Das Forschungs- Gesuchsverfahren des SNFfair oder systematisch verzerrt?

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Das Forschungs- Gesuchsverfahren des SNFfair oder systematisch verzerrt?"

Transkript

1 Das Forschungs- Gesuchsverfahren des SNFfair oder systematisch verzerrt? Präsentation von Prof. Dr. Wolf Linder Institut für Politikwissenschaft, Universität Bern

2 Das NF- Mandat an die Forschungsgruppe des IPW Karin Gilland Lutz, André Bächtiger, Wolf Linder > Fragestellung: gibt es in der Förderungspraxis der Sozialund Geisteswissenschaften, der Naturwissenschaften und der Medizin systematische Verzerrungen? > Methode: statistische Analyse auf Grundlage der SNF- Gesuchsdatenbank > Grundlage: Gesamtheit aller eingereichten Gesuche an die Abteilungen I-III von fünf Gesuchsperioden: Herbst 2002 bis Herbst 2004 > 2074 Fälle, im Förderbetrag von 137 Mio Franken, untersucht an der Person der verantwortlichen Gesuchstellerin, des Experten und der Referentin > Hinweise auf das Verfahren 2

3 Bias in der Peer-Review: Aus bisherigen Untersuchungen Was stimmt nun? > Definition Bias in Peer Review: Gesuche werden nicht allein nach fachlichen Kriterien und objektiven Fähigkeiten, sondern auch nach ausserwissenschaftlichen Kriterien getroffen (Alter, Status, Geschlecht, politische Opportunität etc.) > Grossbritannien: old boys network, accumulative advantage : Forschende, die in der Vergangenheit erfolgreich waren, haben bessere Chancen in weiteren Gesuchen (Viner et al, 2004) > Schweiz, SNF 2002: Umfrage bei Forschenden ergibt: Verfahren ist fair, 7/8 glauben, persönliche Kontakte zu Mitgliedern des Forschungsrats spielen keine Rolle (Hoffmann et al.) > Schweiz, SNF 2005: in zwei von drei untersuchten Disziplinen (Politik, Chemie, nicht aber Psychologie) sind Frauen bei Gesuchsbewilligung benachteiligt (Jänchen und Schulz) 3

4 Bias: Das eigene Untersuchungsmodell > Unabhängige Variable Abhängige Variable Alter GesuchstellerInnen, sowie Geschlecht Universitäre Position Zahl bisheriger Gesuchserfolge SNF-Amt Zahl der ExpertInnen insgesamt Zahl ausländischer ExpertInnen Erfolg in der Gesuchstellung ReferentInnen: Alter, sowie Geschlecht Universitäre Position 4

5 Deskriptive Statistik Abgelehnt 54.4 Bewilligt 45.6 Anzahl Fälle Frau Mann Jung Alt DoktorIn Profes sorin Keine SNF- Position SNF-Position >Männer, Jüngere (nicht älter als 45), Professoren sowie Personen in SNF-Position zeigen sich erfolgreicher. Aber: bivariate Statistiken sind tückisch! >Darum: multivariate Analyse (logistische Regression); zeigt Wahrscheinlichkeit des (Miss-)erfolgs als Folge einer einzelnen Variablen unter Kontrolle der übrigen 5

6 Gesamtmodell Unabhängige Variablen Signifikanz (95 Konfidenzintervall) Richtung und Stärke des Effekts Universitäre Position GesuchstellerIn (Prof./Nicht-Prof.) signifikant ++ Geschlecht GesuchstellerIn nicht-signifikant Alter GesuchstellerIn signifikant --- Zahl bisheriger Gesuchserfolge nicht-signifikant SNF-Amt der GesuchstellerIn Zahl der ExpertInnen nicht-signifikant nicht-signifikant Zahl ausländischer ExpertInnen signifikant +++ Universitäre Position ReferentIn (Prof./Nicht-Prof) signifikant --- Geschlecht ReferentIn signifikant --- Alter ReferentIn signifikant --- 6

7 Ergebnisse des Gesamtmodells > Jüngere, ProfessorInnen bei der Gesuchstellung, sowie höherer Anteil ausländischer ExpertInnen tragen positiv, weibliches Geschlecht, zunehmendes Alter und Professorenstatus bei den Referenten negativ zum Gesuchserfolg bei > Geschlecht und bisheriger Erfolg, sowie ein SNF-Amt der GesuchstellerInnen, sowie die Anzahl der ExpertInnen insgesamt sind statistisch nicht relevant für den Gesuchserfolg 7

8 Die Noten von ReferentInnen gegenüber den GesuchstellerInnen Weibliche Gesuchsteller Männliche Gesuchsteller Referenten Referentinnen Referenten Referentinnen Durchschnittsnote Anzahl Fälle >Zwei Ergebnisse: >- Referentinnen bewerten strenger als Referenten >- die strengere Beurteilung der Referentinnen gilt gegenüber Gesuchen von Frauen wie von Männern 8

9 Durchsetzungsvermögen von Referentinnen und Referenten Referenten Referentinnen Abgelehnt Bewilligt >Der Unterschied der Durchsetzung zwischen Referentinnen und Referenten (4.9 Prozentpunkte) geht auf die strengere Benotung durch Referentinnen zurück >Er ist jedoch statistisch nicht signifikant 9

10 Zusammenfassung der Resultate > Jüngere GesuchstellerInnen, der Status der Professur sind (geringfügig) bevorteilt > Ein hoher Anteil von ausländischen Expertisen für ein einzelnes Gesuch ist, mehr als alle anderen Faktoren, von Vorteil > Effekte eines old boys network (wer hat dem wird gegeben) konnten nicht nachgewiesen werden > Frauen als Referentinnen beurteilen alle Gesuche strenger, aber es gibt keinen Hinweis auf eine systematische Benachteiligung der Gesuche von Frauen > Die hier vorgestellte Analyse vermeidet Fehlschlüsse, die sich bei bivariater Betrachtung ergeben können. Die Analyse betrachtet die Gesamtheit der >2000 Gesuche und erlaubt ein fundiertes Gesamturteil. Ueber anfechtbare Einzelfälle kann sie nichts aussagen. 10

11 Interpretation des Bias > Starker Erfolgs-Bias für hohen ausländischen Expertenanteil: als rationale Entscheidung begründbar > Schwacher Bias zugunsten von Alter (Jüngere) und mittlerer Bias zugunsten des Status der Professur kann mit wissenschaftlicher Qualität zusammenhängen. Ist aber nicht zwingend > Ein weiterer, theoretisch möglicher Bias (persönliche oder fachliche Nähe von GesuchstellerIn und ReferentIn) konnte aufgrund der Datenlage nicht untersucht werden > Kein Bias zugunsten bisheriger ErfolgsträgerInnen oder zulasten von Frauen: starke empirische Befunde für ein faires Gesuchsverfahren 11

Standardisierte Vorgehensweisen und Regeln zur Gewährleistung von: Eindeutigkeit Schlussfolgerungen aus empirischen Befunden sind nur dann zwingend

Standardisierte Vorgehensweisen und Regeln zur Gewährleistung von: Eindeutigkeit Schlussfolgerungen aus empirischen Befunden sind nur dann zwingend Standardisierte Vorgehensweisen und Regeln zur Gewährleistung von: Eindeutigkeit Schlussfolgerungen aus empirischen Befunden sind nur dann zwingend oder eindeutig, wenn keine alternativen Interpretationsmöglichkeiten

Mehr

Statistik des Frauenschwunds

Statistik des Frauenschwunds 1 Statistik des Frauenschwunds Zufall oder systematisches Muster? Dipl.-Stat. Katharina Schüller Berlin, 21.11.2014 2 Der Skandal Zitate Studie von Simon Studie Kucher vom Simon-Kucher & Partners & Partners

Mehr

Jan A. Fuhse. Ethnizität, Akkulturation und persönliche Netzwerke von italienischen Migranten, Leverkusen, Barbara Budrich-Verlag 2008.

Jan A. Fuhse. Ethnizität, Akkulturation und persönliche Netzwerke von italienischen Migranten, Leverkusen, Barbara Budrich-Verlag 2008. Jan A. Fuhse Ethnizität, Akkulturation und persönliche Netzwerke von italienischen Migranten, Leverkusen, Barbara Budrich-Verlag 2008. Dissertation an der Universität Stuttgart Anhang B: Hintergrund der

Mehr

Kapitel 6: Zweifaktorielle Varianzanalyse

Kapitel 6: Zweifaktorielle Varianzanalyse Kapitel 6: Zweifaktorielle Varianzanalyse Durchführung einer zweifaktoriellen Varianzanalyse ohne Messwiederholung 1 Effektstärke und empirische Teststärke einer zweifaktoriellen Varianzanalyse ohne Messwiederholung

Mehr

Projekt Kaffeemaschine Welche Faktoren beeinflussen das Geschmacksurteil?

Projekt Kaffeemaschine Welche Faktoren beeinflussen das Geschmacksurteil? AKULTÄT ANGEWANDTE SOZIALWISSENSCHATEN PRO. DR. SONJA HAUG Projekt Kaffeemaschine Welche aktoren beeinflussen das Geschmacksurteil? Ausgehend von der Verkostung an der Hochschule Regensburg und der dabei

Mehr

Psychische Gesundheit von älteren türkischen Migrantinnen und Migranten. Fidan Sahyazici Dr. Oliver Huxhold

Psychische Gesundheit von älteren türkischen Migrantinnen und Migranten. Fidan Sahyazici Dr. Oliver Huxhold Psychische Gesundheit von älteren türkischen Migrantinnen und Migranten Fidan Sahyazici Dr. Oliver Huxhold Gliederung Bedeutung Theoretischer Hintergrund Fragestellungen Hypothesen Methode Ergebnisse Interpretation/Diskussion

Mehr

Wie beurteilen Studierende computergestützte Prüfungen? Erste Ergebnisse der Evaluation der E-Examinations an der Freien Universität Berlin

Wie beurteilen Studierende computergestützte Prüfungen? Erste Ergebnisse der Evaluation der E-Examinations an der Freien Universität Berlin Wie beurteilen Studierende computergestützte Prüfungen? Erste Ergebnisse der Evaluation der E-Examinations an der Freien Universität Berlin Dr. Susanne Bergann Arbeitsstelle Lehr- und Studienqualität Fachbereich

Mehr

Ausschreibung einer Studie. BerufsaussteigerInnen in der Medizin

Ausschreibung einer Studie. BerufsaussteigerInnen in der Medizin Ausschreibung einer Studie BerufsaussteigerInnen in der Medizin Bern, 27. Oktober 2015 Ausschreibung einer Studie BerufsaussteigerInnen in der Medizin 2/5 1. Einführung Die Frage der BerufsaussteigerInnen

Mehr

Nationale Kontaktstelle (NKS)

Nationale Kontaktstelle (NKS) Amt für Volkswirtschaft (AVW) Nationale Kontaktstelle (NKS) Anfang Nationale Kontaktstelle (NKS) des Fürstentums Liechtenstein Unsere Postadresse: Nationale Kontaktstelle Liechtenstein (NKS) Amt für Volkswirtschaft

Mehr

Methodik der multiplen linearen Regression

Methodik der multiplen linearen Regression Methodik der multiplen linearen Regression Sibel Aydemir Statistisches Amt, Direktorium Landeshauptstadt München Name, Stadt Regressionsanalyse: Schritt für Schritt Schritt 1 Schritt 2 Schritt 3 Schritt

Mehr

Theorie qualitativen Denkens

Theorie qualitativen Denkens Theorie qualitativen Denkens Vorbetrachtungen - vor den 70er Jahren standen vor allem quantitative Forschungen im Mittelpunkt - qualitative Wende in den 70er Jahren in der BRD - seit dem setzt sich qualitatives

Mehr

Marketing III - Angewandte Marktforschung (SS 2016)

Marketing III - Angewandte Marktforschung (SS 2016) TECHNISCHE UNIVERSITÄT ILMENAU Fakultät für Wirtschaftswissenschaften und Medien Fachgebiet Marketing Univ.-Prof. Dr. rer. pol. habil. Anja Geigenmüller Marketing III - Angewandte Marktforschung (SS 2016)

Mehr

Statistik, Geostatistik

Statistik, Geostatistik Geostatistik Statistik, Geostatistik Statistik Zusammenfassung von Methoden (Methodik), die sich mit der wahrscheinlichkeitsbezogenen Auswertung empirischer (d.h. beobachteter, gemessener) Daten befassen.

Mehr

Es können keine oder mehrere Antworten richtig sein. Eine Frage ist NUR dann richtig beantwortet, wenn ALLE richtigen Antworten angekreuzt wurden.

Es können keine oder mehrere Antworten richtig sein. Eine Frage ist NUR dann richtig beantwortet, wenn ALLE richtigen Antworten angekreuzt wurden. Teil III: Statistik Alle Fragen sind zu beantworten. Es können keine oder mehrere Antworten richtig sein. Eine Frage ist NUR dann richtig beantwortet, wenn ALLE richtigen Antworten angekreuzt wurden. Wird

Mehr

Kapitel 9: Verfahren für Nominaldaten

Kapitel 9: Verfahren für Nominaldaten Kapitel 9: Verfahren für Nominaldaten Eindimensionaler Chi²-Test 1 Der zweidimensionale Chi²-Test 4 Eindimensionaler Chi²-Test Der eindimensionale χ²-test wird dann herangezogen, wenn die Versuchspersonen

Mehr

Reglement über die Gewährung von Beiträgen für Doktoratsprogramme

Reglement über die Gewährung von Beiträgen für Doktoratsprogramme www.snf.ch Wildhainweg, Postfach 8, CH-00 Bern www.crus.ch Sennweg, Postfach 607, CH-0 Bern Fassung:..007 Reglement über die Gewährung von Beiträgen für Doktoratsprogramme (ProDoc). November 007 Gestützt

Mehr

Das Problem signifikanter Betaschätzungen

Das Problem signifikanter Betaschätzungen Das Problem signifikanter Betaschätzungen Bachelorarbeit Münchener Forschungspreis für 2. Dezember 2010 Gliederung 1. Problemstellung 2. Praktische Anwendung des Beta-Konzepts 3. Theoretische Grundlagen

Mehr

Tobias Stächele (Autor) Workload und Interaktionsarbeit als Prädiktoren emotionaler Erschöpfung von Klinikärzten

Tobias Stächele (Autor) Workload und Interaktionsarbeit als Prädiktoren emotionaler Erschöpfung von Klinikärzten Tobias Stächele (Autor) Workload und Interaktionsarbeit als Prädiktoren emotionaler Erschöpfung von Klinikärzten https://cuvillier.de/de/shop/publications/88 Copyright: Cuvillier Verlag, Inhaberin Annette

Mehr

Determinants of the Perceived Power Relationship between Works Council and Management Results of an Empirical Investigation in 1000 German Firms

Determinants of the Perceived Power Relationship between Works Council and Management Results of an Empirical Investigation in 1000 German Firms Werner Nienhüser Heiko Hoßfeld Universität Duisburg-Essen Determinants of the Perceived Power Relationship between Works Council and Management Results of an Empirical Investigation in 1000 German Firms

Mehr

Frauen in der Wirtschaftswissenschaft

Frauen in der Wirtschaftswissenschaft Frauen in der Wirtschaftswissenschaft, Ph.D. Universität Wien - 650 Jahre Jubiläum Mai 2015 Einleitung und Überblick Heute diskutieren wir drei Themen: I Die empirische Realität: die (unter)repräsentation

Mehr

Aufgaben zu Kapitel 9

Aufgaben zu Kapitel 9 Aufgaben zu Kapitel 9 Aufgabe 1 Für diese Aufgabe benötigen Sie den Datensatz Nominaldaten.sav. a) Sie arbeiten für eine Marktforschungsfirma und sollen überprüfen, ob die in diesem Datensatz untersuchte

Mehr

Kapitel 6: Zweifaktorielle Varianzanalyse

Kapitel 6: Zweifaktorielle Varianzanalyse Kapitel 6: Zweifaktorielle Varianzanalyse Durchführung einer zweifaktoriellen Varianzanalyse ohne Messwiederholung Dieser Abschnitt zeigt die Durchführung der in Kapitel 6 behandelten zweifaktoriellen

Mehr

Grundbegriffe und Grundlagen der Statistik Vortragender: Thomas Zidek Allgemeinmediziner

Grundbegriffe und Grundlagen der Statistik Vortragender: Thomas Zidek Allgemeinmediziner Grundbegriffe und Grundlagen der Statistik Vortragender: Thomas Zidek Allgemeinmediziner Was werden wir behandeln? Grundbegriffe der Statistik 2 wesentliche Themen bereits behandelt Wissenschaftliche Studien

Mehr

Spekulation über Messfehler bei der Inflationsmessung im Euroraum*

Spekulation über Messfehler bei der Inflationsmessung im Euroraum* Martin Eiglsperger Europäische Zentralbank Spekulation über Messfehler bei der Inflationsmessung im Euroraum* Zwanzigste Konferenz Messung der Preise, Eltville, 16. und 17. Juni 2016 * Diese Präsentation

Mehr

Bewertung von Kosten und Nutzen in der gesetzlichen Krankenversicherung

Bewertung von Kosten und Nutzen in der gesetzlichen Krankenversicherung Bewertung von Kosten und Nutzen in der gesetzlichen Krankenversicherung Mathias Kifmann, Universität Augsburg Marlies Ahlert, Universität Halle-Wittenberg Konferenz Kommunales Infrastruktur-Management

Mehr

Welche Bedeutung haben Entscheidungsregeln für die Reliabilität der Dateninterpretation im Evaluationsprozess?

Welche Bedeutung haben Entscheidungsregeln für die Reliabilität der Dateninterpretation im Evaluationsprozess? DeGEval/SEVAL-Tagung Welche Bedeutung haben Entscheidungsregeln für die Reliabilität der Dateninterpretation im Evaluationsprozess? Zürich,. September 0 Bäuerle, Vaccaro, Lankes & Schefcsik Überblick.

Mehr

Inhaltsverzeichnis Tabellenverzeichnis Abbildungsverzeichnis Danksagung... 9

Inhaltsverzeichnis Tabellenverzeichnis Abbildungsverzeichnis Danksagung... 9 Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis... 3 Tabellenverzeichnis... 6 Abbildungsverzeichnis... 8 Danksagung... 9 1 Einleitung... 15 1.1 Konkretisierung der Fragestellung... 21 1.2 Aufbau der Arbeit... 23

Mehr

Welche Faktoren steigern die Nachfrage nach Steuerberatungsdienstleistungen?

Welche Faktoren steigern die Nachfrage nach Steuerberatungsdienstleistungen? Welche Faktoren steigern die Nachfrage nach Steuerberatungsdienstleistungen? Sebastian Eichfelder, Frank Hechtner, Nima Massarat-Mashadi, Christian Sielaff Frühjahrstagung der Kommission Steuerlehre Habilitantenworkshop

Mehr

Der Einfluss von Geschützten Werten und Emotionen auf Reaktionen im Ultimatum Spiel

Der Einfluss von Geschützten Werten und Emotionen auf Reaktionen im Ultimatum Spiel Geisteswissenschaft Andrea Steiger / Kathrin Derungs Der Einfluss von Geschützten Werten und Emotionen auf Reaktionen im Ultimatum Spiel Lizentiatsarbeit Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek:

Mehr

Datenanalyse mit Excel und Gretl

Datenanalyse mit Excel und Gretl Dozent: Christoph Hindermann christoph.hindermann@uni-erfurt.de Datenanalyse mit Excel und Gretl Teil Titel 2: Gretl 1 Teil 2: Gretl Datenanalyse mit Excel und Gretl Teil Titel 2: Gretl 2 Modellannahmen

Mehr

Nachhaltige Personalentwicklung

Nachhaltige Personalentwicklung Maren Lay Nachhaltige Personalentwicklung an Universitäten Konzeptionelle Grundlagen und empirische Untersuchungen vor dem Hintergrund befristeter Beschäftigungsverhältnisse von Wissenschaftlerinnen und

Mehr

Selbstbestimmung über Liebe,Partnerschaft und Sexualität im Alter(-sheim)

Selbstbestimmung über Liebe,Partnerschaft und Sexualität im Alter(-sheim) Geisteswissenschaft Heike Rieperdinger Selbstbestimmung über Liebe,Partnerschaft und Sexualität im Alter(-sheim) Aktueller Forschungsstand und Empfehlungen für zukünftige Forschung Bachelorarbeit Selbstbestimmung

Mehr

Kategorielle Daten. Seminar für Statistik Markus Kalisch

Kategorielle Daten. Seminar für Statistik Markus Kalisch Kategorielle Daten Markus Kalisch 1 Phase 3 Studie: Wirksamer als Placebo? Medikament Placebo Total Geheilt 15 9 24 Nicht geheilt 10 11 21 Total 25 20 45 Grundfrage: Sind Heilung und Medikamentengabe unabhängig?

Mehr

Wie gut reist Bildung? Ausbildung und Beruf mit und ohne Migration: Zusammenfassung auf Deutsch

Wie gut reist Bildung? Ausbildung und Beruf mit und ohne Migration: Zusammenfassung auf Deutsch Wie gut reist Bildung? Ausbildung und Beruf mit und ohne Migration: Zusammenfassung auf Deutsch Absicht und Datengrundlage Bis Mitte der 1980er Jahre war die Arbeitsmigration nach Österreich im Wesentlichen

Mehr

Zweigbibliofhek Medizin

Zweigbibliofhek Medizin Sächsische Landesbibliothek - Staats- und Universitätsbibliothek Dresden (SLUB) Zweigbibliothek Medizin Diese Hochschulschrift finden Sie original in Printform zur Ausleihe in der Zweigbibliofhek Medizin

Mehr

Institut für Medizinische Biometrie, Epidemiologie und Informatik WIE ENTSTEHT WISSEN? EVIDENZBASIERTE MEDIZIN

Institut für Medizinische Biometrie, Epidemiologie und Informatik WIE ENTSTEHT WISSEN? EVIDENZBASIERTE MEDIZIN WIE ENTSTEHT WISSEN? EVIDENZBASIERTE MEDIZIN 1 Gliederung Wieso EbM? Was ist EbM? Organisatorisches Wieso EbM? Frau Müller, 37y inflammatorisches MammaCa nach 1y: Progress wünscht sich Zellkernklärung

Mehr

Projekt Feedback für Lehrerinnen und Lehrer - Ein Weg zur Qualitätsentwicklung der Schulen Liebe Schülerinnen und Schüler,

Projekt Feedback für Lehrerinnen und Lehrer - Ein Weg zur Qualitätsentwicklung der Schulen Liebe Schülerinnen und Schüler, Projekt Feedback für Lehrerinnen Lehrer - Ein Weg zur Qualitätsentwicklung der Schulen Liebe Schülerinnen Schüler, die... will dazu beitragen, dass wir gute Schulen haben. Deswegen möchten wir den Lehrerinnen

Mehr

Erfahrungswissenschaft und die Theorie. * Marc Hassenzahl // Erlebnis und Interaktion // Folkwang Universität der Künste

Erfahrungswissenschaft und die Theorie. * Marc Hassenzahl // Erlebnis und Interaktion // Folkwang Universität der Künste Erfahrungswissenschaft und die Theorie. * Marc Hassenzahl // Erlebnis und Interaktion // Folkwang Universität der Künste Wissen gewinnen. Wandmacher 2002. Was ist Wissen? _ "Gesamtheit der Kenntnisse und

Mehr

Multivariate lineare Regression. Statistik für SozialwissenschaftlerInnen II p.167

Multivariate lineare Regression. Statistik für SozialwissenschaftlerInnen II p.167 Multivariate lineare Regression Statistik für SozialwissenschaftlerInnen II p.167 Multivariate Regression Verfahren zur Prüfung des gemeinsamen linearen Einflusses mehrerer unabhängiger Variablen auf eine

Mehr

Schätzverfahren ML vs. REML & Modellbeurteilung mittels Devianz, AIC und BIC. Referenten: Linda Gräfe & Konstantin Falk

Schätzverfahren ML vs. REML & Modellbeurteilung mittels Devianz, AIC und BIC. Referenten: Linda Gräfe & Konstantin Falk Schätzverfahren ML vs. REML & Modellbeurteilung mittels Devianz, AIC und BIC Referenten: Linda Gräfe & Konstantin Falk 1 Agenda Schätzverfahren ML REML Beispiel in SPSS Modellbeurteilung Devianz AIC BIC

Mehr

Gründungsquoten von über 70% fanden wir bei Dienstleistern (70%), freien Berufen (72%), Handwerk (72 %) und Handelsvertretern (77%).

Gründungsquoten von über 70% fanden wir bei Dienstleistern (70%), freien Berufen (72%), Handwerk (72 %) und Handelsvertretern (77%). Seite 15 8.2 Unterschiede zwischen den Branchen Gründungsquoten von über 70% fanden wir bei Dienstleistern (70%), freien Berufen (72%), Handwerk (72 %) und Handelsvertretern (77%). Im Vergleich zu unserer

Mehr

Häufigkeitsauszählungen, zentrale statistische Kennwerte und Mittelwertvergleiche

Häufigkeitsauszählungen, zentrale statistische Kennwerte und Mittelwertvergleiche Lehrveranstaltung Empirische Forschung und Politikberatung der Universität Bonn, WS 2007/2008 Häufigkeitsauszählungen, zentrale statistische Kennwerte und Mittelwertvergleiche 30. November 2007 Michael

Mehr

3 Fragestellung und Hypothesen 3.1 Herleitung der Fragestellung

3 Fragestellung und Hypothesen 3.1 Herleitung der Fragestellung Fragestellung und Hypothesen 62 3 Fragestellung und Hypothesen 3.1 Herleitung der Fragestellung In der vorliegenden Arbeit wird folgenden Fragen nachgegangen: 1. Existieren Geschlechtsunterschiede in der

Mehr

Ergebnisse der Blutuntersuchungen. Beschäftigten im Umfeld der Firma Envio. von Dr. Annette Düsterhaus Gesundheitsamt Dortmund

Ergebnisse der Blutuntersuchungen. Beschäftigten im Umfeld der Firma Envio. von Dr. Annette Düsterhaus Gesundheitsamt Dortmund Ergebnisse der Blutuntersuchungen auf PCB bei Beschäftigten im Umfeld der Firma Envio von Dr. Annette Düsterhaus Gesundheitsamt Dortmund Ausgangssituation Untersuchungen von Staubproben (Fege- und Wischproben)

Mehr

Einführung in den Forschungsprozess und die Methoden der empirischen Kommunikations- und Medienforschung

Einführung in den Forschungsprozess und die Methoden der empirischen Kommunikations- und Medienforschung Einführung in den Frschungsprzess und die Methden der empirischen Kmmunikatins- und Medienfrschung Vrlesung 12: Auswertungsprbleme/Zusammenfassung 25.01.2016 Frschungsprzess und Methden 12 1 Gliederung

Mehr

Über Projekte mit der HSR an Forschungs-Fördergelder gelangen. Prof. Dr. Hermann Mettler, Rektor HSR

Über Projekte mit der HSR an Forschungs-Fördergelder gelangen. Prof. Dr. Hermann Mettler, Rektor HSR Über Projekte mit der HSR an Forschungs-Fördergelder gelangen Prof. Dr. Hermann Mettler, Rektor HSR Ausprägung der af&e Tätigkeiten in der Schweiz Es gibt sehr viele Daniel Düsentrieb in der Schweiz: pro

Mehr

Inklusion an Schulen aus Sicht der Lehrerinnen und Lehrer Meinungen, Einstellungen und Erfahrungen

Inklusion an Schulen aus Sicht der Lehrerinnen und Lehrer Meinungen, Einstellungen und Erfahrungen Inklusion an Schulen aus Sicht der Lehrerinnen und Lehrer Meinungen, Einstellungen und Erfahrungen Ergebnisse einer repräsentativen Lehrerbefragung Auswertung Baden-Württemberg 21. April 2015 q5355/31532

Mehr

Hypothesentests mit SPSS. Beispiel für einen t-test

Hypothesentests mit SPSS. Beispiel für einen t-test Beispiel für einen t-test Daten: museum-f-v04.sav Hypothese: Als Gründe, in ein Museum zu gehen, geben mehr Frauen als Männer die Erweiterung der Bildung für Kinder an. Dies hängt mit der Geschlechtsrolle

Mehr

m Immobilien 3/M Jan A. Schubert

m Immobilien 3/M Jan A. Schubert 3/M Jan A. Schubert Büroimmobilien in Deutschland: Die Bedeutung der Beschäftigungsstruktur für die Marktauswahl institutioneller Investoren m Immobilien Inhaltsverzeichnis Abbildungsverzeichnis IX Tabellenverzeichnis

Mehr

Junge Menschen für das Thema Alter interessieren und begeistern Lebenssituation von älteren, hochaltrigen und pflegebedürftigen Menschen verbessern

Junge Menschen für das Thema Alter interessieren und begeistern Lebenssituation von älteren, hochaltrigen und pflegebedürftigen Menschen verbessern Stefanie Becker Vorgeschichte Die Geschichte der Gerontologie ist eine lange und von verschiedenen Bewegungen gekennzeichnet Das Leben im (hohen) Alter wird mit steigender Lebenserwartung komplexer und

Mehr

? Unterscheiden sich Burschen und Mädchen im Ausmaß der Mithilfe im Haushalt?

? Unterscheiden sich Burschen und Mädchen im Ausmaß der Mithilfe im Haushalt? 341 i Metrische und kategoriale Merkmale An einer Beobachtungseinheit werden metrische und kategoriale Variable erhoben. Beispiel: Hausarbeit von Teenagern (Stunden/Woche) 25 15 STUNDEN 5-5 weiblich männlich?

Mehr

DFG Projekt OBSERVE: Erfassung Professioneller Unterrichtswahrnehmung

DFG Projekt OBSERVE: Erfassung Professioneller Unterrichtswahrnehmung Technische Universität München 1 DFG Projekt OBSERVE: Erfassung Professioneller Unterrichtswahrnehmung bei Lehramtsstudierenden Projektleitung: Prof. Dr. Tina Seidel, Prof. Dr. Manfred Prenzel (ehemalige)

Mehr

Computergestützte Methoden. Master of Science Prof. Dr. G. H. Franke WS 07/08

Computergestützte Methoden. Master of Science Prof. Dr. G. H. Franke WS 07/08 Computergestützte Methoden Master of Science Prof. Dr. G. H. Franke WS 07/08 1 Seminarübersicht 1. Einführung 2. Recherchen mit Datenbanken 3. Erstellung eines Datenfeldes 4. Skalenniveau und Skalierung

Mehr

"Sunrise"-Streitbeilegungsrichtlinien für ".swiss"

Sunrise-Streitbeilegungsrichtlinien für .swiss "Sunrise"-Streitbeilegungsrichtlinien für ".swiss" Ausgabe 1: 01.08.2015 Inkrafttreten: 01.09.2015 Inhaltsverzeichnis 1 Gegenstand... 3 2 Geltungsbereich... 3 2.1 Unrechtmässige Zuteilung während der "Sunrise"-Phase...

Mehr

Inhaltsverzeichnis. II. Statistische Modelle und sozialwissenschaftliche Meßniveaus 16

Inhaltsverzeichnis. II. Statistische Modelle und sozialwissenschaftliche Meßniveaus 16 Vorwort 1 1. Kapitel: Der Stellenwert der Statistik für die sozialwissenschaflliche Forschung 1 1. Zur Logik (sozial-)wissenschaftlicher Forschung 1 1. Alltagswissen und wissenschaftliches Wissen 1 2.

Mehr

PISA 2012 Zusammenfassung erster Ergebnisse im Hinblick auf Geschlechterdifferenzen

PISA 2012 Zusammenfassung erster Ergebnisse im Hinblick auf Geschlechterdifferenzen bm:ukk, Abt. IT/1, Referat a Dr. Mark Német (Tel. DW 5902), Mag. Andreas Grimm (DW 4316) PISA 2012 Zusammenfassung erster Ergebnisse im Hinblick auf Geschlechterdifferenzen Differenz zwischen Knaben und

Mehr

Gestaffelte Finanzierung junger Unternehmen

Gestaffelte Finanzierung junger Unternehmen German Brachtendorf Gestaffelte Finanzierung junger Unternehmen Eine empirische Untersuchung in Deutschland Mit einem Geleitwort von Prof. Dr. Peter Witt Deutscher Universitäts-Verlag IX IX Abbildungsverzeichnis

Mehr

Komplementärmedizin nach Transplantation?

Komplementärmedizin nach Transplantation? Komplementärmedizin nach Transplantation? Dr.med. Martin Frei-Erb Facharzt FMH Allgemeine Innere Medizin Institut für Komplementärmedizin IKOM Universität Bern 22.3.2014, 10. Symposium für Transplantierte,

Mehr

Exakter Binomialtest als Beispiel

Exakter Binomialtest als Beispiel Prinzipien des statistischen Testens Entscheidungsfindung Exakter Binomialtest als Beispiel Statistische Tests Nullhypothese Alternativhypothese Fehlentscheidungen Ausgangspunkt: Forschungshypothese Beispiele:.

Mehr

Biostatistik Erne Einfuhrung fur Biowissenschaftler

Biostatistik Erne Einfuhrung fur Biowissenschaftler Matthias Rudolf Wiltrud Kuhlisch Biostatistik Erne Einfuhrung fur Biowissenschaftler PEARSON Studium Inhaltsverzeichnis Vorwort xi Kapitel 1 Einfiihrung 1 1.1 Biostatistik als Bestandteil biowissenschafllicher

Mehr

STUDIE ZUR REPUTATION DEUTSCHER LEBENSMITTEL. August 2013 Stephan Becker-Sonnenschein

STUDIE ZUR REPUTATION DEUTSCHER LEBENSMITTEL. August 2013 Stephan Becker-Sonnenschein STUDIE ZUR REPUTATION DEUTSCHER LEBENSMITTEL August 2013 Stephan Becker-Sonnenschein WAS HÄLT DER VERBRAUCHER WIRKLICH VON DEUTSCHEN LEBENSMITTELN? Mission des Vereins Der Verein DIE LEBENSMITTELWIRTSCHAFT

Mehr

Nachhaltige Wirksamkeit von Business & Executive Coaching. BA Aspirant, BWL, Universität Zürich

Nachhaltige Wirksamkeit von Business & Executive Coaching. BA Aspirant, BWL, Universität Zürich Nachhaltige Wirksamkeit von Business & Executive Coaching Christina Kuenzle Thomas Düringer Managing Partner Choice ltd. BA Aspirant, BWL, Universität Zürich Motivation für eine firmeninterne Studie? Für

Mehr

Nadine Löw. Organisatorische Wandlungsfähigkeit als Wettbewerbsvorteil und Erfolgsfaktor. Eine empirische Untersuchung. WiKu

Nadine Löw. Organisatorische Wandlungsfähigkeit als Wettbewerbsvorteil und Erfolgsfaktor. Eine empirische Untersuchung. WiKu Nadine Löw Organisatorische Wandlungsfähigkeit als Wettbewerbsvorteil und Erfolgsfaktor Eine empirische Untersuchung WiKu IX Geleitwort Vorwort Abbildungsverzeichnis Tabellenverzeichnis Abkürzungsverzeichnis

Mehr

Eigene MC-Fragen Grundbegriffe der Statistik (X aus 5)

Eigene MC-Fragen Grundbegriffe der Statistik (X aus 5) Eigene MC-Fragen Grundbegriffe der Statistik (X aus 5) 1. Welche Reihenfolge ist zutreffend auf den Ablauf einer statistischen Untersuchung laut SB? A B C D Aufbereitung Erhebung Planung Auswertung C-D-A-B

Mehr

Anhang 4. Bias durch Überdiagnose von papillären Mikrokarzinomen

Anhang 4. Bias durch Überdiagnose von papillären Mikrokarzinomen Anhang 4 Bias durch Überdiagnose von papillären Mikrokarzinomen Bias durch Überdiagnose von papillären Mikrokarzinomen H. Bertelsmann AG Epidemiologie und Medizinische Statistik Universität Bielefeld Dezember

Mehr

Einführung in die Politikwissenschaft: Begriffe, Theorien, Methoden

Einführung in die Politikwissenschaft: Begriffe, Theorien, Methoden Anne Faber Einführung in die Politikwissenschaft: Begriffe, Theorien, Methoden Dimensionen des Wissenschaftsbegriffs: Was ist Wissenschaft? 18.04.2011 Veranstaltungsplan Termine 11.04.- 02.05.11 09.05.-

Mehr

Soziales Kapital und Kettenmigration

Soziales Kapital und Kettenmigration Sonja Haug Soziales Kapital und Kettenmigration Italienische Migranten in Deutschland Leske + Budrich, Opladen 2000 Inhalt Danksagung 12 Vorwort 12 1 Einleitung 15 1.1 Die Fragestellung: Kettenmigration

Mehr

Kapitel 5: Einfaktorielle Varianzanalyse

Kapitel 5: Einfaktorielle Varianzanalyse Kapitel 5: Einfaktorielle Varianzanalyse Durchführung einer einfaktoriellen Varianzanalyse ohne Messwiederholung Dieser Abschnitt zeigt die Durchführung der in Kapitel 5 vorgestellten einfaktoriellen Varianzanalyse

Mehr

Kapitel 9: Verfahren für Nominaldaten

Kapitel 9: Verfahren für Nominaldaten Kapitel 9: Verfahren für Nominaldaten Eindimensionaler Chi²-Test 1 Der zweidimensionale Chi²-Test 6 Alternativer Lösungsweg für SPSS Version 17 und älter 10 Alte Dialogfelder: Eindimensionaler Chi²-Test

Mehr

1.1. Vergleich von Mittelwerten

1.1. Vergleich von Mittelwerten 1.1. Vergleich von Mittelwerten 1.1.1. Eine glückliche Familie: Die t-tests Die einfachsten inferenzstatistischen Verfahren sind die t-tests. Bei ihnen dreht sich alles um Mittelwerte und die Frage: Sind

Mehr

Übersicht: Methoden in der Psychologie

Übersicht: Methoden in der Psychologie Fakultät KSW, LG Arbeits-und Organisationspsychologie, B. Marcus Übersicht: Methoden in der Psychologie Bernd Marcus Informationsveranstaltung BSc Psychologie Überblick Warum (so viel) Methoden in der

Mehr

Wer sich nicht selbst zum besten halten kann, der ist selbst nicht von den Besten

Wer sich nicht selbst zum besten halten kann, der ist selbst nicht von den Besten Norbert Prantner Wer sich nicht selbst zum besten halten kann, der ist selbst nicht von den Besten In einer kleinen Untersuchung an der SprengelhauptschuleZams/Schönwies wurde vom Autor 1989 die Einstellung

Mehr

Sitzung 4: Übungsaufgaben für Statistik 1

Sitzung 4: Übungsaufgaben für Statistik 1 1 Sitzung 4: Übungsaufgaben für Statistik 1 Aufgabe 1: In einem Leistungstest werden von den Teilnehmern folgende Werte erzielt: 42.3; 28.2; 30.5, 32.0, 33.0, 38.8. Geben Sie den Median, die Spannweite

Mehr

TEIL 7: EINFÜHRUNG UNIVARIATE ANALYSE TABELLARISCHE DARSTELLUNG / AUSWERTUNG

TEIL 7: EINFÜHRUNG UNIVARIATE ANALYSE TABELLARISCHE DARSTELLUNG / AUSWERTUNG TEIL 7: EINFÜHRUNG UNIVARIATE ANALYSE TABELLARISCHE DARSTELLUNG / AUSWERTUNG Statistik eine Umschreibung Mathematische Hilfswissenschaft mit der Aufgabe, Methoden für die Sammlung, Aufbereitung, Analyse

Mehr

Grundlagen der Statistik

Grundlagen der Statistik Grundlagen der Statistik Übung 15 009 FernUniversität in Hagen Alle Rechte vorbehalten Fachbereich Wirtschaftswissenschaft Übersicht über die mit den Übungsaufgaben geprüften Lehrzielgruppen Lehrzielgruppe

Mehr

Inhaltsübersicht. Bibliografische Informationen http://d-nb.info/999463500. digitalisiert durch

Inhaltsübersicht. Bibliografische Informationen http://d-nb.info/999463500. digitalisiert durch Inhaltsübersicht Abbildungsverzeichnis Tabellenverzeichnis Abkürzungsverzeichnis XVII IXX XXI 1 Einleitung 1 1.1 Ausgangslage 1 1.2 Wissenschaftliche Relevanz und Praxisbeitrag 9 1.3 Zielsetzung 11 1.4

Mehr

Kommunales Bildungsmonitoring und das Förderprogramm Lernen vor Ort

Kommunales Bildungsmonitoring und das Förderprogramm Lernen vor Ort und das Förderprogramm Lernen vor Ort Das Beispiel Köln Herbert Asselborn Stadt Köln - Amt für Stadtentwicklung und Statistik Amt für Stadtentwicklung und Statistik 1 Förderung durch Lernen vor Ort Lernen

Mehr

UNIVERSITÄT LEIPZIG WIRTSCHAFTSWISSENSCHAFTLICHE FAKULTÄT DIPLOM-PRÜFUNG

UNIVERSITÄT LEIPZIG WIRTSCHAFTSWISSENSCHAFTLICHE FAKULTÄT DIPLOM-PRÜFUNG UNIVERSITÄT LEIPZIG WIRTSCHAFTSWISSENSCHAFTLICHE FAKULTÄT DIPLOM-PRÜFUNG DATUM: 13. Juli 2009 FACH: TEILGEBIET: KLAUSURDAUER: Allgemeine Betriebswirtschaftslehre SL-Schein Marketing II 60 Minuten PRÜFER:

Mehr

Ausstellungskonzept Unterschiede, die einen Unterschied machen

Ausstellungskonzept Unterschiede, die einen Unterschied machen Ausstellungskonzept Unterschiede, die einen Unterschied machen Es gibt Unterschiede, die einen Unterschied machen - egal ob wir eine Arbeit suchen, einen Termin auf der Behörde haben oder im Garten sitzen.

Mehr

Bivariate Kreuztabellen

Bivariate Kreuztabellen Bivariate Kreuztabellen Kühnel, Krebs 2001 S. 307-342 Gabriele Doblhammer: Empirische Sozialforschung Teil II, SS 2004 1/33 Häufigkeit in Zelle y 1 x 1 Kreuztabellen Randverteilung x 1... x j... x J Σ

Mehr

Findungsverfahren EPFL-Präsident. Medienrohstoff Pressekonferenz Bern, 24. Februar 2016

Findungsverfahren EPFL-Präsident. Medienrohstoff Pressekonferenz Bern, 24. Februar 2016 Findungsverfahren EPFL-Präsident Medienrohstoff Pressekonferenz Bern, 24. Februar 2016 Vorbereitung der Ernennung Prof. Patrick Aebischer hat Anfang 2015 angekündigt, dass er per Ende 2016 sein Amt als

Mehr

Gestaltungsempfehlungen

Gestaltungsempfehlungen Professur E-Learning und Neue Medien Institut für Medienforschung Philosophische Fakultät Lehren und Lernen mit Medien I Gestaltungsempfehlungen Überblick Auswahl der Empfehlungen Gestaltungseffekte Empirische

Mehr

Klausur Statistik I. Dr. Andreas Voß Wintersemester 2005/06

Klausur Statistik I. Dr. Andreas Voß Wintersemester 2005/06 Klausur Statistik I Dr. Andreas Voß Wintersemester 2005/06 Hiermit versichere ich, dass ich an der Universität Freiburg mit dem Hauptfach Psychologie eingeschrieben bin. Name: Mat.Nr.: Unterschrift: Bearbeitungshinweise:

Mehr

Mehrebenenanalyse. Seminar: Multivariate Analysemethoden Referentinnen: Barbara Wulfken, Iris Koch & Laura Früh

Mehrebenenanalyse. Seminar: Multivariate Analysemethoden Referentinnen: Barbara Wulfken, Iris Koch & Laura Früh Mehrebenenanalyse Seminar: Multivariate Analysemethoden Referentinnen: Barbara Wulfken, Iris Koch & Laura Früh Inhalt } Einführung } Fragestellung } Das Programm HLM } Mögliche Modelle } Nullmodell } Random

Mehr

3.3 Befunde auf der Schulebene 3.4 Befunde auf Schulsystemebene Nachhilfequoten im internationalen Vergleich

3.3 Befunde auf der Schulebene 3.4 Befunde auf Schulsystemebene Nachhilfequoten im internationalen Vergleich Inhalt 1 Einleitung: Nachhilfeunterricht in der Diskussion... 15 1.1 Definition: Nachhilfeunterricht... 16 1.2 Anmerkungen zur Geschichte des Nachhilfeunterrichts... 17 1.3 Rechtliche Rahmenbedingungen

Mehr

Die Heisenberg-Professur

Die Heisenberg-Professur I. Heisenberg-Programm: Stipendium oder Professur? II. Beantragung einer Heisenberg-Professur: Wie geht das? 1. Voraussetzungen für die Antragstellung 2. Elemente des Strukturkonzepts 3. Worauf sollte

Mehr

Waist-to-height Ratio als Prädiktor für kardiovaskuläre Erkrankungen

Waist-to-height Ratio als Prädiktor für kardiovaskuläre Erkrankungen Waist-to-height Ratio als Prädiktor für kardiovaskuläre Erkrankungen Rapid Assessment zum Vergleich anthropometrischer Messmethoden Department für Evidenzbasierte Medizin und Klinische Epidemiologie Autorin

Mehr

Ein- und Zweistichprobentests

Ein- und Zweistichprobentests (c) Projekt Neue Statistik 2003 - Lernmodul: Ein- Zweistichprobentests Ein- Zweistichprobentests Worum geht es in diesem Modul? Wiederholung: allgemeines Ablaufschema eines Tests Allgemeine Voraussetzungen

Mehr

Leuphana Universität Lüneburg. Verordnungspraxis von Antidepressiva bei älteren und jüngeren Patienten Eine Routinedatenauswertung

Leuphana Universität Lüneburg. Verordnungspraxis von Antidepressiva bei älteren und jüngeren Patienten Eine Routinedatenauswertung Leuphana Universität Lüneburg Verordnungspraxis von Antidepressiva bei älteren und jüngeren Patienten Eine Routinedatenauswertung Einleitung Die Pharmakotherapie ist die am häufigsten genutzte Behandlungsstrategie

Mehr

Einführung ins Experimentieren. Methodenpropädeutikum II Allgemeine Psychologie. Hypothesen. Fragestellung. Adrian Schwaninger & Stefan Michel

Einführung ins Experimentieren. Methodenpropädeutikum II Allgemeine Psychologie. Hypothesen. Fragestellung. Adrian Schwaninger & Stefan Michel Methodenpropädeutikum II Allgemeine Psychologie Adrian Schwaninger & Stefan Michel Einführung ins Experimentieren 1. Fragestellung und Hypothesen 2. Variablen und Operationalisierung und Weitere Variablen

Mehr

Semester: Kürzel Titel CP SWS Form P/WP Turnus Sem. A Politikwissenschaft und Forschungsmethoden 4 2 S P WS 1.

Semester: Kürzel Titel CP SWS Form P/WP Turnus Sem. A Politikwissenschaft und Forschungsmethoden 4 2 S P WS 1. Politikwissenschaft, Staat und Forschungsmethoden BAS-1Pol-FW-1 CP: 10 Arbeitsaufwand: 300 Std. 1.-2. - kennen die Gliederung der Politikwissenschaft sowie ihre Erkenntnisinteressen und zentralen theoretischen

Mehr

Mirjam Schaffner / Florian Wagner Zürich, 5. Mai 2009

Mirjam Schaffner / Florian Wagner Zürich, 5. Mai 2009 Mirjam Schaffner / Florian Wagner Zürich, 5. Mai 2009 Vorbereitung für das Assessment Center (AC) Einleitung und Übersicht Überblick über die Instrumente eines AC und Tipps Fallbeispiel 2 Warum Assessment

Mehr

VS PLUS

VS PLUS VS PLUS Zusatzinformationen zu Medien des VS Verlags Statistik II Inferenzstatistik 2010 Übungsaufgaben und Lösungen Inferenzstatistik 2 [Übungsaufgaben und Lösungenn - Inferenzstatistik 2] ÜBUNGSAUFGABEN

Mehr

Personalarbeit kann jeder? Erfolgsrelevante Kompetenzen von HR-Managern

Personalarbeit kann jeder? Erfolgsrelevante Kompetenzen von HR-Managern Personalarbeit kann jeder? Erfolgsrelevante Kompetenzen von HR-Managern HR Round Table Frankfurt, 30.08.2012 Dr. Yasmin Kurzhals 1 Unternehmen Weber Ein Familienunternehmen mit Kontinuität Seit über 60

Mehr

W o r u m g e h t s i n P l a n u n g s t h e o r i e? Was ist Planung? Was ist Theorie? W a s i s t P l a n u n g s t h e o r i e?

W o r u m g e h t s i n P l a n u n g s t h e o r i e? Was ist Planung? Was ist Theorie? W a s i s t P l a n u n g s t h e o r i e? W o r u m g e h t s i n P l a n u n g s t h e o r i e? Was ist Planung? Was ist Theorie? W a s i s t P l a n u n g s t h e o r i e? Eine Annäherung Altrock, Bruns, Bödding, Hoffmann, Säck-da Silva WS 2007/2008

Mehr

Statistik II. Aufgabe 1

Statistik II. Aufgabe 1 Statistik II, SS 2004, Seite 1 von 7 Statistik II Hinweise zur Bearbeitung Hilfsmittel: - Taschenrechner (ohne Datenbank oder die Möglichkeit diesen zu programmieren) - Formelsammlung für Statistik II

Mehr

Die Bachelorarbeit am IUC

Die Bachelorarbeit am IUC Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät Departement für Betriebswirtschaftslehre Institut für Unternehmensrechnung und Controlling Die Bachelorarbeit am IUC Abteilung Managerial Accounting Als

Mehr

Elternbefragung. 1. Einleitung. 2. Ziele und Fragestellung. Projekt Lernzahnbürste

Elternbefragung. 1. Einleitung. 2. Ziele und Fragestellung. Projekt Lernzahnbürste Projekt Lernzahnbürste Institut für Hygiene und Arbeitsphysiologie ETH-Zentrum, Clausiusstr. 25 892 Zürich E-mail: www_zahnbuerstenergonomie@web.ethz.ch Elternbefragung 1. Einleitung Grosse Bedeutung für

Mehr

Beitrag. Rezensionen

Beitrag. Rezensionen Rezensionen Taubner, Svenja (2008): Einsicht in Gewalt Reflexive Kompetenz adoleszenter Straftäter beim Täter- Opfer-Ausgleich. Gießen (Psychosozial-Verlag), 349 Seiten, 39,90»Die Integration der Aggression

Mehr

Bibliothekspädagogik im Diskurs Diskussionsrunde und Mini WorldCafé. Herzlich Willkommen!

Bibliothekspädagogik im Diskurs Diskussionsrunde und Mini WorldCafé. Herzlich Willkommen! Diskussionsrunde und Mini WorldCafé Herzlich Willkommen! Diskussionsrunde und Mini WorldCafé Der Ablauf Begrüßung Kurzvorstellung der Referentinnen Kurzvorstellung der Teilnehmenden Bibliothekspädagogik

Mehr