Einleitung von Abwasser in öffentliche Abwasseranlagen aus dem Herkunftsbereich des Anhangs 56 der Abwasserverordnung. Eingang

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1 Einleitung von Abwasser in öffentliche Abwasseranlagen aus dem Herkunftsbereich des Anhangs 56 der Abwasserverordnung Stadt Osnabrück Fachbereich Umwelt und Klimaschutz Untere Wasserbehörde Herr Dipl.-Ing. Völlering Postfach Osnabrück Eingang Ich bitte, mir die Einleitung von Abwasser aus dem Herkunftsbereich des Anhangs 56 der Abwasserverordnung (Herstellung von Druckformen, Druckerzeugnissen und grafischen Erzeugnissen) in die Schmutzwasserkanalisation der Stadt Osnabrück gemäß 58 Wasserhaushaltsgesetz und 98 Nds. Wassergesetz (NWG) zu genehmigen. Geschäftsadresse: Telefon-Nummer: Betriebsgrundstück/ Einleitstelle: Branche: Ansprechpartner: Telefon-Durchwahl: Ort, Datum Unterschrift 1

2 Bestehende Druckbereiche: Flachdruck (Offsetdruck) Durchdruck (Siebdruck) Hochdruck Tiefdruck (Einschließlich der Druckformherstellung und der dazugehörigen Vor-, Zwischen- und Nachbehandlung) Textildruck mit Druckformherstellung Werden Druckereiabwässer in öffentliche Abwasseranlagen geleitet? Ja, deshalb beschreiben wir unsere betriebliche Situation weitergehend in der Anlage A Angaben zur Beurteilung der Anwendbarkeit des Anhangs 56 der Abwasserverordnung und der möglichen Genehmigungspflicht nach 58 des Wasserhaushaltsgesetzes und gegebenenfalls auch in der Anlage B Betrieb mit höherem Einsatz an Produktionsfrischwasser im Druckbereich und/oder möglicher Schadstoffbelastungen Nein, Druckereiabwässer werden von uns nicht in öffentliche Abwasseranlagen geleitet. Die Entsorgung anfallender Prozesswässer (z.b. Spül- und Reinigungwässer aus der Druckmaschinen-/Feuchtanlagenreinigung oder aus der Plattenentwicklung) als Abfall erfolgt wie nachfolgend beschrieben: 2

3 Abfall Abfallschlüsselnummer Entsorger Weitere Angaben zum Abwasseranfall im Betrieb: Abwasser (Spülwasser, Abwasser aus der Behandlung von Bädern) aus der Silberhalogenid-Fotografie (Anhang 53 der Abwasserverordnung) wird in Abwasseranlagen eingeleitet nein ja (Antragsvordrucke können angefordert werden) Abwasser aus indirektem Kühlsystem sowie aus der Betriebswasseraufbereitung (Anhang 31 der Abwasserverordnung) wird in Abwasseranlagen eingeleitet nein ja (Antragsvordrucke können angefordert werden) Anlagen, die im Falle der Einleitung von Druckereiabwässern dem Antrag beizufügen sind, wenn die Vorraussetzungen für die Bearbeitung der Anlage B dieses Antrages gegeben sind: Entwässerungsplan (Grundriss mit Einzeichnung der Entwässerungsleitungen) Betriebsbeschreibung Herstellernachweise eingesetzter Betriebs- und Hilfsstoffe (siehe Anlage B des Antragsformulars) Erklärung: Wir bestätigen, dass die Angaben unserer betrieblichen Praxis entsprechen (Ort, Datum) (Unterschrift) 3

4 Anlage A Der Frischwasserverbrauch für die Produktion der Bereiche (Mehrfachnennung möglich) Flachdruck (Offsetdruck) Durchdruck (Siebdruck) Hochdruck beträgt insgesamt weniger als 250 m³ pro Jahr mehr als 250 m³ pro Jahr (Frischwasser für Sanitäranlagen, Kälte- und Klimatechnik ist dabei nicht zu berücksichtigen) Die Ermittlung des Frischwasserverbrauches erfolgt über separate Messmengeneinrichtungen (Wasserzähler) als Schätzwert, bezogen auf den Gesamtfrischwasserbezug von m³ pro Jahr (Ein Wasserverbrauch von 10 m³ je Beschäftigten und Jahr für produktionsfremde Zwecke ist dabei anzusetzen) mittels Betriebsdaten der angeschlossenen Geräte (Liter/Stunde), bezogen auf die Laufzeit pro Jahr Folgende Abwasserteilströme werden in öffentliche Abwasseranlagen eingeleitet: (Zutreffendes bitte ankreuzen) Bereich Flachdruck (Offsetdruck) Abwasser aus der Ätzung von Mehrmetallplatten ja nein Abwasser mit Druckfarbenanhaftungen aus maschinellen Reinigungsvorgängen von Maschinen, Anlagen und Druckformen bei gleichzeitigem Einsatz von Reinigungschemikalien ja nein Kupferhaltige Negativplattenentwickler ja nein Feuchtwasser oder Spülwasser aus der Feuchtwerksreinigung ja nein Bereich Durchdruck (Siebdruck) Abwasser aus Reinigungs- oder Entschichtungsvorgängen bei der Verwendung schwermetallhaltiger Einsatzstoffe (Ausnahme: Pigmente mit Kupferphthalocyanin) ja nein Abwasser aus Reinigungs- und Entschichtungsvorgängen bei gleichzeitigem Einsatz von Kohlenwasserstoffen, Halogenkohlenwasserstoffen oder Aktivchlor ja nein Abwasser aus der Herstellung von Metallsieben ja nein Bereich Hochdruck (Flexodruck) Abwasser aus Reinigungsvorgängen von Maschinen, Anlagen und Druckformen mit Druckfarbenanhaftungen oder Abwasser aus Reinigungsvorgängen ja nein bei Einsatz von Kohlenwasserstoffen Abwasser aus der Herstellung von Metallklischees ja nein Chrom- oder zinkhaltiges Abwasser aus der Verarbeitung von Kartografiefolien oder Farbfolien ja nein 4

5 Anlage B Eine Bearbeitung dieser Anlage B ist nur erforderlich, wenn in Anlage A der für die Produktion notwendige Frischwassereinsatz mit über 250 m³ pro Jahr angegeben wurde oder mindestens einer der aufgeführten Abwasserteilströme in öffentliche Abwasseranlagen eingeleitet wird. Im Rahmen der betrieblichen Dokumentation liegen die Herstellernachweise vor, dass organische Komplexbildner, die einen DOC-Abbaugrad nach 28 Tagen von weniger als 80 % aufweisen, in abwasserrelevant verwendeten Betriebsund Hilfsstoffen sowie Einsatzchemikalien nicht enthalten sind ja nein Chlor oder chlorabspaltende Stoffe sowie organisch gebundene Halogene aus Löse-, Wasch- und Reinigungsmitteln in abwasserrelevant verwendeten Betriebs- und Hilfsstoffen sowie Einsatzchemikalien nicht enthalten sind ja nein Arsen, Quecksilber, Cadmium und deren Verbindungen sowie blei- oder chromhaltige Farbpigmente mit Ausnahme von Blei, Cadmium und deren Verbindungen bei keramischem Siebdruck in abwasserrelevant verwendeten Betriebs- und Hilfsstoffen sowie Einsatzchemikalien nicht enthalten sind ja nein Es ist nachweislich gewährleistet, das organische Lösungsmittel aus der Textilfeuchtwalzenreinigung im Flachdruck (Offsetdruck) nicht in Abwasseranlagen eingeleitet werden ja nein Reste an Einsatzchemikalien, Farb- oder Hilfsmitteln, die bei der Entleerung von Verpackungen, Gebinden und Vorlagebehältern anfallen, nicht in Abwasseranlagen eingeleitet werden ja nein Angaben zur Minimierung der Schadstofffracht Die Schadstofffracht des Abwassers wird durch folgende Maßnahmen reduziert: Standzeitverlängerung von Prozesslösungen durch Mehrfachnutzung oder Kreislaufführung über Regenerations- oder Reinigungsstufen der Bereiche Flachdruck (Offsetdruck) ja nein Durchdruck (Siebdruck) ja nein ja nein Hochdruck ja nein Bei der Druckformherstellung erfolgt eine Einsparung von Spülwasser durch Kaskadenspülung und Kreislaufspültechnik im Bereich Flachdruck (Offsetdruck) ja nein Durchdruck (Siebdruck) ja nein 5

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