Lastschrift vor dem Aus?

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Lastschrift vor dem Aus?"

Transkript

1 4,50 Fr. 9,00 Online-Werbung I E-Commerce I Technik Anzeige AUSGABE 17/ AUGUST 2012 ALLE 14 TAGE TOPAKTUELL rl Intelligenter suchen Was gutes CEM ausmacht Rechtssicherheit im Shop Keine Scheu vor Lousy Pennies RAZORFISH Andreas Gahlert gibt ab Für Außenstehende kommt der Ausstieg überraschend nach Angaben des Unternehmens war das Ende bereits lange geplant: Andreas Gahlert, CEO bei Razorfish Germany, verlässt auf eigenen Wunsch das zu Publicis zählende Network. Der 44-Jährige übergibt Razorfish damit an das Management. Gahlert hatte 1996 die Agentur Neue Digitale gegründet. Seit 2006 gehört das Frankfurter Unternehmen zu Razorfish und damit zur Publicis Groupe. Gahlert plant nach eigenen Aussagen, außerhalb des Konzerns unternehmerisch tätig zu werden. sg Auf neuen Wegen: Andreas Gahlert, CEO Razorfish, verlässt Razorfish GOOGLE Play Movies in Deutschland Das in den USA bereits gestartete Video- Streaming-Angebot Google Play Video steht ab sofort auch deutschen Nutzern offen. Zu Preisen zwischen drei und fünf Euro lassen sich deutschsprachige Kinofilme auf dem PC oder einem Android- Gerät ansehen. Nach dem Kauf hat der Kunde 30 Tage Zeit, den Film zu starten, danach kann er ihn 48 Stunden ansehen. Um für die deutschen Kunden genügend Content zu haben, hat Google nach eigenen Angaben zahlreiche Kooperationen mit entsprechenden Content-Lieferanten abgeschlossen. fk TOMORROW FOCUS Mehrheit an Ecotour.com Die Burda-Tochter Tomorrow Focus übernimmt 55 Prozent des französischen Online-Reisebüros Ecotour.com. Der Preis für die Anteile soll in Abhängigkeit vom weiteren Geschäftsverlauf 8,5 bis 12 Millionen Euro betragen. ToFo-Chef Stefan Winners plant, die von Ecotour.com entwickelte Buchungstechnologie mit seinem Reiseportal Holidaycheck zu verbinden. fk Tools für die Shop-Suche unter der Lupe S. 40 Lastschrift vor dem Aus? Wenn SEPA Wirklichkeit wird, drohen vielen Online-Händlern Umsatzeinbußen ist des Deutschen zweit- Bezahlmethode nach Sliebste dem Kauf auf Rechnung: die Lastschrift. 20 Prozent aller Geschäfte im interaktiven Handel wurden 2011 so abgerechnet, insgesamt ließen Händler 5,6 Milliarden Euro von den Girokonten ihrer Kunden abbuchen. Damit könnte ab Februar 2014 Schluss sein, denn dann soll die Single European Payment Area (SEPA) greifen. Und die, so beklagt Christoph Wenk- Fischer, der Geschäftsführer des Versandhändler-Branchenverbands BVH, bedeute erhebliche Hürden für das elektronische Lastschriftverfahren elv. Kein Umsatzbringer Als die SEPA-Richtlinien 2008 festgezurrt wurden, hörte sich das noch anders an. Das Lastschriftverfahren sollte mit SEPA europaweit grenzüberschreitend Gaming wird mobil er Markt für mobile DSpiele wird bis 2016 im Schnitt um 18,6 Prozent wachsen, schätzt das Beratungsunternehmen Price- Customer Experience Management nutzen S. 34 waterhouse Coopers (PwC). Der Umsatz mit Mobile Games betrug laut PwC 2011 in Deutschland 29 Millionen Euro und wird bis 2016 auf 60 Millionen Euro steigen. Die mobilen Spiele-Apps und die kostenlosen Spiele in sozialen Netzwerken verändern die Spielebranche. Der Verband Bitkom prognostiziert, dass die Umsätze mit Spiel-Hardware, -Software und -Diensten in Deutschland 2012 um 3,7 Pro- möglich werden, sodass ein belgischer Kunde mit einem Konto bei einer finnischen Bank in einem deutschen Online Shop problemlos einkaufen kann. Allerdings wurden die Hürden für die Erteilung einer Einzugsermächtigung so weit verschärft, zent auf 2,5 Milliarden Euro zurückgehen werden. Gaming Apps und Social Games haben einen enormen Preisdruck ausgelöst, sagt Ralph Haupter vom Bitkom-Präsidium. Lesen Sie mehr zum Markt für Mobile Gaming ab Seite 8. is Andreas Arlt, Händlerbund S. 6 Bares ist Wahres: Elektronisches Lastschriftverfahren ist zu umständlich Mobile Spiele-Apps sind sehr beliebt, Games-Anbieter stellen sich darauf ein Alternative Erlösquellen für Online Shops S. 30 Dmexco: Jetzt anmelden it dem neuen Format M Work Lab wartet das Konferenzprogramm zur Dmexco 2012 auf. In jeweils 75-minütigen Sessions sollen die Referenten im Dialog mit den Teilnehmern Lösungen zu Trendthemen wie Real-Time Foto: Fotolia / Svort dass nicht nur Wenk-Fischer bezweifelt, dass unter SEPA-Bedingungen das Lastschriftverfahren wirtschaftlich sinnvoll betrieben werden kann: So muss ab Februar 2014 jeder Kunde dem Händler ein schriftliches Mandat für die elv erteilen. Der Bankenverband Die Deutsche Kreditwirtschaft (DK) hat bereits deutlich gemacht, dass für ihn schriftlich in diesem Fall auch tatsächlich schriftlich bedeutet: also mit handschriftlicher Unterschrift, auf Papier und per Post. Eventuelle elektronische Authentifizierungen lehnt die DK als zu unsicher ab und beruft sich auf das SEPA Rulebook des European Payment Council. Der BVH hofft jetzt darauf, über das SEPA-Begleitgesetz, das bis 2016 den Übergang regeln soll, noch etwas retten zu können. Den Grund für das Verhalten der Banken glaubt Wenk- Fischer indes zu kennen: Den Banken ist das elv zu billig. Mit anderen Bezahlverfahren lässt sich einfach mehr Gewinn machen. Also macht man die SEPA-Lastschrift so umständlich wie möglich. fk Bidding und Mobile Marketing entwickeln. Für alle 18 Work- Lab-Slots am 12. und 13. September ist eine vorherige Anmeldung unter erforderlich. Alle weiteren Infos zur Dmexco Conference lesen Sie ab Seite 18. fk Neue Mediengesellschaft Ulm mbh, PF , München Postvertriebsstück, DPAG, Entgelt bezahlt

2 2 Internet World BUSINESS AKTUELL 20. August /12 In eigener Sache Zwei Tage Mobile Business Aktuelle Zahlen des BVDW und von Nielsen belegen es: Mobile boomt. Das Thema stellt Firmen aber auch vor viele neue Herausforderungen. Vom 22. bis 23. Oktober können sich die Teilnehmer auf der 3. Mobile Business Conference in Stuttgart über aktuelle Trends und Entwicklungen im Bereich Mobile informieren. Schwerpunkte 2012 sind mobile Markenführung, Mobile Advertising und Mobile Commerce. Aus Studien und Praxisberichten erfahren die Teilnehmer alles Wissenswerte rund ums Thema Mobile Business. Session-Auswahl: Die Herausforderung für Marken im Mobilen Zeitalter Mobiler PoS Customer Experience 2.0 Location Based Services aus der Nutzerperspektive Mobile Advertising Kommunikation in Perfektion Die Mobile Business Conference wird von INTERNET WORLD Business präsentiert. Deshalb erhalten Leser Sonderkonditionen und können für 640 (statt 790) Euro zzgl. MwSt. an der Konferenz teilnehmen, wenn sie den Code MBC12iwb bei der Anmeldung online eingeben. Informationen und Anmeldung: New TLDs erst ab 2015? Zulassung neuer Top-Level-Domains kann noch Jahre dauern achdem bereits die Bewerbungsphase Nfür neue Top-Level-Domains, etwa.apple,.berlin oder.shop im Frühjahr 2012 aufgrund technischer Probleme verlängert werden musste, tut sich für die Internet- Kontrollorganisation ICANN die nächste Großbaustelle auf: Es liegen über Bewerbungen vor, oft eingebracht von miteinander konkurrierenden Konsortien. Um die Frage, in welcher Reihenfolge die Bewerbungen abgearbeitet werden sollen, ist ein heftiger Streit entbrannt. Das von der ICANN präferierte, absurd wirkende Digital Archery -System (die ICANN bestimmt einen Zeitpunkt, zu dem sich Bewerber einloggen müssen; wer am pünktlichsten ist, bekommt den Bearbeitungs-Slot) wurde inzwischen verworfen, eine Verlosung der Slots schied von Anfang an aus Angst vor Klagen aus. Jetzt sollen die Anträge im Single Batch - Verfahren bearbeitet werden, also alle auf einmal. Mit einer ersten Bestandsaufnahme wäre dann Mitte 2013 zu rechnen. Philipp Grabensee, Chairman of the Board bei der.net-registry Afilias und ICANN- Kenner, zeigt Verständnis: Vor dem Hintergrund des Ansturms von differenzierten Bewerbungen ist es schwierig, diese innerhalb des ursprünglich zur Verfügung gestellten Zeitraums zu analysieren und zu kommentieren. Wann tatsächlich die ersten neuen TLDs live gehen, steht indes noch in den Sternen, denn eine Einführung aller genehmigten TLDs in einem Rutsch würde mit der Politik der ICANN kollidieren, pro Kein Ende in Sicht: Die Zulassung der neuen Top Level Domains verzögert sich weiter Jahr nicht mehr als neue Domains einzuführen, um die Stabilität des Domain Name System (DNS) nicht zu gefährden. Leidtragende dieser Verzögerung sind die Unternehmen, die im Zuge des Angebotsverfahrens enorme Summen vorgeschossen haben. Allein die Antragsgebühr beträgt US-Dollar, dazu kommen Kosten für Rechtsberatung, technisches Consulting und die Vorkehrungen, die getroffen werden um im Falle einer Genehmigung tatsächlich eine Domain- Registry betreiben zu können. fk Foto: United-Domains Stylight: Umsatz verdreifacht ie 2008 gegründete Modeplattform DStylight.de wächst kräftig. Die Gründer und Investoren rechnen in diesem Jahr mit einem Außenumsatz von rund 100 Millionen Euro eine Verdreifachung gegenüber dem Vorjahr. Jeden Monat besuchen rund zwei Millionen Nutzer die Plattform, an die bis Jahresende voraussichtlich eine Million Bestellungen vermittelt werden. Auch international will Stylight wachsen: Nachdem das Start-up zuletzt in die Niederlande, die Schweiz und nach Österreich expandierte, sollen bis Jahresende England, Italien, Schweden und Frankreich folgen. Stylight-Gründer und CEO Benjamin Günther ist zuversichtlich, das Wachstumstempo auch im kommenden Jahr beibehalten zu können: Sowohl der Kernmarkt in Deutschland als auch die neu hinzugekommenen Länder haben großes Potenzial. Bis Ende des Jahres soll Stylight Europas führende Modeplattform sein. Ein Relaunch und eine umfangreiche Marketingoffensive sollen dabei helfen. Stylight ist ein Modeportal, auf dem sich Nutzer untereinander mit Modetipps versorgen. Die Anwender können Produkte herzen (liken) und in ihre Style-Sammlung aufnehmen. Andere Mitglieder können diesen Nutzern ähnlich wie bei Twitter folgen und bleiben so über die Style-Tipps auf dem Laufenden. Neben dem vierköpfigen Gründerteam sind Holtzbrinck Ventures mit 24 Prozent und Internet-Investor Urs Keller mit 9 Prozent an Stylight beteiligt. Ähnliche Geschäftsmodelle werden von Edelight und Stylefruits betrieben. dg INTERNET WORLD Business 17/2012 Meinungen in diesem Heft TRENDS & STRATEGIEN Neustart für Hertie Die Branche ist skeptisch, dass HDK die Kaufhaus-Marke im Netz neu zu beleben kann 4 Leihen statt kaufen Neue Portale fördern das Tauschen von Artikeln 5 Lösungen für den Alltag Der Händlerbund will die Interessen der Web- Händler vertreten. Er hat Mitglieder 6 Gaming: Schwieriges Marktumfeld Spiele-Apps für Smartphones und Tablets sowie Social Games verschärfen den Preisdruck 8 MARKETING & WERBUNG Serviceplan legt weiter zu Agenturgruppe steigert Umsatz um 16,8 Prozent 10 Klassisches TV vs. Second Screen Bewegtbild ist weiter auf dem Vormarsch. Ein Drittel der Nutzung findet bereits jenseits des klassischen TV statt 11 Vorsicht, ansteckend! Studie untersucht, wann sich Inhalte auf Facebook am besten verbreiten 12 Serie: Erfolg im Performance Marketing Mit diesen Tipps von Experten verbessern Sie Ihr Affiliate Marketing (Teil 3) 14 Sogwirkung erwünscht Um die Abhängigkeit von Google zu verringern, kappte UIM die Leitung zu Doubleclick 16 SPECIAL: DMEXCO Conference Call in Cologne mit neuen Themen und neuen Formaten präsentiert sich der Kongress zur Dmexco Viele Wege führen zum Kunden Welche Kontaktpunkte mit Kunden für den ROI entscheidend sind, verrät eine Touchpoint-Analyse 24 E-COMMERCE M-Commerce ist noch ausbaufähig Nur wenige Nutzer kaufen bislang nach der mobilen Suche auch im Mobile Web ein 28 Flexible Händler Bei den Lieferoptionen sind Händler flexibel 29 Keine Scheu vor Lousy Pennies Preisdruck und geringe Margen zwingen Shops zur Suche nach anderen Einnahmequellen 30 Die Cookie-Vorreiter Obwohl die Frist längst abgelaufen ist, haben etliche Staaten darunter Deutschland die E-Privacy-Richtlinie noch nicht umgesetzt 32 Mission Kundenzufriedenheit Customer Experience Management im Fokus 34 Wenn das Wetter den Umsatz diktiert Der Webshop Garten & Freizeit im Porträt 36 Recht: Auf die Lizenz kommt es an So nutzen Sie Stockphoto-Bilder richtig 37 TOOLS & TECHNIK Tablet User ticken anders Neue Studie zum Einkaufsverhalten 38 Optimierung für Anfänger 1&1 hat ein neues SEO-Tool gelauncht 39 SPECIAL: SHOP-SUCHE Auto-Suggest und gute Filterfunktionen verbessern die Suchfunktion im Shop 40 Mehr Freude am Fahren Seit dem Relaunch der Site BMW.at fährt ihr die deutsche Corporate Website hinterher 42 MENSCHEN & KARRIERE Internet-Branche in der Pflicht Eine Studie des BVDW belegt wieder einmal: Es fehlen Fachkräfte auch die nächsten Jahre 47 SZENE Das Zuhause der Zukunft Unter dem Motto Connected Future gewährte Plan Net Einblicke in die Zukunft 52 MEINUNG Couch schlägt Innenstadt Gastkommentar: Wie Komfort bei der Internet- Nutzung Einzugsgebiete schrumpfen lässt 54 RUBRIKEN Topkampagne: Minis sieben Gründe 26 Etats Marketing & Werbung 26 Rechtstipp: Grundpreis bei Gratiszugaben 37 Techniktipp: Fünf Tipps für Google Analytics 38 Etats Tools & Technik 39 Dienstleisterverzeichnis 44 Menschen & Karriere 48 Impressum 48 Stellenmarkt 50 Termine 52 Gehört 54 Feedback 54 Fritze von Berswordt, Partner bei der Strategieberatung SMP, glaubt, Komfort mache den Stationärhändlern zu schaffen 54 Britta Hinzpeter, Rechtsanwältin bei DLA Piper, vergleicht, welche Länder die Cookie- Richtlinie bereits umgesetzt haben 32 Frank-Peter Lortz, Chairman bei Zenith Optimedia, spricht gewissen Märkten in Asien eine klare Trendsetter-Funktion zu 24 Christian Muche, Director Business Development der Dmexco, findet, Smart TV habe sich zum greifbaren Thema entwickelt 19 Julia Pilz, Consultant bei The Reach Group, fordert, dass Unternehmen Kunden in den Mittelpunkt stellen müssen 34 Philipp Riehm, Professor für Digital Media Management, weiß, was Unternehmen gegen den Fachkräftemangel tun können 47 Klaus-Peter Scharpf, Geschäftsführer Mindshare, sieht das größte Potenzial bei Videos in der Erschließung der mobilen Nutzung 11 Jürgen Schuster, Gründer von Garten & Freizeit, trotzt mit seinem Internet Shop der extremen Saisonalität 36

3 AKTUELL 3 Hat E-Commerce eine Stimme? Industriefeindliche Entscheidungen sorgen für Irritationen in der Branche Axel Amthor Geschäftsführer Advertzoom GmbH Die Online-Branche beschäftigt in Deutschland mehr Menschen als die Autoindustrie. Doch die Verbände sind sich nicht einig, die Branche hat nach außen kein einheitliches Erscheinungsbild. Zudem ist sie,zu kompliziert unter Autos kann sich jeder was vorstellen, aber unter,real-time Bidding kaum. Ergebnis: sachunku ndige Minister dirigieren in ein Geschäft rein, von dem sie selber so viel verstehen wie die Kuh vom Seiltanzen siehe Button-Lösung. und 4,2 Prozent des Bruttoinlandsprodukts Rder wichtigsten 20 Volkswirtschaften der Welt wurden 2010 über das Internet erzielt, das ergab eine Studie der Boston Consulting Group, die im März 2012 veröffentlicht wurde. In Großbritannien liefert das Web bereits über acht Prozent der Wirtschaftsleistung, in Deutschland dagegen nur magere drei Prozent. E-Commerce- Stolpersteine wie die Bundesdatenschutznovelle, die gerade Gesetz gewordene Button-Lösung oder weitreichende Widerrufsrechte der Verbraucher machen es Internet- Unternehmern in Deutschland nicht leicht. Gerade hat ein Gericht dem deutschen Privat-TV die Eröffnung einer gemeinsamen Web-TV-Plattform verboten und damit die Tür aufgemacht für den US-Konkurrenten Youtube. Und der nächste Schlag für die hiesige Web-Branche steht unmittelbar bevor: Wenn 2013 der EU-weite Geldverkehrsraum SEPA (Single Euro Payments Area) in Kraft tritt, könnten Lastschriften nach dem Rechnungskauf des Deutschen Lieblingsbezahlmethode quasi unmöglich werden. Wie kann das sein? E-Commerce-Berater Jochen Krisch spricht in seinem Blog Exciting Commerce Klartext und wirft der Lobby Versagen vor. Braucht die Web-Branche also eine bessere Lobby? Für Tim von Törne, den Geschäftsführer des Online-Portals Quelle.de, ist Regulierungspolitik auch immer Standortpolitik. Er sieht die deutsche Web-Wirtschaft gegenüber weniger regulierten Industrien in Asien und Amerika im Nachteil und wünscht sich einen stärkeren Einfluss auf die Politik. Für Sabine Haase, Chefin der Scout24 Services GmbH wäre eine zentrale Organisation als Schnittstelle zwischen Politik und Internet- Wirtschaft wünschenswert. Gegen vernünftige Regulierung, die die schwarzen Schafe aussiebt, hat sie nichts eine Überregulierung sei aber zu vermeiden. Axel Amthor, Geschäftsführer von Advertzoom, beklagt die negativen Folgen, wenn Politiker ohne Fachwissen Entscheidungen treffen. Seine Kritik zielt aber auch auf die Verbände: Sie sind in seinen Augen zerstritten und geben ein uneinheitliches Bild ab. Man hole heraus, was geht, verteidigt sich Tim von Törne Geschäftsführer Quelle.de Foto: Fotolia / Elnur Christian Wenk-Fischer vom Branchenverband BVH: Politik ist kein Wunschkonzert. Und: Sein Verband könnte mehr erreichen, wenn sich hier mehr Internet-Händler engagieren würden. fk Mit einer Stimme spricht die Internet- Branche noch nicht Eine stärkere Präsenz der Belange der digitalen Wirtschaft in der Politik ist nicht nur wünschenswert, sondern zwingend notwendig. Wichtig dabei ist, dass die Politik neben dem nationalen Regulierungsraum auch den globalen Markt verstehen muss, in dem sich Web-Unternehmen bewegen. Dort stehen Unternehmen mit deutscher Regulierung im Wettbewerb mit Amerikanern und Asiaten. Die Regulierung von Internet Business ist daher auch immer Standortpolitik. GEWINNEN SIE TICKETS FÜR DIE MESSEPARTYS DES JAHRES! An unseren Ständen auf der dmexco und NEOCOM. Besuchen Sie uns auf der dmexco und gewinnen Sie eines von 10 Tickets für die INoffizielle Messeparty zur dmexco. Die Tickets für den OMclub sind nicht käuflich zu erwerben und daher heiß begehrt. Die Verlosung der Tickets findet am ersten Messetag um 17:30 Uhr an unserem Stand unter allen statt, die zuvor ihre Visitenkarte bei uns abgegeben haben. Die Gewinner erwarten unbegrenzte Freigetränke und gute Musik auf der Online-Marketing Party des Jahres. Halle 7.1, D 024, 12. bis Seien Sie bei dem Branchenevent für Multi-Channel dabei. Sichern Sie sich jetzt Ihr Eintrittsticket für die NEOCOM und vereinbaren Sie gleich einen Termin. Schreiben Sie uns einfach eine Mail mit dem Stichwort NEOCOM und Ihrem Wunschtermin an Zudem verlosen wir 10 Tickets zur Messeparty im Wert von jeweils 70 EUR. Besuchen Sie uns am Stand und lassen Sie uns Ihre Visitenkarte da. Um 17 Uhr verlosen wir dann die Partytickets. Halle 4, Stand 444, 26. bis Sabine Haase, Geschäftsführerin Scout24 Service Group Ein zentrales Lobby-Organ existiert noch nicht, wäre jedoch ein sinnvoller Schritt in Richtung einheitliches Bindeglied. Grundsätzlich herrscht in der Branche die Auffassung,,ehrlicher Handel ist guter Handel. Werden durch verschärfte Reglementierungen die schwarzen Schafe herausgesiebt, profitiert der Handel davon. Schwierig wird es dann, wenn durch zu viel Reglementierung dem Markt die Dynamik genommen wird. Christoph Wenk-Fischer, Geschäftsführer Bundesverband des Versandhandels (BVH) Wir erreichen das, was möglich ist. Das stellen wir ständig unter Beweis genau dafür sind wir aus Frankfurt nach Berlin gezogen. Aber Politik ist kein Wunschkonzert und wer überzeugen will, braucht außer Argumenten oft Geduld und stets ein breites Netzwerk. Noch stärker kann die Stimme des E-Commerce werden, wenn sich mehr Händler aktiv in unsere Arbeit einbringen. Mit Abwarten, dass andere die Arbeit für einen erledigen, kommt man nicht weiter. Unsere Mitaussteller:

4 TRENDS & STRATEGIEN 4 Internet World BUSINESS 20. August /12 STARBUCKS Investition in Bezahllösung Die US-Kaffeehauskette Starbucks hat sich am mobilen Payment-Dienstleister Square mit 25 Millionen US-Dollar beteiligt. Ab Herbst werden die amerikanischen Starbucks-Kunden mit der mobilen App Pay with Square in den Filialen des Kaffeehauses zahlen können. Bislang können sie das bereits mit der mobilen Payment App von Starbucks. Square wird zudem die Kreditkartentransaktionen von Starbucks ausführen. Dadurch vergrößert sich das Abwicklungsvolumen der Plattform, die Transaktionsgebühren sinken, was wiederum Starbucks und auch anderen Händlern nutzt, die Square als Transaktionsplattform für Kreditkartenzahlungen einsetzen. is TERMS OF SERVICE; DIDN T READ Kleingedrucktes transparent Der Name ist etwas umständlich, das Vorhaben nützlich: Kaum ein Internet-Nutzer macht sich die Mühe, die Geschäftsbedingungen von Online-Unternehmen durchzulesen. Die meisten stimmen einfach zu, Die Website des Projekts Tos-dr.info ohne zu wissen, was genau in den Bedingungen steht. Das Projekt Tos;DR (Terms of Service; Didn t Read) will die Geschäftsbedingungen und die Datenschutzpolitik von Webseiten aus Nutzersicht einordnen von A (sehr gut) bis E (sehr schlecht). is COMSCORE Robuster US-E-Commerce Der US-Online-Handel trotzt der schlechten US-Konjunktur. Obwohl die gesamten Einzelhandelsumsätze in diesem Jahr wohl unter dem Vorjahresniveau bleiben werden, konnte der E-Commerce im zweiten Quartal 2012 gegenüber dem Vorjahr noch einmal um 15 Prozent auf 43,2 Milliarden US- Dollar wachsen, hat das Marktforschungsunternehmen Comscore ermittelt. dg GOOGLE Marktdaten zu 48 Ländern Mobile Suchanfragen bei Google in Deutschland wuchsen laut Googles Global Business Map 2012 zwischen Oktober 2009 und Oktober 2011 um 985 Prozent. In der Global Business Map hat Google Daten zu Werbung, Online-Trends und mobilem Nutzungsverhalten in 48 Ländern weltweit zusammengetragen. is Anzeige ertie hat einen enormen Be- argumentiert Hkanntheitsgrad, Nils Klöker, einer der Vorstände der Handelsgesellschaft HDK. Deshalb haben wir sie ja gekauft. Das Osnabrücker Unternehmen, das 20 Online Shops im Internet betreibt, will die Handelsmarke demnächst im Internet wiederbeleben. Bis Ende 2012, spätestens aber bis Mitte 2013 soll ein Shop-Angebot im Internet stehen. Über das Sortiment oder über die Organisation will Klöker nicht reden: Wir wollen es spannend machen und nicht alles verraten, was wir machen wollen. Hertie solle, so verrät er dann doch, eine Dachmarke werden, unter der sich HDK- Shops wie Telefon.de, Serviette.de und Tepgo.de sammeln sollen: Die werden im Sortiment auftauchen. Die Branche schüttelt jedoch den Kopf über die Marktplatz-Pläne von HDK. Hertie wurde 2007 aus der Karstadt-Gruppe herausgelöst und an die Investorengruppe Dawnay Day verkauft, rutschte 2008 jedoch in die Pleite, das letzte Haus schloss im August desselben Jahres. Karstadt und Hertie haben harte Zeiten erlebt, ich bin eiman Marcus, eine NUS-Mode-Kette für gut betuchte Kunden, setzt zum Verkaufsstart der Schmuck-Kollektion der Designerin Rachel Zoe ein Internet- Video ein. Das Besondere an der Aktion: Der Schmuck kann direkt in dem Video angeklickt und bestellt werden. Der Clip auf der Facebook-Seite des Retailers zeigt ein tanzendes Model, das verschiedene Schmuckstücke der neuen Kollektion trägt. Hin und wieder erscheint ein weißer Kreis. Ein Mausklick auf diesen Kreis öffnet ein Fenster mit dem Bild des kompletten Schmuckstücks und der Preisangabe. Von dort aus können die Kundinnen das Produkt an ihren Freundeskreis in Facebook oder auf Twitter senden. Der Button Shop führt auf die Produktdetailseite im Online Shop von Neiman Marcus, wo die Ketten, Armrei- Neustart für Hertie Die Branche sieht Pläne der HDK skeptisch, die Kaufhaus-Marke im Netz neu zu beleben HDK Osnabrück Foto: Wikipedia/Sascha Grau Gründung: 1996 durch Jan Klöker startet der Online Shop Telefon.de 2001 Umfirmierung in eine AG Die HDK betreibt heute 20 Online Shops, darunter Telefon.de, Servietten.de (Tischkultur) sowie Tepgo.de (Teppiche) und beschäftigt rund 40 Mitarbeiter skeptisch, ob die Marke noch positiv aufgeladen ist, sagt Berater Martin Rothhaar von Elaboratum. Mindestens ein einstelliger Millionenbetrag müsste seiner Schätzung nach aufgewendet werden, um die Marke im Internet und unter jungen Käufern bekannt zu machen. HDK hat angeblich für einen sechsstelligen Betrag die Markenrechte der Kaufhauskette vom Insolvenzverwalter White & Case LLP erworben. Alte Marken sind ja durchaus beliebt bei jungen Leuten, hebt Marlene Lohmann, Marketing- Expertin des Einzelhandelsinstituts (EHI) hervor und verweist auf Namen wie Jägermeister oder Creme 21. Hertie könnte durchaus Retro werden, aber dafür müsste mindestens das Logo bestehen bleiben. Dies hat die HDK überarbeitet. Statt in Rot leuchtet Hertie nun in bunten Farben. Die HDK hat eine stationäre Marke gekauft, die im Internet kaum bekannt ist Clip für Ohrclips Neiman Marcus verkauft Designer-Schmuck mit einem Shopping Video Gut gemachtes Verkaufs- Video für die neue Neiman Marcus-Schmuckkollektion Beim Klick stoppt der Stream, eine Produktabbildung öffnet sich fen, Ohrringe oder Ringe erstanden werden können. Das ansprechend gemachte Video kann auf die gesamte Bildschirmgröße angepasst werden. Eine Navigationsleiste unter dem Stream ermöglicht es, von einem Schmuckstück zum nächsten zu springen. Ergänzt wird das Shopping Video auf der Facebook-Seite von einer Umfrage: Die Nutzerinnen können testen, wie gut sie die Designerin kennen. is Hertie-Logo: Links das alte, bekannte Markenzeichen der Kaufhausgruppe, die 2008 aufgelöst wurde. Unten der bunte Schriftzug, mit dem HDK jetzt in die Online-Offensive gehen will und nur selten gesucht wird, sagt Markus Diekmann, Chef der Beratung Shopmacher, und verweist auf die Zahl der Suchanfragen. Nur wenige suchen nach dem Namen. Das Web- Potenzial für die Marke Hertie sei also gering, schließt Diekmann daraus. Die HDK wird demnach einiges in den Online Shop von Hertie investieren müssen, um erfolgreich zu sein. vs Hertie: Kaum gesucht im Netz Hertie wird selten bei Google eingetippt. Das zeigt ein Vergleich der Anfragen pro Monat: Hertie: Suchanfragen pro Monat Kaufhof: Suchanfragen pro Monat Karstadt: 1,0 Mio. Suchanfragen pro Monat Zalando: 6,1 Mio. Suchanfragen pro Monat Otto: 11,1 Mio. Suchanfragen pro Monat Google kauft Frommer s oogle kauft die amerikanische Reisemarke Frommer s vom US-Verlags- G haus John Wiley & Sons. Frommer s umfasst mehr als 300 gedruckte Reiseführer, die bereits seit 1957 veröffentlicht werden, sowie die Frommers.com-Webseite. Laut der US-Zeitung Wall Street Journal hat Google rund 25 Millionen US- Dollar für Frommer s gezahlt. Der Kauf von Frommer s folgt auf die Übernahme des Restaurant-Guides Zagat im vergangenen Jahr. Google plant laut Wall Street Journal, die Daten von Frommer s und Zagat zu lokalen Unternehmen zusammenzuführen und diese dann in Google+ zu integrieren. Die Übernahmen zeigen auch, dass sich Google zum Anbieter von professionell erstelltem Content im Reisebereich und für regionale Unternehmensinfos entwickelt und in Konkurrenz zu anderen Content- Anbietern tritt. Dass Google sehr stark am Reise markt interessiert ist, wurde bereits mit dem Kauf von ITA Software im Jahr 2010 deutlich. ITA Software bietet Online Tools für Flugbuchungen an. is

5 TRENDS & STRATEGIEN 17/ August 2012 Internet World BUSINESS 5 Gemeinsam investieren risengewinner Internet: Auf der Suche Knach Alternativen zu Bank und Versicherung werden Verbraucher online fündig. Über Crowdfunding-Dienste investieren sie in junge Firmen. Bei der Fidor-Bank entwickeln und diskutieren sie Anlagen. Anfang August startete mit Wikifolio.com die erste Anlage-Community. Profis wie Laien können hier mit ihren Strategien Geld verdienen, Anfänger wiederum von Erfahrungen profitieren. Wir haben über drei Jahre lang darauf hingearbeitet, eine Finanzmarktinnovation auf den Markt zu bringen, erzählt Gründer Andreas Kern, Wikifolio: Anlegerwissen nutzen und damit auch verdienen Wikifolios sind ein transparentes und preislich attraktives Angebot am Markt. Anleger stellen bei Wikifolio Portfolien aus Aktien und Exchange Traded Fonds (ETF) zusammen und erklären ihre Strategie. Findet diese in der Community Gefallen, wird aus dem Portfolio ein handelbares Zertifikat. Dafür kooperiert Wikifolio mit der Bank Lang & Schwarz. Während diese Gebühren für das Zertifikat erhebt, erzielt Wikifolio Erlöse aus der Beteiligung an der Gewinnentwicklung der Wikifolio-Wertpapiere. Am Wiener Start-up hat sich die Verlagsgruppe Handelsblatt über ihren Inkubator VHB Digital beteiligt. vs ehr als eine Million Euro genau Mgesagt hat Seedmatch.de für Geschäftsideen eingesammelt. Die Crowdfunding-Plattform, über die Anleger sich an Start-ups beteiligen, zieht zu ihrem ersten Geburtstag Bilanz: 17 Start-ups haben seit dem Start im August 2011 bei Seedmatch Kapital eingesammelt. In nur 87 Minuten gelang es dem Online- Versicherungsanbieter Easycard zum Beispiel, sich Euro von der Crowd, sprich den Nutzern, zu beschaffen. Der Internet-Blumenlieferant Bloomydays warb innerhalb von 19 Minuten rund Euro ein. Das Crowdfunding zieht an: Insgesamt haben sich bei Seedmatch.de C ollaborative Consumption oder gemeinsamer Konsum ist ein Trend, der immer wieder zu neuen Geschäftsideen führt: In San Francisco starteten die Ex-Investment-Banker Rakesh Tondon und Brett Northart mit Letote.com eine Boutique, die Mode verleiht. Kundinnen bezahlen 49 US-Dollar im Monat, bekommen dafür ein Paket mit drei Kleidungsstücken in ihrer Größe und ihrem Stil sowie zwei Accessoires. Sind sie deren überdrüssig, schicken sie alles zurück und werden neu ausgestattet. Frauen tragen nur etwa zehn bis 20 Prozent der Dinge aus ihrem Schrank, weiß Tondon. Bis Ende des Jahres wollen die Gründer Mitglieder für die Idee, Nachhaltigkeit mit Modebewusstsein zu verbinden, gewinnen. Auch hierzulande versuchen Gründer, den gemeinsamen Konsum zu fördern: jedoch über Tauschbörsen oder Abokäufe. Wummelkiste.de oder Spielzeug- Wenn User Geld geben Über Seedmatch.de finanzierten sich im ersten Jahr 17 Start-ups Leihen statt kaufen Letote, Frents und Whyown.it fördern das Tauschen und Ausleihen Geschäft mit Gebrauchtem Mithilfe von Crowdfunding haben Start-ups die Möglichkeit, an Investitionskapital zu kommen Plattform zum Austausch von Elektronik, Haushaltswaren und Werkzeug; Kleidung möglich. App in Planung App für den Austausch und das Verleihen von Nützlichem Laut Firmenangaben die älteste Tauschbörse, vor allem Medien und Haushaltsgeräte Second-Hand- Boutique mit Verkaufsservice Interessenten angemeldet, haben sich bereits an einem Start-up beteiligt, 525 sogar an mehreren. Durchschnittlich werden 557 Euro in ein Unternehmen investiert. Die junge Anlageform Crowdfunding begeistert vor allem Jüngere: Das Durchschnittsalter der Investoren liegt bei 37 Jahren. Seedmatch gilt als Marktführer unter den Crowdfunding- Plattformen. Für den Herbst haben weitere Plattformen ihren Start angekündigt. Foto: Fotolia / Franz Pfluegl Crowdfunding eignet sich nicht nur für Startups, auch etablierte Firmen können sich so mit Kapital und aktiven Mitstreitern und Markenbotschaftern versorgen (mehr zu dem Thema unter: sp1). vs Letote.com: Kleidung in Zukunft nicht mehr anschaffen, sondern nur leihen für knapp 50 US-Dollar im Monat kiste.de schicken etwa gegen Abogebühren regelmäßig Pakete an Eltern, die das neue Spielzeug gegen das vorher gelieferte austauschen. Anders Tauschbörsen: Die App Whyown.it kopiert die Plattform Frents und mobilisiert den Service, der Schränke oder die Keller von Nachbarn und Freunden zugänglich macht. Registrierte listen potenzielle Leihgaben auf und verbreiten die Listen unter Freunden. Die können sich Dinge bei Bedarf ausleihen. Erlöse erzielen die Hamburger und die Berliner über Affiliate-Programme: Sie verlinken zu Shops und profitieren davon, dass der Besitz anderer einige zum Kauf animiert. Whyown.it will demnächst in den USA loslegen, Frents plant eine App. vs Gemeinsam mehr erreichen ie treiben sich gern auf Messen und an- Treffen herum, doch sie machen Sderen nur selten Geschäfte miteinander. Das Münchner Start-up Voycer wirbt jetzt für mehr Zusammenarbeit unter Gründern. Startup 4 Startup heißt die Initiative, die junge Unternehmen schneller zum wirtschaftlichen Erfolg bringen soll. Voycer könnte Hilfe bei der Produktentwicklung und Öffentlichkeitsarbeit gebrauchen, meint Mitgründer Michael Nenninger. Umgekehrt profitieren Shop-Gründer sicher, wenn sie unser Social Commerce Tool,Bestchoice ohne Setup-Gebühr integrieren können. Wir kriegen im Gegenzug Referenzen und Input zum Produkt. Auf der eigens dafür neu angelegten Website (http://voycer.biz/startup4startup) legen Mitstreiter ein Profil ihrer Angebote an und nennen auch ihren Bedarf. Weitere Netzwerkeffekte bringt die Zusammenarbeit dann automatisch. Das leuchtet ein. Schon bieten sich mehrere Firmen wie Crossvertise (Werbebuchung), Testbirds (Techniktest) oder Jusmeum (Jura-Netzwerk) als Partner an. Rabatt gegen Rabatt und gemeinsam zum Erfolg. vs PURE EQUITY ADVISORS Selbst-Marketing Der Spezialist für Übernahmen und Finanzierungen Pure Equity Advisors hat sich selbst verkauft: Die Investmentbank GP Bullhound aus London hat den Wettbewerber übernommen und sich so eine Dependance in Berlin verschafft. Als Teil von GP Bullhound können wir unseren Mandanten Zugang zu internationalen Investoren und strategischen Käufern bieten, erklärt Pure-Equity-Gründer Julian Riedlbauer. GP Bullhound führt weitere Filialen in San Francisco und Stockholm. Riedlbauer hatte seine Beratung Anfang 2012 gestartet und zuvor bei Corporate Finance Partners Übernahmen begleitet, etwa die von Redcoon durch Media Markt Saturn. vs BESTSECRET 200 Millionen für Club Der Textilhändler Schustermann & Borenstein hat die Mehrheit an Bestsecret.com, einem Shopping-Club für Mode, verkauft. Axa Private Equity bezahlte für die zwei Drittel am Unternehmen rund 200 Millionen Euro. Bestsecret nimmt seit dem Start 2007 Mitglieder nur nach Empfehlung sowie Prüfung auf und verkauft diesen Markenmode. Die Gründer Daniel und Emil Schustermann sowie Benno und Daniel Borenstein werden Bestsecret und ihre Modeexportunternehmen weiterführen. Für 2012 plant das Unternehmen Erlöse von rund 200 Millionen Euro. vs GOOGLE/INDIEGOGO/ENTREPRENEURSHIP Wettbewerb für Gründer Die Berliner Stiftung Entrepreneurship sucht zusammen mit Google und der Crowdfunding-Plattform Indiegogo.com neue Geschäftsideen. Bis zum 7. September 2012 können Mitwirkende an einem Internet-Training teilnehmen und ihre Business pläne verbessern. Danach sollen sie für ihre Ideen private Investoren finden. Überzeugt die Idee die Nutzer von Indiegogo, finanziert der Suchkonzern Google weiteres Startkapital. Mehr Informationen dazu: vs KWIZZME.COM Fragen statt suchen Das Hamburger Start-up Kwizzme.com kopiert die US-Plattformen Pikaba.com und Ubokia.com. Wie diese kehrt Kwizzme das Handelsprinzip um: Verbraucher schreiben Produktwünsche aus, Händler, oder Privatpersonen, können darauf Angebote abgeben. Ab September wird die Plattform durch eine App ergänzt, mit der der lokale Handel besser einsteigen kann. Kommt es zu Kaufabschlüssen, nimmt Kwizzme vom Händler und vom Käufer eine Provision. vs 9FLATS.COM Expansion nach Kanada Die Zimmervermittlung 9flats hat ihren Wettbewerber Istopover.com mit Sitz in Toronto/Kanada übernommen. Auch für diese Expansion hatte Gründer Stephan Uhrenbacher zu Jahresbeginn einen zweistelligen Millionenbetrag an Risiko kapital eingeworben. Er sieht Toronto als Ausgangspunkt, um den wichtigsten Reisemarkt, die USA, zu erobern. Dort konkurriert 9flats mit Airbnb.de, in Deutschland vermittelt auch Wimdu.de Zimmer. vs

6 6 Internet World BUSINESS TRENDS & STRATEGIEN 20. August /12 LOBBYARBEIT FÜR DEN ONLINE-HANDEL Lösungen für den Alltag Der Händlerbund will die Interessen von Online-Händlern vertreten Mitglieder vertrauen auf seine Rechtsberatung as Lobbying und Netzwerken betrifft, Whaben Internet-Händler offensichtlich Nachholbedarf: Wenn es um Handelsfragen geht, verschaffen sich meist Verbände, die die Interessen von Konzernen, Versendern und Filialisten vertreten, in Politik und Öffentlichkeit Gehör. Seit 2008 konzentriert sich der Händlerbund aus Leipzig auf die Online-Händler, die laut des Vorstandsvorsitzenden Andreas Arlt keine Lobby haben: Inzwischen tauschen sich hier Mitglieder aus und nutzen die Rechtsberatung. Der Händlerbund will die Interessen von Internet-Händlern vertreten. Zur Button- Lösung, zur Widerrufsbelehrung oder zur Bafin-Lizenz für Marktplatzbetreiber haben wir aber nur wenig gehört, warum? Andreas Arlt: Wir haben uns natürlich zur Button-Lösung und Widerrufsbelehrung geäußert, und für die Fachwelt trifft Ihre Aussage nicht ganz zu. Der Händlerbund wurde erst 2008 gegründet. Daher werden wir in der Politik als Stimme der Branche noch nicht in dem Maße wahrgenommen, Gruenderplus.de: Beratung und Crowdfunding für Händler wie wir das wollen. Interessenvertretung und Lobbyarbeit brauchen viel Zeit, um Kontakte und Beziehungen aufzubauen. Was machen Sie gerade dafür? Arlt: Als Branchenvertretung, die sich um mittelständische Internet-Händler kümmert, knüpfen wir gerade die Kontakte zu den etablierten Verbänden, in denen die Handelskonzerne netzwerken, also etwa zum Bundesverband des Versandhandels (BVH), zum Einzelhandelsinstitut (EHI), zum Hauptverband des Deutschen Einzelhandels (HDE) und weiteren Organisationen. Gemeinsam können wir viel erreichen. Über unser Ehrenmitglied, die CDU-Bundestagsabgeordnete Katharina Landgraf, konnten wir schon E-Commerce- Themen in die Politik bringen. Neben Ihnen sitzen Ihre Söhne im Vorstand des Händlerbunds. Das wirkt wie ein Familienunternehmen und nicht seriös. Arlt: Der Händlerbund hat über 50 Angestellte, das Durchschnittsalter liegt unter 30 Jahren. Alle sind erstklassig qualifiziert, engagiert und motiviert. Zu diesem Team gehören auch meine beiden Söhne. Nur einer, Tim, ist Mitglied im Vorstand, er hat den Händlerbund mitgegründet und gestaltet. Es wäre unseriös, ihn nicht mitleiten zu lassen. Welche Themen stehen auf Ihrer Flagge? Arlt: Der Händlerbund will die Interessen von Online-Händlern vertreten. Wir starteten damit, vorwiegend kleinere Händler in Rechtsfragen zu unterstützen. Dazu gehörten Rechtssicherheit im Shop, aber auch Verbraucherschutz. Jetzt widmen wir uns verstärkt der Lobbyarbeit und wollen Sprachrohr unserer Mitglieder werden. Wie finanzieren Sie sich? Arlt: Allein aus Beiträgen. Wir vertreten rund Händler und Online-Präsenzen, darunter Pure Player, ebay Seller und Multichannel-Händler. Diese zahlen zwischen 9,90 und 24,90 Euro pro Monat. Wir bieten im Wesentlichen Rechtsservices an, prüfen Texte und Shops, bieten Beratung per und am Telefon und in Abmahnfällen stellen wir einen Rechtsbeistand. Der Händlerbund vermittelt auch Dienstleister, dazu knüpfen wir Partnerschaften, nehmen aber keine Provisionen. Was bieten Sie, was andere, größere Verbände nicht bieten? Arlt: Der Händlerbund ist der größte Online-Handelsverband Europas. Andere Verbände vertreten meist bis Mitglieder, vor allem größere Unternehmen. Wir kümmern uns um die Sorgen von kleineren Händlern ohne Lobby und entwickeln praktische Lösungen für deren Alltag. Die Rechtsberatung kommt auch im Ausland an, etwa 900 Mitglieder operieren in Österreich, der Schweiz, in Großbritannien und weiteren zwölf Ländern. Fakten zum Händlerbund Der Händlerbund startete 2008 als Berufsund Interessenverband für den Internet- Handel und zählt heute Mitglieder, etwa zehn Prozent davon agieren im Ausland. Der Verband finanziert sich aus Mitgliedsbeiträgen, die zwischen 9,90 und 24,90 Euro im Monat liegen. Er fördert den Erfahrungsaustausch unter den Mitgliedern und bietet diesen umfassenden Rechtsschutz. Der Händlerverbund hat seinen Sitz in Leipzig und beschäftigt 50 Mitarbeiter, darunter zehn Volljuristen. Der Verband ist eingetragener Verein, seine Geschäfte organisiert die Händlerbund Management AG. Sie haben vor Kurzem die Einkaufsgemeinde zur Beschaffung eingerichtet. Wie weit ist das Projekt gediehen? Arlt: Sie steckt noch in den Kinderschuhen. Mit einigen Händlern versuchen wir gerade, gemeinsame Einkaufs- und Verhandlungskonditionen zu erarbeiten. Ziel ist, bei Herstellern und Großhändlern bessere Konditionen auszuhandeln. Besteht nicht die Gefahr, dass dann Mitglieder alle dasselbe und damit ein beliebiges Sortiment bieten und so ihr Profil verlieren? Arlt: Sie steckt noch in den Kinderschuhen. Mit einigen Händlern versuchen wir gerade, gemeinsame Einkaufs- und Verhandlungskonditionen zu erarbeiten. Ziel ist, Jüngste Tochter des Verbands ist Gründerplus.de: Auf der Plattform finden Start-ups Beratung, Gründer und Händler können hier aber auch Kleinanleger und Kunden als Investoren für ihre Web-Projekte finden. Onlinehaendler-news.de: Die Informationsplattform des Verbands aus Leipzig Andreas Arlt bei Herstellern und Großhändlern bessere Konditionen auszuhandeln. ist Volljurist und selbstständiger Rechtsanwalt. Seit 2000 fokussierte er sich auf Wettbewerbsrecht, im Jahr 2008 gründete er den Händlerbund als Berufsund Inte ressenverband für den Online-Handel. Eine weitere Initiative ist Gruenderplus.de, eine Plattform für Crowdfunding. Arlt: Gründerplus ist ein Händlerbund- Tochterunternehmen, für das die Idee vor zwei Jahren entstand und das sich seither den vielen Fragen von Start-ups und Gründern im E-Commerce widmet. Es lag nahe, die Beratung auch mit Finanzierungsmöglichkeiten zu koppeln. Wer heute eine neue Idee im Online-Handel verwirklichen will, bekommt dafür kein Geld von der Bank, dasselbe gilt auch für die Web- Projekte von Einzelhändlern. Dieser Klientel geben wir nun die Möglichkeit, über die Plattform Gründerplus Investoren im Kunden-, Mitarbeiter- und Kleinanlegerkreis zu suchen. Crowdfunding und -Investing ist ja eine gute Alternative, wir konzentrieren uns dabei auf die Bedürfnisse von Händlern und bieten so ein erkennbares Profil. Was sind die nächsten Themen, die den Online-Handel bewegen? Arlt: Die Button-Lösung ist noch immer ein großes Thema, einige Händler haben das noch nicht umgesetzt und benötigen noch Hilfe. Das nächste Thema ist sicher die Online-Schlichtung, also die außergerichtliche Lösung von Streitfällen zwischen Händlern und Kunden. Nicht zuletzt steht 2013 die Umsetzung der Verbraucherrichtlinie der EU an. Bei diesem Thema können wir zwar kaum mehr Einfluss auf die Politik nehmen, aber wir beraten unsere Mitglieder, wie sie die Forderungen am besten umsetzen. Gibt es denn schon erste Reaktionen der Politik auf Ihren Verbund? Arlt: Wir sind auf einem guten Weg, uns immer mehr Gehör zu verschaffen. Wir haben hier inzwischen zehn Volljuristen sitzen, unsere Beratung wird wahrgenommen und spricht sich herum. Jeder, der sich mit dem Händlerbund beschäftigt, sieht, dass wir professionelle Lösungen zu aktuellen Fragen bieten. Je größer wir werden, umso stärker werden wir wahrgenommen. Leider sind Politiker noch nicht für Online-Themen sensibilisiert aber das werden wir ändern. INTERVIEW: SUSANNE VIESER

7

8 8 Internet World BUSINESS TRENDS & STRATEGIEN 20. August /12 MOBILE GAMING Die wollen doch nur spielen Immer mehr Menschen spielen digitale Games, dennoch sprechen Branchenvertreter von einem schwierigen Marktumfeld : Denn die Spiele-Apps für Smartphones und Tablets sowie kostenlose Social Games erhöhen den Preisdruck Meine kleine Farm: Farmville von Zynga auf dem iphone Edi simolupta quid quodips aecearum simi, comnis voles calit cam deniendiae ie Spielebranche leidet unter der glei- Entwicklung, die auch den Ver- Dchen lagen, der Film- und der Musikindustrie zu schaffen macht: Verbraucher mögen digitale Angebote am liebsten kostenlos. Und ein zweiter Trend setzt die Spieleanbieter unter Druck: Smartphones und Tablets machen den Konsolen- und Browser Games Konkurrenz in mehrfacher Hinsicht: Durch die Verbreitung von App Stores ist die Zahl der Spiele für mobile Geräte in den vergangenen Jahren enorm gestiegen. Während vor 2008, dem Start von Apples App Store, nur große Spiele- Anbieter Verträge mit Herstellern von Mobilgeräten hatten und ihre Spiele auf den Geräten vorinstallieren konnten, haben die App Stores den Zugang zum Mobile- Markt geöffnet, erklärt David MacQueen, Director Wireless Media Strategies beim Beratungsunternehmen Strategy Analytics in Milton Keynes. Heute konkurrieren die traditionellen Anbieter wie Electronic Arts oder Capcom mit zahlreichen kleinen App-Entwicklern, die Spiele für das iphone, für Android oder Tablet-PCs entwickeln. Diese Spiele- Apps kosten jedoch nur einen Bruchteil der viel aufwendiger produzierten Konsolen- und PC-Spiele oder sie sind kostenlos. Die Zahlen zum deutschen Spielemarkt, die der Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware (BIU) im Vorfeld zur Spielemesse Gamescom veröffentlicht hatte, zeigen, wie sich bislang bewährte Geschäftsmodelle mit der Zeit verändern: Der Verkauf von Datenträgern beziehungsweise Downloads macht traditionell das größte Stück des Umsatzkuchens bei Spielesoftware aus. Im ersten Halbjahr 2012 ging der Umsatz mit dem Verkauf von Datenträgern und mit Downloads um 3,7 Prozent auf 616 Millionen Euro zurück. Der Umsatz mit Spiele-Abonnements und Gebühren für Browser-Spiele schrumpfte gar um 21 Prozent auf 84 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Die Bereitschaft der Konsumenten, für digitale Spiele einen größeren Betrag hinzublättern, nimmt offenbar ab, schließlich können sie im sozialen Netzwerk Facebook oder auf dem Smartphone kostenlos spielen. Der BIU spricht daher von einem insgesamt schwierigen Marktumfeld. Er rechnet damit, dass aufgrund sinkender Preise für Games-Software der Gesamtumsatz 2012 im unteren einstelligen Bereich rückläufig sein wird. Das erste Halbjahr 2012 wurde besonders vom Geschäftsmodell des Item-Selling geprägt, berichtet der Verband. Mit dem Verkauf von virtuellen Gütern wurden in den ersten sechs Monaten 2012 in Deutschland nach Hochrechnungen des BIU rund 145 Millionen Euro umgesetzt. Der Umsatzanteil von virtuellen Zusatz inhalten ist im Vergleich zu den klassischen Geschäftsmodellen noch gering aber er wächst kontinuierlich und äußerst dynamisch, erklärt Maximilian Schenk, Geschäftsführer des BIU. Die Zahlen des Verbands belegen auch die Beliebtheit von mobilen Games und Wooga bringt Monster World auf das iphone und das ipad Ogame von Gameforge auf dem Tablet: Zugang zum Spiel, unabhängig vom Gerät den Preisdruck: Das größte Wachstum beim Vertrieb von Spielen wies der Bereich Mobile aus. Der Umsatz ist hier im ersten Halbjahr 2012 um 40 Prozent auf 20,4 Millionen Euro gewachsen. Die Durchschnittspreise der Spiele gingen um 14 Prozent zurück. Zwar spielen immer mehr Menschen digitale Spiele am PC, auf dem Tablet und auf dem Smartphone, doch 41 Prozent der Spieler nutzen ausschließlich kostenlose Angebote, das hat eine Umfrage des IT-Branchenverbands Bitkom ergeben. Der Gaming-Markt steht vor tiefgreifenden Umbrüchen, stellt Ralph Haupter vom Bitkom-Präsidium fest. Die Nachfrage verlagere sich vom traditionellen Handel ins Internet, aus der Offline- in die Online-Welt, vom stationären Bildschirm zum mobilen Handy. Knapp die Hälfte (47 Prozent) der vom Bitkom Befragten ist bereit, für digitale Spiele zu zahlen. Für klassische Computerspiele wird am meisten ausgegeben: im Schnitt 18 Euro pro Monat. Für Gaming Apps auf mobilen Geräten werden hingegen im Schnitt nur 2,20 Euro pro Monat aufgewendet. Gaming Apps und Social Games haben einen enormen Preisdruck ausgelöst, sagt Haupter. Fast 25 Millionen Gamer in Deutschland Jeder dritte Deutsche spielt Computer- und Video-Spiele Verkaufte Spiele für PC, Konsole, Mobile Anteil an verkauften Games, Angaben in Prozent Umsatz mit Spielesoftware Der deutsche Markt im ersten Halbjahr PC Konsole Mobile Endgeräte Abonnements/Gebühren für Browser-Spiele 84 ( 21 %) Virtuelle Zusatzinhalte/ Güter 145 (+63 %) Verkauf von Datenträgern und Downloads: 616 ( 3,7 %) ,7 Mio. Gamer in Deutschland 13,9 Mio. männliche 10,8 Mio. weibliche Angaben in Millionen Euro Vergleich zum Vorjahreszeitraum In Deutschland spielen knapp 25 Millionen Gamer regelmäßig Computerund Video-Spiele, die Tendenz ist nach wie vor steigend Der Anteil der verkauften PC-Spiele und der kostenpflichtigen Mobile-Spiele ist in den vergangenen Jahren zurückgegangen Die Games-Branche setzte im ersten Halbjahr mit dem Verkauf von Spielen, Abos und virtuellen Gütern 845 Millionen Euro um INTERNET WORLD Business 17/12 Quelle: GfK/BIU e.v. Stand: 2012

9 Zyngas Matching with Friends lässt die Spieler chatten Mit der Verbreitung der Smartphones wandeln sich Mobiltelefone zum Spielzeug. Die Anbieter stellen sich darauf ein und entwickeln mobile Strategien. Der Online-Games- Anbieter Gameforge aus Karlsruhe plant zum Beispiel, bis Ende dieses Jahres zehn Mobile Games zu veröffentlichen. Für die Anbieter sei es eine strategische Entscheidung, auf mobilen Geräten präsent zu sein, meint Alexander Rösner, Vorstandsvorsitzender von Gameforge. Stefan Beckmann, der Country Manager Deutschland des niederländischen Anbieters Spil Games, bestätigt das. Spil Games hat seine Portale mit HTML5 für das mobile Web optimiert. TRENDS & STRATEGIEN Mobile Strategien gefragt Die Spiele von Gameforge sind in unterschiedlichen App Stores kostenlos erhältlich. Umsätze erwirtschaften wir mit dem Verkauf virtueller Güter und mit Währungspaketen in den Games. Auf dieser Basis erwarten wir schon im nächsten Jahr mehrere Millionen Euro Umsatz aus unserer Mobile-Sparte, erklärt Axel Schmidt, der Unternehmenssprecher von Gameforge. Dass die Spielzeit auf dem Smartphone zulasten der Spielzeit auf dem PC oder auf Konsolen geht, glaubt er nicht, da sich die Nutzungssituationen unterscheiden. Vergleichsweise einfache Mobile Games werden zwischendurch auf dem kleinen Screen gespielt, die komplexeren 3-D-Online-Rollenspiele laufen abends auf dem großen PC-Bildschirm. Das Berliner Social-Gaming-Unternehmen Wooga stellte vor Kurzem ebenfalls seine mobile Strategie vor. Wooga plant, seine erfolgreichsten Facebook-Titel auf mobile Geräte zu bringen. Mittlerweile arbeitet die Hälfte der über 200 Mitarbeiter an mobilen Titeln, während die andere Hälfte Flash Games für Facebook entwickelt. Das unglaublich schnelle Wachstum des App-Marktes für Smartphones und Tablets zeigt, dass mobilen Plattformen die Zukunft gehört, prognostiziert Jens Begemann, Gründer und Geschäftsführer von Wooga. Auch Woogas Geschäftsmodell basiert auf dem Verkauf virtueller Güter, Werbung wird in den Spielen nicht eingeblendet. Ingame Advertising sei heikel, beobachtet David MacQueen von Strategy Analytics. Der Analyst erklärt, warum sich Spieleanbieter mit Werbeeinblendungen zurückhalten: Für die Unternehmen gehe es darum, Spieler für das eigene Angebot zu gewinnen und eine langfristige Beziehung zu ihnen aufzubauen. Die Spieler sollen nicht abwandern, denn der Fokus liege zunehmend auf dem Wert eines Kunden während des gesamten Lebenszyklus (Englisch: lifetime value of a customer ). Die Logik dahinter: Wenn die Umsätze verstärkt über den Verkauf virtueller Güter in den Spielen generiert werden, ist es strategisch wichtig, mit den Spielern eine möglichst lange und intensive Kundenbeziehung zu pflegen. Werbung in Spielen werde jedoch häufig von anderen Anbietern gebucht, die Spieler auf ihre Titel aufmerksam machen wollen, so David MacQueen. Wenn Spieleanbieter Werbung einblenden, riskieren sie folglich, die Gamer an andere Unternehmen zu verlieren. Diese zögerliche Haltung der Spieleanbieter hält andere nicht davon ab, auf Werbung in Spielen zu setzen: Das Hamburger Start-up Elblabs hat ein Netzwerk für Ingame Advertising mit Fokus auf Social, Online und Mobile Games gestartet. Die Hamburger Beteiligungsfirma iventure Capital hat die Traffic Captain GmbH, ein Werbenetzwerk für Mobile und Online Games, gegründet. Beide Werbenetzwerke präsentierten sich auf der Gamescom. Abseits von der Kölner Spielemesse hat ein anderes digitales Schwergewicht den Einstieg in die Spielebranche angekündigt: der Online-Marktplatz Amazon. Mit dem neuen Team Amazon Game Studios hat der Web-Händler den ersten Titel Living Classics für Facebook veröffentlicht, andere Games sollen folgen. Das zeigt: Die Konkurrenz in der Spielebranche wird weiter zunehmen. is Die Spielemesse Gamescom Spielen macht Spaß: Die Besucher strömten nur so zur Gamescom, der Messe für Computer- und Video-Spiele Besucher kamen 2011 (zu Redaktionsschluss stand die Besucherzahl 2012 noch nicht fest). Auf der Gamescom können alle Genres interaktiver Spiele gespielt werden: PC und Konsolen- Games, Online, Browser sowie Social und Mobile Games. Mehr als 600 Aussteller präsentierten sich in diesem Jahr vom 15. bis 19. August, Partnerland war Südkorea. Schon im Vorfeld hatten die Veranstalter Koelnmesse und BIU über 330 Spielepremieren angekündigt war Mobile Gaming erstmals Schwerpunkt. Diamond Dash, Woogas erstes Spiel für Mobile, gibt es in Zukunft auch auf Android-Geräten 9 JETZT GRATIS VORBESTELLEN: IHRE NEUE DOMAIN- ENDUNG IM WEB! In Kürze verfügbar Web-Adressen mit neuen Endungen! Das Web wird vielfältiger: Neben den bekannten Endungen wie.de und.com gibt es ab 2013 zahlreiche neue Adressendungen z. B..bayern,.shop,.news,.sport,.berlin,.koeln,.earth und viele mehr. Jetzt die Gelegenheit nutzen und Ihre neue Adresse fürs Web vorbestellen kostenlos und unverbindlich!

10 MARKETING & WERBUNG 10 Internet World BUSINESS 20. August /12 MAXDOME Kostenpflichtige Blockbuster Maxdome baut sein Spielfilmangebot aus: Mit einem langfristigen Rechtevertrag sichert sich die Internet-Videothek alle aktuellen und kommenden Kinohits von NBC Universal International Television Distri bution. Der Abruf der Videos ist bei Maxdome sowohl einzeln, im Leihmodell, mit Kaufoption als auch im Abonnement möglich. sg SPORT1.DE Auf in die dritte Saison Das Online Game Sport1 Bundesliga Manager startet auf der Online-Plattform Sport1.de in seine dritte Saison. Erstmals bietet das Sportportal für das Managerspiel auch eine eigene iphone App und einen optimierten Web View für das ipad an. Die User können bei dem Spiel ein Bundesliga- Team individuell zusammenstellen und in verschiedenen Ligen antreten lassen. sg YVES ROCHER Virtuelle Beauty-Bag Mit der viralen Kampagne Meine Beauty- Bag will die Kosmetikmarke Yves Rocher über soziale Plattformen die Visits auf der eigenen Homepage sowie die Zahl der Newsletter-Abonnentinnen erhöhen. Tasche packen und gewinnen: Yves Rocher setzt zum ersten Mal auf Viralität Userinnen können bei der Aktion auf der Website der Marke eine virtuelle Kosmetiktasche packen, diese ihren Freundinnen widmen und gewinnen. Die Idee und Umsetzung stammt von Buddybrand, Agentur für Markenführung in Social Media. sg IFH KÖLN / AZ DIRECT Werbung kommt an Verbraucher beurteilen Werbung, vor allem wenn sie persönlich adressiert ist, durchaus als hilfreich. Das ergab die repräsentative Erhebung Customer-Journey Typologie 2012 Optimierte Zielgruppenansprache in der Multi-Channel-Welt, die die IFH Köln gemeinsam mit AZ Direct durchführt. Erste Ergebnisse zeigen: Den höchsten Wert in puncto Nützlichkeit erzielte Werbung in selbst abonnierten Newslettern. Aber: Die Akzeptanz dieser Werbeform ist vergleichsweise gering. host Anzeige Serviceplan legt weiter zu Das Geschäftsjahr 2011/2012 brachte der Agenturgruppe ein Umsatzplus von 18,6 Prozent as Geschäftsjahr 2011/2012 war für DServiceplan in jeglicher Hinsicht erfolgreich: Die Münchner Agenturgruppe konnte das Jahr mit einem Umsatzwachstum von 18,6 Prozent abschließen. Damit blickt Serviceplan nach eigenen Angaben auf das erfolgreichste Jahr seit der Gründung 1970 zurück. Kontinuierliches Wachstum Die konkreten Zahlen: Die Gruppe erzielte im Zeitraum vom ersten Juli 2011 bis 30. Juni 2012 ein Gross Income (Netto-Honorarumsatz) von 203 Millionen Euro (2010/2011: 171 Millionen Euro). Die Billings (Volumen der betreuten Werbeetats ohne Media- Einkaufsvolumen) stiegen auf 1,35 Milliarden Euro (2010/2011: 1,14 Milliarden Euro). Auch personell gab es Aufstockungen: Mit 190 neuen Stellen erhöhte die Agentur ihre Mitarbeiterzahl um 19 Prozent auf Mitarbeiter. Der Pro-Kopf-Umsatz liegt bei Euro und hat sich damit im Vergleich zum Vorjahr um zwei Prozent Das Thema Innovation ist ein zentraler Faktor für den Erfolg der Gruppe. FLORIAN HALLER Hauptgeschäftsführer bei Serviceplan Die Weichen sind gestellt Der DB Vetrieb verpflichtet acht Agenturen für das Online-Geschäft erbliche Betreuung für den Online- WVertrieb gesucht und gefunden: Die Deutsche Bahn hat Rahmenverträge mit acht Werbe- und Kommunikationsagenturen abgeschlossen. Im Dezember 2011 hatte der DB Vertrieb dazu EU-weit eine Ausschreibung durchgeführt. Die Aufgabe der Agenturen wird ab dem 1. September 2012 die konzep tionelle und werbliche Betreuung im Online-Vertrieb sein. Die Rahmenvereinbarungen haben jeweils eine Laufzeit von drei Jahren und umfassen insgesamt vier unterschiedliche Kategorien: Für den Bereich Konzeption und Umsetzung von Online- und Mobile-Projekten sind die Agenturen Ray Sono, Cheil Germany sowie die Arbeitsgemeinschaft Ogilvy-Etecture ausgewählt worden. Mit der Konzeption von themenspezifischen Microsites werden sich Ray Sono sowie Scholz & Volkmer in der Kategorie Online-Marketing Dienstleistungen auseinandersetzen. erhöht. Für Florian Haller, den Hauptgeschäftsführer bei Serviceplan, stehen die Erfolgsfaktoren eindeutig fest: Wir verzeichneten im vergangenen Jahr mit den bestehenden und den beiden neuen Häusern der Kommunikation in Wien und Mailand große Wachstumsschübe im Ausland. Mit unseren eigenen Agenturen und unseren Partneragenturen im Ausland machen wir bereits knapp zehn Prozent des Gesamtumsatzes. Und nicht zu vergessen: Das Thema Innovation ist weiterhin zentraler Faktor für den Erfolg der Gruppe. Wachstum Gross Income In den Geschäftsjahren 2005/2006 bis 2011/2012 Das Gross Income (Netto-Honorarumsatz) stieg im Geschäftsjahr 2011/2012 auf 203 Millionen Euro INTERNET WORLD Business 17/12 Die Sparte Social-Media-Marketing Dienstleistungen übernehmen Ray Sono, Scholz & Friends und Ressourcenmangel. Gkk Dialog und Serviceplan sind in der Sparte Dialogmarketing die neuen Partner der DB. In ihren Aufgabenbereich fällt unter anderem die Erarbeitung von Maßnahmen zur langfristigen Kundenbindung im Online-Ressort. sg Volle Kraft voraus: Die DB will nun mit acht Agenturen ihr Online-Geschäft vorantreiben Foto: Fotolia / Ebraxas Wichtige Umsatzbringer Die unter der Marke Serviceplan geführten Agenturen (integrierte Kampagnen und die Spezialdisziplinen Verkaufsförderung, Dialog, Sponsoring, Event und PR) tragen mit 32 Prozent den Hauptanteil zum Gesamtumsatz der Gruppe bei. Der zweitstärkste Pfeiler ist Plan Net. Die Digitalagentur wuchs um 40 Prozent und steuert mit 61 Millionen Euro rund 30 Prozent zum Gesamtumsatz der Gruppe bei. Die Serviceplan-Unit Mediaplus, die knapp ein Viertel (22 Prozent) zum Gesamtumsatz der Gruppe beiträgt, konnte ihren Umsatz um neun Prozent steigern, dieser erhöhte sich auf 45 Millionen Euro. Ebenso zugelegt haben innerhalb der Serviceplan Gruppe die beiden unabhängig agierenden Marken Facit die Marktforschungstochter der Serviceplan Gruppe und die Agenturgruppe Saint Elmo s. Gemeinsam verzeichneten die beiden einen Zuwachs um 29 Prozent und halten damit neun Prozent das sind 18 Millionen Euro am Gesamtumsatz der Serviceplan Gruppe. sg Wachstum Billings In den Geschäftsjahren 2005/2006 bis 2011/2012 Angaben in 203 Angaben in 1350 Mio. Euro 171 Mio. Euro % % % +6 % +24 % % +6 % +24 % % % +29 % +29 % 05/06 06/07 07/08 08/09 09/10 10/11 11/12 05/06 06/07 07/08 08/09 09/10 10/11 11/12 Die Billings (Volumen der betreuten Werbeetats ohne Media- Einkaufsvolumen) erhöhten sich auf 1,35 Milliarden Euro Quelle: Serviceplan; Stand: 2012 IVW-Zahlen mit Sommerloch ie schon im Vormonat hatte auch im WJuli 2012 das Sommerloch Auswirkungen auf das aktuelle Ranking der Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern (IVW). Das Nachrichtenportal T-Online musste einen Rückgang von 2,5 Prozent auf 372 Millionen Visits in Kauf nehmen und auch Spiegel Online verlor um 1,6 Prozent. Die Website erreichte damit im Juli rund 166 Millionen Visits. Spieleanbieter trumpft auf Freuen können sich erwartungsgemäß die Wetterportale Wetter.com sowie Wetteronline.de. Wetter.com verbesserte sich um 13,8 Prozent auf 88 Millionen Visits. Das Konkurrenzangebot gewann elf Prozent hinzu und verzeichnet nun rund 45 Millionen Visits. Neben den Wetterportalen ist das Spieleportal Bigpoint.com der große Sieger im aktuellen IVW-Ranking: Die Seite kletterte um ganze 48 Prozent nach oben. Das sind 92 Millionen Visits. sg

11 MARKETING & WERBUNG 17/ August 2012 Internet World BUSINESS 11 BEWEGTBILD Klassisches TV vs. Second Screen Der Trend Bewegtbild setzt sich weiter fort. Ein Drittel der Nutzung findet bereits jenseits des klassischen TV statt Größtes Potenzial besteht in der Erschließung der mobilen Nutzung. KLAUS-PETER SCHARPF Geschäftsführer Business Planning, Mindshare ewegtbild ist aus dem Bereich digitales BMarketing nicht mehr wegzudenken. Obwohl das Fernsehen bei den Werbeumsätzen noch vorne liegt, werden Smartphones, Tablets, Smart TV und Internet Protocol Television (IPTV: die digitale Übertragung von Fernsehprogrammen und Filmen über das Breitbandnetz eines Providers) zur ernst zu nehmenden Konkurrenz für den Klassiker. Trend geht zu digitalen Medien Wie eine aktuelle Auswertung der Media- Agentur Mindshare zeigt, gehören inzwischen so gut wie in jedem Haushalt der knapp interviewten Internet-Nutzer TV-Geräte, Computer und Mobiltelefone zur Basisausstattung. Interessant hierbei: Während moderne Flatscreens mit 79 Prozent längst die alten Röhrengeräte (43 Prozent) abgelöst haben, ist das klassische Handy mit 86 Prozent noch deutlich stärker verbreitet als das Smartphone (49 Prozent). Eine weitere Erkenntnis der Mindshare-Studie: Der Konsum von bewegten Bildern verlagert sich immer stärker in Richtung neue digitale Medien: Ein Drittel (31 Prozent) der Bewegtbildnutzung findet bereits abseits des klassischen Fernsehens statt. Dieser Trend zeigt sich am deutlichsten bei den jüngeren Zielgruppen zwischen 18 und 29 Jahren, die fast zu 40 Prozent auf andere Endgeräte ausweichen. Auch in Bezug auf die Interessenfelder gibt es Unterschiede, die auf die verschiedenen Zielgruppen zurückzuführen sind: Internet Clips etwa sind Mindshare zufolge nur für User unter 30 Jahren relevant. Wie Klaus-Peter Scharpf, Geschäftsführer Business Planning bei Mindshare, erklärt, machen hier vor allem Musik-Clips einen Großteil der Kurzzeitnutzung aus: Auch User Generated Content, der häufig auf Witz und Skurriles abzielt, ist für Jüngere von größerer Relevanz. Und insgesamt ist das Bedürfnis nach kurzfristiger Abwechslung bei Jüngeren höher als bei Älteren. Ältere Zielgruppen tendieren dagegen eher zu ruhigen, längeren Entspannungsphasen und Ablenkung vom Alltag. Grundsätzlich hänge der Einsatz von Online-Bewegtbild sehr stark von der Zielgruppe ab, betont Scharpf. Vorwiegend bei jüngeren und eher männlichen Zielgruppen ändert sich hier zunehmend der Media-Mix. Es gibt aber auch viele Zielgruppen, die nach wie vor hinreichend gut über TV alleine erreichbar sind. Das belegt auch die Mindshare-Studie: Mit 94 Prozent nutzen die Befragten das klassische Fernsehen vor allem bei großen Live-Shows, wie jüngst die Fußball-Europameisterschaft oder andere große TV-Events beispielsweise Casting- Shows. Diese Angebote bieten darüber hinaus idealen Content zur Verlängerung ins Netz zum Ausbau der Mediatheken sowie als Catch-up-Angebote für eine nicht lineare, zeitversetzte Nutzung. Bei der nichtlinearen Nutzung wird inzwischen mit 46 Prozent fast ebenso häufig der Computer eingesetzt. Dreiklang: TV Computer Mobiltelefon Geräteverbreitung und -nutzung Chancen und Risiken Für Werbungtreibende ergeben sich durch den Trend neue, vielversprechende Möglichkeiten. Für Klaus-Peter Scharpf könnten durch Online-Bewegtbild mittlerweile auch TV-ferne Zielgruppen zunehmend besser mit dem gleichen Werbemittel erreicht werden. Auch eine Steigerung bei der Nettoreichweite sei nun möglich, da neue Segmente erschlossen würden, die über klassisches TV nicht (mehr) erreichbar sind: Ein Bruch in der Kommunikation ist nicht mehr notwendig, alle Segmente können mit dem gleichen Spot erreicht werden. Die Probleme beim Online-Video bestehen für Scharpf vor allem darin, dass die TV-Geräte Flat-TV Röhren- Computer Laptop Desktop Mobil- Handy Smartphone gesamt TV gesamt telefone gesamt Im Haushalt vorhanden Persönlich genutzt Angaben in Prozent Für fast jeden Haushalt gehören TV-Geräte, Computer und Mobiltelefone zur Basisausstattung. Wenig überraschend: Flat-Fernseher sind inzwischen beliebter als Röhrengeräte INTERNET WORLD Business 17/12 Quelle: Mindshare; Stand: März 2012; n = Werbefläche bei professionellem Content noch relativ beschränkt, das Preisniveau aber ambitioniert sei. Trotzdem blickt er beim Thema Bewegtbild optimistisch in die Zukunft: Der Trend zur Bewegtbildnutzung wird auch in den nächsten Jahren anhalten. Das größte Potenzial besteht dabei in der Erschließung der mobilen Nutzung. Technisch wird der Content durch HD- und 3-D-Content bald auch ohne Brille immer attraktiver. Leistungsstärkere Geräte und höhere Bandbreiten werden die mobile und die Computer- Nutzung interessanter machen. sg Bewegtbildnutzung in Minuten pro Tag Der Trend geht weg vom klassischen Fernsehen Sonstige Bewegtbildnutzung Klassisches TV 77 (31 %) 174 (69 %) 98 (39 %) 151 (61 %) 74 (32 %) 153 (68 %) 70 (25 %) 209 (75 %) Gesamt Jahre Jahre Jahre Bei der Bewegtbildnutzung dominiert das klassische TV noch, trotzdem weicht bereits ein Drittel auf andere Endgeräte aus INTERNET WORLD Business 17/12 Quelle: Mindshare; Stand: März 2012; n = Genutzte Hardware nach Angeboten TV-Geräte wichtig bei Live -Fernsehen Smartphone, Handy Spielekonsole Tablet Computer, Laptop TV-Gerät Anteil der Nutzer des jeweiligen Angebots in Prozent Mehrfachnennungen möglich Live-TV TV auf Abruf Filme: Download, Kurz-Videos Stream Die Stärke des klassischen Fernsehens ist und bleibt das Live-Event, wie etwa die Berichterstattung zur Fußball-EM oder zu Olympia INTERNET WORLD Business 17/12 Quelle: Mindshare; Stand: März 2012; n = Arten der Bewegtbildnutzung Internet Clips sind nur für jüngere Nutzern interessant Film-Downloads Internet-Mediathek Internet Live-TV Klassisches TV Internet Clips (z. B. Youtube) DVD,Blu-ray Aufgenommene Sendungen Angaben in Prozent Gesamt Jahre Jahre Jahre Internet Clips wie etwa auf Youtube sind mit knapp neun Prozent vor allem für die jüngere Zielgruppe wichtig INTERNET WORLD Business 17/12 Quelle: Mindshare; Stand: März 2012; n =

12 12 Internet World BUSINESS COMMISSION JUNCTION Private Partnerprogramme Die Affiliate-Marketing-Tochter von Valueclick, Commission Junction, bietet Advertisern und Agenturen die Möglichkeit eines Private Network an. Das Affiliate-Netzwerk stellt inte ressierten Kunden dazu seine Technologie als White-Label-Lösung zur Verfügung. Das User Interface wird von CJ individuell auf das Look & Feel des jeweiligen Unternehmens angepasst. Zusätzlich können Schnittstellen zu unternehmenseigenen ERP-Systemen geschaffen werden. Zielgruppe sind Unternehmen, die nur mit wenigen Vertriebspartnern zusammenarbeiten oder diese aus strategischen Gründen nicht mit anderen teilen wollen. fk ADRESSHANDEL Schober partnert mit der Post Die Schober Information Group hat rund 37 Millionen Konsumentenadressen der Deutschen Post Direkt lizenziert, das ist nach Angaben des Anbieters der gesamte Adressbestand der Post-Direktmarketing- Von Schober lizenziert: Adressbestand der Deutschen Post Direkt Tochter, der nach der Bereinigung gemäß BDSG-Novelle übrig geblieben ist. Schober will damit seine Life -Adresswelten komplettieren, die besonders realistisches Zielgruppen-Targeting ermöglichen sollen. fk BELBOON Neues Affiliate Dashboard Das Affiliate-Netzwerk Belboon baut die Nutzerfreundlichkeit seines Systems für Advertiser aus. Ein neues Partnerprogramm-Dashboard soll den Werbekunden bei der Organisation ihrer Kampagnen helfen. Belboon bündelt die wichtigsten Elemente des Partnerprogramm-Managements an einem zentralen Ort. Dadurch soll die Navigation über mehrere Menüpunkte entfallen. fk EXELUTION SEA-Auftrag in Ägypten Ein halbes Jahr nach Eröffnung eines Büros in Kairo meldet die Münchner Performance- Agentur Exelution ihren ersten lokalen Großkunden. Für den börsennotierten Investment-Konzern Orascon Development soll Exelution dessen Tourismus- Ressort El Gouna am Roten Meer mit Suchmaschinenmarketing bewerben. fk Anzeige MARKETING & WERBUNG ennzahlen wie Click-Through-Rate Koder Cost per Order sind nur begrenzt aussagefähig, wenn es um die Wirksamkeit von Social-Media-Aktivitäten auf Facebook geht. In einer gemeinsamen Studie haben die Wiener Internet-Agentur VI Knallgrau und die Fachhochschule Johanneum Graz jetzt untersucht, welche Faktoren für die Verbreitung von Nachrichten zu Handels- und Produktmarken auf Facebook maßgeblich sind. Viralitätsfaktor entscheidet Als Kennzahl für das Verbreitungspotenzial eines Facebook Postings zogen die Forscher den Viralitätsfaktor heran. Er berechnet sich aus der Anzahl der Likes, Shares und Kommentare, die ein Beitrag bekommt, geteilt durch die Anzahl der Fans, die die betreffende Facebook-Seite hat, anschließend multipliziert mit 100. Ein Video, das 50 Mal geliked wird, kommt auf einer Seite mit Fans also auf einen Viralitätsfaktor von 0,25. In diesem Bereich liegen auch die Nachrichten, die Retailer und Brands an Werktagen auf ihren Facebook-Seiten posten. Am Sonntag ändert sich das Bild: Mit einem Viralitätsfaktor von 0,33 liegt das Verbreitungspotenzial eines Beitrags um rund 30 Prozent über dem Wert vom Werktag. Auf die Modellrechnung bezogen bedeutet das: Statt 50 Likes, Shares und Kommentaren bekommt ein Beitrag plötzlich 66 damit steigt das Potenzial einer Weiterverbreitung im Network. Der Grund für diesen Effekt scheint auf den ersten Blick trivial: Am Sonntag werden nur fünf Prozent aller Facebook-Nachrichten gepostet, unter der Woche sind es drei- bis viermal so viel. Auch am Samstag herrscht auf Facebook relative Nachrich- ie mobile Nutzung des DInternets stellt für Online Marketers derzeit die größte Herausforderung dar, das ergab eine Umfrage des Performance- Marketing-Dienstleisters Eprofessional unter mehr als 100 Online-Marketing-Experten. Über 80 Prozent der Befragten sehen Mobile als wichtig bis sehr wichtig an. Zum Vergleich: Um die ungeklärte Rechtslage bei der Verwendung von Cookies sorgen sich nur halb so viele Experten. Außerdem im Fokus der Marketers: Die Handhabung der immer größeren Datenmengen (rund 76 Prozent) und das Reagieren auf immer neue Google- Updates (63 Prozent). Vor allem das Panda-Update zwingt die Performance- Spezialisten zum Handeln, zwei Drittel von ihnen reagieren mit häufigeren Content-Aktualisierungen, und nur zwölf Prozent der Befragten glauben, dass sie das Problem nicht betrifft. 56 Prozent der Experten sehen den akuten Fachkräftemangel als Problem an. Was eine Linderung bringen kann, ist Geld: Zwei Drittel aller Befragten wollen 2012 ihre Online- Marketing-Budgets gegenüber 2011 erhöhen, ein Drittel sogar über 30 Prozent. Weniger ausgeben als 2011 wollen dagegen nur drei Prozent. fk 20. August 2012 Vorsicht, ansteckend! Studie untersucht, wann sich Inhalte auf Facebook am besten verbreiten tenarmut, doch der Viralitätsfaktor liegt kaum höher als an Werktagen. Fazit: Facebook-News am Sonntag kommen gut an. Mobile ist Herausforderung Eprofessional-Umfrage zeigt Marketingtrends 2012 auf Wann Facebook Posts am meisten wirken Der Viralitätsfaktor ist am Sonntag deutlich höher als unter der Woche 0,40 0,30 0,20 0, % 0,24 0,23 14 % 0,26 Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag Samstag Sonntag Viralitätsfaktor Anteil der Veröffentlichungen Am Wochenende werden deutlich weniger News auf Facebook verbreitet als an Werktagen. Dafür ist der Viralitätsfaktor besonders hoch. Am Sonntag veröffentlichte News bekommen die größte Aufmerksamkeit INTERNET WORLD Business 17/12 Quelle: VI Knallgrau / FH Joanneum Graz Mehr Geld für mehr Kanäle: Zwei Drittel aller Online- Marketing-Experten wollen ihr Budget 2012 erhöhen 21 % Foto: Fotolia / Ray 0,20 14 % 0,20 21 % 0,25 0,33 5 % 5 % 17/12 Und wer unbedingt unter der Woche seine Nachrichten verbreiten will, sollte dafür am besten den Mittwoch wählen. fk Google bestraft Raubkopierer Zahl der Takedown Requests, also Ddie Anträge auf Entfernung aus dem Index aufgrund von Copyright-Verstößen, wird künftig als ein Ranking-Faktor für Seiten im organischen Index herangezogen. Dies teilte Google im Firmen-Blog mit. Das bedeutet jedoch nicht, dass Raubkopiererseiten durch entsprechende Suchanfragen etwa James Bond Torrent nicht mehr gefunden werden. fk Fotolia / Pixbox Foto: Fotolia / Robert Kneschke

13 Ihr Preisvorteil: 100 % Branchenwissen für nur 4,12. * Wir brauchen keine Prämie, um Sie von unseren Inhalten zu überzeugen. Gleich Test-Abo mit 4 Ausgaben kostenlos sichern unter Online-Werbung, E-Commerce und Technik. Wie Sie heute und in Zukunft erfolgreich im Internet vermarkten, verkaufen und verdienen, erfahren Sie alle 14 Tage neu, detailliert und nur im Abo. Das Wichtigste der Branche frei Haus und komprimiert auf 48 Seiten. Internet World Business die einzige Online-Wirtschaftszeitung offline. * im Jahresabo bei 26 Ausgaben

14 14 Internet World BUSINESS MARKETING & WERBUNG 20. August /12 SERIE: ERFOLG IM PERFORMANCE MARKETING Heiße Tipps für Partnerprogramme Sorgen Sie für Abwechslung! Wer erfolgreich sein will, braucht ein interessantes und dynamisches Affiliate-Marketing-Programm, das Publishern Abwechslung bietet. Machen Sie auf sich aufmerksam. Regelmäßige Angebote und Aktionen, individuelle Zielvorgaben, gestaffelte Provisionen, Gewinnspiele, Publisher-Events und relevante Newsletter sind Marketingtaktiken, welche die Attraktivität des Programms erhöhen. Ziel muss es sein, ein so attraktives und abwechslungsreiches Programm zu bieten, dass der Publisher sich freut, dabei zu sein. Eines sollte man nicht vergessen: Nur selten ist man der einzige Werber, der beim Publisher um Aufmerksamkeit und Inventar buhlt. Fragen Sie den Partner daher ruhig mal nach seinem Feedback und reagieren Sie auf individuelle Anfragen. Treten Sie als Partner auf und Sie bleiben präsent. Markus Forster, Director Campaigns & Publisher, Market Unit Central bei Tradedoubler Eigene Marke aufbauen Bei Projekten sollte man sich weniger abhängig von Google-Ergebnissen machen, indem man User enger an seine Angebote bindet und eine Marke aufbaut. Tools wie RSS Feeds, Newsletter-Verteiler, aber auch Social-Media-Kanäle wie Facebook oder Twitter sind eine gute Gelegenheit, Fan-Gemeinden aufzubauen und die generierten Kontakte immer wieder direkt anzusprechen. Eine Markenbindung ist natürlich nur möglich, wenn Mehrwerte für die User angeboten werden wie etwa besonders gute Empfehlungen, Kauftipps, Produktvorschläge oder auch Preisnachlässe. Es lohnt sich immer, in gute Konzepte zu investieren und hochwertige Inhalte bereitzustellen, die den User an die Marke binden. Denn wer eigene Fans hat, wird auch weiterempfohlen, kann sich einen Namen im Netz aufbauen und dadurch weiter wachsen. Beate Stapf, Affilinet Top-Publisher belohnen Im Affiliate Marketing sprechen wir von der 80/20-Regel: 80 Prozent des Umsatzes eines Advertisers werden von lediglich 20 Prozent seiner Publisher generiert. Diese bezeichnen wir gerne als Top-Publisher. Mein Tipp: Suchen Sie als Werbungtreibender persönlich und regelmäßig den Kontakt zu Ihren Top-Publishern, bieten Sie ihnen interessante Sonderkonditionen und passen Sie die Provisionsmodelle entsprechend an. Stellen Sie ihnen außerdem hin und wieder exklusiv bestimmte Werbemittel zur Verfügung. Tobias Allgeyer, Country Manager Commission Junction Neukundengewinnung mit Mobile Cashback Ob beim Shoppen, Fliegen oder auch Telefonieren: Mit dem Prinzip des Punktesammelns über Kundenkarten sind Verbraucher in der Offline-Welt bestens vertraut. Mit dem Aufkommen des E-Commerce haben findige Anbieter wie Qipu, Payback und BSW das Modell der Kundenprämien erfolgreich in die Web-Welt übertragen die Idee des Cashback war geboren. Nun beginnt eine neue Ära: Immer mehr Kunden gehen mobil auf Shopping Tour. Den Mobile-Trend haben auch erste Anbieter aufgegriffen. Und so gibt es bereits Plattformen wie Qipu, die das Cashback ganz bequem per Smartphone ermöglichen. Advertiser, die das Shopping-Verhalten der Kunden im Blick haben, können markentreue Kunden binden und jenseits dieser Loyality-Maßnahmen aber auch Mobile-affine Neukunden gewinnen. Ein weiterer Vorteil: Da Kunden ihre einmal gesammelten Prämien ungern verlieren, ist Cashback ein Kanal mit sehr niedriger Stornoquote. Miro Morczinek, Zanox.de Cookie Dropping erkennen Als Händler muss ich aufpassen, dass meine Cookies nicht automatisch auf dem Browser eines potenziellen Käufers abgelegt werden, ohne dass dieser ein entsprechendes Werbemittel geklickt hat. Sonst zahle ich Provisionen auf betrügerische Tätigkeiten, was keinen Mehrwert hat, sondern nur Kosten verursacht. Das kann ich mit entsprechendem Tracking aufdecken. Wenn ein Affiliate viele Klicks, aber keine Page Impressions generiert, liegt ein Betrug zumindest nahe. Nils T. Kohle, Managing Partner, Interwall Networking und persönliche Kontakte Affiliate Marketing ist und bleibt ein People Business. Affiliates sind die Vertriebspartner eines Unternehmens und so sollte man sie auch behandeln: mit Respekt und Aufmerksamkeit. Deswegen ist das Networking sowie der persönliche Kontakt zu seinen Affiliates auch immer noch eine der wichtigsten Voraussetzungen für ein gutes Partner-Management. Mittlerweile gibt es viele Gelegenheiten, um auf Affiliate-Stammtischen und -Konferenzen seine Partner auf einer persönlichen Ebene kennenzulernen. Auch ein individueller Publisher-Event ist immer eine gute Gelegenheit, um die Zusammenarbeit mit seinen Partnern zu intensivieren. Nur wer seine Partner und deren Werbeaktivitäten im Detail kennt, kann seriöse von unseriösen Partnern unterscheiden und besser einschätzen. Markus Kellermann, Explido Web Marketing Mehr Tipps finden Sie unter geheimtipps

15 MARKETING & WERBUNG 17/ August 2012 Internet World BUSINESS 15 Affiliate Marketing ist eine Wissenschaft für sich. Wir haben Experten nach ihren Tipps für Advertiser und Publisher gefragt und interessante Antworten bekommen. Sie zeigen, dass ohne ein gerütteltes Maß an SEO-Know-how hier nichts geht und ohne stete Kontaktpflege auch nicht Serie: Erfolg im Performance Marketing In unserer Serie erfahren Sie, wie Sie Ihre Budgets fürs Performance Marketing noch effizienter einsetzen können. Folge 1: Die besten Tricks für SEA & SEO Ausgabe 15/2012 Folge 2: Die besten Tipps für Werbung in Facebook Ausgabe 16/2012 Folge 3: Tipps fürs Affiliate Marketing Ausgabe 17/2012 Alle bereits erschienenen Folgen können Sie unter Webcode herunterladen Erst forschen, dann retargeten Faule Affiliates aussieben Die Qualität einer Tonaufnahme beginnt mit dem Mikrofon: Wird am Eingabegerät gespart, kann keine digitale Nachbearbeitung das Resultat retten. Gleiches gilt im Retargeting: Der Erfolg der Kampagne hängt an der Datenbasis, die per Data Science, welches über die bloße Profilierung des Such- und Kaufverhaltens hinausgeht, erhalten wird. Zusätzlich zu den getrackten Vor lieben erschließen statistische Analysen ganz neue Interessenfelder eines Users. Ein Beispiel: Durch Data Science ist es möglich herauszufinden, ob sich ein Nutzer für Turnschuhe allgemein interessiert oder die Schuhe einer bestimmten Marke bevorzugt. Das Ergebnis dieser Analysen sind personalisierte, breit gefächerte Produktempfehlungen, die neues Verkaufspotenzial schaffen. Markus Berg, CEO von Xplosion Interactive Wenn Sie ein Affiliate-Programm starten, sollten Sie bei den Bewerbern unbedingt die Konsistenz der Daten überprüfen. Von Fall zu Fall tauchen Affiliates auf, die sich mit attraktiven Websites bewerben, erst spät wird wenn überhaupt erkannt, dass es hier keine Verbindung zwischen der Website und dem Publisher gibt. Eine Bewerbung mit der URL mag Begeisterung auslösen und hohe Erwartungen wecken. Wird jedoch nicht bereits im Vorfeld klar, dass man über die Kontaktadresse ganz sicher nicht den Verantwortlichen der Website erreichen wird, ist es unwahrscheinlich, dass man dies später noch erkennen wird. In den vergangenen Monaten haben wir beispielsweise weit über Affiliate-Bewerbungen geprüft. Doch nur bei etwas über 63 Prozent waren wir der Überzeugung, dass es sich um einen geeigneten Partner für das jeweilige Partnerprogramm handelt. Ralf Mardeis, Geschäftsführer Peak Point GmbH Display mit Performance Ein Werbekanal, der sich nicht nur für große Unternehmen eignet, ist Performance Display Advertising (PDA). Hier liegt der herausragende Vorteil in der Auslagerung des Investitionsrisikos für das Buchen von Premiumwerbeplätzen. Publisher kaufen die Traffic- Pakete auf TKP-Basis und platzieren dort die Werbemittel der Advertiser. Abgerechnet wird auch hier rein erfolgsorientiert. PDA birgt zudem eine enorme Steigerung der Reichweite. Manuel Kester, Belboon-Adbutler Mit Unique Gutscheincodes gegen Mehrfacheinlösungen Performance Marketing ermöglicht über intelligente A/B-Tests eine fortlaufende Performance-Steigerung. Diese A/B-Tests sind nicht nur ausschließlich in Online-Performance- Umfeldern möglich, sondern auch in Offline- Affiliate-Netzwerken, zum Beispiel in Form von A/B-Paketbeilagentests. Setzen Sie bei Ihren Gutschein-Performance- Kampagnen auf Unique Codes, um Mehrfacheinlösungen zu verhindern und die Wertigkeit Ihrer Angebote zu steigern. Auch wenn der Kontakt über Online-Coupons vermeintlich günstig erscheint, nutzen Sie nicht nur ausschließlich quantitative Kriterien (= CPO), sondern führen Sie Ihren eigenen Quality Score ein, bei dem Sie auch qualitative Kriterien wie zum Beispiel die Neukunden- und die Retourenquote mit ins Kalkül ziehen. Carsten Schwecke, Geschäftsführer Affiliprint Hände weg von unnatürlichem Link-Aufbau Der Zusammenbruch kompletter Projekte über Nacht durch Link-Kauf etc. ist bereits mehrfach vorgekommen und wird künftig verstärkt weitergehen. Google macht in diesem Bereich Ernst und bestraft Publisher, die unsauber arbeiten. Um langfristig Spaß mit seinen Affiliate-Projekten zu haben, sollten die Webmaster-Richtlinien von Google besser befolgt werden. Außerdem kann sich der sauber arbeitende Publisher daran erfreuen, wie seine Mitbewerber im Google Ranking sukzessive nach unten durchgereicht werden und kann den dabei frei werdenden Traffic dann einfach selbst aufnehmen. Ingo Kamps, Cayada Foto: Fotolia / Eyewave, Jürgen Fälchle, Dirk Schumann, Pavel Losevski, Tournee; istockphoto / Epic StockMedia, Kemie Engagieren Sie KEINE Affiliate- Marketing-Agentur! Holen Sie sich strategische Unterstützung von außen und betreuen und entwickeln Sie das Programm von innen! Das gilt natürlich nur, wenn Sie den Kanal wirklich rocken wollen. Affiliate Marketing kann unglaublich effizient und langfristig profitabel sein aber eben NUR, wenn es mit Herzblut am besten aus dem Unternehmen heraus geführt und ausgebaut wird. Und am Rande gesagt: Die wenigsten Merchants pflegen wirklich ihre Publisher. Tun Sie es, der Umsatz wird es Ihnen danken. Ralf Zmölnig, Rockit-Internet Links vor Google verschleiern Google mag keine gekauften Links. Affiliate Links sind aber nun mal gekauft. Deshalb sollten die eigenen Affiliate Links verschleiert werden. Die einfache Variante ist, die Links durch Short-Link-Anbieter wie z. B. Tinyurl umzuwandeln. Schöner (und etwas komplizierter): Alle Affiliate Links werden in eine eigene Datei ausgelagert. Der Link auf der Webseite zeigt nur zu einer Verlinkung in dieser ausgelagerten Datei und sollte auf nofollow gesetzt werden. Klickt ein User auf einen Link, so wird er weitergeleitet, indem der Link in der ausgelagerten Datei angesprochen wird, der zur Advertiser-Seite führt. Tibor Bauer, Affilex

16 16 Internet World BUSINESS MARKETING & WERBUNG 20. August /12 ADSERVER Sogwirkung erwünscht Um die Abhängigkeit von Google zu verringern, kappte United Internet Media die Leitung zu Doubleclick ür United Internet Media und Adser- Adition Technologies war Fver-Anbieter der 1. Juli 2012 kein gewöhnlicher Sonntag. Mit Gongschlag null Uhr wurde buchstäblich der Schalter umgelegt und UIM migrierte mit seinem gesamten digitalen Hab und Gut vom bisherigen Adserver- Dienstleister Doubleclick zu Adition. Mucksmäuschenstill sei es bei den 30 Leuten im War Room, der technischen Schaltzentrale des Vermarkters (Web.de, GMX, 1&1, Smartshopping.de, Top.de, Mail.com), der zu den Top 3 im Agof-Ranking gehört, in Karlsruhe gewesen, meint Adition-Vorstand Jörg Klekamp. Leicht vorstellbar, sind die Adserver doch das Herzstück der Online-Werbung; auf ihnen liegen Terabytes an Daten. Sie liefern innerhalb von Millisekunden die Werbung auf den von den Usern aufgerufenen Seiten aus so zeitnah wie möglich mit dem Erscheinen der aufgerufenen Webseite, sonst bleiben die Werbeflächen erst einmal leer. Eine Migra tion bei laufendem Betrieb, das wissen alle, die mit ihrer EDV (oder nur mit ihrem Telefonanschluss) schon einmal umgezogen sind, gleicht einer Operation am offenen Herzen. Um das Ergebnis vorwegzunehmen: Das Gesamtsystem der Verbund aus neuem Adserver und weiterer Mediatechnologie von UIM schwang sich stabil ein, Ausfälle gab es kaum. Im Mobile-Bereich läuft UIM übrigens bereits seit Sommer 2010 auf dem System. Durch die Migration von UIM verdoppelt sich das Media-Auslieferungsvolumen des in Freiburg gegründeten Unternehmens hierzulande auf nahezu rund 56 Milliarden Ad Requests im Monat, und festigt damit dessen Position als Nummer zwei unter den Adserver-Anbietern. Das Ende kam nach 17 Jahren Warum aber wechselte UIM nach 17 J ahren Google/Doubleclick zu Adition? Adserving gehört zu den Kerntechnologien und datensensiblen Bereichen im Wachstumsmarkt digitale Werbung, hebt Matthias Ehrlich, Vorstand UIM, hervor. Mit datensensibel zielt er auf die Verwertung der Nutzungs- und Profildaten ab, die bekanntlich das neue Gold sind oder das Migrationsexperte Jörg Klekamp nächste große Ding. Hier strebt Ehrlich Unabhängigkeit von den US-amerikanischen Playern an, die neben beziehungsweise auf ihren Adservern selbst eigene Werbenetzwerke laufen haben. Durch den Kauf von Doubleclick durch Google und die zentrale Integration in das Google-Werbenetzwerk und -Vermarktungssystem hat sich abgezeichnet, dass Doubleclick seine Neutralität als Adserving-Anbieter verlieren würde, so Ehrlich. Das Google-Display-Netzwerk ist nach eigenen Angaben das größte globale Foto: Adition Technologies Goldstücke: Adserver liefern nicht nur Online- Werbung und Seiten aus, auf ihnen liegen auch Terabytes an (Profil-) Nutzerdaten. Das macht die Adserver so wertvoll Netzwerk. Es erreicht weltweit 80 Prozent der Internet-Nutzer mit Hunderten von Milliarden von Anzeigen-Impressions und mehr als 500 Millionen Nutzern im Monat in 100 verschiedenen Ländern und in 20 Sprachen. Der Werbemarktplatz Doubleclick Ad Exchange wiederum vereint das Inventar aus dem Google-Werbenetzwerk und stellt es für den automatisierten Mediahandel in Form von Realtime Bidding (RTB) zur Verfügung. 2007: Die Riesen rüsten sich Der Grundstein dafür wurde bereits im Jahr 2007 gelegt. Damals kaufte Google das bis dato noch recht unbekannte Online-Werbeunterneh- Vermarkterprofi Matthias Ehrlich men Doubleclick für die sagenhafte Summe von 3,1 Milliarden Euro. Das blieb jedoch nicht der einzige Deal dieser Art, sondern stellte den Auftakt zu einer Übernahme-Rallye dar. Ende April 2007 akquirierte Yahoo den Doubleclick-Rivalen Right Media für 680 Millionen Dollar. Nur wenig später, im Mai, schnappte sich der britische Werbekonzern WPP Group die Agentur 24/7 Real Media für 649 Millionen Dollar. Den nächsten Paukenschlag landete Microsoft mit der Übernahme von Aquantive für sechs Milliarden Dollar. Der Deal umfasste unter anderem die Technologieplattformen Atlas und Drive PM. Last but not least sicherte sich AOL für eine unbekannte Summe einen Mehrheitsanteil am Frankfurter Adserver-Anbieter Adtech. Einsehbar: Theoretisch können die Adserver gegenseitig Daten voneinander abgreifen Fünf Jahre später zeigt sich, was aus den Investitionen geworden ist. Google ist auf dem Weg zur Online-Weltherrschaft, andere haben die Integration nicht so gut hinbekommen. Im Juli 2012 gab Microsoft die Abschreibung von Aquantive in Höhe von 6,2 Milliarden Dollar bekannt. Zurück nach Deutschland: Wir wollen jede Möglichkeit ausschließen, dass Google über Doubleclick Einblick in wettbewerbsrelevante Daten erhält, betont Ehrlich. Neben dieser mediatechnologischen Unabhängigkeit hat der Wechsel auch ganz pragmatische und qualitative Gründe: Als lokaler, kundenorientierter Anbieter bietet uns Adition die Flexibilität, zeitnah auf neue, speziell europäische Markterfordernisse reagieren zu können, freut sich Ehrlich über die Made in Germany -Lösung. Ganz gleich ob Gesetzesänderungen im Bereich Datenschutz, spezielle Kundenwünsche oder Serviceleistungen: Die kurzen Wege zwischen Karlsruhe (UIM) und Düsseldorf (Adition) führten zu einer schnelleren Handlungsfähigkeit, wovon auch die Werbekunden profitierten. Was Adserver leisten Ein Dauerthema im Online-Werbemarkt in diesem Zusammenhang ist die Qualität und Leistungsfähigkeit eines Adservers. Vor zwei Jahren brachte die Organisation Werbungtreibende im Markenverband (OWM) just auf der Dmexco ihre Untersuchung Der kleine Unterschied Auslieferung und Anlieferung in der Online- Werbung (INTERNET WORLD Business 20/2010) heraus. Ergebnis: Bei Weitem nicht alles, was an Online-Werbung ausgeliefert wird, kommt beim User an ein Schlag ins Kontor für die Vermarkter. Erreichbarkeit und Geschwindigkeit spielen in der digitalen Media-Auslieferung eine zentrale Rolle, wenn es um qualitative Leistung wie Sichtbarkeit von Werbung geht, bestätigt Ehrlich. Die Partner sehen sich hier gut aufgestellt: Die speziell für UIM adaptierte und in den Rechenzentren der 1&1 Internet AG gehostete Inhouse-Lösung wurde optimal in unsere langjährig gewachsene Inhouse- Mediatechnologiearchitektur eingepasst, so Ehrlich. Durch die Tiefenintegration zähle die Gesamt-Adserving-Lösung selbst bei Spitzenlasten von bis zu Ad Requests pro Sekunde neben der Standard- ASP-Adserving-Lösung regelmäßig zu den Top-Performern in puncto Antwortgeschwindigkeit und Erreichbarkeit. Adition-Vorstand Klekamp zieht einen weiteren Trumpf aus dem Ärmel: Wir bieten Adserving sowohl für Publisher/Vermarkter als auch für Agenturen, Direktkunden und Spezialanbieter. Eine solche All-in-One-Lösung in der Auslieferung aller digitalen Werbemittel über nur ein System sei nahezu einzigartig. Das Alles aus einer Hand -Angebot (Stichwort: wenig fehleranfällige Schnittstellen) sorge neben ausgereifter Werbemittelzuordnung und ausgeklügeltem Kapazitätsmanagement für eine minimale Fehlerquote bei maximaler Auslastung. Interessant wird sein zu sehen, ob andere deutsche Vermarkter dem Beispiel folgen werden, nachdem Adition seine Leistungsfähigkeit durch die Aufnahme des Schwergewichts unter Beweis gestellt hat. Schließlich ist die Macht von Google vielen ein Dorn im Auge. häb Adition: Made in Germany Adition Technologies ist zu 100 Prozent eine Tochter der Virtual Minds AG, Freiburg, und auf Entwicklung und Vertrieb der unternehmenseigenen Adserver-Technologie Adition Adserving spezialisiert ist United Internet bei Virtual Minds eingestiegen, um nach den Übernahmen von Doubleclick durch Google sowie Adtech durch AOL Adition als europäischen, unabhängigen Adserver-Anbieter zu stärken und zu etablieren. Adition ist heute nach Doubleclick und klar vor Adtech die Nummer zwei im deutschen Markt. Zu den Kunden gehören Agenturen wie Performance Media, Unique Digital, Mediascale oder Plan Net sowie Unternehmen wie Swisscom, 1&1, Unister, Immowelt und nun auch United Internet Media.

17 Die Konferenz zu Facebook, Twitter, Youtube & Co September 2012 InterContinental Hamburg Social Commerce Einkaufen mit Freunden Social Media im Marketing Mix Integrierte Strategie über alle Kanäle CRM Kundendialog und -bindung ganz social Social goes mobile Die neuesten Trends im Überblick Gamification Wirklicher Nutzen oder nur Spielerei? Jetzt anmelden! 150,- EUR Rabatt für Internet World Businesss-Leser Code: smc12iwb B2B-Special am 26. September 2012 B2B und Social Media Beginn einer wundervollen Freundschaft? Von der Strategie zur Umsetzung Best Practices Learnings, Erfolge und Ausblick Thomas Klein TimoCom Soft- und Hardware GmbH Ingo Notthoff T-Systems International GmbH Svenja Teichmann crowdmedia Sponsor Veranstalter

18 18 Internet World BUSINESS SPECIAL: DMEXCO 20. August /12 Fotos: Dmexco 12. UND 13. SEPTEMBER 2012: DMEXCO 2012 IN KÖLN Conference Call in Cologne Mit neuen Themen und auch neuen Formaten präsentiert sich der Kongress zur Dmexco 2012 dem Fachpublikum. Im Vordergrund stehen dabei nicht Diskussionen über Zukunftsvisionen, sondern konkrete Business-Ansätze ei Wer wird Millionär wäre die Frage Bvermutlich Euro wert: Wofür steht Dmexco eigentlich genau? Die Lösung: Digital Marketing Exposition & Conference. Seit ihrer Premiere im Herbst 2009 besteht Europas führende Online- Marketing-Messe aus zwei Hälften: der Messe und dem begleitenden Fachkongress. Dabei muss Christian Muche, der sich im Dmexco-Team als Director Business Development, Strategy & International federführend um die Planung des Kongresses kümmert, mit einer besonderen Herausforderung fertig werden: Im Gegensatz zur Messe, für die Muches Kollege Dmexco 2012 in Zahlen Termin: 12. und 13. September 2012 Ort: Messegelände Köln, Eingang Nord Veranstalter: Koelnmesse GmbH Ideelle Träger: Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW), Online-Vermarkterkreis (OVK) Messe: Rund 500 Aussteller auf über Quadratmetern in den beiden Hallen 7 und 8. Eintritt: Für Fachbesucher nach vorheriger Online-Registrierung frei Frank Schneider steht, kann der Kongress nicht beliebig wachsen. Wir müssen auch das Zeitmanagement der Dmexco-Besucher im Blick behalten, umreißt Muche die Situation ein willkürlich aufgeblähtes Seminarprogramm ließe sich schwerlich sinnvoll auf die zwei Tage der Veranstaltung verteilen. Erweitertes Seminar-Angebot Der Kongress der Dmexco ist dennoch eine dynamische Angelegenheit, die sich von Jahr zu Jahr wandelt und dabei nichts unversucht lässt, dem großen Besucherandrang gerechter zu werden. So richtete das Organisationsteam für dieses Jahr einen weiteren Seminarraum ein, was das Seminar-Angebot auf 90 Slots erhöht. Bei der Congress Hall, dem Schauplatz der Keynote-Speeches und gro- Paul-Bernhard Kallen, Vorstandschef bei Hubert Burda Media, München ßen Gruppendiskussionen, war dagegen quantitativ nichts zu machen. Die Arena füllt die gesamte dafür vorgesehene Location aus und könnte nur mit einer Abrissbirne oder einem Komplettumzug in ein anderes Gebäude größer werden. Doch etwas Tuning geht immer: In diesem Jahr wird es keine gemischtsprachigen Panels mehr geben, sodass auf der Bühne keine Simultanübersetzung mehr erforderlich ist das spart Zeit. Dmexco-Besucher mit soliden Englischkenntnissen sind im Vorteil, denn so viele englischsprachige Veranstaltungen wie in diesem Jahr gab es noch nie. Die Dmexco ist eben eine internationale Messe. Bei allem organisatorischen Feinschliff, so räumt Muche freimütig ein, seiend jedoch einzelne Peaks nicht auszuschließen. Will heißen: Wer bei den wichtigen Keynotes einen Sitzplatz will, muss rechtzeitig am Start stehen. Neben der Congress Hall sowie der Debate Hall, den Seminaren und der Speaker s Corner, in der Firmenvorträge stattfinden, gibt es dieses Jahr ein komplett neues Format: die Work Labs. In den zwei Laboren wollen die Referenten nicht im Frontalvortrag ihr Wissen vermitteln, stattdessen sollen die Teilnehmer gemeinsam Themen diskutieren. Deshalb ist für die Teilnahme eine Vorab- Registrierung auf der Website der Dmexco erforderlich. Sie soll nicht nur den Andrang kanalisieren, sondern dem Referenten auch die Möglichkeit geben, sich auf den Background und die Interessen der Lab-Teilnehmer vorzubereiten. Allzu intim wird es wohl nicht zugehen, Muche erwartet bis zu 75 Besucher pro Slot. Für die gewünschte inhaltliche Tiefe sorgt dagegen ein vergleichsweise üppig bemessenes Zeitbudget: Während die Slots im Rest des Kongressprogramms zwischen 30 und 45 Minuten dauern, haben die Lab-Teilnehmer 75 Minuten Zeit, sich einem Thema zu widmen. Medien im Wandel Für die Eröffnungs-Keynote wurde in diesem Jahr Paul-Bernhard Kallen verpflichtet, CEO Hubert Burda Media. Sein Vortrag wird um die Medien im Wandel kreisen, oder wie es neudeutsch im Kongressprogramm heißt: Media in Transition. Die anschließende Panel-Diskussion greift das Motto der Dmexco 2012 auf: Shaping Models Creating Business. Dies, so sagt Kongresschef Muche, sei ein wichtiges Qualitätskriterium für alle Beiträge der Konferenz: Im Vordergrund stehen nicht ferne Zukunftsvisionen, sondern greifbare Geschäftsmodelle. So rückt etwa Smart TV in diesem Jahr erstmals mit Macht in die Aufmerksam-

19 SPECIAL: DMEXCO 17/ August 2012 Internet World BUSINESS 19 Online Ad Summit 2012 Am Vortag der Dmexco, also am 11. September 2012, veranstalten der BVDW und der OVK erstmals in Köln den Online Ad Summit 2012 als offiziellen Pre-Event zur Dmexco. Der ganztägige Kongress richtet sich an Werbungtreibende, Kreativ- und Media-Agenturen sowie Vermarkter und Website-Betreiber. Laut Veranstalter soll der Online Ad Summit ein breites Verständnis für die verschiedenen, komplexen Aufgaben und Herausforderungen der Online- Werbebranche schaffen. Das genaue Veranstaltungsprogramm stand bei Redaktionsschluss noch nicht fest. Als Keynote Speaker ist der Geistes- und Managementwissenschaftler Ralph Kray angekündigt, er soll zum Thema Das Management von Irritationen und Empathie in systemwissenschaftlicher Sicht sprechen. Anders als bei der Dmexco ist der Zutritt nicht kostenfrei. Ein Veranstaltungs ticket kostet für BVDW-Mitglieder 200 Euro, für andere Teilnehmer 250 Euro. Informationen online unter: keit der Messemacher. Die Konvergenz von Internet und Flimmerkiste wird bereits seit deutlich über zehn Jahren beschworen, doch jetzt kommt endlich Schwung in die Diskussion. Alle großen TV-Hersteller bieten inzwischen Internetfähige Geräte an, und mit preisgünstigen Settop-Boxen lassen sich nun auch ältere Geräte nachrüsten. Die Vision Ambient Intelligence, die Philips-Manager Antonio Hidalgo in Köln präsentieren wird, ist schon nahe an der Praxis. In Gruppendiskussionen zum Thema Smart TV sitzen jetzt Hardware-Hersteller, Content-Inhaber und Vermarkter an einem Tisch es bewegt sich was. Ein User, viele Bildschirme Ein zentraler Themenbereich der Dmexco steht unter dem Stichwort Multiscreen Commercialisation. Die Diskussionen drehen sich um die schnell wachsende Nutzung vielfältiger Bildschirmgeräte, die für immer mehr Marketingverantwortliche eine zunehmende Herausforderung darstellt. Die Vergabe der Bundesliga- Rechte dient hier als aktueller Aufhänger, um die Zukunft der Multiscreen-Vermarktung im Zeitalter von Connected TV, Smartphones und Tablets auszuloten. Auch beim mobilen Internet ist nunmehr die Zeit der visionären Zukunftsdebatten vorbei. Wir sprechen nicht mehr von Mobile Marketing, sondern von Mobile Business, gibt Dmexco-Mann Muche zu Protokoll und ergänzt, dass dies für den Begriff Social analog gilt. Aus diesen Entwicklungen speist sich das Selbstverständnis der Dmexco: Es geht nicht mehr nur um die Vermarktung von Websites, sondern die gesamte digitale Wirtschaft. Muche dazu: Wir wollen die Produkte, die heute entwickelt werden, mit den Inhalten und Services unserer Branche verknüpfen. Neben den kanalübergreifenden Megatrends kommt das klassische Online Marketing in der Conference nicht zu kurz. Die Themen Ad Trading und Real- Time Bidding (RTB) stellen die Mediaplanung der Vergangenheit auf den Kopf. Und während die Diskussionen darüber vor Jahresfrist in Europa häufig noch recht hypothetisch waren, ist der Trend 2012 endgültig auf dem Kontinent angekommen. Ein weiteres Marketing-Buzzword dürfte in Köln ebenfalls Kontur gewinnen: Big Data. Die intelligente Analyse von Kundendaten inklusive der automatischen Überführung der Ergebnisse in konkrete Marketingaktionen wird jenseits des Atlantiks schon deutlich intensiver verfolgt als bei uns allerdings unter datenschutzrechtlichen Vorgaben, die mit den unsrigen nicht vergleichbar sind. Allein diese Diskrepanz verspricht spannende Diskussionen. Eng mit Big Data verwandt: Customer Journey, das Top-Thema der Web- Analyse-Spezialisten. Kreativ und digital vereinen Unverändert fest im Visier der Dmexco: die Zusammenführung der Kreativ- mit der Digitalbranche. Der Kreativ-Kongress Uber cloud, der 2011 am Vortag der Dmexco als separate Veranstaltung lief, wurde für 2012 ins Kongressprogramm integriert. Ob damit dieses wichtige Thema ausreichend aufgehängt ist, wird sich zeigen. Den Ubercloud-Termin am Messevortag füllt derweil der Online Ad Summit, den der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e. V. und der Online-Vermarkterkreis (OVK) ins Leben gerufen haben. Thematisch ist diese Veranstaltung nicht weit weg von der Ubercloud. Die Veranstalter versprechen einen richtungsweisenden Dialog mit Werbungtreibenden, Media- und Kreativagenturen, Vermarktern und Technologieanbietern. Auf der Konferenz, die am 11. September im Congress Center Nord stattfindet, werden Diskussionen rund um die künftigen operationalen Herausforderungen der Online- Werbebranche stattfinden. Der Ad Summit hat von der Ubercloud nicht nur die Location auf dem Messegelände übernommen, er trägt auch den Titel offizieller Pre-Event zur Dmexco und erfordert eine gesonderte, kostenpflichtige Registrierung. Allerdings kommt der Online-Summit etwas weniger hip und trendy daher als die Ubercloud im vergangenen Jahr. Das hat für einheimische Besucher durchaus auch Vorteile: Trotz seines englischen Namens findet der Online- Werbegipfel von BVDW und OVK in deutscher Konferenzsprache statt. fk Medien verschmelzen: Smart TV wird eins der wichtigsten Kongressthemen auf der Dmexco Conference sein Interview Von der Vision zum greifbaren Thema sich mit solchen Themen nicht nur beiläufig, sie sind in das Zentrum ihres Interesses gerückt. Wenn Sie die Conference der Dmexco 2011 mit der in diesem Jahr vergleichen, was hat sich verändert? Christian Muche: Eine der wichtigen organisatorischen Neuerungen ist sicherlich, dass wir in diesem Jahr einen zusätzlichen sechsten Seminarraum haben. Mit nunmehr 90 Seminar-Slots reagieren wir auf die immense Nachfrage nach diesem Format. Ich bin mir sicher, wir sind da sehr gut aufgestellt und werden der immer größeren Nachfrage weiterhin gerecht. Und Sie bieten Work Labs an. Was muss man sich darunter vorstellen? Muche: Die Work Labs sind ein ganz neues Format. Dabei geht es nicht um Vorträge oder Präsentationen, sondern darum, dass die Referenten mit den Teilnehmern ein Thema wirklich intensiv diskutieren Ad Trading und Real-Time Bidding sind heiß wie in einem Workshop. Dafür steht ein vergleichsweise großzügiger Zeitrahmen zur Verfügung. Außerdem wird die Teilnehmerzahl bei den Work Labs begrenzt. Für die Work Labs muss man sich vorab anmelden. Eine reine Organisationsmaßnahme oder mehr? Muche: Nicht nur. Die Voranmeldung dient den Referenten auch zur Vorbereitung, denn sie können sich besser auf die Lab-Teilnehmer, ihre Interessen und Schwerpunkte einstellen. Natürlich ist die Teilnahme an einem Work Lab wie an der gesamten Conference für Dmexco- Besucher kostenfrei. Lassen Sie uns über die Themen der Conference sprechen. Welche sind in diesem Jahr neu, welche sind weggefallen? Muche: Es gibt eigentlich kein Thema, das komplett hinten rausfällt, aber die Schwerpunkte und Betrachtungsweisen ändern sich. Sprachen wir bei dem Mega- Thema Mobile im vergangenen Jahr noch von Mobile Marketing, so sehen wir es heute als Mobile Business. Ähnlich ist es bei Smart TV. Dort wurden jahrelang nur Zukunftsvisionen diskutiert. Heute sitzen Hardware-Hersteller wie Samsung gemeinsam mit Content-Anbietern wie Axel Springer oder der DFL auf dem Podium und präsentieren Lösungen. Smart TV hat sich von einer Vision zum greifbaren Thema entwickelt. Wir freuen uns Christian Muche, Director Business Development, Strategy & International der Dmexco in Köln sehr auf Antonio Hidalgo, er leitet bei Philips das Projekt Ambient Intelligence, in dem digitale Services in das Alltagsleben integriert werden. Und das klassische Online Marketing? Muche: Natürlich gibt es immer noch einen Hype um Ad Trading und Real-Time Bidding (RTB), das ist immer noch heiß. Multichannel und Customer Journey sind nach wie vor wichtige Felder. Ein Begriff wie Big Data ist inzwischen auf CEO-Ebene angekommen, das gilt auch für Brand Building im digitalen Zeitalter. Was sich gegenüber früher geändert hat: Die Verantwortlichen dafür beschäftigen Im vergangenen Jahr fand am Vortag der Dmexco die Kreativ-Konferenz Ubercloud statt. Was ist daraus geworden? Muche: Wir haben die Inhalte der Ubercloud in das Kongressprogramm integriert, weil wir weiterhin die Kreativ- und die Digitalbranche auf einem Event zusammenbringen wollen. Das Thema Krea tivität muss bei den Marketing-Entscheidern einen höheren Stellenwert erhalten, so wie auch die digitalen Möglichkeiten bei den Kreativen. Im vergangenen Jahr wurde es bei einigen Veranstaltungen eng, viele Besucher mussten draußen bleiben. Wie wird es 2012? Muche: Die Dmexco Conference kann nicht beliebig wachsen, wir müssen unter anderem auch auf das Zeitmanagement unserer Besucher Rücksicht nehmen. Außerdem gibt es auch bauliche Grenzen. Die Congress Hall etwa belegt das kom plette Gebäude, in dem sie untergebracht ist, hier können wir nicht ohne Weiteres mehr Platz schaffen. Die Debate Hall hatten wir bereits voriges Jahr deutlich erweitert. Dennoch wird es immer einzelne Peaks geben, bei denen es eng wird. Das hat natürlich auch mit der Attraktivität der jeweiligen Vorträge zu tun. INTERVIEW: FRANK KEMPER

20 20 Internet World BUSINESS SPECIAL: DMEXCO 20. August /12 Kongressprogramm, Mittwoch CONGRESS HALL Eröffnung Gerald Böse, Koelnmesse Christian Muche, Dmexco Opening-Keynote Media in Transition Paul-Bernhard Kallen, CEO Hubert Burda Media Panel The Digital Transformation: Shaping Models Creating Business Pete Blackshaw, Nestlé; Roelant de Waard, Ford; Harvey Goldhersz, Mediacom; Jeff Levick, Spotify; David J. Moore, 24/7 Media; Ilja Segalowitsch, Yandex Moderation: Wolfram Kons Women s Leadership Table Brand Perception and the Value of Social Marketing Colleen DeCourcy, Socialistic; Stephanie Fierman, Mediacom; N. N.; Sarah Wood, Unruly Moderation: Martin Meyer-Gossner Keynote The Truth about Marketing 3.0 Nick Brien, McCann Worldgroup Panel What s holding back Mobile Ad Spending? Tim Dunn, Isobar Mobile; Dirk Kraus, Yoc; Marianne Stroehmann, Interactive Media Moderation: Wolfram Kons Ubercloud WTF, a brand (or band) is stalking me Leif Abraham, Innovative Thunder; Christian Behrendt, Innovative Thunder Special Live Act: Riot in Paris Panel Multiscreen Commercialization: Leading the Shift to a Digital Supermedium Heiko Genzlinger, Yahoo; Florian Haller, Serviceplan; Martin Michel, Sky Media Network; Nicole Prüsse, Vivaki; André Schneider, Samsung; Christian Seifert, Deutsche Fußball Liga; Peter Würtenberger, Axel Springer Verlag Moderation: Wolfram Kons Keynote Ambient Intelligence: Integrating Digital Marketing into the Heart of the Product Antonio Hidalgo, Philips Panel Innovations: How Digital Products reinvent Marketing and Media Antonio Hidalgo, Philips; Robert Lord, Razorfish; N. N Keynote Reaching out to the Customer in a Digital World Joseph K. Gross, Allianz Panel The Science of Display Advertising: Taking Display further with the most groundbreaking technology Mike Baker, Dataxu; Ned Brody, AOL; Greg Coleman, Criteo; Rajeev Goel, Pubmatic; Cella Irvine, Vibrant; Randall Rothenberg, IAB Moderation: Alain Heureux, IAB Keynote Consumers love Brands, not Banners How digital will become the ultimate branding medium Neal Mohan, Google Challenge 2012 Award Pecha Kucha Presentations: The Future of Advertising Moderation: Friedemann Karig Ubercloud Digital Creative Excellence Leif Abraham, Innovative Thunder; Benedikt Holtappels, Grimm Gallum Holtappels; Christoph Bornschein, TLGG; Friedrich von Zitzewitz, Plan Net DEBATE HALL CEO-Media-Talk Big Data The Oil of Digital Media Nick Emery, Mindshare; Jack Klues, Vivaki; Randall Rothenberg, IAB Spotlight Ad Trading: A Business Model for the whole industry? Wolfgang Bscheid, Mediascale; Sascha Jansen, Annalect Group Germany; Martin Lütgenau, Tomorrow Focus; Philip Missler, Interactive Media; Ronald Paul, Quisma Moderation: Harald R. Fortmann Keynote & Fireside Chat The new H-I-T: Humanity, Imagination and Truth Frank Cooper, Pepsico Moderation: Wolfram Koons The Client Debate Digital Innovation as the Basis of Brand Success but which one? Matthias Ehrlich, United Internet Media; Manfred Kluge, Omnicom Media Group; Tina Müller, Henkel; N. N. Moderation: Oliver Stock, Handelsblatt The Media Optimization Debate For the Good of Advertising Adtechnology: Boon or Bane? Brian Lesser, Xaxis; Prashant Mehta, Komli; Brendan Moorcroft, Mediabrands Audience Platform; Michael Rubenstein, Appnexus; John Taylor, Zenith Optimedia One2One Uncovered The Tipping Point for Mobile Daniel Rosen, Joule; Greg Stuart, Mobile Marketing Association Moderation: Thomas Fellger, Iconmobile The Measurement Debate Stresstest 2012: Auditing und Leistungswerte Quo vadis Digital? Uwe Becker, Unilever; Manfred Klaus, Plan Net; Dietmar Kruse, Ebiquitiy; Oliver von Wersch, G+J Media Sales Moderation: Jochen Kalka, Werben & Verkaufen The Future Debate The Next Generation of Local Commerce: Location Advertising Solutions for tomorrow s brands Kevin Dulsky, Nokia; Martin Enderle, Deutsche Telekom; Mark Kirschner, Rakuten; Bernard Lukey, Yandex Europe; Philip Rinn, ebay Advertising Moderation: Martin Meyer-Gossner Keynote The On-demand Creative Response Paul Gunning, Tribal DDB Worldwide The Customer Journey Debate Path to Conversion A long way to (performance) heaven Bernd Hoffmann, Mediacom; Philipp Justus, Zanox.de; Ralph Klin, Deutsche Post; Alexander Rittweger, Loyalty Partner; Michael Töple, United Digital Group Moderation: Wolfram Kons The Transparency Debate Relationship Management in the Era of Real Time Marketing Joelle Frijters, Improve Digital; Vincent Karachira, Nextperformance; Damian Lawlor, Google; Matthias Pantke, Adscale; Stan Sugarman, G+J Media Sales Moderation: Ciaran O Kane, Exchange Wire The Search Debate The Future of Search Peter Figge, Jung v. Matt; Markus Frank, Microsoft Deutschland; Lars Lehne, Google Moderation: Harald R. Fortmann SPEAKER S CORNER Trend & Innovation Marketing Vom User-Generated Content zum Nachfragemarkt die Monitarisierung des Social Web! Torsten Ostmeier, Kwizzme Social Media Website-Boosting dank aktiver Social-Media-Nutzer Thomas Völcker, Allyve Mobile Rahmenbedingungen für den Erfolg von Mobile Payment in Deutschland Modelle für die zukünftige Zusammenarbeit der Stakeholder Martin Geldermann, Mr. Commerce Social Media Facebook ist voll! Die richtige Content-Strategie, um auf der Wall gehört zu werden André Gebel, Coma Social Media Klasse statt Masse die (R)Evolution der Kommunikation im digitalen Zeitalter Steffen Engelhardt, Blauw Research Mobile Media und M-Commerce durch digitale Partnerschaften Christopher von Kuczkowski, Telefónica Germany E-Commerce Die wichtigste Kennzahl im -Marketing: Inbox-Placement-Rate Jan Niggemann, Return Path Deutschland Trend & Innovation Marketing Interaktive Anwendungskonzepte in Zeiten von Touch-Gesten und Motion Control Jörg Aumüller, Gernbotschaft Crossmedia Validated Impressions: The Secret to Cross-Media Comparability? Mike Shaw, Comscore Trend & Innovation Marketing Cloud Computing Anforderungen und Lösungen für Websites der nächsten Generation Thomas Witt, Infopark E-Commerce Wie man aus Hydranten trinkt, ohne zu ertrinken Jakob S. Gomersall, Redeye Deutschland Performance Marketing Trotz hohem Wettbewerb erfolgreich im Segment der Hotelvermittlung Ralf Zmölnig, Rockit Internet Research & Data Privacy Digitale Mediennutzung im Zeitalter von Smartphones und Tablets aktuelle Ergebnisse aus der Marktforschung Daniel Rieber, Interrogare E-Commerce Internationalisierung im E-Commerce Chancen für deutsche Webshops im Ausland Henning Heesen, Salesupply Mobile Vernetzte Präsentationen für den Vertrieb komplexer Produkte Alexander Stendel, Zweimaleins Werbeagentur Targeting, Tracking & Ad Serving Web-Analyse ja, aber bitte richtig! Matthias Postel, icompetence Trend & Innovation Marketing Einsatz von Online-Bewegtbild Trends, Einsatzmöglichkeiten, Best Practice in der B2B-, B2C- und Employer-Kommunikation Martin Schukart, RMS Relationship Marketing Solutions

SOCIALMEDIA. Mit Social Media-Marketing & mobilen Services sind Sie ganz nah bei Ihren Kunden. ERFOLGREICHE KUNDENBINDUNG IM WEB 2.

SOCIALMEDIA. Mit Social Media-Marketing & mobilen Services sind Sie ganz nah bei Ihren Kunden. ERFOLGREICHE KUNDENBINDUNG IM WEB 2. SOCIALMEDIA Analyse ihres Internet-Portals MIT FACEBOOK & CO. ERFOLGREICHE KUNDENBINDUNG IM WEB 2.0 Social Media Marketing mit Facebook, Google+ und anderen Plattformen Social Gaming für Ihren Unternehmenserfolg

Mehr

ClickandBuy 2011, ecommerce conference Frühjahr 2011, Andreas Schulz

ClickandBuy 2011, ecommerce conference Frühjahr 2011, Andreas Schulz ClickandBuy 2011, ecommerce conference Frühjahr 2011, Andreas Schulz 1 Boost your Business! Now for tomorrow! Andreas Schulz, Senior Sales Executive ClickandBuy ClickandBuy 2011, ecommerce conference Frühjahr

Mehr

Aktuelle Entwicklungen im Mobile Marketing - Herausforderungen für mittelständische Unternehmen

Aktuelle Entwicklungen im Mobile Marketing - Herausforderungen für mittelständische Unternehmen Aktuelle Entwicklungen im Mobile Marketing - Herausforderungen für mittelständische Unternehmen Vortrag IHK Paderborn Prof. Dr. Uwe Kern Leistungsspektrum Apps Native Lösungen für alle Plattformen Shops

Mehr

Studienergebnisse der Händlerumfrage: Effizienz von Marketingkanälen im On- und Offline-Bereich des Interaktiven Handels

Studienergebnisse der Händlerumfrage: Effizienz von Marketingkanälen im On- und Offline-Bereich des Interaktiven Handels Studienergebnisse der Händlerumfrage: Effizienz von Marketingkanälen im On- und Offline-Bereich des Interaktiven Handels Erhebung: Frühjahr 2013 Durch das Internet hat sich die Anzahl der Werbekanäle in

Mehr

Smart-TV Apps Revolutionieren sie den Markt wie die Smartphone Apps?

Smart-TV Apps Revolutionieren sie den Markt wie die Smartphone Apps? Smart-TV Apps Revolutionieren sie den Markt wie die Smartphone Apps? Medientage 2012 Marcus Worbs-Remann, Partner München, 25. Oktober 2012 Smart-TV Apps was steckt dahinter? Smart-TV Portale bieten eine

Mehr

E-Commerce. Herausforderung und Chance für den Handel

E-Commerce. Herausforderung und Chance für den Handel E-Commerce Herausforderung und Chance für den Handel 1 Digitalisierung treibt Strukturwandel! Online-Marktanteil steigt bis 2020 auf rund 20 % Multi-Channel verschärft den Wettbewerb Bedeutung des klassischen

Mehr

Herzlich willkommen. zum Vortrag: Die otto group in Österreich. E-Commerce als Arbeitsplatz der Zukunft. 22. Januar 2014

Herzlich willkommen. zum Vortrag: Die otto group in Österreich. E-Commerce als Arbeitsplatz der Zukunft. 22. Januar 2014 Herzlich willkommen zum Vortrag: Die otto group in Österreich. E-Commerce als Arbeitsplatz der Zukunft 22. Januar 2014 Vortragende Mag. Harald Gutschi Sprecher der Geschäftsführung der UNITO-Gruppe Mag.

Mehr

THEMEN / WIRTSCHAFT UNTERNEHMENSGRÜNDER

THEMEN / WIRTSCHAFT UNTERNEHMENSGRÜNDER 1 von 5 02.05.2013 12:48 THEMEN / WIRTSCHAFT UNTERNEHMENSGRÜNDER Crowdinvesting für Startups ist ein neues Finanzierungsmodell, bei dem eine Vielzahl von Privatpersonen bereits ab ein paar Euro Beteiligungen

Mehr

Februar 2014 FLASH INSIGHT. Apples Mobile Payment Der Game Changer am POS

Februar 2014 FLASH INSIGHT. Apples Mobile Payment Der Game Changer am POS Februar 2014 FLASH INSIGHT Apples Mobile Payment Der Game Changer am POS Copyright Die Nutzung der Inhalte und Darstellungen in Drittdokumenten ist nur mit vorheriger Zustimmung von MÜCKE, STURM & COMPANY

Mehr

Online-Payment-Studie 2012. Daten, Fakten, Hintergründe und Entwicklungen

Online-Payment-Studie 2012. Daten, Fakten, Hintergründe und Entwicklungen Online-Payment-Studie 2012 Daten, Fakten, Hintergründe und Entwicklungen Online-Payment-Studie 2012 Daten, Fakten, Hintergründe und Entwicklungen zum deutschen Online-Payment-Markt 2011 für physische

Mehr

Nicht viele, sondern relevante Informationen sind wichtig

Nicht viele, sondern relevante Informationen sind wichtig News Marketing Player Mobil Payment Logistik & Fulfillment Nicht viele, sondern relevante Informationen sind wichtig Gepostet in News 4 Tagen alt Geschrieben von Manuel Stenger Keine Kommentare Eines der

Mehr

Mobile Marketing Gut vorbereitet auf den mobilen Kunden

Mobile Marketing Gut vorbereitet auf den mobilen Kunden Mobile Marketing Gut vorbereitet auf den mobilen Kunden ebusiness-lotse Oberschwaben-Ulm Köln, 25.08.2015 Agenda Warum Mobile Marketing Mobile Marketing ist nicht gleich APP Mobile Optimierung als Grundlage

Mehr

Großhandel in Europa stark engagiert im Internet noch erhebliche Potenziale und Nachholbedarf

Großhandel in Europa stark engagiert im Internet noch erhebliche Potenziale und Nachholbedarf Neue Studie: Internet und European Trading Trends Großhandel in Europa stark engagiert im Internet noch erhebliche Potenziale und Nachholbedarf Wenn der heimische Markt nicht mehr so richtig läuft sind

Mehr

Customer Journey 2015: Tracking von der Online-Recherche bis zum Kauf im stationären Handel (Beacons)

Customer Journey 2015: Tracking von der Online-Recherche bis zum Kauf im stationären Handel (Beacons) Customer Journey 2015: Tracking von der Online-Recherche bis zum Kauf im stationären Handel (Beacons) München, 24.03.2015 Thilo Heller, CMO bei intelliad Media GmbH Über intelliad» Neutraler Technologieanbieter

Mehr

MOBILE. Seit 10 Jahren

MOBILE. Seit 10 Jahren MOBILE Seit 10 Jahren 1 Morgan Stanley: Mobile will be bigger than Desktop in 2014 Global Mobile vs. Desktop Internet User Projection,2001 2015E UNTERNEHMEN FRAGEN SICH Sind die neuen mobilen Endgeräte

Mehr

Marktentwicklung bei Mobile Commerce-Websites und Apps

Marktentwicklung bei Mobile Commerce-Websites und Apps Marktentwicklung bei Mobile Commerce-Websites und Apps 13. Mai 2014 Anke Tischler ebusiness-lotse Köln Forum: "Handel im Wandel von Mobile Mobiles Internet 1999 und heute 2 Mobile Nutzer Wer ist das? 52,16

Mehr

Der Einzelhandel - Online oder Offline Wo spielt die Musik?

Der Einzelhandel - Online oder Offline Wo spielt die Musik? Der Einzelhandel - Online oder Offline Wo spielt die Musik? Einzelhandelsumsätze in Deutschland 2000-2014 10,0 450 8,0 440 Umsätze [Mrd. ] Veränderungen gegenüber dem Vorjahr [%] 6,0 430 4,0 420 2,0 1,5

Mehr

Jahresrückblick 2011 Das bewegte die Netzwelt

Jahresrückblick 2011 Das bewegte die Netzwelt Jahresrückblick 2011 Das bewegte die Netzwelt Ihre Ansprechpartner: Hans J. Even, Geschäftsführer E-Mail: even@twt.de Tel. +49 (0) 211-601 601-20 Marcel Kreuter, Geschäftsführer E-Mail: kreuter@twt.de

Mehr

Entwicklungen im Bereich der digitalen Medien Nutzungsverhalten und Multi- Channel-Marketing

Entwicklungen im Bereich der digitalen Medien Nutzungsverhalten und Multi- Channel-Marketing Entwicklungen im Bereich der digitalen Medien Nutzungsverhalten und Multi- Channel-Marketing Das Online Universum Davon: Internetnutzer in den letzten drei Monaten (WNK) 55,59 Mio. Gesamtbevölkeru ng 73,36

Mehr

Online-Unternehmensbefragung Trends im ecommerce 2011

Online-Unternehmensbefragung Trends im ecommerce 2011 Online-Unternehmensbefragung Trends im ecommerce 2011 Hamburg, 20. April 2011 2011 ElmarPWach Agenda Vorstellung ElmarPWach Einleitung Marketing eshop Service & Fulfilment Schwerpunktthema: Mobile Commerce

Mehr

Unsere Vorträge im Überblick

Unsere Vorträge im Überblick Unsere Vorträge im Überblick Themenbereich Online-Marketing E-Mail-Marketing der nächsten Generation: Mit Leadgewinnung, Marketing Automation und Mobiloptimierung mehr aus Ihren E-Mails herausholen Mobile

Mehr

Whitepaper PIM 360 - Kapitel 3 How PIM pimps Social Commerce. Von Michael Fieg, Christian Farra & Benjamin Rund

Whitepaper PIM 360 - Kapitel 3 How PIM pimps Social Commerce. Von Michael Fieg, Christian Farra & Benjamin Rund Twitter, Facebook & Co sind in aller Munde. Von Non-sense bis Mega-Hype liegen die Meinungen weit auseinander, welche Bedeutung die Microblogging-Dienste im E-Commerce und Multi-Channel Handel haben. Bereits

Mehr

Das sind die beliebtesten Shopping-Apps

Das sind die beliebtesten Shopping-Apps 08. Mai 2014 11:37; Akt: 08.05.2014 11:39 Das sind die beliebtesten Shopping-Apps von S. Spaeth - Die Hälfte der Schweizer Shopper haben eine Einkaufs-App auf ihrem Smartphone. Beliebt sind Ricardo und

Mehr

Ausstellerund Sponsoreninformation

Ausstellerund Sponsoreninformation Ausstellerund Sponsoreninformation 01.-02. März 2016 Messe München Daten und Fakten Seit 1997 ist die Internet World die E-Commerce-Messe der Event für Internet-Professionals und Treffpunkt für Entscheider

Mehr

VDZ Digital Quarterly

VDZ Digital Quarterly VDZ Digital Quarterly 2. Quartal 2014 VORWORT Liebe Leserinnen und Leser, hiermit erhalten Sie die Ausgabe für das zweite Quartal des VDZ Digital Quarterly. Die führenden Unternehmen der digitalen Wirtschaft

Mehr

Social Media und Online Reputation Management

Social Media und Online Reputation Management Social Media und Online Reputation Management Claus Fesel, DATEV eg KnowTech, Bad Homburg, 15.09.2010 Wer oder was ist DATEV? Genossenschaft seit 1966 Ca. 39.000 Mitglieder, ca. 5.600 Mitarbeiter Softwarehaus

Mehr

Wie sexy muss eine Marke für Social Media sein? Der erfolgreiche Social Media-Start von claro

Wie sexy muss eine Marke für Social Media sein? Der erfolgreiche Social Media-Start von claro Wie sexy muss eine Marke für Social Media sein? Der erfolgreiche Social Media-Start von claro Wir helfen Unternehmen, Social Media erfolgreich zu nutzen Unser Social Media Marketing Buch für Einsteiger

Mehr

Familienurlaub goes Web 2.0 Trends & aktuelle Entwicklungen im Online Marketing

Familienurlaub goes Web 2.0 Trends & aktuelle Entwicklungen im Online Marketing Familienurlaub goes Web 2.0 Trends & aktuelle Entwicklungen im Online Marketing Thomas Hendele Hotelfachmann & Tourismusfachwirt (IHK) seit 3 Jahren selbstständig seit 8 Jahren beratend tätig seit 10 Jahren

Mehr

Mehr Umsatz mit attraktiven Zahlarten

Mehr Umsatz mit attraktiven Zahlarten Mehr Online-Umsatz mit Rechnungskauf, Ratenkauf und Lastschrift Kim Barthel Vertriebsleiter von Billpay Mehr Umsatz mit attraktiven Zahlarten Welche Zahlungsverfahren bieten Online-Shops Wie groß Ihren

Mehr

Verkaufen über DaWanda Kurs für Einsteiger. Ngo, Thai Son Marketing 2011, DaWanda GmbH. Download: http://dawanda.me/dawanda-starter_april

Verkaufen über DaWanda Kurs für Einsteiger. Ngo, Thai Son Marketing 2011, DaWanda GmbH. Download: http://dawanda.me/dawanda-starter_april Verkaufen über DaWanda Kurs für Einsteiger Ngo, Thai Son Marketing 2011, DaWanda GmbH Download: http://dawanda.me/dawanda-starter_april In den nächsten 120 Minuten Was ist DaWanda? Was kann ich dort verkaufen?

Mehr

------------------------------------------------------

------------------------------------------------------ Bundesverband des Deutschen Versandhandels e.v. E-COMMERCE CROSS BORDER Deutschland - Schweiz ------------------------------------------------------ Online Handel Cross Border Bedeutung für den Deutschen

Mehr

TV SPIELFILM PLUS STAND JULI 2015

TV SPIELFILM PLUS STAND JULI 2015 TV SPIELFILM PLUS STAND JULI 2015 DIE TRANSFORMATION VON EINER PRINT-MARKE ZUR 360 MULTICHANNEL-BRAND NEXT LEVEL IM JULI 2015: 2015 2006 2012 2005 1991 1990 2012 2009 1996 2009 1990 TRANSFORMATION 2015

Mehr

Digitalisierung verändert Kaufverhalten der deutschen Verbraucher im Einzelhandel

Digitalisierung verändert Kaufverhalten der deutschen Verbraucher im Einzelhandel Digitalisierung verändert Kaufverhalten der deutschen Verbraucher im Einzelhandel Die meisten Konsumenten (87 Prozent) informieren sich vor dem Einkaufs bummel zuerst online über Produkte. 65 Prozent der

Mehr

Zwei Wochen Mobilegeddon : Wie die beliebtesten Online-Shops für Lebensmittel das neue Google-Update verkraftet haben

Zwei Wochen Mobilegeddon : Wie die beliebtesten Online-Shops für Lebensmittel das neue Google-Update verkraftet haben MEDIENINFORMATION Zwei Wochen Mobilegeddon : Wie die beliebtesten Online-Shops das neue Google-Update verkraftet haben Searchmetrics untersuchte Mobile SEO und Desktop SEO für die zehn beliebtesten Lebensmittelshops:

Mehr

Erfolgreiches Web 2.0 Marketing

Erfolgreiches Web 2.0 Marketing Erfolgreiches Web 2.0 Marketing Vortrag im Rahmen der Veranstaltung Mit Web 2.0 Marketing erfolgreich im interaktiven Netz Duisburg den, 15. September 2009 Die metapeople Gruppe ist Partner von: Ihr Speaker

Mehr

Suchmaschinenoptimierung - Status Quo und Zukunft

Suchmaschinenoptimierung - Status Quo und Zukunft Thema des Interviews: Suchmaschinenoptimierung - Status Quo und Zukunft Interviewpartner: Christian Mauer Informationen zum Interviewpartner: Christian Mauer ist Geschäftsführer der SUMO GmbH. SUMO ist

Mehr

ONLINE-HANDEL IN EUROPA UND DEN USA 2014-2015

ONLINE-HANDEL IN EUROPA UND DEN USA 2014-2015 ONLINE-HANDEL IN EUROPA UND DEN USA 2014-2015 Februar 2014 http://www.deals.com ONLINE-HANDEL IN EUROPA Gesamtumsatz Online-Handel 2013 & 2014 (in Milliarden ) und Wachstum 2014 2013 UK 46,0 53,2 +16%

Mehr

Studien News. März 2015

Studien News. März 2015 Studien News März 2015 1 Agenda STUDIEN NEWS MÄRZ 2015 - Markenstudie Brandshare: Wertschätzung der Kunden durch Marken - Studie: Senioren in der digitalen Welt - Initiative Studie: My Screens 2014/02

Mehr

HOKUS-POKUS ODER REALITÄT? GEDANKEN ZUM WEB 2.0 HÄNDLER MÜNSTER, 28.02.2012. 2011 Wunderknaben Kommunikation. KW, Dienstag, 28.

HOKUS-POKUS ODER REALITÄT? GEDANKEN ZUM WEB 2.0 HÄNDLER MÜNSTER, 28.02.2012. 2011 Wunderknaben Kommunikation. KW, Dienstag, 28. HOKUS-POKUS ODER REALITÄT? GEDANKEN ZUM WEB 2.0 HÄNDLER MÜNSTER, 28.02.2012 2011 Wunderknaben Kommunikation TORSTEN HEINSON DIPL-KFM, JHG. 1964 BMW AG, EURO RSCG, TBWA, DDB FH-DOZENT SOCIAL MEDIA GESCHÄFTSFÜHRER

Mehr

Aussteller- und Sponsoreninformationen 2012

Aussteller- und Sponsoreninformationen 2012 Die Konferenz für Trends im Online Marketing Aussteller- und Sponsoreninformationen 2012 Sponsoren 2011 Veranstalter Mit freundlicher Unterstützung von Daten & Fakten Das Konzept Das Online Marketing Forum

Mehr

Der neue Kunde kommt mit Handy: Smartphones & digitale Dienste am Point of Sale. Frankfurt am Main - Webchance 31. August 2014-11 Uhr

Der neue Kunde kommt mit Handy: Smartphones & digitale Dienste am Point of Sale. Frankfurt am Main - Webchance 31. August 2014-11 Uhr Der neue Kunde kommt mit Handy: Smartphones & digitale Dienste am Point of Sale Frankfurt am Main - Webchance 31. August 2014-11 Uhr Axel Hoehnke GF / Managing Partner sembassy Executive Board / MobileMonday

Mehr

Service CASES. Praxis-Beispiele zur Gestaltung eines echten Kundennutzens. Volume 18

Service CASES. Praxis-Beispiele zur Gestaltung eines echten Kundennutzens. Volume 18 S Praxis-Beispiele zur Gestaltung eines echten Kundennutzens Volume 18 Banken Privatkunden/Geschäftskunden. Die digitale Bank Fidor (www.fidor.de) richtet sich mit ihrem Angebot an Privat- und Geschäftskunden.

Mehr

Optimale Positionierung im Gründerumfeld

Optimale Positionierung im Gründerumfeld Optimale Positionierung im Gründerumfeld Ein Portal unter Beteiligung der FRANKFURT BUSINESS MEDIA, des Fachverlags der F.A.Z.-Gruppe Das Portal in den Medien (Auswahl) H1 2015 2,3 Mio. Besuche 5,2 Mio.

Mehr

Mein Name ist Franz Liebing ich bin Internet Unternehmer und helfe Unternehmern bei der besseren Außendarstellung Ihrer Firma und dabei, wie Sie mehr Umsatz über das Internet generieren. Marketing Abteilung

Mehr

ecommerce auf dem Vormarsch Chancen & Risiken für den (stationären) Händler

ecommerce auf dem Vormarsch Chancen & Risiken für den (stationären) Händler ecommerce auf dem Vormarsch Chancen & Risiken für den (stationären) Händler Lilienberg Unternehmerforum, Ermatingen Andri Mengiardi, Head of Seller Experience ricardo.ch 25. August 2014 Durchschnittsalter

Mehr

Menschen, die bewegen.

Menschen, die bewegen. Menschen, die bewegen. Consultants Talk 11. April 2014 Unternehmensberater und Social Media Wie können Consultants die neuen Medien gezielt einsetzen? Oliver Th. Fritz Unternehmensdaten Fakten Gründung

Mehr

ebay & Amazon Zwei Marktplatz-Strategien im Vergleich

ebay & Amazon Zwei Marktplatz-Strategien im Vergleich ebay & Amazon Zwei Marktplatz-Strategien im Vergleich Kölner Handelsrunde Köln, den 26. Mai 2014 Dr. Ralf Kaumanns Freiberuflicher Unternehmensberater Digital & E-Commerce Herausgeber ECC Digital Quarterly

Mehr

EINFACH. SICHER. HANDELN.

EINFACH. SICHER. HANDELN. Der größte Onlinehandelsverband Europas mit über 45.000 geschützten Onlinepräsenzen. Händlerbund Beirat Sprachrohr der E-Commerce-Branche EINFACH. SICHER. HANDELN. Wer wir sind Der Händlerbund strebt eine

Mehr

E-Business im Mittelstand Fakten, Trends und Prognosen

E-Business im Mittelstand Fakten, Trends und Prognosen E-Business im Mittelstand Fakten, Trends und Prognosen Bremen, 09. Juni 2010 Dr. Kai Hudetz www.ecc-handel.de 1 E-Commerce-Center Handel den Online-Handel im Fokus! Seit 1999 Förderprojekt des Bundesministeriums

Mehr

Mobile-Money-Studie Daten und Fakten Europa

Mobile-Money-Studie Daten und Fakten Europa Mobile-Money-Studie Daten und Fakten Europa Überblick Studie Größe gesamte Stichprobe: 12.015 Märkte: 6 Länder Deutschland, Finnland, Frankreich, Großbritannien, Polen, und Spanien Untersuchungszeitraum:

Mehr

ECommerce auf internationaler Ebene: Zwölf Stolpersteine bei der Erschließung internationaler Märkte

ECommerce auf internationaler Ebene: Zwölf Stolpersteine bei der Erschließung internationaler Märkte ECommerce auf internationaler Ebene: Zwölf Stolpersteine bei der Erschließung internationaler Märkte Susan Rönisch Redakteur www.ibusiness.de - Zukunftsforschung für das interaktive Business - Schwerpunkte

Mehr

Pinterest ist das neue Bilder-basierte Social Media Netzwerk, mit dem man seine Interessen mit anderen teilen kann.

Pinterest ist das neue Bilder-basierte Social Media Netzwerk, mit dem man seine Interessen mit anderen teilen kann. Pinterest Facts & Figures Pinterest ist das neue Bilder-basierte Social Media Netzwerk, mit dem man seine Interessen mit anderen teilen kann. Quelle: http://techcrunch.com/2012/02/07/pinterest-monthly-uniques/

Mehr

violetkaipa Fotolia.com Texte und Grafiken dürfen unter Angabe der Quelle übernommen werden:

violetkaipa Fotolia.com Texte und Grafiken dürfen unter Angabe der Quelle übernommen werden: PR-Gateway Studie Zukunft der Unternehmenskommunikation violetkaipa Fotolia.com November 2012 Adenion GmbH/PR-Gateway.de Texte und Grafiken dürfen unter Angabe der Quelle übernommen werden: ADENION GmbH

Mehr

INHALTSVERZEICHNIS FACT SHEET 3 ÜBER LADENZEILE / VISUAL META 4 ENTSTEHUNGSGESCHICHTE 5 PROFILE GRÜNDER- UND GESCHÄFTSFÜHRER 6 PRESSEFOTOS 9

INHALTSVERZEICHNIS FACT SHEET 3 ÜBER LADENZEILE / VISUAL META 4 ENTSTEHUNGSGESCHICHTE 5 PROFILE GRÜNDER- UND GESCHÄFTSFÜHRER 6 PRESSEFOTOS 9 PRESSEMAPPE INHALTSVERZEICHNIS FACT SHEET 3 ÜBER LADENZEILE / VISUAL META 4 ENTSTEHUNGSGESCHICHTE 5 PROFILE GRÜNDER- UND GESCHÄFTSFÜHRER 6 PRESSEFOTOS 9 FACT SHEET Unternehmen Visual Meta GmbH ( Visual

Mehr

März 2014 FLASH INSIGHT. Beacons im Handel Kunden erreichen zum günstigen Preis BLE

März 2014 FLASH INSIGHT. Beacons im Handel Kunden erreichen zum günstigen Preis BLE März 2014 FLASH INSIGHT Beacons im Handel Kunden erreichen zum günstigen Preis BLE Copyright Die Nutzung der Inhalte und Darstellungen in Drittdokumenten ist nur mit vorheriger Zustimmung von MÜCKE, STURM

Mehr

Professional Online Marketing Solutions. E-Mail-Marketing B2C & B2B International

Professional Online Marketing Solutions. E-Mail-Marketing B2C & B2B International Professional Online Marketing Solutions E-Mail-Marketing B2C & B2B International 1 Reichweitenstarke Neukundengewinnung Willkommen an Bord! Lehnen Sie sich entspannt zurück für eine Punktlandung im E-Mail-Marketing:

Mehr

Indeed Studie zum Mobile Recruitment in Deutschland 2015

Indeed Studie zum Mobile Recruitment in Deutschland 2015 Indeed Studie zum Mobile Recruitment in Deutschland 2015 Indeed Studie zum Mobile Recruitment in Deutschland 2015 Einleitung Das Internet hat viele Bereiche unseres Lebens grundlegend verändert, so auch

Mehr

Shopgate und Computop besiegeln strategische Partnerschaft

Shopgate und Computop besiegeln strategische Partnerschaft Shopgate und Computop besiegeln strategische Partnerschaft Der Mobile Commerce Anbieter Shopgate und der internationale Payment Service Provider Computop geben ihre Zusammenarbeit bekannt. Bamberg, 18.

Mehr

Der WEB-TV Sender für die Italien Liebhaber

Der WEB-TV Sender für die Italien Liebhaber Der WEB-TV Sender für die Italien Liebhaber Anschrift: Olpenerstr. 128, 51103 Köln (Germany) Studio: Hugo Eckenerstr. 29, 50829 Köln (Germany) Kontakt: Tel: 0049 221 16 82 70 99 Mail: info@televideoitalia.info

Mehr

Größte DACH-Studie zum Thema So investieren Family Offices in Private Equity und Venture Capital

Größte DACH-Studie zum Thema So investieren Family Offices in Private Equity und Venture Capital Größte DACH-Studie zum Thema So investieren Family Offices in Private Equity und Venture Capital 190 Family Offices geben Auskunft, wie sie in Private Equity und Venture Capital investieren. Während Private

Mehr

Affiliate Marketing. Ein kleiner Einblick in die Welt des Affiliate Marketing

Affiliate Marketing. Ein kleiner Einblick in die Welt des Affiliate Marketing Affiliate Marketing Ein kleiner Einblick in die Welt des Affiliate Marketing Stand: Oktober 2003 Was ist Affiliate Marketing? Was ist Affiliate Marketing? Affiliate Marketing ist die konsequente Umsetzung

Mehr

recruiting trends im mittelstand

recruiting trends im mittelstand recruiting trends im mittelstand 2013 Eine empirische Untersuchung mit 1.000 Unternehmen aus dem deutschen Mittelstand Prof. Dr. Tim Weitzel Dr. Andreas Eckhardt Dr. Sven Laumer Alexander von Stetten Christian

Mehr

Produkte/Content/Commerce

Produkte/Content/Commerce Produkte/Content/Commerce Content Technologie für das Zeitalter des Kunden! Michael Kräftner Founder & CEO Marketing für Morgen? Wird Ihr Marketing Budget für die Herausforderungen der nächsten Jahre ausreichen?

Mehr

Die mobilen Umsätze steigen um 60% im Vergleich zum Vorjahr und sind in der Jahresmitte über dreimal so hoch wie noch zwei Jahre zuvor.

Die mobilen Umsätze steigen um 60% im Vergleich zum Vorjahr und sind in der Jahresmitte über dreimal so hoch wie noch zwei Jahre zuvor. zanox Mobile Performance Barometer 2015 Q1/Q2: Ø Performance: 54% mehr Transaktionen spielen 60% Umsatzplus ein Ø Kauflust: Deutlicher Anstieg der Warenkörbe um 18,4% Ø Umverteilung: 15% weniger Umsätze

Mehr

ReachLocal Umfrage unter KMUs zum Thema Online-Marketing (Zusammenfassung) Digital Marketing Management & Performance

ReachLocal Umfrage unter KMUs zum Thema Online-Marketing (Zusammenfassung) Digital Marketing Management & Performance ReachLocal Umfrage unter KMUs zum Thema Online-Marketing (Zusammenfassung) Reachlocal hat mehr als 400 kleine und mittlere Unternehmen aus Deutschland, Großbritannien und den Niederlanden befragt, um mehr

Mehr

Aklamio Empfehlungsmarketing

Aklamio Empfehlungsmarketing Aklamio Empfehlungsmarketing Wir belohnen Empfehlungen aklamio ist Europas führender Anbieter für digitales Empfehlungsmarketing. Mit aklamio auf Ihrer Webseite lassen Sie Ihre Nutzer an gegebenen Empfehlungen

Mehr

Online Marketing...3 Suchmaschinenoptimierung...4 Suchmaschinenwerbung...5 Newsletter Marketing...6 Social Media Marketing...7 Bannerwerbung...

Online Marketing...3 Suchmaschinenoptimierung...4 Suchmaschinenwerbung...5 Newsletter Marketing...6 Social Media Marketing...7 Bannerwerbung... Online Marketing...3 Suchmaschinenoptimierung...4 Suchmaschinenwerbung...5 Newsletter Marketing...6 Social Media Marketing...7 Bannerwerbung...8 Affiliate Marketing...9 Video Marketing... 10 2 Online Marketing

Mehr

Pressemitteilung, 12.02.2013. Interaktiver Handel 2012: Erneuter Umsatzrekord E-Commerce-Anteil überspringt die 27 Milliarden Euro-Grenze

Pressemitteilung, 12.02.2013. Interaktiver Handel 2012: Erneuter Umsatzrekord E-Commerce-Anteil überspringt die 27 Milliarden Euro-Grenze Pressemitteilung, 12.02.2013 Interaktiver Handel 2012: Erneuter Umsatzrekord E-Commerce-Anteil überspringt die 27 Milliarden Euro-Grenze Umsatzsteigerung auf 39,3 Milliarden Euro (+15,6 Prozent) Online-Geschäft

Mehr

Umsatz steigern, neue Kunden erreichen

Umsatz steigern, neue Kunden erreichen Umsatz steigern, neue Kunden erreichen Umsatz steigern, neue Kunden erreichen Carlo Siebert Adwords Berater Carlo Siebert Adwords Berater Carlo Siebert Erste Onlinemarketing Erfahrung vor 9 Jahren Affiliate

Mehr

Trends im Mobile Marketing Theater und Netz, 3.5.2014, Berlin

Trends im Mobile Marketing Theater und Netz, 3.5.2014, Berlin Trends im Mobile Marketing Theater und Netz, 3.5.2014, Berlin Heike Scholz Herausgeberin Autorin Speakerin Dozentin Mobile Business Consultant >20 Jahre Berufserfahrung 2005 2013 Smartphones sind zentrales

Mehr

Umsatz-Steigerung im Online-Shop

Umsatz-Steigerung im Online-Shop Umsatz-Steigerung im Online-Shop Gerhard Maier 1.400 Mitarbeiter weltweit Mehr als 10.000 Kunden in über 50 Ländern Der Hauptsitz ist Atlanta; daneben gibt es Standorte auf der ganzen Welt. ist eine 100%ige

Mehr

Social Media der neue Treiber im E-Mail-Marketing?

Social Media der neue Treiber im E-Mail-Marketing? Social Media der neue Treiber im E-Mail-Marketing? Twitter, Facebook, Youtube und Co sind in aller Munde und Computer. Der Hype um das Thema Social Media ist groß - zu Recht? Was können die sozialen Kanäle

Mehr

Inspiration und Bedarfsweckung: Die Rolle von Papier in der E-Commerce- Welt bei Otto. Alexander Voges

Inspiration und Bedarfsweckung: Die Rolle von Papier in der E-Commerce- Welt bei Otto. Alexander Voges Inspiration und Bedarfsweckung: Die Rolle von Papier in der E-Commerce- Welt bei Otto Alexander Voges München, 20. November 2014 Agenda A. B. C. Die Otto Group: Weltweit #1 in Fashion & Lifestyle E-Commerce

Mehr

C&A Europe: Mit über sechs Milliarden Euro übertrifft Umsatz die Erwartungen

C&A Europe: Mit über sechs Milliarden Euro übertrifft Umsatz die Erwartungen C&A Europe: Mit über sechs Milliarden Euro übertrifft Umsatz die Erwartungen C&A wächst weiterhin in ganz Europa, stellt innovative Konzepte vor und verstärkt sein Umwelt-Engagement Düsseldorf, 23. April

Mehr

Unser mobiler Planet: Deutschland

Unser mobiler Planet: Deutschland Unser mobiler Planet: Deutschland Der mobile Nutzer Mai 2012 Zusammenfassung Smartphones sind ein wichtiger Teil unseres täglichen Lebens geworden. Smartphones werden mittlerweile von 29% der Bevölkerung

Mehr

Die Rolle von Print im OTTO Media-Mix

Die Rolle von Print im OTTO Media-Mix Die Rolle von Print im OTTO Media-Mix Alexander Voges Friedrichshafen, 13. Juni 2015 Agenda A. Die Otto Group: Weltweit #1 in Fashion & Lifestyle E-Commerce B. OTTO: Das Flaggschiff der Otto Group C. Die

Mehr

Hans J. Even: 10 E-Commerce Trends

Hans J. Even: 10 E-Commerce Trends Hans J. Even: 10 E-Commerce Trends Geschäftsführer TWT Interactive, Investor, Speaker, Ideengeber, Berater Weiß viel über: Strategien, Multichannel, Digital Business Transformation, Retail, Kunden-Management

Mehr

41 Prozent wollen ihr Smartphone innerhalb dieses Jahres wechseln

41 Prozent wollen ihr Smartphone innerhalb dieses Jahres wechseln 41 Prozent wollen ihr Smartphone innerhalb dieses Jahres wechseln Das Marktforschungsinstitut MindTake Research hat in einem Branchenreport rund 1.000 Österreicher zu ihren Anschaffungsplänen von IT- und

Mehr

M ULTI-CHANNEL-STRATEGIEN - OPTIONEN FÜR DEN STATIONÄREN H ANDEL?

M ULTI-CHANNEL-STRATEGIEN - OPTIONEN FÜR DEN STATIONÄREN H ANDEL? TEXTINATION NEWSLINE 30.07.2013 M ULTI-CHANNEL-STRATEGIEN - OPTIONEN FÜR DEN STATIONÄREN H ANDEL? Die PricewaterhouseCoopers AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft (PwC) ist in Deutschland mit 9.000 Mitarbeitern

Mehr

Effektiv Sales Leads generieren mit Video

Effektiv Sales Leads generieren mit Video Effektiv Sales Leads generieren mit Video...mit internen Ressourcen und online Präsentationen Reto Huber VidMa Video Marketing MAI 2012 B2B Marketing wurde in den letzten Jahren immer effektiver wenn es

Mehr

BETRUGSERKENNUNG IM ONLINE-SHOP

BETRUGSERKENNUNG IM ONLINE-SHOP BETRUGSERKENNUNG IM ONLINE-SHOP Juli 2013 Händlerbund Studie 578 befragte Online-Händler www.haendlerbund.de OB UND WIE ONLINE-HÄNDLER AUF BETRUGSERKENNUNG REAGIEREN, ZEIGEN DIE ERGEBNISSE DER HÄNDLERBUND

Mehr

TV Spielfilm & The Voice - spannende Apps im TV Umfeld

TV Spielfilm & The Voice - spannende Apps im TV Umfeld TV Spielfilm & The Voice - spannende Apps im TV Umfeld Thomas Wedl Country Manager Cellular CEE WER WIR SIND Full-Service Agentur für Mobile, Multichannel und Smart-Screens Alles aus einer Hand: Beratung,

Mehr

Affiliate Marketing. Lassen Sie Websites für Ihr Unternehmen werben - gratis! Quelle: http://kmu.telekom.at/newsinfo/

Affiliate Marketing. Lassen Sie Websites für Ihr Unternehmen werben - gratis! Quelle: http://kmu.telekom.at/newsinfo/ Affiliate Marketing Lassen Sie Websites für Ihr Unternehmen werben - gratis! Quelle: http://kmu.telekom.at/newsinfo/ Kapitel 1: Lassen Sie zahlreiche Websites für Ihr Unternehmen werben - und das gratis!

Mehr

DIE MOBILE-AD-SPEZIALISTEN. Einreichung Digital Marketer of the Year 2012 Zürich, Oktober 2012

DIE MOBILE-AD-SPEZIALISTEN. Einreichung Digital Marketer of the Year 2012 Zürich, Oktober 2012 DIE MOBILE-AD-SPEZIALISTEN Einreichung Digital Marketer of the Year 2012 Zürich, Oktober 2012 ADELLO STECKBRIEF» Gründung 2008 als Aktiengesellschaft» Hauptsitz Zürich, Niederlassungen in Hamburg und Lausanne»

Mehr

Mobile Marketing. Mobile Erfolgsstrategien mit interoperativen Systemen im Ökosystem des mobile Webs

Mobile Marketing. Mobile Erfolgsstrategien mit interoperativen Systemen im Ökosystem des mobile Webs Mobile Marketing Mobile Erfolgsstrategien mit interoperativen Systemen im Ökosystem des mobile Webs Smartphones gerne lautlos anlassen :-) Kurzvorstellung Martin Schmitz E-Marketing-Manager, Projektleiter

Mehr

MOBILE BRANCHENVERGLEICH. Teil 1 - Such-Anteile, CPCs, Klickraten

MOBILE BRANCHENVERGLEICH. Teil 1 - Such-Anteile, CPCs, Klickraten MOBILE BRANCHENVERGLEICH Teil 1 - Such-Anteile, CPCs, Klickraten 1 Mobile Branchenvergleich - Teil 1: Such-Anteile, CPCs, Klickraten Mobile Marketing ist und bleibt eines der wichtigsten Themen der Online

Mehr

Herzlich Willkommen zum Summer Meeting Online-Vermarktung Traffic Generierung und Social Media im B2B Bereich

Herzlich Willkommen zum Summer Meeting Online-Vermarktung Traffic Generierung und Social Media im B2B Bereich Herzlich Willkommen zum Summer Meeting Online-Vermarktung Traffic Generierung und Social Media im B2B Bereich 2014 Cloud-Ecosystem Begrüßung Heiko Böhm, Microsoft Deutschland GmbH Frank Türling, Cloud

Mehr

Mit Social Media Kunden akquirieren

Mit Social Media Kunden akquirieren Mit Social Media Kunden akquirieren Thomy Beckmann Handout des Messetrainings der Tisc hmesse Basel 1. April 2015 Caleb Vision Beckmann Thomaa Consulting + Partner Lingerizstrasse 66b CH- 2540 Grenchen

Mehr

Wir machen eine App [Standardspruch der kreativen IT ler in Berlin]

Wir machen eine App [Standardspruch der kreativen IT ler in Berlin] Wir machen eine App [Standardspruch der kreativen IT ler in Berlin] Pro Monat werden alleine in Deutschland 587 Mio. Fotos ins Internet hochgeladen Wo ist gerade die beste Party? Ein Foto sagt mehr als

Mehr

SCHILD ONLINESHOP. Espresso@Google Medienfrühstück 27. März 2013 INHALT EINLEITUNG FACTS & FIGURES SCHILD ONLINESHOP MARKETING UND KOMMUNIKATION

SCHILD ONLINESHOP. Espresso@Google Medienfrühstück 27. März 2013 INHALT EINLEITUNG FACTS & FIGURES SCHILD ONLINESHOP MARKETING UND KOMMUNIKATION SCHILD ONLINESHOP Espresso@Google Medienfrühstück 27. März 2013 INHALT EINLEITUNG FACTS & FIGURES SCHILD ONLINESHOP MARKETING UND KOMMUNIKATION ZUKUNFT 2 SCHILD TRADITIONSREICHES QUALITÄTSUNTERNEHMEN ZUKUNFT

Mehr

Indeed Studie zur mobilen Jobsuche in Deutschland 2014

Indeed Studie zur mobilen Jobsuche in Deutschland 2014 Indeed Studie zur mobilen Jobsuche in Deutschland 2014 Einleitung Das Internet hat viele Bereiche unseres Lebens verändert, so auch die Jobsuche. Mit dem Aufkommen der ersten Online- Stellenbörsen Ende

Mehr

Safe & Quick Mobile Payment. SQ ist eine Authentifizierungs- und Bezahltechnologie für das mobile, bargeld- und kontaktlose Bezahlen per Smartphone

Safe & Quick Mobile Payment. SQ ist eine Authentifizierungs- und Bezahltechnologie für das mobile, bargeld- und kontaktlose Bezahlen per Smartphone Safe & Quick Mobile Payment SQ ist eine Authentifizierungs- und Bezahltechnologie für das mobile, bargeld- und kontaktlose Bezahlen per Smartphone DIE ZIELGRUPPEN SQ spricht jeden an ZAHLUNGSDIENSTLEISTER,

Mehr

E-Business is E-Motional Business. Social Media, Google & Co. E-Marketing Formeln zum Erfolg

E-Business is E-Motional Business. Social Media, Google & Co. E-Marketing Formeln zum Erfolg E-Business is E-Motional Business Social Media, Google & Co. E-Marketing Formeln zum Erfolg Kurzvorstellung Martin Schmitz E-Marketing-Manager bei marc ulrich Die Marketingflotte Bewohner des www, Netzaktivist

Mehr

Deine Esslingen App. Jetzt kostenlos downloaden ganz einfach! Zeitgleich auch alle Infos im Web unter esslingen.appyshopper.com

Deine Esslingen App. Jetzt kostenlos downloaden ganz einfach! Zeitgleich auch alle Infos im Web unter esslingen.appyshopper.com www.appyshopper.de Deine Esslingen App Der Markt verändert sich und ganzheitliche Konzepte zur Ansprache von Endkonsumenten sind gefragt. Mobiles Internet und Apps sind in der breiten Bevölkerung mittlerweile

Mehr

10 Wege, wie Sie Ihr Social Media Monitoring ausbauen können

10 Wege, wie Sie Ihr Social Media Monitoring ausbauen können 10 Wege, wie Sie Ihr Social Media Monitoring ausbauen können Folgende Fragen, die Sie sich zuerst stellen sollten: 1. Welche Social-Media-Monitoring-Plattformen (SMM) schneiden am besten ab? 2. Ist dafür

Mehr

HERZLICH WILLKOMMEN ZUR JAHRESPRESSEKONFERENZ 2015

HERZLICH WILLKOMMEN ZUR JAHRESPRESSEKONFERENZ 2015 Bundesverband E-Commerce und Versandhandel Deutschland e.v. www.bevh.org HERZLICH WILLKOMMEN ZUR JAHRESPRESSEKONFERENZ 2015 Interaktiver Handel in Deutschland 2014 Die Entwicklung des Online- und Versandhandels

Mehr

Pressemitteilung. Handys sind wichtige Einkaufsbegleiter. GfK-Studie zur Nutzung von Mobiltelefonen im Geschäft

Pressemitteilung. Handys sind wichtige Einkaufsbegleiter. GfK-Studie zur Nutzung von Mobiltelefonen im Geschäft Pressemitteilung Handys sind wichtige Einkaufsbegleiter 23. Februar 2015 Stefan Gerhardt T +49 911 395-4143 stefan.gerhardt@gfk.com Julia Richter Corporate Communications T +49 911 395-4151 julia.richter@gfk.com

Mehr

Auszug. Mobile Advertising. Ein Wachstumsmarkt am Beispiel der Schweiz

Auszug. Mobile Advertising. Ein Wachstumsmarkt am Beispiel der Schweiz Mobile Advertising Ein Wachstumsmarkt am Beispiel der Schweiz März 2012 1 Executive Summary 1 2 Ein Markt im Aufbau 2 2.1 Nutzung von Smartphones 3 2.2 Verteilung der Mediennutzung und Werbeausgaben 4

Mehr

SHOP (RE)LAUNCH DURCH NETSHOPS COMMERCE DIE NETSHOPS COMMERCE GMBH STELLT SICH VOR

SHOP (RE)LAUNCH DURCH NETSHOPS COMMERCE DIE NETSHOPS COMMERCE GMBH STELLT SICH VOR SHOP (RE)LAUNCH DURCH NETSHOPS COMMERCE DIE NETSHOPS COMMERCE GMBH STELLT SICH VOR DAS SIND WIR Wir sind diejenigen, die Ihnen helfen, im Internet Geld zu verdienen! 100% E- COMMERCE 100% SHOPWARE Für

Mehr