Schmerzmessung. in unterschiedlichen Entwicklungsphasen. Selbstbericht der Schmerzen. 8. Dattelner Kinderschmerztage, Recklinghausen, 19.

Save this PDF as:
 WORD  PNG  TXT  JPG

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Schmerzmessung. in unterschiedlichen Entwicklungsphasen. Selbstbericht der Schmerzen. 8. Dattelner Kinderschmerztage, Recklinghausen, 19."

Transkript

1 Schmerzmessung in unterschiedlichen Entwicklungsphasen Selbstbericht der Schmerzen 8. Dattelner Kinderschmerztage, Recklinghausen, 19. März 2015 Dr. Dipl.-Psych. Julia Wager

2 Schmerzmessung in unterschiedlichen Entwicklungsphasen Alter Schmerzverhalten standardisierte Verhaltensbeobachtung Schmerzerleben Selbsteinschätzung über Schmerzskalen und Tagebücher

3 Vorannahmen der Schmerzmessung Schmerzerleben ist ein komplexes Geschehen; nicht eine rein sensorische Wahrnehmung. Schmerzerleben ist subjektiv. Schmerz ist nicht direkt messbar ist. Selbstbericht ist der Goldstandard!

4 Individuelle Einflussfaktoren der Schmerzempfinden und -verarbeitung Kognitive Faktoren Erwartungen Kontrollüberzeugungen Bedeutung Fokussierung der Aufmerksamkeit Schmerzreiz / aversiver Reiz Affektive Faktoren Angst Depression Hilflosigkeit Frustration Ärger Verhaltensfaktoren Bewältigungsverhalten Vermeidungsverhalten Verhalten der Eltern Schmerz + (negative) Emotionen

5 Erfassung individueller Einflussfaktoren der Schmerzempfinden und -verarbeitung Schmerzbezogene Kognitionen Angst Schmerzreiz / aversiver Reiz Depression Schmerzbezogenes Bewältigungsverhalten Schmerzbezogene Beeinträchtigung Elternverhalten Kognitive Faktoren Erwartungen Kontrollüberzeugungen Bedeutung Fokussierung der Aufmerksamkeit Affektive Faktoren Angst Depression Hilflosigkeit Frustration Ärger Verhaltensfaktoren Bewältigungsverhalten Vermeidungsverhalten Verhalten der Eltern Schmerz + (negative) Emotionen

6 Erfassungsinstrument Kognitive Faktoren SCHMERZBEZOGENE KOGNITIONEN Fragebogen der schmerzbezogenen Kognitionen (FSBK-K) Ab 7 Jahren Skalen Katastrophisieren Problemlösen Selbstermutigung Hermann et al., J Pain 2007

7 Erfassungsinstrumente Affektive Faktoren ALLGEMEINE EMOTIONALE BEEINTRÄCHTIGUNG Skalen Depressionsinventar für Kinder und Jugendliche (DIKJ) 1 Ab 8 Jahre Angstfragebogen für Schüler (AFS) 2 Ab 9 Jahre Depressivität Manifeste Angst Schulunlust Prüfungsangst SCHMERZSPEZIFISCHE EMOTIONEN Fear of Pain Questionnaire 3 Ab 11 Jahre Angst vor Schmerz 1) Stiensmeier-Pelster, J. (2014) 2) Wieczerkowski, W. (1981) 3) Flack et al. In Prep.

8 Erfassungsinstrumente Verhaltensfaktoren SCHMERZBEZOGENE BEEINTRÄCHTIGUNG Pediatric Pain Disability Index (P-PDI) 1 Ab 11 Jahren Selbstauskunft; bei jüngeren Kindern Elternauskunft Skala Schmerzbezogene Beeinträchtigung 1) Hübner, B. et al. (2009), Schmerz

9 Erfassungsinstrumente Verhaltensfaktoren SCHMERZBEZOGENE BEEINTRÄCHTIGUNG Pain Disability Index (P-PDI) 1 Ab 11 Jahren Selbstauskunft; bei jüngeren Kindern Elternauskunft Skala Schmerzbez. Beeinträchtigung SCHMERZBEZOGENE BEWÄLTIGUNGSSTRATEGIEN Paediatric Pain Coping Inventory (PPCI-R) 2 Ab 5 Jahren Skalen Passive Schmerzbewält. Suche nach sozialer Unterstützung Positive Selbstinstruktion SCHMERZBEZOGENE ELTERNVERHALTEN 1) Hübner, B. et al. (2009), Schmerz 2) Hechler, T. et al. (2008), Schmerz 3) Hermann et al., (2008), Pain Inventar für schmerzbez. Elternverhalten (ISEV-E) 3 Hinweis: P-PDI und PPCI-R können beim DKSZ angefordert werden Skalen Bestrafende Reaktion Zuwendene Reaktion Ablenkende Reaktion

10 Erfassung individueller Einflussfaktoren der Schmerzempfinden und -verarbeitung Schmerzreiz / aversiver Reiz Kognitive Faktoren Erwartungen Kontrollüberzeugungen Bedeutung Fokussierung der Aufmerksamkeit Affektive Faktoren Angst Depression Hilflosigkeit Frustration Ärger Verhaltensfaktoren Bewältigungsverhalten Vermeidungsverhalten Verhalten der Eltern Schmerzintensität Schmerzqualität Affektive Schmerzempfindung Schmerz (negative) Emotionen

11 Erfassungsinstrumente Schmerzempfindung Schmerzempfindungsskala für Jugendliche (SES-J) Ab 11 Jahren Selbstauskunft; bei jüngeren Kindern Elternauskunft Skalen Affektive Schmerzempfindung Sensorische Schmerzempfindung Hinweis: kann beim DKSZ angefordert werden: Wager, J. et al. (2010), Schmerz

12 Erfassungsinstrumente Schmerzempfindung Schmerzempfindungsskala für Jugendliche (SES-J) Ab 11 Jahren Selbstauskunft; bei jüngeren Kindern Elternauskunft Skalen Affektive Schmerzempfindung Sensorische Schmerzempfindung Hinweis: kann beim DKSZ angefordert werden: SCHMERZINTENSITÄT Wager, J. et al. (2010), Schmerz

13 Miser et al., Pain (1987) Schmerzeinschätzung Selbst- vs. Fremdeinschätzung

14 Schmerzeinschätzung im klinischen Alltag Studie mit Kinderkrankenschwestern in Israel (N=82) 90% sind mit validierten Schmerzerfassungsskalen vertraut 86% schätzen die kindliche Selbstauskunft als wichtig ein 75% nutzen Schmerzskalen nicht in ihrer täglichen Arbeit 86% nehmen eine Selbsteinschätzung der kindlichen Schmerzen basierend auf dem Gesamteindruck vor; Kind wird nicht direkt gefragt 34% beziehen auch die Eltern in die Schmerzeinschätzung mit ein Zisk-Rony, R. F. et al. (2014), Pain Management Nursing,

15 Visuelle (farbige) Analogskalen (VAS) Alter: ab 5 Jahre Unterschiedliche Versionen (u.a. vertikal, farbig, mechanisch). Sehr gute Testgütekriterien, daher zur Anwendung für Forschungszwecke empfohlen. Scott, P. J. et al. (1977), Annals of the Rheumatic Diseases

16 Faces Pain Scale - revised Kein Schmerz Stärkster Schmerz Alter: ab 6 Jahre Minimaler Wert: kein Lachen; Maximaler Wert: keine Tränen Sehr gute Testgütekriterien, daher zur Anwendung für Forschungszwecke geeignet. Hicks, C. et al. (2001), Pain

17 Numerische Ratingskala (NRS) Alter: ab 9 Jahre Einfach Handhabung Hohe Akzeptanz

18 Instrument zur umfassenden Schmerzdiagnostik bei chronischen Schmerzen Deutscher Schmerzfragebogen für Kinder und Jugendliche (DSF-KJ) Schroeder S et al. Der Schmerz, 2010 Bestellung unter

19 Schmerztagebücher Kontinuierliche und systematische Verlaufsbeobachtung - Unmittelbare Veränderungskontrolle - Minimierung von Erinnerungsfehlern Überprüfung und Anpassung der individuellen Schmerzbehandlung (bei Akutschmerz) Identifikation von beeinflussenden / auslösenden Faktoren Identifikation wiederkehrender Muster

20 Schmerztagebücher Können bei chronischen Schmerzen i.r. der Eingangsdiagnostik eingesetzt werden Nicht empfehlenswert im Therapieverlauf bei chronischen Schmerzen!

21 Krankheitsspezifische Schmerztagebücher Bestellung unter

22 Fazit Instrumente zur Schmerzmessung sollten für das Alter des Kindes und den Einsatzbereich angemessen sein. Zur umfangreichen Erfassung von Schmerzen sollten verschiedene Instrumente eingesetzt werden. Wenn möglich, sollte das Kind selbst befragt werden.

Psychologische Diagnostik bei chronischen Schmerzen

Psychologische Diagnostik bei chronischen Schmerzen Psychologische Diagnostik bei chronischen Schmerzen Tagung in Erkner 18.11. - 20.11.2005 Dipl.-Psych. Hilde A. Urnauer Psychologische Psychotherapeutin Interdisziplinäre Schmerztherapie Charité Mitte Inhalte

Mehr

Schmerz erkennen aber wie?

Schmerz erkennen aber wie? Schmerz erkennen aber wie? Doris Grünewald Algesiologische Fachassistenz Interdisziplinäre Schmerztherapie Charité Campus Mitte 0 U N I V E R S I T Ä T S M E D I Z I N B E R L I N Ebenen und Indikatoren

Mehr

4. Aalener Schmerztag. Multimodale Behandlung in der psychosomatischen Schmerztherapie

4. Aalener Schmerztag. Multimodale Behandlung in der psychosomatischen Schmerztherapie 4. Aalener Schmerztag Multimodale Behandlung in der psychosomatischen Schmerztherapie Dr. med. Martin von Wachter Klinik für Psychosomatik und Psychotherapeutische Medizin bio Differentialdiagnostik Gewebeschädigung

Mehr

Psychotherapeutische Strategien bei verschiedenen chronischen Schmerzerkrankungen

Psychotherapeutische Strategien bei verschiedenen chronischen Schmerzerkrankungen Psychotherapeutische Strategien bei verschiedenen chronischen Schmerzerkrankungen Dipl. Psych. Bernd Kappis Klinik für Anästhesiologie Dr. med. Martin von Wachter Deutschen Schmerzkongress 2012 Klinik

Mehr

Unfall und was dann? Über die Wichtigkeit von psychosozialen Faktoren für die Rehabilitation. Gesundheitsförderung Schweiz 2015 Hansjörg Znoj

Unfall und was dann? Über die Wichtigkeit von psychosozialen Faktoren für die Rehabilitation. Gesundheitsförderung Schweiz 2015 Hansjörg Znoj Unfall und was dann? Über die Wichtigkeit von psychosozialen Faktoren für die Rehabilitation Gesundheitsförderung Schweiz 2015 Hansjörg Znoj Berücksichtigung psychosozialer Faktoren für die Reintegration

Mehr

Chronische Krankheiten in der zweiten Lebenshälfte. Psychosomatik im Spannungsfeld zwischen Resignation und Entwicklung

Chronische Krankheiten in der zweiten Lebenshälfte. Psychosomatik im Spannungsfeld zwischen Resignation und Entwicklung Chronische Krankheiten in der zweiten Lebenshälfte. Psychosomatik im Spannungsfeld zwischen Resignation und Entwicklung Workshop Rheinfelder Tage Psychosomatik 12.3.2010 Psychosomatik und chronische Krankheiten

Mehr

Anamnese und Befunderhebung bei Schmerzenpatienten

Anamnese und Befunderhebung bei Schmerzenpatienten Anamnese und Befunderhebung bei Schmerzenpatienten Anamnese und Befunderhebung - Übersicht Tipps zum Umgang mit dem chronischen Schmerzpatienten Übersicht Flussdiagramm Diagnostisches Vorgehen beim chronischen

Mehr

Neuropsychologische Begleiterscheinungen der MS

Neuropsychologische Begleiterscheinungen der MS Neuropsychologische Begleiterscheinungen der MS Neuropsychologische Universitätsambulanz Caroline Kuhn Arbeitseinheit Klinische Neuropsychologie Universität des Saarlandes Arbeitsmaterial zum DMSG-Workshop

Mehr

Der Schmerz. 7. Kongress für Allgemeinmedizin in Südtirol. erkennen verstehen - behandeln. 13. Mai 2011 Bozen

Der Schmerz. 7. Kongress für Allgemeinmedizin in Südtirol. erkennen verstehen - behandeln. 13. Mai 2011 Bozen 7. Kongress für Allgemeinmedizin in Südtirol 13. Mai 2011 Bozen Psychosoziale Dimension des Schmerzes Der Schmerz erkennen verstehen - behandeln Dr. Erwin Steiner erwin.steiner@sb-brixen.it CARTESIANISCHES

Mehr

Psychologische Behandlung von (Kopf-)Schmerzpatienten. Mag. Birgit Hoheisel Klinische und Gesundheitspsychologin

Psychologische Behandlung von (Kopf-)Schmerzpatienten. Mag. Birgit Hoheisel Klinische und Gesundheitspsychologin Psychologische Behandlung von (Kopf-)Schmerzpatienten Mag. Birgit Hoheisel Klinische und Gesundheitspsychologin Überblick Klassifikation von Schmerz Schmerzanamnese Schmerzdiagnostik Psychologische Methoden

Mehr

Das Schmerzempfinden von DialysepatientInnen bei der Shuntpunktion Auswirkungen durch die Anwendung von Kryotherapie

Das Schmerzempfinden von DialysepatientInnen bei der Shuntpunktion Auswirkungen durch die Anwendung von Kryotherapie Das Schmerzempfinden von DialysepatientInnen bei der Shuntpunktion Auswirkungen durch die Anwendung von Kryotherapie Wer kennt das nicht? Hintergrund Ca. 300 Punktionen/Jahr Europäische Patientencharta

Mehr

Begutachtung psychischer Unfallfolgen am Beispiel der posttraumatischen Belastungsstörung

Begutachtung psychischer Unfallfolgen am Beispiel der posttraumatischen Belastungsstörung Begutachtung psychischer Unfallfolgen am Beispiel der posttraumatischen Belastungsstörung Hamburg, 28.06.2008 Utz Ullmann M e d i z i n i s c h e P s y c h o l o g i e BG-Kliniken Bergmannstrost Halle

Mehr

Bayerische Stiftung Hospiz PSYCHOLOGISCHE ASPEKTE DES SCHMERZES

Bayerische Stiftung Hospiz PSYCHOLOGISCHE ASPEKTE DES SCHMERZES Dr. Monika Dorfmüller Schleißheimer Straße 276/10 Leitende klinische Psychologin a.d. 80809 München Telefon 089/304296 Fax 089/30758700 e-mail dr.dorfmueller@online.de Bayerische Stiftung Hospiz 6. Fachtagung

Mehr

Handbuch DSF Deutscher Schmerz-Fragebogen April 2012. Deutscher Schmerz-Fragebogen. Handbuch

Handbuch DSF Deutscher Schmerz-Fragebogen April 2012. Deutscher Schmerz-Fragebogen. Handbuch Deutscher Schmerz-Fragebogen Handbuch Handbuch erstellt 2006 von: Michael Pfingsten, Bernd Nagel, Oliver Emrich, Hanne Seemann, Gabriele Lindena, unter Mitarbeit von Joachim Korb Überarbeitung Version

Mehr

DER ERSCHÖPFTE MENSCH - WEGE AUS DER DEPRESSION * Therapie bei Depressionen. DP Julia Schwendner

DER ERSCHÖPFTE MENSCH - WEGE AUS DER DEPRESSION * Therapie bei Depressionen. DP Julia Schwendner DER ERSCHÖPFTE MENSCH - WEGE AUS DER DEPRESSION * Therapie bei Depressionen DP Julia Schwendner Viele Wege Psychotherapie Pharmakologische Behandlung Schlafentzug (Wachtherapie) Lichttherapie Elektrokrampftherapie

Mehr

Standardisierte Analgetika Abgabe durch Pflegefachpersonen auf Notfallstationen

Standardisierte Analgetika Abgabe durch Pflegefachpersonen auf Notfallstationen Standardisierte Analgetika Abgabe durch Pflegefachpersonen auf Notfallstationen Wussten sie, dass... 50 bis 78 Prozent aller erwachsenen Patientinnen und Patienten, welche auf eine Notfallstation eintreten,

Mehr

Der Schmerz. Fragen, die wir klären sollten: 22.05.2012. seine Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten

Der Schmerz. Fragen, die wir klären sollten: 22.05.2012. seine Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten Der Schmerz seine Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten Ralf Peter Schnorr FMH Physikalische Medizin und Rehabilitation emba Fragen, die wir klären sollten: Welche Schmerzauslöser/ ursachen gibt es? Schmerzmessung:

Mehr

Techniken der kognitiven Verhaltenstherapie

Techniken der kognitiven Verhaltenstherapie Techniken der kognitiven Verhaltenstherapie Seminar: VT bei depressiven Störungen Seminarleiterin: Dipl. Psych. C. Kuhn Referenten: F. Buge, K. Lemke Überblick Therapeutisches Vorgehen: 1. Erfassen von

Mehr

Positive Verhaltensunterstützung bei geistiger Behinderung und Verhaltensauffälligkeiten. Klaus Sarimski München / Heidelberg

Positive Verhaltensunterstützung bei geistiger Behinderung und Verhaltensauffälligkeiten. Klaus Sarimski München / Heidelberg Positive Verhaltensunterstützung bei geistiger Behinderung und Verhaltensauffälligkeiten Klaus Sarimski München / Heidelberg Störungen der intellektuellen Entwicklung (nach ICD-10) Prävalenz: 0.6 % pro

Mehr

Assoziative und prognostische. psychische Faktoren. beim chronischen Schmerz

Assoziative und prognostische. psychische Faktoren. beim chronischen Schmerz Assoziative und prognostische psychische Faktoren beim chronischen Schmerz und anderen Gesundheitsdimensionen Dr. med. Felix Angst, MPH RehaClinic Zurzach Praxis Küsnacht Psyche prädiziert Perzeption

Mehr

Impulsveranstaltung: Schmerzwahrnehmung und Umgang mit Schmerzen bei demenzkranken Menschen. Einige Zahlen und Fakten

Impulsveranstaltung: Schmerzwahrnehmung und Umgang mit Schmerzen bei demenzkranken Menschen. Einige Zahlen und Fakten 1 Impulsveranstaltung: Schmerzwahrnehmung und Umgang mit Schmerzen bei demenzkranken Menschen Einige Zahlen und Fakten ca. 25% von über 74-Jährigen gaben in Schweden an, unter schweren oder schwersten

Mehr

Hat der Patient eine Depression? Dr. Med (UK) Hans-Eric Usher MBBS (Lond.) MRCGP

Hat der Patient eine Depression? Dr. Med (UK) Hans-Eric Usher MBBS (Lond.) MRCGP Hat der Patient eine Depression? { Dr. Med (UK) Hans-Eric Usher MBBS (Lond.) MRCGP Hintergrund und Auswirkung von Depression Screening Diagnostische Instrumente Bewertung der diagnostischen Instrumente

Mehr

Acceptance- und Commitment-Therapie (ACT) bei der Behandlung chronischer Schmerzen

Acceptance- und Commitment-Therapie (ACT) bei der Behandlung chronischer Schmerzen Acceptance- und Commitment-Therapie (ACT) bei der Behandlung chronischer Schmerzen Schmerzen akzeptieren?!- Geht das? Wolfgang Pipam - Klinikum Klagenfurt / Wörthersee Das Schmerzmodell der Psychologie

Mehr

Emotionen in der Mensch-Technik-Interaktion: Implikation für zukünftige Anwendungen

Emotionen in der Mensch-Technik-Interaktion: Implikation für zukünftige Anwendungen Emotionen in der Mensch-Technik-Interaktion: Implikation für zukünftige Anwendungen Sascha Mahlke Technische Universität Berlin Zentrum Mensch-Maschine-Systeme Perspektiven auf Emotionen in der MTI Nutzungserleben

Mehr

Entwicklung und Gebrauchstauglichkeitsprüfung eines elektronischen Dokumentationssystems für die Schmerztherapie

Entwicklung und Gebrauchstauglichkeitsprüfung eines elektronischen Dokumentationssystems für die Schmerztherapie Universitätsklinikum Ulm Klinik für Anästhesiologie Ärztlicher Direktor: Prof. Dr. med. Dr. med. h. c. Michael Georgieff Entwicklung und Gebrauchstauglichkeitsprüfung eines elektronischen Dokumentationssystems

Mehr

Messung von Lebensqualität: So einfach wie möglich, so differenziert wie nötig

Messung von Lebensqualität: So einfach wie möglich, so differenziert wie nötig IQWiG-Herbst-Symposium Köln, 29.-30. November 2013 Messung von Lebensqualität: So einfach wie möglich, so differenziert wie nötig Thomas Kohlmann Institut für Community Medicine Universität Greifswald

Mehr

Entstehung chronischer Schmerzen

Entstehung chronischer Schmerzen Entstehung chronischer Schmerzen.1 Was ist Schmerz eigentlich?. Schmerzkrankheit.3 Akuter Schmerz und chronischer Schmerz 5. Schmerzverarbeitung auf neuronaler Ebene 6..1 Der Weg vom Schmerzreiz zum Gehirn

Mehr

PSYCHOSOMATISCHE KRANKHEITEN. Prof. Dr. Franz Petermann Zentrum für Klinische Psychologie und Rehabilitation Universität Bremen

PSYCHOSOMATISCHE KRANKHEITEN. Prof. Dr. Franz Petermann Zentrum für Klinische Psychologie und Rehabilitation Universität Bremen PSYCHOSOMATISCHE KRANKHEITEN Prof. Dr. Franz Petermann Zentrum für Klinische Psychologie und Rehabilitation Universität Bremen Psychosomatische Krankheiten Störungen, die mit körperlichen Symptomen einhergehen,

Mehr

Der schwierige Fußpatient

Der schwierige Fußpatient Der schwierige Fußpatient Das diabetische Fußsyndrom aus psychologischer Sicht der Patient macht schon wieder was er will! Welche psychologische Faktoren spielen eine Rolle bei der Aufrechterhaltung der

Mehr

HERZLICH WILLKOMMEN BEI DEBORA!

HERZLICH WILLKOMMEN BEI DEBORA! Beitrag im Rehabilitationswissenschaftlichen Seminar an der Universität Würzburg, am 6. Mai 2015 AB Medizinische Psychologie und RehaWissenschaften Agenda 1. Vorstellung Wirksamkeit und Akzeptanz eines

Mehr

Das Überleitungsmanagement der postoperativen Akutschmerztherapie von Fraktur-Patienten in die ambulante Weiterbehandlung

Das Überleitungsmanagement der postoperativen Akutschmerztherapie von Fraktur-Patienten in die ambulante Weiterbehandlung Das Überleitungsmanagement der postoperativen Akutschmerztherapie von Fraktur-Patienten in die ambulante Weiterbehandlung Christian J. P. Simanski 1, Carolin Bruns 2, Rolf Lefering 2, Edmund A.M. Neugebauer

Mehr

Mixed-Pain Gibt es das wirklich und was machen wir damit?

Mixed-Pain Gibt es das wirklich und was machen wir damit? Mixed-Pain Gibt es das wirklich und was machen wir damit? Prof. Dr. med. Ralf Baron, Kiel Berlin (21. Oktober 2009) - Chronische Rückenschmerzen gehören zu den häufigsten Schmerzsyndromen. Sehr oft ist

Mehr

Diagnostik von Angststörungen 05.11.07 WS 2007/08 Seminar: Verhaltenstherapie bei Angststörungen Dozentin: Caroline Kuhn Referenten: Sebastian

Diagnostik von Angststörungen 05.11.07 WS 2007/08 Seminar: Verhaltenstherapie bei Angststörungen Dozentin: Caroline Kuhn Referenten: Sebastian Diagnostik von Angststörungen 05.11.07 WS 2007/08 Seminar: Verhaltenstherapie bei Angststörungen Dozentin: Caroline Kuhn Referenten: Sebastian Geiges, Jennifer Helfgen 1 Diagnostische Verfahren Diagnostische

Mehr

Chronische Schmerzen in der Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde

Chronische Schmerzen in der Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde Chronische Schmerzen in der Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde Chronische Schmerzen in der Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde chronische Schmerzen versus akute Schmerzen Schmerzanamnese Arten von Kopfschmerzen

Mehr

Posttraumatische Belastungsstörungen: Differenzialdiagostik und therapeut. Differentialindikation. Prof. Dr. Dr. Andreas Maercker

Posttraumatische Belastungsstörungen: Differenzialdiagostik und therapeut. Differentialindikation. Prof. Dr. Dr. Andreas Maercker Posttraumatische Belastungsstörungen: Differenzialdiagostik und therapeut. Differentialindikation Prof. Dr. Dr. Andreas Maercker Gliederung 1. Differenzialdiagnose 2. Komorbiditäten 3. differenzielle Therapieindikation

Mehr

Emotionsregulation am Beispiel Prüfungsangst

Emotionsregulation am Beispiel Prüfungsangst Emotionsregulation am Beispiel Prüfungsangst Susanne Stöber Prüfungsangst - Was ist das eigentlich? Prüfung Die Bewertung der persönlichen Leistungsfähigkeit zu einem bestimmten Thema an einem bestimmten

Mehr

Die Last der kranken Leber auf Leib und Seele. Univ. Prof. Dr. Gabriele Moser Universitätsklinik für Innere Medizin IV, AKH Wien

Die Last der kranken Leber auf Leib und Seele. Univ. Prof. Dr. Gabriele Moser Universitätsklinik für Innere Medizin IV, AKH Wien Die Last der kranken Leber auf Leib und Seele Univ. Prof. Dr. Gabriele Moser Universitätsklinik für Innere Medizin IV, AKH Wien Lebensqualität bei Lebererkrankung Chronic Liver Disease Questionnaire 8

Mehr

Chronische Schmerzen (>6 M.) Behandlungskonzepte

Chronische Schmerzen (>6 M.) Behandlungskonzepte Chronische Schmerzen: Behandlungskonzepte Dr. med. T. Berghändler Klinik Gais, Psychosomatik Akute und chronische Schmerzen Akute Schmerzen (< 6 Monate) Ursache ist bekannt und meistens behebbar Warnfunktion

Mehr

Geklagte kognitive Beeinträchtigungen bei Depressionen

Geklagte kognitive Beeinträchtigungen bei Depressionen Geklagte kognitive Beeinträchtigungen bei Depressionen Bewertung aus Sicht des psychiatrischen Gutachters Stephan Bork Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie Tübingen Depressionskonzept

Mehr

Gütekriterien für evaluative Messinstrumente in der Rehabilitation

Gütekriterien für evaluative Messinstrumente in der Rehabilitation 12. Rehabilitationswissenschaftliches Kolloquium Rehabilitation im Gesundheitssystem Bad Kreuznach, 10. bis 12. März 2003 Gütekriterien für evaluative Messinstrumente in der Rehabilitation Dipl.-Psych.

Mehr

Reha-Leistungen zur Förderung der Erwerbsfähigkeit - Prädiktoren einer erfolgreichen medizinischen Rehabilitation

Reha-Leistungen zur Förderung der Erwerbsfähigkeit - Prädiktoren einer erfolgreichen medizinischen Rehabilitation Reha-Leistungen zur Förderung der Erwerbsfähigkeit - Prädiktoren einer erfolgreichen medizinischen Rehabilitation Mag. Dr. Karin Meng Institut für Psychotherapie und Medizinische Psychologie, AB Rehabilitationswissenschaften,

Mehr

Psycho-Onkologie. Warum Wofür Wer für wen Wie

Psycho-Onkologie. Warum Wofür Wer für wen Wie Psycho-Onkologie Warum Wofür Wer für wen Wie Dr. med. Pia Heußner Psycho-Onkologie der Medizinischen Klinik III Klinikum der Universität München Großhadern Vorsitz des AK Psycho-Onkologie in der DGHO Psycho-Onkologie

Mehr

Schmerz und Schlaf. Interaktionen aus zahnärztlicher Sicht

Schmerz und Schlaf. Interaktionen aus zahnärztlicher Sicht Schmerz und Schlaf Interaktionen aus zahnärztlicher Sicht GZM-Tagung München 2005 Dr. Horst Kares Saarbrücken Fragebogen CMD Frau / 59 Jahre / Insuffizienter Zahnersatz/Kopf- Gesichtsschmerzen /Schlafstörungen

Mehr

Seminar: Verhaltenstherapie bei Angststörungen Seminarleitung: Frau Dipl. Psych. Kuhn Referentinnen: Wera Otto und Kathia Korluß Datum: 03.12.

Seminar: Verhaltenstherapie bei Angststörungen Seminarleitung: Frau Dipl. Psych. Kuhn Referentinnen: Wera Otto und Kathia Korluß Datum: 03.12. Soziale Phobien Seminar: Verhaltenstherapie bei Angststörungen Seminarleitung: Frau Dipl. Psych. Kuhn Referentinnen: Wera Otto und Kathia Korluß Datum: 03.12.2007 Gliederung Klassifikation nach ICD-10

Mehr

Ein professioneller Lösungsansatz für Sie und ihre Mitarbeiter

Ein professioneller Lösungsansatz für Sie und ihre Mitarbeiter Copyright TTC TrainingTradingConsulting GmbH Ein professioneller Lösungsansatz für Sie und ihre Mitarbeiter Florian Georg Pichler, Physiotherapeut Mag. Heinrich Schreier (GF TTC ) Rüdiger Puff ( GF SOS

Mehr

Gmehlin, Aschenbrenner, Weisbrod. Gmehlin, Aschenbrenner, Weisbrod. Aschenbrenner, Weisbrod. Aschenbrenner, Weisbrod. Aschenbrenner, Weisbrod

Gmehlin, Aschenbrenner, Weisbrod. Gmehlin, Aschenbrenner, Weisbrod. Aschenbrenner, Weisbrod. Aschenbrenner, Weisbrod. Aschenbrenner, Weisbrod ABTEILUNG PSYCHIATRIE UND PSYCHOTHERAPIE Überblick über die aktuellen Forschungsprojekte Thema Projektbeteiligte Projektstatus Externe Kooperationspartner ADHS bei Erwachsenen Reaktionszeitvariabilität

Mehr

PRiME 3D Rezeptionsforschung an der Hochschule für Film und Fernsehen Konrad Wolf. Prof. Dr Claudia Wegener, Jesko Jockenhövel

PRiME 3D Rezeptionsforschung an der Hochschule für Film und Fernsehen Konrad Wolf. Prof. Dr Claudia Wegener, Jesko Jockenhövel PRiME 3D Rezeptionsforschung an der Hochschule für Film und Fernsehen Konrad Wolf Potsdam (HFF) Prof. Dr Claudia Wegener, Jesko Jockenhövel Hochschule für Film und Fernsehen Konrad Wolf 1. Interesse an

Mehr

Ernährungs-Screening: welche Bögen sollten wir verwenden? Karin Schindler AKH Wien

Ernährungs-Screening: welche Bögen sollten wir verwenden? Karin Schindler AKH Wien Ernährungs-Screening: welche Bögen sollten wir verwenden? Karin Schindler AKH Wien Ernährungs-Screening Verfahren zur Reihenuntersuchung 1. Stufe zur Diagnose einer Mangelernährung Anforderungen einfach

Mehr

Pathologisches Glücksspiel und Komorbidität

Pathologisches Glücksspiel und Komorbidität Fortbildungsveranstaltung im Rahmen des Modellprojektes Frühe Intervention bei Pathologischem Glücksspiel Pathologisches Glücksspiel und Komorbidität Seite 1 Zum Aufwachen Seite 2 Zur Terminologie Komorbidität

Mehr

Emotionen als Aspekt des Nutzungserlebens: Implikation für die Praxis. Sascha Mahlke Technische Universität Berlin Zentrum Mensch-Maschine-Systeme

Emotionen als Aspekt des Nutzungserlebens: Implikation für die Praxis. Sascha Mahlke Technische Universität Berlin Zentrum Mensch-Maschine-Systeme Emotionen als Aspekt des Nutzungserlebens: Implikation für die Praxis Sascha Mahlke Technische Universität Berlin Zentrum Mensch-Maschine-Systeme Nutzungserleben (user experience) Emotionen in der Mensch-Technik-Interaktion

Mehr

Gliederung: 3. Wie können die psychischen Folgen von Trennung und Scheidung insbesondere für die Kinder minimiert werden?

Gliederung: 3. Wie können die psychischen Folgen von Trennung und Scheidung insbesondere für die Kinder minimiert werden? Gliederung: I. Die Krise der Paar-Beziehung I a Positive Scheidungsfolgen I b Kritische Ausgangskonstellationen I c Problematisches Elternverhalten und negative Bewältigungsstrategien 2. Krisenhafte Auswirkungen

Mehr

zu Schmerzbahnen und Schmerzverarbeitung

zu Schmerzbahnen und Schmerzverarbeitung alles gute :) stada.de Didaktisches Hirnmodell Ein Aufklärungsmodell für die Praxis von PD Dr. med. Norbert Kohnen zu Schmerzbahnen und Schmerzverarbeitung Warum ein didaktisches Hirnmodell zum Problemkreis

Mehr

Patientenzufriedenheit

Patientenzufriedenheit Patientenzufriedenheit Ergebnisse einer repräsentativen Studie in der ambulanten ärztlichen Versorgung Berlin, den 16. 06. 2010 Dr. Frank Verheyen Ausgangslage g g Einblicke in die Bedürfnisse und Einstellungen

Mehr

Rehabilitationsbezogene Behandlungskonzepte von Patienten mit chronischem Rückenschmerz und Depression

Rehabilitationsbezogene Behandlungskonzepte von Patienten mit chronischem Rückenschmerz und Depression Rehabilitationsbezogene Behandlungskonzepte von Patienten mit chronischem und Depression Heyduck, K., Glattacker, M. & Meffert, C. Einleitung Die Relevanz subjektiver Krankheits- und medikamentöser Behandlungskonzepte

Mehr

Das Fürchten lernen wie geht das?

Das Fürchten lernen wie geht das? Das Fürchten lernen wie geht das? Workshop im Rahmen der Fachtagung: "Mut zur Angst - vom Sinn und Unsinn der Angst 12.11.2015 Mag. Christa Paulinz Dr. Sabine Röckel Das Leben ist immer lebensgefährlich.

Mehr

Prüfungsschwerpunkte Zwischenprüfung Verhaltenstherapie

Prüfungsschwerpunkte Zwischenprüfung Verhaltenstherapie Prüfungsschwerpunkte Zwischenprüfung Verhaltenstherapie (Stand Oktober 2001) I. Basiscurriculum 1. Welche Zusammenhänge gibt es zwischen Emotionen und Gesundheit; wie werden sie vermittelt? 2. In welchem

Mehr

Stress-Resistenz-Training (SRT): Konzeption und Evaluation des Gruppentrainingsprogramms zur Verbesserung der Stressresistenz. Lars J.

Stress-Resistenz-Training (SRT): Konzeption und Evaluation des Gruppentrainingsprogramms zur Verbesserung der Stressresistenz. Lars J. Stress-Resistenz-Training (SRT): Konzeption und Evaluation des Gruppentrainingsprogramms zur Verbesserung der Stressresistenz Lars J. Jansen Inhaltsverzeichnis 0. Einleitung 1 1. Stress 3 1.1 Grundlegende

Mehr

HIER: SEMINAR 1. WOCHE

HIER: SEMINAR 1. WOCHE Psychologische und soziologische Grundlagen der MSE_P_201 ische Psychologie (Leitung PD Dr. Karin Lange) ische Soziologie (Leitung Prof. Dr. Siegfried Geyer) Haus E (links neben der Kinderklinik) Sekretariat:

Mehr

Integritätsentschädigung gemäss UVG

Integritätsentschädigung gemäss UVG Integritätsentschädigung gemäss UVG Tabelle 19 Integritätsschaden bei psychischen Folgen von Unfällen Herausgegeben von den Ärzten der Suva Schweizerischen 6002 Luzern, Postfach Unfallversicherungsanstalt

Mehr

Psychologie. Schmerzbewältigung

Psychologie. Schmerzbewältigung Psychologie Schmerzbewältigung Dr. Brigitta Wössmer Abteilung für Psychosomatik Brigitta Wössmer 2010 Übersicht Krankheitsbewältigung, was ist das? Schmerz als Stressor, das psychologische Konzept Bewältigungsmöglichkeiten

Mehr

Gesundheitsbezogene Lebensqualität bei Kindern und Jugendlichen

Gesundheitsbezogene Lebensqualität bei Kindern und Jugendlichen Prof. Dr. Ulrike Ravens-Sieberer Gesundheitswissenschaften und Versorgung von Kindern und Jugendlichen Forschungssektion Child Public Health Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf Gesundheitsbezogene Lebensqualität

Mehr

Hip Osteoarthritis Outcome Score (HOOS) validierte deutsche Version (Blasimann 2014)

Hip Osteoarthritis Outcome Score (HOOS) validierte deutsche Version (Blasimann 2014) Hip Osteoarthritis Outcome Score (HOOS) validierte deutsche Version (Blasimann 2014) Der folgende Fragebogen dient der Erfassung von Beschwerden und Problemen, die durch Ihr Hüftgelenk verursacht werden.

Mehr

Psychische Gesundheit in der Bevölkerung Aktuelle Daten und Hintergründe

Psychische Gesundheit in der Bevölkerung Aktuelle Daten und Hintergründe Psychische Gesundheit in der Bevölkerung Aktuelle Daten und Hintergründe Ulfert Hapke Robert Koch Institut (RKI) Abteilung für Epidemiologie und Gesundheitsmonitoring Inhalt des Vortrags Studien zum Monitoring

Mehr

Erhebung zu Internet- und Computerspielnutzung t bei

Erhebung zu Internet- und Computerspielnutzung t bei Erhebung zu Internet- und Computerspielnutzung t bei Jugendlichen Andrea Stöckl Elmar Köppl Kurt Dornauer Gerhard Rumpold Rahmenbedingungen/ Auffälligkeiten der Computerspielnutzung bei Jugendlichen Prädisponierende

Mehr

Und wie geht es den Angehörigen? Berücksichtigung des sozialen Umfeldes. Sonja Stutz

Und wie geht es den Angehörigen? Berücksichtigung des sozialen Umfeldes. Sonja Stutz Und wie geht es den Angehörigen? Berücksichtigung des sozialen Umfeldes Sonja Stutz Übersicht 1. Rolle der Angehörigen in der Suchttherapie 2. Einbezug der Angehörigen in die stationäre Therapie 3. Studie

Mehr

Erste Ergebnisse zum Regensburger Burnout Projekt

Erste Ergebnisse zum Regensburger Burnout Projekt Erste Ergebnisse zum Regensburger Burnout Projekt An unserer Online-Befragung zum Thema Stress und Burnout am Arbeitsplatz vom 21. Juli bis 14. August 2015 im Rahmen des Regensburger Burnout Projektes

Mehr

Präventive Hausbesuche

Präventive Hausbesuche Präventive Hausbesuche zur Förderung und Erhaltung von Gesundheit und selbständiger Lebensführung im Alter Erkenntnisse aus dem Projekt mobil Anne Gebert (Dipl.-Pflegewirtin FH) wiss. MA am Deutschen Institut

Mehr

Resilienz. Was macht Kinder stark? Dagmar Feldt, Ärztin für Kinder und Jugendpsychiatrie, Klein Nordseer Str. 5a, 24242 Felde

Resilienz. Was macht Kinder stark? Dagmar Feldt, Ärztin für Kinder und Jugendpsychiatrie, Klein Nordseer Str. 5a, 24242 Felde Resilienz Was macht Kinder stark? Dies sind nicht die Originalfolien aus dem Vortrag, aus technischen Gründen habe ich mich entschlossen, die Folien zu transkribieren. Ich hoffe, die Verständlichketi hat

Mehr

Die Borderline-Persönlichkeitsstörung

Die Borderline-Persönlichkeitsstörung EREV-Forum Luisentahl 29.22.2012 Die Borderline-Persönlichkeitsstörung Diplom-Psychologe Raphael Hartmann Kinder- und Jugendlichen Psychotherapeut i.a. Inhalt: I. Symptome II. Pathogenese Oder: Wie entwickelt

Mehr

Perspektivenwechsel in der Schematherapie - Arbeit im emotionalen Resonanzraum. Symposium 15 Jahre VTA UPK Basel 1. Oktober 2015

Perspektivenwechsel in der Schematherapie - Arbeit im emotionalen Resonanzraum. Symposium 15 Jahre VTA UPK Basel 1. Oktober 2015 Perspektivenwechsel in der Schematherapie - Arbeit im emotionalen Resonanzraum Symposium 15 Jahre VTA UPK Basel 1. Oktober 2015 Grundzüge der klassischen Schematherapie Entstehung von dysfunktionalen Mustern

Mehr

Depression und autobiographisches Gedächtnis. Daniel Konermann

Depression und autobiographisches Gedächtnis. Daniel Konermann Depression und autobiographisches Gedächtnis Daniel Konermann Was ist autobiographisches Gedächtnis? 2 Autobiographical Memory Test (AMT) von Williams und Broadbent (1986) Nennen sie auf die im Folgenden

Mehr

Veränderungsprozesse begleiten- Stolperfallen und Gelingensfaktoren. Kongress: Kompetent in die Berufswahl Stuttgart 12.11.2014

Veränderungsprozesse begleiten- Stolperfallen und Gelingensfaktoren. Kongress: Kompetent in die Berufswahl Stuttgart 12.11.2014 Veränderungsprozesse begleiten- Stolperfallen und Gelingensfaktoren Kongress: Kompetent in die Berufswahl Stuttgart 12.11.2014 Inhalt 1. Woran scheitern Veränderungsprozesse? 2. Grundsätzliche Veränderungstypen

Mehr

Progressive Muskelrelaxation

Progressive Muskelrelaxation Progressive Muskelrelaxation - Entspannungstechnik nach Edmund Jacobson - Petra Palkies, Astrid J. Strübe, Andra Bulling, Sven Brüggemann Was ist Progressive Muskelrelaxation? sich schrittweise verstärkende

Mehr

Vorwort zur deutschen Ausgabe... 15 Vorwort von Aaron T. Beck... 17 Danksagung... 19

Vorwort zur deutschen Ausgabe... 15 Vorwort von Aaron T. Beck... 17 Danksagung... 19 Inhaltsverzeichnis Vorwort zur deutschen Ausgabe... 15 Vorwort von Aaron T. Beck... 17 Danksagung... 19 Kapitel 1: Probleme in der Behandlung... 21 1.1 Probleme spezifizieren... 23 1.2 Die Tragweite eines

Mehr

Förderung mentaler Fitness bei älteren Beschäftigten durch individuelle und arbeitsbezogene Maßnahmen

Förderung mentaler Fitness bei älteren Beschäftigten durch individuelle und arbeitsbezogene Maßnahmen Förderung mentaler Fitness bei älteren Beschäftigten durch individuelle und arbeitsbezogene Maßnahmen Prof. Dr.med. Dipl.-Psych. Dipl.-Ing. Michael Falkenstein Leiter Alternsforschung am IfADo falkenstein@ifado.de

Mehr

Aus dem Deutschen Roten Kreuz Schmerz-Zentrum Mainz Direktor: Prof. Dr. H.-R. Casser

Aus dem Deutschen Roten Kreuz Schmerz-Zentrum Mainz Direktor: Prof. Dr. H.-R. Casser Aus dem Deutschen Roten Kreuz Schmerz-Zentrum Mainz Direktor: Prof. Dr. H.-R. Casser Analyse der Versorgungswege von Patienten/innen mit primär therapieresistenten subakuten und chronischen Schmerzen im

Mehr

Körperpsychotherapie mit Kindern und Jugendlichen

Körperpsychotherapie mit Kindern und Jugendlichen Deutsche Gesellschaft für Körperpsychotherapie Körperpsychotherapie mit Kindern und Jugendlichen Die Bedeutung des Körpers in der Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie bei Beziehungs- und Regulationsstörungen

Mehr

Generalisiertes Angstsyndrom

Generalisiertes Angstsyndrom Generalisiertes Angstsyndrom Bisher wenig gesicherte Erkenntnisse, verschiedene Forschergruppen aus Deutschland haben sich in den letzten Jahren intensiver damit beschäftigt. 1. Allgemeine Beschreibung

Mehr

Grundlagen der Psychologischen Schmerztherapie

Grundlagen der Psychologischen Schmerztherapie Grundlagen der Psychologischen Schmerztherapie 1. Einführung und Begriffsdefinition... 1 2. Akuter und Chronischer Schmerz... 2 3. Störungstheorien und Modelle zur Entstehung und Aufrechterhaltung von

Mehr

Masterarbeit 2014 Helmut Täubl, MScN Ass.-Prof. Dr. Daniela Deufert

Masterarbeit 2014 Helmut Täubl, MScN Ass.-Prof. Dr. Daniela Deufert Masterarbeit 2014 Helmut Täubl, MScN Ass.-Prof. Dr. Daniela Deufert Einleitung Theoretischer Rahmen Auszüge der Ergebnisse Zusammenfassung / Diskussion Skill and Grade - Mix 2 Veränderungen der Umgebungsfaktoren

Mehr

Die Gesundheit von Kindern alleinerziehender Mütter

Die Gesundheit von Kindern alleinerziehender Mütter Die Gesundheit von Kindern alleinerziehender Mütter Dr. Christine Hagen 2. PALME-Fachtagung, 25. September 2009 Gliederung 1. Daten und Fakten zur Situation der Kinder 2. Gesundheitsrelevante Risiken 3.

Mehr

Psychosomatik und Angst

Psychosomatik und Angst Psychosomatik und Angst Panikstörung und soziale Phobie Erklärungsmodell und therapeutische Implikationen Dr. med. Birgit Anna-Maria Staab Klinik für allgemeine Innere Medizin, Psychosomatik Angst ist

Mehr

Offenlegung potentieller Interessenkonflikte

Offenlegung potentieller Interessenkonflikte Offenlegung potentieller Interessenkonflikte Anneke Ullrich 1. Anstellungsverhältnis oder Führungsposition Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (Institut und Poliklinik

Mehr

Dr. Heidemarie Keller

Dr. Heidemarie Keller Reliabilität und Validität der deutschen Version der OPTION Scale Dr. Heidemarie Keller Abteilung für Allgemeinmedizin, Präventive und Rehabilitative Medizin Philipps-Universität Marburg EbM & Individualisierte

Mehr

Eine Chance für Kontinuität, Patientensicherheit und Professionalisierung? Antje Heckroth & Vanessa Pludra

Eine Chance für Kontinuität, Patientensicherheit und Professionalisierung? Antje Heckroth & Vanessa Pludra Eine Chance für Kontinuität, Patientensicherheit und Professionalisierung? Antje Heckroth & Vanessa Pludra 26.06.2012 1 Problemstellung Forschungsfrage Schmerzfolgen Assessmentinstrumente Methodik Ergebnisse

Mehr

Therapieprogramm für Kinder mit aggressivem Problemverhalten THAV

Therapieprogramm für Kinder mit aggressivem Problemverhalten THAV Therapieprogramm für Kinder mit aggressivem Problemverhalten THAV Christoph-Dornier-Stiftung für Klinische Kinderpsychologie Anja Görtz- Dorten Biopsychosoziales Erklärungsmodell - Biologische Einflüsse

Mehr

Wie ist die Qualität des Schmerzmanagements im Akutkrankenhaus? 10. Kongress für Versorgungsforschung Köln 21.10.2011

Wie ist die Qualität des Schmerzmanagements im Akutkrankenhaus? 10. Kongress für Versorgungsforschung Köln 21.10.2011 Wie ist die Qualität des Schmerzmanagements im Akutkrankenhaus? 10. Kongress für Versorgungsforschung Köln 21.10.2011 Andrea Dobrin Schippers Gesundheits- und Pflegewissenschaftlerin MSc Ausgangslage -Schmerz

Mehr

Schmerzen erkennen bei Demenz

Schmerzen erkennen bei Demenz Schmerzen erkennen bei Demenz Inhalt Seite Vorwort 3 1 Schmerz im Alter 4 1.1 Was ist Schmerz? 4 1.2 Besonderheiten bei älteren Schmerzpatienten 5 1.3 Häufige Schmerzformen im Alter 6 1.3.1 Akut auftretende

Mehr

Rehabilitationspflege findet überall statt

Rehabilitationspflege findet überall statt Rehabilitationspflege findet überall statt Rehabilitationspflege mehr als Wiederherstellung 25. März 2015, KKL Luzern Susanne Suter-Riederer MScN, RN, Cilly Valär, RN, Prof. Dr. Lorenz Imhof, RN, PhD 2

Mehr

Aktuelle radiologische Diagnostik und Therapie im Gefäßsystem

Aktuelle radiologische Diagnostik und Therapie im Gefäßsystem Aktuelle radiologische Diagnostik und Therapie im Gefäßsystem Prof. Dr. med. Frank Wacker Patient mit Schaufensterkrankheit H.B., 54 Jahre alt, Versicherungsvertreter Kann seit 4 Wochen nur 100 m ohne

Mehr

Pflegewissenschaftliche Aspekte bei Familien mit chronisch kranken Kindern

Pflegewissenschaftliche Aspekte bei Familien mit chronisch kranken Kindern Pflegewissenschaftliche Aspekte bei Familien mit chronisch kranken Kindern Bernadette Bächle-Helde Pflegeexpertin Kinderkrankenschwester Diplompflegepädagogin (FH) Pflegewissenschaftlerin MScN Überblick

Mehr

10. Fachtagung des I V S am 3.11.12 Psychotherapie - eine Vielfalt

10. Fachtagung des I V S am 3.11.12 Psychotherapie - eine Vielfalt 10. Fachtagung des I V S am 3.11.12 Psychotherapie - eine Vielfalt Wolfgang Beth: Schematherapie Folien unter: Materialien in www.nest-schematherapie.de 03.11.2012 www.nest-schematherapie.de 1 Beispiel

Mehr

Chronische Muskel- und Gelenksschmerzen

Chronische Muskel- und Gelenksschmerzen Chronische Muskel- und Gelenksschmerzen Prim. Priv. Doz. Dr. Burkhard F. Leeb 2020 Hollabrunn, Babogasse 20 Tel., FAX: +43/29525201 leeb.rheuma@aon.at Karl Landsteiner Institut für Klinische Rheumatologie

Mehr

Posttraumatische Belastungsstörung (PTSD) Wirksame Therapiestrategien - Fortsetzung -

Posttraumatische Belastungsstörung (PTSD) Wirksame Therapiestrategien - Fortsetzung - Posttraumatische Belastungsstörung (PTSD) Wirksame Therapiestrategien - Fortsetzung - Psychologische Intervention: Die drei Säulen der kognitiv-behavioralen Therapie I. Die Entwicklung eines persönlichen

Mehr

Begutachtungsleitfaden für psychosomatische Erkrankungen in der privaten BU Versicherung

Begutachtungsleitfaden für psychosomatische Erkrankungen in der privaten BU Versicherung Begutachtungsleitfaden für psychosomatische Erkrankungen in der privaten BU Versicherung Dr. Michael Svitak Zentrum für verhaltenstherapeutische Medizin Klinikum Staffelstein Handbuch zum Leitfaden 2005

Mehr

Vorlesen Investition in Mitgefühl und solidarisches Handeln

Vorlesen Investition in Mitgefühl und solidarisches Handeln Vorlesestudie 2015 Vorlesen Investition in Mitgefühl und solidarisches Handeln Repräsentative Befragung von Kindern im Alter von 8 bis 12 Jahren und ihren Müttern Fokus und Design der Vorlesestudie 2015

Mehr

Arbeitsunterbrechungen als Risikofaktor

Arbeitsunterbrechungen als Risikofaktor Prof. Dr. Thomas Rigotti Arbeitsunterbrechungen als Risikofaktor Arbeits-, Organisations- und Wirtschaftspsychologie Agenda Was sind die Beschleunigungstreiber? Arbeitsunterbrechungen Definition Verbreitung

Mehr

4.1 Grundlagen der psychologischen Diagnostik. Wintersemester 2008 / 2009 Hochschule Magdeburg-Stendal (FH) Frau Prof. Dr. Gabriele Helga Franke

4.1 Grundlagen der psychologischen Diagnostik. Wintersemester 2008 / 2009 Hochschule Magdeburg-Stendal (FH) Frau Prof. Dr. Gabriele Helga Franke 4.1 Grundlagen der psychologischen Diagnostik Wintersemester 2008 / 2009 Hochschule Magdeburg-Stendal (FH) Frau Prof. Dr. Gabriele Helga Franke 1 Einleitung 1.1 Psychodiagnostik in der Praxis: State of

Mehr

Agenda. 1. Gesundheitsgipfel 2008 Prävention und Gesundheitsförderung. Der Einfluss des Führungsverhaltens auf die Gesundheit der Beschäftigten

Agenda. 1. Gesundheitsgipfel 2008 Prävention und Gesundheitsförderung. Der Einfluss des Führungsverhaltens auf die Gesundheit der Beschäftigten 1. Gesundheitsgipfel 2008 Prävention und Gesundheitsförderung Der Einfluss des Führungsverhaltens auf die Gesundheit der Beschäftigten Prof. Dr. Jochen Prümper Agenda Einleitung Führung und Gesundheit

Mehr

Schmerzdurchbruch: Schnelles Handeln ist gefragt

Schmerzdurchbruch: Schnelles Handeln ist gefragt Schmerzdurchbruch: Schnelles Handeln ist gefragt Wie schnell? Wer soll handeln? Was ist gefragt? 21.11.2015 Wolfgang M. Stangl 1 OA.Dr.Wolfgang Stangl Tumorboard KRAGES Vernetzung Mobiles Palliativteam

Mehr