Rüdiger Grimm, IDMT Johann Bizer, ULD. Ilmenau. Hannover, CeBIT 2005, 14. März Technische Universität. Ilmenau. Privacy4DRM

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1 Datenschutzverträgliches und nutzungsfreundliches Digital Rights Management (DRM) Rüdiger Grimm, IDMT Johann Bizer, ULD Studie für Innovationspotenziale der IuK-Technologie 1. Fraunhofer-Institut für Digitale Medientechnologie 2. Unabhängiges Landeszentrum für Datenschutz Schleswig-Holstein (ULD), Kiel 3. Hannover, CeBIT 2005, DRM-Systeme Digitale Rechte (=Rechte an digitalisierten Inhalten) werden mit technischen Mitteln durchgesetzt DRM Systeme sind kompliziert Rechteerwerb Schlüsselhandhabung Identifizierung DRM Systeme sammeln Daten über Käufer Wer kauft was bei wem mit welchen Rechten? Wie nutzen Käufer ihre Produkte? 2 / 12

2 Rechte und Durchsetzung Content Provider spezifiziert Rechte verkauft Inhalt kontrolliert Nutzung 3 / 12 Möglichkeiten der Rechtedurchsetzung Nutzer verhalten sich rechtmäßig aufgrund 1. Technische Durchsetzung: Nutzer können nicht anders 2. Identifizierbarkeit, Verfolgbarkeit Nutzer trauen sich nicht anders Fehlverhalten bringt Nachteile / Wohlverhalten lohnt sich 3. Anreize Nutzer wollen es nicht anders Wohlverhalten lohnt sich 4 / 12

3 Moderner Datenschutz, Prinzipien und Politik Ziel Balance zwischen notwendigem Wissen über Nutzer und seiner Privatsphäre PIT: Privacy Invading Technology Web-Bugs Data Mining SPAM PET: Privacy Enhancing Technology Kommunikation mit Nutzern Tools für Verschlüsselung Tools für Anonymität und Pseudonymität Filter-Tools Policy-Tools 5 / 12 Moderne Prinzipien Transparenz ( notice ) Einwilligung ( informed consent, choice ) Zweckbindung Erforderlichkeit Datensparsamkeit Nutzerkontrolle (lesen, ändern, löschen) Externe Kontrolle und Durchsetzung 6 / 12

4 Produkte DRM-Kerne + Shopsysteme Fairplay + itunes (Apple) WMRM (Microsoft) + MusicLoad (T-Online) Atrac3 + Connect (Sony) PDF+DRM + Digital Media Store (Adobe) Bevision Music + PotatoSystem (4FO / FhG) 7 / 12 Analyserahmen Prozessmodell Akteure und Kommunikation Datenspuren Fallen bei der Kommunikation, beim Surfen, Nutzen an Werden in Datenbanken der Server gespeichert Werden in das Produkt einkodiert Datenflüsse Im Rahmen des Vertragsschlusses Im Rahmen der Überprüfung der Für andere Zwecke wie Sicherheit, Qualität, Marketing Aus verborgene Kanäle und Verkettung von Daten 8 / 12

5 High-level model DRM (Example OMA) 9 / 12 Windows Media Rights Manager Internet Nutzergeräte Digital Content Clearing House License Server 6 Download License 1 Protected Media Package Media 2 Post Media 3 License Terms Streaming Media Server Web Server 5 Request Licence Request and 4 Receive Media 7 Transfer to Portable Device Media Player with Windows Media Rights Manager 10 / 12

6 itunes Music Store, Apple Server Laptop Customer CD Creation Authorisation via Internet Burn to CD PC Desktop Download to PC via Internet Copy to Player Mobile Players, ipods 11 / 12 Anreize Provision Nutzer verdienen mit Services Nutzer bekommen mehr: Cover, Infos, Alben vom Radio/Konzert/Kneipe zum Album Qualität Community Nutzer bekommen Kontakt zu anderen Nutzern (Matching Service) 12 / 12

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