstein vom 19. bis 26. April 2016 Eine Reise durch das südliche Ostpreußen vom 19. bis 26. April 2016 bietet der VdK-Reisedienst des Landesverbands in Zusammenarbeit mit der VdK Service GmbH an. Erkundet wird die malerische polnische Landschaft zwischen der einstigen Hansestadt Danzig, dem russischen Königsberg und Allenstein, dem Tor zur Masurischen Seenplatte. Historische Kanäle verbinden noch heute die zahlreichen Gewässer mit dem offenen Meer und sorgten für lebendigen Handel in den Städten. Inklusiv-Leistungen Parken im Parkhaus P2 am Flughafen Bremen, Sonderflug von Von Danzig aus die malerischen Landschaften Polens erkunden. Bremen nach Danzig und zurück, Flughafensteuern und -gebühren, flugabhängige Steuern und Gebühren, sieben Übernachtungen in einem Vier-Sterne-Hotel, sieben Mal Frühstück im Hotel, vier Mal Abendessen im Hotel, deutsch sprechende Reiseleitung und vieles mehr. Zum kostenpflichtigen Ausflugspaket gehören ein Ganztagsausflug nach Heilsberg, Guttstadt und Mohrungen mit Besuch von Gutshof Gallingen und Trakehner- Pferdegestüt; ein Schiffsausflug Cadinen, Tolkemit, Frauenburg, Kahlberg; ein Ganztagsausflug Ober ländischer Kanal und Marienburg; ein Ganztagsausflug nach Allenstein, Hohenstein, Tannenberg; ein Ganztagsausflug in die Dreistadt Danzig mit Besuch einer Bernsteinschleiferei und Probe Danziger Goldwasser; je ein Abendessen in einer historischen Wassermühle, in der Marienburg und in einem Danziger Stadtrestaurant. Der Pauschalreisepreis beträgt pro Person im Doppelzimmer 975 Euro, Einzelzimmerzuschlag 195 Euro; 245 Euro kostet das Ausflugs paket, 75 Euro ein Zusatzausflug nach Königsberg (zuzüglich Kosten für Visabesorgung). Reiseveranstalter: Emder Hapag- Lloyd Reisebüro GmbH & Co. KG. KONTAKT Prospekte beim VdK- Reisedienst, Petra Dirks, Nikolaus straße 11, Oldenburg, Telefon (04 41) (montags bis freitags von 9 bis 12 Uhr), Fax (04 41) , Kilometerlange Sandstrände und romantische Buchten Unser Geheimtipp für Sie: Gruppenreise zu den Kanalinseln Jersey und Guernsey vom 25. Mai bis 1. Juni 2016 Der VdK-Reisedienst des Landesverbands Niedersachsen hat einen Geheimtipp aufgegriffen und bietet in Zusammenarbeit mit der VdK Service GmbH eine Gruppenreise zu den Kanalinseln Jersey und Guernsey vom 25. Mai bis 1. Juni 2016 an. Aufgrund der Lage am Golfstrom haben die britischen Kanalinseln ein mediterranes Klima. Atemberaubende Küstenabschnitte und alte Fischerhäfen verzaubern jeden Besucher. Kilometerlange Sandstrände und romantische Buchten wechseln sich ab mit Palmen und einer üppigen Vegetation im Inselinneren. Inklusiv-Leistungen: Parken im Parkhaus P2 am Flughafen Bremen, Flüge ab/bis Bremen mit Germania oder vergleichbarer Fluggesellschaft (Sonderflug, die Teilnehmerzahl ist begrenzt), Transfers im Zielgebiet laut Programm, sieben Übernachtungen in der gebuchten Hotel kategorie, sieben Mal Frühstück, deutsch sprechende Reiseleitung vor Ort. Zum kostenpflichtigen Ausflugspaket gehören Jerseys Hauptstadt St. Helier, Jerseys Westen mit La Corbière und La Mare Wine Estate, die Gardenroute und eine Prise Austern und Meer, Jerseys wildromantischer Osten und Cream Tea im preisgekrönten Chateau la Chaire. Pauschalreisepreis pro Person im Doppelzimmer (Drei-Sterne): 1099 Euro, Einzelzimmer: 1399 Euro, Doppelzimmer (Vier-Sterne): 1199 Euro, Einzelzimmer: 1469 Euro; sieben Mal Abendessen im Drei- Sterne- Hotel: 169 Euro, im Vier-Sterne- Hotel: 189 Euro; Ausflugspaket: 359 Euro; Ausflug Insel Sark (wetterabhängig; limitierte Anzahl an Pferdekutschen): 129 Euro; Inselrundfahrt Guernsey und Stadtrundgang St. Peter Port: 99 Euro; Klippenwanderung und Cream Tea: 49 Euro. Reiseveranstalter: Emder Hapag- Lloyd Reisebüro GmbH & Co. KG Kontakt: Prospekte beim VdK-Reisedienst (siehe Kasten oben). Idylle auf den britischen Kanalinseln. SPEZIELLE VORBEUGEPROGRAMME FÜR VdK-MITGLIEDER UND GÄSTE Gesundheit soll natürlich auch Spaß machen Pauschalgesundheitswochen in der m & i-fachklinik Bad Pyrmont 14 Tage preisgünstiger Buchungen ganzjährig möglich Erholung finden und neue Kräf - te sammeln, aktiv vorbeugen und sich fit halten unter fachlicher Betreuung das sind die Ziele der speziell für VdK-Mitglieder angebotenen Gesundheitswochen in der m & i-fachklinik Bad Pyrmont. Denn schließlich soll Gesundheit auch Spaß machen. Die Klinik hat speziell auf die Bedürfnisse der VdK-Mitglieder ausgerichtete Pauschalangebote für Selbstzahler in ihr Programm aufgenommen, die sich bundes - weit an alle VdK-Mitglieder und deren Angehörige richten. Unter folgenden sechs Angeboten kann das passende Programm ausgewählt werden: Alle Programmangebote für das Jahr 2015 schließen zwischen 395 Euro und 491 Euro pro Person und Woche (sieben Übernach tungen) beziehungsweise zwischen 790 Euro und 968 Euro pro Person (14 Über - nachtungen) folgende Leistungen ein: Begrüßungsveranstaltung, Arztgespräch, Anwendungen, Training und Therapie mit geschultem Fachpersonal, Schwimmbad- und Saunabenutzung, Unterbringung in komfortablen Einzelzimmern mit Dusche und WC, Balkon, Fernseher und Telefon (Zweibett- beziehungsweise Doppelzimmer auf Wunsch möglich), bei Anmeldung Unterbringung im der Klinik angeschlossenen Senator-Kur-/Pflegehotel im gleichen Gebäudekomplex, Vollpension mit Frühstück, mittags Menüwahl, abends kalte Platten, kostenloser Transfer vom und zum Bahnhof Bad Pyrmont. Kurtaxe ist vor Ort zu bezahlen. Dieses Angebot beinhaltet keine ärztliche und pflegerische Betreuung. Eine Unbedenklichkeitsbescheinigung vom Hausarzt sollte vorgelegt werden. Termine sind frei wählbar, allerdings ist der bevorzugte Anreisetag der Sonntag. q Vorsaison: Januar, November, Dezember q Hauptsaison: April bis September q Nebensaison: Februar, März, Oktober Anmeldecoupon Ja, ich melde mich/uns zu folgendem Reiseangebot an: Gesundheitsprogramm in der m & i-fachklinik Bad Pyrmont (bitte ankreuzen): m VdK-Spezialgesundheitswoche m Rheuma-Programm m Morbus-Bechterew-Programm m Wirbelsäulen-Programm m Arthrose-Programm m Adipositas-Programm Vor- und Zuname(n): Straße: Telefonnummer (für Rückfragen): Gewünschter Zeitraum: Senator-Kur-/Pflegehotel: q Einzelzimmer Datum/Unterschrift: PLZ/Ort: q Doppelzimmer " 1. VdK-Spezialgesundheitswoche 2. Morbus-Bechterew-Programm 3. Arthrose-Programm 4. Rheuma-Programm 5. Wirbelsäulen-Programm 6. Adipositas-Programm Bitte lassen Sie sich von Ihrem Hausarzt nachfolgend die unbedenkliche Teilnahme am ausgewählten Programm bestätigen. Unbedenklichkeitsbescheinigung Unterschrift/Stempel des Arztes Bitte einsenden an: VdK-Reisedienst, Nikolausstraße 11, Oldenburg, Telefon (04 41) (Frau Dirks), Telefax (04 41) Niedersachsen

4 Seite 16 September Sammlungen im Netz Museen im Norden starten Internet-Portal Mit Poesie, Attraktionen und Nervenkitzel Ortsverband Bad Zwischenahn besuchte die Roncalli-Show in Oldenburg Vom Deutschen Stuhlmuseum über das Höhlenerlebniszentrum bis zum Ostfriesischen Teemuseum: Die Museen und Sammlungen in Niedersachsen und Bremen gehen mit einem gemeinsamen Internet-Portal an den Start. Zunächst werden unter www. museen-in-niedersachsen.de rund 200 Häuser und Sammlungen zwischen Harz und Nordsee vorgestellt, bis zum Jahresende sollen es schon doppelt so viele sein. Es ist ein Portal, das wächst, sagte der Geschäftsführer des Museumsverbands Niedersachsen und Bremen, Hans Lochmann, Ende Juli in Hannover. Insgesamt gibt es in beiden Bundesländern nach Angaben des niedersächsischen Kulturministeriums weit über 900 Orte, die interessante Sammlungen und Geschichten bieten. Alle Häuser zählen zusammen jährlich rund 7,5 Millionen Gäste. Die Besucherzahlen seien relativ konstant, verteilten sich heute aber auf mehr Einrichtungen als noch vor 15 Jahren, sagte Lochmann. Einen Überblick über die Museumslandschaft im Norden bot bisher ein zuletzt 2001 erschienener gedruckter Museumsführer. Seitdem wurden zahlreiche Häuser mit Hilfe von EU-Fördermitteln modernisiert. Diese großen Neugestaltungen sind ein Grund dafür, dass wir mit dem Museumsportal an den Start gehen, sagte die Stiftungsdirektorin der Niedersächsischen Sparkassenstiftung, Sabine Schormann. Die Internetseite wird von der Stiftung und dem niedersächsischen Kultusministerium finanziert. Auf der Website geben Fotos einen Vorgeschmack auf den Besuch der Einrichtungen. Gesucht werden kann nach Themen wie zum Beispiel Archäologie, Kunst oder Natur sowie nach bestimmten Orten oder Regionen. Die Macher des Portals haben einen weiten Museumsbegriff gewählt, der auch Gedenkstätten oder Erlebniszentren einschließt. Lediglich Baudenkmäler ohne eigene Ausstellung finden sich nicht in der Datenbank. dpa/lni Golfen im Südseecamp Poesie, Attraktionen und Nervenkitzel zur großen Premiere des Circus Roncalli in Oldenburg erlebten die Vorstandsmitglieder des Ortsverbands Bad Zwischenahn. Michael Wernerus, Mitglied des Ortsverbandsvorstands, hatte zur Premiere der neuen Show Time is Honey für seine Vorstandskolleginnen und -kollegen die Karten geordert. Persönlich begrüßt wurden die VdK-Gäste von Vivi und Lili Paul, Töchter des Circusdirektors Bernhard Paul. In der gut zweieinhalbstündigen einzigartigen Performance unterbreiteten die Artisten und Akrobaten der Weltklasse ihr ganzes Können. Darüber hinaus verzauberte die Clown-Truppe Royal Clown Company mit Poesie und Comedy auf Bis 2035 mehr barrierefreier Wohnraum nötig Niedersachsens Bevölkerung dürfte bis zum Jahr 2035 von aktuell 7,9 Millionen Menschen um 4,8 Prozent schrumpfen und dabei zugleich einen zunehmenden Anteil von Senioren haben. Das geht aus dem alle zwei Jahre erarbeiteten Wohnungsmarktbericht der landeseigenen NBank hervor, der Mitte Juli im Sozialministerium in Hannover vorgelegt wurde. Eine der Konsequenzen sei die Entwicklung zu barrierefreiem Wohnen und kleineren Haushalten, so die Autoren. Der Bericht zu Trends in der Wohnungspolitik mit dem Titel Generationengerechtes Wohnen in Niedersachsen Perspektive 2035 gilt als wichtige Entscheidungs- und Beratungsgrundlage für die Landespolitik. dpa/lni Vivi und Lili Paul (von links), Töchter des Direktors und Gründers des Circus Roncalli, begrüßten persönlich die Vorstandsmitglieder des Ortsverbands Bad Zwischenahn. Spitzenniveau. Sie vollführte nach allen Regeln der Clown-Kunst einen lustig-poesievollen Spagat zwischen Slapstick, Pantomime und modernem Klamauk. Die weiteren mitreißenden Darbietungen machten die Manege-Show zu einem kurzweiligen Event des Staunens. Die Künstler steigerten selbst dann noch ihre Nummern, wenn die Besucher annahmen, die Grenze des Machbaren sei erreicht. Die international ausgezeichneten Roncalli-Künstler gaben im wahrsten Sinne des Wortes alles. Viele langjährige Mitglieder Der Ortsverband Stade zeichnete Elisabeth Matz für 65 Jahre und Erna Kugis für 60 Jahre Mitgliedschaft im VdK aus. Geehrt wurden 14 Personen für 25 Jahre und 43 für zehn Jahre Mitgliedschaft (von links): Marian Schalski und Annemarie Ahrens (25 Jahre), Angelika Hövermann, Anneliese Haack und Erwin Tews (zehn Jahre), Magda Schneider (25 Jahre), Dieter Moje (zehn Jahre), Günter Golisch (25 Jahre). Kreisvorsitzender Erwin Schlüter (Zweiter von rechts) und Kreisgeschäftsführerin Stephanie Michaelsen (rechts) überreichten die Urkunden und Nadeln. Der Ortsverband Faßberg-Müden traf sich im Südseecamp in Wietzendorf zum Frühstücksbuffet mit anschließendem Dschungelgolfspielen. Beim Dschungelgolf sind die Bahnen länger und anspruchsvoller als beim Minigolf. Gespielt werden 18 Löcher mit manch kniffliger Einlage und viel Spaß. Auch eine Floßfahrt gehört dazu. Goldene Ehrennadel für Manfred Wenzel Nach 20 erfolgreichen Jahren Vorsitz in Dannenberg abgegeben Venedig des Nordens Der Ortsverband Bösel besuchte Giethoorn, das auch Venedig des Nordens oder Venedig der Niederlande genannt wird. Bei einer Bootstour erklärte der Kapitän die Sehenswürdigkeiten. Die 2500 Einwohner des Dorfes sind stolz auf ihre charakteristischen Häuser mit den reetgedeckten Dächern und die etwa 150 Brücken über den Kanälen, die in den vergangenen Jahrhunderten für den Torftransport gegraben wurden. Anschließend besuchte der Ortsverband noch die Orchideenschau und das Schmetterlingshaus in Luttelgeest. Manfred Wenzel, der 20 Jahre im Vorstand tätig war, trat nicht zur Wiederwahl als Vorsitzender des Ortsverbands Dannenberg an. Die Arbeit als Vorsitzender hat mir immer viel Spaß gemacht, sagte er trat Manfred Wenzel in den VdK ein. Schon drei Jahre später begann seine Mitarbeit im Vorstand des Ortsverbands Dannenberg, den er 15 Jahre als Vorsitzender führte. Bei der Organisation von Ausfahrten, Weihnachtsfeiern und Sommerfesten lag es ihm besonders am Herzen, auch die Mitglieder mit ins Boot zu holen, die finanziell nicht auf Rosen gebettet sind. Und das ist ihm hervorragend gelungen. Das war auch die Meinung der Kreisvorsitzenden Ingrid Neumann, die Manfred Wenzel mit der Goldenen Ehrennadel auszeichnete. Auch Kreisgeschäftsführerin Silke Neitzel würdigte das ehrenamtliche Engagement von Manfred Wenzel. Norbert Schwidder, der Bürgermeisterin Elke Mundhenk vertrat, unterstrich die Bedeutung der ehrenamtlichen Arbeit in den Sozialverbänden und Vereinen, Silke Neitzel und Ingrid Neumann verabschiedeten Manfred Wenzel, der 20 Jahre im Vorstand des Ortsverbands Dannenberg tätig war. Neue Vorsitzende ist Gerda Hesebeck (von links). unter denen der VdK-Ortsverband Dannenberg mit knapp 600 Mitgliedern einer der größten ist. Nachfolgerin: Gerda Hesebeck Zur neuen Vorsitzenden wurde Gerda Hesebeck gewählt. Ihre Vertreterin ist nun Petra Voigt. Gerda Hesebeck, die bisher die Kasse führte, bedankte sich für das ihr entgegengebrachte Vertrauen. Ein wichtiges Anliegen wird es ihr sein, die früher so beliebten Ausfahrten wieder aufleben zu lassen. Alle Funktionsträger wurden einstimmig gewählt. 16 Niedersachsen

5 Seite 17 September 2015 Arbeitstagung in Osnabrück Zufrieden mit der Verbandsarbeit vor Ort VdK Bad Zwischenahn zieht Bilanz: Mitgliederzahl um 85 Prozent gesteigert Die Arbeitstagung des Kreisverbands Osnabrück mit drei Themenschwerpunkten: Vorsitzender Peter Kabst (rechts) hielt einen Vortrag über Vergangenheit und Zukunft des VdK, die stellvertretende Vorsitzende Gisela Lauinger (hinten, Vierte von rechts) über die Inklusion, und Geschäftsführer und Leiter der Rechtsschutzabteilung Osnabrück, Marco Saathoff (links), referierte über das Schwerbehindertengesetz. Infostand in Berne Der Ortsverband Bad Zwischenahn hat den Mitgliederbestand in den letzten vier Jahren um mehr als 85 Prozent von 350 auf jetzt 650 gesteigert. Das sei das Ergebnis von sehr vielen Veranstaltungen wie Fachvorträge, Kurzreisen und Tagesausflüge, unterstrich Vorsitzender Siegbert Martin zu Beginn seines Tätigkeitsberichts. Als Höhepunkte des abgelaufenen Geschäftsjahrs stellte er besonders das VdK-Sommerfest am Dorfgemeinschaftshaus in Kayhausen sowie die Seniorenund Gesundheitsmesse in der Wandelhalle heraus. Auch in diesem Jahr werde es am 31. Oktober und 1. November die inzwischen vierte Gesundheits- und Seniorenmesse geben. Gesundheits- und Seniorenmesse im Herbst Es sei besonders in der heutigen Zeit wichtig, dass soziale Belange von hilfesuchenden Menschen durch den Sozialverband gestärkt würden, bekannte Bürgermeister Dr. Arno Schilling in seinem Grußwort. Mitglied in einer starken Gemeinschaft zu sein, sei gut, um eine Anlaufstelle für soziale Themen zu haben, hob die anwesende Kreisgeschäftsführer Uwe Körper (Dritter von links) gratuliert dem neu gewählten Vorstand des Ortsverbands Bad Zwischenahn (von links): Michael Wernerus, Thorsten Henkel, Siegbert Martin, Christa Stange, Antje Hermann, Volker Keller, Erika Wienken, Peter Dragojovic, Lilo Freding und Wolfgang Pahmeier. Bundestagsabgeordnete Barbara Woltmann hervor. Bei den turnusmäßig anstehenden Wahlen wurden Siegbert Martin als Vorsitzender, Wolfgang Pahmeier und Volker Keller als seine Stellvertreter, Erika Wienken als Kassenverwalterin, Thorsten Henkel als Jugendwart und Schriftführer, Lilo Freding als Frauenbeauftragte sowie die Beisitzer Christa Stange und Hans-Jürgen Haase für vier weitere Jahre in den Vorstand gewählt. Neu als Beisitzer kamen Antje Hermann, Peter Dragojovic und Michael Wernerus in den Vorstand. Sozialrechtsreferent und Kreisgeschäftsführer Uwe Körper stellte in seinem Referat die Entwicklung und Bedeutung des Sozialverbands VdK heraus. Wesentliche Bausteine der VdK-Aufgaben seien die individuellen Beratungen von Hilfe- und Ratsuchenden in allen sozialrechtlichen Fragen. In einer Umfrage gaben die anwesenden 68 Mitglieder überwiegend Sicherheit in sozialen Angelegenheiten sowie kompetente Beratung und juristische Vertretung als Gründe für ihren Eintritt in den VdK an und äußerten ihre Zufriedenheit mit der örtlichen Verbandsarbeit. Viele interessierte Besucher ließen sich am Stand des Ortsverbands Berne-Lemwerder auf der Berner Gewerbeschau über die VdK-Angebote informieren und beraten. ALLES GUTE Der zuständige Ortsverband, der Kreisverband sowie der Landesverband gratulieren ganz herzlich zur Goldenen, Diamantenen und Eisernen Hochzeit und wünschen noch viele gemeinsame Jahre bei bester Gesundheit. Wilfried Bergmann bleibt Vorsitzender Der Einladung zur Jahreshauptversammlung des Ortsverbands Ottersberg folgten viele Mitglieder, Kreisgeschäftsführerin Andrea Deckars, Karen Hentschel vom Landkreis Verden sowie der Bürgermeister des Flecken Ottersberg Horst Hofmann. Nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden Wilfried Bergmann berichtete der Vorstand von vielen Aktivitäten. Kassenverwalter Siegfried Langhaus sprach von einer positiven Lage, die Revisor Edmund Lipnicki bestätigte. Die Neuwahl des Vorstands brachte folgendes Ergebnis: Vorsitzender und Schriftführer Wilfried Bergmann, Kassenverwalter Siegfried Langhans. Revisoren sind für die nächsten vier Jahre Edmund Lipnicki und Willy Gevers. 65 Jahre VdK Steinfeld Anlässlich des 65-jährigen Bestehens unternahm der Ortsverband Steinfeld eine mehrtägige Reise nach Sakrau/Polen. Begrüßt wurde die Gruppe im Schlosshotel Palast Luzia vom ersten deutschen Bürgermeister Polens nach 1945 und jetzigem Schlossbesitzer Siegmund Dransfeld, der gebürtig aus Paderborn stammt. Vor 19 Jahren kehrte seine Familie in die Heimat zurück. Besichtigt wurden Schlösser, Kurhotels und Wallfahrtsorte unvergessen bleibt der Besuch im Salzbergwerk Krakau. Goldene Hochzeit Elke und Gerhard Wittkowski, 19. März, Ortsverband Burhafe; Elfriede und Otto Reents, im Juni, Ortsverband Willen; Antonia und Heinrich Bünnemeyer, 22. Juli, Ortsverband Bösel; Brigitte und Horst Janssen, 30. Juli, Ortsverband Burhafe; Helene und Werner Lehmkuhl, im August, Ortsverband Schönemoor; Hildegard und Friedrich Willers, 19. August, Ortsverband Mulsum; Helga und Reinhard Niebuhr, 21. August, Ortsverband Stöcken- Rosche; Agnes und Hermann Többen, 1. September, Ortsverband Börger. Diamantene Hochzeit Gerhard Beck und Frau, 8. Juni, Ortsverband Stolzenau; 60 Jahre verheiratet: Renate und Wilhelm Berning. Renate und Wilhelm Berning, 2. Juli; Ortsverband Emden und Borssum; Erna und Ernst Schöner, 23. Juli, Ortsverband Osterholz-Scharmbeck; Lieselotte und Ludwig Wätjen, 6. August, Ortsverband Osterholz-Scharmbeck; Margarethe und Karl-Heinz Kampen, 6. August, Ortsverband Wilhelmshaven; Lotte und Georg Lübben, 24. September, Ortsverband Südbrookmerland. Eiserne Hochzeit Grete und Tönjes Jacobs, 30. September, Ortsverband Aurich. Gedankenaustausch Mitglieder und Vorstände aus sieben Ortsverbänden des Kreisverbands Celle trafen sich in Bergen zum Gedankenaustausch bei einem Sommerfest. Kreisvorsitzender Harry Opel (rechts) dankte den Kuchen- und Salatspendern sowie den Helfern, die Zelte, Tische und Bänke aufgebaut hatten. Das Repertoire des Akkordeonspielers war groß; er erfüllte sogar Musikwünsche, die ihm zugerufen wurden. Bei einigen Liedern wurde kräftig mitgesungen. 17 Niedersachsen

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